#281

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 17.10.2012 20:24
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Ecki im Beitrag #280
[quote=Harra318|p212668]Wenn sich alle Bürger der BRD mal so richtig austoben würden, am Tag der Wahlen. Es würde schon völlig ausreichen wenn das die Bürger in der ehemaligen DDR tätigen würden und sich einig wären.(Im westlichen Teil beißt du auf Granit). Nur an diesem Tag. Es wäre stark anzunehmen das unserer Bundesregierung auch mal die Augen aufgehen.
MfG Harra 318
Mein lieber Harra318,

nun, die Frage ist ja, in welche Richtung die Austoberei gehen soll. Etablierte Parteien sind nicht wählbar und schon gar nicht die Frustis der nichtetablierten Parteien. Um mit Brecht zu sprechen: Die einen sind schon korrumpiert und die anderen sehnen sich danach, korrumpiert zu werden.

Liebe Grüße

Ecki[/quo


Mein lieber Ecki,

Das ist das Phänomen in meinem Zitat, über alles andere muss sich jeder Bürger (Wähler) selbst im klaren sein, oder mit seinem Bewusstsein verantworten können. Als 1990 die ersten freien Wahlen waren in der DDR, hat doch auch jeder das getan was er für richtig hält.
Harra 318


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#282

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 18.10.2012 19:47
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Mit dem Wort Hungern muss man sowieso sehr vorsichtig sein.
Ich glaube kaum das jemals einer von uns das bisher erlebt hat.Mit Hungern meine ich nicht wenn man mal ein paar Stunden nichts futtert..das hat mit Hunger nichts zu tuen.
Kinder in der Dritten Welt die zum Teil die bis auf die Knochen abgemagert sind und kaum Gewicht haben...die können von Hunger reden.

Keiner muß in Deutschland Hungern.



Backe, Svenni1980 und Pit 59 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#283

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 19.10.2012 16:44
von Ecki | 408 Beiträge

Zitat von Harra318 im Beitrag #281


Mein lieber Ecki,

Das ist das Phänomen in meinem Zitat, über alles andere muss sich jeder Bürger (Wähler) selbst im klaren sein, oder mit seinem Bewusstsein verantworten können. Als 1990 die ersten freien Wahlen waren in der DDR, hat doch auch jeder das getan was er für richtig hält.
Harra 318

Mein lieber Harra318,

und es war auch gut so. Man kann die Menschen nicht wie im gewesenen Sozialismus indoktrinieren, sondern man muss sie überzeugen.

Wie schon Marx sagte (oder auch der nicht, egal): Die Ideologie wird zur materiellen Gewalt, wenn sie die Massen ergreift..

Also nicht als über den Massen stehender Besserwisser daherkommen wie gehabt, sondern dem Volk auf's Maul schauen (hat ja auch mal Irgendwer gesagt )!

Liebe wochenendliche Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


OlsenWeilrode hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 19.10.2012 16:45 | nach oben springen

#284

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 19.10.2012 22:03
von Fritze (gelöscht)
avatar

Zitat von Zermatt im Beitrag #282
Mit dem Wort Hungern muss man sowieso sehr vorsichtig sein.
Ich glaube kaum das jemals einer von uns das bisher erlebt hat.Mit Hungern meine ich nicht wenn man mal ein paar Stunden nichts futtert..das hat mit Hunger nichts zu tuen.
Kinder in der Dritten Welt die zum Teil die bis auf die Knochen abgemagert sind und kaum Gewicht haben...die können von Hunger reden.

Keiner muß in Deutschland Hungern.


Das erzähle ich dem Junior auch immer,wenn er mal wieder drängelt.Selbst als ich mal mehr als 36 Stunden nix zu Essen bekam,bin ich nicht vom Fleisch gefallen.Wir wissen doch gar nicht ,wie es ist wenn man mal so richtig Kohldampf schieben müsste.


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#285

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 10.03.2013 11:10
von OlsenWeilrode | 191 Beiträge

Zitat von Ecki im Beitrag #283
Zitat von Harra318 im Beitrag #281


Mein lieber Ecki,

Das ist das Phänomen in meinem Zitat, über alles andere muss sich jeder Bürger (Wähler) selbst im klaren sein, oder mit seinem Bewusstsein verantworten können. Als 1990 die ersten freien Wahlen waren in der DDR, hat doch auch jeder das getan was er für richtig hält.
Harra 318

Mein lieber Harra318,

und es war auch gut so. Man kann die Menschen nicht wie im gewesenen Sozialismus indoktrinieren, sondern man muss sie überzeugen.

Wie schon Marx sagte (oder auch der nicht, egal): Die Ideologie wird zur materiellen Gewalt, wenn sie die Massen ergreift..

Also nicht als über den Massen stehender Besserwisser daherkommen wie gehabt, sondern dem Volk auf's Maul schauen (hat ja auch mal Irgendwer gesagt )!

Liebe wochenendliche Grüße

Ecki





"Die Waffe der Kritik kann allerdings die Kritik der Waffen nicht ersetzen, die materielle Gewalt muss gestürzt werden durch materielle Gewalt, allein auch die Theorie wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die Massen ergreift." - Karl Marx, Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie. Einleitung. MEW 1, S. 385, 1844

Hund und Sau, ich wußte es noch...

HG 82/I
Olsen


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#286

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 10.03.2013 11:24
von GKUS64 | 1.609 Beiträge

Na Olsen, nicht flunkern,nicht doch etwas bei Wiki gespickt?!


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#287

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 10.03.2013 11:26
von OlsenWeilrode | 191 Beiträge

Nochwas zum Hungern...

In unsren DDR-Gemüseläden sah es manchmal wirklich nicht besonders appetitlich aus. Die Kartoffeln waren ungewaschen, die Rüben, Möhren, Schwarzwurzeln ebenso. Aber es gab sie in meiner Erinnerung genauso wie Sauerkraut, Weißkraut, Rotkraut fast ganzjährig. Außerdem rote und gelbe Rüben, Rosenkohl, Chrikoree, Äpfel und öfters auch die sogenannten "Fidel"-sinen (also Apfelsinen angeblich aus Kuba in orange und grün), sehr süß und saftig, aber zäh, faserig und mit vielen Kernen). Von den "Südfrüchten" und Konserven wurde schon genug geschrieben, das brauche ich nicht wiederholen.
Kurz nach der Wende, als der Osten von "interessierten" und "kaufwütigen" Wessis erkundet wurde konnte ich in einem Gemüseladen in Chemnitz/Kappellenberg mit anhören, wie eine Gruppe junger Woll- und Leinen-Frauen sich sehr wunderte, daß es im Osten so viel BIO-Gemüse gibt. Später, als ich das erste Mal im Westen war und einen West-Bioladen besucht hab konnte ich verstehen, was sie damals gemeint hat.
Nun ja, davon abgesehen und Bio hin und Bio her, wenn es damit ehrlich zugeht ist es für die bio-gläubigen Menschen ganz in Ordnung.
Ich bin Chemiker und hab dazu meine eigene Meinung!
Es ist schon komisch, wenn ein Bio-Freilandhaltungs-Hühnerbetrieb 120 Hühner hat und täglich 30 Zehnerpacks Landeier verkaufen kann!
Wie geschrieben, ich bin Chemiker und kein Biologe und auch kein Hühnerbauer.

HG 82/I
Olsen


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#288

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 10.03.2013 11:27
von OlsenWeilrode | 191 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #286
Na Olsen, nicht flunkern,nicht doch etwas bei Wiki gespickt?!


den Text wußte ich noch, nur die Quelle hab ich gegoogelt...

Ich hatte das mal als Thema einer Seminararbeit, deswegen... Zufrieden?

HG 82/I
Olsen


zuletzt bearbeitet 10.03.2013 11:29 | nach oben springen

#289

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 10.03.2013 11:29
von GKUS64 | 1.609 Beiträge

Olsen, weil du ehrlich bist 1-, setzen!


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#290

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 10.03.2013 11:31
von OlsenWeilrode | 191 Beiträge

Zitat von GKUS64 im Beitrag #289
Olsen, weil du ehrlich bist 1-, setzen!



Da muß ich mich erstmal hinsetzen...


zuletzt bearbeitet 10.03.2013 11:31 | nach oben springen

#291

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.09.2016 14:48
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Weiß eigentlich jemand, wie Bärenfleisch schmeckt?
http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/spek...wurden-24747644
Kaum zu glauben, daß man im Arbeiter- und Bauernstaat sogar Bären aus Tierparks vorgesetzt bekam, dieser Pragmatismus ist schon beeindruckend.
Gott sei Dank hat das Löwenthal nicht erfahren, der hätte die Geschichte um seine Raubtierkollegen sicher propagandistisch ausgeschlachtet.



zuletzt bearbeitet 15.09.2016 14:49 | nach oben springen

#292

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.09.2016 14:54
von Pit 59 | 10.135 Beiträge

Ich lese keine Links,aber Bärenfleisch naja warum nicht,wenns nicht gerade so ein alter aus dem Zirkus war. Eigentlich kann man doch alles Essen,ob Giftschlange oder Krokodil iss egal.
Mein Vater erzählte mir das sie viel Igel gegessen haben,der wurde in lehm eingepackt,und ab gings ins Feuer,die Stachel waren dann beim Aufschlagen alle raus.
Achja,der Igelmann hatte einen Stachel mehr


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#293

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.09.2016 14:59
von damals wars | 12.145 Beiträge

Zitat von Hackel39 im Beitrag #291
Weiß eigentlich jemand, wie Bärenfleisch schmeckt?
http://www.mz-web.de/dessau-rosslau/spek...wurden-24747644
Kaum zu glauben, daß man im Arbeiter- und Bauernstaat sogar Bären aus Tierparks vorgesetzt bekam, dieser Pragmatismus ist schon beeindruckend.
Gott sei Dank hat das Löwenthal nicht erfahren, der hätte die Geschichte um seine Raubtierkollegen sicher propagandistisch ausgeschlachtet.


Was meinst Du, wo heute die vielen überzähligen Bären landen?
Ansonsten, Futter ist teuer: http://www.tz.de/leben/tiere/keine-gnade...re-3362575.html


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#294

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.09.2016 15:13
von damals wars | 12.145 Beiträge

OT. Bei einem Besuch im Dessauer Zoo sorgte der Bär für eine "Massenflucht"
Offenbar gab es den Tag zuvor Erbsen oder Linsen, und das war ein gewaltiges Tier!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#295

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.09.2016 16:49
von Marder | 1.413 Beiträge

Hallo,
meines Wissens hat man bis 2006 in Jeggeleben Bärenfleisch in einem Restaurant angeboten.
MfG Marder


Er wirft den Kopf zurück und spricht: "Wohin ich blicke, Lump und Wicht!" Doch in den Spiegel blickt er nicht.
Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selber. Er lässt auch anderen eine Chance.
Ein Kluger bemerkt alles - ein Dummer macht über alles eine Bemerkung.
Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt.

Wer Rechtschreibfehler findet kann sie behalten.
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#296

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.09.2016 17:04
von buschgespenst | 623 Beiträge

Juli 2010

Ein Restaurant in Prenzlauer Berg bekam Ärger mit dem Tierschutz, weil es Bärengerichte anbot.

Bärenfleisch-Streit in Prenzlauer Berg. Der Wirt des sibirischen Restaurants Bogus (Oderberger Straße) setzte das in Deutschland streng geschützte Tier auf seine Speisenkarte. Das brachte Tierschützer zum Kochen und dem Familienbetrieb erhebliche Probleme.
http://www.bz-berlin.de/artikel-archiv/l...h-auf-der-karte

----


Mein Erzgebirge,
hoch über dunklen Schächten lauscht deiner Halden wilde Einsamkeit.
Still raunen sie von guten Himmelsmächten,
von Berggeschrei aus längst vergangener Zeit.

(Edwin Bauersachs)

Glück Auf!
Bernd
Hackel39 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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