#1

Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 06:54
von Angelo | 12.396 Beiträge

Ich bitte um Verzeihung das ich erst Galileo auf Pro7 schauen muß um zu wissen, das es einen Mord gegeben hat der sich 1998 an einem ehemaligen BGS Beamten abgespielt hat. Welche Hintergründe gibt es da in Verbindung mit Rudi Arnstadt aus dem Jahre 1962 ? War es ein Zufall oder war es geplant das an Plüschke Vergeltung geübt worden ist ?

Am 15. März 1998 wurde Plüschke, der damals als Taxi-Unternehmer arbeitete, knapp zehn Kilometer von Wiesenfeld (dem Todesort von Rudi Arnstadt) entfernt in der Nähe seines Taxis erschossen aufgefunden.Ort und Art der Tötung (wie bei Arnstadt ein Einschuss über dem rechten Auge) deuten auf eine Verbindung der beiden Vorfälle hin. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gab es keinen Hinweis, die diese These bisher beweisen konnte. Der Mord wurde bis heute nicht aufgeklärt.Plüschke hinterließ eine Frau und fünf Kinder. Seine Witwe glaubt an einen Racheakt Quelle Wikipedia

Hier noch ein Bericht aus der Fuldarer Zeitung dazu
http://www.fuldaerzeitung.de/nachrichten...es;art17,604654

Und hier noch aus dem Spiegel
http://einestages.spiegel.de/static/entr...r=1&a=25347&c=1


zuletzt bearbeitet 16.10.2012 07:04 | nach oben springen

#2

RE: Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 07:24
von Polter (gelöscht)
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#3

RE: Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 07:26
von S51 | 3.733 Beiträge

Ja, kommt immer wieder hoch.

Racheakt der DDR-Staatssicherheit Die Ermordung des früheren BGS-Beamten Hans Plüschke

Inzwischen jedoch gab es Veranstaltungen, deren Ergebnis auch die damalige Darstellung der Bundesrepublik relativieren. So sieht es danach aus, dass Arnstadt seinerzeit überhaupt nicht geschossen hat. Von Notwehr also wohl keine Rede sein konnte (Putativnotwehr bzw. -notstand könnte aber zutreffen). Also seinerzeit auch (auch!) von Westseite so an der Sache "geschrieben" wurde, dass es eben "passte".
Da nimmt es einigermaßen Wunder, dass trotzdem noch die alten Versionen weiter verbreitet werden.
Was den Mord betrifft, so gibt es wohl nach wie vor nichts wirklich Neues. Bewiesen ist nichts.
Natürlich kann man immer spekulieren. Jedoch stellt sich dann die Frage, wieso dem in der DDR als Täter (in Sachen Arnstadt) vermuteten M. nie etwas passiert ist. Wenn dann P. relativ kurze Zeit nach seiner Äußerung getötet wurde, sieht das doch eher danach aus, als ob da jemand als Täter oder Auftraggeber ganz froh war, nun eine solche Tat jemandem anders als "Stasimord" unterschieben zu können. Die Tat aber eigentlich motivmäßig wohl eher im persönlichen Umfeld des Opfers zu suchen sein wird.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


zuletzt bearbeitet 16.10.2012 07:27 | nach oben springen

#4

RE: Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 07:56
von utkieker | 2.925 Beiträge

Nachdem Angelo das Thema "Plüschke" neu aufgewärmt hat, habe ich schon geglaubt, daß der Täter gefasst wurde. Aber Fehlanzeige! Ich kann mir durchaus vorstellen, daß Plüschke einen Vergeltungsakt zum Opfer fiel aber man tappt weiter im Dunkeln ....

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#5

RE: Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 08:19
von Angelo | 12.396 Beiträge

Aber wer macht denn sowas, nach so langer Zeit ? Fakt ist, das er kurz nach dem Interview mit dem HR am Point Alpha ermordet worden ist.


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#6

RE: Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 09:10
von josy95 | 4.915 Beiträge

Ja, @Angelo. Gute Frage. Wer macht sowas?
Rein spekulativ lassen sich m. Ea. nur drei Variationen.

1. Ein mit den damaligen Geschehnissen um die tödlichen Schüsse auf R. Arnstadt gänzlich unbeteiligter Täter. Kuriose Zufälle, aber eben nur Zufälle.
2. Ein naher Verwandter, Freund von Rudi Arnstadt, der allein handelnd und aus niederen Motiven der (späten) Rache gehandelt hat.
3. Ein ehemaliger Kamerad, aber auch eine Verschwörung ewig Gestriger, die diesen Mord zu ebenfalls den Motiven der späten Rache in Auftrag gegeben haben oder von einem ihrer Mitglieder haben ausführen lassen.

Die Wahrheit kann erst dann ans Tageslicht der Öffentlichkeit kommen, wenn der Täter, der Mörder des Hans Plüschke gefasst wird und ein umfassendes Geständnis ablegt.

Ich möchte hier nicht einen feigen Mord relativieren oder gar entschuldigen. Aber ich halte es für extrem riskant, sich derart öffentlich zu outen, wie es ein Hans Plüschke getan hat. Es ging hier 1961 nicht nur um Notwehr, Totschalag, einen bedauernswerten Unfall oder gar Mord. Die Bestrafung eines Täters oder seinen Freispruch. Es ging hier, so weit man das aus den journalistischen Recherchen entnehmen kann, um wesentlich mehr. Um bewußt verfälschte bzw. einseitige Darstellungen von beiden Seiten der Ermittlungen, von Seiten erzverfeindeter politischer Systeme, die diesen tragischen Vorfall hauptsächlich für Propagandazwecke ausnutzten. Dabei obliegt der SED- Propaganda wohl unstrittig der höhere Anteil.

Was mich jedoch sehr nachdenklich macht, sind die verschwundenen Akten aus dem Archiv im thüringischen Meiningen. Wer weiß hier mehr? Rauszulesen war ja nicht, ob die Akten vor oder nach der Wende verschwunden sind.

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 16.10.2012 10:43 | nach oben springen

#7

RE: Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 09:37
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Angelo im Beitrag #5
Aber wer macht denn sowas, nach so langer Zeit ? Fakt ist, das er kurz nach dem Interview mit dem HR am Point Alpha ermordet worden ist.


Wer könnte so etwas gemacht haben?
- Ein übrig gebliebener Kämpfer des MfS nach über 8 Jahren nach der Wende? Aber, das MfS war eine Behörde. Maßstab war immer die Durchsetzung des Rechtes der DDR. Sicher gab es da auch Leute, die Überzeugung gelebt haben. Jedoch war es kein Lotterhaufen, in der individuelle Motive über den Gesetzen der damaligen Zeit standen. Im Gegenteil, Disziplin stand über allem. Das MfS ist untergegangen wie die DDR auch. Irgendwelche Befehle für künftige Handlungen galten da schon lange nicht mehr. Gesetze aber galten und gelten immer. Nach denen der DDR eben zeitlich die der BRD und in beiden ist Mord ein Verbrechen. Ohne gesetzlichen Hintergrund (Notwehr, Notstand, Urteil, Kriegshandlung) aber ist eine solche vorsätzliche Handlung immer ein Mord. Nicht mal der MOSSAD würde ohne Befehl oder Urteil töten und die sind ja nun wirklich nicht zimperlich (und ein guter Verbündeter westlicher Dienste...). Ich halte einen MfS-Hintergrund für extrem unwahrscheinlich.
- Ein übrig gebliebender Kämpfer der NVA oder der GT? Da gilt eigentlich das Gleiche wie oben. Es gab zwar manches aber mit dem Ende der DDR war alles zu Ende. Bis zum Spätsommer 1990 waren alle Unterstellungen unter irgendwelche Weisungen oder Dienstverhältnisse erledigt.
- Jemand, der privat meint(-e), alte Rechnungen aus persönlicher Überzeugung heraus immer noch begleichen zu müssen? Niemand kann in die Köpfe von Menschen schauen aber er wäre damit ein Rechtsloser. Ein Mörder.
Zur Vorbereitung eines Mordes aber würde in einem solchen Falle Logistik gehören. Er kannte ja sein Opfer nicht persönlich, nicht seine Lebensumstände. Das hätte er ausspähen müssen und als Fremder wäre er sicher irgendwem aufgefallen. Es ist aber niemand aufgefallen...
- Jemand aus dem persönlichen Umfeld des Opfers, dem dessen Outing ganz zu pass kam um eine private Rechnung begleichen zu können? Und diesen Mord dann an die ehemalige DDR gewissermaßen delegieren zu können? Auch das ist bislang nicht bewiesen, jedoch keineswegs unwahrscheinlich. Bequemer in puncto Motiv konnte es der oder die Jeweilige doch gar nicht haben. Sicher, ich hoffe es zumindest, wird die Polizei da vor allem jene, die am Lautesten sind wie jene, die man gar nicht mehr hört (liest), prüfen. Immerhin musste wohl der Täter sehr nahe an das Opfer heran und es gibt wohl keine Spuren von Abwehrhandlungen. Das könnte bedeuten, dass Täter und Opfer sehr vertraut miteinander waren. Würde auch erklären, wieso kein Ausspähen aufgefallen ist. Ein Bekannter des Opfers hätte das nicht nötig gehabt. Könnte, könnte...


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


Rainman2 und passport haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 16.10.2012 09:45 | nach oben springen

#8

RE: Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 09:55
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Laut allen aktuellen und früheren Polizeistatistiken haben Beziehungsdelikte eine Aufklärungsquote von gegen 100 Prozent. Gegen Familie, Bekannte, Kollegen wird polizeilich ermittelt und den Täter hat man relativ rasch übermittelt und überführt, weil auch das Tatmotiv oft klar ist. Gering ist die Aufklärungschance bei Tätern, wo kein Verhältnis zwischen Opfer und Täter besteht und auch das Tatmotiv unklar ist. Das kann der Fall sein bei Tätern mit Wahnvorstellungen, die sich vom lieben Gott oder einer anderen Autorität berufen fühlen, die Welt zu verbessern und gesellschaftlichen Unrat auszutilgen. Da kann nur Kommissar Zufall helfen. Beispiele "Zodiac Killer" und "Uno Bomber"
http://de.wikipedia.org/wiki/Zodiac-Killer
http://de.wikipedia.org/wiki/Theodore_Kaczynski
Theo


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#9

RE: Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 10:11
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #3
Ja, kommt immer wieder hoch.

Racheakt der DDR-Staatssicherheit Die Ermordung des früheren BGS-Beamten Hans Plüschke

Inzwischen jedoch gab es Veranstaltungen, deren Ergebnis auch die damalige Darstellung der Bundesrepublik relativieren. So sieht es danach aus, dass Arnstadt seinerzeit überhaupt nicht geschossen hat. Von Notwehr also wohl keine Rede sein konnte (Putativnotwehr bzw. -notstand könnte aber zutreffen).


Tja seltsamerweise ist die Dienstwaffe von Arnstadt irgenwie, hm sach mal ""verschwunden"".
Ohne dass da wohl eine große Auswertung der Pistole erfolgen konnte.
Insofern läßt sich trefflich weiter spekulieren.
So manch einer kann dies ja recht trefflich!!

Ja Veranstaltungen gabs einige und wirds immer wieder geben. Auch die Ergebnisse bzw. Wertungen wird sich jede Seite so zu Recht legen, dass es für sie paßt.
Selbst das kleine Büchlein und die Recherchen der beiden Autoren lassen jede Menge Fragen offen.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 16.10.2012 10:14 | nach oben springen

#10

RE: Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 11:06
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #9
...Ja Veranstaltungen gabs einige und wirds immer wieder geben. Auch die Ergebnisse bzw. Wertungen wird sich jede Seite so zu Recht legen, dass es für sie paßt.
Selbst das kleine Büchlein und die Recherchen der beiden Autoren lassen jede Menge Fragen offen.




Das trifft es genau. Im doppelten Sinne.

Sogar die Gerüchteküche dient allen Seiten. Mit Ausnahme der Polizei vielleicht. Vielleicht, denn frühere Versäumnisse lassen sich so edel umschiffen. Dem Täter nützen die Gerüchte, so lange sie von ihm wegführen. Der gegenwärtigen Politik nützen die Gerüchte, kann man doch so schön schwarze Männer an die Plakatewand malen. Nach Jahrzehnten sicher auch noch. Gerade vor Wahlen. Und von eigenen Beeinflussungen der Untersuchungen, die es wohl hüben wie drüben gegeben hat, ablenken. Sogar den "Ehemaligen" nützen die Gerüchte, verpassen sie einem doch natürlich gänzlich ungewollt einen geheimnisvollen, ein bischen gefährlichen "Anstrich". Solcherart Angst kann auch Vorteile mit sich bringen. Natürlich auch Nachteile, siehe Politik. Das funktioniert selbst für den allereinfachsten Rosenzüchter, "weiß" der Gegenüber "doch nie, ob....".


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#11

RE: Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 12:53
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Die Stasi hätte sicherlich bevor er sich outet gewusst wo er zu finden ist und nicht bis 98 gewartet.
Obwohl, das Weinhold nicht einen "Unfall" hatte wundert mich auch noch bis heute.
Ein "Geschmäckle" bleibt schon irgendwie, vor allem wegen dem Ort der Tat und der Wunde.
Wer weiß.


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#12

RE: Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 12:58
von DoreHolm | 7.705 Beiträge

Grenzwolf, auch wenn es ungesetzlich ist und als Mord gewertet werden könnte, aber dem Weinhold hätte ich einen "Unfall" gegönnt. Das damalige Urteil-West war gleichfalls ein Skandal. Aber ich will nicht vom Thema abschweifen, deshalb das nur mal so nebenbei.



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#13

RE: Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 13:04
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #12
Grenzwolf, auch wenn es ungesetzlich ist und als Mord gewertet werden könnte, aber dem Weinhold hätte ich einen "Unfall" gegönnt. Das damalige Urteil-West war gleichfalls ein Skandal. Aber ich will nicht vom Thema abschweifen, deshalb das nur mal so nebenbei.


Tja, da stimme ich dir zu, hätte eher den "Unfall" verdient wie der Eigendorf, fand ich blöd damals, weil er als BFCer geflitzt ist gleich so zu reagieren und den anderen Schweinehund laufen zu lassen.
Aber die Zeit war halt so.


zuletzt bearbeitet 16.10.2012 13:06 | nach oben springen

#14

RE: Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 13:35
von Duck | 1.741 Beiträge

Ein Vergeltungsakt nach 35 Jahren kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Selbst wenn die Stasi ihn auf den Kicker hatte, hätte sie doch mit Sicherheit nicht so lange gewartet. Die hatten doch ihre Möglichkeiten auch noch zu Grenzzeiten gehabt. Es kann natürlich sein das der Racheakt aus dem privaten Umkreis von Arnstadt kam.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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#15

RE: Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 15:10
von Fritze (gelöscht)
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Vlt.Vlt.Vlt........Oder n anderer Taxifahrer ? Oder ein betrogener Ehemann ? Oder der Bäcker von nebenan ?

Wenn die Staatsanwaltschaft wirklich an einer Aufklärung des Falles Plüschke liegt ,soll sie mal n anständige Belohnung aussetzen,dann kommt auch wieder Bewegung in den Fall.Mit anständig meine ich nicht 30 Silberlinge !


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#16

RE: Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 16:58
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #13
Zitat von DoreHolm im Beitrag #12
Grenzwolf, auch wenn es ungesetzlich ist und als Mord gewertet werden könnte, aber dem Weinhold hätte ich einen "Unfall" gegönnt. Das damalige Urteil-West war gleichfalls ein Skandal. Aber ich will nicht vom Thema abschweifen, deshalb das nur mal so nebenbei.


Tja, da stimme ich dir zu, hätte eher den "Unfall" verdient wie der Eigendorf, fand ich blöd damals, weil er als BFCer geflitzt ist gleich so zu reagieren und den anderen Schweinehund laufen zu lassen.
Aber die Zeit war halt so.



Jetzt auch noch der olle Lutz, ist heute Subbotnik in der Gerüchteküche?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#17

RE: Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 16:59
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Doppelpost


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 16.10.2012 17:00 | nach oben springen

#18

RE: Mord an Hans Plüschke 1998

in Bundesgrenzschutz BGS 16.10.2012 18:10
von 94 | 10.792 Beiträge

Ah wa @FED, nur wurden gewisse 'Vermutungen' nun nicht gerade unterdrückt, odär? Nicht mal bei Tarnnamen war man besonders kreativ ... ZOV Sportverräter. Nur wurde dieses Klima der Angst vom Gegner gnadenlos ausgenutzt. Bei einem der nächsten fahnenflüchtigen Berufsamateure, dem Dresdner Lippmann, rannte der BND folgerichtig und geradezu offene Türen ein.

Doch um mal auf den Plüschke zurückzukommen, was mich da bissel 'stutzig' macht, wieso betont man in der Berichterstattung über dieses Tötungsdelikt immer so diese Nähe zum Ereignissort Jahrzehnte vorher? Na großartig anderswo hat sich ja der Ex-BGSler über die Jahre auch nicht aufgehalten. Und gerade die zeitliche Nähe zu seinem Interview läßt mich (zugegebnermaßen laienhaft) eine gezielte falsche Fährte vermuten.
Na mal sehen, vielleicht findet sich auch hier in ein paar Jahren ein krimineller Ex-IM wie bei der knabe'chen Wiederaufnahme des Eigendorf-Falles im Jahre 2004 (BZ-Artikel vom 8.1.11) ... Mord verjährt ja nicht und zumindest das Merkmal der Heimtücke scheint im Fall Plüschke gegeben.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 16.10.2012 18:14 | nach oben springen



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