#221

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 13.10.2012 20:48
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #218
@Wanderer, ist das was Du so vornehm mit "das so viele Leute es vorziehen sich schlecht zu ernaehren." nicht auch einfach eine Frage des verfügbaren Geldes und des mangelhaften Wissens über Nahrungsmittel?

Das Phänomen für mich ist heutzutage das gerade diejenigen die wenig bis sehr wenig Geld haben sich hauptsächlich von Junk Food ernähren, nicht nur weil sie zu "faul" sind zum kochen, auch weil sie es einfach nicht können und das Angebot an Fertiggerichten ist da sehr verlockend.

Gruß
Nostalgiker


Jeder muss am Ende selbst entscheiden wie er/sie sich ernaehren will. Mangelhaftes Wissen ueber Ernaehrung lasse ich nicht gelten. Denn es gibt ja genug Buecher und auch Material im Internet. Fertiggerichte sind meistens viel teurer als wenn man sich die Zutaten einzeln und frisch kauft. Das sich trotzdem so viele Leute, die es sich eigentlich nicht leisten koennen, sich hauptsaechlich mit junk food ernaehren scheint doch etwas mit Faulheit zu tun zu haben.


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#222

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 09:49
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #221
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #218
@Wanderer, ist das was Du so vornehm mit "das so viele Leute es vorziehen sich schlecht zu ernaehren." nicht auch einfach eine Frage des verfügbaren Geldes und des mangelhaften Wissens über Nahrungsmittel?

Das Phänomen für mich ist heutzutage das gerade diejenigen die wenig bis sehr wenig Geld haben sich hauptsächlich von Junk Food ernähren, nicht nur weil sie zu "faul" sind zum kochen, auch weil sie es einfach nicht können und das Angebot an Fertiggerichten ist da sehr verlockend.

Gruß
Nostalgiker


Jeder muss am Ende selbst entscheiden wie er/sie sich ernaehren will. Mangelhaftes Wissen ueber Ernaehrung lasse ich nicht gelten. Denn es gibt ja genug Buecher und auch Material im Internet. Fertiggerichte sind meistens viel teurer als wenn man sich die Zutaten einzeln und frisch kauft. Das sich trotzdem so viele Leute, die es sich eigentlich nicht leisten koennen, sich hauptsaechlich mit junk food ernaehren scheint doch etwas mit Faulheit zu tun zu haben.



Gesunde Ernährung hängt auch von anderen Faktoren ab, das sind ganz banale Dinge wie die Tageszeit zum Essen, die man sich oft nicht aussuchen kann.
Und wenn jemand früh um 10 von der Schicht kommt und 19 Uhr aufsteht, bleibt keine Zeit mehr für ein gepflegtes gesundes Mittagessen, ebenso wenn man beruflich fast ständig auf Reisen ist, da ist das DB Bordbistro die letzte Chance auf eine warme Mahlzeit.
Allein an den Tagen, an denen man zu Hause frei hat, gibt es eine Möglichkeit sich so zu ernähren wie es in der DDR alltäglich war, zumindest für mich.
Da kommt selbst angebautes Gemüse auf den Tisch, die eingekellerten Kartoffeln und manchmal der selbst gefangene Fisch oder die gegen die Futterreste eines Jahres eingetauschte Gans vom Nachbarn.
Natürlich ist das mit dem Gartenbau jedes Jahr auch eine Wette auf das Wetter, denn bei wochenlanger Trockenheit ist vieles vom Zufall abhängig, z.B. ob man rechtzeitig zum Gießen zurück ist, oder ob alles schon zu spät ist.
Das entscheidet oftmals darüber, ob es nach monatelanger Päppelei Erdbeeren gibt oder eben nicht, ob der Kohlrabi so geschwächt ist, daß Ungeziefer bereits über ihn hergefallen ist oder nicht u.v.a.
Es ist aber so, daß die Bequemlichkeit, im häufig vorhanden privaten Garten selbst etwas gesundes anzubauen eine wirklich gesunde Ernährung für Bezieher der für bofrost- Artikel zu geringen Einkommen verhindert und das ist eigentlich vermeidbar, erst recht wenn man Kinder hat, die man zu einer solchen Lebensweise noch erziehen könnte.



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#223

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 10:06
von utkieker | 2.925 Beiträge

Gesunde Ernährung gut und schön, aber ich denke Essen hat doch auch was mit Gaumenfreuden zu tun. Und das, was unsere Geschmacksknospen anregt muß nicht unbedingt gesund sein. Alles hat sicherlich auch seine Grenzen und bei Gammelfleisch hört auch bei einen Gourment die Freundschaft auf. Wer Diät halten muß, den bedaure ich sehr, wer Diät halten will soll es tun!
Aber wozu lebe ich eigentlich, wenn ich allen Freuden entsage oder ist Askese die Norm die jeder Mensch erfüllen muß? Sollte ich irgendwann mal sterben möchte ich wenigstens satt sein!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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zuletzt bearbeitet 14.10.2012 10:07 | nach oben springen

#224

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 11:40
von Ecki | 408 Beiträge

Zitat von utkieker im Beitrag #223
Gesunde Ernährung gut und schön, aber ich denke Essen hat doch auch was mit Gaumenfreuden zu tun. Und das, was unsere Geschmacksknospen anregt muß nicht unbedingt gesund sein. Alles hat sicherlich auch seine Grenzen und bei Gammelfleisch hört auch bei einen Gourment die Freundschaft auf. Wer Diät halten muß, den bedaure ich sehr, wer Diät halten will soll es tun!
Aber wozu lebe ich eigentlich, wenn ich allen Freuden entsage oder ist Askese die Norm die jeder Mensch erfüllen muß? Sollte ich irgendwann mal sterben möchte ich wenigstens satt sein!

Gruß Hartmut!
Mein lieber Hartmut,

ich wollte nur geflissentlich anfügen, dass es heutzutage möglich ist, ganz leckere kalorienarme Gerichte zuzubereiten, wegen der unendlichen Vielfalt der Zutaten, und dass dieses in der DDR so überhaupt nicht möglich war, wegen der enormen Begrenztheit der Zutaten.

Liebe Grüße

Ecki


Gott sei Dank!


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#225

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 12:00
von katerjohn | 559 Beiträge

Zitat von Ecki im Beitrag #224
Zitat von utkieker im Beitrag #223
Gesunde Ernährung gut und schön, aber ich denke Essen hat doch auch was mit Gaumenfreuden zu tun. Und das, was unsere Geschmacksknospen anregt muß nicht unbedingt gesund sein. Alles hat sicherlich auch seine Grenzen und bei Gammelfleisch hört auch bei einen Gourment die Freundschaft auf. Wer Diät halten muß, den bedaure ich sehr, wer Diät halten will soll es tun!
Aber wozu lebe ich eigentlich, wenn ich allen Freuden entsage oder ist Askese die Norm die jeder Mensch erfüllen muß? Sollte ich irgendwann mal sterben möchte ich wenigstens satt sein!

Gruß Hartmut!
Mein lieber Hartmut,

ich wollte nur geflissentlich anfügen, dass es heutzutage möglich ist, ganz leckere kalorienarme Gerichte zuzubereiten, wegen der unendlichen Vielfalt der Zutaten, und dass dieses in der DDR so überhaupt nicht möglich war, wegen der enormen Begrenztheit der Zutaten.

Liebe Grüße

Ecki




Das mag alles sein aber bald wird Strom und Gas so teuer sein,das man auf einer offenen Feuerstelle draussen kochen muss


Nimm dir Zeit für deine Freunde,sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde !
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#226

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 12:05
von Pzella 82 | 356 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #221
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #218
@Wanderer, ist das was Du so vornehm mit "das so viele Leute es vorziehen sich schlecht zu ernaehren." nicht auch einfach eine Frage des verfügbaren Geldes und des mangelhaften Wissens über Nahrungsmittel?

Das Phänomen für mich ist heutzutage das gerade diejenigen die wenig bis sehr wenig Geld haben sich hauptsächlich von Junk Food ernähren, nicht nur weil sie zu "faul" sind zum kochen, auch weil sie es einfach nicht können und das Angebot an Fertiggerichten ist da sehr verlockend.

Gruß
Nostalgiker


Jeder muss am Ende selbst entscheiden wie er/sie sich ernaehren will. Mangelhaftes Wissen ueber Ernaehrung lasse ich nicht gelten. Denn es gibt ja genug Buecher und auch Material im Internet. Fertiggerichte sind meistens viel teurer als wenn man sich die Zutaten einzeln und frisch kauft. Das sich trotzdem so viele Leute, die es sich eigentlich nicht leisten koennen, sich hauptsaechlich mit junk food ernaehren scheint doch etwas mit Faulheit zu tun zu haben.



...aber leider nicht nur! Wenn ick dit noch um den Fakt erweitere, dass viele Teens und Twens (Neudeutschmodus aus) sich ihre Getränke oder Süssigkeiten während der Ladenöffnungszeiten lieber an der Tanke als in der Koofhalle erwerben, dann bedeutet das auch, dass entweder der gesunde Menschenverstand ausstirbt oder Mathematik an den Schulen nicht in ausreichender Quantität und Qualität gelehrt wird.

Grüßung
Jörg


...poor man wanna be rich, rich man wanna be king
and a king ain´t satisfied ´til he rules everything....Bruce Springsteen
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#227

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 12:18
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #221
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #218
@Wanderer, ist das was Du so vornehm mit "das so viele Leute es vorziehen sich schlecht zu ernaehren." nicht auch einfach eine Frage des verfügbaren Geldes und des mangelhaften Wissens über Nahrungsmittel?

Das Phänomen für mich ist heutzutage das gerade diejenigen die wenig bis sehr wenig Geld haben sich hauptsächlich von Junk Food ernähren, nicht nur weil sie zu "faul" sind zum kochen, auch weil sie es einfach nicht können und das Angebot an Fertiggerichten ist da sehr verlockend.

Gruß
Nostalgiker


Jeder muss am Ende selbst entscheiden wie er/sie sich ernaehren will. Mangelhaftes Wissen ueber Ernaehrung lasse ich nicht gelten. Denn es gibt ja genug Buecher und auch Material im Internet. Fertiggerichte sind meistens viel teurer als wenn man sich die Zutaten einzeln und frisch kauft. Das sich trotzdem so viele Leute, die es sich eigentlich nicht leisten koennen, sich hauptsaechlich mit junk food ernaehren scheint doch etwas mit Faulheit zu tun zu haben.




Das lasse ich so nicht stehen, weil ich lebe so. Ich kann kochen aber wenn ich rechne, eine Dose Fertigessen kostet mich zum Beispiel 0,85 EUR. Wenn ich alles einkaufen müsste, zu diesen dann noch Strom oder Gas zum kochen komme ich auf viel höhere Kosten. Faulheit ist es nicht, ich würde schon gern mal war gutes kochen aber dazu brauche ich mehr Geld als 0,85 EUR.


Grüße


Grüße


zuletzt bearbeitet 14.10.2012 12:22 | nach oben springen

#228

RE: Essen und Trinken in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 12:23
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #206
Zitat von Zermatt im Beitrag #205
Zitat von Ecki im Beitrag #1
Meine Lieben,

in einem Beitrag hatte ich die DDR als "Arbeiter- und Hungerrepublik" bezeichnet. Das war sarkastisch gemeint.

Deshalb folgende Klarstellung: Ich bin ein echtes Kind der DDR und fast von Anfang an dabei und kann sehr wohl aus eigener Erfahrung etwas dazu sagen.

Hunger gab es in der DDR nicht. Die Preise für Grundnahrungsmittel waren so gering und das Angebot an Lebensmitteln so , dass keiner Hunger zu leiden hatte.

Allerdings gab es nicht alles. So waren Südfrüchte Mangelware, höherwertige Fleischwaren wie Rouladen oder Steak nicht immer erhältlich. Obst und Gemüse gab es in der Regel wenn dies in der DDR wuchs. Anfang der 1970-iger Jahre waren auch einmal für ein paar Monate Fleisch- und Wurstwaren knapp, man munkelte, dass diese an Polen als Ausgleich für andere Waren geliefert wurden. Dagegen kann ich mich erinnern, dass bei einem hohen Aufkommen von Obst und Gemüse diese Dinge in der Kaufhalle lagen und kostenlos in beliebigen Mengen mitgenommen werden konnten.

Eine besondere Ausnahme war die Zeit der NÖSPL (Neues Ökonomisches System der Planung und Leitung) unter Ulbricht Mitte/Ende der 1960-iger Jahre. Da gab es Südfrüchte und andere Waren zu kaufen, wie z. B. Ketchup oder Letscho, die früher und später nicht oder nur selten zu erhalten waren. Sogar die beliebten Matchbox-Autos konnte man für 3,10 DDR-Mark erwerben.

Alkohol gab es in verschiedensten Sorten übrigens immer, da war nie ein Mangel.

Liebe Grüße

Ecki


Die Überschrift"Hungern in der DDR " ist unglücklich gewählt.Genau wie es kein Hungern in der BRD gab.Und im jetzigen Deutschland auch nicht


na wenn das so ist wie du sagst , dann isse's ja wohl so !!! frag mich nur ob du in deutschland lebst !!!


entschuldige Frank, einen solchen Stuss mussst du hier nicht aufschreiben. Es ist so, wie Zermatt schreibt, weder in der DDR noch in der Bundesrepublik hungert jemand und wenn, dann höchsten weil er abnehmen will.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#229

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 12:24
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Arnstädter im Beitrag #220
Hungern nein!
Ich kann mich noch erinnern da bin ich mit meinen Opa wandern gegangen,Rucksack auf den Rücken und wir sind den Sraßenalleen entlängst.Jeder eingefleischte DDR bürger wußte ,das an den Straßen Pflaumen ,Apfel und Birnenbäume standen.Die Pflaumen(zwechgen)waren super zum einwecken.Die Äpfel und Birnen waren zwar nicht unbedingt aalglatt,wurden aber über den Winter verzehrt bzw eingekocht oder eingemostet.Das war
Biokultur pur.
Und die Südfrüchte.na ja die Cuba Orange zum saften ,und weihnachten mal ne richtige Navelapfelsine.
Ansonsten eben alles was ein kleingarten hergab.
Man hat sich eben darauf gefreut.


trotz Zweitaktermief, der Tag für Tag an der Biokultur vorbeirollte ?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 14.10.2012 12:25 | nach oben springen

#230

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 12:32
von Gelöschtes Mitglied
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Ich denke auch das bei uns keiner richtig Hungern muss. Viele hier im Forum sind nach dem Krieg geboren, ich ja auch. Aber meine Oma und Opa die haben von richtig Hunger im Krieg erzählt! Und das musste in der DDR und auch heute in der BRD keiner. Wenn einer mal zu wenig Geld hat um Essen zu kaufen, dann hat er das Geld an anderer Stelle eben falsch ausgegeben. Zum Beispiel alle wollen ein Handy das kostet eben ich habe keins und spare so.


Grüße


zuletzt bearbeitet 14.10.2012 12:42 | nach oben springen

#231

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 13:34
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Zitat von glasi im Beitrag #215
Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #141
Also mit Tomaten und Gurken, sowie anderem Gemüse was im Gewächshaus gedeiht, war ich auch in der Vor- und Nachsaison immer gut versorgt.
Zum einen hatten wir selber ein Gewächshaus im Garten, und zum anderen fuhren bei mir im Stadtbus immer täglich, mehrmals Kleingärtner mit, Rentner die mich immer fragten ob ich was brauche.
Viele hatten Heizung im Gewächshaus, Ofen oder auch Strom, Energie war ja nicht so teuer.
Klar, in der richtigen frostigen Zeit dann nicht mehr, aber ich muss da auch sagen, dass ich da nichts wirklich vermisst hätte was mich zu einer Flucht bewogen hätte.

Hast du nach der Wende immer noch selber Gemüse angebaut? Wie war das generell nach der Wende? Haben die meisten das anbauen aufgegeben? Es gab ja dann mehr als genug zu kaufen. Lg


Hab ich nicht, auch vor der Wende nicht direkt.
Wir hatten aber einen Garten, den mein Vater bewirtschaftete, und ein grosses Gewächshaus, wie auch die so genannten Frühbeete.
Der Garten gab, ausser für unsere Breiten unübliches Obst und Gemüse, alles her was man für eine gute Küche benötigt.
Als Kind und Jugendlicher, war ich dort immer um zu helfen und auch um die Sonne anzubeten.

Also so wie ich das mitbekommen habe, haben nach der Wende erstmal viele ihre Gärten mehr oder weniger vernachlässigt.
Klar da gabs vieles und neues zu entdecken, man konnte mehr, oder anderen Hobbys nachgehn wie zur Zeit der DDR und vieles was man im Garten anbaute, konnte man nun zu erschwinglichen Preisen kaufen.
In den letzten Jahren hat sich das aber meinen Beobachtungen nach wieder geändert, die Gründe sind vielfältig.
Eigner Anbau ist halt eine andere Qualität, besserer Geschmack und auch richtig Bio und nicht dieses gelogene Bio, auch preislich lohnt der eigne Anbau wieder.
Die Zeit der grossen Reisen ist auch vorbei, man hat vieles nun gesehn, das Geld sitzt nicht mehr so locker, man macht wieder Urlaub auf der Dadscha.
Viele Gärten sind nach der Wende verwahrlost, Leute sind weg gezogen, die Jungen Leute kaum Interesse, heute fällt mir auf, dass man solche Gärten wieder nutzbar macht, das Interesse scheint zu steigen.
Wenn ich einen anderen Job hätte, wo ich täglich nach 16 Uhr zu Hause wär, dann hätte ich vermutlich auch schon einen kleinen Garten, aber weniger zum Anbau sondern zum Chillen.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#232

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 14:02
von Arnstädter | 266 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #229
Zitat von Arnstädter im Beitrag #220
Hungern nein!
Ich kann mich noch erinnern da bin ich mit meinen Opa wandern gegangen,Rucksack auf den Rücken und wir sind den Sraßenalleen entlängst.Jeder eingefleischte DDR bürger wußte ,das an den Straßen Pflaumen ,Apfel und Birnenbäume standen.Die Pflaumen(zwechgen)waren super zum einwecken.Die Äpfel und Birnen waren zwar nicht unbedingt aalglatt,wurden aber über den Winter verzehrt bzw eingekocht oder eingemostet.Das war
Biokultur pur.
Und die Südfrüchte.na ja die Cuba Orange zum saften ,und weihnachten mal ne richtige Navelapfelsine.
Ansonsten eben alles was ein kleingarten hergab.
Man hat sich eben darauf gefreut.


trotz Zweitaktermief, der Tag für Tag an der Biokultur vorbeirollte ?




Auch wenn heute Bio draufsteht muß es nicht Bio sein.Ich meine ja auch nur sinngemäß Biokultur
-eben das was die natürliche Natur hergab-und wir leben heute noch


das System funktioniert weil du funktionierst
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#233

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 14:05
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #229
Zitat von Arnstädter im Beitrag #220
Hungern nein!
Ich kann mich noch erinnern da bin ich mit meinen Opa wandern gegangen,Rucksack auf den Rücken und wir sind den Sraßenalleen entlängst.Jeder eingefleischte DDR bürger wußte ,das an den Straßen Pflaumen ,Apfel und Birnenbäume standen.Die Pflaumen(zwechgen)waren super zum einwecken.Die Äpfel und Birnen waren zwar nicht unbedingt aalglatt,wurden aber über den Winter verzehrt bzw eingekocht oder eingemostet.Das war
Biokultur pur.
Und die Südfrüchte.na ja die Cuba Orange zum saften ,und weihnachten mal ne richtige Navelapfelsine.
Ansonsten eben alles was ein kleingarten hergab.
Man hat sich eben darauf gefreut.


trotz Zweitaktermief, der Tag für Tag an der Biokultur vorbeirollte ?




Ja trotz Zweitaktermief.
Der saure Regen hats ja wieder abgewaschen.

Die Chemie, die in der Massenproduktion, im Massenanbau verwendet wird, ist weit problematischer als der Mief.
Was mich immer wieder wundert, ist, dass gerade Hautkrankheiten in der DDR hätten viel stärker zu Tage treten müssen, wegen der Umwelt.
Heute, wo die Umwelt viel besser ist, scheint es aber weit mehr Hautkranke zu geben, auch die Krebserkrankungen scheinen zuzunehmen.
Auch fällt mir auf, dass es gerade unter jüngeren Leuten scheinbar mehr Brillenträger gibt als zu DDR Zeiten, auch fällt auf, dass viele junge Mädchen und Frauen zwar nicht direkt dick sind, aber irgendwie statt einer Wespentailie einen Schwimmring da haben, also eine Figur wie eine Birne.
Das war früher in der DDR nicht so, auch in den anderen Länder im Osten nicht, aber auch dort ändert sich das mittlerweile, wenn auch noch nicht so gravierend wie bei uns in Ostdeutschland.

Woher kommt das alles?
Die Vermutung liegt nahe, dass es auch mit an den Lebensmitteln liegen könnte.
Auch das Wasser, was ja eigentlich nun im Osten besser sein müsste könnte ein Faktor sein wenn bestimmte Werte im Wasser zwar zulässig aber schlechter wie in der DDR sind.
Natürlich liegts auch daran, dass man früher mehr Bewegung hatte, sich mehr bewegen musste.
Früher ging man mehr zu Fuss oder nutzte das Rad, heute nutz man auch für kleine Wege häufiger das Auto.
Das Zeitalter der Kommunikation per Handy und Internet darf man auch nicht ausschliessen.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#234

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 14:17
von DoreHolm | 7.705 Beiträge

Wir haben einen Pachtgarten. Steht auf Kirchenland und die Kirche läßt uns in Ruhe. Gegründet 1987. Massivbau, Eckgrundstück, leichte Hanglage (ca. 2 m Höhenunterschied im Gelände), viel Naturstein, gute Fernsicht, am Stadtrand von EF-Nord gelegen, halb unterkellert und Elt u.Wasser rund ums Jahr, KGH, Klärgrube, Du./WC, Küche, Schlafz. u. Wohnraum und zu ganzjährigem Aufenthalt geeignet, Grundstückgröße ca. 440m². Da wir 2002 gebaut hatten, versuchen wir den Garten zu verkaufen. Wertgutachten mit Einlage ca. 17.000,-€. Angeblich gibt es GKA, die schon wieder Wartelisten haben. Es waren auch schon etliche Interessenten da, aber obwohl wie bis auf 13.500,-€ runtergegangen sind, wollten sie den Garten für´n Appel und ein Ei haben oder nur Party feiern und keine Arbeit reinstecken. Gegenwärtig halten wir den garten zumindest so, daß er nicht verwildert. Vorteilhaft ist dabei, daß ich es von unserem jetzigen Haus nur ca. 5 Minuten zu Fuß habe, kann also mal schnell reinschauen. Es mag stimmen, daß so mancher wieder an einem Garten interessiert ist, aber viele machen sich da etwas falsche Vorstellungen. Natürlich gibt es Anlagen, da kann man den Garten nur noch verschenken, wie ein Bekannter von uns erzählt, der in Rostock-Süd einen KG hat (flach, wenig gestalterische Möglichkeiten, Fertigteilbau).
Runter gehen wir mit dem Preis aber nicht mehr. Geht er nicht weg, behalten wir ihn und irgendwann wird das EH verkauft und eine Mietwohnung genommen und dann haben wir noch eine grüne Oase als Rückzugsgebiet. Mit dem Erlös aus dem Haus wird dann die Welt kennengelernt, so lange es gesundheitlich noch geht.



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#235

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 14:50
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von maxel22 im Beitrag #227
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #221
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #218
@Wanderer, ist das was Du so vornehm mit "das so viele Leute es vorziehen sich schlecht zu ernaehren." nicht auch einfach eine Frage des verfügbaren Geldes und des mangelhaften Wissens über Nahrungsmittel?

Das Phänomen für mich ist heutzutage das gerade diejenigen die wenig bis sehr wenig Geld haben sich hauptsächlich von Junk Food ernähren, nicht nur weil sie zu "faul" sind zum kochen, auch weil sie es einfach nicht können und das Angebot an Fertiggerichten ist da sehr verlockend.

Gruß
Nostalgiker


Jeder muss am Ende selbst entscheiden wie er/sie sich ernaehren will. Mangelhaftes Wissen ueber Ernaehrung lasse ich nicht gelten. Denn es gibt ja genug Buecher und auch Material im Internet. Fertiggerichte sind meistens viel teurer als wenn man sich die Zutaten einzeln und frisch kauft. Das sich trotzdem so viele Leute, die es sich eigentlich nicht leisten koennen, sich hauptsaechlich mit junk food ernaehren scheint doch etwas mit Faulheit zu tun zu haben.




Das lasse ich so nicht stehen, weil ich lebe so. Ich kann kochen aber wenn ich rechne, eine Dose Fertigessen kostet mich zum Beispiel 0,85 EUR. Wenn ich alles einkaufen müsste, zu diesen dann noch Strom oder Gas zum kochen komme ich auf viel höhere Kosten. Faulheit ist es nicht, ich würde schon gern mal war gutes kochen aber dazu brauche ich mehr Geld als 0,85 EUR.


Grüße


Grüße




mir kommen die Tränen


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 14.10.2012 14:50 | nach oben springen

#236

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 19:12
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von maxel22 im Beitrag #230
Ich denke auch das bei uns keiner richtig Hungern muss. Viele hier im Forum sind nach dem Krieg geboren, ich ja auch. Aber meine Oma und Opa die haben von richtig Hunger im Krieg erzählt! Und das musste in der DDR und auch heute in der BRD keiner. Wenn einer mal zu wenig Geld hat um Essen zu kaufen, dann hat er das Geld an anderer Stelle eben falsch ausgegeben. Zum Beispiel alle wollen ein Handy das kostet eben ich habe keins und spare so.


Grüße



Genaus so war, ist und wird das so bleiben. Wenn ich heute so manche Hartz- IV- Empfänger sehe..., oh je. Dann könnte mir die Hutschnur nicht nur hochgehen, sondern frei weg über die Krempe springen! Die tollsten und vor allen neuesten Handys, I- Phone usw., selbstverständlich Flachbildfernseher. Kinder haben nur abgetrage Klamotten auf dem Leib und noch nicht einmal ein Pausenbrot mit zur Schule, schnurren sich vor Hunger bei Klassenkameraden was..., wenn die KoBa oder Arge Hartz- IV auszahlt, sieht man sie tagelang in einer berühmt- berüchtigten amerikan. Fastfoodkette schlemmern, manche haben das Format von Abrißbirnen...

Leider kenne ich davon welche, falls ein Erbsenzähler wieder fragen sollte, woher ich das weiß...! Kann ja sein...!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#237

RE: Essen und Trinken in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 19:54
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #228
Zitat von frank im Beitrag #206
Zitat von Zermatt im Beitrag #205
Zitat von Ecki im Beitrag #1
Meine Lieben,

in einem Beitrag hatte ich die DDR als "Arbeiter- und Hungerrepublik" bezeichnet. Das war sarkastisch gemeint.

Deshalb folgende Klarstellung: Ich bin ein echtes Kind der DDR und fast von Anfang an dabei und kann sehr wohl aus eigener Erfahrung etwas dazu sagen.

Hunger gab es in der DDR nicht. Die Preise für Grundnahrungsmittel waren so gering und das Angebot an Lebensmitteln so , dass keiner Hunger zu leiden hatte.

Allerdings gab es nicht alles. So waren Südfrüchte Mangelware, höherwertige Fleischwaren wie Rouladen oder Steak nicht immer erhältlich. Obst und Gemüse gab es in der Regel wenn dies in der DDR wuchs. Anfang der 1970-iger Jahre waren auch einmal für ein paar Monate Fleisch- und Wurstwaren knapp, man munkelte, dass diese an Polen als Ausgleich für andere Waren geliefert wurden. Dagegen kann ich mich erinnern, dass bei einem hohen Aufkommen von Obst und Gemüse diese Dinge in der Kaufhalle lagen und kostenlos in beliebigen Mengen mitgenommen werden konnten.

Eine besondere Ausnahme war die Zeit der NÖSPL (Neues Ökonomisches System der Planung und Leitung) unter Ulbricht Mitte/Ende der 1960-iger Jahre. Da gab es Südfrüchte und andere Waren zu kaufen, wie z. B. Ketchup oder Letscho, die früher und später nicht oder nur selten zu erhalten waren. Sogar die beliebten Matchbox-Autos konnte man für 3,10 DDR-Mark erwerben.

Alkohol gab es in verschiedensten Sorten übrigens immer, da war nie ein Mangel.

Liebe Grüße

Ecki


Die Überschrift"Hungern in der DDR " ist unglücklich gewählt.Genau wie es kein Hungern in der BRD gab.Und im jetzigen Deutschland auch nicht


na wenn das so ist wie du sagst , dann isse's ja wohl so !!! frag mich nur ob du in deutschland lebst !!!


entschuldige Frank, einen solchen Stuss mussst du hier nicht aufschreiben. Es ist so, wie Zermatt schreibt, weder in der DDR noch in der Bundesrepublik hungert jemand und wenn, dann höchsten weil er abnehmen will.



dann mach die augen auf ! nicht nur viele schulpflichtige kinder haben bei einkommensschwachen familien keine geregelte warme mahlzeit pro tag und das hat dann schon mit hunger zu tun, gegenüber anderen !! wieviele klappern mülltonnen ab an supermärkten ? reine neugier was drinn ist ?? sehe das mit eigenen augen jeden tag !! soll ich mal in deinen namen fragen was diese hier für einen 'STUSS' treiben ???



LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#238

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 21:32
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Gert im Beitrag #235
Zitat von maxel22 im Beitrag #227
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #221
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #218
@Wanderer, ist das was Du so vornehm mit "das so viele Leute es vorziehen sich schlecht zu ernaehren." nicht auch einfach eine Frage des verfügbaren Geldes und des mangelhaften Wissens über Nahrungsmittel?

Das Phänomen für mich ist heutzutage das gerade diejenigen die wenig bis sehr wenig Geld haben sich hauptsächlich von Junk Food ernähren, nicht nur weil sie zu "faul" sind zum kochen, auch weil sie es einfach nicht können und das Angebot an Fertiggerichten ist da sehr verlockend.

Gruß
Nostalgiker


Jeder muss am Ende selbst entscheiden wie er/sie sich ernaehren will. Mangelhaftes Wissen ueber Ernaehrung lasse ich nicht gelten. Denn es gibt ja genug Buecher und auch Material im Internet. Fertiggerichte sind meistens viel teurer als wenn man sich die Zutaten einzeln und frisch kauft. Das sich trotzdem so viele Leute, die es sich eigentlich nicht leisten koennen, sich hauptsaechlich mit junk food ernaehren scheint doch etwas mit Faulheit zu tun zu haben.




Das lasse ich so nicht stehen, weil ich lebe so. Ich kann kochen aber wenn ich rechne, eine Dose Fertigessen kostet mich zum Beispiel 0,85 EUR. Wenn ich alles einkaufen müsste, zu diesen dann noch Strom oder Gas zum kochen komme ich auf viel höhere Kosten. Faulheit ist es nicht, ich würde schon gern mal war gutes kochen aber dazu brauche ich mehr Geld als 0,85 EUR.


Grüße


Grüße




mir kommen die Tränen





Dir scheint es ja viel besser zu gehen, als vielen anderen, mein Glückwunsch dazu! Solltest Dich doch ab und an auch mal Menschen beschäftigen, denen es nicht so gut geht wie Dir! Dann würdest Du bestimmt das eine oder andere nicht so sehen schreiben oder abwerten. Das ist die typische Arroganz in dieser Gesellschaft und da gehörst Du sehr überzeugend dazu. Und das sagt Dir einer der keine gute Meinung von der DDR hatte und darin gelebt hat!

Grüße


LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#239

RE: Hungern in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 22:11
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von maxel22 im Beitrag #238
Zitat von Gert im Beitrag #235
Zitat von maxel22 im Beitrag #227
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #221
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #218
@Wanderer, ist das was Du so vornehm mit "das so viele Leute es vorziehen sich schlecht zu ernaehren." nicht auch einfach eine Frage des verfügbaren Geldes und des mangelhaften Wissens über Nahrungsmittel?

Das Phänomen für mich ist heutzutage das gerade diejenigen die wenig bis sehr wenig Geld haben sich hauptsächlich von Junk Food ernähren, nicht nur weil sie zu "faul" sind zum kochen, auch weil sie es einfach nicht können und das Angebot an Fertiggerichten ist da sehr verlockend.

Gruß
Nostalgiker


Jeder muss am Ende selbst entscheiden wie er/sie sich ernaehren will. Mangelhaftes Wissen ueber Ernaehrung lasse ich nicht gelten. Denn es gibt ja genug Buecher und auch Material im Internet. Fertiggerichte sind meistens viel teurer als wenn man sich die Zutaten einzeln und frisch kauft. Das sich trotzdem so viele Leute, die es sich eigentlich nicht leisten koennen, sich hauptsaechlich mit junk food ernaehren scheint doch etwas mit Faulheit zu tun zu haben.




Das lasse ich so nicht stehen, weil ich lebe so. Ich kann kochen aber wenn ich rechne, eine Dose Fertigessen kostet mich zum Beispiel 0,85 EUR. Wenn ich alles einkaufen müsste, zu diesen dann noch Strom oder Gas zum kochen komme ich auf viel höhere Kosten. Faulheit ist es nicht, ich würde schon gern mal war gutes kochen aber dazu brauche ich mehr Geld als 0,85 EUR.


Grüße


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mir kommen die Tränen





Dir scheint es ja viel besser zu gehen, als vielen anderen, mein Glückwunsch dazu! Solltest Dich doch ab und an auch mal Menschen beschäftigen, denen es nicht so gut geht wie Dir! Dann würdest Du bestimmt das eine oder andere nicht so sehen schreiben oder abwerten. Das ist die typische Arroganz in dieser Gesellschaft und da gehörst Du sehr überzeugend dazu. Und das sagt Dir einer der keine gute Meinung von der DDR hatte und darin gelebt hat!

Grüße





Junger Mann, das hat nichts mit Arroganz zu tun. Als Ruheständler habe ich mehr Zeit und habe es seither übernommen sowohl einkaufen zu gehen als auch manchmal etwas zu kochen. Den von dir genannten Preis 85 ct. für Fertiggerichte bezweifele ich grundsätzlich, der ist nicht realistisch. Für das Geld bekommst du so gut wie nix. Aber ich werde morgen Vormittag meinen Lebensmittelhändler besuchen und schauen ob man für dieses Geld etwas bekommen kann. Preise für Fertiggerichte habe ich nämlich nicht so auf dem Sender. Frisches Essen für 85 ct. kann man herstellen, das ist dann natürlich nichts aufregendes mit Filet oder so, aber es geht. Ich melde mich wieder.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#240

RE: Essen und Trinken in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.10.2012 22:16
von Gert | 12.356 Beiträge

Ecki[/quote]

Die Überschrift"Hungern in der DDR " ist unglücklich gewählt.Genau wie es kein Hungern in der BRD gab.Und im jetzigen Deutschland auch nicht[/quote]

na wenn das so ist wie du sagst , dann isse's ja wohl so !!! frag mich nur ob du in deutschland lebst !!![/quote]

entschuldige Frank, einen solchen Stuss mussst du hier nicht aufschreiben. Es ist so, wie Zermatt schreibt, weder in der DDR noch in der Bundesrepublik hungert jemand und wenn, dann höchsten weil er abnehmen will.
[/quote]

dann mach die augen auf ! nicht nur viele schulpflichtige kinder haben bei einkommensschwachen familien keine geregelte warme mahlzeit pro tag und das hat dann schon mit hunger zu tun, gegenüber anderen !! wieviele klappern mülltonnen ab an supermärkten ? reine neugier was drinn ist ?? sehe das mit eigenen augen jeden tag !! soll ich mal in deinen namen fragen was diese hier für einen 'STUSS' treiben ??? [/quote]

Zitat



Noch mal es ist nicht notwendig zu hungern, das bestreite ich. Wenn Sozialhilfeempfänger trotzdem hungern sind sie meistens selbst schuld weil sie das vom Staat , also von uns, geschenkte Geld versoffen und verraucht haben. Wenn das so ist habe ich null Mitleid mit diesen Landsleuten.


.
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