#41

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 09:09
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat


Als " antidemokratisches Pack " sind hier zu benennen, die Organisatoren und Durchführenden des Kapp Putsches und der
daraus entstandenen Organisation " Consul ".
Verteidigt wurde die Weimarer Republik zunächst durch revolutionäre bewaffnete Arbeiter " Die Rote Ruhrarmee ". Das diese über 50 000
Mann starke Truppe ihre Interessen, wie die Erringung der politischen Macht, durchsetzen wollte, ist doch normal, oder? Und dazu wurde in Essen der Zentralrat der Arbeiterräte gegründet.
Der Aufstand wurde bekanntlich von Regierungstruppen, Kapp Putsch - Verbänden und Freikorps niedergeschlagen. Die Rache
war blutig mit Massenerschießungen. Warum?
Ach so, meistens waren die Weimarer Regierungen nicht von einer parlamentarischen Mehrheit getragen. Sie wurden von der SPD toleriert.
Quelle: Tante Wiki in mehreren Artikeln
[/quote]

Deine hier aufgezählten geschichtliche Fakten stelle ich nicht in Zweifel. Du hast aber nichts von den Zielen der roten Ruhrarmee geschrieben. Und da liegt für mich der Hase im Pfeffer, bei einem Sieg wäre es auch eine Diktatur, mit dem Etikettenschwindel " Volksdemokratie" versehen, geworden. Haben wir nun alles durchdekliniert, ist mein Ding nicht die Volksdemokratie.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 23.07.2012 09:13 | nach oben springen

#42

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 09:24
von Polter (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #41

Zitat


Als " antidemokratisches Pack " sind hier zu benennen, die Organisatoren und Durchführenden des Kapp Putsches und der
daraus entstandenen Organisation " Consul ".
Verteidigt wurde die Weimarer Republik zunächst durch revolutionäre bewaffnete Arbeiter " Die Rote Ruhrarmee ". Das diese über 50 000
Mann starke Truppe ihre Interessen, wie die Erringung der politischen Macht, durchsetzen wollte, ist doch normal, oder? Und dazu wurde in Essen der Zentralrat der Arbeiterräte gegründet.
Der Aufstand wurde bekanntlich von Regierungstruppen, Kapp Putsch - Verbänden und Freikorps niedergeschlagen. Die Rache
war blutig mit Massenerschießungen. Warum?
Ach so, meistens waren die Weimarer Regierungen nicht von einer parlamentarischen Mehrheit getragen. Sie wurden von der SPD toleriert.
Quelle: Tante Wiki in mehreren Artikeln



Deine hier aufgezählten geschichtliche Fakten stelle ich nicht in Zweifel. Du hast aber nichts von den Zielen der roten Ruhrarmee geschrieben. Und da liegt für mich der Hase im Pfeffer, bei einem Sieg wäre es auch eine Diktatur, mit dem Etikettenschwindel " Volksdemokratie" versehen, geworden. Haben wir nun alles durchdekliniert, ist mein Ding nicht die Volksdemokratie.

[/quote]

" - die Erringung der politischen Macht, - " ist doch eine deutliche Zielangabe, oder?


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#43

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 09:26
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #36

Ein aktiver Zerstörer dieser Republik war später ein mächtiger Minister in der DDR.
Es ist doch allgemein bekannt, das noch kurz vor und auch nach dem 30. Januar 33 Kommunisten zu Nazis mutierten, auch um ihre Haut zu retten.


@Gert auch wenn Du der Auffassung bist das "es allgemein bekannt" war solltest Du bitte mit etwas mehr wie Floskeln und Allgemeinplätzen daherkommen.
Ich bat Dich ein, zwei konkrete Beispiele zu benennen was bisher nicht geschah.

Gruß
Nostalgiker

Nachtrag:
Interessante Aussage:
Zitat von Gert im Beitrag #41
ist mein Ding nicht die Volksdemokratie.

Was haben wir denn Heute in der von Dir so geschätzten Bundesrepublik für eine Demokratie?
Kanzlerdemokratie?
Bundespräsidentendemokratie?
Parteiendemokratie?
Bankendemokratie?
Konzerndemokratie?

Wie lautet der Artikel 20, Absatz 2 des Grundgesetzes doch gleich?
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.
Hat dieser Satz weder was mit "Volk" noch mit "Demokratie" zu tun?
Ist er eine Irreführung und ein Etikettenschwindel?


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

zuletzt bearbeitet 23.07.2012 09:37 | nach oben springen

#44

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 12:39
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Nostalgiker im Beitrag #43
Zitat von Gert im Beitrag #36

Ein aktiver Zerstörer dieser Republik war später ein mächtiger Minister in der DDR.
Es ist doch allgemein bekannt, das noch kurz vor und auch nach dem 30. Januar 33 Kommunisten zu Nazis mutierten, auch um ihre Haut zu retten.


@Gert auch wenn Du der Auffassung bist das "es allgemein bekannt" war solltest Du bitte mit etwas mehr wie Floskeln und Allgemeinplätzen daherkommen.
Ich bat Dich ein, zwei konkrete Beispiele zu benennen was bisher nicht geschah.

Gruß
Nostalgiker

Nachtrag:
Interessante Aussage:
Zitat von Gert im Beitrag #41
ist mein Ding nicht die Volksdemokratie.

Was haben wir denn Heute in der von Dir so geschätzten Bundesrepublik für eine Demokratie?
Kanzlerdemokratie?
Bundespräsidentendemokratie?
Parteiendemokratie?
Bankendemokratie?
Konzerndemokratie?

Wie lautet der Artikel 20, Absatz 2 des Grundgesetzes doch gleich?
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.
Hat dieser Satz weder was mit "Volk" noch mit "Demokratie" zu tun?
Ist er eine Irreführung und ein Etikettenschwindel?



@Nostalgiker
Der Begriff "Volksdemokratie" in der Form des zusammengesetzten Substantivs ist eine Wortschöpfung der Kommunisten. Wie das Gebilde aussieht, haben sie in 44 Jahren bewiesen. Jedenfalls war das Volk dieser Demokratieform sehr überdrüssig, nicht nur im anderen deutschen Staat sondern bei all diesen "Volksdemokratien" des sog. Ostblocks. Die Auflösung war teilweise mit soviel Hass verbunden, wie z.B. Rumänien, dass sie Perioden staatlicher Anarchie nach sich zog. Das alles müsste dir aber bekannt sein und als solches hast du meinen Post auch sicher verstanden. Daher sehe ich deine Nachfrage mit der begleitenden, ausschweifenden Darstellung in Frageform eher als Selbstdarstellung an und weniger als wirkliches Interesse.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
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#45

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 13:29
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #41


Du hast aber nichts von den Zielen der roten Ruhrarmee geschrieben. Und da liegt für mich der Hase im Pfeffer, bei einem Sieg wäre es auch eine Diktatur, mit dem Etikettenschwindel " Volksdemokratie" versehen, geworden. Haben wir nun alles durchdekliniert, ist mein Ding nicht die Volksdemokratie.




Nur, das es den Begriff Volksdemoratie damals noch nicht gab.

Und keine Angst, die Diktatur der Rechten in Deutschland bleibt unübertroffen.
Auch wenn ihr noch so oft nach Links zeigt.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#46

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 17:12
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #44
Zitat von Nostalgiker im Beitrag #43
Zitat von Gert im Beitrag #36

Ein aktiver Zerstörer dieser Republik war später ein mächtiger Minister in der DDR.
Es ist doch allgemein bekannt, das noch kurz vor und auch nach dem 30. Januar 33 Kommunisten zu Nazis mutierten, auch um ihre Haut zu retten.


@Gert auch wenn Du der Auffassung bist das "es allgemein bekannt" war solltest Du bitte mit etwas mehr wie Floskeln und Allgemeinplätzen daherkommen.
Ich bat Dich ein, zwei konkrete Beispiele zu benennen was bisher nicht geschah.

Gruß
Nostalgiker

Nachtrag:
Interessante Aussage:
Zitat von Gert im Beitrag #41
ist mein Ding nicht die Volksdemokratie.

Was haben wir denn Heute in der von Dir so geschätzten Bundesrepublik für eine Demokratie?
Kanzlerdemokratie?
Bundespräsidentendemokratie?
Parteiendemokratie?
Bankendemokratie?
Konzerndemokratie?

Wie lautet der Artikel 20, Absatz 2 des Grundgesetzes doch gleich?
Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.
Hat dieser Satz weder was mit "Volk" noch mit "Demokratie" zu tun?
Ist er eine Irreführung und ein Etikettenschwindel?



