#241

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 22:24
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von katerjohn im Beitrag #225





Das mag alles sein aber bald wird Strom und Gas so teuer sein,das man auf einer offenen Feuerstelle draussen kochen muss [/quote]

Ich koche alle meine Mahlzeiten auf einem offenen Holzfeuer. Dadurch spare ich Strom, denn Feuerholz habe ich mehr als genug, und es macht auch meht Spass.


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#242

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 22:34
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von maxel22 im Beitrag #227




Das lasse ich so nicht stehen, weil ich lebe so. Ich kann kochen aber wenn ich rechne, eine Dose Fertigessen kostet mich zum Beispiel 0,85 EUR. Wenn ich alles einkaufen müsste, zu diesen dann noch Strom oder Gas zum kochen komme ich auf viel höhere Kosten. Faulheit ist es nicht, ich würde schon gern mal war gutes kochen aber dazu brauche ich mehr Geld als 0,85 EUR.


Grüße


Grüße



Da kommt es wieder auf die Qualitaet der Konserven an. Auch zaehlen Konserven nicht als junk food.


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#243

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 22:41
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Wenn wir in Urlaub fahren, dorthin wo Nahrungsmittel ein Schweinegeld kosten, nehmen wir außer Dosenware auch ein paar Fertigterrinen mit. Die kosten etwa so viel, also 85 ct. Mit heißem Wasser aufgebrüht, schmecken die ganz gut. Man wird zwar mangels Balaststoffe nicht so richtig und langanhaltend satt, aber die kcal liegen auch bei 250 - 350, also wie eine ordentlich belegte Scheibe Brot. Vielleicht meinst Du diese Fertiggerichte. Ich habe allerdings bei so einer Ernährungsweise (mittags meist sowas, ansonsten normal, Brötchen, Brot, Wurst,Käse, Marmelade, Honig, Fisch u.a.) innerhalb 5 Wochen ca. 4,-kg abgenommen, obwohl wir uns nicht jeden Tag anstrengende Wanderungen angetan haben.



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#244

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 23:02
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #242
Zitat von maxel22 im Beitrag #227




Das lasse ich so nicht stehen, weil ich lebe so. Ich kann kochen aber wenn ich rechne, eine Dose Fertigessen kostet mich zum Beispiel 0,85 EUR. Wenn ich alles einkaufen müsste, zu diesen dann noch Strom oder Gas zum kochen komme ich auf viel höhere Kosten. Faulheit ist es nicht, ich würde schon gern mal war gutes kochen aber dazu brauche ich mehr Geld als 0,85 EUR.


Grüße


Grüße



Da kommt es wieder auf die Qualitaet der Konserven an. Auch zaehlen Konserven nicht als junk food.



Das ist richtig WzW, aber von besonders hohem ernährungstechnischem Wert sind sie auch nicht. Auch habe ich noch kein Fertigessen in Dosen zu diesem Preis, 85 ct, gesehen. Werde der Sache aber wie angekündigt, morgen mal nach gehen.

Gruß Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#245

RE: ungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 23:17
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #244
... Werde der Sache aber wie angekündigt, morgen mal nach gehen.

Vielleicht hilft Dir ja folgender sternTV-Artikel bei Deinen Recherchen ...
http://www.stern.de/tv/sterntv/kochen-fu...-iv-646015.html


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#246

RE: Essen und Trinken in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 23:25
von Rostocker | 7.725 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #240
Ecki


Die Überschrift"Hungern in der DDR " ist unglücklich gewählt.Genau wie es kein Hungern in der BRD gab.Und im jetzigen Deutschland auch nicht[/quote]

na wenn das so ist wie du sagst , dann isse's ja wohl so !!! frag mich nur ob du in deutschland lebst !!![/quote]

entschuldige Frank, einen solchen Stuss mussst du hier nicht aufschreiben. Es ist so, wie Zermatt schreibt, weder in der DDR noch in der Bundesrepublik hungert jemand und wenn, dann höchsten weil er abnehmen will.
[/quote]

dann mach die augen auf ! nicht nur viele schulpflichtige kinder haben bei einkommensschwachen familien keine geregelte warme mahlzeit pro tag und das hat dann schon mit hunger zu tun, gegenüber anderen !! wieviele klappern mülltonnen ab an supermärkten ? reine neugier was drinn ist ?? sehe das mit eigenen augen jeden tag !! soll ich mal in deinen namen fragen was diese hier für einen 'STUSS' treiben ??? [/quote]

Zitat



Noch mal es ist nicht notwendig zu hungern, das bestreite ich. Wenn Sozialhilfeempfänger trotzdem hungern sind sie meistens selbst schuld weil sie das vom Staat , also von uns, geschenkte Geld versoffen und verraucht haben. Wenn das so ist habe ich null Mitleid mit diesen Landsleuten.

[/quote]

Erst Mal möchte ich Anfügen,das das mit den Rauchen und den Saufen mit Sicherheit nicht die Masse ist.Aber es liegt bei den Deutschen so,er schert jeden über einen Kamm.Das dieser soz.Staat nicht in der Lage ist,alle in Arbeit zu bringen,das ist ja bekannt.Und so wird es Tausende sogar Mio.geben,die zum Teil verschuldet aber auch die Masse die unverschuldet in die Armut abrutschen.Tendenz steigend.Und das wird sich mit Sicherheit in den kommenden 50 Jahren nicht ändern.Und wenn ich dann hier lese--das das geschenktes Geld ist, was die Armen bekommen dann würde ich sagen es sind Almosen.Gegenüber das was der Staat sonst an Steuergeldern verschludert.Ach so ja---ohne die Tafeln---würden Tausende Klimmzüge am Brotschrank machen.Schon das es solche Einrichtungen wie die Tafel in Deutschland gibt.Zeugt von zunehmender Verarmung.Und nun kann jemand wieder schreiben --das mit der Platte auflegen.


frank hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#247

RE: ungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 23:27
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #245
Zitat von Gert im Beitrag #244
... Werde der Sache aber wie angekündigt, morgen mal nach gehen.

Vielleicht hilft Dir ja folgender sternTV-Artikel bei Deinen Recherchen ...
http://www.stern.de/tv/sterntv/kochen-fu...-iv-646015.html



Dieser Artikel ist auch nicht ganz richtig, denn es wird nicht gesagt das man von den 351 EUR auch noch Strom Kleidung usw. bezahlen soll!

Grüße


zuletzt bearbeitet 14.10.2012 23:27 | nach oben springen

#248

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 23:41
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Gert im Beitrag #244
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #242
Zitat von maxel22 im Beitrag #227




Das lasse ich so nicht stehen, weil ich lebe so. Ich kann kochen aber wenn ich rechne, eine Dose Fertigessen kostet mich zum Beispiel 0,85 EUR. Wenn ich alles einkaufen müsste, zu diesen dann noch Strom oder Gas zum kochen komme ich auf viel höhere Kosten. Faulheit ist es nicht, ich würde schon gern mal war gutes kochen aber dazu brauche ich mehr Geld als 0,85 EUR.


Grüße


Grüße



Da kommt es wieder auf die Qualitaet der Konserven an. Auch zaehlen Konserven nicht als junk food.



Das ist richtig WzW, aber von besonders hohem ernährungstechnischem Wert sind sie auch nicht. Auch habe ich noch kein Fertigessen in Dosen zu diesem Preis, 85 ct, gesehen. Werde der Sache aber wie angekündigt, morgen mal nach gehen.

Gruß Gert



Ja mache mal, gehe in Lidel da kaufe ich ein da bei die Dosenessen ;) Dann mal noch was zu den Wort "junk food" http://de.wikipedia.org/wiki/Junkfood


Grüße


zuletzt bearbeitet 14.10.2012 23:41 | nach oben springen

#249

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.10.2012 00:12
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

bezüglich Post #240

Vergiss die Kinder nicht @Gert
Auch wenn es Kindergeld und Zuschüsse gibt, ist es für Hartzer mit Kindern schon schwierig, denn Kinder kosten viel Geld und diese Kosten sind stetig steigend, die Zuwendungen aber nur sehr schleppend und gering.

Ich weis nicht ob Du je Hartz4 bezogen hast.
Ich nehme mal an nicht, sonst würdest Du anders reden und auch grundsätzlich nicht so pauschal.

Was Alleinstehende betrifft, da kann ich Dir durchaus zustimmen, aber selbst da ist nicht jeder Fall gleich.
Viele kommen nicht zurecht, weil sie zuvor ein gutes Einkommen hatten und dadurch einen entsprechenden Lebensstil.
Ich war als Alleinstehender 1 Jahr Hartz4 Empfänger, gehungert hab ich nicht, aber von 7 Tagen die Woche gabs an mindestens 4-5 nur Nudeln mit billigster, sehr gestreckter Tomatensosse.
Auch hatte ich den Vorteil, dass ich durch in den Jahren zuvor erlittene 3 Konkurse als Angestellter, mein Leben eh auf Sparflamme hatte, auch die Ernährung.
Natürlich gibts die Suppenküchen, aber viele schämen sich auch dahin zu gehn, besonders wenn sie ihr Leben lang gearbeitet haben.
Nicht zuletzt siehts mit den Suppenküchen auch nicht mehr so gut aus, da der Bedarf steigt und die Spenden durch Lebensmittelketten weniger werden, wie man dieser Tage erst nachlesen konnte.
Man sollte also mit Bewertungen über Hunger und Armut vorsichtig umgehn wenn man nie selber mal in der Bordsteinkante sass.
Verhungern, also vor Hunger umkommen muss keiner, das stimmt, aber das bei vielen nach 3 Wochen die Kassen leer sind liegt nicht nur an Handy, Bier oder Flachbildschirmen.
Und das schlimme an der ganzen Sache ist, es trifft nicht mehr nur Leistungsempfänger, sondern auch immer mehr Geringverdiener und damit stehn wir eindeutig vor einem Systemproblem.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
glasi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.10.2012 00:14 | nach oben springen

#250

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.10.2012 08:37
von utkieker | 2.922 Beiträge

Zitat von Ecki im Beitrag #224
Zitat von utkieker im Beitrag #223
Gesunde Ernährung gut und schön, aber ich denke Essen hat doch auch was mit Gaumenfreuden zu tun. Und das, was unsere Geschmacksknospen anregt muß nicht unbedingt gesund sein. Alles hat sicherlich auch seine Grenzen und bei Gammelfleisch hört auch bei einen Gourment die Freundschaft auf. Wer Diät halten muß, den bedaure ich sehr, wer Diät halten will soll es tun!
Aber wozu lebe ich eigentlich, wenn ich allen Freuden entsage oder ist Askese die Norm die jeder Mensch erfüllen muß? Sollte ich irgendwann mal sterben möchte ich wenigstens satt sein!

Gruß Hartmut!
Mein lieber Hartmut,

ich wollte nur geflissentlich anfügen, dass es heutzutage möglich ist, ganz leckere kalorienarme Gerichte zuzubereiten, wegen der unendlichen Vielfalt der Zutaten, und dass dieses in der DDR so überhaupt nicht möglich war, wegen der enormen Begrenztheit der Zutaten.

Liebe Grüße

Ecki


Tja lieber Ecki,

Da staunste was, ich hab mich sogar für deinen Artikel bedankt! Und dennoch es geht mir doch gar nicht darum Kalorien zu zählen, sondern die Möglichkeiten zu nutzen den Genuß zu befriedigen. Wollte ich früher Eierteigwaren mit Tomatensoße essen, mußte man folgendes beachten, entweder es gab kein Ketchup oder keine Nudeln. Folglich mußte man sein Geschmackserlebnis von langer Hand vorbereiten, von Vorteil war als wichtigste Zutat Vitamin B.
Aber die Weihnachtsente sollte nicht nur knusprig sein, sondern so richtig schön fett! Und auch wenn Eisbein nicht so mein Ding ist, sollte man es gar nicht erst versuchen eine kalorienarme Variante ins Gespräch zu bringen. Ideal wäre natürlich satt und gesund! Aber Gesundheit und Genuß sind nun mal zwei paar Schuhe und ein Arzt am Kochtopf kann wohl nicht die Lösung sein!

mit besten Grüßen Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#251

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.10.2012 08:42
von Pit 59 | 10.152 Beiträge

Verhungern, also vor Hunger umkommen muss keiner, das stimmt, aber das bei vielen nach 3 Wochen die Kassen leer sind liegt nicht nur an Handy, Bier oder Flachbildschirmen.@LO-Wahnsinn

Nee,kann auch am 3er BMW liegen. Wo übrigens das Amt 800.- Euro Zugesteuert hat.


zuletzt bearbeitet 15.10.2012 08:44 | nach oben springen

#252

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.10.2012 08:50
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Pit 59 im Beitrag #251
Verhungern, also vor Hunger umkommen muss keiner, das stimmt, aber das bei vielen nach 3 Wochen die Kassen leer sind liegt nicht nur an Handy, Bier oder Flachbildschirmen.@LO-Wahnsinn

Nee,kann auch am 3er BMW liegen. Wo übrigens das Amt 800.- Euro Zugesteuert hat.


Ja Pit, da brauch ich mich nicht mehr zu wundern das in Berlin über 450.000 3er BMW rumfahren.........

Solltest Du nicht langsam aus dem Alter heraus sein indem Märchen für wahr gehalten werden?

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#253

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.10.2012 09:39
von turtle | 6.961 Beiträge

Hat zwar nichts mit "Hungern in der DDR" zu tun,das wie wir richtig stellten so nicht gab.Möchte Hartmut sagen Du bist nicht der Einzige dem Gaumenfreuden Genuss bereiten. Ich bin auch kein Kalorienzähler ,ich mag das Eisbein mit Sauerkraut und Erbsenpüree ,die Ente mit Rotkohl genauso wie auch mal Erbseneintopf oder beim Chinesen. Eigentlich esse ich alles ,nur schmecken muss es mir ,ich muss darauf Appetit haben.
Tofu , Gemüse Frikadellen, und nur "Du darst" na wär,s mag! Ich möchte mich nicht quälen mit dem Blick auf den Nachbarteller mit einem T-Bone Steak,wenn auf meinem nur Müsli ist. Ich bin froh in einem Land ohne Hungersnot wie Deutschland zu leben .Jeder soll leben nach seiner Fasson.

Kommt nun ein Kontra mit dem Kosten was die ungesunde Ernährung betrifft? Die Pharmaindustrie schafft Arbeitsplätze und den Krankenkassen geht es auch nicht schlecht. Und tschüss sagen müssen wir alle einmal . Was nützt es mir 6 Monate früher ohne Askese?


utkieker und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.10.2012 09:43 | nach oben springen

#254

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.10.2012 12:24
von Gert | 12.354 Beiträge

@maxell22 ich habe mal bei Aldi Süd und Edeka recherchiert. Dort habe ich kein Fertiggericht für 85 ct. gefunden. Das billigste war Tütensuppe von Maggi ( Hühner . Nudel und andere Suppen) Preis 0,59 - 0,85 € . Das sind aber keine Fertiggerichte.
Fertigsachen fand ich ab 1,25 € Tortellini ( Aldi und Edeka), ab 2,32 - ca. 3,00 € Fertiggerichte wie Braten mit Gemüse und Pürre und anderes.(Edeka )
Zu den letztgenannten Preisen kann man aber auch frisches Essen in guter Qualität zubereiten und das schmeckt bestimmt besser. Natürlich sehe ich auch die Zeitfrage, wenn man berufstätig ist, geht das nicht immer so gut, bzw. es gibt keine Gelegenheit zum Kochen. Allerdings Sozialhilfeempfänger haben alle Zeit der Welt um Lebensmittel zu den günstigsten Preisen ( incl. Sondergeschäfte für diese Kundschaft ) die man am Markt erzielen kann, zu beschaffen. Weiterhin habe sie alle Zeit der Welt um etwas ordentliches zu kochen. Sie müssen nur den Willen dazu aufbringen, also Selbstdisziplin ist gefragt. Die gibt es allerdings nicht, wenn man mit dem Kasten Bier vor dem Flachmann sitzt und DSDS und anderen TV Müll anschaut.



.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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glasi hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#255

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.10.2012 14:00
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Gert im Beitrag #254
@maxell22 ich habe mal bei Aldi Süd und Edeka recherchiert. Dort habe ich kein Fertiggericht für 85 ct. gefunden. Das billigste war Tütensuppe von Maggi ( Hühner . Nudel und andere Suppen) Preis 0,59 - 0,85 € . Das sind aber keine Fertiggerichte.
Fertigsachen fand ich ab 1,25 € Tortellini ( Aldi und Edeka), ab 2,32 - ca. 3,00 € Fertiggerichte wie Braten mit Gemüse und Pürre und anderes.(Edeka )
Zu den letztgenannten Preisen kann man aber auch frisches Essen in guter Qualität zubereiten und das schmeckt bestimmt besser. Natürlich sehe ich auch die Zeitfrage, wenn man berufstätig ist, geht das nicht immer so gut, bzw. es gibt keine Gelegenheit zum Kochen. Allerdings Sozialhilfeempfänger haben alle Zeit der Welt um Lebensmittel zu den günstigsten Preisen ( incl. Sondergeschäfte für diese Kundschaft ) die man am Markt erzielen kann, zu beschaffen. Weiterhin habe sie alle Zeit der Welt um etwas ordentliches zu kochen. Sie müssen nur den Willen dazu aufbringen, also Selbstdisziplin ist gefragt. Die gibt es allerdings nicht, wenn man mit dem Kasten Bier vor dem Flachmann sitzt und DSDS und anderen TV Müll anschaut.




@Gerd

Naja bei uns hier im Lidel kostet eine Dose "Hühner-Reis-Topf" echt 0,85 EUR. Was den Alkohol angeht, kann ich die Menschen irgendwie verstehen, wenn diese trinken um sich zu betäuben weil diese keine Hoffnung mehr haben. Sind diese dann in einer Spirale (süchtig) kommen diese ohne Hilfe nicht mehr raus! TV usw. lassen diese dann noch mehr verblö.. Was mich persönlich ärgert ist: Ich bin seit drei Jahren 50% behindert habe mehrere Einschränkungen, unter anderen kann ich nicht mehr hören und bekomme deswegen keine Arbeit. (Berufskraftfahrer)
Auf Grund von Sozialabbau seit Schröder werde ich mit Harz 4 Empfängern gleichgestellt, bekomme also Geld wie ein Harz 4 Empfänger. Aus der Not heraus bin ich gerade dabei mich selbstständig zu machen und selbst da wird mir anteilig weggenommen was ich über 160 EUR verdiene. Jede sch.. ct den ich in Monat mache muss ich der ARGE auflisten, schlimmer als meine Jahresumsatzsteuer sind die Formulare der ARGE und das jeden Monat. Hilfe habe ich von dieser Behörde nie bekommen die ist so nutzlos in Deutschland. Ich arbeite täglich bis zu 16 Std um mich von dieser ……Behörde vollkommen zu lösen. Ich will damit sagen, es ist so ein Unrecht dass Menschen mit Behinderung so benachteiligt werden. Wir können uns noch weniger wehren als gesunde Harzer. Da habe ich dann auch wenig Verständnis wenn diese nur noch auf bessere Zeiten hoffen. Du kannst froh sein das Du die goldene Zeit von Deutschland erlebt und jetzt sicher eine gute Rente hast. Ich bin aber erst 44 und werde später keine so gute Rente haben, wenn ich überhaupt so lange lebe. Und noch was, auch bei meiner Selbstständigkeit merke ich immer mehr das die Menschen immer weniger Geld haben um sich bestimmte Artikel oder Dienstleistungen zu kaufen. Ich sehe das am den Umsatzzahlen sehr gut. Früher hatten die Menschen auch ohne Arbeit noch den einen oder anderen hunderter um was zu kaufen. Diese Kaufgruppe ist vollkommen weggebrochen und das sind Millionen von Käufer! Viele Menschen haben Angst um ihr Geld es wird immer weniger ausgegeben, das betrifft nicht nur die Unterschicht. Leiharbeit und Lohndumping verschlimmern die Sache nur noch mehr. Am Export verdient der Mittelstand nichts. Nur die ganz großen verdienen immer mehr und es entstehen Monopole, die auch wieder ausgenutzt werden. Die Spirale geht immer weiter nach unten für uns alle. Zuletzt wird es auch die treffen die sich heute noch sicher fühlen! Ich bin nicht gegen das System, ich bin nur dagegen wie es verwaltet wird! Und wenn ich mir das alles so überlege, da frage ich mich schon, ob ich es nicht in der DDR leichter gehabt hätte. Freiheit ist schön und sehr wichtig aber es gehört mehr dazu, eben auch soziale Gerechtigkeit. Das wird aber immer mehr abgebaut in diesem System, in der DDR war es genau andersherum.
Sorry für alle anderen, ist etwas off tobic


Grüße


Schmiernippel und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.10.2012 14:01 | nach oben springen

#256

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.10.2012 14:28
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ist sicherlich sehr hart wenn man davon betroffen ist.
Es gibt aber auch Länder wo es so gut wie gar keine sozialen Netze gibt und wo dann die Straße und der echte Hunger warten.
Das wäre noch schlimmer als H4.


glasi hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 15.10.2012 14:29 | nach oben springen

#257

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.10.2012 14:33
von Rostocker | 7.725 Beiträge

Zitat von maxel22 im Beitrag #255
[quote=Gert|p212428]@maxell22 ich habe mal bei Aldi Süd und Edeka recherchiert. Dort habe ich kein Fertiggericht für 85 ct. gefunden. Das billigste war Tütensuppe von Maggi ( Hühner . Nudel und andere Suppen) Preis 0,59 - 0,85 € . Das sind aber keine Fertiggerichte.
Fertigsachen fand ich ab 1,25 € Tortellini ( Aldi und Edeka), ab 2,32 - ca. 3,00 € Fertiggerichte wie Braten mit Gemüse und Pürre und anderes.(Edeka )
Zu den letztgenannten Preisen kann man aber auch frisches Essen in guter Qualität zubereiten und das schmeckt bestimmt besser. Natürlich sehe ich auch die Zeitfrage, wenn man berufstätig ist, geht das nicht immer so gut, bzw. es gibt keine Gelegenheit zum Kochen. Allerdings Sozialhilfeempfänger haben alle Zeit der Welt um Lebensmittel zu den günstigsten Preisen ( incl. Sondergeschäfte für diese Kundschaft ) die man am Markt erzielen kann, zu beschaffen. Weiterhin habe sie alle Zeit der Welt um etwas ordentliches zu kochen. Sie müssen nur den Willen dazu aufbringen, also Selbstdisziplin ist gefragt. Die gibt es allerdings nicht, wenn man mit dem Kasten Bier vor dem Flachmann sitzt und DSDS und anderen TV Müll anschaut.




@Gerd

Naja bei uns hier im Lidel kostet eine Dose "Hühner-Reis-Topf" echt 0,85 EUR. Was den Alkohol angeht, kann ich die Menschen irgendwie verstehen, wenn diese trinken um sich zu betäuben weil diese keine Hoffnung mehr haben. Sind diese dann in einer Spirale (süchtig) kommen diese ohne Hilfe nicht mehr raus! TV usw. lassen diese dann noch mehr verblö.. Was mich persönlich ärgert ist: Ich bin seit drei Jahren 50% behindert habe mehrere Einschränkungen, unter anderen kann ich nicht mehr hören und bekomme deswegen keine Arbeit. (Berufskraftfahrer)
Auf Grund von Sozialabbau seit Schröder werde ich mit Harz 4 Empfängern gleichgestellt, bekomme also Geld wie ein Harz 4 Empfänger. Aus der Not heraus bin ich gerade dabei mich selbstständig zu machen und selbst da wird mir anteilig weggenommen was ich über 160 EUR verdiene. Jede sch.. ct den ich in Monat mache muss ich der ARGE auflisten, schlimmer als meine Jahresumsatzsteuer sind die Formulare der ARGE und das jeden Monat. Hilfe habe ich von dieser Behörde nie bekommen die ist so nutzlos in Deutschland. Ich arbeite täglich bis zu 16 Std um mich von dieser ……Behörde vollkommen zu lösen. Ich will damit sagen, es ist so ein Unrecht dass Menschen mit Behinderung so benachteiligt werden. Wir können uns noch weniger wehren als gesunde Harzer. Da habe ich dann auch wenig Verständnis wenn diese nur noch auf bessere Zeiten hoffen. Du kannst froh sein das Du die goldene Zeit von Deutschland erlebt und jetzt sicher eine gute Rente hast. Ich bin aber erst 44 und werde später keine so gute Rente haben, wenn ich überhaupt so lange lebe. Und noch was, auch bei meiner Selbstständigkeit merke ich immer mehr das die Menschen immer weniger Geld haben um sich bestimmte Artikel oder Dienstleistungen zu kaufen. Ich sehe das am den Umsatzzahlen sehr gut. Früher hatten die Menschen auch ohne Arbeit noch den einen oder anderen hunderter um was zu kaufen. Diese Kaufgruppe ist vollkommen weggebrochen und das sind Millionen von Käufer! Viele Menschen haben Angst um ihr Geld es wird immer weniger ausgegeben, das betrifft nicht nur die Unterschicht. Leiharbeit und Lohndumping verschlimmern die Sache nur noch mehr. Am Export verdient der Mittelstand nichts. Nur die ganz großen verdienen immer mehr und es entstehen Monopole, die auch wieder ausgenutzt werden. Die Spirale geht immer weiter nach unten für uns alle. Zuletzt wird es auch die treffen die sich heute noch sicher fühlen! Ich bin nicht gegen das System, ich bin nur dagegen wie es verwaltet wird! Und wenn ich mir das alles so überlege, da frage ich mich schon, ob ich es nicht in der DDR leichter gehabt hätte. Freiheit ist schön und sehr wichtig aber es gehört mehr dazu, eben auch soziale Gerechtigkeit. Das wird aber immer mehr abgebaut in diesem System, in der DDR war es genau andersherum.
Sorry für alle anderen, ist etwas off tobic


Grüße

[/quote

Ist doch schon Ok Maxel22--nur für Leute die nur aus dem vollen schöpfen ist das schwer zu verstehen.Denn man lebt in eine--ich--Gesellschaft,wo jeder ersteinmal, sich der Nächste ist.In eins haben die Kommunisten recht gehabt--der Kapitalismus ist eine Ellenbogen Gesellschaft---friß oder stirb


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#258

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.10.2012 14:55
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Hatte ich noch vergessen zu schreiben könnte ja sein das hier auch noch Menschen mitlesen die Fahrer suchen. Ich habe alle Führerschein Klassen von A-DE suche eine Arbeit als Kraftfahrer in Raum Braunschweig darf aber nur 6 Std am Tag fahren. Bin mal gespannt ob ich wenigstens eine PM bekomme.


Grüße


zuletzt bearbeitet 15.10.2012 14:56 | nach oben springen

#259

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.10.2012 16:14
von utkieker | 2.922 Beiträge

Eigentlich ist so ein Hartz IV- Empfänger aber auch der Personenkreis, der auch durch Arbeit kaum mehr als den Sozialhilfesatz verdient ziemlich in den Allerwertesten gekniffen. An den Rand der Gesellschaft gedrängt, wird er genötigt sich den Freuden guten Geschmacks zu entziehen, nur um das Wohl gieriger Kapitalisten zu befriedigen.
"Es steht dem Menschen nicht an, sich mit dem Kohl zu begnügen, so der denn edlerer Genüsse teilhaftig werden kann"(Karl Marx)
Bei einer gerechten Verteilung von Arbeit und Wohlstand wäre genug für alle da. Das was in der DDR- Kommandowirtschaft (Top- Down- Planung) erzeugte Mißverhältnis zum tatsächlichen Bedarf, zeigt andererseits die ekelhafte Verschwendung von Überproduktion in den hochentwickelten Ländern des Kapitals.
Ich kann all jene verstehen, die sich sagen, was soll ich mit einer "sozialistischen Kuh", wenn sie keine Milch gibt. Aber muß ich mich mit einer wachsenden Suppenküchenmentalität abfinden? Die Akkumulation des Kapitals in den Händen Weniger, ist faules Kapital und nützt letztlich Niemanden.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
mannomann14, Damals87 und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#260

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 15.10.2012 17:16
von Ecki | 408 Beiträge

Meine Lieben,

es ist ja so: Natürlich kann man sich heute preiswert, schmackhaft und kalorienarm ernähren, indem man selbst kocht. Mein Schwiegermutter hat die Mindestrente und zaubert mit wenig Geld die leckersten Gerichte!

Nur: Man muss es tun. Und hier ist der Knackpunkt. Ich habe den Eindruck, dass mit zunehmender Prekariatsnähe (dieses Wort wurde in letzter Zeit ganz komischerweise immer weniger gebraucht) die diesbezügliche Faulheit genauso wie der Hang zu fettigem Fastfood zunimmt. Man schaue sich nur einmal bei den Fastfoodern wie Mc D. und wie sie alle auch sonst heißen mögen um! Fette Leute essen fettes Fastfood und werden noch fetter!

Eigentlich müsste man diese Leute erziehen, aber mein Gott, dass ist sozialistisches Gedankengut und schon wieder vergessen.

Irgendeine führende politische Führungsgröße hat mal gesagt "Wenn die Leute verloddern wollen müssen sie eben verloddern". Und unsere Bundeskanzlerin vor vielen Jahren "Im Sozialismus hat man versucht die Menschen zu erziehen. Wir nehmen die Menschen so wie sie sind".

So ist das eben.

Liebe Grüße

Euer Ecki


Gott sei Dank!


zuletzt bearbeitet 15.10.2012 17:17 | nach oben springen


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