#21

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 13.08.2012 20:03
von Diskus303 | 485 Beiträge

Hallo und mal richtig OT:

Zitat von Damals87 im Beitrag #16
Hallo,

das Übelbräu aus der Blechbüchse würde immerhin den Leberkrebs erklären und sogar MoccaFix hat frischgebrüht besser geschmeckt als die Instant-Brühe aus Mainz-Mombach.
Ich war immer schon satt, wenn beim Befahren der Schiersteiner Brücke der Wind ungünstig stand.
Aber der gute Mann war ja Saarländer, vielleicht hat es damit zu tun...

Gruß aus Hessen



Naja jetzt weiß ich auch warum auf dieser BAB-Brücke nur 60 km/h zulässig sind das ist nicht nur Schleichtempo sonder auch Schleichwerbung ...


Gruß Axel
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#22

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 13.08.2012 20:51
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von ratata im Beitrag #9

"Morgen" oder "Tach" - das waren die einzigen Worte, die DDR-Staatschef Erich Honecker für seinen "Butler" übrig hatte. Und dies zwölf Jahre lang. So lange - von 1972 bis 1984 - war Lothar Herzog der persönliche Kellner des SED-Funktionärs.

Dabei hielt er sich an die strikte Weisung seiner Vorgesetzten in der HA PS (Hauptabteilung Personenschutz) beim Ministerium für Staatssicherheit, "nur zu antworten, wenn ich gefragt werde. Und da er mich nie fragte, gab es auch keinen Anlass, dass wir uns unterhielten".
Das erzählt der 68-Jährige in dem Buch "Honecker privat. Ein Personenschützer erzählt", das der Verlag Das Neue Berlin anlässlich des 100. Geburtstags von Honecker am 25. August jetzt auf den Markt bringt.

In dieser Zeit hat Herzog für das leibliche Wohl von Honecker und dessen Familie in der Waldsiedlung Wandlitz bei Berlin gesorgt. Er begleitete ihn auf Reisen in über 30 Länder der Welt, darunter mehr als 400 Mal nach Moskau, bediente bei Banketts, Jagden, Empfängen und lernte dabei die Marotten des mächtigsten Mannes der DDR kennen.


Mit Zitrone in den Tag

Honeckers Tag begann immer mit dem Saft einer Zitrone - "pur und ungesüßt". Mit dieser Vitaminbombe wollte er sich vor Grippe und anderen Infektionen schützen. Aus Angst vor Ansteckung mied er möglichst Körperkontakt - vor allem dann, wenn sich Anzeichen einer Erkältung zeigten.

"Jedes Shakehands, und bei Empfängen musste er besonders viele Hände schütteln, trieb ihn auf die Toilette, wo er sich intensiv die Hände wusch", erzählt Herzog in seinem Buch.


Auf die Bitte, Honecker in einem Satz zu charakterisieren, sagt Herzog: "Er war ein sehr bescheidener Mensch." Der Aufwand, der um seine Person betrieben wurde, sei ihm eher unangenehm gewesen. Aber Honecker habe nichts unternommen, das zu unterbinden.

In dem Maße, wie sein Umfeld dafür sorgte, dass es dem Staatschef an nichts mangelte, verlor dieser immer mehr den Blick für die Realität. Während im Land Mangelwirtschaft herrschte, wurde für ihn und seinesgleichen alles beschafft, "mochte es noch so schwierig sein".



Honecker liebte Langnese-Honig, DAB-Bier aus der Büchse und Nescafé. Seine Lieblingsessen waren Bouletten mit Bratkartoffeln, Kassler und Kartoffelsuppe. Wild, Fisch und Nachspeisen lehnte er ab. Obst nahm er nur in flüssiger Form zu sich. Die Speisen mussten laut Herzog nur drei Anforderungen erfüllen: Sie mussten einfach, heiß und deutsch sein.

Die Tischmanieren des Politbüros seien "verbesserungsbedürftig" gewesen - es sei geschlürft, gerülpst und mit vollem Mund gesprochen worden, erinnert sich der DDR-Serviermeister. Honecker habe sein Essen in enormem Tempo hinuntergeschlungen: "Ein Genussmensch war er bestimmt nicht."

