#121

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 12.06.2015 22:44
von Mart | 735 Beiträge

Zitat von Merkur im Beitrag #119
Zitat von RudiEK89 im Beitrag #110

PS. Übgrigens standen sie auf der "Gehaltsliste" des MDI und nicht des MfS.
Andreas

Das ist leider nicht korrekt. Sie waren Angehörige des MdI, standen aber auf der Gehaltsliste des MfS, ohne Angehörige des MfS gewesen zu sein. Ja, so etwas gab es...

Die Frage ist eher die der praktischen Abwicklung: Vati muss am Ende des Tages ja Geld nach Hause bringen, die Kinder hungern sonst. Und legendiert darf das auch gern sein.

Heißt das tatsächlich, dass die Herren U/I bei der internen Sparkasse des MfS (ja, gab es auch) hatten? Oder wie darf ich mir das vorstellen?

P.S @Merkur: Ich habe noch nicht vergessen, dass ich K15 entweder zu belegen habe oder dieses Aussage zurückzunehmen habe.


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#122

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 12.06.2015 22:48
von Harzwanderer | 2.940 Beiträge

Hier mal eine Quelle der Stasi-Unterlagenbehörde, diese hier gehörten direkt zum MfS:
http://www.bstu.bund.de/DE/Archive/Fachb...pffuehrung.html

Was die auch gemacht haben:

Zitat
Die ausgebildeten Spezialkämpfer zeichneten sich durch eine variable Verwendbarkeit aus. Zusätzlich zum beabsichtigten Einsatz im "Operationsgebiet" und der Teilnahme an Lehrvorführungen [33] wurden sie zur Absicherung von Großveranstaltungen herangezogen. Der Einsatz erfolgte zum Beispiel im Rahmen der Sicherung des UEFA-Pokalspiels von Lok Leipzig gegen Fortuna Düsseldorf am 12. Dezember 1973 in Leipzig [34]. Aus dem Bestand der AGM/S sowie der Abteilung IV waren vier Einsatzgruppen mit je drei Kräften zu bilden. Im Ausrüstungsnachweis sind unter anderem Scharfschützengewehre, Maschinenpistolen, Ampullen mit Tränengas und Kampfmesser gelistet.


zuletzt bearbeitet 12.06.2015 22:51 | nach oben springen

#123

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 12.06.2015 23:03
von Mart | 735 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #105
Zitat von Mart im Beitrag #101

[...]
Herr Lauter war übrigens einer der vier Obristen, die die dann von Schabowski verlesene Reiseverordnung ausarbeiteten. - Klare Leseempfehlung.



Die anderen waren:

Gotthard Hubrich (Leiter der Hauptabteilung Innere Angelegenheiten des MdI),
Oberst Hans-Joachim Krüger (1. Stvtr. MfS HA VII, Leiter Bereich Abwehr MdI/Überwachung Strafvollzug)
Oberst Udo Lemme (Leiter MfS-Rechtsstelle)

Gruß Kalubke



Bekannt. Ich hätte ich da selbst zitieren müssen, vermutlich hast Du das von mir (meinem höchst unfertigen Internet-Angebot) abgegriffen.

Was da nicht steht: Das sind die Dinge, die nicht zweifelsfrei belegbar sind - und das wären:

1) Das MfS war in dieser Arbeitsgruppe vermutlich unter sich: Die beiden Herren des MdI sollen IM gewesen sein.
Hierzu: Herr Lauter deutet diese mögliche Tatsache für seine Person selbst an, läßt aber offen, ob er zu dieser Zeit noch aktiver IM war.

2) Dem Vernehmen nach wurden der zeitweiligen Arbeitsgruppe (die faktisch den Mauerfall auslöste) kurzzeitig mehrere weitere Personen beigezogen. Diese Personen nicht nicht bekannt.

3) Eine der zeitweise zur Arbeitsgruppe zugezogenen Personen soll Herr Schalck-Golodkowski gewesen sein.

Soll. Hätte. Können.

Ich bitte nochmals um ganz große Vorsicht: Wir reden über noch nicht erzählte Zeitgeschichte. Aber wir sind nicht im Krieg, niemand wird erschossen! Nichtmal virtuell!

Kategorien wie "gut" und "böse" haben in der Diskussion nichts verloren.


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#124

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 14.06.2015 17:56
von Kalubke | 2.303 Beiträge

Wenn Du den Beitrag über Gerhard Lauter in wikipedia geschrieben hast, dann habe ich die Infos tatsächlich von Dir. Dass Lauter IM der HA VII gewesen sein könnte, ist durchaus denkbar. In der PB-Sitzung, in der die Ausarbeitung der vorgezogenen Reiseregelung beschlossen wurde, könnte es zwei Weisungslinien gegeben haben. Eine über Mielke an die Rechtsstelle des MfS und eine über Dickel an die HA Pass und Meldewesen des MdI. Das MdI sollte m. E. die Federführung übernehmen und zum besagten Besprechungstermin bei Lauter erschienen Krüger und Lemme mit einer von der MfS-Rechtsstelle ausgearbeiteten Vorlage, so wird das zumindest in der SPIEGEL-TV Doku "Schabowskis Zettel" angedeutet. Die beiden Besprechungsteilnehmer vom MfS wurden aber nicht namentlich erwähnt. Dass Golodkowski mit von der Partie war, habe ich bisher nicht gewußt. Er war aber von Krenz schwerpunktmäßig für die Verhandlungen mit der BRD eingeteilt worden. Insofern wundert es mich ein wenig, dass er sich darum auch noch zu kümmern hatte.

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 14.06.2015 18:35 | nach oben springen

#125

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 14.06.2015 21:57
von Mart | 735 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #124
Wenn Du den Beitrag über Gerhard Lauter in wikipedia geschrieben hast, dann habe ich die Infos tatsächlich von Dir.

Knapp daneben ist auch vorbei. Nein, an dem bin ich unschuldig. Es ging um ein anderes Zitat.

Zitat von Kalubke im Beitrag #124

Dass Lauter IM der HA VII gewesen sein könnte, ist durchaus denkbar.

Es ist wichtig, sehr genau zu sein.

Herr Lauter hat als einziger der vier offiziell benannten Obristen ein Buch veröffentlicht. Allein schon das verdient Respekt.

Bei ganz sachlicher Betrachtung seines Buches deutet (!) er an, dass er IM war. Er läßt unklar, ob er im Jahr 1989 noch aktiver IM war oder sich dem MfS verpflichtet fühlte.

Zitat von Kalubke im Beitrag #124
In der PB-Sitzung, in der die Ausarbeitung der vorgezogenen Reiseregelung beschlossen wurde, könnte es zwei Weisungslinien gegeben haben. Eine über Mielke an die Rechtsstelle des MfS und eine über Dickel an die HA Pass und Meldewesen des MdI. Das MdI sollte m. E. die Federführung übernehmen und zum besagten Besprechungstermin bei Lauter erschienen Krüger und Lemme mit einer von der MfS-Rechtsstelle ausgearbeiteten Vorlage, so wird das zumindest in der SPIEGEL-TV Doku "Schabowskis Zettel" angedeutet.

Es gibt seit langem den forscherischen Verdacht, dass alle vier Obristen dem MfS faktisch dienten. Und unter seriösen Forschern wird auch die Konsequenz dieser Möglichkeit diskutiert. Man darf nicht vergessen, dass Mielke nicht mehr im Amt war, gleichwohl aber vom Mysterium aus mit Krenz telefonieren konnte, als Krenz in der Nacht des Mauerfalls mit Mielke telefonierte. Und Mielke dem Vernehmen nach antwortete "hast Recht mein Jung".

Zitat von Kalubke im Beitrag #124
Die beiden Besprechungsteilnehmer vom MfS wurden aber nicht namentlich erwähnt.

Der Spiegel ist nett.

Zitat von Kalubke im Beitrag #124
Dass Golodkowski mit von der Partie war, habe ich bisher nicht gewußt.

Ich kann das nicht ansatzweise mit Quellen belegen. In irgend einer Aufregung um Schalk (vielleicht gegen 1992) kam völlig am Rande rum, dass Herr Schalck-Golodkowski zeitweise zu dieser Arbeitsgruppe zugezogen wurde.

Zitat von Kalubke im Beitrag #124
Er war aber von Krenz schwerpunktmäßig für die Verhandlungen mit der BRD eingeteilt worden.

Zu diesem Zeitpunkt hatte das MfS bereits eine Liste von neuen Grenzübergängen erarbeitet. Und bei dieser LIste reden wir von einer Liste, die vor dem Mauerfall erstellt wurde. Die Kopie der BStU-Akte ist in meinem Besitz.

Ja, natürlich: Das sind genau die, die dann an dem 10.11. eröffnet worden sind.

Feind ist Freund, Freund ist Feind. Historische Zeitgeschichte ist kompliziert.


zuletzt bearbeitet 14.06.2015 21:58 | nach oben springen

#126

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 14.06.2015 21:59
von Alfred | 6.859 Beiträge

Warum amtierte Mielke denn nicht mehr ?

Mielke war am 9.11.1989 amtierender Minister.


zuletzt bearbeitet 14.06.2015 22:07 | nach oben springen

#127

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 14.06.2015 22:31
von Mart | 735 Beiträge

Alfred, bei aller Freundschaft, Dein Beitrag ist eine Nebelkerze. Oder vielleicht auch nicht, ich mag Dir zuhören.

Die Regierung war zurückgetreten. Und Mielke ein alter Mann, der wirre Reden vor der Volkskammer vorgetragen hatte.

In der Nacht des Mauerfalls telefoniert Krenz mit Mielke, also wirklich in der Nacht. Und es ist nicht belegbar, an welchem Ort Mielke bei diesem Telefonat war.

Wolltest Du sagen, dass Mielke bei diesem Telefonat als amtierender Minister an seinem Schreibtisch in der Normannenstraße saß?


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#128

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 14.06.2015 22:43
von Alfred | 6.859 Beiträge

Ob Mielke mit Krenz telefoniert hat, kann ich nicht einschätzen.

Krenz sagt ,dass es so war. Andere Zeitzeugen sind der Meinung, dass es diese Telefonat nicht gegeben hat.

Fakt ist aber, dass die Regierung zwar zurückgetreten war, Mielke aber noch bis 17. / 18.11. 1989 amtierte.


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#129

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 14.06.2015 23:21
von Mart | 735 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #128
Fakt ist aber, dass

Die grundsätzliche Frage ist, wo sich Herr Mielke am Abend des Mauerfalls befand.

Er wäre über das R-Netz problemlos in Wandlitz erreichbar gewesen. Falls er in Wandlitz bei seiner Gattin war und Abendprogramm sah.

Es ist aber auch nicht ausgeschlossen, dass er als amtierender Minister zu diesem Zeitpunkt im Mysterium war.

Was ist da Dein Kenntnisstand?


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#130

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 15.06.2015 04:13
von Kalubke | 2.303 Beiträge

Ich stelle hier mal meine unmaßgebliche Einschätzung dieser Vorgänge zur Diskussion:

Die Aktivitäten der DDR-Regierung zur Gewährung der Reisefreiheit haben sich zeitlich mit dem Honecker-Rücktritt überschnitten. Man will es kaum glauben, aber die Massendemos in Leipzig und die Ausreisewelle über die Ostblockstaaten mit den ganzen damit verbundenen Querelen scheinen auch Honecker mürbe gemacht zu haben. In der ersten PB-Sitzung nach dem 40. Jahrestag der DDR am 09. und 10.10.1989 hat selbst Honecker für alle DDR-Bürger Pass und Visum gefordert, um den Druck raus zu nehmen. Natürlich aber über die bürokratische „Tippel Tappel Tour“, um Zeit zu schinden und die Kontrolle zu behalten. Am Mo, 16.10.1989 ab 9:00 Uhr fand dazu eine Vorbesprechung zur 2. PB-Sitzung mit dem engsten Führungszirkel statt (Krenz, Herger, Mielke, Dickel, Heusinger, Schürer, Streletz, Generalstaatsanwalt, Honecker (ab Nachmittag)). Es wurde eine Beschlussvorlage für die PB-Sitzung zur Verabschiedung eines neuen Reisegesetzes vereinbart. Ungelöstes Problem: Finanzierung der ganzen Sache.

Krenz blieb auch nach Honeckers Rücktritt an der Sache dran, weil ihm klar war, dass sein politisches Überleben ebenfalls an der Lösung der Reisefrage hing. Nachdem Krenz erkannte, dass die dämpfende Wirkung der Ankündigung des neuen Reisegesetzes und der Veröffentlichung des Entwurfes im ND am 06.11.1989 zu verpuffen drohte und am gleichen Tag auch KPC-Chef Jakes drohte die Grenzen zur CSSR dicht zu machen, wenn die DDR das Problem nicht in den Griff kriegt, kam ihm die Idee des Erlasses und Inkraftsetzung einer vorgezogenen Regelung über die ständige Ausreise.

Dies schlug er auf der 4. PB-Sitzung am 7.11.1989 nach der Debatte über die Ausreisesituation in der CSSR vor. Das Dilemma für ihn war, dass er das möglichst schnell hinter sich bringen wollte, aber der neue Kurs ihn daran hinderte, dies wie früher an der DDR-Regierung vorbei direkt über das SED-Politbüro und die Rechtsstelle des MfS zu machen. Die DDR-Regierung war aber am 6.11.1989 zurückgetreten. Also musste die vorgezogene Reiseverordnung vom Ministerrat beschlossen werden, um nicht durch einen SED-Alleingang neuen politischen Gesichtsverlust erleiden zu müssen. Es ergingen dazu folgende Weisungen:

1. an Dickel: Verantwortlichkeit des MdI für die Ausarbeitung
2. an Fischer: Abstimmung mit der SU
3. an Mielke: Ausarbeitung des Wortlautes in der MfS-Rechtsstelle

Weisung Nr. 3 wurde z.B. von Krenz in seinem Buch Herbst ´89 verschwiegen, weil sie für ihn politisch brisant war, wegen der direkten Einflussnahme des MfS auf die Gesetzgebung. Unter Honecker war das noch gängige Praxis, dass sicherheitsrelevante gesetzliche Regelungen in verschiedenen Rechtsbereichen von der Rechtsstelle des MfS ausgearbeitet wurden. So ganz verzichten konnte aber Krenz anscheinend darauf nicht, wahrscheinlich aus Kompetenzgründen. Er hat aber aus kosmetischen Gründen wenigstens die Federführung dem MdI gegeben. Dass die vorgezogene Reiseregelung als ein MiRa- und nicht als ein PB-Beschluss gelten und der Öffentlichkeit vorgestellt werden sollte, hat sogar Schabowski auf seinem Spickzettel ausdrücklich vermerkt:

"Nennung Mi Ra Beschluß.
Kein PB-Papier. Entscheidung Mi Ra !!
Verlesen Text Reiseregelung (EXTRA)"


Nur, zum Zeitpunkt der von Krenz forcierten voreiligen Verkündung auf der PK am Do, dem 9.11.1989 war die Vorlage noch gar nicht vom MiRa beschlossen.

Was Golodkowski anbetrifft, so könnte ich mir vorstellen, dass er am 9.11.1989 kurz konsultiert wurde, um ggf. relevante Sachverhalte aus den Verhandlungsergebnissen mit der BRD zur Reisefrage in der Regelung zu berücksichtigen. U. a. war er am 25.10.1989 deswegen in Bonn und am 26.10.1989 war es Thema in einem Telefongespräch zwischen Krenz und Kohl

Wo Mielke am 9./10.11.1989 genau war, ist m. E. nicht so relevant, denn er hatte seinen Part (Weisung Nr. 3) erfüllt und zwar genau so wie vom PB aufgetragen (Entwurf der vorgezogenen Regelung zur ständigen Ausreise). An dem Abend waren einige der Verantwortlichen nicht oder nur schwer erreichbar, z.B. Ost Rudi Ziegenhorn als 1. Stvtr. der HA VI, Leiter Passkontrolle und damit GÜST-Hauptverantwortlicher oder der diensthabende Stellvertreter des Ministers für Staatssicherheit, der nach der Weiterverbindung des Anrufes von Osl Jäger von der GÜST Bornholmer Straße durch Ziegenhorn einfach auflegte, nachdem er Jäger für unzurechnungsfähig erklärt hat.

Die GÜST-Liste des MfS könnte bereits im Zusammenhang mit der Erarbeitung des Reisegesetzentwurfes zusammengestellt worden sein, wegen des zu erwartenden extrem hohen Reiseaufkommens von DDR-Bürgern.

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 15.06.2015 14:07 | nach oben springen

#131

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 15.06.2015 09:15
von Vierkrug (gelöscht)
avatar

@Kalubke - wären diese Dinge nicht besser in einem eigenem Thread aufgehoben, als hier, wo es um die Antiterroreinheiten der ehemaligen DDR geht ?

Vierkrug


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#132

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 15.06.2015 09:36
von Kalubke | 2.303 Beiträge

Hast recht, vieleicht können die admins da ein wenig sortieren. Wir sind ja wegen Lauter, dem "Vater" der K IX drauf gekommen.

Gruß Kalubke



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#133

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 15.06.2015 12:26
von Merkur | 1.025 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #132
Wir sind ja wegen Lauter, dem "Vater" der K IX drauf gekommen.

Gruß Kalubke


Warum ist G. Lauter "Vater" der AR IX?



94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#134

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 15.06.2015 13:11
von Historiker84 | 49 Beiträge

Verantwortlich für die AR IX von 1980 bis 1989 war Oberst B. (Oibe). Er kam Ende 1979 von der AGM/S. Damals OSL und Leiter des DB 3 (Antiterrorkräfte).


Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#135

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 15.06.2015 13:18
von Kalubke | 2.303 Beiträge

Zitat von Merkur im Beitrag #133
Zitat von Kalubke im Beitrag #132
Wir sind ja wegen Lauter, dem "Vater" der K IX drauf gekommen.

Gruß Kalubke


Warum ist G. Lauter "Vater" der AR IX?


Habe ich da was falsch verstanden im Beitrag #101 von @Mart ?

Gruß Kalubke



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#136

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 15.06.2015 14:13
von Merkur | 1.025 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #135
Zitat von Merkur im Beitrag #133
Zitat von Kalubke im Beitrag #132
Wir sind ja wegen Lauter, dem "Vater" der K IX drauf gekommen.

Gruß Kalubke


Warum ist G. Lauter "Vater" der AR IX?


Habe ich da was falsch verstanden im Beitrag #101 von @Mart ?

Gruß Kalubke


Die Aussage hat Gültigkeit für den Bezirk Leipzig. Noch grauenhafter ist der Wikipedia-Beitrag, wo er zum Gründer der 9. VP-Kompanie gemacht wird.



Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#137

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 15.06.2015 15:23
von Merkur | 1.025 Beiträge

Zitat von Mart im Beitrag #121

Die Frage ist eher die der praktischen Abwicklung: Vati muss am Ende des Tages ja Geld nach Hause bringen, die Kinder hungern sonst. Und legendiert darf das auch gern sein.




Ich kann Dich beruhigen. Vati und zum Teil auch Mutti haben Geld nach Hause gebracht und niemand musste hungern.



sieben-seen hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#138

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 15.06.2015 15:34
von Vierkrug (gelöscht)
avatar

Zitat von Merkur im Beitrag #137
Zitat von Mart im Beitrag #121

Die Frage ist eher die der praktischen Abwicklung: Vati muss am Ende des Tages ja Geld nach Hause bringen, die Kinder hungern sonst. Und legendiert darf das auch gern sein.




Ich kann Dich beruhigen. Vati und zum Teil auch Mutti haben Geld nach Hause gebracht und niemand musste hungern.
no comment !


sieben-seen hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#139

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 15.06.2015 21:02
von sieben-seen | 142 Beiträge

Zitat von Kalubke im Beitrag #132
Hast recht, vieleicht können die admins da ein wenig sortieren. Wir sind ja wegen Lauter, dem "Vater" der K IX drauf gekommen.

Gruß Kalubke


Moin Kalubke, schau mal bitte im Buch von Gerhard Lauter, "Chefermittler" auf Seite 44 unten: "Irgendwann gab es auch eine Arbeitsrichtung IX,", nach. Weiter auch auf Seite 55 oben, da findest Du sehr gute Antworten.

Gruß Andreas


Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#140

RE: Gab es in der DDR eine Antiterroreinheit?

in DDR Staat und Regime 15.06.2015 22:48
von RudiEK89 | 1.951 Beiträge

Auch die "Fallis" waren nicht umsonst in Dresden auf dem Bahnhof präsent, als die Züge gen Westen damals dort hielten.
Oder? Auch eine Antiterroreinheit der DDR? Jetzt habe ich @Vierkrug den Ball zugeworfen.
Das sie da waren, ist unstrittig. Gab es damals auch andere Veranstaltungen, wo die Truppe präsent war?

Andreas


März 1986 - Herbst 1986 Uffz. Schule Perleberg, GAR5. Glöwen
Herbst 1986 - Februar 1989 GR Heiligenstadt I. GB Klettenberg, 3. GK Silkerode
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