#1

Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.09.2012 18:23
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Beim stöbern habe ich interessante Artikel/Beiträge in der thüringer-allgemeine.de gefunden.
Dort gibt es eine Rubrik "Auf dem Kolonnenweg",wo in mehrern Teilen z.B über Fluchtversuche,Resi-Grenzdienst und Vorkommnisse an der Grenze berichtet wird.
Auch Fotos kann man sehen,so z.B. die sagenhafte Werra-Schleife, beobachtet von der Teufelskanzel nahe der Burg Hanstein.
Eine kleine Leseprobe?

"Zwei Grenzposten trauten ihren Augen nicht, als ihnen am Abend des 18. August 1989 auf dem Kolonnenweg zwischen Hildebrandshausen in Richtung Döringsdorf plötzlich ein ziviles Fahrzeug entgegen kam. Einer der Grenzer schoss in den Motorblock des Skodas, sodass das Auto stehen blieb."

Flucht am Tor Nummer 27

Foto/Text-Quelle:http://www.thueringer-allgemeine.de/web/...sten-1128256715
Wer möchte,kann unter oben stehendem Link weiterlesen.

Gruß ek40


Harzwanderer hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#2

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.09.2012 18:40
von PF75 | 3.292 Beiträge

Zitat von ek40 im Beitrag #1
Beim stöbern habe ich interessante Artikel/Beiträge in der thüringer-allgemeine.de gefunden.
Dort gibt es eine Rubrik "Auf dem Kolonnenweg",wo in mehrern Teilen z.B über Fluchtversuche,Resi-Grenzdienst und Vorkommnisse an der Grenze berichtet wird.
Auch Fotos kann man sehen,so z.B. die sagenhafte Werra-Schleife, beobachtet von der Teufelskanzel nahe der Burg Hanstein.
Eine kleine Leseprobe?

"Zwei Grenzposten trauten ihren Augen nicht, als ihnen am Abend des 18. August 1989 auf dem Kolonnenweg zwischen Hildebrandshausen in Richtung Döringsdorf plötzlich ein ziviles Fahrzeug entgegen kam. Einer der Grenzer schoss in den Motorblock des Skodas, sodass das Auto stehen blieb."

Flucht am Tor Nummer 27

Foto/Text-Quelle:http://www.thueringer-allgemeine.de/web/...sten-1128256715
Wer möchte,kann unter oben stehendem Link weiterlesen.

Gruß ek40



Hatte der S 100 nicht einen Heckmotor ?Wie kann man da von vorne den Motorblock treffen ?


Hapedi hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#3

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.09.2012 18:41
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Schiebe mal noch einen Beitrag hinterher.

Nervenkrieg,oder "Wenn einer durch ist, sind wir am Arsch."

"Nach fünf Konzertminuten, in denen die Grenzhunde zur Begleitung bellten, stieß Blumstengel den Gefreiten unsanft an. Der drehte sich nur um und schnarchte weiter. Rolf Blumstengel schaute tapfer in die dunkle Nacht, die nur wenige Sterne erhellten. Es raschelte und knackte. Manchmal schreckte der Reservist zusammen. War da eine streunende Katze oder ein Feldhase? Schlich da jemand, der abhauen wollte? "

"Um ein Uhr weckte Rolf Blumstengel den Gefreiten und gönnte sich etwas Schlaf. Als er um vier Uhr munter wurde, hörte er neben sich das wohlbekannte Schnarchlied. Blumstengel war schlagartig munter. Er dachte nur: "Wenn jetzt einer durch ist, sind wir am Arsch."

Hier kann man den ganzen Artikel lesen: http://www.thueringer-allgemeine.de/web/...krieg-846952121


nach oben springen

#4

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.09.2012 18:51
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von PF75 im Beitrag #2



Hatte der S 100 nicht einen Heckmotor ?Wie kann man da von vorne den Motorblock treffen ?
Ja,der S100 hatte den Motor im Heck.Mein Vater hat zu DDR-Zeiten nur Skoda gefahren.
Jedenfalls kann man auch von vorn seitlich ins Heck treffen (hintere Kotflügel) und den Motor zerstören,oder nicht?
Ich kenne nicht den Schußwinkel!
Denn ich war zum Glück nicht dabei!
Zweifle ruhig weiter...........

