#1

A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 31.10.2012 17:35
von 80er | 572 Beiträge

Was mich und meine Zimmerkameraden schon während unserer Dienstzeit beschäftigte;

Vom Wechsel von der Kompanie- zur Bataillonssicherung vergrösserten sich naturgemäss auch die
Postengebiete.
Sehr auffällig war, dass manche Soldaten nicht in allen Postengebieten eingesetzt wurden.
Ich z.B. bin nicht ein einziges Mal K6 gelaufen (zum Glück, im Sommer kamen die Posten häufig völlig
durchnässt von der Frühschicht zurück, weil in manchen Bereichen der 6er nicht gepflegt wurde und der
Bewuchs daneben bis 60 cm hoch und vom Tau sehr nass sein konnte).
Wo ich auch nie hingekommen bin, war ein ca. 2 km langer Abschnitt, an dem die damals neue Anlage "501"
probeinstalliert wurde. Die Posten hatten dort jeweils 8 Stunden immer den Zaun "im Blick" zu haben, um bei
"Lagen" sofort vor Ort zu sein. Dieses Postengebiet war natürlich stinke langweilig. Nachts war der Zaun
unter Festbeleuchtung und die Posten hatten ständig ihr Hörgerät am GMN hängen. Gegenüber befand sich ein
Stützpunkt der Allierten.
Ein anderer Standort, auf einem BT-11, befand sich in Ruf- und Sichtweite eines westlichen Ausflugpunktes
mit Sitzbank, wo Dorfbewohner ihre Besucher "Grenze gucken" führten.

Wir folgerten daraus, dass es nicht um Postengebiete ging, wo eine Flucht für Angehörige der GT besonders
einfach gewesen wäre, sondern wo es evtl. darum ging, dort nur "zuverlässige" Posten einzusetzen, weil es durchweg
Postengebiete waren, wo eine "Kontacktaufnahme mit dem Feind" recht leicht war.

Danach titulierten wir unsere Kameraden -nicht ganz ernst gemeint- mit A (besonders zuverlässig), B (weniger
zuverlässig) und C Posten - (bei unserem Erklärungsversuch - als nicht besonders zuverlässig bzw. "zurückhaltend").

Wer von Euch hat im Rückblick ähnliche Erfahrungen gemacht und hatte diese Tatsache wirklich einen realen
Hintergrund?

Gruss,

80er


Sonne und utkieker haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#2

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 31.10.2012 17:38
von 94 | 10.792 Beiträge

--> Einstufungen für den GD

Oder mal die SuFu mit Blutgruppe und/oder AO13 füttern


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#3

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 31.10.2012 17:51
von 80er | 572 Beiträge

@94

Danke für die Hinweise! Der Begriff "Blutgruppe" war mir total entfallen. (Entlassung aus dem GD Frühjahr ´75)


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#4

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 31.10.2012 17:54
von Sonne | 510 Beiträge

Zitat von 80er im Beitrag #1
Was mich und meine Zimmerkameraden schon während unserer Dienstzeit beschäftigte;


Wer von Euch hat im Rückblick ähnliche Erfahrungen gemacht und hatte diese Tatsache wirklich einen realen
Hintergrund?

Gruss,

80er


es stimmt im nachgang betrachtet war ich in manchem postengebiet sehr oft und wo anders kaum oder garnicht.


Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
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#5

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 31.10.2012 18:21
von schulzi | 1.765 Beiträge

stimmt bei uns hat sich auch raus kristalisiert wer in bfg (fluchtgefährtet) oder nfg (nicht fluchtgefährtet) abschnitten eingesetzt wurde . schulzi


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#6

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 31.10.2012 18:40
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Wir hatten glaube ich 5 Kilometer zu sichern in Kompaniesicherung, egal wie.
Wir sind manchmal konfus raus, also ohne konkrete Befehle, war schon manchmal krass.
Haben uns Mühe gegeben als einfache Soldaten und der Führende auf der Führungstelle, meist BU oder Fähnriche gab die Befehle, die Offiziere im Objekt konntest du vergessen, die hatten so viele private Sorgen am Hals, Alk, Scheidung, innere Zerwürfnisse.


