#21

RE: DDR-Literatur im Westen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 16.08.2012 12:36
von 94 | 10.792 Beiträge

Danke @turtle, mal wieder köstlich gelacht ... die DDR hat doch die Serie aufgekauft, und wird demnächst bei Ihnen gesendet.
Übrigens, @Winni2-Kowalski, Dein XXX-Filmchen ist online, hier der Link ... klick
Und zum Glück haste ja nur die Karre und nicht die Knarre ...

Zitat von werner im Beitrag #8
Jo, z.B. das hier und wird sogar heute noch hoch gehandelt, hier allerdings überteuert: http://www.zvab.com/displayBookDetails.d...Id=10665185&b=1

Na das ist ja 'ne tolle Geldanlage, heißt man soebes in Fachkreisen nicht Buchgeld?
Ich hab mal in meiner Bibliothek gewühlt und Tatsache, bei Grollmisch war doch mal was ... Orginal-EVP 24,-, erworben im modernen Antiquariat in Leipzig in der Nähe vom Hauptbahnhof als Grenzer beim üblichen Aufenthalt während der Heimfahrt für ... 18,-
Ihr ehemaligen Brechsperrer wart offensichtlich nicht die Einzigen, die die Fachliteratur als Wertanlage entdeckten. Ich brauchte es allerdings auch noch zum Studieren und nutze es auch heute noch. Zum Beispiel habe'ch bis jetzt keine bessere und knappere 'Berechnung' der Fressnelzone gefunden.

P.S. Nur den Schutzumschlag kann ich nimmer finden, ob ich's trotzdem ... Nö! So gute Bücher verkauf ich nicht!

Angefügte Bilder:

Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 16.08.2012 13:16 | nach oben springen

#22

RE: DDR-Literatur im Westen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 16.08.2012 12:58
von Kimble | 397 Beiträge

Da war es mir zu peinlich ,und ich verzichtete alles anzuschauen.

Na, Peter dabei entgeht dir doch der Höhepunkt !

Egal, du hast ja wirklich die tollsten Sachen erlebt und kannst heute auf ein "bewegtes" Leben zurück blicken.
Danke Peter, deine Geschichten lese ich immer wieder besonders gerne.

Zum Thema, ja der Antennen- Rothammel für 16,80 M war schon ein verdammt günstiges Schnäpchen.
Den konnte man wimre auch über den DARC Radio- Amateurclub im Westen beziehen. Da war er aber deutlich teurer.


Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"
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#23

RE: DDR-Literatur im Westen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 17.08.2012 13:50
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

das von @Gert geschilderte Problem, MdN oder M d. DDR auszugeben, kann ich so nicht nachvollziehen. Ich nutzte den Aufenthalt in der DDR ebenfalls, um mich mit Fachliteratur einzudecken, die ich teilweise heute noch nutze.
Ich liebte es allerdings auch, in den Volksbuchhandlungen in der Belletristikabteilung zu stöbern und habe manchen interessanten DDR-typischen Roman mitgenommen.

Erinnert sich noch jemand an "Bollerbock" von Martin Viertel?
Muß in den 80ern ein DDR-Bestseller gewesen sein. Schmissig geschrieben, typische DDR-Handlung, teilweise witzig, einige ironische Spitzen. Beim Lesen kam der Gedanke, so schlimm kann die Zensur nicht gewesen sein.

Auch die Plattenläden haben mich fasziniert und manche schwarz eingeführte Mark bekommen.
Silly mit der unvergessenen Tamara Danz lernte ich erst dort kennen, im Westen der alten BRD waren sie leider unbekannt.

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#24

RE: DDR-Literatur im Westen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.10.2012 09:55
von schulzi | 1.764 Beiträge

na klar mußten sich die westverwanten etwas einfallen lassen den in der einschlägigen fachliteratur (wie z.b. friedrichs tabellenbücher) stand immer ausfuhr in die brd und westberlin verboten. schulzi


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#25

RE: DDR-Literatur im Westen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.10.2012 10:49
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Das Bücher allgemeine gern von Westdeutschen gekauft wurden, kann ich nur bestätigen. Einmal der günstige Preis, der unabhängig vom Umtauschkurs auch bei 1 : 1 noch lukrativ war und dann insbes. bei Fachbüchern das hohe fachliche Niveau. kenne das aus den Wünschen meiner westdeutschen Tauschpartner bezüglich Mineralogie (1970 -73 sehr intensive Tauschkontakte in die BRD, aber auch Schweiz, Österreich und sogar USA).
Umgekehrt ging es uns bei Reisen in die SU so. Was haben wir in Novosibirsk an Büchern gekauft. Spottbillig für unsere Verhältnisse und in der DDR z.T. kaum zu bekommen, vor allem die Märchenbücher. In Novos. wohnten 60.000 Deutsche und im ganzen Rajon 120.000, so erzählte man uns. Da waren die Bibliotheken und Buchläden mit deutschsprachiger Literatur gut bestückt.



