#1

Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 07:40
von Angelo | 12.397 Beiträge

Berlin. Ein neues Projekt des Forschungsverbundes SED-Staat der Freien Universität Berlin soll Klarheit über die Zahl der Toten an der innerdeutschen Grenze bringen. Es wird von Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) gefördert, wie die Gedenkstätte Berliner Mauer am Donnerstag ankündigte. Die Studie wird von Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Hessen unterstützt. Ziel des Projekts ist es, die Biografien aller Opfer des DDR-Grenzregimes zu dokumentieren. Das Vorhaben wird an diesem Freitag in der Berliner Mauer-Gedenkstätte vorgestellt.

Hier weiterlesen
http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen...DDR-Grenze.html


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#2

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 08:12
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Für mich wäre da mal die Frage interessant:
Wie weit wird dort der Begriff "Opfer" gefasst ?

Aus meiner Sicht gehören auf diese Liste nicht nur solche Namen wie
http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Fechter und
http://de.wikipedia.org/wiki/Chris_Gueffroy
sondern auch
die Kameraden Klaus Peter Seidel und Jürgen Lange.

Ansonsten wäre das für mich wieder nur eine sehr einseitige Sicht auf die Vergangenheit.

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
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#3

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 08:29
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zählen da auch die Opfer 2. Klasse deren kürzlich aufgestellte Gedenksteine man schon wieder stürzen will?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#4

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 09:57
von LO-Wahnsinn | 3.495 Beiträge

Da bin ich mal gespannt ob es den Machern nur darum geht, vielleicht die herum schwirrenden Zahlen zu erhöhen damit es noch "besser" aussieht.
Aber es bleibt die Hoffnung, dass diese neuen Untersuchungen nicht nur der polemischen Probaganda dienen.
Es ist an der Zeit, tatsächlich mal ALLES zu Papier zu bringen und wichtig dabei wäre, dass auch vernünftig zu gruppieren und nicht alles in einen Topf zu werfen damits für dumme schön viel aussieht.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#5

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 10:19
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Wartet es doch einfach mal ab!!!


"Mobility, Vigilance, Justice"
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#6

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 11:21
von Köpenick | 46 Beiträge

Zitat von Thunderhorse im Beitrag #5
Wartet es doch einfach mal ab!!!


Eben!
Das letzte, vergleichbare, Forschungsprojekt dieser Art, hat die Opferzahlen für Berlin, doch wohl eher deutlich nach unten korrigiert und ein zitierfähiges Handbuch hervorgebracht - inklusive der Darstellung der Todesumstände der getöteten Grenzer.

http://books.google.de/books/about/Die_T...cMC&redir_esc=y



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#7

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 12:35
von erkoe | 301 Beiträge

Also Leute, wie viele Projekte soll es denn diesbezüglich noch geben? Und vor allem: Wie viele Generationen sollen sich noch damit beschäftigen? Nützt es denn jemanden, evt. Zahlen von 100 auf 99 oder 101 zu korrigieren? Das ist meines Erachtens nach nur eins: Augenwischerei.

Nu könnter draufhaue....


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


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#8

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 12:43
von matloh | 1.204 Beiträge

Zitat von erkoe im Beitrag #7
Also Leute, wie viele Projekte soll es denn diesbezüglich noch geben? Und vor allem: Wie viele Generationen sollen sich noch damit beschäftigen? Nützt es denn jemanden, evt. Zahlen von 100 auf 99 oder 101 zu korrigieren? Das ist meines Erachtens nach nur eins: Augenwischerei.
Ist es unangenehm zu hören, wieviele Tote die Diktatur mit ihrem Grenzregime verursacht hat?
Wenn nein: dann lasst sie doch forschen...


Aus gegebenem Anlass temporär: Nein, die Erde ist keine Scheibe!

"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)
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#9

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 12:53
von erkoe | 301 Beiträge

Nein, gewiss nicht! Ich bleibe aber bei meiner Meinung: Cui bono? Der Lauf der Geschichte wird sich deshalb nicht ändern. Fakt.


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


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#10

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 13:12
von Alfred | 6.857 Beiträge

Zitat von erkoe im Beitrag #7
Also Leute, wie viele Projekte soll es denn diesbezüglich noch geben? Und vor allem: Wie viele Generationen sollen sich noch damit beschäftigen? Nützt es denn jemanden, evt. Zahlen von 100 auf 99 oder 101 zu korrigieren? Das ist meines Erachtens nach nur eins: Augenwischerei.

Nu könnter draufhaue....



Hallo,

die Zahlenunterschiede bewegen sich da wohl in ganz anderen Bereichen.

Es ist ja wohl auch ein Unterschied ob Bürger XY als Todesopfer aufgeführt wird, aber noch lebt.


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#11

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 13:14
von LO-Wahnsinn | 3.495 Beiträge

Zitat von matloh im Beitrag #8
Zitat von erkoe im Beitrag #7
Also Leute, wie viele Projekte soll es denn diesbezüglich noch geben? Und vor allem: Wie viele Generationen sollen sich noch damit beschäftigen? Nützt es denn jemanden, evt. Zahlen von 100 auf 99 oder 101 zu korrigieren? Das ist meines Erachtens nach nur eins: Augenwischerei.
Ist es unangenehm zu hören, wieviele Tote die Diktatur mit ihrem Grenzregime verursacht hat?
Wenn nein: dann lasst sie doch forschen...



Warum sollte es das?
Die, für die das unangenehm sein sollte, sind zum grössten teil nicht mehr unter den Lebenden.
Und selbst ein "erfolgreicher" Schütze muss sich nicht die gesamte Schuld über alle Grenztoten auferlegen.

erkoe hat aber schon irgendwo recht.
Wir schreiben das Jahr 2012, dass sind 22 Jahre nach der WV.
Es sollte doch in 22 Jahren längst mal gelungen sein, EINE Statistik aufzustellen, gefördert und gefordert vom BUND, historisch verwertbar, die dann ggf. nur aktualisiert wird und nicht jedesmal eine neue, ein ganz neues Projekt, welches dann auch noch mit Steuergeldern klammer Bundesländer gefördert wird.
Stattdessen verfährt man nach dem Prinzip "alle Jahre wieder", um das am Ende sich die Zahlen kaum bewegen.
Wer sich informieren möchte findet alle Infos detailiert im Web, es bedarf nicht wirklich einer neuen Statistik.
Aber naja, der Wasserkopf in den Behörden will halt auch seine Existenzberechtigung haben.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#12

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 13:19
von erkoe | 301 Beiträge

Hallo Alfred,

sicher, die Dimensionen sind mir eh nicht bekannt. Mir geht es ums Prinzip. Könntest du mir aber deinen letzten Satz mal erklären?

Vielen Dank und VG
Erik


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


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#13

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 13:29
von LO-Wahnsinn | 3.495 Beiträge

Ich denke er meint damit die Vorwürfe, die man immermal wieder hört, dass Zahlen getunt seien.
Ich glaube aber nicht daran das sie getunt sind, sondern wohl eher, vielleicht gar absichtlich, falsch strukturiert, indem man zum Beispiel einen Flüchtling mit Herzkasper auch unter die Mauertoten zählte oder die Ertrunkenen.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#14

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 13:41
von Backe | 480 Beiträge

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #13
Ich denke er meint damit die Vorwürfe, die man immermal wieder hört, dass Zahlen getunt seien.
Ich glaube aber nicht daran das sie getunt sind, sondern wohl eher, vielleicht gar absichtlich, falsch strukturiert, indem man zum Beispiel einen Flüchtling mit Herzkasper auch unter die Mauertoten zählte oder die Ertrunkenen.


schau mal:http://www.bild.de/news/inland/ddr/ddr-f...01218.bild.html

VG


"Nicht die Kinder bloß speist man mit Märchen ab" Gotthold E. Lessing
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#15

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 13:43
von S51 | 3.733 Beiträge

Jo, wenn man sich die Formulierungen zu dieser angefangen Arbeit zu Gemüte führt, stellen schon ein bischen die Nackenhaare auf. Andererseits, dies ist nun mal der übliche Duktus heutzutage. Eben ein bischen Politdeutsch nun mal von der Gegenseite. Politiker auf Bild-ungsniveau. Das ist man ja schon gewohnt.
Einerseits gibt es zwar mittlerweile manche offizielle und noch mehr private "Statistiken" aber vollständig ist davon keine, unsauber in Punkten Quelle so gut wie jede und fehlerhaft wohl jede. Wie der oder die es eben brauchten. Dieser Umstand läßt allerorten Raum für Spekulationen und auch für pure Demagogie auf beiden Seiten.
Es wäre deshalb wünschenswert, gäbe es verläßliche Zahlen. Denn auch wenn eben jedes Opfer eines zu viel war, ich denke schon, das es ohne jene von denen man nur andere reden hörte, weniger waren als getönt wird.
Ich denke auch dass es den Opfern gerechter wird, wenn man bei ihrer Erwähnung nicht dahingehend relativieren muss, ob es sie überhaupt gab. Und es ist schon Tatsache, dass die entsprechende Arbeit über die Opfer an der Grenze zu Westberlin erheblich objektiver ausgefallen ist als von unsereins erwartet wurde.
Andererseits jedoch läßt z.B. der mittlerweile offizielle Umgang mit E. Schultz befürchten, dass man auch diesmal nicht ohne Bleistift, den besonders spitzen meine ich, auskommen wird.