@Nostalgiker
Der Begriff "Volksdemokratie" in der Form des zusammengesetzten Substantivs ist eine Wortschöpfung der Kommunisten. Wie das Gebilde aussieht, haben sie in 44 Jahren bewiesen. Jedenfalls war das Volk dieser Demokratieform sehr überdrüssig, nicht nur im anderen deutschen Staat sondern bei all diesen "Volksdemokratien" des sog. Ostblocks. Die Auflösung war teilweise mit soviel Hass verbunden, wie z.B. Rumänien, dass sie Perioden staatlicher Anarchie nach sich zog. Das alles müsste dir aber bekannt sein und als solches hast du meinen Post auch sicher verstanden. Daher sehe ich deine Nachfrage mit der begleitenden, ausschweifenden Darstellung in Frageform eher als Selbstdarstellung an und weniger als wirkliches Interesse.




@Gert,

wie immer nicht richtig abgeschrieben.
der Begriff "Volksdemokratie" oder auch "Volksrepublik" wurde nach dem zweiten Weltkrieg geprägt um damit eine Abgrenzung der politischen Systeme welche damals im Einflussbereich der Sowjetunion entstanden gegenüber den bürgerlichen Demokratien des Westens zu verdeutlichen.
Eine Besonderheit der "Volksdemokratien" war der das zur Errichtung selbiger keine proletarische Revolution Voraussetzung war.

Auf dem späteren Gebiet der DDR wurde immer von der Vollendung der bürgerlichen Revolution von 1848/49 gesprochen, nie von einer proletarischen Revolution.
In einigen der damaligen Volksdemokratien erlangten die kommunistischen Regierenden die Macht mittels eines Konsens der Wählenden welcher sich aus der Situation nach dem zweiten Weltkrieg erklärte.

Der von Dir angeführte Ruhraufstand von 1920, übrigens unter der Führung eines Bündnisses von SPD, USPD und KPD, hatte als erklärtes Ziel die Erringung der politischen Macht durch die Diktatur des Proletariats. Also nichts mit "Volksdemokratie".

Übrigens wird diese Wortschöpfung wahlweise Tito oder Stalin zugeschrieben wobei ich mehr zu Tito tendiere denn Stalin hatte nun wirklich nichts damit am Hut das in den sich Volksdemokratie titulierenden Staaten weiterhin Elemente der bürgerlichen Demokratie erhalten blieben, während sie gleichzeitig in das Einflussgebiet der Sowjetunion eingeordnet werden konnten.

Gruß
Nostalgiker


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Text: Kurt Demmler

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#47

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 17:14
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #45
Zitat von Gert im Beitrag #41


Du hast aber nichts von den Zielen der roten Ruhrarmee geschrieben. Und da liegt für mich der Hase im Pfeffer, bei einem Sieg wäre es auch eine Diktatur, mit dem Etikettenschwindel " Volksdemokratie" versehen, geworden. Haben wir nun alles durchdekliniert, ist mein Ding nicht die Volksdemokratie.




Nur, das es den Begriff Volksdemoratie damals noch nicht gab.

Und keine Angst, die Diktatur der Rechten in Deutschland bleibt unübertroffen.
Auch wenn ihr noch so oft nach Links zeigt.


rot mark.
@damals, das ist richtig, da stimme ich dir 100 % zu. Ich möchte aber das Ranking of the bad guys vervollständigen und setze die Volksdemokratie linksradikaler Couleur auf Platz 2, denn da gehört sie unwiderruflich hin.
Diese beiden sóg. Staatsformen sind das abartigste, das die Menschheitsgeschichte jemals hervorgebracht hat. Sie waren jedenfalls für das Millionen zählende Volk keine gute Staatsform. Für was sie gut waren, weiss der Teufel.


.
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#48

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 17:53
von damals wars | 12.113 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #47
Zitat von damals wars im Beitrag #45
Zitat von Gert im Beitrag #41


Du hast aber nichts von den Zielen der roten Ruhrarmee geschrieben. Und da liegt für mich der Hase im Pfeffer, bei einem Sieg wäre es auch eine Diktatur, mit dem Etikettenschwindel " Volksdemokratie" versehen, geworden. Haben wir nun alles durchdekliniert, ist mein Ding nicht die Volksdemokratie.




Nur, das es den Begriff Volksdemoratie damals noch nicht gab.

Und keine Angst, die Diktatur der Rechten in Deutschland bleibt unübertroffen.
Auch wenn ihr noch so oft nach Links zeigt.


rot mark.
@damals, das ist richtig, da stimme ich dir 100 % zu. Ich möchte aber das Ranking of the bad guys vervollständigen und setze die Volksdemokratie linksradikaler Couleur auf Platz 2, denn da gehört sie unwiderruflich hin.
Diese beiden sóg. Staatsformen sind das abartigste, das die Menschheitsgeschichte jemals hervorgebracht hat. Sie waren jedenfalls für das Millionen zählende Volk keine gute Staatsform. Für was sie gut waren, weiss der Teufel.




War ja klar, das Du die Diktaturen, die schmeichelhaft mit Moanarchie umschrieben werden, unterschlägst.
Und somit im gleichem Atemzug die Toten dieser Diktatur im ersten Weltkrieg. Die deutschen Rechten unterschiedlicher Coleur sind und bleiben weltweit unübertroffen.


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"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 23.07.2012 17:54 | nach oben springen

#49

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 19:19
von Rostocker | 7.716 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #47
Zitat von damals wars im Beitrag #45
Zitat von Gert im Beitrag #41


Du hast aber nichts von den Zielen der roten Ruhrarmee geschrieben. Und da liegt für mich der Hase im Pfeffer, bei einem Sieg wäre es auch eine Diktatur, mit dem Etikettenschwindel " Volksdemokratie" versehen, geworden. Haben wir nun alles durchdekliniert, ist mein Ding nicht die Volksdemokratie.




Nur, das es den Begriff Volksdemoratie damals noch nicht gab.

Und keine Angst, die Diktatur der Rechten in Deutschland bleibt unübertroffen.
Auch wenn ihr noch so oft nach Links zeigt.


rot mark.
@damals, das ist richtig, da stimme ich dir 100 % zu. Ich möchte aber das Ranking of the bad guys vervollständigen und setze die Volksdemokratie linksradikaler Couleur auf Platz 2, denn da gehört sie unwiderruflich hin.
Diese beiden sóg. Staatsformen sind das abartigste, das die Menschheitsgeschichte jemals hervorgebracht hat. Sie waren jedenfalls für das Millionen zählende Volk keine gute Staatsform. Für was sie gut waren, weiss der Teufel.




Sicher ist was dran,sonst wären diese Staatsformen nicht abgedankt.Aber welche Staatsform ist schon perfekt! Nicht mal diese Staatsform.Bleiben wir nur mal im super schönen Deutschland.Die Verarmung nimmt immer mehr zu,man kann es so sagen--die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander.Ich frag mich,war es oder gab es das in diesen Ausmaß schon vor 20 bis 30 Jahren? Wenn nicht--ist die Demokratie auf den Rückmarsch und die Zukunft wird es Zeigen was wird.


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#50

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 19:53
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rostocker im Beitrag #49
Zitat von Gert im Beitrag #47
Zitat von damals wars im Beitrag #45
Zitat von Gert im Beitrag #41


Du hast aber nichts von den Zielen der roten Ruhrarmee geschrieben. Und da liegt für mich der Hase im Pfeffer, bei einem Sieg wäre es auch eine Diktatur, mit dem Etikettenschwindel " Volksdemokratie" versehen, geworden. Haben wir nun alles durchdekliniert, ist mein Ding nicht die Volksdemokratie.




Nur, das es den Begriff Volksdemoratie damals noch nicht gab.

Und keine Angst, die Diktatur der Rechten in Deutschland bleibt unübertroffen.
Auch wenn ihr noch so oft nach Links zeigt.


rot mark.
@damals, das ist richtig, da stimme ich dir 100 % zu. Ich möchte aber das Ranking of the bad guys vervollständigen und setze die Volksdemokratie linksradikaler Couleur auf Platz 2, denn da gehört sie unwiderruflich hin.
Diese beiden sóg. Staatsformen sind das abartigste, das die Menschheitsgeschichte jemals hervorgebracht hat. Sie waren jedenfalls für das Millionen zählende Volk keine gute Staatsform. Für was sie gut waren, weiss der Teufel.




