#121

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 13.09.2013 09:50
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #120


Manchmal frage ich mich, ob es überhaupt sinnvoll ist, sich um den Preis der eigenen physischen Existenz für das Wohl solcher Menschen einzusetzen, die nichts durchschauen, zuerst ihren vollen Fressnapf und ihre Bequemlichkeit sehen und jedem nachlaufen,der ihnen einen noch volleren Fressnapf verspricht. .


Diese Frage habe ich mir im Verlauf meines Lebens auch oft gestellt.
Dies,für die von Dir benannten Menschen zu tun, war(und ist) für mich persönlich schon eine herbe Enttäuschung.
Aber,die Entwicklung geht weiter und es wird Menschen mit anderen Werten geben.

seaman


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#122

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 13.09.2013 10:06
von eisenringtheo | 9.183 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #120
(...) Manchmal frage ich mich, ob es überhaupt sinnvoll ist, sich um den Preis der eigenen physischen Existenz für das Wohl solcher Menschen einzusetzen, die nichts durchschauen, zuerst ihren vollen Fressnapf und ihre Bequemlichkeit sehen und jedem nachlaufen,der ihnen einen noch volleren Fressnapf verspricht(...).

Es ist doch verständlich, wenn die Wähler den Wahlversprechen der Sozialisten glauben, die ihnen eine Verbesserung der ökonomischen Lage versprechen, und nachher sauer sind, weil ihre Versprechen genau zum Gegenteil führen, zu Mangelwirtschaft und Elend. Aktuelles Beispiel: Staatlich garantierte Preise in Venezuela.
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amer.../story/17911922
Wenn sich die Preise zu stark vom Weltniveau entfernen, führt das immer zu einer Gegenreaktion der Bürger, die für die Volkswirtschaft sehr schädlich ist (Schmuggel und Schwarzhandel).
Theo


nach oben springen

#123

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 13.09.2013 10:32
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #122
Zitat von DoreHolm im Beitrag #120
(...) Manchmal frage ich mich, ob es überhaupt sinnvoll ist, sich um den Preis der eigenen physischen Existenz für das Wohl solcher Menschen einzusetzen, die nichts durchschauen, zuerst ihren vollen Fressnapf und ihre Bequemlichkeit sehen und jedem nachlaufen,der ihnen einen noch volleren Fressnapf verspricht(...).

Es ist doch verständlich, wenn die Wähler den Wahlversprechen der Sozialisten glauben, die ihnen eine Verbesserung der ökonomischen Lage versprechen, und nachher sauer sind, weil ihre Versprechen genau zum Gegenteil führen, zu Mangelwirtschaft und Elend. Aktuelles Beispiel: Staatlich garantierte Preise in Venezuela.
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amer.../story/17911922
Wenn sich die Preise zu stark vom Weltniveau entfernen, führt das immer zu einer Gegenreaktion der Bürger, die für die Volkswirtschaft sehr schädlich ist (Schmuggel und Schwarzhandel).
Theo


Es ist leicht,mit dem Erkenntnisstand von heute,die damalige Entwicklung Chiles zu analysieren.
Chile existierte nicht losgelöst vom damaligen Weltgeschehen und war eingebettet in die Konfrontation des Kalten Krieges.......
Wer weiss und wusste damals schon wo der Weg hinführt?

seaman


eisenringtheo und Eisenacher haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.09.2013 10:33 | nach oben springen

#124

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 13.09.2013 11:41
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Was in der deutschen Wikipedia fehlt, ist das Allende vom KGB als Agent geführt und bezahlt wurde und von der Sowjetunion 400 000USD für seinen Wahlkampf erhalten hat. Da haben schon beide Seiten in Chile den kalten Krieg fortgeführt. Die sowjetische Waffenlieferung war schon unterwegs, kam allerdings zu spät.
So steht es jedenfalls in den polnischen und russischen Wikipediaseiten.


nach oben springen

#125

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 13.09.2013 11:48
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #124
Was in der deutschen Wikipedia fehlt, ist das Allende vom KGB als Agent geführt und bezahlt wurde und von der Sowjetunion 400 000USD für seinen Wahlkampf erhalten hat. Da haben schon beide Seiten in Chile den kalten Krieg fortgeführt. Die sowjetische Waffenlieferung war schon unterwegs, kam allerdings zu spät.
So steht es jedenfalls in den polnischen und russischen Wikipediaseiten.


Kann sein,kann nicht sein.
wikipedia wird von vielen geschrieben.
An Waffen hat es wohl nicht gemangelt.Das Militär hat geputscht.

seaman

Ergänzung:

Alle einlaufenden Handelsschiffe in Chiles Häfen wurden schon vor dem Putsch nach Waffen durchsucht.


zuletzt bearbeitet 13.09.2013 11:57 | nach oben springen

#126

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 13.09.2013 12:00
von eisenringtheo | 9.183 Beiträge

In Südamerika gab es viele Militärputsche. Diese liefen (nach meiner Einschätzung) oftnach dem oft gleichen Muster ab. Wenn eine Situation eintrat, in welcher US-amerikanische Wirtschaftsinteressen bedroht waren, klinkte sich das CIA ein und organisierte Schmuggel, Schwarzmarkt und andere lukrative illegale Tätigkeit, um der Volkswirtschaft grösstmöglich zu schaden. Mit den so erzielten (illegalen) Gewinnen wurden regierungskritische Politiker und Berufsoffiziere unterstützt und somit ein günstiges Umfeld für eine Militärrevolution geschaffen. Weil eine demokratische Umgestaltung wegen der Mehrheitsverhältnisse im Parlament oder im Volk oft nicht möglich war, hat das CIA (und somit die USA) für die Änderung der Machtverhältnisse einen Militärputsch bevorzugt. Die jüngere Geschichte der USA im Umgang mit den anderen Nationen im Hinterkopf macht aus dem ständigen Ruf Obamas und seiner Vorgänger im Amt nach "mehr Demokratie" eine leere Worthülse.
Theo


seaman und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#127

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 13.09.2013 12:09
von Moskwitschka (gelöscht)
avatar

Zitat von Eisenacher im Beitrag #124
Was in der deutschen Wikipedia fehlt, ist das Allende vom KGB als Agent geführt und bezahlt wurde und von der Sowjetunion 400 000USD für seinen Wahlkampf erhalten hat. Da haben schon beide Seiten in Chile den kalten Krieg fortgeführt. Die sowjetische Waffenlieferung war schon unterwegs, kam allerdings zu spät.
So steht es jedenfalls in den polnischen und russischen Wikipediaseiten.


Nur der Vollständigkeit halber. Im russischen wiki steht auch geschrieben, dass die Amerikaner eine halbe Million Dollar in den Wahlkampf investiert haben. Doch dieses Geld erwies sich als weniger wirksam.

LG von der grenzgaengerin


seaman und Eisenacher haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#128

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 13.09.2013 13:00
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #123


Es ist leicht,mit dem Erkenntnisstand von heute,die damalige Entwicklung Chiles zu analysieren.
Chile existierte nicht losgelöst vom damaligen Weltgeschehen und war eingebettet in die Konfrontation des Kalten Krieges.......
Wer weiss und wusste damals schon wo der Weg hinführt?

seaman





Kalter Krieg:

Damals war ich ein junger Mensch und musste mir mein aktuelles Weltbild, unter dem Eindruck blutiger Ereignisse vor meinen Augen, allerdings mit linken Vorzeichen in diesem historischen Zeitfenster, ,selber erklärbar machen.Es war eine Zeit im Aufbruch,Ost wie West,so habe ich empfunden.Man denke an die 1968er.