Schon klar.......Alles pöse,pöse Märchen,Hetze und Lüge...........


nach oben springen

#5

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.09.2012 18:56
von Mike59 | 7.946 Beiträge

Zitat von PF75 im Beitrag #2
Zitat von ek40 im Beitrag #1
Beim stöbern habe ich interessante Artikel/Beiträge in der thüringer-allgemeine.de gefunden.
Dort gibt es eine Rubrik "Auf dem Kolonnenweg",wo in mehrern Teilen z.B über Fluchtversuche,Resi-Grenzdienst und Vorkommnisse an der Grenze berichtet wird.
Auch Fotos kann man sehen,so z.B. die sagenhafte Werra-Schleife, beobachtet von der Teufelskanzel nahe der Burg Hanstein.
Eine kleine Leseprobe?

"Zwei Grenzposten trauten ihren Augen nicht, als ihnen am Abend des 18. August 1989 auf dem Kolonnenweg zwischen Hildebrandshausen in Richtung Döringsdorf plötzlich ein ziviles Fahrzeug entgegen kam. Einer der Grenzer schoss in den Motorblock des Skodas, sodass das Auto stehen blieb."

Flucht am Tor Nummer 27

Foto/Text-Quelle:http://www.thueringer-allgemeine.de/web/...sten-1128256715
Wer möchte,kann unter oben stehendem Link weiterlesen.

Gruß ek40



Hatte der S 100 nicht einen Heckmotor ?Wie kann man da von vorne den Motorblock treffen ?



Das wird dir der Autor des Artikels sicher erklären können. Kann ja sein, das der Posten erst bemerkte das es kein Dienstfahrzeug ist als es schon an Ihm vorbei gefahren war. Okay harmoniert nicht mit dem entgegen kommen - also ein paar Abstriche an der Story muss man wohl machen.

Mike59


nach oben springen

#6

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.09.2012 18:59
von Mike59 | 7.946 Beiträge

Zitat von ek40 im Beitrag #4
Zitat von PF75 im Beitrag #2



Hatte der S 100 nicht einen Heckmotor ?Wie kann man da von vorne den Motorblock treffen ?
Ja,der S100 hatte den Motor im Heck.Mein Vater hat zu DDR-Zeiten nur Skoda gefahren.
Jedenfalls kann man auch von vorn seitlich ins Heck treffen (hintere Kotflügel) und den Motor zerstören,oder nicht?
Ich kenne nicht den Schußwinkel!
Denn ich war zum Glück nicht dabei!
Zweifle ruhig weiter...........

Schon klar.......Alles pöse,pöse Märchen,Hetze und Lüge...........




Nu heul nicht gleich - wird schon was dran sein. Ist eben aufgehübscht.

Mike59


nach oben springen

#7

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.09.2012 18:59
von PF75 | 3.292 Beiträge

Zitat von ek40 im Beitrag #4
Zitat von PF75 im Beitrag #2



Hatte der S 100 nicht einen Heckmotor ?Wie kann man da von vorne den Motorblock treffen ?
Ja,der S100 hatte den Motor im Heck.Mein Vater hat zu DDR-Zeiten nur Skoda gefahren.
Jedenfalls kann man auch von vorn seitlich ins Heck treffen (hintere Kotflügel) und den Motor zerstören,oder nicht?
Ich kenne nicht den Schußwinkel!
Denn ich war zum Glück nicht dabei!
Zweifle ruhig weiter...........

Schon klar.......Alles pöse,pöse Märchen,Hetze und Lüge...........






man wird ja wohl mal eine frage stellen dürfen,aber das paßt ja wieder nicht ins bild über die ach so böse DDR.


nach oben springen

#8

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.09.2012 19:57
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von PF75 im Beitrag #7
Zitat von ek40 im Beitrag #4
Zitat von PF75 im Beitrag #2



Hatte der S 100 nicht einen Heckmotor ?Wie kann man da von vorne den Motorblock treffen ?
Ja,der S100 hatte den Motor im Heck.Mein Vater hat zu DDR-Zeiten nur Skoda gefahren.
Jedenfalls kann man auch von vorn seitlich ins Heck treffen (hintere Kotflügel) und den Motor zerstören,oder nicht?
Ich kenne nicht den Schußwinkel!
Denn ich war zum Glück nicht dabei!
Zweifle ruhig weiter...........

Schon klar.......Alles pöse,pöse Märchen,Hetze und Lüge...........






man wird ja wohl mal eine frage stellen dürfen,aber das paßt ja wieder nicht ins bild über die ach so böse DDR.
Darf man und ich habe dir geantwortet.
Nun könnte ich wieder antworten,es kann ja nicht sein,was nicht sein darf......alles erfunden.
Ich denke das man diesen Vorfall verifizieren kann.
Mich stört nun mal,dass gleich immer "Störfeuer" kommt und alles angezweifelt wird.

ek40


nach oben springen

#9

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.09.2012 22:05
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Wenn geschrieben wird einen SKODA , wenn es nun ein Skoda Octavia war ,es war der Vorgänger vom MB 1000 (skoda) ,der Octavia hatte den MOTOR vorn . ratata


nach oben springen

#10

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.09.2012 22:16
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Zitat
Einer der Grenzer schoss in den Motorblock des Skodas, sodass das Auto stehen blieb.



Ich denke damit sind alle Unklarheiten beseitigt, von vorn geschossen wurde nicht erwähnt.
Der wird nicht angehalten haben, und bis die beiden wie 2 Fahrräder guckend realisiert hatten, dass es nicht ihr Bat-Kommandeur war, war der schon vorbei.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
nach oben springen

#11

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.09.2012 23:25
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #10

Zitat
Einer der Grenzer schoss in den Motorblock des Skodas, sodass das Auto stehen blieb.


Ich denke damit sind alle Unklarheiten beseitigt, von vorn geschossen wurde nicht erwähnt.
Der wird nicht angehalten haben, und bis die beiden wie 2 Fahrräder guckend realisiert hatten, dass es nicht ihr Bat-Kommandeur war, war der schon vorbei.

Naja,nicht ganz.
Aber 2 Fakten sind erstmal klar.

1.Es war ein S100

"Mit seinem roten Skoda S 100 hatte es ein Autofahrer bis vor das Tor Nummer 27 in der Feldflur von Hildebrandshausen geschafft."

2. Es wird berichtet,dass der Skoda den Grenzern entgegen kam,hier geht man ja nun normal davon aus,dass dieser Skoda den Grenzern nicht rückwärtsfahrend entgegen kam.

"Zwei Grenzposten trauten ihren Augen nicht, als ihnen am Abend des 18. August 1989 auf dem Kolonnenweg zwischen Hildebrandshausen in Richtung Döringsdorf plötzlich ein ziviles Fahrzeug entgegen kam...."

@LO,oder es ist halt wirklich so wie du vermutest,dass der BMSR schon an den Posten vorbei war und sie von hinten ins Heck,wo der Motor bei diesem Typ sitzt,schossen......das ist aber Spekulatius.......

Letztendlich ist es egal,dieser Vorfall wird sich schon tatsächlich abgespielt haben,auch wenn immer wieder irgendwelche Leute Erbsen zählen und das berühmte Haar in der Suppe suchen.
Ist nichts Neues!


nach oben springen

#12

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 18.09.2012 23:39
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Mike59 im Beitrag #6
Zitat von ek40 im Beitrag #4
Zitat von PF75 im Beitrag #2



Hatte der S 100 nicht einen Heckmotor ?Wie kann man da von vorne den Motorblock treffen ?
Ja,der S100 hatte den Motor im Heck.Mein Vater hat zu DDR-Zeiten nur Skoda gefahren.
Jedenfalls kann man auch von vorn seitlich ins Heck treffen (hintere Kotflügel) und den Motor zerstören,oder nicht?
Ich kenne nicht den Schußwinkel!
Denn ich war zum Glück nicht dabei!
Zweifle ruhig weiter...........

Schon klar.......Alles pöse,pöse Märchen,Hetze und Lüge...........




Nu heul nicht gleich - wird schon was dran sein. Ist eben aufgehübscht.

Mike59
Danke für die Netiquette,bin doch kein Heuler....da fahr mal in den Norden ans "Große Wasser",da findest du Heuler.


nach oben springen

#13

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 21.03.2014 12:45
von U700 | 32 Beiträge

Das Thema wurde schon hinreichend beschrieben, aber so richtig nicht.

Das Ganze passierte während der Schichtablösung. Der Skoda fuhr im GA Hildebrandshausen an beschrieben Tor rein. Dabei wurde aus dem Skoda ein modernes Cabriolet (weil Dach wegen Stahlseil der Durchfahrsperre rasiert). Der Fahrer des Skoda bog auf den Kolonenweg ab in Richtung Hülfensberg in den GA der damaligen GK Pfaffschwende ab. Dort kam dem "frischen" Postenpaar, welches mit einem LO ausgerüstet war, der frisierte Skoda entgegen.

Interessant ist weiterhin, dass es sich beim damaligen Grenzverlauf um eine sogennate Engstelle (analog Asbach und Sickenberg z.B.) handelte und dort Schießverbot herrschte. Außerdem war auf dem Hoheitsgebiet der BRD eine Einweisungsstelle, wo gerade eine Solche stattfand.

Der PF (UFFZ) befahl den Schusswaffeneinsatz, der PO (Gefreiter) sagte "Nein". Also sagte sich der Genosse UFFZ, dann schieße wenigstens ich. Glücklicherweise hat er nur die paar Schüsse Einzelfeuer abgedrückt. Der Skoda wurde von hinten getroffen. Er fuhr also an dem Posten vorbei und danach machte es Bumm.

Nachdem der Skodafahrer ausgestiegen war die Verwirrung groß. Einen klaren Kopf behielt jetzt der PO und fuhr den LO als Sichtschutz vor den roten Skoda. Der Skodafahrer wurde festgenommen, der PF bekamm Sonderurlaub und was mit dem PO passierte weiß ich nicht genau. Auf jeden Fall wurde er nicht groß bestraft. Ein paar Tage später sind wir gemeinsam in VKU gefahren.

Das ist die Geschichte, wie ich sie erlebt habe.

Viele Grüße
U700



Harzwanderer, CAT und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.03.2014 12:47 | nach oben springen

#14

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.03.2014 10:18
von U700 | 32 Beiträge

Nachtrag: Mein Kollege hat mir noch folgende Infos mitgegeben. Der Skoda war blau und an der Einweisungsstelle waren eine amerikanische Streife.
U700



nach oben springen

#15

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 30.03.2014 20:28
von CAT | 351 Beiträge

Wo war genau der damalige Standort vom Tor 27? Ist das Tor eventuell identisch mit der heutigen Straße von Döringsdorf nach Wanfried (Eichsfelder Kreuz)? Würde dann auch in etwa mit dem Pressebericht übereinstimmen (Kirche/Friedhof). Das Foto mit der Person am Tor stammt von März 1990. Ich kann nicht genau sagen wo das Foto gemacht wurde. Das nächste Foto in der Serie zeigt dann den Stationsweg/Kreuzweg rauf zum "Hülfensberg". Deswegen vermute ich mal nördlich von Bebendorf (Siehe dazu die Karte) Stimmt der Standort der FüSt. und vom Tor 27 in etwa? Gruß Uwe.

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #10

Zitat
Einer der Grenzer schoss in den Motorblock des Skodas, sodass das Auto stehen blieb.


Ich denke damit sind alle Unklarheiten beseitigt, von vorn geschossen wurde nicht erwähnt.
Der wird nicht angehalten haben, und bis die beiden wie 2 Fahrräder guckend realisiert hatten, dass es nicht ihr Bat-Kommandeur war, war der schon vorbei.

Naja,nicht ganz.
Aber 2 Fakten sind erstmal klar.

1.Es war ein S100

"Mit seinem roten Skoda S 100 hatte es ein Autofahrer bis vor das Tor Nummer 27 in der Feldflur von Hildebrandshausen geschafft."

2. Es wird berichtet,dass der Skoda den Grenzern entgegen kam,hier geht man ja nun normal davon aus,dass dieser Skoda den Grenzern nicht rückwärtsfahrend entgegen kam.

"Zwei Grenzposten trauten ihren Augen nicht, als ihnen am Abend des 18. August 1989 auf dem Kolonnenweg zwischen Hildebrandshausen in Richtung Döringsdorf plötzlich ein ziviles Fahrzeug entgegen kam...."

@LO,oder es ist halt wirklich so wie du vermutest,dass der BMSR schon an den Posten vorbei war und sie von hinten ins Heck,wo der Motor bei diesem Typ sitzt,schossen......das ist aber Spekulatius.......

Letztendlich ist es egal,dieser Vorfall wird sich schon tatsächlich abgespielt haben,auch wenn immer wieder irgendwelche Leute Erbsen zählen und das berühmte Haar in der Suppe suchen.
Ist nichts Neues!
[/quote]

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 30.03.2014 21:31 | nach oben springen

#16

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.06.2014 19:29
von elcramo | 64 Beiträge

Hallo,
ich habe den Vorfall unmittelbar mitbekommen. War zu dieser Zeit auf K2-Kontrolle zwischen Hildebrandshausen und Straße Wanfried. Mein stellv. Zugführer war Kommandeur Grenzsicherung in seiner letzten Schicht vor der Entlassung. Führte hier aber den 2. Zug im Grenzdienst.
Wir waren vom 3.Zug.
Der Skoda durchbrach das Tor 27 und bewegte sich über den Pflaumenweg zum Kolonnenweg und befuhr ihn Ri Bebendorf/Döringsdorf. An der Stelle befand sich eine Engstelle, die mit einem ständigen Posten in diesem Bereich besetzt war. Außerdem befand sich zu dieser Zeit noch ein Posten zwischen Bunker Pflaumenweg und der Engstelle. Der Postenführer wollte den Pkw stoppen. Dieser fuhr ungebremst auf ihn zu, so dass sich der Postenführer nur mit einem Sprung zur Seite retten konnte. Beim Posten an der Engstelle hielt der Fahrer auch nicht an. Der Posten schoss und traf von hinten den Motor. Darauf stoppte das Fahrzeug und der Fahrer stieg betrunken aus und wurde festgenommen. Es handelte sich um einen Mann aus Höngeda bei Mühlhausen. Zum Glück gab es bei diesem Vorfall keine Verletzten. Auch für den KGSi, einem Unterfeldwebel, der seine letzte Schicht auf der Füst machte, ging alles gut aus.
Das Tor 27 befand sich übrigens auf der Höhe oberhalb der Grenzkompanie/Batallionsstab in einem kleinen Waldstück, über einen Feldweg nach ca. 1 km von der Straße aus zu erreichen.


CAT und LO-Wahnsinn haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#17

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.06.2014 21:42
von CAT | 351 Beiträge

Hallo elcramo, mir ist die Bezeichnung "Pflaumenweg" unbekannt. Ich hänge mal eine Karte mit dran. Ist die violette Linie der "Pflaumenweg"??

Zitat von elcramo im Beitrag #16
Hallo,
ich habe den Vorfall unmittelbar mitbekommen. War zu dieser Zeit auf K2-Kontrolle zwischen Hildebrandshausen und Straße Wanfried. Mein stellv. Zugführer war Kommandeur Grenzsicherung in seiner letzten Schicht vor der Entlassung. Führte hier aber den 2. Zug im Grenzdienst.
Wir waren vom 3.Zug.
Der Skoda durchbrach das Tor 27 und bewegte sich über den Pflaumenweg zum Kolonnenweg und befuhr ihn Ri Bebendorf/Döringsdorf. An der Stelle befand sich eine Engstelle, die mit einem ständigen Posten in diesem Bereich besetzt war. Außerdem befand sich zu dieser Zeit noch ein Posten zwischen Bunker Pflaumenweg und der Engstelle. Der Postenführer wollte den Pkw stoppen. Dieser fuhr ungebremst auf ihn zu, so dass sich der Postenführer nur mit einem Sprung zur Seite retten konnte. Beim Posten an der Engstelle hielt der Fahrer auch nicht an. Der Posten schoss und traf von hinten den Motor. Darauf stoppte das Fahrzeug und der Fahrer stieg betrunken aus und wurde festgenommen. Es handelte sich um einen Mann aus Höngeda bei Mühlhausen. Zum Glück gab es bei diesem Vorfall keine Verletzten. Auch für den KGSi, einem Unterfeldwebel, der seine letzte Schicht auf der Füst machte, ging alles gut aus.
Das Tor 27 befand sich übrigens auf der Höhe oberhalb der Grenzkompanie/Batallionsstab in einem kleinen Waldstück, über einen Feldweg nach ca. 1 km von der Straße aus zu erreichen.

Angefügte Bilder:
zuletzt bearbeitet 20.06.2014 21:52 | nach oben springen

#18

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 20.06.2014 23:37
von Lippi57 | 58 Beiträge

Zitat von PF75 im Beitrag #2
Zitat von ek40 im Beitrag #1
Beim stöbern habe ich interessante Artikel/Beiträge in der thüringer-allgemeine.de gefunden.
Dort gibt es eine Rubrik "Auf dem Kolonnenweg",wo in mehrern Teilen z.B über Fluchtversuche,Resi-Grenzdienst und Vorkommnisse an der Grenze berichtet wird.
Auch Fotos kann man sehen,so z.B. die sagenhafte Werra-Schleife, beobachtet von der Teufelskanzel nahe der Burg Hanstein.
Eine kleine Leseprobe?

"Zwei Grenzposten trauten ihren Augen nicht, als ihnen am Abend des 18. August 1989 auf dem Kolonnenweg zwischen Hildebrandshausen in Richtung Döringsdorf plötzlich ein ziviles Fahrzeug entgegen kam. Einer der Grenzer schoss in den Motorblock des Skodas, sodass das Auto stehen blieb."

Flucht am Tor Nummer 27

Foto/Text-Quelle:http://www.thueringer-allgemeine.de/web/...sten-1128256715
Wer möchte,kann unter oben stehendem Link weiterlesen.

Gruß ek40



Hatte der S 100 nicht einen Heckmotor ?Wie kann man da von vorne den Motorblock treffen ?

ja das stimmt, sie schossen in den Kofferraum ???????


nach oben springen

#19

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 21.06.2014 20:21
von berlin3321 | 2.516 Beiträge

Zitat
so dass sich der Postenführer nur mit einem Sprung zur Seite retten konnte. Beim Posten an der Engstelle hielt der Fahrer auch nicht an. Der Posten schoss und traf von hinten den Motor.



Zitat

ja das stimmt, sie schossen in den Kofferraum ?



Wer lesen kann ist voll im Vorteil !.


Dieser Beitrag ist eine Meinungsäußerung, nicht repräsentativ, im Sinne des Art. 5 des Grundgesetzes und durch diesen gedeckt !
zuletzt bearbeitet 21.06.2014 20:22 | nach oben springen

#20

RE: Auf dem Kolonnenweg-Fluchtversuche in den Westen

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 21.06.2014 20:46
von GKUS64 | 1.607 Beiträge

Klärt doch mal den Lippi auf!


nach oben springen



Besucher
25 Mitglieder und 61 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: loryglory
Besucherzähler
Heute waren 854 Gäste und 91 Mitglieder, gestern 3810 Gäste und 192 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14365 Themen und 557471 Beiträge.

Heute waren 91 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen