#101

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 08.10.2012 23:20
von Fritze (gelöscht)
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Du bist noch dümmer ,als ein 10 Tage altes Konsumbrot !


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#102

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 08.10.2012 23:24
von Pitti53 | 8.785 Beiträge

Zitat von Fritze im Beitrag #101
Du bist noch dümmer ,als ein 10 Tage altes Konsumbrot !


Hatte ein Konsumbrot Wissen?

Also mal gaaanz ruhig bleiben


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#103

ungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 08.10.2012 23:33
von 94 | 10.792 Beiträge

Nach 10 Tagen schon, hat es doch mindestens ein Parteilehrjahr miterlebt *breites_grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 08.10.2012 23:44 | nach oben springen

#104

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 08.10.2012 23:49
von Duck | 1.741 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #90
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #80
Das es genug zu Essen gab und niemand (ver)hungern musste sagt aber noch lange nichts aus ueber die Qualitaet der Nahrungsmittel. Wie war die? Konnte man sich auch immer gesund ernaehren?



alles Bio, weil es nicht mal chem. Düngemittel gab() , Ne, im Ernst ich erinnere mich an die Zeit 50 er 60er, dass das Fleisch z.B. sehr gut war. Man konnte sich in der Regel gesund ernähren, von dem was da war. Es fehlte aber vor allem im Winter an Vitaminen, also Obst und Gemüse. Im Winter erhielt ich bei Besuchsreisen in der DDR im Restaurant nur Kraut und Kohl in allen Varianten, es gab keine Gurken, grünen Salat, Tomaten alles Fehlanzeige. So war es für mich immer ganz wichtig bei Besuchsreisen im Winter meinen Leuten Vitaminchen in jeder Form mitzubringen.
Bei Süssigkeiten fiel mir auf dass die Schokolade aus DDR Produktion nicht besonders gut schmeckte. Brot und Brötchen waren gut bis sehr gut. Hier traf man noch auf ein paar Handwerker(Bäcker) die Honecker in der Selbständigkeit hatte leben lassen. Da zeigt sich wieder mal die Überlegenheit von privaten Produktionsmitteln auch wenn das klein klein war.




Was die Schokolade betrifft kann ich dir da nicht zustimmen. Ich war damals wie heute ein Fan von Bambina. Wäre sie so schlecht gewesen, denke ich hätte Sie die Wende nicht überlebt, oder wie siehts du das Gert?


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


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#105

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 09.10.2012 00:44
von LO-Wahnsinn | 3.485 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #90
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #80
Das es genug zu Essen gab und niemand (ver)hungern musste sagt aber noch lange nichts aus ueber die Qualitaet der Nahrungsmittel. Wie war die? Konnte man sich auch immer gesund ernaehren?



alles Bio, weil es nicht mal chem. Düngemittel gab() , Ne, im Ernst ich erinnere mich an die Zeit 50 er 60er, dass das Fleisch z.B. sehr gut war. Man konnte sich in der Regel gesund ernähren, von dem was da war. Es fehlte aber vor allem im Winter an Vitaminen, also Obst und Gemüse. Im Winter erhielt ich bei Besuchsreisen in der DDR im Restaurant nur Kraut und Kohl in allen Varianten, es gab keine Gurken, grünen Salat, Tomaten alles Fehlanzeige. So war es für mich immer ganz wichtig bei Besuchsreisen im Winter meinen Leuten Vitaminchen in jeder Form mitzubringen.
Bei Süssigkeiten fiel mir auf dass die Schokolade aus DDR Produktion nicht besonders gut schmeckte. Brot und Brötchen waren gut bis sehr gut. Hier traf man noch auf ein paar Handwerker(Bäcker) die Honecker in der Selbständigkeit hatte leben lassen. Da zeigt sich wieder mal die Überlegenheit von privaten Produktionsmitteln auch wenn das klein klein war.




Ja, die Biofans wären in der DDR auf ihre Kosten gekommen.
Man sah auch an der Figur der Frauen, im Vergleich zu heute, dass die Ernährung in der DDR offenbar gesünder war.
Der Mangel und der daraus resultierende Zwang Hausmannskost aufzutischen hatte eben auch eine positive Seite.

Was Kraut und Kohl betriff, ja das kann schon langweilig werden über den ganzen Winter, obwohl ich Fan bin was Kohl und Kraut betrifft, auch heute noch schlage ich zu wenn es Kommunistengemüse gibt.
Schön Salzkartoffeln mit Rotkohl und Rouladen hmmmm... und zum Nachtisch einen schönen frisch geraspelten und gesalzenen Weisskohlsalat.

Aber Kohl und Kraut, haben sicherlich nicht weniger Vitamine und Stoffe die der Körper brauch als Salat, Gurken und Tomaten.
Zumal die in Westdeutschland, in der Winterzeit, sicher auch aus Holland oder Spanien kamen, und da schweige ich mich über wertvolle Stoffe in dem Gemüse lieber aus.
Was fehlte war Vitamin C, die Cuba-Orangen brachten aber später Abhilfe.

Und zu den kleinen Bäckern.
Das mit der Überlegenheit der privaten Produktionsmittel ist nicht grundsätzlich richtig @Gert.
Sicher, die Privaten gaben sich mehr Mühe, und die volkseignen Grossbäckereien kamen da nicht ran, aber der Text liest sich, als wären alle privaten toll gewesen und das trifft eben so nicht zu.
In der DDR, waren die privaten nahezu gleich in der Qualität, schau ich aber heute nach Deutschland, und bis 1989 zurück, dann gab es, und gibt es gewaltige Unterschiede.
Es kommt nämlich nicht allein auf die Produktionsmittel in privater Hand an, sondern auf die Fähigkeiten und den Willen auch Qualität anzubieten.
Bei vielen Bäckern in Westdeutschland, heute auch in Ostdeutschland, kam und komme ich mir eher abgezockt vor mit ihrem Zeug was sie Backwaren nennen.
Man merkt beim Bäcker ganz genau welcher Chef Dollars in den Augen hat und welcher nicht.
Und diese Dollars, hatten die Bäcker in der DDR ganz gewiss nicht in den Augen und das war auch ein Hauptgrund, warum die Qualität so gut war.
Es gab aber auch volkseigne und/oder Gesnossenschaftsbäckereien die durchaus gute Qualität lieferten.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#106

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 09.10.2012 07:01
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Wegen Bio, wenn ihr wüsstet was damals z.B. alles dem Rinderfutter in den Großanlagen beigemischt wurde, würde es euch noch nachträglich speiübel werden.
Die DDR war gut in Chemie und genau so wie man große, schnelle Sportler basteln kann, geht das auch mit Rindviehchern.
Nur von Grünfutter und Silage wachsen keine Euter die 5000 Liter Milch bringen und der Dreck der hinten rauskam wurde dann als Gülle, die wohlgemerkt kein Mist sondern eigentlich giftiger Sondermüll ist, in Unmengen auf die Felder verbracht.
Den Bio-Traum von der DDR-Landwirtschaft könnt ihr getrost austräumen, da zählte planbedingt befohlen der Ertrag, egal wie.
Der Anteil der von den Kleingärtnern kam war schon Bio, der Rest beiweitem nicht.


zuletzt bearbeitet 09.10.2012 07:05 | nach oben springen

#107

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 09.10.2012 07:36
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #106
Wegen Bio, wenn ihr wüsstet was damals z.B. alles dem Rinderfutter in den Großanlagen beigemischt wurde, würde es euch noch nachträglich speiübel werden.
Die DDR war gut in Chemie und genau so wie man große, schnelle Sportler basteln kann, geht das auch mit Rindviehchern.
Nur von Grünfutter und Silage wachsen keine Euter die 5000 Liter Milch bringen und der Dreck der hinten rauskam wurde dann als Gülle, die wohlgemerkt kein Mist sondern eigentlich giftiger Sondermüll ist, in Unmengen auf die Felder verbracht.
Den Bio-Traum von der DDR-Landwirtschaft könnt ihr getrost austräumen, da zählte planbedingt befohlen der Ertrag, egal wie.
Der Anteil der von den Kleingärtnern kam war schon Bio, der Rest beiweitem nicht.


Zahlreiche Kleingärtner leerten aber auch ihre Sickergruben mangels zentraler Abwasserentsorgung bzw. Mängeln bei der Fäkalienabfuhr direkt in der Herbstfurche der abgeernteten Beete aus, alles kein Problem, zumal heute viel mehr Medikamentenrückstände in die Kanalisation gelangten als in der DDR (zuminsdest außerhalb der KJS- Standorte).
Wer weiß, wie viele Spulwürmer und Mikroschädlinge da wieder in die Nahrungskette gelangt sind.
Bei den Großanlagen bin ich mir nicht so sicher, ob die Konzentrationsprozesse der Standorte damals schon so extrem waren wie heute.
Aus der Erinnerung heraus meine ich, daß fast jedes Dorf auch eine LPG hatte, oft auch die KAP (Kooperative Abteilung Pflanzenproduktion) in der Nachbarschaft, so daß kurze Wege die Regel waren.



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#108

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 09.10.2012 07:44
von DoreHolm | 7.676 Beiträge

Der Vater meines Schwagers war privater Bäcker, direkt am Erfurter Busbahnhof. Er war ein ausgezeichneter Brotbäcker. Die Leute nahmen sich da gleich eines auf dem Weg zur Arbeit mit. Aber mit Kuchen hatte er nicht so viel im Sinn. Und die Geschäftsauslage im Schaufenster war miserabel. Ein Strauß Trockenblumen und ein Kunstbrot, so kann ich mich erinnern. mehr war es nicht. Seine Frau lobte mal nach einer Westreise die fein gestalteten Schaufenster der Bäcker dort. Ja, warum hat sie es denn mit ihrem Schaufenster nicht auch so gemacht. Dekorationsartikel gab es jedenfalls.
Und was die Schokolade betrifft. Naja, wenn man nichts anderes kannte, hat sie geschmeckt. Ich stand mehr auf Bitterschokolade. Soll angeblich Pfedeblut darin gewesen sein, um sie dunkler erscheinen zu lassen. Von der Westschokolade war ich ebenfalls nicht begeistert, die uns unsere Bekannten als 10er Pack-Stapel zu Weihnachten und Ostern schickten. Pea hieß sie, glaube ich. Wurde im Mund immer mehr. Erst als ich von jemand anderem mal eine "richtige" Schokolade bekam. merkte ich, was für Billigzeugs uns da immer geschickt wurde, aber das durften wir unseren Bekannten nicht sagen, von wegen Westpaket erhalten und noch über den Inhalt meckern. Statt 10 Tafeln nur 5, aber dafür ordentliche Qualität wäre mir lieber gewesen.



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#109

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 09.10.2012 08:28
von Ecki | 408 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #108
... Ich stand mehr auf Bitterschokolade. Soll angeblich Pfedeblut darin gewesen sein, um sie dunkler erscheinen zu lassen.
Mein lieber DoreHolm,

da waren ja viele Legenden im Umlauf. Z. B. dass das "German Pils" aus Leipzig seine bittere Note Rindergalle verdankt. Oder dass Bier in braunen Flaschen besser sei als das in grünen.

Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


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#110

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 09.10.2012 08:47
von eisenringtheo | 9.156 Beiträge

Zitat von Ecki im Beitrag #109
Zitat von DoreHolm im Beitrag #108
... Ich stand mehr auf Bitterschokolade. Soll angeblich Pfedeblut darin gewesen sein, um sie dunkler erscheinen zu lassen.
Mein lieber DoreHolm,

da waren ja viele Legenden im Umlauf. Z. B. dass das "German Pils" aus Leipzig seine bittere Note Rindergalle verdankt. Oder dass Bier in braunen Flaschen besser sei als das in grünen.

Liebe Grüße

Ecki



Viele sind süchtig nach Red Bull, das Taurin (synthetische Ochsengalle) enthält. Und finden es lecker. Vielleicht hat man es auch beim Bier getestet.
Theo


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#111

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 09.10.2012 09:00
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Duck im Beitrag #104
Zitat von Gert im Beitrag #90
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #80
Das es genug zu Essen gab und niemand (ver)hungern musste sagt aber noch lange nichts aus ueber die Qualitaet der Nahrungsmittel. Wie war die? Konnte man sich auch immer gesund ernaehren?



alles Bio, weil es nicht mal chem. Düngemittel gab() , Ne, im Ernst ich erinnere mich an die Zeit 50 er 60er, dass das Fleisch z.B. sehr gut war. Man konnte sich in der Regel gesund ernähren, von dem was da war. Es fehlte aber vor allem im Winter an Vitaminen, also Obst und Gemüse. Im Winter erhielt ich bei Besuchsreisen in der DDR im Restaurant nur Kraut und Kohl in allen Varianten, es gab keine Gurken, grünen Salat, Tomaten alles Fehlanzeige. So war es für mich immer ganz wichtig bei Besuchsreisen im Winter meinen Leuten Vitaminchen in jeder Form mitzubringen.
Bei Süssigkeiten fiel mir auf dass die Schokolade aus DDR Produktion nicht besonders gut schmeckte. Brot und Brötchen waren gut bis sehr gut. Hier traf man noch auf ein paar Handwerker(Bäcker) die Honecker in der Selbständigkeit hatte leben lassen. Da zeigt sich wieder mal die Überlegenheit von privaten Produktionsmitteln auch wenn das klein klein war.




Was die Schokolade betrifft kann ich dir da nicht zustimmen. Ich war damals wie heute ein Fan von Bambina. Wäre sie so schlecht gewesen, denke ich hätte Sie die Wende nicht überlebt, oder wie siehts du das Gert?



@Duck
Ich habe nur ein zweimal Schokolade aus DDR Produktion probiert. Na ja, man konnte sie essen aber ich bin kein Fachmann, würde aber vermuten dass die Masse mangels Kakaopulver "gestreckt" wurde. Das bekommt einer Schokolade nicht gut.Ich esse nicht so viel Schoki aber wenn dann bin Fan von Ritter Sport. Das ist eine sehr wohlschmeckende Sorte, so ist mein Eindruck. Wenn ich mich recht erinnere, so gab es in den 50er Jahren ( meine Kindheit und Jugend) gar keine Schoki in der DDR. Ich hatte aber eine Tante in USA die sendete immer Hershey's Schokolade. So hatten wir (mit meinen Geschwistern) ab und an Schoki. Da wurde ich auch mit Wrigleys versorgt, ein absolutes Neuland für DDR Bürger.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#112

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 09.10.2012 09:03
von DoreHolm | 7.676 Beiträge

Ecki (109#), deshalb habe ich ja auch geschrieben "angeblich" und nicht "tatsächlich".



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#113

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 09.10.2012 09:07
von DoreHolm | 7.676 Beiträge

Und was den Kakaogehalt betrifft, scheint auch heute bei den meisten Eisdielen damit gespart zu werden. Wer schon mal in Italien, z.B. in Sienna, Schokoeis gegessen hat, kennt den Unterschied zu den meisten hiesigen.



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#114

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 09.10.2012 09:07
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #108
Der Vater meines Schwagers war privater Bäcker, direkt am Erfurter Busbahnhof. Er war ein ausgezeichneter Brotbäcker. Die Leute nahmen sich da gleich eines auf dem Weg zur Arbeit mit. Aber mit Kuchen hatte er nicht so viel im Sinn. Und die Geschäftsauslage im Schaufenster war miserabel. Ein Strauß Trockenblumen und ein Kunstbrot, so kann ich mich erinnern. mehr war es nicht. Seine Frau lobte mal nach einer Westreise die fein gestalteten Schaufenster der Bäcker dort. Ja, warum hat sie es denn mit ihrem Schaufenster nicht auch so gemacht. Dekorationsartikel gab es jedenfalls.
Und was die Schokolade betrifft. Naja, wenn man nichts anderes kannte, hat sie geschmeckt. Ich stand mehr auf Bitterschokolade. Soll angeblich Pfedeblut darin gewesen sein, um sie dunkler erscheinen zu lassen. Von der Westschokolade war ich ebenfalls nicht begeistert, die uns unsere Bekannten als 10er Pack-Stapel zu Weihnachten und Ostern schickten. Pea hieß sie, glaube ich. Wurde im Mund immer mehr. Erst als ich von jemand anderem mal eine "richtige" Schokolade bekam. merkte ich, was für Billigzeugs uns da immer geschickt wurde, aber das durften wir unseren Bekannten nicht sagen, von wegen Westpaket erhalten und noch über den Inhalt meckern. Statt 10 Tafeln nur 5, aber dafür ordentliche Qualität wäre mir lieber gewesen.


also DoreHolm von PEA Schokolade habe ich noch nie etwas gehört. Habe mal gegurgelt ab der spuckt auch nichts aus. Muss wohl wirklich ein No Name Produkt gewesen sein. Das sagt zwar nicht immer etwas über die Qualität aber meistens. Die Backwaren in Erfurt kenne ich und ich habe sie ja auch gelobt. Sehr gut fand ich auch immer die "nassen" Kuchen. Erfurt ist ja meine alte Heimat ( habe die "Mörderschule" Gutenbergschule besucht, desweiteren Goetheschule Trommsdorfstr. )

Gruß Gert


.
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#115

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 09.10.2012 09:11
von eisenringtheo | 9.156 Beiträge

Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#116

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 09.10.2012 09:14
von DoreHolm | 7.676 Beiträge

Gert, ja, auf nassen Kuchen steheich, insbesondere auf frischen Pflaumenkuchen, treschnass, mit etwas Öl drauf und keine dicken Streusel drüber. Backen wir alles selber, meist aus eigener Ernte, wenn die Erträge mal gut sind.
Von meiner Mutter kenne ich den sog. "Männerfangkuchen", mit dem sie seinerzeit 1944 meinen alten Herrn geködert hat. Das ist Stachelbeerkuchen mit Eierschnee drauf und das goldgelb überbacken. Einfach wunderbar. Ich glaube, wenn es viel zu kritisieren gab an der DDR, aber Essen, da machte uns keiner was vor. Die Nahrungsmittelindustrie war ja dann nach der ersten kritischen Phase schon 1990 der erste Industriezweig, der sich stabilisieren konnte, nach die Bevölkerung erkannt hatte, daß sie 1.) am eigenen Ast gesägt hatten und 2.) die West-Nahrungsmittelindustrie auch nur mit Wasser kocht und bäckt.



Gert hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#117

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 09.10.2012 09:17
von DoreHolm | 7.676 Beiträge

Dank eisenringtheo, also gab es die Marke Pea doch und ich hatte sie richtig in Erinnerung. Das waren aber nicht die im Foto gezeigten Riegel, sondern richtige Schokoladentafeln wie man sie eben kannt, diese 100,-g-Tafeln. Nur eben in einer Qualität, daß mir die DDR-Schokolade damals eher zugesagt hatte.



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#118

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 09.10.2012 09:23
von Pit 59 | 10.123 Beiträge

Da wurde ich auch mit Wrigleys versorgt, ein absolutes Neuland für DDR Bürger.@Gert

Bingo Gert,mir wollte es ja keiner Glauben


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#119

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 09.10.2012 09:55
von utkieker | 2.912 Beiträge

Hallo Gert,

Hier die Homepage von PEA- Süßwaren http://www.theobroma-cacao.de/schoko-gui...uesswaren-gmbh/
übrigens eine der ältesten Schokoladen- Hersteller in Deutschland!
In meinen Westpaket zu Weihnachten, war meistens die Sarotti- Schokolade!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#120

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 09.10.2012 10:01
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #119
Hallo Gert,

Hier die Homepage von PEA- Süßwaren http://www.theobroma-cacao.de/schoko-gui...uesswaren-gmbh/
übrigens eine der ältesten Schokoladen- Hersteller in Deutschland!
In meinen Westpaket zu Weihnachten, war meistens die Sarotti- Schokolade!

Gruß Hartmut!



Danke Hartmut, ich habe die noch nie gesehen oder davon gehört. Ich werde beim nächsten Einkauf bei meinem Edeka mal schauen ob er die im Angebot hat. Dann probiere ich sie mal. Siehste, man wird alt wie 'ne Kuh und lernt immer noch dazu


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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