#21

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 11:47
von OHS_Feldwebel (gelöscht)
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"wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten."
politik studiert man um später einen fetten posten im aufsichtsrat einer fetten firma zu bekommen oder ein buch zu schreiben, das sich auch verkauft. politik wurde noch nie für die einfachen menschen gemacht.
"gesetze sind heute was früher religion war, die fesseln der bürger"

"lieber gott hilf mir dinge zu ertragen, die ich sowieso nicht ändern kann"

fazit: sogenannte volksvertreter!? am thema vorbei. setzen 5 (im osten war ja 5 die schlechteste schulnote, nur die wessis brauchten noch ne note 6 für was schlechteres ;-), wenn das nicht alles erklärt.)

bis die tage
feldwebel


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#22

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 12:33
von Fritze (gelöscht)
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Wie sagte schon Curd Jürgens im Spielfilm " Des Teufels General " : " Könnte gar nicht so viel saufen ,wie ich kotzen müsste ! "


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#23

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 13:00
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #5
Ne Hackel, weder Aufstand noch eigene Wertung.

Einfach mal erfahren wie der Rest hier so über die aktuelle Situation urteilt, ob er sich und seine Interessen wirklich noch vertreten und diese Regierung als demokratisch und handlungsfähig ansieht.


Nicht immer Feliks, aber schon ausreichend genug, dass ich mir ein "Parlament" wie die Volkskammer gewiss nicht zurückwünsche.
Man hat zwischen 2 Übeln zu wählen und da wähle ich eindeutig den Bundestag.

Schönes We wünscht aus dem Rheinland Gert


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#24

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 13:02
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von OHS_Feldwebel im Beitrag #21
"wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten."
politik studiert man um später einen fetten posten im aufsichtsrat einer fetten firma zu bekommen oder ein buch zu schreiben, das sich auch verkauft. politik wurde noch nie für die einfachen menschen gemacht.
"gesetze sind heute was früher religion war, die fesseln der bürger"

"lieber gott hilf mir dinge zu ertragen, die ich sowieso nicht ändern kann"

fazit: sogenannte volksvertreter!? am thema vorbei. setzen 5 (im osten war ja 5 die schlechteste schulnote, nur die wessis brauchten noch ne note 6 für was schlechteres ;-), wenn das nicht alles erklärt.)

bis die tage
feldwebel


sag mal Feldwebel hast du solche "politischen Ergüsse", wie hier gepostet, auf dieser Rosa Luxemburg Schule gelernt, die du in deinem Avatar präsentierst ?


.
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#25

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 13:12
von OHS_Feldwebel (gelöscht)
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Zitat von Gert im Beitrag #24
Zitat von OHS_Feldwebel im Beitrag #21
"wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten."
politik studiert man um später einen fetten posten im aufsichtsrat einer fetten firma zu bekommen oder ein buch zu schreiben, das sich auch verkauft. politik wurde noch nie für die einfachen menschen gemacht.
"gesetze sind heute was früher religion war, die fesseln der bürger"

"lieber gott hilf mir dinge zu ertragen, die ich sowieso nicht ändern kann"

fazit: sogenannte volksvertreter!? am thema vorbei. setzen 5 (im osten war ja 5 die schlechteste schulnote, nur die wessis brauchten noch ne note 6 für was schlechteres ;-), wenn das nicht alles erklärt.)

bis die tage
feldwebel


sag mal Feldwebel hast du solche "politischen Ergüsse", wie hier gepostet, auf dieser Rosa Luxemburg Schule gelernt, die du in deinem Avatar präsentierst ?




aber nein, sowas habe ich erst im vereinten vaterland aufgeschnappt.
da war die schule schon abgewickelt.
gruss feldwebel


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#26

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 15:11
von Rainman2 | 5.754 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #24
... sag mal Feldwebel hast du solche "politischen Ergüsse", wie hier gepostet, auf dieser Rosa Luxemburg Schule gelernt, die du in deinem Avatar präsentierst ? ...

Hallo Gert,

aber nein, Feldwebel hat an der Offiziershochschule gedient und wurde da nicht ausgebildet. Ausgebildet wurden da solche Typen wie ich, denen in der Ausbildung bei der Kritik an der bürgerlichen Demokratie durchaus auch ein paar markige Worte der hier von Feldwebel präsentierten Art in die Ohren gestopft worden sind. Immerhin hatten wir den demokratischen Zentralismus ... aber ich will damit jetzt nicht in den OffTopic-Bereich rennen.

Zitat von Hackel39 im Beitrag #19
... Ich hatte früher schon mal prophezeit, daß nur noch NGO's (Nichtregierungsorganisationen) diesen gordischen Knoten zu lösen vermögen, eine solche ist eigentlich schon die Piratenpartei, es müssen aber viel mehr Interessengruppen zusammen kommen.
Es kann durchaus sein, daß die nur der Anfang einer neuen politischen Architektur werden, daß politische Formationen so wie die Jahreszeiten wechseln und uns genau das vor einem sehr langen Winter bewahren könnte.

Die Piratenpartei ist leider nichts anderes, als eine Protestplattform. Die einzige Bewegung dieser Art, die es geschafft hat sich in der Politik zu etablieren, waren die Grünen, die sich aber von der Piratenpartei dadurch unterschieden, dass sie mit durchaus konkreten poltischen Zielen antraten. Das half ihnen, über die programmatischen Streits und Spaltungen hinweg zu kommen. Aber 1999 war klar zu erkennen: Wer regieren will, muss bereit sein, Prinzipien zu verraten (Jugoslawienkrieg). Aber auch die Krise hat diese Partei gemeistert, mit dem Erfolg, dass sie inzwischen kaum noch von den anderen zu unterscheiden sind. Ich denke, die Lösung liegt hier in der politischen Strukturierung um konkrete politische Fragen. Das Parteimodell, bei dem seitens der Parteien versucht wird, auf alle Fragen der Gesellschaft prinzipielle Lösungen anzubieten, scheitert zunehmend an der Komplexität der Fragen. Deswegen den Bundestag zur Schwatzbude und zum Abnickorgan zu erklären, kann ich nicht teilen. Politikerschelte ist so in etwa, wie den Hund zu treten, der an der Leine seines Herrchens hängt.

ciao Rainman


"Ein gutes Volk, mein Volk. Nur die Leute sind schlecht bis ins Mark."
(aus: "Wer reißt denn gleich vor'm Teufel aus", DEFA 1977)


hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 21.07.2012 15:11 | nach oben springen

#27

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 16:03
von Eulenspiegel (gelöscht)
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In Anbetracht der Tatsache, dass sich die derzeitigen Volkszertreter keinen Deut anders verhalten als sie es bereits vor vielen Jahrzehnten taten, was auch immer bekannt war, stellt sich mir die Frage, warum diese Frage?

Sie wurden gewählt und somit bestätigt in der gezeigten Art und Weise fort zu fahren; von einem mündigen Volk, das sich aus ganz viel Erwachsenen, also reifen verantwortungsvollen Menschen zusammen setzt.

Mich deucht, das größte Problem liegt in den Wählern selbst: Das größte Übel ist, zu glauben, das kleinere wählen zu können/müssen!

Und dann gibt es auch noch einen nicht geringen Anteil derer, die der Meinung sind, dass man nicht kommunizieren (wählen) könne.

Allesamt zeigen sich mir als naive kindgesteuerte Zeitgenossen, deren Gejammer, wie enttäuscht sie doch sind, mir fürchterlich auf den Geist geht. In solchen Fällen neige ich dazu zu erwidern: "Ent-Täuschung ist vielleicht der erste Schritt zur Besserung...." ;-)


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#28

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 16:43
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Rainman2 im Beitrag #26
[

Politikerschelte ist so in etwa, wie den Hund zu treten, der an der Leine seines Herrchens hängt.

ciao Rainman



Rainman2, wer bitte braucht schon einen Hund?
Hunde kann man erziehen, Politiker auch?


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#29

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 16:56
von Gert | 12.354 Beiträge

es wird hier und andernorts immer vom mündigen Bürger und Wählern gesprochen. Hinter das Wort mündig mache ich mal ein Fragezeichen. Ich bin ja nun schon eine Reihe von Jahrzehnten an Wahlen beteiligt und habe, so glaube ich, nur eine ausgelassen., sodass ich mir da Erfahrung zutraue. Man spricht ja unter Freunden und Verwandten schon mal über das Thema Wahlen und was ich da in meinem Leben schon als Wahlmotive gehört habe, lässt mich vermuten, dass es eine ganze Reihe Menschen gibt, die noch vor der Wahlurne nicht wissen wen sie warum wählen sollen. Unter denen, die später auf Abgeordnete besonders "einprügeln" sind meist die Nichtwähler zu suchen. Ich glaube es ist nicht einfach, als Abgeordneter es den Leuten recht zu machen, Dafür ist das Salär, das sie bekommen, eigentlich eine schlechte Bezahlung, denn sie müssen einiges leisten und noch mehr aushalten können. Ein Beispiel : die oft geforderte Fraktionsdisziplin und die Forderungen der eigenen Wählerschaft, die nicht immer identisch sind. Solche Spannungen können einem Abgeordneten schon ganz schön zusetzen. Ich möchte es ( heute ) nicht machen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#30

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 17:12
von damals wars | 12.113 Beiträge

Wer sich die Arbeit eines Politiker mal aus der Nähe angesehen hat, weiß, wie schwer das Pensum ist.

Das ist wahrlich kein Zuckerschlecken.

Genau wie in der DDR findet die meiste Politik nach Feierabend und am Wochenende statt.
Und das unterschiedlos bei allen Parteien.


Und wehe der Abgeordnete meines Vertrauens findet nicht den Weg zu meiner Veranstaltung.

Wenn er mit ein paar Unterstellungen davon kommt, hat er noch Glück.

Da gibt es fachliche Veranstaltungen, die oft ein sehr hohes Niveau haben. Man kann schon sagen, es sind wissenschaftliche Veranstaltungen. Die Teilnahme kann ich nur empfehlen, da dabei sehr oft in die Zukunft gedacht wird.

Dann gibt es die Wahlen. Gerade die Infostände sind bei der derzeit geübten "Politikerverachtung" eine sehr schwere Arbeit.
Und man muss hart im Nehmen sein.
Den selten wird da differenziert. So nach dem Motto "alle in einen Sack"...

Wer sich mal die Mühe macht, wird sehr schnell feststellen, das allerhand dazu gehört, so eine Arbeit zu machen.
und selbstverständlich kann man den Abgeordneten seines Vertrauens sogar auf Staatskosten in Berlin besuchen, und all die Fragen stellen, die man schon immer hatte.
Zum Beispiel nach der Anwesenheit in BT oder LT.
Und man erfährt dann, das man in grauer Vorzeit die Ausschüsse erfand,
die ausgerechnet dann tagen müssen, wenn der BT bzw. der LT tagt.
eine sehr seltsame, aber seit Jahren "erprobte" Praxis.

Natürlich kann man den Abgeordneten seines Vertrauens auch in seinem Wahlkreisbüro besuchen.

Und nicht zu vergessen, sind die meisten Abgeordneten auch noch in der Partei aktiv. Was ihnen noch zusätzliche Termine und Aufgaben bescherrt. Oder in Vereinen. Oftmals auch mit Arbeit und Zeit verbunden.

Deshalb habe ich unterschiedslos höchste Achtung vor der Arbeit, die die Abgeordneten leisten.

Also, bevor man vom Leder zieht, einfach mal einen Abgeordneten bei der Arbeit beobachten.
Ganz ehrlich, ich kann darauf verzichten.

Und Ausnahmen bestädigen die Regel.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 21.07.2012 17:14 | nach oben springen

#31

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 18:54
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Die Quasselbude in Berlin kann mir gestohlen bleiben. Mich vertreten diese "Volksvertreter" nicht. Ganz egal ob CDU/CSU, FDP, SPD, Gruene oder Die Linke. Diese Brueder sind doch alle gleich. Deren einziges Interesse ist doch nur sich gegenseitig die Diaeten zu erhoehen und Deutschland an globalistische Interessengruppen auszuverkaufen. Ich finde es nur bedauerlich das so viele Buerger noch alle 4 oder 5 Jahre diese Drecksaecke ins Amt waehlen. Leute, bleibt zuhause am Wahltag, oder waehlt Kleinparteien die nicht im Bundestag vertreten sind.


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#32

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 19:00
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #30
Wer sich die Arbeit eines Politiker mal aus der Nähe angesehen hat, weiß, wie schwer das Pensum ist.

Das ist wahrlich kein Zuckerschlecken.




Genau. Die haben es nicht leicht. Jeden Abend am Tresen in der Stammkneipe die vollen Bierkruege zum Mund zu erheben muss ungeheuer viel Kraft kosten.........


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#33

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 19:06
von Eulenspiegel (gelöscht)
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Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #31
... Leute, bleibt zuhause am Wahltag, ....



Hallo Wanderer,

ich beziehe mich mal auf einen Auszug Deines Postings.
Dir scheint nicht klar, dass auch die Nichtwahl eine Wahl ist und im Zweifel die aller schlechteste!

Nicht wählen zu gehen ist absolut keine Option!

Ich stimme Dir zu, nicht etablierte Parteien zu wählen, da dort vermutlich die Einbindung in Kapitalkreise nicht ganz so prägnant ist, zumindest für's Erste.


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#34

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 19:08
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #29
es wird hier und andernorts immer vom mündigen Bürger und Wählern gesprochen. Hinter das Wort mündig mache ich mal ein Fragezeichen. Ich bin ja nun schon eine Reihe von Jahrzehnten an Wahlen beteiligt und habe, so glaube ich, nur eine ausgelassen., sodass ich mir da Erfahrung zutraue. Man spricht ja unter Freunden und Verwandten schon mal über das Thema Wahlen und was ich da in meinem Leben schon als Wahlmotive gehört habe, lässt mich vermuten, dass es eine ganze Reihe Menschen gibt, die noch vor der Wahlurne nicht wissen wen sie warum wählen sollen. Unter denen, die später auf Abgeordnete besonders "einprügeln" sind meist die Nichtwähler zu suchen. Ich glaube es ist nicht einfach, als Abgeordneter es den Leuten recht zu machen, Dafür ist das Salär, das sie bekommen, eigentlich eine schlechte Bezahlung, denn sie müssen einiges leisten und noch mehr aushalten können. Ein Beispiel : die oft geforderte Fraktionsdisziplin und die Forderungen der eigenen Wählerschaft, die nicht immer identisch sind. Solche Spannungen können einem Abgeordneten schon ganz schön zusetzen. Ich möchte es ( heute ) nicht machen.




Gert, ich geniesse das Wahlrecht in zwei Laendern. Auch in Deutschland. Bin zwar ein sehr politischer Mensch, habe bis jetzt in meinem Leben nur einmal von meinem Wahlrecht gebrauch gemacht als ich 18 wurde. Und damals habe ich nicht aus irgendeiner Ueberzeugung gewaehlt, sondern nur um den Erwachsenen im Wahllokal mit meiner Gegenwart zu zeigen das ich jetzt auch, als frischgebackener Volljaehriger, einer von ihnen bin. Ich hatte als junger Mensch schon kein richtiges Vertrauen ins System. Jetzt bin ich 51 und das wenige Vertrauen das ich damals vielleicht noch hatte in die etablierte Politikszene ist nun ganz weg.


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#35

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 19:27
von Tobeck | 484 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #30
Wer sich die Arbeit eines Politiker mal aus der Nähe angesehen hat, weiß, wie schwer das Pensum ist.

Das ist wahrlich kein Zuckerschlecken.

Dann gibt es die Wahlen. Gerade die Infostände sind bei der derzeit geübten "Politikerverachtung" eine sehr schwere Arbeit.
Und man muss hart im Nehmen sein.

Wer sich mal die Mühe macht, wird sehr schnell feststellen, das allerhand dazu gehört, so eine Arbeit zu machen.

Und nicht zu vergessen, sind die meisten Abgeordneten auch noch in der Partei aktiv. Was ihnen noch zusätzliche Termine und Aufgaben bescherrt. Oder in Vereinen. Oftmals auch mit Arbeit und Zeit verbunden.




Demnach müsste man den meisten Bundestagsabgeordneten in ein Arbeitszeugnis folgendes hineinschreiben: "Sie haben sich bemüht, das Beste zu geben. Sie sind tüchtig und wissen sich auch positiv darzustellen. Sie bemühten sich allen Anforderungen gerecht zu werden."


zuletzt bearbeitet 21.07.2012 19:30 | nach oben springen

#36

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 19:57
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Tobeck im Beitrag #35
Zitat von damals wars im Beitrag #30
Wer sich die Arbeit eines Politiker mal aus der Nähe angesehen hat, weiß, wie schwer das Pensum ist.

Das ist wahrlich kein Zuckerschlecken.

Dann gibt es die Wahlen. Gerade die Infostände sind bei der derzeit geübten "Politikerverachtung" eine sehr schwere Arbeit.
Und man muss hart im Nehmen sein.

Wer sich mal die Mühe macht, wird sehr schnell feststellen, das allerhand dazu gehört, so eine Arbeit zu machen.

Und nicht zu vergessen, sind die meisten Abgeordneten auch noch in der Partei aktiv. Was ihnen noch zusätzliche Termine und Aufgaben bescherrt. Oder in Vereinen. Oftmals auch mit Arbeit und Zeit verbunden.




Demnach müsste man den meisten Bundestagsabgeordneten in ein Arbeitszeugnis folgendes hineinschreiben: "Sie haben sich bemüht, das Beste zu geben. Sie sind tüchtig und wissen sich auch positiv darzustellen. Sie bemühten sich allen Anforderungen gerecht zu werden."




Machen sie doch, kommt nur darauf an von welcher Seite man es sieht.


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#37

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 20:32
von Rostocker | 7.717 Beiträge

Das past so richtig zu Überschrift des Themas--das ist wenn der Bundestag überfüllt ist.

Angefügte Bilder:
Aufgrund eingeschränkter Benutzerrechte werden nur die Namen und (falls vorhanden) Vorschau-Grafiken der Dateianhänge angezeigt Jetzt anmelden!
Musterschuler[1].jpg

zuletzt bearbeitet 21.07.2012 20:35 | nach oben springen

#38

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 20:53
von VNRut | 1.483 Beiträge

GKM - 05/05/1982 bis 28/10/1983 im GAR 40/1.Abk/2.Zug (Oranienburg 17556) & GR 34/1.Gk/2.Zug (Groß-Glienicke 85981)
Aufrichtigkeit ist wahrscheinlich die verwegenste Form der Tapferkeit. (William Somerset Maugham, britischer Schriftsteller 1874 - 1965)
Ohne die Kälte und Trostlosigkeit des Winters gäbe es die Wärme und die Pracht des Frühlings nicht. (Ho Chi Minh)

http://www.starsofvietnam.net/
https://www.youtube.com/watch?v=OAQShi-3MjA
Gruß Wolle
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#39

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 21:42
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Rainman2 im Beitrag #26
[quote=Gert|p203525n

Zitat von Hackel39 im Beitrag #19
... Ich hatte früher schon mal prophezeit, daß nur noch NGO's (Nichtregierungsorganisationen) diesen gordischen Knoten zu lösen vermögen, eine solche ist eigentlich schon die Piratenpartei, es müssen aber viel mehr Interessengruppen zusammen kommen.
Es kann durchaus sein, daß die nur der Anfang einer neuen politischen Architektur werden, daß politische Formationen so wie die Jahreszeiten wechseln und uns genau das vor einem sehr langen Winter bewahren könnte.

Die Piratenpartei ist leider nichts anderes, als eine Protestplattform. Die einzige Bewegung dieser Art, die es geschafft hat sich in der Politik zu etablieren, waren die Grünen, die sich aber von der Piratenpartei dadurch unterschieden, dass sie mit durchaus konkreten poltischen Zielen antraten. Das half ihnen, über die programmatischen Streits und Spaltungen hinweg zu kommen. Aber 1999 war klar zu erkennen: Wer regieren will, muss bereit sein, Prinzipien zu verraten (Jugoslawienkrieg). Aber auch die Krise hat diese Partei gemeistert, mit dem Erfolg, dass sie inzwischen kaum noch von den anderen zu unterscheiden sind. Ich denke, die Lösung liegt hier in der politischen Strukturierung um konkrete politische Fragen. Das Parteimodell, bei dem seitens der Parteien versucht wird, auf alle Fragen der Gesellschaft prinzipielle Lösungen anzubieten, scheitert zunehmend an der Komplexität der Fragen. Deswegen den Bundestag zur Schwatzbude und zum Abnickorgan zu erklären, kann ich nicht teilen. Politikerschelte ist so in etwa, wie den Hund zu treten, der an der Leine seines Herrchens hängt.

ciao Rainman



Da gehe ich nicht ganz mit, zwar bin ich kein Fan von denen aber sie haben ein Motiv, das für große Volksgruppen relevant ist - die Chancen und Risiken der Informationsgesellschaft.
Der Protest ist nicht diffus, wenngleich man manchmal auch mit dem Kopf schütteln muß, z.B. beim kostenlosen Bahnticket.
Es ist aber auch keine Pöbeltruppe wie einst die DVU in Sachsen- Anhalt, die aus dem Stand auf weit über 10% bei der Landtagswahl kam und sich dort genauso blamiert hat wie die sächsische NPD und dafür vom Wahlvolk wieder versenkt wurde.
Auch deshalb ist es übrigens wichtig zu wählen, weil man sich nach den hanebüchenen Auftritten der DVU bei einer Wahlgangsverweigerung nach einer solchen Pleite derer gar nicht mehr entledigen kann.
Eine Partei ist immer eine Paketlösung, deshalb sehe ich die NGO's trotzdem als Chance, auch wenn sie nur eingegrenzte Kompetenzen haben und nicht alle Ressorts einer Regierung abdecken können.
Sollte nur beispielsweise die Piratenpartei in den Bundestag einziehen, vielleicht sogar an die Regierung gelangen, so sollten sie dort zwangsläufig auch das Ressort Verbraucherschutz oder Justiz, aber eben nicht Verkehr oder Verteidigung bekommen, weil sie dort nicht für die Wähler als kompetent eingeschätzt werden- was spricht denn dagegen, solche Aussagen schon im Wahlkampf zu machen.
Ich erinnere die Skeptiker solcher Modelle daran, daß eine 5 %- Partei (FDP) derzeit ein Drittel aller Ministerposten besetzt, ähnlich ist die Wichtung auch bezüglich der CSU.
Volkes Willen spiegelt diese Konstruktion jedenfalls nicht wider und vielleicht gehen auch deshalb immer weniger Leute zur Wahl.
Die deutschen Beteiligung am Balkankrieg hat übrigens für mich die erste Weiche in Richtung DDR- Revival gestellt, da hat es mich zum ersten Mal richtig angekotzt, BRD- Bürger zu sein, nicht nur deshalb wird Links gewählt.
Die Linke versichert uns nicht nur gegen den Feudalismus sondern auch gegen Auslandseinsätze bei fremden Kriegen- wären die damals in Truppenstärke im Parlament gewesen, hätten die Grünen nicht mitgemacht.



zuletzt bearbeitet 22.07.2012 17:15 | nach oben springen

#40

RE: Der Deutsche Bundestag - Volksvertretung oder Schwatzbude & Abnickorgan?

in DDR Staat und Regime 21.07.2012 23:28
von Fritze (gelöscht)
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Volkes Wille wird wie immer mit Füssen getreten.


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