#61

RE: Aus Feind wird Freund Als die NVA die Waffen streckte

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 24.09.2012 12:17
von LO-Wahnsinn | 3.490 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #58
Es ist immer noch erstaunlich wieviel innere Zerissenheit die künstliche 40jährige Teilung der Deutschen Nation in zwei Staaten produziert hat und wie kompliziert das wieder Zusammenwachsen für viele persönlich ist.
Eigentlich sind 40 Jahre, Zeitgeschichtlich gemessen, eine sehr kurze Zeit, aber sie reichte aus um fast unüberbrückbare politische Unversöhnlichkeiten zu schaffen.
Fast jeder Lebesbereich wurde über Gebühr politisiert, auch der Soldatenberuf und gerade der ganz besonders.
Warum soll es nicht Menschen geben die einfach nur das Waffenhandwerk reizt und die diesen Beruf gerne ausüben?
Ist doch jedem sein eigener Wille und Entscheidung, ob nun NVA oder Bundeswehr.


Das ist ja was ich schon mehrmals zum Ausdruck brachte, oder versuchte, das Handwerk.
Man wird -wenn man mit der Absicht Handwerk wird- Berufssoldat wegen dem Handwerk, vermutlich oft gepaart mit dem Willen Freunde, Familie, Dorf, Feuerwehr etc.pp. zu schützen und weil schon Uropa, Opa und Vater Offiziere waren, so wie schon Uropa, Opa und Vater von jedem beliebigen Handwerker, Handwerker waren (Bäcker, Tischler, Schmied...).
Dort steht dann nicht der Schutz einer politischen Ideologie im Vordergrund, auch wenn man automatisch einer Ideologie dient, da ein bewaffnetes Organ Teil eines Staates ist.
Natürlich kann sich das auch wieder Paaren und verzweigen, vermischen, die Facetten sind so vielfältig, um jede abzudecken würde man sich hier Tod tippen.
Da muss jeder selber mal über den Tellerand gucken, genau wie jeder Ex-NVA selber mit sich ausmachen musste, ob er auch in der BW dienten kann, konnte.
Für die, die aus rein handwerklichen Gründen bei der NVA waren, war es natürlich vermutlich viel leichter zu entscheiden als für die, die dem Staat DDR und seinem Schutz mehr zugeneigt waren, als dem Handwerk als solches.

Wie ich es aber schon in einem Vorposting aufschrieb, sehe ich das persönlich, wenn ich mich in die Lage versetzen würde ich wäre 1989 NVA-Offizier gewesen, noch globaler.
Für mich war der Schutz des Gedankens des Sozialismus schutzwürdig.
Das heisst, nicht nur Handwerk, Heimat, und Volk wären für mich schutzwürdig, sondern auch der sozialistische Staat DDR, das gehörte für mich alles irgendwie zusammen.
Das umgebende Gebilde, die DDR gibts nicht mehr, geblieben sind aber Handwerk, Heimat und Volk.
Und auch wenn das jetzt umgebende Gebilde die BRD -ein anderes Gesellschaftsystem- nicht das ist was ich mir erträume, so bleiben immernoch Handwerk, Heimat und das Volk was schutzwürdig bleibt.
Darum wär ich mit meinem Gewissen im reinen, wär ich zur BW gewechselt.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
nach oben springen

#62

RE: Aus Feind wird Freund Als die NVA die Waffen streckte

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 24.09.2012 13:10
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #60
Und du meinst in einer eventuell klassenlosen Gesellschaft wäre das Selbstverständnis einer Armee ein anderes?
Seit ewigen Zeiten wurden Menschen Soldaten um damit auch Geld zu verdienen.


So wie in jedem anderen Beruf auch. Klar, ein Beruf soll spass machen, aber die Kohle ist noch wichtiger. Das ist bei Soldaten auch nicht anders als bei Metzgern oder Dachdeckern.


nach oben springen

#63

RE: Aus Feind wird Freund Als die NVA die Waffen streckte

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 24.09.2012 13:32
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #61

Für mich war der Schutz des Gedankens des Sozialismus schutzwürdig.
Das heisst, nicht nur Handwerk, Heimat, und Volk wären für mich schutzwürdig, sondern auch der sozialistische Staat DDR, das gehörte für mich alles irgendwie zusammen.
Das umgebende Gebilde, die DDR gibts nicht mehr, geblieben sind aber Handwerk, Heimat und Volk.
Und auch wenn das jetzt umgebende Gebilde die BRD -ein anderes Gesellschaftsystem- nicht das ist was ich mir erträume, so bleiben immernoch Handwerk, Heimat und das Volk was schutzwürdig bleibt.
Darum wär ich mit meinem Gewissen im reinen, wär ich zur BW gewechselt.