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#26

RE: DDR-Literatur im Westen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.10.2012 20:44
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #14


PF 75, die DM war für mich ein normales Zahlungsmittel, mit dem mich mein Arbeitgeber für meine erbrachten Leistungen bezahlte. Damit finanzierte ich den Lebensunterhalt meiner Familie und das funktionierte gut bis sehr gut. Bis dahin ein normaler Vorgang, nichts besonderes.
Ein Bundesbürger merkte allerdings in bestimmten Ländern, dass die Einheimischen regelrecht verzückt waren, wenn sie diese Scheinchen sahen. Diese Anziehungskraft ging aber eindeutig von den dortigen Personen aus. Ich und meine Landsleute haben daran keinen Anteil. Ich bin aber, von meinen Verwandtenbesuchen in der DDR abgesehen, nicht in solche Länder gefahren, sondern zum Urlaub mit Familie in nichtsozialistische Länder. Dort hatten wir solche Erscheinungen nicht und das war gut so.Insofern ist es mir damals wie heute egal, wie mein Zahlungsmittel heisst, Hauptsache dahinter steckt Power. Das ist wichtig.




Ich bin im deutsch-franzoesischen Grenzgebiet aufgewachsen. Wenn man dann rueber nach Lothringen oder ins Elsass kam gab es dort nirgendwo Probleme mit DM zu bezahlen. Aber wenn man wieder auf der deutschen Seite war, nahm niemand franzoesisches Geld an. In Oesterreich war es genauso.


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#27

RE: DDR-Literatur im Westen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 13.09.2013 09:12
von ChristianAC | 71 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #4
Scan ma ein, dieses Vorwort, also falls Du es dann findest. Müßte ja die 4. (oder 3.) Auflage gewesen sein. In der 6. Auflage wird ja schon das Wehrdienstgesetz von '82 erwähnt. Genau die Vorwörter und Einleitungen machten bei den Sachbüchern regelmäßig Neuauflagen notwendig. Wäre glaube ich mal recht interessant am lebenden Beispiel einen Vergleich zu haben.

P.S. Achso, und die Einleitung auch gleich mit.


Ein gutes Haus verliert nichts......hab es gestern wieder gefunden.

Mein Exemplar ist aus der 4.Auflage von 1973, Herausgegeben 1980.

Scan kommt, wenn ich wieder in Norwegen bin.


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.09.2013 09:14 | nach oben springen

#28

RE: DDR-Literatur im Westen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 13.09.2013 10:16
von Gelöschtes Mitglied
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Fachliteratur über meinen Interessenbereich (Lager- und Transportlogistik) habe ich bei meinen Besuchen in der DDR nicht gefunden - und wenn, dann hätten sie wohl eher der Unterhaltung als dem Wissenszuwachs gedient: Nach der Wende bekam mein damaliger Arbeitgeber, damals wie heute unter den Top-Ten der Logistikbranche, zahlreiche Kooperations- und Verkaufsangebote. Eine meiner Aufgaben bestand darin, mir diese Unternehmen anzuschauen und zu prüfen, ob eine Zusammenarbeit oder ein Kauf sinnvoll wäre. Was ich dort an Lager- und Transporttechnik, aber auch an Aufbau- und Ablauforganisation gesehen habe, war, vorsichtig ausgedrückt, verbesserungswürdig.

Bevor ich jetzt aber hier als Besserwessi verprügelt werde: Das lag gewiss nicht an den Menschen, mit denen ich es zu tun bekam: Jeder kann nur im Rahmen der ihm gegebenen Möglichkeiten arbeiten und dieser Rahmen war verdammt eng. Und wenn ich z.B. keinen MAN oder einen anderen, vergleichbaren LKW kaufen kann, dann muss ich halt mit den Möglichkeiten leben, die mir ein W50 oder L60 bietet. Gleiches galt für Flurförderfahrzeuge, Hochregallagertechnik und ganz besonders die Informationstechnologie.