Ich beziehe mich dabei mal auf die offizielle Verlautbarung hierzu:
http://www.bundesregierung.de/Content/DE..._site=Mauerfall


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


zuletzt bearbeitet 24.08.2012 13:48 | nach oben springen

#16

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 13:44
von Rainman2 | 5.764 Beiträge

Gibt schon ein paar interessante Ansichten hier, zur Anzahl der Studien und zu der Hoffnung, dass es irgendwann mal Eindeutigkeit geben könnte. Ich frag nur mal so zurück: Wie viele wissenschaftliche Untersuchungen gibt es zum Beispiel zur Schlacht bei Waterloo? Und die ist schon fast 200 Jahre her. Oder noch schöner, wann wurde letztmalig zu den Schlachten von Kadesch (1274 v.u.Z) oder gar von Megiddo (1497 v.u.Z.) geforscht? Da gibt es sogar noch aktuelle Forschungsprojekte. "Müsste ja eigentlich auch mal irgendwann Schluss damit sein! Wen interessiert das denn noch?"

Geschichte hat es als Wissenschaft nun mal so an sich, dass sie sich dann ans Werk macht, wenn es noch unklare Fragen zum Thema gibt. Die gibt es hier auch, also wird geforscht.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


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#17

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 13:54
von Alfred | 6.857 Beiträge

Zitat von erkoe im Beitrag #12
Hallo Alfred,

sicher, die Dimensionen sind mir eh nicht bekannt. Mir geht es ums Prinzip. Könntest du mir aber deinen letzten Satz mal erklären?

Vielen Dank und VG
Erik



Hallo,

einfach mal den Anhang lesen.

Da findest DU eine Tote die noch lebte.


Dateianlage:
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#18

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 14:01
von erkoe | 301 Beiträge

@LO: genau das meinte ich. Es ist doch müßig, über die Zahlen zu spekulieren. Wem nützt diese Forschung? Den ehemaligen Grenzern? Vielleicht gar denen, die geschossen haben (schießen mussten)? Denen von der anderen Seite? Ich glaube kaum.


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


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#19

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 14:04
von erkoe | 301 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #16
Gibt schon ein paar interessante Ansichten hier, zur Anzahl der Studien und zu der Hoffnung, dass es irgendwann mal Eindeutigkeit geben könnte. Ich frag nur mal so zurück: Wie viele wissenschaftliche Untersuchungen gibt es zum Beispiel zur Schlacht bei Waterloo? Und die ist schon fast 200 Jahre her. Oder noch schöner, wann wurde letztmalig zu den Schlachten von Kadesch (1274 v.u.Z) oder gar von Megiddo (1497 v.u.Z.) geforscht? Da gibt es sogar noch aktuelle Forschungsprojekte. "Müsste ja eigentlich auch mal irgendwann Schluss damit sein! Wen interessiert das denn noch?"

Geschichte hat es als Wissenschaft nun mal so an sich, dass sie sich dann ans Werk macht, wenn es noch unklare Fragen zum Thema gibt. Die gibt es hier auch, also wird geforscht.

ciao Rainman


Also wenn ich das Ironie-Tag mal anmache: 100% Zustimmung. War's so gemeint?


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


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#20

RE: Neues Forschungsprojekt über Opfer der DDR-Grenze

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 14:10
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #10
Zitat von erkoe im Beitrag #7
Also Leute, wie viele Projekte soll es denn diesbezüglich noch geben? Und vor allem: Wie viele Generationen sollen sich noch damit beschäftigen? Nützt es denn jemanden, evt. Zahlen von 100 auf 99 oder 101 zu korrigieren? Das ist meines Erachtens nach nur eins: Augenwischerei.

Nu könnter draufhaue....



Hallo,

die Zahlenunterschiede bewegen sich da wohl in ganz anderen Bereichen.

Es ist ja wohl auch ein Unterschied ob Bürger XY als Todesopfer aufgeführt wird, aber noch lebt.



Oder noch nicht als Todesopfer gelistet ist.


"Mobility, Vigilance, Justice"
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