"Schutz des Sozialmus" hiess damals die Parole bei der NVA, waehrend sich die Bundeswehr anschickte "die Demokratie zu schuetzen". Im Grunde genommen hohle Phrasen hueben wie drueben.


nach oben springen

#64

RE: Aus Feind wird Freund Als die NVA die Waffen streckte

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 24.09.2012 14:12
von LO-Wahnsinn | 3.490 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #42
Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #39
Zitat von glasi im Beitrag #37
Zitat von Pitti53 im Beitrag #20
Zitat von glasi im Beitrag #19
Zitat von Ex-Huf im Beitrag #17
Bezugnehmend auf die eidesmäßige Bindung an den Staat DDR sei nochmals darauf verwiesen, dass der amtierende Verteidigungsminister der DDR mit seinem Tagesbefehl vom 2.10.1990 alle Angehörigen der NVA und den anderen vereidigten bewaffneten Organe formal-juristisch von ihrem auf die DDR geschworenen Eid entbunden hat.
Was daraus der Einzelne moralisch gemacht hat, steht auf einem anderen Blatt, das muss man auch beachten.
Aber niemand sollte hier heucheln, er sei bis ans Lebensende der DDR verpflichtet.

VG Ex-Huf

So ist es. 11000 Soldaten sind von der NVA übernommen wurden. Es hatten sich mehr beworben. Also irgentwas hat die propaganda falsch gemacht. Sonst wäre doch die ganze Armee in denn Ruhestand gegangen


Wie sagte schon mal jemand,es gibt immer Wendhälse...ABER sicher wußten es einige nicht anders(es wurden ja auch kaum altgediente übernommen!!)und dann hatten sie auch Familien die versorgt werden mußten..

Sie waren jung und brauchten das Geld

Nun ja. Du sagst Wendehälse? Es ist keine Schande sich einer demokratische Armee anzuschließen. Das Wort Wendehals würde ich für berufssoldten der Wehrmacht in denn Mund nehmen die sich der NVA oder der Bw angeschloßen haben.Klar! Mann brauchte sie. Aber sind wir mal ehrlich. Von der idiologie paßte das doch überhaupt nicht.


Kann man auch nicht grundsätzlich pauschal so sagen.
Es gab viele Offiziere aus ganz alten Offiziersfamilien, die aus Familientradition in die Armee des Landes eintraten und die Offizierslaufbahn beschritten.
Nicht alle Wehrmachtsoffiziere waren gänzlich überzeugte Nazis, denn wenn das so wäre, hätte es den Stauffenberger Kreis und andere ähnliche Bestrebungen nie gegeben, und gerade auch die kamen aus alten Offiziersfamilien mit Soldatentradition über Generationen.

Uns so, schätze ich, hat es auch viele NVA Offiziere gegeben, die moralisch eher dem Volk, der Heimat weiter dienen wollten und nur im Eid dem Staate verpflichtet waren, in der Seele aber der Heimat.
Die Armee, die mich heute als Bürger der Bundesrepublik Deutschland beschützt, ist nunmal die Bundeswehr und ich finde es nicht verwerflich, eher positiv, wenn alt gediente aus der NVA heute Teil dieser Armee sind, ist ja bei der Polizei nicht anders.
Wie jeder Soldat moralisch damit selber umging, ist ja seine Sache.
Wer natürlich aussschliesslich nur dem sozialistischem Staat diente, der wird vermutlich Probleme damit haben heute einem anderen System zu dienen.Wer aber dem Volk dient, was der eigentliche Sinn des Soldat seins auch ist, der kommt sicher auch in der Bundeswehr bestens zurecht.
Ich, mit meiner Grundeinstellung zum Soldat sein, hätte als betroffener kein Problem damit gehabt und hätte mich auch nicht als Wendehals gesehn.




ich glaube die meisten die in einem sozialistischen 'system' gedient haben , haben kein problem damit in der BW zu dienen ! davon wird es auch genug geben !! ihr problem , ich könnte es nicht , obwohl ich in der 'übergangsregierung' ein jahr unter schirmherrschaft des BKA stand !!! was mir an deinem satz nicht gefällt ist die aussage ( gewollt oder nicht ....) nur 'der' bei der BW dient dem volk !!! das habe ich auch als offizieller mitarbeiter der staatssicherheit der ddr !!! wer was anderes behauptet ,............., und muß dann doch erst mal diese ansicht anhand meiner person und viele die ich damals kannte beweisen???


Da hast Du mich falsch verstanden @frank.

Wessen ein Organ dient, ist Auslegungs/Ansichtssache derer, die über das Organ Verfügungsgewalt haben.
Tatsächlich dienen -sollte dienen- tut es im Kern immer erstmal beiden, sowohl Staat als auch Volk, es kommt drauf an was draus gemacht wird, wie man darauf blickt, und, für den Bewerber unter welchen persönlichen Sichtweisen man in so ein Organ eintritt.
Der Kerngedanke einer Armee -moralisch betrachtet- sollte eigentlich immer der Schutz des Volkes sein.
Wir wissen aber aus Jahrhunderten Geschichte, dass sich die Herrscher eines Staates, der Armee, mehr dem Schutz des vom Staat gewollten Systems bedienen, als das der Schutz des Volkes des Kerns Gedanken ist.
Das war in der DDR so und ist es auch in der BRD damals und heute.

In der DDR, kam der Missbrauch des Schutzes besonders bei den Grenztruppen ganz klar zum Ausdruck, indem man aufs flüchtende Volk schoss wenn es anders nicht mehr aufzuhalten war.
Auch das MfS, ein Organ welcher Art es in jedem Land gibt und durchaus eine Menge positive Aufgaben hatte, wurde ebenso wie die Grenztruppen gegen das Volk teilmissbraucht, um ein politisches System zu zementieren, was so nicht zu halten war, weil schon von Beginn an viel zu viele Fehler gemacht wurden.
Anders gesagt, solange für den Staat Friedenszeiten herrschen, also keine Gefahr besteht, solange wird man die Armee nach aussen hin als Armee zum Schutz des Volkes deklarieren.
Sobald jedoch der Staat sich in Gefahr sieht, wird er diese Armee gegen das Volk einsetzen aus dem diese Armee entspringt.

Ich bin vermutlich mit den gleichen ehrenhaften Vorraussetzungen und Überzeugungen an die Grenze gegangen, wie sicherlich Du @frank zum MfS, und wie viele viele andere ebenso ihren Weg zu den Organen des Staates gegangen sind.
Wir müssen uns aber heute eingestehn, zumindest ich tue das, dass wir teilweise ganz schön benutzt wurden um politische Ziele durchzusetzen und nicht um einzig das Volk zu schützen.
Natürlich ist das heute in BRD und BW, wie auch anderen Organen der BRD nicht viel anders, darum käme ich auch nie auf die Idee, heute, freiwillig in einem Organ zu dienen, welches vorgeblich das Volk schützt.
Denn wenn den Systemführern der Kupferbolzen guckt, dann jagen die diese Organe genauso gegen das Volk, wie das in der DDR schon passierte, da bin ich mir ganz sicher.
Lissabon-Verträge etc.pp. haben ja schon die Weichen gestellt.
Bleibt dann zu hoffen das die Handwerker den Waffendienst verweigern wie es schon 1989 passiert ist.
Auch ist 1989 ein gutes Beispiel, dass es in den Organen der DDR, wohl reichlich Handwerker gegeben haben muss, oder zumindest reichlich die erkannt haben, dass es moralisch nicht mehr zu vertreten sei diese Staatsführung zu unterstützen.

Ich glaube, dass viele, vielleicht auch Du @frank, garnicht aus sozialistischer Überzeugung heraus den Dienst in der BRD ablehnen, sondern ich glaube, dass es sehr viele gibt, die durch den Fall der DDR gemerkt haben das sie benutzt wurden, das ihre ehrenhafte Grundeinstellung zum Dienst tun missbraucht wurde.
Und so kann es auch sein, dass viele die es in der BRD versuchten, dann aber aufgaben, erkannten, das die gleiche Verarsche im System BRD weiter geht, nur in einer anderen Art und Weise unter höchst freiheitlich-demokratischem Deckmantel.

Ist nur mein Eindruck, meine Philosophie, aus dem Interesse an Psychologie.
Ich möchte hier also niemandem etwas unterschieben was er nicht war oder ist, ich öffne nur mal meinen Schrank, um den Teller zu zeigen auf den ich blicke.

Du @frank, hast als Mitarbeiter des MfS natürlich auch dem Volk gedient.
Ich weis, viele werden das Gesicht verziehn, wenn ich das so schreibe mit dem dienen des MfS fürs Volk, dass ist aber ein anderes Thema und das darf man in keiner Sichtweise pauschal betrachten, weder für, noch gegen das dienen dem Volk.
Ich denke, das MfS war stärker als die NVA, ein staatsnahes Organ, und Mitarbeiter des MfS waren vermutlich -meine Ansicht- dem Staate politisch näher stehend als Mitarbeiter der NVA.
Das macht sie aber pauschal längst nicht zum Täter -oder was auch immer- in irgendeiner Form, es kommt immer aufs Gedankengut an mit welchem man den Dienst antritt und wie weit man in seiner Arbeit geht.
Logistische Umgebung, ist nicht grundsätzlich gleich persönliche Ansicht der Bediensteten bzw. derer die Dienst tun wollen.
Leider werfen das aber viele in einen Topf, und so sind für viele Menschen, Menschen die der DDR dienten Täter.
Inwieweit das mit Intelligenz zutun hat kann jeder für sich selber betrachten.

Ich kann mir vorstellen, nein ich bin sogar überzeugt davon, dass viele ihren Dienst bei Organen der DDR, unter den selben ehrenvollen Vorraussetzungen angetreten haben, wie ich den Dienst an der Grenze nicht verweigert habe, ein Gemisch aus Hingabe und Überzeugung dem Volk, der Heimat, der Feuerwehr, dem Staat und der Ente auf dem Teich zu dienen.
Das ist jetzt aber nur mein Eindruck von damals, dass möchte ich nicht zementieren, das mag jeder anders sehn.
Natürlich gabs auch beim MfS reichlich Handwerker, wer jeden MfS Mitarbeiter als Volksfeind und 1000% Parteigenossen ansieht, der sollte auch mal darüber nachdenken ob der Teller auf den er blickt nicht bischen klein ist.
Und natürlich gabs auch dort wie in jedem Organ der DDR, wie auch heute in der BRD Menschen die das Böse mit grossen Löffeln gefressen haben.
Ich meine aber, die waren damals und sind heute, zum Glück, in der Minderheit.

Nun bin ich etwas weit vom Thema NVA zur BW abgekommen, ich wollte nur mal meine Gedankengänge zum Dienst ganz allgemein, mal etwas präziser aufschreiben, um auch frank eine ausführliche Antwort zu geben, wie sich meine Ansicht zum Wechsel von der NVA zur BW, und generell von Organen der DDR zu Organen der BRD, zusammen setzt.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
nach oben springen

#65

RE: Aus Feind wird Freund Als die NVA die Waffen streckte

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 24.09.2012 14:27
von LO-Wahnsinn | 3.490 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #63
Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #61

Für mich war der Schutz des Gedankens des Sozialismus schutzwürdig.
Das heisst, nicht nur Handwerk, Heimat, und Volk wären für mich schutzwürdig, sondern auch der sozialistische Staat DDR, das gehörte für mich alles irgendwie zusammen.
Das umgebende Gebilde, die DDR gibts nicht mehr, geblieben sind aber Handwerk, Heimat und Volk.
Und auch wenn das jetzt umgebende Gebilde die BRD -ein anderes Gesellschaftsystem- nicht das ist was ich mir erträume, so bleiben immernoch Handwerk, Heimat und das Volk was schutzwürdig bleibt.
Darum wär ich mit meinem Gewissen im reinen, wär ich zur BW gewechselt.




"Schutz des Sozialmus" hiess damals die Parole bei der NVA, waehrend sich die Bundeswehr anschickte "die Demokratie zu schuetzen". Im Grunde genommen hohle Phrasen hueben wie drueben.



Da gebe ich Dir aus heutiger Sicht uneingeschränkt Recht.
DIESE Art Sozialismus war nicht weniger miserabel gestaltet als DIESE Art Demokratie und NVA wie auch BW mussten und müssen dafür hinhalten.
Zu sehr politisiert wie hier schonmal geschrieben wurde.
Da Lob ich mir die türkische Armee, die zumindest bis vor Jahren noch auf eignen Füssen stand, frei von Politisierung und/oder religiöser Bindung.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
nach oben springen

#66

RE: Aus Feind wird Freund Als die NVA die Waffen streckte

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 24.09.2012 14:47
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #63
"Schutz des Sozialmus" hiess damals die Parole bei der NVA, ...

So nicht ganz richtig @Wandersmann, FÜR DEN SCHUTZ · DER ARBEITER - UND - BAUERN - MACHT stand auf dem rotem Bande zwischen zwei gekreuzten Lorbeerzweigen und dem Staatswappen auf den Truppenfahnen.
Und das ging ja nun bissel in die Hose, odär? Wobei, hmm, Sozialmus ... iss das was zum Essen?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 24.09.2012 14:48 | nach oben springen

#67

RE: Aus Feind wird Freund Als die NVA die Waffen streckte

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 24.09.2012 23:35
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #63
Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #61

Für mich war der Schutz des Gedankens des Sozialismus schutzwürdig.
Das heisst, nicht nur Handwerk, Heimat, und Volk wären für mich schutzwürdig, sondern auch der sozialistische Staat DDR, das gehörte für mich alles irgendwie zusammen.
Das umgebende Gebilde, die DDR gibts nicht mehr, geblieben sind aber Handwerk, Heimat und Volk.
Und auch wenn das jetzt umgebende Gebilde die BRD -ein anderes Gesellschaftsystem- nicht das ist was ich mir erträume, so bleiben immernoch Handwerk, Heimat und das Volk was schutzwürdig bleibt.
Darum wär ich mit meinem Gewissen im reinen, wär ich zur BW gewechselt.




"Schutz des Sozialmus" hiess damals die Parole bei der NVA, waehrend sich die Bundeswehr anschickte "die Demokratie zu schuetzen". Im Grunde genommen hohle Phrasen hueben wie drueben.


Wenn du das so siehst, ist das deine Sache. Ich habe da eine andere Meinung.Was haben wir denn sonst gemacht?



zuletzt bearbeitet 25.09.2012 10:46 | nach oben springen


Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
Unfälle mit der Waffe
Erstellt im Forum Grenztruppen der DDR von Aki
100 10.04.2016 11:12goto
von malibu46 • Zugriffe: 5127
Bummis Waffen und dessen Ausbildung
Erstellt im Forum Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ von Beethoven
122 15.02.2016 18:40goto
von 94 • Zugriffe: 6148
Werkzeug als Waffe, Waffe als Werkzeug, wann, wie?
Erstellt im Forum Ausrüstung/Waffen/Fahrzeuge/Verordnungen/Uniformen/ von SET800
0 07.02.2015 21:50goto
von SET800 • Zugriffe: 1043
Welch Waffe ist das???
Erstellt im Forum Staatssicherheit der DDR (MfS) von Boelleronkel
4 24.04.2013 23:40goto
von Grenzwolf62 • Zugriffe: 1157
Aus Feinde werden Freunde
Erstellt im Forum Das Ende der DDR von Wanderer zwischen 2 Welten
43 11.04.2012 13:36goto
von exgakl • Zugriffe: 1906
Freunde, die die Welt regieren
Erstellt im Forum Themen vom Tage von Polter
14 10.11.2011 18:54goto
von Polter • Zugriffe: 683
ZDF Blickpunkt: Aus Feind wird Freund
Erstellt im Forum Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR von VNRut
103 02.02.2014 20:19goto
von exgakl • Zugriffe: 7835

Besucher
26 Mitglieder und 89 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: TalSiar
Besucherzähler
Heute waren 3242 Gäste und 171 Mitglieder, gestern 3936 Gäste und 179 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14373 Themen und 558523 Beiträge.

Heute waren 171 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen