#181

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 09:02
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Wollten wir mal wegen einer Familienfeier ein etwas besseres Bier, habe ich aufgepasst, wenn es im Deli-Laden mal Apoldaer Dominator gab. Aus CSSR habe ich mir natürlich immer was mitgebracht. Mein Vater hatte ab und zu die Gelegenheit, da zwischenbetriebliche Verbindungen in den Leitungsebenen auch mal privat genutzt wurden, einen Kasten Radeberger mitzubringen. Aber das war nur 2 - 3 mal im jahr und dann wurde das für die nächste Familienfete aufgehoben.. Meines Wissens wurde damals mit einer kontinuierlich arbeitenden Brauanlage in Gothe experimentiert. Mein vater erzählte, daß das Ergebnis nicht vorhersehbar war. mal kam hinten die schäußlichste Plärre raus, mal das Beste aller denkbaren Biere. Die Versuche sind dann wohl irgendwann eingestellt worden und meines Wissens (ich bin kein Braukundiger) läuft heute nach wie vor der Brauprozess weltweit im diskontinuierlichen Brauverfahren.



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#182

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 09:04
von Pit 59 | 10.156 Beiträge

In unserer HO-Kaufhalle gab es in der Regel einmal in der Woche Wernesgrüner Export, wenn man dazu kam und es war noch welches da, durften 5 Flaschen gekauft werden.@Grenzwolf62

Und genau deshalb dürfen die Heute auch Ihr Bier selber Trinken,auch Radeberger.
Wer kennt sie nicht die Schilder in den Kaufhallen "BITTE NUR 2 NEHMEN "


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#183

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 09:26
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #182
In unserer HO-Kaufhalle gab es in der Regel einmal in der Woche Wernesgrüner Export, wenn man dazu kam und es war noch welches da, durften 5 Flaschen gekauft werden.@Grenzwolf62

Und genau deshalb dürfen die Heute auch Ihr Bier selber Trinken,auch Radeberger.
Wer kennt sie nicht die Schilder in den Kaufhallen "BITTE NUR 2 NEHMEN "


Ich komme aus Berlin-Köpenick da gab es u.a. Berliner Bürgerbräu aber nur die Inlandsplärre. Der Export ging in die ganz Welt nur wie durften nicht davon trinken, allerdings stand da dann nicht Berliner Bürgerbräu drauf sondern andere Bezeichnungen wie z.B. Lindenbräu. Man wollte z.B. die armen Amerikaner nicht erschrecken, falls sie dahinterkommen das sie "Ostbier" trinken. Ab 1983 gab es dann einmal im Jahr meistens im Oktober das Friedrichshagener Brauereifest und nur an diesen einen Tag wurde Exportbier ausgeschenkt vom Hahn und in Flaschen, ihr könnt Euch vorstellen was da los war, kistenweise wurde da das Bier abtransportiert.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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#184

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 09:57
von Stuelpner | 170 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #178
Zitat von Ecki im Beitrag #174
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #171
Man Ecki, du willst mir wohl den Chemnitzer Ostbrötchenbäcker nicht nennen, hast bestimmt Angst das ich die Schlange noch länger mache, oder?
Mein lieber Grenzwolf63,

aber nur für Dich! Nicht weitersagen! GVS! Vergatterung!

Bäckerei Meyer
Zietenstraße 37
09130 Chemnitz

Liebe Grüße

Ecki


Danke Ecki,
der Meyer-Bäcker ist mir bekannt, seine sozialistisch geprägte Handwerksausführung noch nicht.
Ich werde dem Kollektiv dieser Bäckerei heute einen Besuch abstatten.




Na da sehen wir uns vielleicht mal, ist aber ein Stück Weges von C-Reichenhain aus :-)

Grüße Stülpner


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#185

ungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 10:50
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #180
Ende der 80er kamen dann diese Edelbiere, z.B. Grenzquell von Wernesgrün, Kappeler Braumeister aus Chemnitz und noch paar andere Sorten, die gab es eigentlich immer, für 1,80 Mark?
Bin mir beim Preis nicht sicher.



Quelle:bierguru.de

1,28 warens nur, plus dreißig Pfenning Pfand. Summa summarum ... 1 Mark 58

Ein Rechenexempel kann ich aber irgendwie nicht schlüssig nachvollziehen, hmm?
Zitat von Ecki im Beitrag #168
... zu DDR-Zeiten ein Brötchen 5 Pfennige kostete und einen Umtauschkurs von 5 DDR-Mark = 5 D-Mark zugrundelege würde heute ein Brötchen 0,5 ct. kosten.


Irgendwie wirft das jetzt kein gutes Licht auf die 10-klassige Allgemeine ...


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 11.10.2012 10:51 | nach oben springen

#186

RE: ungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 11:22
von eisenringtheo | 9.184 Beiträge

Zitat von Ecki im Beitrag #168
... zu DDR-Zeiten ein Brötchen 5 Pfennige kostete und einen Umtauschkurs von 5 DDR-Mark = 1 D-Mark zugrundelege würde heute ein Brötchen 0,5 ct. kosten.


So würde es stimmen...
Theo


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#187

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 12:03
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Stuelpner im Beitrag #184
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #178
Zitat von Ecki im Beitrag #174
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #171
Man Ecki, du willst mir wohl den Chemnitzer Ostbrötchenbäcker nicht nennen, hast bestimmt Angst das ich die Schlange noch länger mache, oder?
Mein lieber Grenzwolf63,

aber nur für Dich! Nicht weitersagen! GVS! Vergatterung!

Bäckerei Meyer
Zietenstraße 37
09130 Chemnitz

Liebe Grüße

Ecki


Danke Ecki,
der Meyer-Bäcker ist mir bekannt, seine sozialistisch geprägte Handwerksausführung noch nicht.
Ich werde dem Kollektiv dieser Bäckerei heute einen Besuch abstatten.




Na da sehen wir uns vielleicht mal, ist aber ein Stück Weges von C-Reichenhain aus :-)

Grüße Stülpner



Ich sitz doch nicht im Knast
Bin ein Sonnenberger.


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#188

RE: ungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 12:06
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von 94 im Beitrag #185
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #180
Ende der 80er kamen dann diese Edelbiere, z.B. Grenzquell von Wernesgrün, Kappeler Braumeister aus Chemnitz und noch paar andere Sorten, die gab es eigentlich immer, für 1,80 Mark?
Bin mir beim Preis nicht sicher.



Quelle:bierguru.de

1,28 warens nur, plus dreißig Pfenning Pfand. Summa summarum ... 1 Mark 58




Das war das 1.28er kenn ich auch.
Das Grenzquell später war teurer.


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#189

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 12:49
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #182
In unserer HO-Kaufhalle gab es in der Regel einmal in der Woche Wernesgrüner Export, wenn man dazu kam und es war noch welches da, durften 5 Flaschen gekauft werden.@Grenzwolf62

Und genau deshalb dürfen die Heute auch Ihr Bier selber Trinken,auch Radeberger.
Wer kennt sie nicht die Schilder in den Kaufhallen "BITTE NUR 2 NEHMEN "



Hackt`s???


Radeberger...und nur zwei nehmen???

Wo kommen wir dahin? Das ist meine Stammsorte, schon über Jahre...und der Rekord einer durchzechten Nacht liegt bei 16 x 0,5 l!

Da hätte ich ja 8 mal in den Konsum, die HO hehen müssen, um ersteinmal diesen Vorrat zu bunkern!

Man jut, dat jetzt Westen ist.....

...icke trink nur Rabeberjer...


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 11.10.2012 16:16 | nach oben springen

#190

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 13:03
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #163
Zitat von Gert im Beitrag #155
.
Ganz besonders hat mich die Entwicklung von Aldi beeindruckt. Aldi in den 60 er Jahren war ein kurioser Laden. Ganz einfach ausgestattet, Fliesenboden, Holzregale vorne 'ne Kasse und das wars. In den Holzregalen standen Kartons, an der Front aufgeschnitten und da waren überwiegend Konserven drin mit alle möglichen Inhalte von Fisch bis Aprikosen alles extrem billig aber eben ein fragmentarisches Angebot. Der Laden hinterliess damals bei mir keinen guten Eindruck und war für meinen Anspruch nicht geeignet. Ich ging lieber in die Vollsortimenter. Das hat sich natürlich bis heute gravierend verbessert und heute kaufe ich auch dort teilweise ein.


Gert



Aldi hiess damals noch Albrecht. Kann mich noch gut an diese primitiven Supermaerkte erinnern. Zumindest mal im Suedwesten Deutschlands hat sich an der etwas primitiven Aufmachen bis in die 80iger Jahre nicht viel geaendert.
Aber vor Aldi kamen REWE, EDEKA, SPAR, usw. Die uebernahmen in erster Linie die alten 'Tante Emma' Laeden, und machten diese zu Selbstbedienungslaeden. Ich kann mich auch noch an die Zeit erinnern als man morgens mit der Milchkanne die Milch holen ging. Abgepackte Milch, so wie heute, gab es damals auch schon, aber nicht in jedem Laden. Kaese kaufte man auch in diesen Milchlaeden. Kann mich noch gut an einen dieser Laeden in einem kleinen Dorf im Saarpfalz Kreis erinnern. Die Betreiberin lagerte den uneingepackten Kaese immer auf dem steinernen Fussboden um ih gekuehlt zu halten. Heutzutage waere sowas undenkbar. Aber damals war es normal, und auch niemand wurde vom Verzehr dieser Nahrungsmittel krank.Einer dieser Milchlaeden ueberlebte sogar in der Innenstadt von Saarbruecken bis Ende der siebziger Jahre.




Die Struktur dieser Art "Tante- Emma- Läden" hat sich ja in der DDR bis zur Wende 1989 erhalten, besonders in Kleinstädten und auf dem Lande, während in größeren Stadten auch der Trend zu größeren Kaufhallen von HO oder Konsum ging. Von der Größe der Verkaufsfläche jedoch kaum zu vergleichen mit heutigen Supermärkten. Da ist ja beinah der noch so kleinste *ldi größer... .

Besagte kleinere Läden vom "Tante- Emma- Format" wurden größtenteils von HO als staatliche Handelsorganisation, strukturell aufgebaut wie ein VEB- Betrieb oder der Konsumgenossenschaft betrieben. Dann gab es noch die Läden auf Kommissionsbasis mit HO oder Konsum als Kommissionspartner. Rein ganz private "Tante- Emma- Läden" wurden dann doch zunehmend immer weniger. Hier bei uns in Ilsenburg, damals knapp 10 000 Einwohner hat meiner Erinnerung der letzte rein private Tante- Emma- Laden Anfang der 80-er dicht gemacht. Die "Tante- Emma- Läden" von HO, Konsum oder die auf Kommissionsbasis verschwanden alsbald nach der Wende auch von der Bildfläche als Ergebnis der Beugung des Preisdruckes der wie Pilze aus dem Boden schießenden Supermärkte.


josy95


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#191

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 13:16
von furry | 3.580 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #189

Hackt`s???
Radeberger...und nur zwei nehmen???
Wo kommen wir dahin? Das ist meine Stammsorte, schon über Jahre...und der Rekord einer durchzechten Nacht liegt bei 16 x 0,5 l!

josy95


Du verschmähst den "Auerhahntee" aus Deiner Region?
Aber Bier in ordentlichen Mengen trinken, ist besser als Wasser aus Wand, allein schon wegen den Abwassergebühren.
Und dazu noch reichlich Zigaretten, das ist die beste vegetarische Ernährung


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#192

ungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 14:05
von 94 | 10.792 Beiträge

2,10 mit Pfand? Könnte hinkommen ... aber Bier im Deli kaufen, hmm?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 11.10.2012 14:07 | nach oben springen

#193

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 15:42
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #134
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #132
Zitat von Gert im Beitrag #90
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #80
Das es genug zu Essen gab und niemand (ver)hungern musste sagt aber noch lange nichts aus ueber die Qualitaet der Nahrungsmittel. Wie war die? Konnte man sich auch immer gesund ernaehren?



alles Bio, weil es nicht mal chem. Düngemittel gab() , Ne, im Ernst ich erinnere mich an die Zeit 50 er 60er, dass das Fleisch z.B. sehr gut war. Man konnte sich in der Regel gesund ernähren, von dem was da war. Es fehlte aber vor allem im Winter an Vitaminen, also Obst und Gemüse. Im Winter erhielt ich bei Besuchsreisen in der DDR im Restaurant nur Kraut und Kohl in allen Varianten, es gab keine Gurken, grünen Salat, Tomaten alles Fehlanzeige. So war es für mich immer ganz wichtig bei Besuchsreisen im Winter meinen Leuten Vitaminchen in jeder Form mitzubringen.
Bei Süssigkeiten fiel mir auf dass die Schokolade aus DDR Produktion nicht besonders gut schmeckte. Brot und Brötchen waren gut bis sehr gut. Hier traf man noch auf ein paar Handwerker(Bäcker) die Honecker in der Selbständigkeit hatte leben lassen. Da zeigt sich wieder mal die Überlegenheit von privaten Produktionsmitteln auch wenn das klein klein war.




Es gab zu jeder Jahreszeit Äpfel (in Winter sehr gut schmeckende dunkelrote, die sog. Weihnachtsäpfel). Man konnte Obst einkochen (bzw. auch als Konserve im Glas oder der Dose kaufen). Es gab eingefrorenes Obst zu kaufen, man konnte aber auch selber einfrieren. Wir haben im Sommer mehrfach Erdbeeren (geviertelt und eingezuckert) selbst eingefroren.


Stabsfeld, ich sprach von frischer Ware, nicht von Konserven. Und frisches im Winter war nahezu nicht vorhanden, selbst in besten Restaurants bekam man zwar gute Hauptgericht ( also Fleisch und Beilagen ) aber die Salatbar war ein Trauerspiel.




Es gab im Winter durchaus typische Wintergemüse in der DDR. Neben Rot- und Weißkohl gab es z.B. auch Spinat, Grünkohl, Rosenkohl und Chicoree.
Es muß nicht immer alles zu jeder Zeit dasein. Bestimmte Import-Erdbeeren aus nichteuropäischen Ländern bzw. dem Gewächshaus schmecken wie aus Plaste gemacht.



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#194

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 15:56
von josy95 | 4.915 Beiträge

[quote=StabsfeldKoenig|

(Zitat Auszug)

Es gab im Winter durchaus typische Wintergemüse in der DDR. Neben Rot- und Weißkohl gab es z.B. auch Spinat, Grünkohl, Rosenkohl und Chicoree.
Es muß nicht immer alles zu jeder Zeit dasein. Bestimmte Import-Erdbeeren aus nichteuropäischen Ländern bzw. dem Gewächshaus schmecken wie aus Plaste gemacht.[/quote]


...die schmecken nicht nach Plaste, die schmecken meißt nach gar nichts!.
Denn die skrupellosen Erzeuger und Geschäftemacher, die da hinterstecken, daran verdienen, haben ihre Technologie soweit perfektioniert, das ihre Chemie (Pestiziede & Co) geruch- und geschmacklos ist, mit der sie diese Dinger aufpeppen.

Und wer weiß, was uns da noch so zum "Fraß vorgeworfen" wird..., beste Beispiel waren doch die aktuell mit Noro- Vieren verseuchten Tiefkühlerdbeeren aus China, mit denen sich um die 10 000 (!) Schul- und Kindergartenkinder, Erzieher infizierten.

Ich brauch solch Scheiß außerhalb der Saison nicht!


josy95


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#195

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 16:06
von josy95 | 4.915 Beiträge

[quote=Nostalgiker|

(Zitat Auszug!)

Auch wenn in den 50er Jahren in der Bundesrepublik Bananen und Apfelsinen zum täglichen Angebot gehörten bedeutet das noch lange nicht das sich die große Mehrheit der Bevölkerung diese auch immer leisten konnten.

Mit dem "Hunger" kann es in der DDR so schlimm nicht gewesen sein, denn dann wären nicht Mitte der 70er nicht bereits 40 Prozent aller Frauen, 20 Prozent Männer und sogar 15 Prozent der Kinder bereits mit erheblichem Übergewicht "gesegnet" gewesen.......
Gruß
Nostalgiker
[/quote]



...woher weißt Du denn das alles???