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#7

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 31.10.2012 18:56
von utkieker | 2.927 Beiträge

Nachdem ich meine Ausbildung an der Uffz. Schule in Perleberg hinter mich gebracht habe, kam ich zur GüSt Salzwedel. Damit war man in irgendeiner Weise der Krösus. Keine Mine und kein Stacheldraht lag zwischen mir und der westdeutschen GüSt Bergen (Dumme). Aber von einem Tag auf dem Anderen wurde ich von der GüSt abkommandiert in die Grenzkompanie Gollensdorf aber selbst dort war für mich Abschnitt 1 tabu. Wurde ich etwa zum Sicherheitsrisiko? Zweifelten die an meiner Loyalität? Lag es an meiner schnodderigen respektlosen Art gegenüber Vorgesetzten? Ich weiß es nicht und inzwischen ist es mir eigentlich auch egal. Mich würde nur interessieren wer für meine "Klassiefizierung" zuständig war! Im letzten Diensthalbjahr war ich dann doch noch zwei mal im Abschnitt 1.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#8

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 31.10.2012 19:37
von Mholzmichel | 381 Beiträge

Ich denk mal da hat die 2000 mitgesiebt.


EK 81/2
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#9

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 31.10.2012 19:56
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von Mholzmichel im Beitrag #8
Ich denk mal da hat die 2000 mitgesiebt.


Ja hat sie.Aber erst der Zugführer,dann der KC und dann erst die 2000

Die Wege waren manchmal unergründlich......


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#10

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 31.10.2012 20:03
von utkieker | 2.927 Beiträge

Ja sicherlich die "2000", aber gabs da irgendwelche Kriterien an die man sich aufgegeilt hat (eigentlich war ich doch ganz brav), gibts hier jemanden der mit der "2000" "Sicherheitsrisiken" abgesprochen hat (Kompaniechef?). Vieleicht ist sogar ein "2000er" im Forum oder kennt was vom Hörensagen.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#11

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 31.10.2012 21:13
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Da ist auf jeden Fall was dran, daß nicht jeder überall eingesetzt wurde. Ich hatte es in meinem Beitrag über den Zeitungsartikel in der Thüringer Allgemeinen schon geschrieben. Es gab bei uns noch die Enklaven. Das waren grundstücke auf DDR-Territorium, auf denen Westberliner z.B. eine Schrebergartenanlage hatten. Bei uns war es der Erlengrund, kurz "die Erle" genannt. Daneben floss gleich die Havel, was der Abschnitt der Havelenten war. Dieses Tor im Zaun (wackeliger Stacheldraht) war ein einfaches Holztor, mit Öffnungszeiten, durch das man nur hindurchgehen brauchte und nach wenigen Metern in WB war. Ich wurde nie dort als Postenpaar eingesetzt. Hatte aber die Möglichkeit, zusammen mit meinem Postenführer da mal mit der riskanten Einwilligung des Postenpaares. Will mal sehen, ob das Fotoeinstellen klappt (erstmalig versucht nach Komprimierung)



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#12

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 01.11.2012 10:15
von 80er | 572 Beiträge

@ Utkieker

Ja, genau das würde mich auch interessieren!

Zumal es nach meiner Auffassung nicht darum ging, wo die Posten am einfachsten
"türmen" konnten. Ich war häufig in grossen waldreichen Postengebieten mit bis zu 3,
manchmal bis zu 5km Grenzlänge.
Die besonders langen Grenzabschnitte waren nichtmal ständig besetzt. Die Tiefe des Schutzstreifens konnte bis 1,5 km ausmachen.
Grösstenteils Streckmetallzäune noch ohne SM70 (1974/75), aber auch PGe mit nur doppelten "Kuhzäunen",
die eine Gasse bildeten, jedoch ohne Bodenminen, ca. 1,20 m hoch mit Stacheldraht.

Für PF mit Neuen aus den GARern ("Keimschleudern" hiessen die bei uns,
"Keim" - Soldat des 2. DHJ) also kein Problem für unblutige Fahnenfluchten.
Vielleicht so, während einer ersten Nachtschicht des Postens: Wart' mal kurz, ich muss mal sch ...en,
bin gleich wieder da!

Gruss,

80er


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#13

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 01.11.2012 10:35
von schulzi | 1.765 Beiträge

ging nicht in so einen fall wurde die kradstreife gerufen und der posten kurzzeitig ausgelöst . dann durfte er in sicherer entfernung unter beobachtung.zumintestens im 34. .schulzi


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#14

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 01.11.2012 13:36
von 80er | 572 Beiträge

Zitat von schulzi im Beitrag #13
ging nicht ...


OT:
Erstaunlich, wie unterschiedlich das gehandhabt wurde. Vielleicht wurde später Alles mehr und mehr weiter verschärft.


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#15

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 01.11.2012 17:05
von EK78GR24 | 50 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #7
Nachdem ich meine Ausbildung an der Uffz. Schule in Perleberg hinter mich gebracht habe, kam ich zur GüSt Salzwedel. Damit war man in irgendeiner Weise der Krösus. Keine Mine und kein Stacheldraht lag zwischen mir und der westdeutschen GüSt Bergen (Dumme). Aber von einem Tag auf dem Anderen wurde ich von der GüSt abkommandiert in die Grenzkompanie Gollensdorf aber selbst dort war für mich Abschnitt 1 tabu. Wurde ich etwa zum Sicherheitsrisiko? Zweifelten die an meiner Loyalität? Lag es an meiner schnodderigen respektlosen Art gegenüber Vorgesetzten? Ich weiß es nicht und inzwischen ist es mir eigentlich auch egal. Mich würde nur interessieren wer für meine "Klassiefizierung" zuständig war! Im letzten Diensthalbjahr war ich dann doch noch zwei mal im Abschnitt 1.

Gruß Hartmut!


Hallo Hartmut,
also diese Art von Klassifizierung in Gruppe A-B-C gab es bei uns auch, wobei dann entsprechende Leute nur in bestimmte Abschnitte zugeteit wurden.
Die Ursachen daführ sind vielerlei zu suchen. Manche Leute hatten keine Frau oder Kinder, also nichts was sie vielleicht noch davon abhalten konnte die Flucht zu versuchen. Einige bei uns, waren solche "Dösbaddels", die konnte man auch garnicht woanders einsetzen als in solchen Postenbereichen wo alles ruhig war und eventuelle Fehlhandlungen keine Konsequenzen hatten
Große Klappe oder wie du es sagst: "schnodderigen respektlosen Art gegenüber Vorgesetzten" und das gald auch gegenüber EK´s führte meißtens dazu das man zu einem weniger beliebten Postenplatz kommandiert wurde. Das hatte man aber relativ schnell begriffen, das EK´s und Vorgesetzte unter einer Decke steckten. So war es jedenfalls bei uns, in meiner Zeit wo ich gedient habe und in der GK wo ich war.
Das "Sicherheitsrisiko" , wie du es nennst, da kann man wenn man bestimmte Punkte in Augenschein nimmt nur den Kopf schütteln.

Also ich spreche jetzt für die Zeit 77/78.
Zum Beispiel : Nimm mal Google Art und schau dir mal den Abschnitt 1 an.
Wo der PP01 war, wirst du dich bestimmt noch erinnern. Genau an der Elbe so ein kleiner "untüpischer BT3" sag ich mal. Der PP02 war etwas höher gelegen ein BT11 ca. 250m weg vom BT3.
Das waren die PP die bei uns stetig besetzt waren mit je einem PP. Bei Hochwasser war der PP01 nicht besetzt und das PP ging auf den PP02.
Aber belassen wir mal normalen Pegelstand der Elbe.....
Also das wären 2 Postenpaare dazu kommt noch ein PP an der Füst. Das sind 3 PP innerhalb.
Dazu kommen jetzt noch 2 PP, wovon ein PP am Weg vom Alandsperrwerk kommend, wo dann der Wald anfängt, in einer Butze saßen die vor dem GrSZ war. Dieses PP hat auch ab und zu im Wald auf so einem Hochstand gesessen.
Das andere PP war bei Stresow ( wo jetzt die Gedenkstätte ist) vorn am Kollonnenweg bzw in der Nacht vor dem GrSZ auf Tour am Gehöft vorbei in Richtung Aulosen. Diese zwei PP haben sozusagen Hinterlandsicherung gemacht. Das sind 5 PP. Vielleicht war auch noch ein 6tes PP eingeteilt, nur daran kann ich mich jetzt beim besten Willen nicht mehr erinnern. Aber mehr als 6 PP waren es auf keinen Fall.

Meine Frage: Wo sollte man, aus heutiger Sicht und unter Umständen, man wäre ein Sicherheitsrisiko hin?

Vor dir ist die Elbe ein undurchsichtiger Grenzverlauf, Boote Strömung usw. und in welche Richtung willst du schwimmen?
Hinter dir Schnaaken, Fliegen Mücken und sonstiges Getier und die Gefahr einem PP das Hinterlandsicherung macht in die Hände zu laufen.
Alles aus heutiger Sicht wie gesagt.........
Also ist aus heutiger sicht, der GA 1 mit der mit sicherste Abschnitt gewesen. Kan man jetzt noch weiter diskutieren.
Gefolgt von GA 2 und dann GA 3 und 4.
Der GA 2 mit der Wirler Spitze ist somit in meinen Augen der sicherste Abschnitt gewesen. Das "Blasorchester" was da rumgehangen hat, war nicht zu verachten, aber das weißte ja selbst. Wenn du jetzt sagst: "Ich war Sicherheitsrisiko" ich hab nur im GA2 rumgehangen und das speziell an der W. SP. dann stimme ich dir ohne Kommentar zu. Denn mit dem "Radetzki Marsch" der bei eventuellen Fluchtversuchen geblasen wurde, wollte niemand etwas zu tun haben. Ebenso war es mit dem GA 3.
Der GA 4 war in meinen Augen und aus heutiger Sicht der unsicherste Abschnitt. Es war ja nichts da außer "Schuhcremdosen". Und wo man da durchgehen konnte hat ja eigentlich jeder gewußt.
Demnach sind komischer Weise sind Leute mit "hohem Sicherheitsrisiko" in den GA 4 verteilt worden. Und Leute die aus irgentwelchen Gründen Aufgefallen waren und zuerst im Abschnitt 1 - 2 oder 3 waren, waren waren mitunter bis zum Ende ihrer Dienstzeit im GA 4.
Was aus heutiger Sicht in meinen Augen totaler Blödsinn war.
Denn in dem GA 4 hätte man nur "ein Schloss knacken" müssen, vielleicht auch zwei......egal.
Die Einteilung nach Gruppen hat somit für mich aus heutiger Sichtweise eine ganz andere Bedeutung.
Damals hat man das alles nicht gewußt und es gab auch kein Google Art.
Jedenfalls hätte ich alle Leute mit Sicherheitsrisiko in den GA 1 gesteckt oder von mir aus in dien GA 2 oder GA 3 und nicht in den GA 4.
Soviel mal ein ausführlicher Beitrag von mir zum Thema "Blutgruppen" am Beispiel des GR24.
HG EK78/GR24


utkieker hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#16

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 01.11.2012 20:44
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von schulzi im Beitrag #13
ging nicht in so einen fall wurde die kradstreife gerufen und der posten kurzzeitig ausgelöst . dann durfte er in sicherer entfernung unter beobachtung.zumintestens im 34. .schulzi
Also wir konnten noch ohne extra Aufpasser oder einer "Bedürfniskradstreife"
unsere Notdurft verrichten.

Gruß ek40


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#17

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 06.11.2012 21:42
von Nick | 452 Beiträge

Wie groß war den eigentlich so ein Postengebiet ?


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#18

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 06.11.2012 22:03
von GZB1 | 3.287 Beiträge

Nun die Postenbereiche konnten stark variieren, je nach Aufgabenstellung,

von 2 qm (Beobachtungsposten) bis zum 3km Länge (oder auch mehr, Grenzstreife) zwischen den Grenzzäunen.


zuletzt bearbeitet 06.11.2012 22:05 | nach oben springen

#19

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 06.11.2012 22:28
von Sonne | 510 Beiträge

also diese Art von Klassifizierung in Gruppe A-B-C gab es bei uns auch, wobei dann entsprechende Leute nur in bestimmte Abschnitte zugeteit wurden.
Die Ursachen daführ sind vielerlei zu suchen. Manche Leute hatten keine Frau oder Kinder, also nichts was sie vielleicht noch davon abhalten konnte die Flucht zu versuchen. Einige bei uns, waren solche "Dösbaddels", die konnte man auch garnicht woanders einsetzen als in solchen Postenbereichen wo alles ruhig war und eventuelle Fehlhandlungen keine Konsequenzen hatten


Bei uns gab es keine Klassifizierung , nie gehört, allerdings war es 1966.


Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
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#20

RE: A, B, C - Postengebiete

in Grenztruppen der DDR 06.11.2012 22:32
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Sonne, das wäre für mich eine Erklärung. Ledig, ungebunden (Freundin hatte zwei Monate nach Einziehung Schluss gemacht). Obwohl, dort hatten sie mich aber zumindest weichgeklopft, um einen Aufnahmeantrag in die SED zu stellen (hat mir zwei Tage Sonderurlaub zum Einholen der Bürgschaft gebracht).



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