Alles lief im gewohnten Trott

Das bezog sich nicht nur aufs Essen. Auslandsreisen sollten möglichst kurz sein, denn Honecker liebte die vertraute Umgebung. Seine längste Reise ging 1977 über zwölf Tage nach Fernost. "Die Fremde und Fremde verunsicherten ihn", schreibt Herzog. Urlaub machte Honecker am liebsten auf der Ostsee-Insel Vilm mit immer gleichem Tagesablauf, "mit der Unerbittlichkeit eines Uhrwerks". Genauso verlief das Leben im abgeschotteten Wandlitz.

Wenn er mit einem Motorboot über den Döllnsee fuhr, schwitzten seine Personenschützer Blut und Wasser. Denn Honecker kannte sich mit der Bedienung des Bootes ebenso wenig aus wie mit den Autos, die er gelegentlich bei der Jagd fuhr - ohne eine Fahrerlaubnis zu besitzen.

So eintönig sein Privatleben war, so arm war offenbar auch die Gefühlswelt von Honecker. "EH zeigte nie Gefühle", heißt es im Buch. Aufgetaut sei er nur bei Feiern in der Russischen Botschaft und auf der Jagd. "Normale menschliche Regungen" zeigten die Honeckers erst als Großeltern.

Honeckers "abgöttische" Liebe zu seinem Enkel Roberto führte schließlich zum Ende der Karriere Herzogs als "sozialistisches Mainzelmännchen". Eine despektierliche Äußerung über den frechen Cocker Spaniel Flex, der nur für den Enkel angeschafft worden war, führte von einem Tag auf den anderen zur Verbannung.

Herzog, der sich vom Kellner zum Serviermeister qualifiziert hatte und bis zum Hauptmann der Stasi befördert worden war, hielt sich auch danach an die Order seiner Vorgesetzten, "Erich Honecker nie wieder unter die Augen zu treten". Er arbeitete dann als Oberkellner im Palast der Republik und später im Berliner ICC.

Das Buch hat der 68-Jährige vor allem für seine beiden Enkel geschrieben. Und am 25. August, dem 100. Geburtstag seines einstigen Dienstherrn, gibt es für ihn auch etwas zu feiern: den 45. Hochzeitstag mit seiner Frau Marianne.

Der Bericht über den Butler , lief letze Woche im MDR-Fernsehen.

Da er beim Bedienen einmal über den Cocker gestolpert ist , war das sein Ende im Hause Honecker.

mG ratata

fehlt mir persönlich ein bischen der glaube an dem was der herr herzog da von sich gibt , denn über so einen langen zeitraum im engen kontakt mit einem menschen und noch dazu bei so was intimes wie speisen , keine unterhaltung miteinander ??? da wird wohl was anderes noch gewesen sein, als der' köter', das er in ungnade gefallen ist ! die affinität zu seinem enkel kann ich wiederum nur bestätigen , aus dem zk der sed raus und sofort hielt 'kommando 10' an um auf den gegenüberliegenden spielplatz in der kl. kurstrasse sein enkel und dessen mutter zu begrüssen , für uns natürlich eine schwierige situation damals da die fast gesamte 'protokollstrecke' auf freie durchfahrt stand , und der erste posten am zk (hatte auch ein halbes jahr das vergnügen)mußte nun entscheiden wenn kein abschnittsleiter vorort war, ob die nebenrichtungen wieder freigegeben werden oder nicht .! so was ich damals so mitbekommen habe hatten die begleiter von kdo 10 einen relativ easy shop im gegensatz zu anderen kommando's wie zum bleistift kdo 4 ( ehemaliger ministerpräsident der ddr : W.Stoph) !die schwitzten wirklich blut und w...aber anderes thema !



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#23

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 13.08.2012 21:05
von Alfred | 6.841 Beiträge

Frank,

hier http://www.berliner-kurier.de/mauritius/...w,asSearch.html

findest man noch einiges zum Thema.

Hier gibt es auch eine Variante, warum er als "Betreuer" abgelöst wurde.

Da hat sich die Variante mit Honeckers Hund doch schwer geändert.


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#24

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 13.08.2012 21:46
von frank | 1.753 Beiträge

na, alfred da war doch mein bauchgefühl auf dem richtigen kurs das da noch was im busch sein mußte!!



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#25

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 14.08.2012 08:11
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Alfred im Beitrag #23

hier http://www.berliner-kurier.de/mauritius/...w,asSearch.html

findest man noch einiges zum Thema.

Hier gibt es auch eine Variante, warum er als "Betreuer" abgelöst wurde.