Kann es vielleicht sein aus dem "Schwarzen Kanal" von K. E. v. Schnitzler?


josy95


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#196

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 16:14
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #182
In unserer HO-Kaufhalle gab es in der Regel einmal in der Woche Wernesgrüner Export, wenn man dazu kam und es war noch welches da, durften 5 Flaschen gekauft werden.@Grenzwolf62

Und genau deshalb dürfen die Heute auch Ihr Bier selber Trinken,auch Radeberger.
Wer kennt sie nicht die Schilder in den Kaufhallen "BITTE NUR 2 NEHMEN "

Ich habe mal als ich zu Besuch in der DDR war , versucht eine ganze Holzkiste mitzunehmen. Da hättest du mal das Gesicht von der Verkäuferin sehen sollen. Ich konnte das ganze Bier kaufen . Kein Problem. Nur die Kiste mußte ich da lassen.



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#197

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 16:22
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von furry im Beitrag #191
Zitat von josy95 im Beitrag #189

Hackt`s???
Radeberger...und nur zwei nehmen???
Wo kommen wir dahin? Das ist meine Stammsorte, schon über Jahre...und der Rekord einer durchzechten Nacht liegt bei 16 x 0,5 l!

josy95


Du verschmähst den "Auerhahntee" aus Deiner Region?
Aber Bier in ordentlichen Mengen trinken, ist besser als Wasser aus Wand, allein schon wegen den Abwassergebühren.
Und dazu noch reichlich Zigaretten, das ist die beste vegetarische Ernährung




...Rauchen hab ich vor genau 3 Monaten und 2 Tagen aufgegeben und "Auerhahntee" verschmähe ich in der Tat. Da helfen auch neu kreierte Flaschen ect. nicht. Geht hier in unserer Region aber sehr Vielen so. Meißt werden hier die sächischen Sorten Radeberger, Wernesgüner, Freiberger oder die etwas nördlicheren Sorten Colbitzer, Lübzer getrunken. Sehr Viele trinken auch Krombacher.

Ups, früher vor der wende konnte man in Nordhausen, Deiner alten Heimat mit einem Kasten "Hasseröder Pils" fast den Affen tanzen lassen! "Hasseröder" kam gleich nach der DM, war fast schon frei konvertierbar...!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#198

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 16:41
von Ecki | 408 Beiträge

Hallo meine Lieben,

bei der NVA gab es ja den guten HENGOLIN-Tee, der (so wurde gemunkelt) potenzmindernd wirken sollte. Ist da was dran?

Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


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#199

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 16:44
von Pitti53 | 8.791 Beiträge

Zitat von Ecki im Beitrag #198
Hallo meine Lieben,

bei der NVA gab es ja den guten HENGOLIN-Tee, der (so wurde gemunkelt) potenzmindernd wirken sollte. Ist da was dran?

Liebe Grüße

Ecki



Ooch ne ,nicht schon wieder dieses Thema...haten wir schon öfter

NEIN es gab ihn NICHT...auch wir als Offiziere tranken ihn und er hat nichts bewirkt,ganz im Gegenteil


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#200

ungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 11.10.2012 16:59
von 94 | 10.792 Beiträge

Na @Pitti, es gibt ja nicht nur die Potenz (oder Impotenz) nur auf dem Gebiete der Fortpflanzung. Ansonsten habe ich noch zwei Etiketten dieser soganannten Spitzenbiere gefunden, hergestellt fürs Delikat: Goldner Reiter aus Dresden und Angerbräu aus Erfurt. Eine weitere Sorte nannte sich 'Brilliant', weiß aber noch nicht welche Brauerei da sooo bescheiden war.
Aber nirgendswo einen EVP *grübel*

Angefügte Bilder:
Aufgrund eingeschränkter Benutzerrechte werden nur die Namen und (falls vorhanden) Vorschau-Grafiken der Dateianhänge angezeigt Jetzt anmelden!
 delikat_goldener_reiter.gif 
 delikat_angerbräu.gif 

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 11.10.2012 17:01 | nach oben springen


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