Sicher ist was dran,sonst wären diese Staatsformen nicht abgedankt.Aber welche Staatsform ist schon perfekt! Nicht mal diese Staatsform.Bleiben wir nur mal im super schönen Deutschland.Die Verarmung nimmt immer mehr zu,man kann es so sagen--die Schere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander.Ich frag mich,war es oder gab es das in diesen Ausmaß schon vor 20 bis 30 Jahren? Wenn nicht--ist die Demokratie auf den Rückmarsch und die Zukunft wird es Zeigen was wird.



vor 30 Jahren gab es auch schon Arme. Damals nannte man sie Sozialhilfe-Empfänger. Ich verfüge nicht über Vergleichszahlen aber in meiner Umgebung ( ist nicht repräsentativ) geht es den Leuten genauso gut oder gar besser als vor 30 Jahren. Das sind bürgerliche Kreise mit guten Berufsabschlüssen, also Hoch-Fachschulen und mittlere Bildungsabschlüsse wie Realschule plus Lehre. Dass die Schere zwischen arm und reich aufgeht höre ich auch in den Nachrichten und es wird wohl stimmen Wir werden sehen wohin die Entwicklung geht

.


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John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#51

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 20:18
von LO-Fahrer | 605 Beiträge

Zurück zum Thema!!!

Ich will die Gruppe um Stauffenberg nicht kleinreden, aber daß sie in diesem deutschen Staat als die alleinigen Wiederständler gegen Hitler dargestellt werden stößt mir doch etwas suer auf!!!


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#52

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 20:37
von eisenringtheo | 9.157 Beiträge

Zitat von LO-Fahrer im Beitrag #51
Zurück zum Thema!!!

Ich will die Gruppe um Stauffenberg nicht kleinreden, aber daß sie in diesem deutschen Staat als die alleinigen Wiederständler gegen Hitler dargestellt werden stößt mir doch etwas suer auf!!!


Das kommt vor allem daher, dass sie die weitaus grösste und bedeutendste Widerstandsgruppe war, mit "Verschwörern" bis in die höchsten Spitzen von Politik und Militär. Es ist durchaus möglich, dass der Putsch geglückt wäre, wenn sich General Friedrich Fromm auf die Seite von General Friedrich Olbricht gestellt hätte.
Theo


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#53

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 21:00
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von LO-Fahrer im Beitrag #51
Zurück zum Thema!!!

Ich will die Gruppe um Stauffenberg nicht kleinreden, aber daß sie in diesem deutschen Staat als die alleinigen Wiederständler gegen Hitler dargestellt werden stößt mir doch etwas suer auf!!!


Nicht nur Dir! Sozialdemokraten und Kommunisten, mithin die Widerständler der ersten Stunde, werden in diesem Staat heute nicht mehr erwähnt und auch nicht sonderlich geehrt. Gerade zweitgenannt nicht! Auf der anderen Seite wird eine kleine reaktionäre und adlige Offiziersclique, die ihrem Führer vorher ergeben von Sieg zu Sieg gefolgt ist und erst angesichts der Niederlage für sich zu retten versuchte was noch zu retten ist, vollkommen unpassend überhöht und als DER deutsche Widerstand gefeiert.

Dass sich die Bundeswehr, als in der Tradition der Wehrmacht stehend, daran massiv beteiligt überrascht mich da nicht wirklich.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#54

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 21:12
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Polter im Beitrag #39
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #33
Zitat von Polter im Beitrag #23
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #13
Zitat von damals wars im Beitrag #11
Ob man die Führung der Wehrmacht tatsächlich dazu gebracht hätte, bedingungslos zu kapitulieren, darf bezweifelt werden.

Und das war eine Bedingung der Alliierten für einen Friedensschluss.

Man hätte sicher versucht,es so zu machen, wie es Karl Dönitz 1945 in seiner Rundfunkansprache sagte: „Meine erste Aufgabe ist es, deutsche Menschen vor der Vernichtung durch den vordrängenden bolschewistischen Feind zu retten. "
Sprich, im Osten weiterkämpfen, und vor den Amis zu kapitulieren.


Im Mai 1945 haben viele deutsche Soldaten noch gehoft das ein Buendnis mit den Amerikanern gegen die Russen zustande kommen wird. Das hat mir mein Vater immer erzaehlt. Leider kam es dazu nicht.


Das ist doch mal eine Aussage!

Wanderer zwischen 2 Welten! Kannst Du mir dies erklären?



Das hat mir mein Vater erzaehlt. Damals hatten viele Soldaten fest mit einen Kurswechsel der Amis gegen die Sowjets gerechnet.




Dann stammt die Aussage: Leider kam es dazu nicht. von Deinem Vater?




Spaetestens in den fuenfziger Jahren hatten es die Amis endlich begriffen das man ohne deutsche Hilfe den Expansionsdrang der Sowjets nicht aufhalten kann. Waeren die Amerikaner schon kurz nach dem 8.Mai 1945 zu dieser Einsicht gekommen, dann haette man vielleicht die Russen in den Osten zuruecktreiben koennen, und den Voelkern Osteuropas waeren die fast 50 Jahre sowjetische Schreckensherschaft erspart geblieben.


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#55

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 21:26
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #53
Zitat von LO-Fahrer im Beitrag #51
Zurück zum Thema!!!

Ich will die Gruppe um Stauffenberg nicht kleinreden, aber daß sie in diesem deutschen Staat als die alleinigen Wiederständler gegen Hitler dargestellt werden stößt mir doch etwas suer auf!!!


Nicht nur Dir! Sozialdemokraten und Kommunisten, mithin die Widerständler der ersten Stunde, werden in diesem Staat heute nicht mehr erwähnt und auch nicht sonderlich geehrt. Gerade zweitgenannt nicht! Auf der anderen Seite wird eine kleine reaktionäre und adlige Offiziersclique, die ihrem Führer vorher ergeben von Sieg zu Sieg gefolgt ist und erst angesichts der Niederlage für sich zu retten versuchte was noch zu retten ist, vollkommen unpassend überhöht und als DER deutsche Widerstand gefeiert.

Dass sich die Bundeswehr, als in der Tradition der Wehrmacht stehend, daran massiv beteiligt überrascht mich da nicht wirklich.



Kommunisten kaempften zwar gegen die Nazis, aber die Regierungsform die sie damals anstrebten war in vielen Punkten genau so unmenschlich und freiheitsfeindlich wie das Naziregime. Bei einem gelungenen Putsch der Kommunisten gegen die Nazis waeren die deutschen Buerger, insbesondere der Mittelstand, doch nur vom Regen in die Traufe gekommen.


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#56

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 22:29
von Rostocker | 7.716 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #55
Zitat von Feliks D. im Beitrag #53
Zitat von LO-Fahrer im Beitrag #51
Zurück zum Thema!!!

Ich will die Gruppe um Stauffenberg nicht kleinreden, aber daß sie in diesem deutschen Staat als die alleinigen Wiederständler gegen Hitler dargestellt werden stößt mir doch etwas suer auf!!!


Nicht nur Dir! Sozialdemokraten und Kommunisten, mithin die Widerständler der ersten Stunde, werden in diesem Staat heute nicht mehr erwähnt und auch nicht sonderlich geehrt. Gerade zweitgenannt nicht! Auf der anderen Seite wird eine kleine reaktionäre und adlige Offiziersclique, die ihrem Führer vorher ergeben von Sieg zu Sieg gefolgt ist und erst angesichts der Niederlage für sich zu retten versuchte was noch zu retten ist, vollkommen unpassend überhöht und als DER deutsche Widerstand gefeiert.

Dass sich die Bundeswehr, als in der Tradition der Wehrmacht stehend, daran massiv beteiligt überrascht mich da nicht wirklich.



Kommunisten kaempften zwar gegen die Nazis, aber die Regierungsform die sie damals anstrebten war in vielen Punkten genau so unmenschlich und freiheitsfeindlich wie das Naziregime. Bei einem gelungenen Putsch der Kommunisten gegen die Nazis waeren die deutschen Buerger, insbesondere der Mittelstand, doch nur vom Regen in die Traufe gekommen.



So ein Quatsch--Mit wem sollten die Kommunisten denn noch Putschen,viele Führer von ihnen waren im Exil oder saßen zusammen mit Sozialdemokraten,Christen,Juden und Andersdenkenden im KZ oder wurden ermordet.


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#57

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 22:38
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

@Wanderer, #54 und #55 von dir lassen mich darüber grübeln was für Substanzen Du einsetzt um zu solche "Erkenntnissen" zu kommen.

Lassen wir mal den Anlass; der Führer und der Nationalsozialismus; beiseite war es ein Militärputsch und keine nachträglich zum Widerstand hochgejubelte Tat.

Der Widerstand gegen das NS-Regime umfasste sehr viel mehr Menschen als eine Handvoll frustrierter adliger Offiziere.

Jedes der beiden Nachkriegsdeutschlands favorisierte "seine" Widerstandskämpfer. Die DDR logischerweise diejenigen welche den Kommunisten nahestanden oder es selber waren, die Bundesrepublik die Offiziere der Wehrmacht welche für den Mythos der ehrenhaft kämpfenden Truppe standen. Die Schandtaten, das waren auch damals die Anderen.

Die unter dem Namen "Rote Kapelle" bekannt gewordene Vereinigung von verschiedenen Gruppen im Widerstand, nicht nur in Deutschland wurde nach dem Krieg aus sehr pragmatischen Gründen auf eine Gruppe Menschen reduziert welche hauptsächlich Spionage betrieben und das auch noch für die Sowjetunion......
Die DDR nahm sich das Recht heraus zu behaupten das Widerstand gegen das NS-Regime nur unter Führung der Kommunisten wirklicher Widerstand war, die Bundesrepublik konnte mit der "Roten Kapelle" in der hauptsächlich bürgerliche Intellektuelle engagiert waren nicht richtig punkten weil eben der "Makel" der Spionage an sie geheftet wurde und um nun überhaupt keine Ikonen des Widerstandes zu haben wurden eben ein paar Attentäter zu den Widerständlern an sich aufgebaut.
Mit dem fatalen Ergebnis das andere Formen des Widerstandes im öffentlichen Bewusstsein der heutigen Bundesrepublik so gut wie überhaupt nicht vorkommen.

Die Ziele der Gruppe um Stauffenberg waren so edel nicht, erhofften sie sich doch mit der Beseitigung des Führers die Voraussetzungen für separate Friedensverhandlungen mit den westlichen Kriegsgegnern zu schaffen
Ein Großteil der aus den konservativen Kreisen von Bürgertum, Adel und Militär stammenden Verschwörer lehnte die parlamentarische Demokratie ab und die Frage "wie geht es danach weiter" wurde bis auf die Beendigung des Krieges durch Friedensverhandlungen, nicht durch Kapitulation! und Beendigung der Judenverfolgung nicht weiter durchdacht.
Der Gruppe um Stauffenberg wird eine durchaus antidemokratische, elitistischen und nationalistische Haltung nachgesagt.

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
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die neuen Menschen, der neue Mensch,
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außen und unter`m Haar
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_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#58

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 23.07.2012 22:40
von Rostocker | 7.716 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #54
Zitat von Polter im Beitrag #39
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #33
Zitat von Polter im Beitrag #23
Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #13
Zitat von damals wars im Beitrag #11
Ob man die Führung der Wehrmacht tatsächlich dazu gebracht hätte, bedingungslos zu kapitulieren, darf bezweifelt werden.

Und das war eine Bedingung der Alliierten für einen Friedensschluss.

Man hätte sicher versucht,es so zu machen, wie es Karl Dönitz 1945 in seiner Rundfunkansprache sagte: „Meine erste Aufgabe ist es, deutsche Menschen vor der Vernichtung durch den vordrängenden bolschewistischen Feind zu retten. "
Sprich, im Osten weiterkämpfen, und vor den Amis zu kapitulieren.


Im Mai 1945 haben viele deutsche Soldaten noch gehoft das ein Buendnis mit den Amerikanern gegen die Russen zustande kommen wird. Das hat mir mein Vater immer erzaehlt. Leider kam es dazu nicht.


Das ist doch mal eine Aussage!

Wanderer zwischen 2 Welten! Kannst Du mir dies erklären?



Das hat mir mein Vater erzaehlt. Damals hatten viele Soldaten fest mit einen Kurswechsel der Amis gegen die Sowjets gerechnet.




Dann stammt die Aussage: Leider kam es dazu nicht. von Deinem Vater?




Spaetestens in den fuenfziger Jahren hatten es die Amis endlich begriffen das man ohne deutsche Hilfe den Expansionsdrang der Sowjets nicht aufhalten kann. Waeren die Amerikaner schon kurz nach dem 8.Mai 1945 zu dieser Einsicht gekommen, dann haette man vielleicht die Russen in den Osten zuruecktreiben koennen, und den Voelkern Osteuropas waeren die fast 50 Jahre sowjetische Schreckensherschaft erspart geblieben.


Klar und das Nürnberger-Tribunal hätte man sich sparen können.Und die ganzen Sondereinsatzkommandos gleich wieder mitschicken und nebenbei so die Neueröffnung von Ausschwitz feiern.Bei einen gemeinsamen Feldzug gegen den Osten.Und mit sicherheit hätte es der amerikanischen Demokratie gut getan. Aber zum Glück kann man sagen,das die Vernunft gesiegt hat.


damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#59

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.07.2012 11:04
von Tobeck | 484 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #54

Spaetestens in den fuenfziger Jahren hatten es die Amis endlich begriffen das man ohne deutsche Hilfe den Expansionsdrang der Sowjets nicht aufhalten kann. Waeren die Amerikaner schon kurz nach dem 8.Mai 1945 zu dieser Einsicht gekommen, dann haette man vielleicht die Russen in den Osten zuruecktreiben koennen, und den Voelkern Osteuropas waeren die fast 50 Jahre sowjetische Schreckensherschaft erspart geblieben.


Churchill hatte für einen Angriff gegen die sowjetischen Truppen bereits konkrete Pläne im Mai 1945 ausarbeiten lassen - Code-Name Operation Unthinkable. Diese Pläne wurden bis 1998 geheimgehalten. Als Angriffstermin war der 1. Juli 1945 vorgesehen. Der Angriff sollte im Raum Dresden mit bis zu 47 britischen und US-amerikanischen Divisionen beginnen. Da Japan noch nicht besiegt war und wegen der Kräfteverhältnisse zu dem Zeitpunkt, wurde allerdings davon Abstand genommen. Auf US-amerikanischer Seite wurde dieser Plan von US-General Patton unterstützt, der deshalb später versetzt wurde.

Wie sich die Situation bei einem geglückten Putsch Stauffenbergs entwickelt hätte, bleibt natürlich Spekulation. Die Kapitulation wäre vermutlich früher erfolgt.


zuletzt bearbeitet 24.07.2012 11:05 | nach oben springen

#60

RE: 20 Juli 1944

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 24.07.2012 11:44
von 94 | 10.792 Beiträge

Hätte zu dem Thema mal 'ne Buchempfehlung, hier mal der Klappentext ...

Am 20. Juli 1944 sprengen die Verschwörer um Graf Stauffenberg den »Führer« in die Luft. Doch dem Jubel über Hitlers Tod folgt gleich die Ernüchterung: Der Kreis der Attentäter hat nicht genug Rückhalt in der Bevölkerung und bei der Wehrmacht, um sich allein an der Macht zu halten. So kommt es zu einem Bündnis mit Heinrich Himmler und der SS, denn die ist mit einer Million gut bewaffneter und gut organisierter Mitglieder eine Macht im Staat.
Währenddessen sind die Kriegsfronten kaum zu halten. Im letzten Moment wendet Deutschland die drohende Niederlage durch einen Atomschlag ab: Die Deutschen machen Minsk dem Erdboden gleich und zwingen die Alliierten zu einem Frieden, der dem Deutschen Reich die Grenzen vom April 1940 garantiert. Damit etabliert sich Deutschland als dritte Supermacht neben den USA und der Sowjetunion.
1953, keine zehn Jahre nach diesen Ereignissen, tauchen zwei CIA-Agenten bei Knut Werdin auf. Werdin, ein ehemaliger SD-Offizier, hatte die deutschen Atomschlagkapazitäten an die Amerikaner verraten und lebt seitdem unter falschem Namen auf einem einsamen Hof an der Grenze zu Mexiko. Jetzt soll er zurück nach Deutschland gehen, um Heinrich Himmler zu ermorden. Der Reichsführer-SS stört die Interessen der USA, es droht sogar ein dritter Weltkrieg, wenn Himmler nicht beseitigt wird. Niemand ist besser für diesen Auftrag geeignet als Werdin.

Quelle: http://www.cditfurth.de/21buch.htm

Achso, das Buch:


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 24.07.2012 12:34 | nach oben springen



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