Da hat sich die Variante mit Honeckers Hund doch schwer geändert.



der link funzt leider nicht...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#26

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 14.08.2012 08:14
von Alfred | 6.841 Beiträge

Dann den

http://www.berliner-kurier.de/mauritius/...w,asSearch.html

oder einfach Honecker bei der Zeitung in der Suche eingeben.


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#27

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 14.08.2012 08:59
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von frank im Beitrag #22

die affinität zu seinem enkel kann ich wiederum nur bestätigen , aus dem zk der sed raus und sofort hielt 'kommando 10' an um auf den gegenüberliegenden spielplatz in der kl. kurstrasse sein enkel und dessen mutter zu begrüssen , für uns natürlich eine schwierige situation damals da die fast gesamte 'protokollstrecke' auf freie durchfahrt stand , und der erste posten am zk (hatte auch ein halbes jahr das vergnügen) mußte nun entscheiden wenn kein abschnittsleiter vorort war, ob die nebenrichtungen wieder freigegeben werden oder nicht .! so was ich damals so mitbekommen habe hatten die begleiter von kdo 10 einen relativ easy shop im gegensatz zu anderen kommando's wie zum bleistift kdo 4 (ehemaliger ministerpräsident der ddr : W.Stoph) ! die schwitzten wirklich blut und w... aber anderes thema !


@frank, sicherlich spielen dir deine erinnerungen einen streich... erich honecker war nicht das "kommando 10" sondern "kommando XI" (erinnere dich an den freifahrtschein) er war aber "haus 10". man merkt eben, dass du zu lange vor "li" gestanden hast, denn da wurde von den posten die haus- und nicht die kommandonummer gemeldet.


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
zuletzt bearbeitet 14.08.2012 09:00 | nach oben springen

#28

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 14.08.2012 10:32
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow im Beitrag #25
der link funzt leider nicht...
Das kann man so nicht sagen *grins*
Und falls Du zu [...] bist zur Benützung eines Such-Forumulars ... http://www.berliner-kurier.de/panorama/h...4,16773956.html

P.S. Aber was war nun der Grund? Eine West-Schwester hatte der Genosse Generalsekretär und Erster Vorsitzender etc.pp. doch auch. Er wurde doch aber wegen anderer Gründe (offiziell war es 'natürlich' die Gesundheit) von sein Pflichten am 18.10.1989 'entbunden'.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 14.08.2012 11:06 | nach oben springen

#29

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 14.08.2012 12:04
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von 94 im Beitrag #28
Zitat von GilbertWolzow im Beitrag #25
der link funzt leider nicht...
Das kann man so nicht sagen *grins*
Und falls Du zu [...] bist zur Benützung eines Such-Forumulars ... http://www.berliner-kurier.de/panorama/h...4,16773956.html

P.S. Aber was war nun der Grund? Eine West-Schwester hatte der Genosse Generalsekretär und Erster Vorsitzender etc.pp. doch auch. Er wurde doch aber wegen anderer Gründe (offiziell war es 'natürlich' die Gesundheit) von sein Pflichten am 18.10.1989 'entbunden'.

Wie Lothar Herzog abserviert wurde

"Warum ließ man mich fallen wie eine heiße Kartoffel? Nur weil ich Honeckers blöde Töle vor die Tür hatte schicken wollen? Nach und nach fügte sich aus verschiedenen Nachrichtensplittern und Gerüchten aber ein Bild zusammen, das ich dann zu interpretieren verstand. Beate (Herzogs Tochter, Anm. d. Red.) und ihre beiden Freundinnen hatten in der Mocca-Milch-Eisbar in der Karl-Marx-Allee drei Jungen kennengelernt. Die waren „von drüben“. Pünktlich um Mitternacht brachten sie die drei zum Tränenpalast in die Friedrichstraße."

"Abwehrhirne deklinieren alle Optionen durch."

Da jeht et weiter: http://www.berliner-kurier.de/panorama/t...090,item,2.html


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#30

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 14.08.2012 12:44
von werner | 1.591 Beiträge

Vielleicht hätte der Herr Herzog gelegentlich mal auf die Uhr schauen sollen: Er war einfach zu alt für den Job geworden .


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
Feliks D. und KAMÜ haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#31

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 14.08.2012 12:44
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Danke fürs raussuchen @ek40. Das liest sich natürlich ganz anders als die Behauptung mit dem Cocker und war in der Tat ein Sicherheitsrisiko.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#32

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 14.08.2012 16:04
von eisenringtheo | 9.170 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #31
Danke fürs raussuchen @ek40. Das liest sich natürlich ganz anders als die Behauptung mit dem Cocker und war in der Tat ein Sicherheitsrisiko.

Das ist gar nicht so einfach, einen "plausiblen" Grund anzugeben, wenn ein Mitarbeiter aus Sicherheitsgründen sofort versetzt werden muss. Die Begründung mit dem Cocker finde ich gar nicht so schlecht. Genügend originell, dass Dritte sie glauben werden und nicht so besonders, dass Nachfragen kommen.
Theo


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#33

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 14.08.2012 19:13
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von werner im Beitrag #30
Vielleicht hätte der Herr Herzog gelegentlich mal auf die Uhr schauen sollen: Er war einfach zu alt für den Job geworden .


Durchaus nicht von der Hand zu weisen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#34

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 14.08.2012 19:21
von Alfred | 6.841 Beiträge

Und wenn erst noch die Geschichte mit dem Hamster vom Mitglied des Politbüros XY in die Öffentlichkeit kommt.


werner hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#35

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 14.08.2012 20:28
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow im Beitrag #27
Zitat von frank im Beitrag #22

die affinität zu seinem enkel kann ich wiederum nur bestätigen , aus dem zk der sed raus und sofort hielt 'kommando 10' an um auf den gegenüberliegenden spielplatz in der kl. kurstrasse sein enkel und dessen mutter zu begrüssen , für uns natürlich eine schwierige situation damals da die fast gesamte 'protokollstrecke' auf freie durchfahrt stand , und der erste posten am zk (hatte auch ein halbes jahr das vergnügen) mußte nun entscheiden wenn kein abschnittsleiter vorort war, ob die nebenrichtungen wieder freigegeben werden oder nicht .! so was ich damals so mitbekommen habe hatten die begleiter von kdo 10 einen relativ easy shop im gegensatz zu anderen kommando's wie zum bleistift kdo 4 (ehemaliger ministerpräsident der ddr : W.Stoph) ! die schwitzten wirklich blut und w... aber anderes thema !


@frank, sicherlich spielen dir deine erinnerungen einen streich... erich honecker war nicht das "kommando 10" sondern "kommando XI" (erinnere dich an den freifahrtschein) er war aber "haus 10". man merkt eben, dass du zu lange vor "li" gestanden hast, denn da wurde von den posten die haus- und nicht die kommandonummer gemeldet.


da muß ich nun wiederum dir wiedersprechen habe den job zu lange gemacht um die wichtigsten kdo und rufnamen vergessen zu haben
e. honecker : kommando 10 ,rufname : peter 35 bzw.36 (haupt bzw.begleitwagen), funkruf auf protokollstrecke: 'rot für viktor 201 ' !
w.stoph : = 4 , = : = 22 = 21 , = : 'rot' !
h.sindermann = 15 mir entfallen ! = : 'zwei mal gelb' !
alle anderen unter einmal 'gelb' , deligationen unter grün und seine frau margot unter 'grün für fiat'



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#36

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 14.08.2012 21:07
von LO-Wahnsinn | 3.489 Beiträge

Ich finde es immer wieder erfrischend interessant, wenn Insider berichten, entlarvt es doch auch mal die ein oder andere Fehldarstellung.
Damit meine ich jetzt aber nicht den Herrn Herzog, der da offenbar, mit möglicherweise teilweise Halbwahrheiten, seine Rente aufbessern will.
Ich meine für die Enkel ein Buch, naja, das kann man auch mündlich übermitteln.
Es ging wohl eher um eine eventuelle Absicherung für die Enkel.

Was ich mich schon lange frage, und beim Lesen einer Rezession auch wieder fragte, dass ist die Frage, ob die alten Herren am Ende der DDR wirklich noch in der Lage waren, das Bild in der DDR nüchtern zu zeichnen?

Sinngemäss, "Es wurde alles getan um den Dienstherren zu befriedigen".
Ich habe oft den Eindruck, dass die Führungsriege auch betrogen wurde wenn man so will.
Es stellt sich mir die Frage, gab es in der DDR, in der oberen Schicht der Untertanen zuviele Günstlinge?
Wenn ich mir die Geschichte betrachte, so kann ich die Frage durchaus mit "Ja" beantworten.
Es fing ja mit den Erfolgen Feiern, sowie dem "Hochmelden" der "Erfolge" bereits im kleinsten Arbeitskreis an.

Das scheinbar nahezu unbekümmerte Leben der Führung, über das man nachlesen kann -falls es dieses Leben wirklich gab- , scheint in dem Buch auch wieder sichtbar zu werden, Friede Freude Eierkuchen, klar wenn man von den Günstlingen nur betrogen wird.

Auch ist wieder über die Bescheidenheit nachzulesen, so langsam darf man durchaus daran glauben.
Ich bin der festen Überzeugung, die wahren Banditen sassen 1-5 Etagen unter Honecker und die haben sich vor 1989 bereichert und nach 1989 noch viel mehr.
Ich will der alte Herren Brigade die Schuld natürlich nicht gänzlich absprechen, dass das Projekt Sozialismus, welches vom Ansatz, den Lehren her einen ehrlichen Ansatz hatte, gescheitert ist, das hat viele Väter und ist mit schwarz und weiß allein nicht zu begründen.

Naja ehe ich zu weit abweiche...

Über Langnese, die ehemals Deutsche Aktienbrauerei und Nescafe, lasse ich mich lieber nicht aus.
Ausser....DEN DRECK HAB ICH NOCH NIE GEKAUFT...weder damals aus dem Fress-Ex noch heute, darum sehe ich für mein Alter auch noch so frisch aus.


Ein Volk, das sich einem fremden Geist fügt,
verliert schließlich alle guten Eigenschaften und damit sich selbst.
Ernst Moritz Arndt (1769 - 1860)
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#37

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 14.08.2012 21:14
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #36
Ich finde es immer wieder erfrischend interessant, wenn Insider berichten, entlarvt es doch auch mal die ein oder andere Fehldarstellung.
Damit meine ich jetzt aber nicht den Herrn Herzog, der da offenbar, mit möglicherweise teilweise Halbwahrheiten, seine Rente aufbessern will.
Ich meine für die Enkel ein Buch, naja, das kann man auch mündlich übermitteln.
Es ging wohl eher um eine eventuelle Absicherung für die Enkel.

Was ich mich schon lange frage, und beim Lesen einer Rezession auch wieder fragte, dass ist die Frage, ob die alten Herren am Ende der DDR wirklich noch in der Lage waren, das Bild in der DDR nüchtern zu zeichnen?

Sinngemäss, "Es wurde alles getan um den Dienstherren zu befriedigen".
Ich habe oft den Eindruck, dass die Führungsriege auch betrogen wurde wenn man so will.
Es stellt sich mir die Frage, gab es in der DDR, in der oberen Schicht der Untertanen zuviele Günstlinge?
Wenn ich mir die Geschichte betrachte, so kann ich die Frage durchaus mit "Ja" beantworten.
Es fing ja mit den Erfolgen Feiern, sowie dem "Hochmelden" der "Erfolge" bereits im kleinsten Arbeitskreis an.

Das scheinbar nahezu unbekümmerte Leben der Führung, über das man nachlesen kann -falls es dieses Leben wirklich gab- , scheint in dem Buch auch wieder sichtbar zu werden, Friede Freude Eierkuchen, klar wenn man von den Günstlingen nur betrogen wird.

Auch ist wieder über die Bescheidenheit nachzulesen, so langsam darf man durchaus daran glauben.
Ich bin der festen Überzeugung, die wahren Banditen sassen 1-5 Etagen unter Honecker und die haben sich vor 1989 bereichert und nach 1989 noch viel mehr.
Ich will der alte Herren Brigade die Schuld natürlich nicht gänzlich absprechen, dass das Projekt Sozialismus, welches vom Ansatz, den Lehren her einen ehrlichen Ansatz hatte, gescheitert ist, das hat viele Väter und ist mit schwarz und weiß allein nicht zu begründen.

Naja ehe ich zu weit abweiche...

Über Langnese, die ehemals Deutsche Aktienbrauerei und Nescafe, lasse ich mich lieber nicht aus.
Ausser....DEN DRECK HAB ICH NOCH NIE GEKAUFT...weder damals aus dem Fress-Ex noch heute, darum sehe ich für mein Alter auch noch so frisch aus.


rot mark.
...in einem anderen deutschen Staat sagte man immer : wenn das der F...r wüßte, aber der weiss das bestimmt nicht.
Geschichte scheint sich doch zu wiederholen


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#38

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 14.08.2012 21:15
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von LO-Wahnsinn im Beitrag #36
Ich finde es immer wieder erfrischend interessant, wenn Insider berichten, entlarvt es doch auch mal die ein oder andere Fehldarstellung.
Damit meine ich jetzt aber nicht den Herrn Herzog, der da offenbar, mit möglicherweise teilweise Halbwahrheiten, seine Rente aufbessern will.
Ich meine für die Enkel ein Buch, naja, das kann man auch mündlich übermitteln.
Es ging wohl eher um eine eventuelle Absicherung für die Enkel.

Was ich mich schon lange frage, und beim Lesen einer Rezession auch wieder fragte, dass ist die Frage, ob die alten Herren am Ende der DDR wirklich noch in der Lage waren, das Bild in der DDR nüchtern zu zeichnen?

Sinngemäss, "Es wurde alles getan um den Dienstherren zu befriedigen".
Ich habe oft den Eindruck, dass die Führungsriege auch betrogen wurde wenn man so will.
Es stellt sich mir die Frage, gab es in der DDR, in der oberen Schicht der Untertanen zuviele Günstlinge?
Wenn ich mir die Geschichte betrachte, so kann ich die Frage durchaus mit "Ja" beantworten.
Es fing ja mit den Erfolgen Feiern, sowie dem "Hochmelden" der "Erfolge" bereits im kleinsten Arbeitskreis an.

Das scheinbar nahezu unbekümmerte Leben der Führung, über das man nachlesen kann -falls es dieses Leben wirklich gab- , scheint in dem Buch auch wieder sichtbar zu werden, Friede Freude Eierkuchen, klar wenn man von den Günstlingen nur betrogen wird.

Auch ist wieder über die Bescheidenheit nachzulesen, so langsam darf man durchaus daran glauben.
Ich bin der festen Überzeugung, die wahren Banditen sassen 1-5 Etagen unter Honecker und die haben sich vor 1989 bereichert und nach 1989 noch viel mehr.
Ich will der alte Herren Brigade die Schuld natürlich nicht gänzlich absprechen, dass das Projekt Sozialismus, welches vom Ansatz, den Lehren her einen ehrlichen Ansatz hatte, gescheitert ist, das hat viele Väter und ist mit schwarz und weiß allein nicht zu begründen.

Naja ehe ich zu weit abweiche...

Über Langnese, die ehemals Deutsche Aktienbrauerei und Nescafe, lasse ich mich lieber nicht aus.
Ausser....DEN DRECK HAB ICH NOCH NIE GEKAUFT...weder damals aus dem Fress-Ex noch heute, darum sehe ich für mein Alter auch noch so frisch aus.

nun , dann tu dir mal kein zwang an und lass mal sehen !!!



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#39

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 14.08.2012 21:36
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Alfred im Beitrag #34
Und wenn erst noch die Geschichte mit dem Hamster vom Mitglied des Politbüros XY in die Öffentlichkeit kommt.

Um Hamster geht es hier nicht!
Dann mach mal eine Tier-Fred auf. Z.B "Die Hamster(er) der Politbüromitglieder"

Es geht immer noch um die Person L.Herzog und dessen Buch.
Nochmal zur Erinnerung,bevor wir wieder ganz abdriften,dass Thema heißt -Der "Butler" des DDR-Staatschefs-
Danke.


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#40

RE: Der "Butler" des DDR-Staatschefs

in Themen vom Tage 14.08.2012 21:57
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von ek40 im Beitrag #39
Zitat von Alfred im Beitrag #34
Und wenn erst noch die Geschichte mit dem Hamster vom Mitglied des Politbüros XY in die Öffentlichkeit kommt.

Um Hamster geht es hier nicht!
Dann mach mal eine Tier-Fred auf. Z.B "Die Hamster(er) der Politbüromitglieder"

Es geht immer noch um die Person L.Herzog und dessen Buch.
Nochmal zur Erinnerung,bevor wir wieder ganz abdriften,dass Thema heißt -Der "Butler" des DDR-Staatschefs-
Danke.

immer diese vormundschaft ! lass doch die leute diskutieren, ist doch ein forum und dazu ist es da !!!



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