#81

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.02.2013 16:48
von stefanDD | 14 Beiträge

Zitat von silberfuchs60 im Beitrag #80
da hast Du es geschrieben, die Wohnung war von der Mutter,aber wegen Kind hatten sie Anspruch auf eine Wohnung, auch unverheiratet.


Anspruch hin oder her - ich denke nicht, dass eine nicht vorhandene Wohnung der Behörden veranlasst hätte, einem Ausreiseantrag zuzustimmen. Man stelle sich mal vor, das hätte die Runde gemacht. Da hätten aber ganz viele einen Antrag gestellt...



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#82

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.02.2013 16:57
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von silberfuchs60 im Beitrag #80
Zitat von Lutze im Beitrag #79
Zitat von silberfuchs60 im Beitrag #78
Zitat von stefanDD im Beitrag #77
Zitat von silberfuchs60 im Beitrag #76
..wenn man nicht verheiratet war, bekam man gar keine Wohnung, oder die hatten Vitamin B...

Das ist mir schon klar. Umso mehr kommt es doch eine Kapitulation gleich, wenn man (offenbar) deswegen Leute doch ausreisen lässt...?! Ich kann's mir jedenfalls nicht als alleinigen Zustimmungsgrund vorstellen.



..ehrlich gesagt ich auch nicht,@Lutze war es schon kurz vor der "Wendezeit" ?


wie du schon geschrieben hast,mit einen gestellten Ausreiseantrag geht man nicht hausieren,
sicherlich hat es da auch noch andere Gründe gegeben,da hab ich auch nicht weiter nachgefragt,
sonst hätten die vielleicht noch geglaubt,ich wollte sie aushorchen,jedenfalls haben die sehr beengt
gewohnt in einer 2 Raumwohnung,zuerst hat die Mutter auch noch mitgewohnt,der gehörte ja die
Wohnung laut Mietvertrag,dann kam das Kind noch dazu,die Mutter ist später ausgezogen zu ihren
Lebenspartner und sie durften drinne wohnen bleiben,ausgereist sind die so 84/85,kann mich noch
erinnern dass die vor der Ausreise viel verschenkt hatten


da hast Du es geschrieben, die Wohnung war von der Mutter,aber wegen Kind hatten sie Anspruch auf eine Wohnung, auch unverheiratet.


das mag alles richtig sein,ich sehe das so,wer bekommt zuerst eine grössere Wohnung,
ein verheiratetes Paar mit Kind oder nicht nichtverheiratetes Paar mit Kind und Ausreiseantrag


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#83

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.02.2013 17:06
von silberfuchs60 | 1.458 Beiträge

Zitat von stefanDD im Beitrag #81
Zitat von silberfuchs60 im Beitrag #80
da hast Du es geschrieben, die Wohnung war von der Mutter,aber wegen Kind hatten sie Anspruch auf eine Wohnung, auch unverheiratet.


Anspruch hin oder her - ich denke nicht, dass eine nicht vorhandene Wohnung der Behörden veranlasst hätte, einem Ausreiseantrag zuzustimmen. Man stelle sich mal vor, das hätte die Runde gemacht. Da hätten aber ganz viele einen Antrag gestellt...



da stimme ich Dir zu wegen Wohnraummangel gab es keine Übersiedlung...da war sicher ein Ausreiseantrag + noch was vorgefallen.......
da brauchen wir nicht weiter spekulieren.


xxx
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#84

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 10.02.2013 23:52
von StabsfeldKoenig | 2.643 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #59
wir sind oft mit der S-Bahn von Oranienburg nach Berlin gefahren,im Bezirk Pankow fuhr die Bahn ziemlich dicht
an der Mauer vorbei,mein Gedanke war die Notbremse ziehen raus aus dem Zug und rüber,diese Fluchtmöglichkeit
hat mich eine Zeit lang beschäftigt,für mich schien das Risiko doch zu gross,man hatte einfach keine Kenntnisse
ob der Zug im besagten Gebiet anhält oder weiterfährt,oder hätte es damals doch so klappen können?
Lutze


Was man zwar nicht von der S-Bahn, aber von D-Zügen sah: es gab westlich der Bahnstrecke 2-3 Sperrmauern (ggf. weitere Hindernisse).
Und was man nur bei sehr genauen hinsehen auf älteren Stadtplänen erkennt: Die Westberliner S-Bahn fuhr zwischen der Kurve hinter der alten Kehre Gesundbrunnen und Haltepunkt Wollankstraße (ggf. noch etwas nörlich weiter) durch das östliche Gebiet (Prenzlauer Berg/Pankow), weshalb der Haltepunkt Bornholmer Straße geschlossen war. Auf dem Bahnsteig Bornholmer Straße hätte ein GAKL die Flüchtlinge mit den Worten "Ick bin all hier" begrüßen und anschließend festnehmen können. Mit den Einblicken von der Bornholmer Brücke aus (nach dem 9. November 1989) zu beurteilen, einer der am besten gesicherten Abschnitte der Grenze in Berlin.



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#85

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.02.2013 14:04
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

@ Forumleser,

muß so 86-87 gewesen sein, da sind durch unser Kaff im Bez. Halle ab und an Amerikaner in Jeeps durchgefahren, die sind wohl auf "Erkundungstour" gewesen. Bei uns in der Nähe (Garnison Lossa) waren damals sowjetische Raketen bzw. Abschußanlagen stationiert.
Die sind jedesmal aufgefallen wie bunte Hunde und gleich hinterher ein Lada mit zwei bis drei Leuten zur Überwachung.
DieAmis hatten ein Nummernschild mit US Flagge und einer einzelnen Nummer an ihrem Auto.
Einmal haben die sogar bei uns im Ort angehalten und haben in unserer örtlichen Eisdiele Eis gegessen.
Da hab ich so einen Jeep aus der Nähe gesehen.
Hinten wäre da genug Platz gewesen für eine Reise über checkpoint charly nach WB hatte ich mir damals so gedacht, bevor mich so ein Heini aus dem besagten Lada weggescheucht hat.
Aber wie hätte ich so einen amerikanischen Strahlemann überzeugen sollen mich mitzunehmen.
Das schien mir eine recht sicherere und komfortable Möglichkeit der Ausreise gewesen zu sein .
Naja , das waren so Teenyträume damals.
Mein Bruder saß zu der Zeit im Knast wegen Republikflucht und was ich da so mittbekommen hatte, da erschien mir der Weg über Knast DDR nach Westdeutschland wenig atraktiv.
Allerdings hatte ich damals auch keine blasse Ahnung von den Fluchtverhinderungsanlagen an der Grenze zur BRDeutschland.


zuletzt bearbeitet 11.02.2013 14:06 | nach oben springen

#86

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.02.2013 14:23
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #85
@ Forumleser,

muß so 86-87 gewesen sein, da sind durch unser Kaff im Bez. Halle ab und an Amerikaner in Jeeps durchgefahren, die sind wohl auf "Erkundungstour" gewesen. Bei uns in der Nähe (Garnison Lossa) waren damals sowjetische Raketen bzw. Abschußanlagen stationiert.
Die sind jedesmal aufgefallen wie bunte Hunde und gleich hinterher ein Lada mit zwei bis drei Leuten zur Überwachung.
DieAmis hatten ein Nummernschild mit US Flagge und einer einzelnen Nummer an ihrem Auto.
Einmal haben die sogar bei uns im Ort angehalten und haben in unserer örtlichen Eisdiele Eis gegessen.
Da hab ich so einen Jeep aus der Nähe gesehen.
Hinten wäre da genug Platz gewesen für eine Reise über checkpoint charly nach WB hatte ich mir damals so gedacht, bevor mich so ein Heini aus dem besagten Lada weggescheucht hat.
Aber wie hätte ich so einen amerikanischen Strahlemann überzeugen sollen mich mitzunehmen.
Das schien mir eine recht sicherere und komfortable Möglichkeit der Ausreise gewesen zu sein .
Naja , das waren so Teenyträume damals.
Mein Bruder saß zu der Zeit im Knast wegen Republikflucht und was ich da so mittbekommen hatte, da erschien mir der Weg über Knast DDR nach Westdeutschland wenig atraktiv.
Allerdings hatte ich damals auch keine blasse Ahnung von den Fluchtverhinderungsanlagen an der Grenze zur BRDeutschland.

mit Diplomatenfahrzeugen hat es paar mal geklappt,ist aber auch schiefgegangen,
und dann mit dem Militärauto?so wie du schon schreibst, die wurden doch observiert,
gruss Lutze


wer kämpft kann verlieren,
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#87

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.02.2013 14:25
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Nochmal durchdacht die Sache.
Das Drüberkommen wenn ich später einmal mit Leiter vor meinem Abschnitt gestanden hätte, so prozentuale Chance 50/50 oder vielleicht noch besser, das Hinkommen mit der Leiter, ich schätze das als fast unmöglich ein, so 10%ige Chance, wäre mir zu hoch gewesen das Risiko.


zuletzt bearbeitet 11.02.2013 14:27 | nach oben springen

#88

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.02.2013 14:40
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #87
Nochmal durchdacht die Sache.
Das Drüberkommen wenn ich später einmal mit Leiter vor meinem Abschnitt gestanden hätte, so prozentuale Chance 50/50 oder vielleicht noch besser, das Hinkommen mit der Leiter, ich schätze das als fast unmöglich ein, so 10%ige Chance, wäre mir zu hoch gewesen das Risiko.

als Grenzer hatte man den Vorteil,dass man sich auskennt,
in dem Bericht "vom Paulus zum Saulus "ist das ganz gut beschrieben


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
zuletzt bearbeitet 11.02.2013 14:40 | nach oben springen

#89

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.02.2013 14:46
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Lutze im Beitrag #88
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #87
Nochmal durchdacht die Sache.
Das Drüberkommen wenn ich später einmal mit Leiter vor meinem Abschnitt gestanden hätte, so prozentuale Chance 50/50 oder vielleicht noch besser, das Hinkommen mit der Leiter, ich schätze das als fast unmöglich ein, so 10%ige Chance, wäre mir zu hoch gewesen das Risiko.

als Grenzer hatte man den Vorteil,dass man sich auskennt,
in dem Bericht "vom Paulus zum Saulus "ist das ganz gut beschrieben


Auf der Reise zwischen z.B. Karl-Marx-Stadt und dem Grenzsignalzaun nützte mir aber dieses Auskennen gar nichts.
Wenn ich mir das mal verinnerliche, Transportpolizei, Volkspolizei, freiwillige und unfreiwillige Helfer der GT und alle fragen dich: "Na, wo wollen wir denn hin?"


zuletzt bearbeitet 11.02.2013 14:47 | nach oben springen

#90

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.02.2013 14:46
von eisenringtheo | 9.170 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #87
Nochmal durchdacht die Sache.
Das Drüberkommen wenn ich später einmal mit Leiter vor meinem Abschnitt gestanden hätte, so prozentuale Chance 50/50 oder vielleicht noch besser, das Hinkommen mit der Leiter, ich schätze das als fast unmöglich ein, so 10%ige Chance, wäre mir zu hoch gewesen das Risiko.


