#21

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.08.2012 08:52
von eisenringtheo | 9.181 Beiträge

Zitat von Gebi im Beitrag #20

Kann mir mal jemand helfen. Wollte mal ein neues Thema schreiben, komme aber zur Verfahrensweise einfach nicht weiter. In dem Reiter neue Themen ??? Wie geht man vor ?

Gruß

Gebi



Zur Startseite gehen, dann runterscrollen bis zum gewünschten Themenbereich, dort anklicken und dann kann man ein "neues Thema" erstellen.
Theo


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#22

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.08.2012 09:03
von Gebi (gelöscht)
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Zitat von eisenringtheo im Beitrag #21
Zitat von Gebi im Beitrag #20

Kann mir mal jemand helfen. Wollte mal ein neues Thema schreiben, komme aber zur Verfahrensweise einfach nicht weiter. In dem Reiter neue Themen ??? Wie geht man vor ?

Gruß

Gebi



Zur Startseite gehen, dann runterscrollen bis zum gewünschten Themenbereich, dort anklicken und dann kann man ein "neues Thema" erstellen.
Theo


Dankeschön


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#23

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.08.2012 09:12
von utkieker | 2.925 Beiträge

Als Gruppenführer hatten wir auch das Gruppenbuch zu führen. Unter Anderem hatten wir auch das "Aktuell politische Gespräch" (APG) zu führen! Es ist nicht so, daß ich einer politischen Debatte ausweichen würde und dennoch habe ich mich regelmäßig geweigert diesen Punkt abzuhandeln. Die Themen für das APG wurden mehrere Wochen zuvor vorgegeben, waren also alles andere als aktuell und ließ wenig Spielraum für Flexibilität. Zunächst habe ich das APG ignoriert und wurde daraufhin zitiert, später machte ich mir meine "eigenen" Themen aber auch hier für bekam ich keinen Beifall. Worüber werden wir uns wohl in der Gruppe unterhalten haben? Über die drei "F" (Fußball, Frauen und Familie).
Das APG war eine Aufforderung zum Lügen, die Wahrheit will keiner wissen. Irgendwann kommt der Zeitpunkt wo man sagt LMAA und das tut, wogegen man noch vorher angestunken hat nur um seine Ruhe zu haben.

PS
Wir wurden dazu angehalten ein Verbandspäckchen mitzuführen kontrolliert wurd das nie.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#24

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.08.2012 10:48
von Gebi (gelöscht)
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Zitat von utkieker im Beitrag #23
Als Gruppenführer hatten wir auch das Gruppenbuch zu führen. Unter Anderem hatten wir auch das "Aktuell politische Gespräch" (APG) zu führen! Es ist nicht so, daß ich einer politischen Debatte ausweichen würde und dennoch habe ich mich regelmäßig geweigert diesen Punkt abzuhandeln. Die Themen für das APG wurden mehrere Wochen zuvor vorgegeben, waren also alles andere als aktuell und ließ wenig Spielraum für Flexibilität. Zunächst habe ich das APG ignoriert und wurde daraufhin zitiert, später machte ich mir meine "eigenen" Themen aber auch hier für bekam ich keinen Beifall. Worüber werden wir uns wohl in der Gruppe unterhalten haben? Über die drei "F" (Fußball, Frauen und Familie).
Das APG war eine Aufforderung zum Lügen, die Wahrheit will keiner wissen. Irgendwann kommt der Zeitpunkt wo man sagt LMAA und das tut, wogegen man noch vorher angestunken hat nur um seine Ruhe zu haben.

PS
Wir wurden dazu angehalten ein Verbandspäckchen mitzuführen kontrolliert wurd das nie.

Gruß Hartmut!



Das waren sehr wichtige Themen, Familie, Frauen, Fußball. Die Lügen waren weit verbreitet und nicht nur dort. Manchmal fühlt man sich wie heute etwas ohnmächtig. Alles unter dem Motto " Man hat nie alle beisammen".

Wir hatten im GR 15 eine Inspektion durch das Ministerium. Die Uffz. haben lange vorher angeregt die Buden durch Firmen bzw. die Hausmeister in Ordnung bringen zu lassen. Jetzt darf man gespannt sein, was passierte, erstmal nichts. Kurz vor der besagten Inspektion kam dann der Befehl in allen Kompanien den Hälftedienst zu starten. Also die Hälfte des Tages Grenzdienst und die andere Hälfte Buden in der Nacht renovieren. Wir waren alle ganz schön geschafft. Da gab es Material, was vorher eher nicht da war z:b. Austausch defekter Lo-Rückleuten. Alles wurde gewienert.

Dann der besagte Termin: Die Offiziere betraten die Zimmer, keine Hektik nur der Eindruck der Offiziere des Ministeriums: Die Jungs sehen ganz schön geschafft aus ! Woher das wohl kam ? Das soll Vertrauen schaffen. Hier fing der Fisch wie immer......!!!

Gruß Gebi


utkieker hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.08.2012 10:51 | nach oben springen

#25

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.08.2012 11:32
von Weichmolch (gelöscht)
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Gebi,

das war aber nicht nur beim Militär so - hier als eine Art der vorauseilenden Befehlserfüllung.

Inspektionen waren auch beim "richtigen" Militär nicht beliebt - die Masse der Kontrolloffiziere aus dem Militärbezirk oder dem Kdo. Landstreitkräfte waren durch fehlenden Bezug zur Truppe oft völlig überfordert. Ihre Truppenerfahrungen endeten 20 Jahre vorher - oder noch länger. Und was macht ein Unsicherer? Er hängt sich an Sachen auf, die er kennt. Das führte dann dazu, dass die Kampfkraft und Gefechtsbereitschaft einer Einheit auf der Basis des Reinigungszustandes eines Wassereimers im Besenschrank beurteilt wurde.

Beispiel aus dem wahren Leben: Im Sommer 1985 fand eine Inspektion bei uns statt. Dazu gehörte auch eine Besichtigung (das ist recht selten gemacht worden). Dabei umkreiste mich ein im Staube des Bleistiftspitzers ergrauter Oberstleutnant aus dem MB-V. Jener wusste nicht, was er mich fragen sollte. Ich half ihm mit Stichworten, Nachrichten, stabile, gedeckte Truppenführung usw. Sein Gesicht hellte sich auf, er war zufrieden. Dann kam sein Kracher: Er fragte mich nach der Reichweite unserer Funkstation. Ihm war nicht klar, dass er sich damit zum Obst machte. Was sollte ich ihm sagen, in Bruchteilen einer Sekunde entschied ich, nicht richtig zu antworten. "300 km, Genosse Oberstleutnant!" schmetterte ich. Und wieder war er zufrieden. Mit der technisch korrekten Antwort hätte ich ihn nur verwirrt. Die Männer, die 2 bzw. 4 Schritt hinter mir standen, meine Soldaten, haben das gehört und sich das Losprusten verkniffen.

Weichmolch


Schmiernippel hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#26

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.08.2012 12:18
von Gebi (gelöscht)
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Zitat von Weichmolch im Beitrag #25
Gebi,

das war aber nicht nur beim Militär so - hier als eine Art der vorauseilenden Befehlserfüllung.

Inspektionen waren auch beim "richtigen" Militär nicht beliebt - die Masse der Kontrolloffiziere aus dem Militärbezirk oder dem Kdo. Landstreitkräfte waren durch fehlenden Bezug zur Truppe oft völlig überfordert. Ihre Truppenerfahrungen endeten 20 Jahre vorher - oder noch länger. Und was macht ein Unsicherer? Er hängt sich an Sachen auf, die er kennt. Das führte dann dazu, dass die Kampfkraft und Gefechtsbereitschaft einer Einheit auf der Basis des Reinigungszustandes eines Wassereimers im Besenschrank beurteilt wurde.

Beispiel aus dem wahren Leben: Im Sommer 1985 fand eine Inspektion bei uns statt. Dazu gehörte auch eine Besichtigung (das ist recht selten gemacht worden). Dabei umkreiste mich ein im Staube des Bleistiftspitzers ergrauter Oberstleutnant aus dem MB-V. Jener wusste nicht, was er mich fragen sollte. Ich half ihm mit Stichworten, Nachrichten, stabile, gedeckte Truppenführung usw. Sein Gesicht hellte sich auf, er war zufrieden. Dann kam sein Kracher: Er fragte mich nach der Reichweite unserer Funkstation. Ihm war nicht klar, dass er sich damit zum Obst machte. Was sollte ich ihm sagen, in Bruchteilen einer Sekunde entschied ich, nicht richtig zu antworten. "300 km, Genosse Oberstleutnant!" schmetterte ich. Und wieder war er zufrieden. Mit der technisch korrekten Antwort hätte ich ihn nur verwirrt. Die Männer, die 2 bzw. 4 Schritt hinter mir standen, meine Soldaten, haben das gehört und sich das Losprusten verkniffen.

Weichmolch



Ich habe jetzt auch noch gelacht !!!


Ich wurde ausgesucht eine Kanoniersausbildung (6 Wochen) an der Grenze zu machen. Die fand dann in Sonneberg statt. So viel habe ich noch nie gelacht. Beauftragt mit der Ausbildung waren zwei Offiziere. Beide hatten einige Geschichten hinter sich. Den A. haben die uns aber warmgemacht. Den ganzen Tag das Ding schleppen. Es war aber eine schöne Zeit, da wir ständig andere Sachen im Kopf hatten und mal nicht zum Grenzdienst mussten. Nur duch häufige Umzüge und später Kampfgruppe bin ich wahrscheinlich von der Reserve davongekommen, da die an der Konone ausgebildeten immer wieder eingezogen wurden.

Auf jeden Fall hatte einer der beiden (der dicke) immer Hunger und der andere war immer nach was Essbarem (der schlanke) unterwegs. Sobald er dann nicht gleich wiederkam verschlechterte sich die Lage für uns.

Lach mal


Nein, mit der Inspektion nehm ich nicht so ernst, ist ja vorbei und war eher typisch. Auch später im Betrieb in Berlin- Marzahn u.a. war das nicht anders. Hektik auf der ganzen Linie wenn der Herr Minister kam und alle waren froh, wenn es vorbei war. 3 Millionen Fehlteile um alle Anlagen fertig zustellen. das war schon eine Größenordnung und über die LVO-Vorhaben verschlechterte sich die Lage gegen 1989 zusehends.



Gruß

Gebi


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#27

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.08.2012 12:20
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Gebi im Beitrag #19
Hatten wir ein Verbandspäckchen in der rechten Beintasche ?

Es war (besser gesagt sollte) in der linken ... http://nva.bizhat.com/nvasani.htm


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 23.08.2012 12:21 | nach oben springen

#28

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.08.2012 12:23
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von 94 im Beitrag #27
Zitat von Gebi im Beitrag #19
Hatten wir ein Verbandspäckchen in der rechten Beintasche ?

Es war (besser gesagt sollte) in der linken ... http://nva.bizhat.com/nvasani.htm


Waren rechts nicht die Spritzen?


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#29

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.08.2012 12:29
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #28
Zitat von 94 im Beitrag #27
Zitat von Gebi im Beitrag #19
Hatten wir ein Verbandspäckchen in der rechten Beintasche ?

Es war (besser gesagt sollte) in der linken ... http://nva.bizhat.com/nvasani.htm


Waren rechts nicht die Spritzen?



Verbandspäckchen.... da bin ich mir nicht mehr so sicher.
Aber Entgiftungsspritzen haben wir nach meiner Erinnerung bestimmt nicht mit in den Grenzdienst mitgenommen.
Jedenfalls nicht 1979/80.

Gruss Hartmut


u3644_Jobnomade.html
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#30

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.08.2012 12:33
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Jobnomade im Beitrag #29
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #28
Zitat von 94 im Beitrag #27
Zitat von Gebi im Beitrag #19
Hatten wir ein Verbandspäckchen in der rechten Beintasche ?

Es war (besser gesagt sollte) in der linken ... http://nva.bizhat.com/nvasani.htm


Waren rechts nicht die Spritzen?



Verbandspäckchen.... da bin ich mir nicht mehr so sicher.
Aber Entgiftungsspritzen haben wir nach meiner Erinnerung bestimmt nicht mit in den Grenzdienst mitgenommen.
Jedenfalls nicht 1979/80.

Gruss Hartmut



Waren es 3?
Morphium war, glaube ich, dabei.
Welche Farben waren was und habt ihr das spritzen auch geübt?
Ist OT aber wäre interessant.


zuletzt bearbeitet 23.08.2012 12:39 | nach oben springen

#31

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.08.2012 12:34
von Gebi (gelöscht)
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Zitat von Jobnomade im Beitrag #29
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #28
Zitat von 94 im Beitrag #27
Zitat von Gebi im Beitrag #19
Hatten wir ein Verbandspäckchen in der rechten Beintasche ?

Es war (besser gesagt sollte) in der linken ... http://nva.bizhat.com/nvasani.htm


Waren rechts nicht die Spritzen?



Verbandspäckchen.... da bin ich mir nicht mehr so sicher.
Aber Entgiftungsspritzen haben wir nach meiner Erinnerung bestimmt nicht mit in den Grenzdienst mitgenommen.
Jedenfalls nicht 1979/80.

Gruss Hartmut




was wolltest du denn entgiften. mädels waren in der gegend rar. da blieb ja nur der alkohol.

gebi


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#32

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.08.2012 13:44
von Jobnomade | 1.380 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #30
Zitat von Jobnomade im Beitrag #29
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #28
Zitat von 94 im Beitrag #27
Zitat von Gebi im Beitrag #19
Hatten wir ein Verbandspäckchen in der rechten Beintasche ?

Es war (besser gesagt sollte) in der linken ... http://nva.bizhat.com/nvasani.htm


Waren rechts nicht die Spritzen?



Verbandspäckchen.... da bin ich mir nicht mehr so sicher.
Aber Entgiftungsspritzen haben wir nach meiner Erinnerung bestimmt nicht mit in den Grenzdienst mitgenommen.
Jedenfalls nicht 1979/80.

Gruss Hartmut



Waren es 3?
Morphium war, glaube ich, dabei.
Welche Farben waren was und habt ihr das spritzen auch geübt?
Ist OT aber wäre interessant.



Na gut, OT:
Soll ich nach 32 Jahren die Farben noch kennen ? Du verlangst aber auch 'was von einem alten Mann
Das Spritzen haben wir in Eisenach, 1978/79 in der Ausbildung geübt - danach hatte ich das Zeug nie wieder in der Hand.
Warum hatte ich "Entgiftungsspritzen" geschrieben: Sollte das Zeug nicht gegen irgenwelche Chemischen Kampfstoffe wirken ?
Oder trügt mich hier meine Erinnerung ?


u3644_Jobnomade.html
zuletzt bearbeitet 23.08.2012 13:55 | nach oben springen

#33

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.08.2012 13:59
von mannomann14 | 625 Beiträge

einfach mal die Suchfunktion des Forums nutzen
na gut, ich mache es euch mal etwas leichter
Spritzenpack für den Gefechtsfall?
gruß mannomann


Etwas über mich zu schreiben, um sich dann daraus ein Bild von mir machen zu können , wäre ungefähr so, wie der Versuch Architektur zu tanzen...
94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#34

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 23.08.2012 17:58
von LO-Fahrer | 607 Beiträge

Zitat von Jobnomade im Beitrag #16
"...Hatten wir im Grenzdienst eigentlich ein MInimum an Verbandsmaterial mit, um im Notfalle Erste Hilfe leisten zu können ?
Diesbezüglich ausgebildet waren wir ja immerhin ein wenig, soweit ich an die Grundausbildung zurückdenke.
Ich meine: wir hatten nichts dabei. Gab es diesbezügliche Vorschriften ?
Ja, ich erinnere mich: ins grosse Sturmgepäck gehörten Verbandspäckchen. Aber das lag in der Kompanie auf dem Spind.
Unverantwortlich, sage ich heute mal: Es hätte im Fall des Falles einen Kameraden treffen können, einen Grenzverletzer, egal, wen auch immer.
Die Wege, bis professionelle medizinische Hilfe vor Ort gewesen wäre, waren lang, das wissen wir.

Schreibt mal bitte Eure Erinnerungen..

Gruss Hartmut






Also zu meiner Zeit hatten wir die 2 Verbandpäckchen nicht im Sturmgepäck sondern immer am Mann.


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#35

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 17:08
von Fritze (gelöscht)
avatar

Zitat von moreau im Beitrag #18
Hallo @jobnomade !
Wir hatten 1984/85 befehlsgemäß jeder ein Verbandspäckchen am Mann. Auch das Verfallsdatum wurde in dieser Zeit einmal überprüft.

Gruß
Moreau


Auch bei uns im Zug hatte jeder ein kleines Verbandpäckchen am Start.Einige sogar zwei.Rechte Beintasche (linke war Lufti) und Magazintasche.


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#36

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 17:11
von küchenbulle | 196 Beiträge

Ein Hallo allen Verbandspäckchenträgern !

Die keins hatten natürlich auch . Also zu meiner Dienstzeit 1978/1979 war das Verbandspäckchen in der linken Oberarmtasche der FDU
zu tragen . Das Dosimeter in der rechten Armtasche , so war es Vorschrift zumindest in der Grundausbildung . Auch mit dem Brustbeutel
für den üppigen Sold sind wir rumgerannt . Das erwähnte Spritzenpack kenne ich nur aus Erzählungen von meinem Bruder , der war
Aufklärer bei den Muckern in Stahnsdorf bei Potsdam . Das Spritzen wurde auch in der Ausbildung geübt . In der GK waren die bestimmt
irgendwo im Lager vorhanden , aber das Set trug keiner ständig bei sich .

VG der Küchenbulle


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#37

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 17:40
von eisenringtheo | 9.181 Beiträge

Gabs bei der NVA/GT auch Manipuliersets (Exerziersets) wie bei der Schweizer Armee? Ausgegeben und immer mitzuführen waren verschieden farbige Stifte mit Deckel. Die konnten nicht schreiben, sondern sollten die Spritzen darstellen. Dazu eine Plastikdose mit Talgpuder. Die sollte das Entgiftungspulver sein. Die Militärpelerine stellte den Schutzanzug dar. Sobald man den Ruf "C-Alarm" hörte, musste man den Atem anhalten, den Helm abziehen, die Schutzmaske anziehen, die Bänder kontrollieren und den Helm wieder anziehen. Die Norm dafür war zehn Sekunden. Anschliessend die Regenpelerine anziehen und bei Bedarf den richtigen Stift nehmen, den Deckel entfernen und in den Oberschenkel "spritzen". Anschliessend mit dem Talgpuder alles reichlich dekontaminieren, auch das Gewehr. Letzteres gab immer eine Sauerei und anschliessend bei der Reinigung Mehraufwand.
Theo


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#38

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 24.08.2012 19:19
von exgakl | 7.237 Beiträge

können wir jetzt von Verbandspäckchen und Notfallspritzen mal wieder so langsam zu eigentlichen Thema kommen?

Danke!


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#39

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.08.2012 10:01
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von exgakl
... mal wieder so langsam zu eigentlichen Thema kommen?

Mal vielleicht mit gutem Beispiele vorangehen? Es sei denn, Dir fällt zu diesem Thema nichts (mehr) ein oder ein StFw fühlt sich nicht mehr als Uffz? Zu dem anderen Thema kann ja der Thread Der Medizinische Dienst in den GT reaktiviert werden, jetzt wo wir auch wieder fach- und sachkundiges Personal aboard haben *grins*
Der Schwamm in der Beintasche war nun nicht besonders dick und auch nicht sooo groß, manch Einer rammelte im Eifer des Gefechtes sich das Ding schon in den Oberschenkel ... Darum jetzt auch die Frage an den medizinischen Dienst, wie gefährlich war diese Übungsspritzerei?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#40

RE: Unteroffizier als Bindeglied zwischen Soldat und Offizier

in Flucht und Fluchtversuche an der innerdeutschen Grenze und Berliner Mauer 27.08.2012 10:15
von exgakl | 7.237 Beiträge

ach 94iger... wozu mir was einfällt, ob ich ggf. auch darüber schreibe und als was ich mich fühle.... darüber mach Dir einfach keine Sorgen... alles ist gut!
War aber trotzdem schön mal wieder Deinen eingeschalteten KSM zu lesen

VG und Dir eine sonnige Woche!


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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