Nein, einen Wissenszuwachs hätte ich als Kaufmann gewiss nicht bekommen.

Anders sah es aber in der Belletristik, speziell bei den Klassikern, aus: Heute noch stehen hier Werke von Zola und anderen Größen der Vergangenheit rum, die ich damals in der DDR gekauft habe. Einschließlich der "Pflichtlektüre" eines damals links Angehauchten: Ja, ich meine die berühmten drei Bände mit dunkelblauem Einband und den laufenden Nummern 23 bis 25 Bei der Ausfuhr gab es übrigens nicht die leisesten Probleme, im Gegenteil: Der Grenzbeamte nickte nur anerkennend und meinte, es sei gut, dass ich mich mit dem Marxismus auseinandersetzen würde. Nun ja, ich war damals 21 oder 22....

Ein kurzes Wort noch zu dem hier auch schon behandelten Mindestumtausch: Wie manche der Schreiber hier hatte ich auch Schwierigkeiten, das Geld sinnvoll auzugeben. Also wurde das "Problem" ganz pragmatisch gelöst und das Geld unseren Verwandten in die Hand gedrückt - schließlich hatten die durch unseren Aufenthalt auch höhere Kosten.
.


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#29

RE: DDR-Literatur im Westen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 13.09.2013 11:11
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Zitat von Dandelion im Beitrag #28
Fachliteratur über meinen Interessenbereich (Lager- und Transportlogistik) habe ich bei meinen Besuchen in der DDR nicht gefunden - und wenn, dann hätten sie wohl eher der Unterhaltung als dem Wissenszuwachs gedient: Nach der Wende bekam mein damaliger Arbeitgeber, damals wie heute unter den Top-Ten der Logistikbranche, zahlreiche Kooperations- und Verkaufsangebote. Eine meiner Aufgaben bestand darin, mir diese Unternehmen anzuschauen und zu prüfen, ob eine Zusammenarbeit oder ein Kauf sinnvoll wäre. Was ich dort an Lager- und Transporttechnik, aber auch an Aufbau- und Ablauforganisation gesehen habe, war, vorsichtig ausgedrückt, verbesserungswürdig.

Bevor ich jetzt aber hier als Besserwessi verprügelt werde: Das lag gewiss nicht an den Menschen, mit denen ich es zu tun bekam: Jeder kann nur im Rahmen der ihm gegebenen Möglichkeiten arbeiten und dieser Rahmen war verdammt eng. Und wenn ich z.B. keinen MAN oder einen anderen, vergleichbaren LKW kaufen kann, dann muss ich halt mit den Möglichkeiten leben, die mir ein W50 oder L60 bietet. Gleiches galt für Flurförderfahrzeuge, Hochregallagertechnik und ganz besonders die Informationstechnologie.

Nein, einen Wissenszuwachs hätte ich als Kaufmann gewiss nicht bekommen.

Anders sah es aber in der Belletristik, speziell bei den Klassikern, aus: Heute noch stehen hier Werke von Zola und anderen Größen der Vergangenheit rum, die ich damals in der DDR gekauft habe. Einschließlich der "Pflichtlektüre" eines damals links Angehauchten: Ja, ich meine die berühmten drei Bände mit dunkelblauem Einband und den laufenden Nummern 23 bis 25 Bei der Ausfuhr gab es übrigens nicht die leisesten Probleme, im Gegenteil: Der Grenzbeamte nickte nur anerkennend und meinte, es sei gut, dass ich mich mit dem Marxismus auseinandersetzen würde. Nun ja, ich war damals 21 oder 22....

Ein kurzes Wort noch zu dem hier auch schon behandelten Mindestumtausch: Wie manche der Schreiber hier hatte ich auch Schwierigkeiten, das Geld sinnvoll auzugeben. Also wurde das "Problem" ganz pragmatisch gelöst und das Geld unseren Verwandten in die Hand gedrückt - schließlich hatten die durch unseren Aufenthalt auch höhere Kosten.
.




Dafür war´s m.M. nach auch gedacht. Als Ausgleich für die eigentlich ausschließlich für den DDR-Bürger gedachten Subventionen von Waren und Dienstleistungen.



damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 13.09.2013 11:12 | nach oben springen

#30

RE: DDR-Literatur im Westen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 13.09.2013 11:18
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #29

Dafür war´s m.M. nach auch gedacht. Als Ausgleich für die eigentlich ausschließlich für den DDR-Bürger gedachten Subventionen von Waren und Dienstleistungen.


Das mag in der Tat eine der Intentionen gewesen sein - neben der, an dringend benötigte Devisen zu kommen.

Wennich mich recht erinnere, lautete die "offizielle" Begründung sinngemäß so: Die Besucher sollten in die Lage versetzt werden, auch unerwartete Ausgaben mit dem offiziellen Zahlungsmittel begleichen zu können.

Aber warum, wieso, weshalb war mir damals ziemlich egal: Es war der Eintrittspreis, den ich zu zahlen hatte. Basta. Und so habe ich gezahlt und ein möglichst freundliches Gesicht dazu gemacht.


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#31

RE: DDR-Literatur im Westen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.11.2015 12:54
von ChristianAC | 71 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #4
Scan ma ein, dieses Vorwort, also falls Du es dann findest. Müßte ja die 4. (oder 3.) Auflage gewesen sein. In der 6. Auflage wird ja schon das Wehrdienstgesetz von '82 erwähnt. Genau die Vorwörter und Einleitungen machten bei den Sachbüchern regelmäßig Neuauflagen notwendig. Wäre glaube ich mal recht interessant am lebenden Beispiel einen Vergleich zu haben.

P.S. Achso, und die Einleitung auch gleich mit.


Moin Moin

Ich war da noch einen kleinen Text schuldig.

Militärchemie
Eine Einführung.

4. unveränderte Auflage
Copyright by VEB Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie, Leipzig 1973

Zitat

Die Beschlüsse des IX. Parteitages der SED messen dem wissenschaftlich-technni-
schen Fortschritt in allen Bereichen unserer Volkswirtschaft erstrangige Bedeu-
tung zu.
Daher bedarf es, um die Technik von morge zu beherrschen, einer soliden Aus-
bildung in den Grundlagenwissenschaften.
Aufbauend auf den Studienplänen und Lehrprogrammen der Ingenieur- und
Fachschulen, wurde für das Lehrgebiet Chemie ein sechsteiliges Werk "Bausteine
der Chemie" mit den Bänden "Allgemeine Chemie", "Chemisches Praktikum",
"Chemie des Wassers", "Wissensspeicher", "Brennstoffe, Kraftstoffe, Schmier-
stoffe" und "Militärchemie" entwickelt. Diese Lehrwerk stellt einen bedeutenden
Beitrag zur qualitativen Verbesserung der Erziehung und Ausbildung der Stu-
denten dar mit dem ZIel, die Einheit von komunistischer Erziehung und hoher
gesellschaftswissenschaftlicher, naturwissenschaftlicher und technischer Bildung
zu gewährleisten.
Grundlegender Bestandsteil der kommunistischen Erziehung der Jugend ist die
sozialistische Wehrerziehung. Für die Herausbildung sozialistischer Ingenieur-
persönlichkeiten, die ihre ganze Kraft für die entwickelte sozialistische Gesell-
schaft und ihren Schutz einsetzen sollen, ist es notwendig, mititärwissen-
schaftliche und militärtechnische Aspekte sowie Fragen der Zivilverteidigung
nicht nur in das marxistisch-leninistische Grundlagenstudium, sondern in den
gesamten Prozess der Erziehung und Ausbildung zu integrieren. Das unterstreicht
das "Gesetz über die Landesverteidigung der Deutschen Demokratischen Repu-
blik (Verteidigungsgesetz)" vom 13. Oktober 1978, das die Angehörigen aller
staatlichen Einrichtungen - also auch der Ingenieur- und Fachschulen - ver
pflichtet, die Bereitschaft und die Fähigkeit zum militärischen Schutz des Sozia-
lismus zu fördern und alle erforderlichen Massnahmen zur Organisierung des
Zivilverteidigung zu treffen. Der vorliegende Baustein sol aus der Sicht der
Chemie diesem Anliegen dienen.
Besonderer Dank gilt den Gutachtern, Prof. Dr. habil. Kh. Lohs, Dipl.-Chem.
W.Sommerschuh und Dr, M. Bäsig, für die bei der Erarbeitung des Manuskripts
erwiesene Unterstützung.
Die ausserordentliche Nachfrage nach dem Lehrbuch, da bei Erscheinen
sehr schnell einen grossen Leserkreis gefunden hat, war für den Autor und den
Verlag in Abstimmung mit der Zentralen Fachkommission Chemie Anlass, kurz-
fristig eine 4.Auflage herauszubringen, um den Bedard auch weiterhin zu decken.
Hinweise und Anregungen, die zur Verbesseung des Buches dienen können,
werden vom Verlag und Autor jederzeit gern entgegengenommen.

Der Author


94 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: DDR-Literatur im Westen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.11.2015 13:08
von ChristianAC | 71 Beiträge

Zitat

1. Einführung

Der bewaffnete Schutz der Errungenschaften des Sozialismus gehört zu den all-
gemeinen Gesetzmässigkeiten des sozialistischen Aufbaus. Infolge der wachsenden
Aggressivität des Imperialismus ist es notwendig, alle Potenzen des sozialisti-
schen Gesellschaft zu nutzen, um eine starke Landesverteidigung zu organisieren.
Ob der Erkenntnisse von Wissenschaft und Technik für oder gegen das Volk
eingesetzt werden ist eine Klassenfrage. Der Kapitalismus stellt sie in den
Dienst seiner inhumanen Profitwirtschaft und agressiven Politik. Im Sozialismus
werden Wissenschaft und Technik zum allseitigen Nutzen der Menschheit an
gewandt.
Der Schutz des Friedens und des sozialistischen Vaterlandes, die Verteidigung
der Deutschen Demokratischen Republik sind Recht und Ehrenpflicht eines jeden
Bürgers. Sie deinen den Lebensinteressen sowohl des einzelnen wie auch der
gesamten sozialistischen Staatengemeinschaft und aller antiimperialischern
Kräfte, sie sind Ausdruck des proletarischen Internationalismus.
Es ist daher auch der Klassenauftrag für die künftigen sozialistischen Ingenieure
und Ökonomen, zum Schutze der friedlichen Entwicklung des Sozialismus ihren
Beitrag zu leisten. Dazu gehört auch, sich im Rahmen des Lehrgebietes Chemie
Grundkenntnisse in der Militärchemie anzueignen. Nur wer ausreichend Kennt-
nisse über die WIrkungsweise von Waffen aller Art hat, kann die Möglichkeiten
des Schutzes der Volkswirtschaft und der Bevölkerung nutzen und Schäden bei
Agressionshandlungen des menschenfeindlichen Imperialismus mindern helfen.
Die Studenten der Ingenieru- und Fachschulen sollen sich dabei beweusst sein, dass
sie einen revolutionären Prozess von geschichtlichem Ausmass gestallten helfen.
Dieser Prozess, der alle Kontinente erfasst hat, zielt auf die Erneuerung der Welt
im Zeichen des Friedens, der Demokratie und des gesellschaftlichen Fortschritts.
Seine entscheidente Triebkraft ist die tiefgreifrende Veränderung des internatio-
nalen Kräfteverhältnisses zugunsten des Sozialismus durch die konsequente
Politik der Sowjetunion un der anderen sozialistischen Staaten. Die Stärke des
sozialistischen Weltsystems, seine Stabilität und Dynamik bestimmen immer
mehr den Gang der Dinge der Welt. Wer die Gefahren erkennt, die vom Impe-
rialismus ausgehen, trägt entscheidend dau bei, seine einstmals beherrschende
Stellung im Weltgeschehen weiter abzubauen.


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#33

RE: DDR-Literatur im Westen

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 27.11.2015 13:48
von Linna | 189 Beiträge

Ich kann aus eigenem Erleben bestätigen, daß Fachbücher aus der DDR im Westen hochgeschätzt waren und
habe sie in manchem Bücherregal renomierter Firmen aus der Großindustrie West gesehen.
Sie waren preiswert, verständlich und hatten meistens ein gehobenes Niveau.
Vielen meiner Fachkollegen aus den alten Ländern die ich nach 1990 kennenlernte waren die VEM-Handbücher und auch andere
Fachbücher aus dem Gebiet der Elektrotechnik bestens bekannt.
Viele bekannte Autoren haben auch nach der Wende ziemlich hohe Auflagen erzielt, allerdings sind diese nicht mehr für
den damaligen Preis zu haben.
Gruß-Linna



Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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