Klar habe ich als junger Soldat damals die Entwicklungen in der Welt aktiv verfolgt.Die revolutionäre Entwicklung in Cuba,mit Schweinebucht und Atomkrise.Damals fand ich es gut,daß Chrustschow Cuba nach der erfolgreichen Revolution nicht militärisch im Stich ließ.Der Sozialismus,in Form der Führungsmacht SU,wäre unglaubwürdig geworden.Ein Gesichtsverlust vor allen Staaten,die damals ihr imperialistisches Joch abschütteln wollten,speziell auch in Mittel-und Südamerika.
Cuba wurde zu einem Symbol im Befreiungskampf Lateinamerikas.Die USA war in ihrem "Hinterhof" mehr als brutal aktiv.Jeder Erfolg Cubas war ein Signal an andere Völker in dieser Region.
Klar machte ich mir auch Hoffnungen,als schon 1968 in den "Callampas",den Armenvierteln Santiago de Chiles,soziale Unruhen ausbrachen und sich am Horizont eine linke Regierung abzeichnete.Freute mich,als später die Unidad Popular an die Macht kam.
Trotzdem durfte man nicht aus den Augen verlieren,die Welt war auch noch anderswo auf vollen Konfrontationskurs
Der Vietnamkrieg tobte in voller Härte,die SU war hier u.a. mit militärischen Lieferungen voll involviert.Das Jahr 1968 brachte in Europa die CSSR-Krise,die auch nicht ohne aussenpolitische Blessuren abging.
Fast zeitgleich brach nach dem Putsch in Chile der Yom-Kippur-Krieg im Nahen Osten aus und die Welt stand wieder vor der realen Gefahr eines Atomkrieges.
Die SU hätte sich militärisch in Chile nicht noch einmal wie in Cuba 1962 engagieren können.
Cuba selbst konnte 1973 lediglich ideele Unterstützung und geringfügige materielle Hilfen bieten.Dort lief der erste 5-Jahr-Plan und die Wunden der Konterrevolution wurden geleckt.
Die DDR war es dann,die sich in Chile dann solidarisch einbrachte.Sicherlich war das auch der aktuellen weltweiten Anerkennungswelle der DDR geschuldet.
Hier wäre auch die logistische Basis für die ökonomische Zusammenarbeit im Rahmen des RGW mit Chile gewesen.

Klar wird man mit dem Erkenntnisstand von heute sagen können:
Hätte,würde,sollte man...

Damals musste man,genau wie heute,in einem konkreten historischen Zeitfenster sich entscheiden,was man tut.
Das "Morgen" war eine hypothetische Zielstellung-erst heute kennen wir viele Hintergründe und die Ergebnisse.
Manches wird man anders bewerten.
Trotzdem,garnichts tun, war und ist gesellschaftlicher Rückschritt.So sah ich das.
Der Vietnamkrieg,das brutale Vorgehen der Konterrevolution in Chile und meine Erlebnisse während des Yom-Kippur-Krieges einen Monat später waren die entscheidenden Auslöser,die u.a. meinen späteren Lebensweg beeinflussten.
Vergessen sollte man nicht dabei,man hatte eine spezielle politische Sichtweise auf die damalige Situation und der aktuelle Informationsfluß war weit weg seinerzeit und den Bedingungen des Kalten Krieges angepasst.
Ermordete chilenische Freunde .....

seaman

Nur mal paar Gedanken....


Eisenacher, passport und exgakl haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#129

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 13.09.2013 13:17
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Ein spanischer Richter wollte General Pinochet vor Gericht sehen.
Die Chilenen wollten das nicht und der General starb in seinem Bett.


nach oben springen

#130

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 13.09.2013 14:56
von damals wars | 12.204 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #129
Ein spanischer Richter wollte General Pinochet vor Gericht sehen.
Die Chilenen wollten das nicht und der General starb in seinem Bett.


Die Chilenen wurden mit Sicherheit nicht gefragt.
Der General hatte sich selbst amnestiert.

Das hat Berluskaiser nicht erfunden.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
seaman hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#131

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 13.09.2013 15:19
von eisenringtheo | 9.183 Beiträge

Trotz des Überganges zur Demokratie hatte Pinochet nach wie vor viele Unterstützer und blieb Oberbefehlshaber der Armee
http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/new...OOEK-12-1.81993
Parade 1998 zur Verabschiedung

Theo


nach oben springen

#132

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 30.09.2013 11:19
von Mike59 | 7.979 Beiträge

Da ist heute ein Beitrag über die Dokumentation von Oliver Stone zur amerikanischen Geschichte auf n-tv online. Obwohl umstritten in einigen Passagen sind dann doch ein paar beachtenswerte Kernaussagen vorhanden.

Zitat
Bei vielen anderen Dingen, wie dem Putsch in Chile, haben wir Amerikaner uns verhoben. Da gibt es eine ganz Reihe von Interventionen, die nicht hätten sein dürfen. Das meiste passierte aus wirtschaftlichen Gründen, da muss ich Stone zustimmen.


Dürfte schwer als kommunistische Propaganda durch gehen.
http://www.n-tv.de/politik/Ein-Spiegel-f...le11459256.html


nach oben springen

#133

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 30.09.2013 12:41
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #109
Ist überhaupt vollumfänglich nachgewiesen das die USA wirklich den Putsch initierten oder ist das nur eine Vermutung weil man es annehmen konnte?
Es gab ja scheinbar schon etliche innenpolitische Probleme für die Unitad Popular.


