#1

Was wäre wenn...

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 17.10.2012 22:48
von erkoe | 301 Beiträge

Ich habe meinen Beitrag aus dem Geburtstags-Fred mal hierher kopiert:

Liebe Freunde, vielen Dank für eure Glückwünsche zu meinem Geburtstag. Die Feier im kleinen Kreis (schließlich sind wir noch arbeitendes Volk) ist vorbei und ich frage mich gerade, was denn gewesen wäre wenn... 2011 wären meine 25 Jahre rum gewesen. Bei der NVA durfte man bis zum Alter von 51 Jahren noch fliegen (zumindest Hubschrauber), da hätte ich ja noch ein bisschen Zeit. Wo hätte ich jetzt in "meiner Armee" gestanden? Major? OSL? Untauglicher Schreibstubenhengst? Abgestürzt (mit dem Luftfahrzeug oder auch familiär).

Hat sich ein BU, Fähnrich oder BO der NVA/GT/VM auch mal so eine Frage gestellt. Es wäre sicher interessant, mal ein solches Szenario zu diskutieren. Selbstverständlich sind auch die Meinungen aller anderen sehr willkommen. Es geht, wie gesagt, um den Punkt eines persönlichen WAS WÄRE WENN-Szenarios. Vielleicht hat der eine oder andere Kamerad dieses sogar noch verwirklicht.

Nochmals Dank für eure netten Wünsche, viele Grüße in die Runde
Erik


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


zuletzt bearbeitet 17.10.2012 22:48 | nach oben springen

#2

RE: Was wäre wenn...

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 17.10.2012 23:11
von Mike59 | 7.945 Beiträge

Komische Frage, hast du "senseo" oder ähnliches? Wenn nicht, schau mal morgen früh auf den Bodensatz deiner Kaffeetasse. Ich habe meine angestrebte Dienstzeit x+3 überschritten. Hubschrauber kann ich immer noch nicht fliegen, obwohl schon oft geflogen - auch mit HS und auf die Schnauze. Und die Frage stelle ich mir seit vielen Jahren nicht mehr.
Mike59


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#3

RE: Was wäre wenn...

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 17.10.2012 23:22
von erkoe | 301 Beiträge

Zitat von Mike59 im Beitrag #2
Komische Frage, hast du "senseo" oder ähnliches? Wenn nicht, schau mal morgen früh auf den Bodensatz deiner Kaffeetasse. Ich habe meine angestrebte Dienstzeit x+3 überschritten. Hubschrauber kann ich immer noch nicht fliegen, obwohl schon oft geflogen - auch mit HS und auf die Schnauze. Und die Frage stelle ich mir seit vielen Jahren nicht mehr.
Mike59


Hallo Mike, hier gehts nicht um Kaffeesatzleserei. Einfach mal um die Frage, wo man heute stehen könnte/wollte, wenn gewisse Ereignisse nicht eingetreten wären. Bitte mein Posting nicht an der Waffengattung oder persönlichen Befindlichkeiten festmachen. Sonst hätte ich auch schreiben können: Hätte der Hund nicht gesch*******, hätte er den Hasen usw....

Wenn du dir keine Gedanken mehr darüber machst, völlig OK. Meine Frage steht im Eingangsposting.

Viele Grüße
Erik


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


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#4

RE: Was wäre wenn...

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 18.10.2012 11:20
von josy95 | 4.915 Beiträge

@erkoe, primitiv könnte ich jetzt antworten...

"...wenn der Hund nicht ge***issen hätte,
hätte er den Haasen gekriegt..."

Will ich aber vom Grundsatz her nicht.

Eine dieser vielen guten Fragen, die sich u. a. mit einer Antwort begnügen müssen, das man das (eigene) Schicksal nie vorhersehen, allerhöchstens (etwas) beeinflussen kann.

Es gibt so viele Komponenten, angefangen von der eigenen Mentalität, dem eigenen Charackter wie dem von Mitmenschen aus meinem, unseren unmittelbaren Umfeld die wiederum zum Schicksal, zur Zukunft werden. Gute wie schlechte. Jeder kennt doch sicher den Spruch "Zur (total) verkehrten Zeit am (total) verkehrten Ort...!"

Darum ist es manchmal schon sehr gut, das wir unser Schicksal, unsere Zukunft in vieler Hinsicht nicht kennen. Ich glaube, viele Dinge würden uns nur arg belasten und uns just im Augenblick nur noch mehr Lebensglück, Lebensfreude stehlen.

Aber ein wenig Spekulieren, vielleicht auch fantasieren ist und soll doch erllaubt sein!

Denn hättest Du Anfang/ Mitte 1989 gedacht, geglaubt, das es mit der DDR derart schnell den berühmten Bach runtergeht?

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 18.10.2012 11:21 | nach oben springen

#5

RE: Was wäre wenn...

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 18.10.2012 20:01
von DoreHolm | 7.685 Beiträge

josy95, gewußt, daß die DDR so schnell den Bach runtergeht habe ich nicht, aber 1988 war ich so weit und ich habe das auch in der Parteiversammlung so gesagt, daß ich 1.) sicher bin, daß Honeckers nachfolger unpopuläre Maßnahmen ergreifen muß und as 2.) ich an eine Wiedervereinigung in ferner Zeit glaube und dabei offengelassen habe, unter welchen gesellschaftlichen Gegebenheiten das sein wird. Zu solchen Einschätzungen muß man unweigerlich kommen, wenn man sich vor Augen führt, daß Geschichte nicht nur einige Jahrzehnte später geschieht, sondern immer, so lange es uns denkfähige Lebewesen gibt.
Was ich mir schon eher mal überlegt habe, was ich mit meinem heutigen Wissen und Erfahrungen an Entscheidungen anders machen würde, wenn ich die Zeit noch mal bis zu irgendeinem Punkt meiner Vergangenheit zurückdrehen könnte, persönlich (Partnerschaft), beruflich, finanziell, in der Bildung u.s.w. Auch mal, da ich bis zur NVA-Zeit sehr schüchtern war, welche Gelegenheiten ich verpasst habe.
Wo ich heute wäre, wenn alles "seinen sozialistischen Gang" gegangen wäre, natürlich wenn es auch in den anderen östl.Staaten einschl. der SU nicht gekriselt hätte ? Unser Mietshaus wäre wegen Straßenbau abgerissen worde, ich würde in einem Plattenbau leben, in der warmen Jahreszeit im Garten, wäre sicher noch zwei mal Aktivist geworden, würde wegen 25-jähriger Kampfgruppenmitgliedschaft 100,-Mark mehr Rente bekommen. Finanziell ginge es mir bestens, weil meine Nebeneinnahmen weitergelaufen wären (Edelsteinschmuck), würde einen Wartburg-Kombi fahren, Urlaub an der Ostsee, den Mittelgebirgen, hohe Tatra und wo man damals eben so hinkonnte. Wahrscheinlich wäre ich auch noch mal am Baikalsee gewesen und im sowjetischen Orient (Buchara, Samarkand), möglicherweise auch nach Kuba. In die BRD hätte ich wohl auch schon mal anläßlich runder Geburtstage der Verwandschaft fahren können. In den Hobbygruppen wäre ich aktiv (Mineralien, Kakteen), im Beruf hätte ich genug Arbeit, da in Personalunion verschiedene technische Bereiche bedient, vielleicht hätte ich nach meiner Rente noch ein Jahr drangehangen, meine Frau wäre, da 10 Jahre jünger, eher in Rente gegangen. Ja, da könnte man grübeln und philosophieren, was wäre wenn. Mein Leben wäre weniger aufregend gewesen, natürlich hätte ich viel weniger gesehen und erlebt, aber wenn ich von einigen sehr negativen gesellschaftsbedingten Erlebnissen absehe, steht unter dem Strich ein Plus.



josy95 und erkoe haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#6

RE: Was wäre wenn...

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 18.10.2012 23:09
von erkoe | 301 Beiträge

Vielen Dank DoreHolm, so hatte ich das gemeint ;-). Ich war damals 21 Jahre alt und ziemlich naiv und systemkonform. Als OS war ich auserkoren, im 4. Studienjahr nach Frunse zu gehen um auf der Mi-24 ausgebildet zu werden. Leider war im 3. SJ Schluss und ich frage mich heutzutage ab und zu, ob ich es wirklich in so eine Maschine geschafft hätte. Ein absoluter Traum. Aus reinen Motivationszwecken durften wir damals auf dem Sitz des Navigators/Bordschützen (vordere Kabine) eine Platzrunde mit den Russen fliegen. Die waren an unserem Platz zu Gast. Dieses Erlebnis werde ich nie vergessen, rein aus dem Grund, dass der Kollege hinten den Bock im Alarmstart über die Bahn getrieben hat. Das Ziel war erreicht und ich sozusagen angefixt.... Hut ab vor dem, der die Maßnahme angeleiert hat.


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


zuletzt bearbeitet 18.10.2012 23:11 | nach oben springen

#7

RE: Was wäre wenn...

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.10.2012 14:12
von josy95 | 4.915 Beiträge

Naja, @erkoe, wenn es Dich interessiert, dann will ich mal @DoreHolm was nachmachen....

Was wäre wenn..., wenn es die DDR noch gäbe und auch mein Leben dort seinen s. g. "sozialistischen Gang" weitergegangen wäre.

Parteimitglied war ich nur Zahlendes in der Ost- CDU aus gewissen operativ- taktischen Gründen. (Der @Weichmolch wird jetzt wegen meiner Ausdrucksweise bestimmt grinsen!) Sonst nur im FDGB organisiert und hatte hier die Wahlfunktion eines Vertrauensmannes inne. Hier habe ich zu etlichen (Fehl-) Entwicklungen und Zuständen auch immer meinen Mund aufgerissen, oft nicht zur Freude unseres FDGB- Vorsitzenden und einiger SED- Parteimitglieder innerhalb der FDGB- Gewerkschaftsgruppe. Das wär auch immer so geblieben, ich denke auch mal, nach einer Ablösung Honneckers und gewissen politischen Änderungen in der DDR wäre eine freiere Meinungsäußerung auf breiter Front auch offener geworden.
Armeezeit? Freiwillig länger dienen (3 Jahre) hätte ich nur gemacht, wenn es sicher gewesen wär, das man meinem Wunsch entsprochen hätte und ich zu den Grenzpionieren gekommen wäre. Ihr könnt mich jetzt geißeln, verurteilen. Egal, ich kann damit Leben und brauch auch bei einer art spekulativen Rückblick keine Lebenslügen aufbauen, auftischen. Damals, jedoch meine jungendliche Unreife aus heutiger Sicht und auch nunter dem Aspekt der heutigen Erfahrungen, dem heutigen Wissen betrachtet, die typisch jugendliche Abenteuerlust auch nicht außer Acht gelassen, hätte ich bei den GT vermutlich eine passende Gelegenheit zur (heimlichen) Flucht gen Bundesrepublik genutzt. Einer wohl vorbereiteten und gewaltlosen oder eben ganz spontanen Flucht bei optimaler Gelegenheit. Besser gesagt, ich hätte eben nur die optimale Gelegenheit genutzt, z. bsp. in einem schier unbeobachteten Augenblick der berühmten Sprung, den Schritt hinter die Grenzsäule gemacht und tschüß!
Kameraden in Bedrängnis oder gar Gefahr bringen - nein, ganz und gar nicht mein Ding und auch noch nie gewesen und erst recht keine Gewalt mit Schusswaffe oder so. Niedergelassen hätte ich mich mit hoher Sicherheit im Westharz, obwohl da immer noch der Traum des Auswanderns nach Kanada oder Norwegen war. Aber spätestens waren diese Flauseln, diese Träume mit der Schwangerschaft meiner damaligen Frau und der Geburt meines ersten Sohne vorbei.
Wenn es diese Situation, eine günstige Gelegenheit oder wie auch immer das nicht gegeben hätte, wäre ich inzwischen bestimmt auch wenigstens ein oder zweimal zum Reservistenwehrdienst eingerückt. Bis zur Wende bin ich Gott sei Dank bis auf eine sehr kurze Mobilmachungsübung davon verschont geblieben!
Ganz sicher bin ich mir, das meine beiden Buben, 1986 und 1988 geboren, nicht in die Pionierorganisation und auch nicht in die FDJ gegangen wären. Mit 14 Lebensjahren hätten sie das selbst entscheiden können.
Bei der Deutschen Reichsbahn, allgemeiner formuliert Eisenbahn würde ich heute noch arbeiten, wär vermutlich auch noch irgendwann mal Aktivist geworden....Ob ich noch bei der Schmalspurbahn wär, würde ich eher bezweifeln. Mich hatte es von Anfang an eher zu den "Großen" Lokomotiven hingezogen. Mit großer Sicherheit hätte ich mich auch weiterqualifiziert, analog meiner häutigen Tätigkeit als Verantwortlicher Qualttätssicherung und Ausbildung im Lokomotivfahrdienst. Mein Reichsbahndienstgrad wäre jetzt nach 36 Dienstjahren vermutlich Rb- Oberinspektor oder vielleicht sogar mit den entsprechenden Qualifizierungen Rb- Amtmann gewesen.

Ein eigenen PKW würde ich auch fahren, hatte mich ja 1984 für einen "Skoda" angemeldet, Trabant war nicht so mein Ding. Mein Heiligtum, meine MZ TS 250/1 hätte ich auch noch. Unsere 1988 kurz nach dr Geburt meines 2. Buben bezogene 3- Raum- Neubauwohnung hätte ich irgendwann mit dem Heranwachsen meiner Buben und den daraus gestiegenen räumlichen Erweiterungsbedürfniss aufgegeben mit Wunschziel nach Eigenheim. Entweder eine gebrauchte Immobilie erworben, so wie es 1997 auch geschehen ist oder im eigenen Garten ein selbst gebautes E 4 oder E 5.

Urlaubsreisen....? Vermutlich hätte es mich auch mal in die SU verschlagen, Ural, Sibierien oder Krim. Selbstverständlich auch mal nach Polen CSSR und Bulgarien, Ungarn. Bin urlaubstechnisch auch eher der standorttreue Typ und zumindest das Sommerurlaub- Hauptreiseziel wäre genau wie heute die Ostsee und die wunderschöne Insel Rügen geblieben.

Reise in die Bundesrepublik, also den Westen? Bei passender Gelegenheit und Einladung, na klar! Wäre aber mit etwa 95 % - iger Sicherheit
wiedergekommen. Frau, Kinder, Eltern, mein geliebtes llsenburg..., nö..., hätte ich nicht so einfach im Stich gelassen!

Wenn ich die berühmte Uhr nochmal zurückdrehen könnte, Vieles würde ich nicht anders machen. Anders ausgedrückt, kann ich mich über mein Schicksal und das meiner engsten Angehöhrigen bis zum Sommer 2000 nicht groß negativ beklagen. Der Wende- Wehrmutstropfen waren die schleppenden, unzufriedenen und auch kostenintensiven Bemühungen, die großelterliche und 1972 von SED- Schergen geraubte kleine großelterliche Firma wiederzubekommen. Aber im Sommer 2000 brachen dann ganz andere und total unvorhergesehene familiäre Ereignisse, besser gesagt, kleinere Katastrophen herein, die alles bisher erlebte doch mehr oder weniger in den Schatten stellten und ihre Nachwirkungen bis heute nicht verloren haben. Hier wüste ich mit meinem Wissen von heute den Hebel anzusetzen, was ich anders machen würde... und da steht an erster Stelle die Abschwur an eine fast grenzenlose Gutmütigkeit und Toleranz gegenüber Menschen, die dies nicht verdient haben...., es von ihrem egoistischem Wesen und ihrem schlechten Charackter her nie verdienen...


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
erkoe hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.10.2012 14:20 | nach oben springen

#8

RE: Was wäre wenn...

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.10.2012 17:42
von erkoe | 301 Beiträge

Hi josy, vielen Dank für deinen Beitrag, welchen ich mit großen Interesse gelesen habe. Ausführlicher kann man es kaum beschreiben. VG Erik


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


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