Das Hantieren mit einer langen Leiter ist auch nicht so einfach
http://www.stadtschnellbahn-berlin.de/ba...texte/wokgt.php
Theo


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#91

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.02.2013 14:46
von passport | 2.632 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #85
@ Forumleser,

muß so 86-87 gewesen sein, da sind durch unser Kaff im Bez. Halle ab und an Amerikaner in Jeeps durchgefahren, die sind wohl auf "Erkundungstour" gewesen. Bei uns in der Nähe (Garnison Lossa) waren damals sowjetische Raketen bzw. Abschußanlagen stationiert.
Die sind jedesmal aufgefallen wie bunte Hunde und gleich hinterher ein Lada mit zwei bis drei Leuten zur Überwachung.
DieAmis hatten ein Nummernschild mit US Flagge und einer einzelnen Nummer an ihrem Auto.Einmal haben die sogar bei uns im Ort angehalten und haben in unserer örtlichen Eisdiele Eis gegessen.
Da hab ich so einen Jeep aus der Nähe gesehen.
Hinten wäre da genug Platz gewesen für eine Reise über checkpoint charly nach WB hatte ich mir damals so gedacht, bevor mich so ein Heini aus dem besagten Lada weggescheucht hat.
Aber wie hätte ich so einen amerikanischen Strahlemann überzeugen sollen mich mitzunehmen.
Das schien mir eine recht sicherere und komfortable Möglichkeit der Ausreise gewesen zu sein .
Naja , das waren so Teenyträume damals.
Mein Bruder saß zu der Zeit im Knast wegen Republikflucht und was ich da so mittbekommen hatte, da erschien mir der Weg über Knast DDR nach Westdeutschland wenig atraktiv.
Allerdings hatte ich damals auch keine blasse Ahnung von den Fluchtverhinderungsanlagen an der Grenze zur BRDeutschland.



Nur zur Information.



So sahen die Kennzeichen der westlichen MVM,s aus.

Schmunzel, schmunzel. Dieser Name war mir bis jetzt auch noch nicht bekannt. Fluchtverhinderungsanlagen
Man lernt nie aus


passport


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#92

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.02.2013 14:54
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #89
Zitat von Lutze im Beitrag #88
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #87
Nochmal durchdacht die Sache.
Das Drüberkommen wenn ich später einmal mit Leiter vor meinem Abschnitt gestanden hätte, so prozentuale Chance 50/50 oder vielleicht noch besser, das Hinkommen mit der Leiter, ich schätze das als fast unmöglich ein, so 10%ige Chance, wäre mir zu hoch gewesen das Risiko.

als Grenzer hatte man den Vorteil,dass man sich auskennt,
in dem Bericht "vom Paulus zum Saulus "ist das ganz gut beschrieben


Auf der Reise zwischen z.B. Karl-Marx-Stadt und dem Grenzsignalzaun nützte mir aber dieses Auskennen gar nichts.
Wenn ich mir das mal verinnerliche, Transportpolizei, Volkspolizei, freiwillige und unfreiwillige Helfer der GT und alle fragen dich: "Na, wo wollen wir denn hin?"


dem Schreiber "vom Paulus zum Saulus" schon


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#93

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.02.2013 14:55
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Einige wenige hatten einfach nur richtig viel Glück, der Großteil wurde ganz einfach irgendwo vorher festgenommen.


zuletzt bearbeitet 11.02.2013 15:00 | nach oben springen

#94

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.02.2013 15:01
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #93
Einige wenige hatten einfach nur richtig viel Glück, der Großteil wurde ganz einfach irgendwo festgenommen.

bei jeder Flucht musste man viel Glück haben


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#95

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.02.2013 15:23
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Die "Genossen" von den Militärverbindungsmissionen hatten in der Regel keinen Bock, DDR-Bürger auszuschleusen. Die hätten dabei ihren Job und ein Militärgericht riskiert. Die wussten auch, das sie unter Beobachtung standen.

Mal eine andere Frage. In Berlin gab es in den 80er Jahren mal das Gerücht, das ein Berliner aus Grünau , nach Boltenhagen am hellerlichten Tag im Sommer an den Strand gefahren wäre, sein Boot mit 2 Volvo-penta-Aquamatikmotoren mit je 180PS ins Wasser gelassen hat und dann Richtung Timmendorfer Strand. Im Netz kann man nichts finden. Eine Ente oder hat jemand, da mal was von gehört?


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#96

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.02.2013 15:43
von linamax | 2.019 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #94
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #93
Einige wenige hatten einfach nur richtig viel Glück, der Großteil wurde ganz einfach irgendwo festgenommen.

bei jeder Flucht musste man viel Glück haben

Hallo Lutze
Da hast Du recht man mußte viel Glück haben . Dieses Glück hatte ich bei meiner Flucht .


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#97

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.02.2013 15:49
von Lutze | 8.034 Beiträge

Zitat von linamax im Beitrag #96
Zitat von Lutze im Beitrag #94
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #93
Einige wenige hatten einfach nur richtig viel Glück, der Großteil wurde ganz einfach irgendwo festgenommen.

bei jeder Flucht musste man viel Glück haben

Hallo Lutze
Da hast Du recht man mußte viel Glück haben . Dieses Glück hatte ich bei meiner Flucht .

Glückwunsch


wer kämpft kann verlieren,
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#98

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.02.2013 15:50
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Kurz zur Bornholmer Straße, weiter oben:
Dort gab es mal eine erfolgreiche Flucht, indem Flüchtlinge auf den Gleisen (Ostseite) auf einen kurzzeitig dort haltenden Güterzug geklettert sind, und von dessen Dächern über die dort doppelt hohe Zaunanlage gekommen sind. Wie die da wieder heil runtergekommen sind, keine Ahnung. Dort war auch noch ein Stück "Niemandsland", das zum Osten gehörte.

Der nur vom Westen zugängliche S-Bahnhof Wollankstr. ,direkt westlich vor dem Todesstreifen, lag übrigens auch noch komplett auf Ost-Gebiet. Es soll dort auch eine Agentenschleuse gegeben haben.


zuletzt bearbeitet 11.02.2013 15:57 | nach oben springen

#99

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.02.2013 15:59
von 94 | 10.792 Beiträge

Sollte man nicht zwischen Fahnenfluchten und 'normalen' R-Fluchten schon unterscheiden? Immerhin entfiel ja bei einer Fahnenflucht die Anreise sowie die Aufklärung des pioniertechnischen Ausbaus und des Grenzregimes. Also das mit den F-Fluchten hatten'mer ma hier ... Fahnenflucht Grenzsoldaten

Ansonsten um mal zum Aspekt 'Mit dem Wissen von heute' zurückzukommen. Balkanroute oder Antrag, alles Andere ist mMn hanebüchen. Und immerhin war bei 213 bereits der Versuch strafbar und der begann mit Verlassen der Wohnung.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 11.02.2013 16:00 | nach oben springen

#100

RE: Mit dem Wissen von heute: Bester Fluchtweg?

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 11.02.2013 16:08
von stefanDD | 14 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #99
Balkanroute oder Antrag, alles Andere ist mMn hanebüchen.

Dabei hat es auch recht viele sehr unfein erwischt, die dachten, leicht aus Bulgarien nach Griechenland zu kommen... (Minen, Fake-Grenzzäune vor dem Grenzgebiet, ...) Vermutlich auch nicht leichter als an der innerdeutschen Grenze?!

Apropos: Wie muss man sich denn das 5-km-Grenzgebiet vorstellen? War das schon mit Zaun o.ä. gesichert? Oder gab es "nur" verstärkte Kontrollen (VP, Grenzhelfer, ...) sowie Kontrollen auf den Zufahrtstraßen?
Davon abgesehen, dass es vermutlich vielen schon am Wissen um dieses Grenzgebiet mangelte - hätte man da (unter Umgehung von Ortschaften, ...) durch Wälder usw. nicht recht gut an die eigentliche Grenze herankommen können?



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