Ein paar amerikanische Absichten und Reaktionen auf Allende :

"Ich sehe nicht ein, warum wir Nichts tun und zusehen sollten, wie ein Land durch die Unverantwortlichkeit seines eigenen Volkes kommunistisch wird. Die Angelegenheiten sind viel zu wichtig, als dass sie den chilenischen Wählern zur Entscheidung überlassen werden könnten."
US-Sicherheitsberater Henry Kissinger

"Nicht das kleinste bisschen soll Chile unter Allende erreichen. Sobald Allende an der Macht ist, sollten wir alles in unserer Macht stehende tun, um Chile und alle Chilenen zu äußerster Entbehrung und Armut zu verdammen."
Edward M. Korry, Botschafter der USA in Chile, nach Allendes Wahlsieg 1970

"Lasst die Wirtschaft [in Chile] aufschreien, dass Allende nicht an die Macht gelangt oder dass er gestürzt wird."
Anordnung von US-Präsident Richard Nixon an CIA-Direktor Richard Helms am 15. September 1970

"Es ist eine fester und andauernder Grundsatz, dass Allende durch einen Staatsstreich gestürzt wird. Es wäre von großem Vorteil wenn dies vor dem 24. Oktober [1970] passierte, aber Maßnahmen in dieser Angelegenheit werden über dieses Datum hinaus energisch weitergeführt. Wir werden fortfahren, maximalen Druck unter Ausnutzung aller geeigneten Mittel bis zum Schluss aufzubauen. Es ist geboten, dass diese Maßnahmen heimlich und sicher vollzogen werden, so dass die US-Regierung und die amerikanische Hand wohl verborgen ist."
Nachricht an die CIA in Chile am 16. Oktober 1970

...........................................................................................................................................................................................
Viele unbedeutende Episoden am Rande,erhellten auch mir als jungen Menschen damals,wie Konterrevolution abläuft.In einem Ausflugslokal traf man z.b.US-Diplomaten mit hochrangigen chilenischen Offizieren verschiedener Teilstreitkräfte.Auch vom Carabinerikorps waren hohe Chargen anwesend.Damals wusste ich natürlich noch nichts vom CIA-Plan"Centauro".
Es dämmerte erst,als ich diese Visagen nach dem Septemberputsch in den einschlägigen Zeitungen als Gruppenfotos wieder erkannte."La Tercera" und "El Mercurio" stellte sie als Retter des Vaterlands nach dem Staatsstreich vor.Hier konnte man erahnen,wie generalstabsmässig und koordiniert dieser Putsch von langer Hand vorbereitet wurde und welcher finanzielle "Ziehvater" dahinter stand.
Abgerundet wurde das alles von einer Blitzreise des damaligen US-Botschafters Nathaniel Davis,am Vorabend des Putsches.Dieser war schon einschlägig als Staatsstreichexperte verrufen.
Aktivitäten der Todfeinde der Unidad Popular waren schon überall spürbar für Denjenigen,der mit wachen Augen die Situation analysierte.Es entstand teilweise schon eine gewisse Doppelherrschaft.

seaman


Rainman2, passport und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#134

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 30.09.2013 14:16
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Vor 40 Jahren putschte Pinochet gegen das Chile der Unidad Popular
Mein kostbarstes Souvenir
Nach dem Militärputsch in Chile am 11. September 1973 machte die entfesselte Soldateska des Generals Pinochet Jagd auf bekannte Anhänger der gestürzten Regierung Salvador Allendes und des Linksbündnisses Unidad Popular. Ausnahmslos alle,derer man habhaft werdenkonnte, wurden verhaftet. Es waren so viele, daß die großen Sportarenen Santiagos in Gefängnisse umfunktioniert wurden. Festgenommene pferchte man in Räumen unter den Tribünen des Nationalstadions ein. Sie wurden an Ort und Stelle verhört, gefoltert und einige von ihnen ermordet. Bekanntestes Terroropfer war der populäre Sänger Victor Jara, dem zuvor die Hände, mit denen er seine Gitarre gespielt hatte, zerschlagen worden waren. Als nicht minder berüchtigt galt das Stadion de Chile, welches der damals neu gegründete Geheimdienst DINA für seine Untaten auserkoren hatte.
Im ganzen Lande richteten die Putschisten behelfsmäßige Gefangenenlager ein, die als Folterzentren traurige Berühmtheit erlangten. Darunter befanden sich „Villa Grimaldi“ und „Tres Alamos“ in Santiago, „Tejas Verdes“ bei Concepcion, „Ritoque“ an der Küste bei Vina del Mar und auch die späteren Konzentrationslager Chacabuco in der nördlichen Atacama-Wüste sowie das auf der Insel Dawson im unwirtlichen Süden des Landes. Die Gefangenen waren hermetisch von der Außenwelt abgeschirmt. Sie erfuhren nichts über das weitere Geschehen im Lande und das Schicksal ihrer Familien.
Chacabuco war eine um 1908 verlassene Salpetermine. Wie andere „Oficinas“ hatte man sie nach dem plötzlichen Verfall der Salpetergewinnung aufgegeben. Die Öfen, in denen die „Caliche“, der Rohsalpeter, gekocht wurde, die primitiven Wohngebäude, die Kirche, welche gleichzeitig als Theater und Veranstaltungsraum diente, der als Wahrzeichen weithin sichtbare große Schornstein sowie der Verwaltungstrakt blieben infolge des trockenen Wüstenklimas in ihrer Grundsubstanz erhalten. Die Militärs zogen um das ganze Areal lediglich einen Stacheldrahtzaun. Die Gefangenen, gebildete und politisch aktive Menschen, drohten in dieser Isoliertheit und nach den zuvor erfahrenen Foltern psychisch zugrunde zu gehen. So kamen einige auf den Gedanken kreativer Tätigkeit. Zuerst schuf man sich Werkzeuge zum Schleifen von Steinen, wozu auch Sand diente, Metallgegenstände wie Nägel, Beschläge und Schrott wurden zu Sticheln, Schnitz- und Schneidwerkzeugen. Letztendlich zerteilte man alte Holzbohlen in handliche Stücke. Hierauf zeichneten Begabte verschiedene Motive des Lagers, die dann von den Schnitzern so bearbeitet wurden, daß die Konturen plastisch hervortraten. Angesichts des primitiven Geräts sowie ohne vorherige Ausbildung oder praktische Erfahrung war das eine mühselige und aufwendige Arbeit, die Geschick erforderte. Dabei kamen beachtliche Werke zustande. Als nach einiger Zeit Familienangehörigen Besuchserlaubnis erteilt wurde, schmuggelten sie einzelne Gegenstände aus dem Lager, um sie in Santiago zu verkaufen und aus dem Erlös Lebensmittel zu bezahlen.
Auch uns – der Restgruppe der DDR-Vertretung, die nun unter dem Schutz der finnischen Botschaft stand – wurden solche kleinen Kunstwerke angeboten. Wir erwarben sie für einen Solidaritätspreis. Fast jeder unserer Mitarbeiter leistete dazu seinen Beitrag. Heute sind das Reliquien von hohem Erinnerungswert. Ich selbst kaufte eine Arbeit, die aus einer Tischplatte entstanden war. Sie zeigt Motive des Lagers Chacabuco. Von dem
Laienkünstler weiß ich nur, daß er Roman hieß. Sein Relief erinnert mich stets an unser damaliges Wirken zur Unterstützung der drakonisch verfolgten chilenischen Antifaschisten.
Wir konnten damals vielen untergetauchten Genossen helfen und sie dem Zugriffer Junta Pinochets entziehen. So gelang es, den Generalsekretär der Sozialistischen Partei Chiles, Carlos Altamirano, in einer wagemutigen Aktion illegal überdie Grenze nach Argentinien zu schleusen.
Viele zur Emigration Gezwungene fanden in der DDR politisches Asyl. Sie erlebten die Solidarität unseres sozialistischen Staates und seiner Menschen, wurden in den Alltag, vor allem in Arbeitsprozesse, voll integriert. Nicht wenige von ihnen studierten und konnten wissenschaftliche Kenntnisse oder praktischeErfahrungen erwerben. Auch die jetzt abermals für das höchste Amt der Andenrepublik kandidierende Ex-Präsidentin
Michelle Bachelet, die sich in der DDR als Ärztin qualifizierte, gehörte dazu.
Bei ihrer Bewerbung kann die Sozialistin diesmal mit der Unterstützung derKP Chiles rechnen.Die uneigennützige Hilfe der DDR ist bei den Chilenen nicht in Vergessenheit geraten. Die heutige BRD-Außenpolitik gegenüber Chile – sie war auch damals auf die Stärkung der Reaktion im Andenland gerichtet– kommt vor allem einflußreichen Finanz- und Industriekonsortien zugute. DasInteresse der BRD an Chiles Rohstoffen, besonders Kupfer, sowie an Waffenlieferungen für die chilenischen Streitkräfte und militärischer Kooperation aber bestimmen aus Berliner Sicht die bilateralen Beziehungen.

Erinnerungen von Rudolf Herz aus Berlin ("Rotfuchs" / Septemberausgabe 2013)

Ich besitze noch ein kleines Kupferrelief, welches ich 1973 zu den X.Weltfestspielen aus den Händen von Gladis Marin erhielt.


Rainman2, passport, elster427, DoreHolm und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#135

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 30.09.2013 14:35
von thomas 48 | 3.580 Beiträge

Habe damals ein Buch mit vielen Erlebnissen aus dem Folterstadion gehabt, leider weiß ich den Titel nicht mehr.
Es war schlimm, stand auch etwas mit dem Maskenmann und den Folterungen an Frauen drin.
Mehr weiß ich nicht mehr.
Waren das Schweine!!!


nach oben springen

#136

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 30.09.2013 14:56
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von thomas 48 im Beitrag #135
Habe damals ein Buch mit vielen Erlebnissen aus dem Folterstadion gehabt, leider weiß ich den Titel nicht mehr.
Es war schlimm, stand auch etwas mit dem Maskenmann und den Folterungen an Frauen drin.
Mehr weiß ich nicht mehr.
Waren das Schweine!!!


Wer das blutige Vorgehen der Junta hautnah erlebt hat wird das niemals vergessen können.
Von KZ-Schiffen in unserer Nähe,wo unter Kolbenstössen die Arbeiter an Bord geprügelt wurden,Exekutionen im Hafen,blutverschmierte Container mit Einschußlöchern,mit denen Gefangene aufs offene Meer herausgebracht wurden.Hubschrauber mit Gefesselten,im Meer versenkter Opfer sind auch keine Legende.So mancher Fischer machte solche grausamen "Fänge" .

Mit manchen Ehemaligen,die damals mit vor Ort waren,treffe ich mich heute noch.So z.b.Rudolf Herz.....

seaman


passport und Rainman2 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.09.2013 14:58 | nach oben springen

#137

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 30.09.2013 17:59
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Es gibt einen weiteren literarischen Hinweis, der über die Ereignisse des 11. September 1973 und Folgemaßnahmen berichtet..
__________________________________________________________________________________________

Gotthold Schramm (Hg): Flucht vor der Junta - Die DDR und der 11. September

Am 11. September 1973 wurde in Chile die Regierung der Unidad Popular gestürzt. Die Auftraggeber saßen in Washington. Das Blutbad selbst richtete die einheimische Reaktion an. Sehr viele gefährdete Menschen flüchteten sich in diplomatische Vertretungen befreundeter Länder. So auch in die der DDR. Nicht wenige Chilenen konnten illegal außer Landes und damit in Sicherheit gebracht werden. An diesen Hilfsaktionen waren auch Offiziere des MfS beteiligt. Erstmals berichten sie über ihren geheimen Einsatz in Südamerika. Darüber hinaus berichten Diplomaten, Finanzexperten, Berater und Mediziner aus der DDR über ihre Tätigkeit für das neue Chile, das mit der Wahl Allendes zum Präsidenten im Herbst 1970 seinen Anfang nahm. Sie berichten über unbekannte Details und Hintergründe des Engagements der DDR, das weit über das übliche Maß internationaler Solidarität hinausging.

edition ost Berlin 2005
224 Seiten mit Fotos und Dokumenten
ISBN 3-360-01067-1
14,90 Euro
____________________________________________________________________________________________________________________

Eine Rezension von Peter Wolter "junge Welt"

Nach Berlin ausgeschleust

»Flucht vor der Junta« schildert die Rettung verfolgter Chilenen nach dem Pinochet-Putsch. Geheimdienstliche Operation der DDR

Ein Kapitel deutscher Geschichte ist in der bundesdeutschen Öffentlichkeit kaum bekannt: Das besondere Verhältnis der DDR zu Chile. Eine wichtige Episode der Beziehungen beider Länder steht im Mittelpunkt des soeben erschienenen Buches »Flucht vor der Junta«: Die Ausschleusung verfolgter Chilenen, die nach dem Putsch des Generals Augusto Pinochet am 11. September 1973 um ihr Leben fürchten mußten.

Herausgeber Gotthold Schramm, Oberst a. D. der DDR-Auslandsaufklärung, hat die Erinnerungen von etwa einem Dutzend Personen gesammelt, die an diesen Operationen beteiligt waren: Angehörige diverser DDR-Ministerien, Geheimdienstoffiziere, Techniker. Sie berichten über die damalige Lage in Chile, über die Umsturz-Strategie der USA, über die Aufnahme von Chile-Flüchtlingen in der DDR. Und vor allem darüber, wie die in die damalige DDR-Handelsvertretung geflüchteten Chilenen in Sicherheit gebracht wurden. Dabei wurden alle Register gezogen, die der Hauptverwaltung Aufklärung (HVA) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) zu Gebote standen: Perfekt gefälschte Reisedokumente, präparierte Fluchtfahrzeuge, tote Briefkästen.

Der Staats- und Parteiführung in Berlin ging es aber nicht nur um die Rettung der Verfolgten, von denen einige tausend später in der DDR für Jahre ihre Heimat fanden. Ihr ging es auch darum, den illegalen Widerstandskampf der Sozialistischen und der Kommunistischen Partei Chiles zu unterstützen. Einer der wichtigsten Vorgänge war daher die Ausschleusung des Parteiführers der chilenischen Sozialisten, Carlos Altamirano. Geschildert wird auch, wie die DDR dabei half, die Verbindung der im Exil befindlichen Parteiführungen mit dem illegalen Parteiapparat in Chile selbst zu ermöglichen.

Die 15 Beiträge des Buches beleuchten die damalige Operation zwar von verschiedenen Seiten – der Leser vermißt jedoch eine zusammenfassende Darstellung. Geplant wurde die gesamte Ausschleusung in der Berliner Normannenstraße, von dort wurde sie auch finanziert, organisiert und gesteuert. Es waren mehr als nur einige Offiziere beteiligt, die oberste Leitung hatte HVA-Chef Generaloberst Markus Wolf, die unmittelbare Verantwortung trug Generalleutnant Horst Jänicke. Der taucht in dem Band allerdings nur als Mitverfasser des Vorworts auf, ohne daß seine Rolle eigens gewürdigt wird.

Man hätte in dem vorliegenden Band gerne etwas darüber gelesen, wie Flüchtlinge auf dem Seeweg aus Chile ausgeschleust wurden – immerhin hatte die DDR-Führung (wie auch im Buch beschrieben) mehrere Frachter offenbar zu genau diesem Zweck nach Chile umdirigiert. Interessant wären auch die Komplikationen gewesen: Markus Wolf etwa schilderte in einem jW-Interview (11. 9. 2004), daß einer seiner Offiziere in Argentinien erkrankte und sich ausgerechnet von der BRD-Botschaft helfen lassen mußte, da er mit einem gefälschten bundesdeutschen Paß reiste.

Lobenswert ist, daß der Verlag dem Buch ein Abkürzungsverzeichnis beigefügt hat – was gerade bei Berichten über die von Abkürzungen wimmelnde Welt des DDR-Staats- und Sicherheitsapparates das Verständnis des Textes erleichtert. Allerdings wäre es sinnvoll gewesen, die Abkürzungen bei der jeweils ersten Nennung im Text kurz zu erläutern – das erspart dem nicht einschlägig vorgebildeten Leser das häufige Nachschlagen. Ein Personenregister wäre ebenfalls hilfreich gewesen.

Trotzdem ist das Buch voll knisternder Spannung, was aber am Thema und weniger an der Darstellung liegt. Die Ausschleusung der chilenischen Flüchtlinge wäre Stoff für einen spannenden Tatsachenroman oder für einen Politikrimi mit geschichtswissenschaftlicher Qualität. Vielleicht findet sich ein erfahrener Autor, der die in dem besprochenen Buch vorliegenden Materialien aufnimmt und sie mit persönlicher Recherche und Dokumenten anreichert.

Diese Bemerkungen seien als Anregung und nicht als Kritik an dem vorliegenden Buch aufgefaßt. Auch wenn sich manches verbessern ließe, es ist Gotthold Schramms Verdienst, diesen Akt der Solidarität der weitgehenden Vergessenheit entrissen und damit zu einer realistischeren Beurteilung der DDR beigetragen zu haben.


Peter Wolter
____________________________________________________________________________________________________________________

Lesenswert, wenn man sich mit dem Putsch vom 11. September 1973 intensiver beschäftigt. Es gibt weitere zahlreiche Dokumente, die eindeutig belegen, dass der Putsch seitens der USA, der CIA langfristig mit hochrangigen chilenischen Militärs geplant und durchgeführt wurde. Würde aber jetzt hier den rahmen sprengen.

Vierkrug


Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#138

RE: In Gedenken an den 11.September 1973

in Themen vom Tage 13.09.2015 11:10
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von seaman im Beitrag #83
"Man sagt, dass Demokratie hin und wieder in Blut gebadet werden muss, damit sie weiterhin eine Demokratie sein kann."
Militärdiktator Augusto Pinochet Ugarte
Den Spruch hat'r Jefferson geklaut ...
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


nach oben springen

#139

RE: In Gedenken an den 11.September .............

in Themen vom Tage 13.09.2015 11:35
von chantre | 425 Beiträge

Ich habe an diesem Tag auch an die Opfer des 11. September 2001 gedacht. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Ich saß vor dem Fernseher und konnte nicht begreifen was da live vor mir passierte. Ich dachte, da läuft ein Aktionfilm, aber es war die grausame Realität. Dieser Tag hat die Welt mehr als andere Tage verändert. Sie wird nie wieder so sein, wie vor diesem Tag.



„September 11 Photo Montage“ von UpstateNYer - Eigenes Werk; derivative work of the following:WTC smoking on 9-11.jpegby Michael Foran on FlickrDN-SD-03-11451.JPEGby the United State NavyUA Flight 175 hits WTC...by TheMachineStops on FlickrWTC-Fireman requests 1...by the US GovernmentFlight93Engine.jpgby the US GovernmentVideo2 flight77 pentag...by the United States Department of Defense. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:...oto_Montage.jpg


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. Kurt Tucholsky
zuletzt bearbeitet 13.09.2015 11:38 | nach oben springen

#140

RE: In Gedenken an den 11.September .............

in Themen vom Tage 13.09.2015 22:25
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von chantre im Beitrag #139
Ich habe an diesem Tag auch an die Opfer des 11. September 2001 gedacht. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Ich saß vor dem Fernseher und konnte nicht begreifen was da live vor mir passierte. Ich dachte, da läuft ein Aktionfilm, aber es war die grausame Realität. Dieser Tag hat die Welt mehr als andere Tage verändert. Sie wird nie wieder so sein, wie vor diesem Tag.



„September 11 Photo Montage“ von UpstateNYer - Eigenes Werk; derivative work of the following:WTC smoking on 9-11.jpegby Michael Foran on FlickrDN-SD-03-11451.JPEGby the United State NavyUA Flight 175 hits WTC...by TheMachineStops on FlickrWTC-Fireman requests 1...by the US GovernmentFlight93Engine.jpgby the US GovernmentVideo2 flight77 pentag...by the United States Department of Defense. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:...oto_Montage.jpg


Joo,so ist das.
Hier ging es aber eher um 1973.

seaman


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen


Ähnliche Themen Antworten/Neu Letzter Beitrag⁄Zugriffe
Ungarn öffnet den eisernen Vorhang
Erstellt im Forum Das Ende der DDR von Lutze
3 11.09.2016 21:23goto
von StabsfeldKoenig • Zugriffe: 233
11.September 2001
Erstellt im Forum Themen vom Tage von Backe
5 12.09.2012 07:17goto
von Grenzwolf62 • Zugriffe: 289
In Gedenken an den 11. September 2001
Erstellt im Forum Themen vom Tage von Angelo
86 13.09.2016 19:41goto
von Mike59 • Zugriffe: 4316
VOTING !!!!! Fotowettbewerb September 2011 !!
Erstellt im Forum Forum Foto Wettbewerb von Angelo
28 18.09.2011 18:13goto
von Angelo • Zugriffe: 3137
Der Tag des Terrors der 11 September 2001
Erstellt im Forum Themen vom Tage von Angelo
20 14.09.2011 16:23goto
von Moskwitschka • Zugriffe: 1489
Die unsichtbaren Wunden der Stasi-Opfer
Erstellt im Forum Staatssicherheit der DDR (MfS) von Angelo
2 02.08.2010 20:28goto
von 94 • Zugriffe: 801

Besucher
3 Mitglieder und 43 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: TalSiar
Besucherzähler
Heute waren 461 Gäste und 31 Mitglieder, gestern 3638 Gäste und 176 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14373 Themen und 558539 Beiträge.

Heute waren 31 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen