#21

RE: Handwerker dringend gesucht !

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.07.2012 15:06
von P3 | 357 Beiträge

Ich freue mich, daß mein Thema auf so rege Resonanz stößt !

Allen Autoren, die bisher schrieben, meinen Dank !

Man sieht deutlich, daß die handwerkliche Arbeit, oder auch überhaupt Arbeit außerhalb des Grundwehrdienstes sehr facettenreich war. Es reichte von kleinen Gefälligkeiten bis hin zu Prestigebauten der DDR. Wie Rostocker schon bemerkte, war Berlin so eine Baustelle, wo viele Soldaten im Einsatz waren. Ein Kumpel war in Berlin 1987 im " Grand Hotel " im Einsatz.

Daß es zu Sklavenarbeit ausartete, möchte ich so nicht bestätigen, mehr als den Sold gab es nicht, aber die Verpflegung war immer gewährleistet. Manche waren auch froh, dem eintönigen Alltagstrott der Kaserne für ein paar Stunden entweichen zu können. Was war schlimmer, als jeden Tag Waffen zu reinigen bis zur Verblödung, oder Fußböden reinigen als Beschäftigungstherapie, den Ex-Platz harken, ohne Grund oder auf der Bude zu hängen und Tage zählen ?

Hier gibt es sicher Unterschiede innerhalb der Waffengattungen, innerhalb der Grenzkompanien wurden wohl eher selten Leute aus dem Dienst genommen, um handwerkliche Leistungen zu erbringen, wie das mit Reservisten war, entzieht sich meiner Kenntnis.

Richtig hart waren die Einsätze in den Wintermonaten für viele Soldaten in der Braunkohle. Da habe ich Berichte eines Zeitzeugen gehört, aber das wäre sicher ein Thema für sich, es ging um Handwerker und deren Arbeit bei Vorgesetzten und deren Angehörigen. Auch die Privattouren der Kompaniefahrer mit ihrem KC sind auch ein Thema für sich, ich könnte ein Lied davon singen ! :-))) Davon in einem anderen Thread später mehr !

Gruß
P3


Wo viel Freiheit, ist viel Irrtum, doch sicher ist der schmale Weg der Pflicht.


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#22

RE: Handwerker dringend gesucht !

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.07.2012 18:24
von PF75 | 3.294 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #20
Zitat von Rostocker im Beitrag #19
Zitat von PF75 im Beitrag #17
zum ende der ausbildungin Potsdam begann man das küchengebäude zu sanieren,dazu wurden in den ABK dann die entsprechenden arbeitskräfte rekrutiert (maurer,e.t.c.).
Aus meiner gruppe war auch einer dabei,die durften sogar in Potsdam bleibeb als wir an den kanten verlegt wurden,weiß nichtob die überhaupt noch versetzt wurden oder sie ihren GWD als bauarbeiter beendet haben.


Das gleiche geschah zu meiner Zeit 1974 während der Ausbldung in Glöwen.Eines morgens wurden beim Appell Namen verlesen,die Kameraden mussten rechts raustreten,Sachen packen und dann ging es nach Berlin zum Arbeitseinsatz am Bau des Palastes der Republik.Selber kannte ich einen persönlich,der war von Beruf Tischler und arbeitete auch auf der Werft.So hat man sich billige Arbeitskräfte zusammengezogen. War bestimmt schon die Vorgängermasche zu den heutigen Arbeitszeitfirmen--nach den Motto--billige Arbeitskräfte.




Ich finde das ist noch schlimmer als die heutige Leiharbeit, das war Sklavenarbeit mit geringster Entlohnung ( Taschengeld = Wehrsold ) Welche Wahl hatten die Soldaten ? Gar keine, ausser Befehlsverweigerung = ist wie Sklaven behandelt wurden.




also der kollege aus meinem zimmer fand das gut,die arbeit ging fast zivil zu und etwas mehr freiheiten hatten sie auch und sie brauchten erstmal nicht an den kanten.
eine wahl hatte man ja ,man konnte grenzdienst machen mit dem ganzen streß dazu und das geld blieb das selbe,also wäre man ja blöd gewesen sich solchen guten posten entgehen zulassen.


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#23

RE: Handwerker dringend gesucht !

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.07.2012 18:50
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Zitat von PF75 im Beitrag #22
Zitat von Gert im Beitrag #20
Zitat von Rostocker im Beitrag #19
Zitat von PF75 im Beitrag #17
zum ende der ausbildungin Potsdam begann man das küchengebäude zu sanieren,dazu wurden in den ABK dann die entsprechenden arbeitskräfte rekrutiert (maurer,e.t.c.).
Aus meiner gruppe war auch einer dabei,die durften sogar in Potsdam bleibeb als wir an den kanten verlegt wurden,weiß nichtob die überhaupt noch versetzt wurden oder sie ihren GWD als bauarbeiter beendet haben.


Das gleiche geschah zu meiner Zeit 1974 während der Ausbldung in Glöwen.Eines morgens wurden beim Appell Namen verlesen,die Kameraden mussten rechts raustreten,Sachen packen und dann ging es nach Berlin zum Arbeitseinsatz am Bau des Palastes der Republik.Selber kannte ich einen persönlich,der war von Beruf Tischler und arbeitete auch auf der Werft.So hat man sich billige Arbeitskräfte zusammengezogen. War bestimmt schon die Vorgängermasche zu den heutigen Arbeitszeitfirmen--nach den Motto--billige Arbeitskräfte.




Ich finde das ist noch schlimmer als die heutige Leiharbeit, das war Sklavenarbeit mit geringster Entlohnung ( Taschengeld = Wehrsold ) Welche Wahl hatten die Soldaten ? Gar keine, ausser Befehlsverweigerung = ist wie Sklaven behandelt wurden.




also der kollege aus meinem zimmer fand das gut,die arbeit ging fast zivil zu und etwas mehr freiheiten hatten sie auch und sie brauchten erstmal nicht an den kanten.
eine wahl hatte man ja ,man konnte grenzdienst machen mit dem ganzen streß dazu und das geld blieb das selbe,also wäre man ja blöd gewesen sich solchen guten posten entgehen zulassen.


PF75,da stimme ich Dir zu.Als die Kameraden abkommandiert wurden,kam auch bei einigen etwas Neid auf--meine Person mit eingeschlossen.Das war auf jeden Fall besser,wie sich in Glöwen Blasen zu laufen. Nur mal so als Beispiel--kurz vor der Versetzung,war ich mit 2 Kameraden abkommandiert in so einen Betrieb um Schlosserarbeiten auszuführen und das 3 Wochen lang.Das war richtig klasse--wir haben gearbeitet und die anderen haben den Härtetest durchgeführt.Ach ja noch was--von Sklavenarbeit habe ich nichts gespürt--hatte ja meinen Job als Schiffbauschlosser im Kombinat Schiffbau ohne verdeckte Arbeitslosigkeit sicher nach dem Grundwehrdienst.


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#24

RE: Handwerker dringend gesucht !

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 21.07.2012 19:34
von PF75 | 3.294 Beiträge

außerdem war man doch bei solchen aktionen als fachmann gegenüber den vorgesetzten im vorteil da viele doch nur ihr abitur gemacht hatten und dann zur fahne gingen und ihnen dadurch eine berufliche ausbildung fehlte.daurch konnte man sein fachwissen gegenüber der teilweisen unwissenheit auch zuseinem persöhnlichen vorteil nutzen und alles zu not komplizierter ausdrücken oder erscheinen lassen als es war.


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#25

RE: Handwerker dringend gesucht !

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.07.2012 06:13
von furry | 3.580 Beiträge

[quote=Gert|
Ich finde das ist noch schlimmer als die heutige Leiharbeit, das war Sklavenarbeit mit geringster Entlohnung ( Taschengeld = Wehrsold ) Welche Wahl hatten die Soldaten ? Gar keine, ausser Befehlsverweigerung = ist wie Sklaven behandelt wurden.
[/quote]


Dass ich mich für diesen Beitrag bedankt habe, war ein Versehen. Es sollte "zitieren" geklickt werden.
Und was die Sklavenarbeit angeht, Gert, muss ich Dir widersprechen.
Ich hatte das große Glück, in einer LPG zwar nicht als Handwerker sondern als Schlepperfahrer (hieß auch mal Traktorist) auszuhelfen. Waren das herrliche 6 Wochen. Jeden Tag unter normalen Menschen, die einen als Kollegen akzeptiert haben, keine Kapos, die den liebe langen Tag rumbrüllten. Man fühlte sich wieder als Mensch. Mein Tag begann und um 6 Uhr, da stand ein PKW vor der Kompanie und brachte mich aufs Dorf und abends, möglichst nicht vor 18 Uhr, ging es zurück. Die Versorgung war auch bestens und an den Abenden konnte ich meinen Zimmerkumpels auf LPG-Rechnung regelmäßig ein Bierchen mitbringen. Diesen Zustand hätte ich gern bis zu meinem letzten Tag beim VEB Gleichschritt beibehalten.


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#26

RE: Handwerker dringend gesucht !

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.07.2012 20:06
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von P3 im Beitrag #21
Ich freue mich, daß mein Thema auf so rege Resonanz stößt !

Allen Autoren, die bisher schrieben, meinen Dank !

Man sieht deutlich, daß die handwerkliche Arbeit, oder auch überhaupt Arbeit außerhalb des Grundwehrdienstes sehr facettenreich war. Es reichte von kleinen Gefälligkeiten bis hin zu Prestigebauten der DDR. Wie Rostocker schon bemerkte, war Berlin so eine Baustelle, wo viele Soldaten im Einsatz waren. Ein Kumpel war in Berlin 1987 im " Grand Hotel " im Einsatz.

Daß es zu Sklavenarbeit ausartete, möchte ich so nicht bestätigen, mehr als den Sold gab es nicht, aber die Verpflegung war immer gewährleistet. Manche waren auch froh, dem eintönigen Alltagstrott der Kaserne für ein paar Stunden entweichen zu können. Was war schlimmer, als jeden Tag Waffen zu reinigen bis zur Verblödung, oder Fußböden reinigen als Beschäftigungstherapie, den Ex-Platz harken, ohne Grund oder auf der Bude zu hängen und Tage zählen ?

Hier gibt es sicher Unterschiede innerhalb der Waffengattungen, innerhalb der Grenzkompanien wurden wohl eher selten Leute aus dem Dienst genommen, um handwerkliche Leistungen zu erbringen, wie das mit Reservisten war, entzieht sich meiner Kenntnis.

Richtig hart waren die Einsätze in den Wintermonaten für viele Soldaten in der Braunkohle. Da habe ich Berichte eines Zeitzeugen gehört, aber das wäre sicher ein Thema für sich, es ging um Handwerker und deren Arbeit bei Vorgesetzten und deren Angehörigen. Auch die Privattouren der Kompaniefahrer mit ihrem KC sind auch ein Thema für sich, ich könnte ein Lied davon singen ! :-))) Davon in einem anderen Thread später mehr !

Gruß
P3



Aus meinem damaligen Bahnbetriebswerk mußten auch 1988/89 noch zwei Kollegen ihren Grundwehrdienst auf dem Führerstand ableisten zu weniger als 20 % des normalen Lohnes an einem Dienstort in der unmittelbarebn Nachbarschaft, Zuschläge: Fehlanzeige und dazu noch die Angst der Mutterdienststelle vor einer Abwerbung.
Aber es war nicht primär als Ausbeutung angelegt, vielmehr gab es wirtschaftliche Zwänge, die viele Prinzipien (Beitrag zur Friedenssicherung) außer Kraft setzten.
Leider weiß ich nicht mehr, ob die damals die 30-40 km nach Hause fahren konnten oder in einer Kaserne zurück mußten, auf jedem Fall waren sie aber nicht in der NVA- Uniform unterwegs.
Die sechs Wochen Grundausbildung mußten sie jedoch mit machen, sie äußerten sich trotzdem alle beide im Nachhinein positiv zu diesem Deal...und sind auch zur Mutterdienststelle zurück gekommen und hatten zwischenzeitlich wegen des anderen Einsatzortes eine verbesserte Streckenkenntnis, die aber nach 12 Monaten wieder verfallen war.



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#27

RE: Handwerker dringend gesucht !

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 22.07.2012 21:52
von Sennewald | 25 Beiträge

das schoene an den arbeiten war, ich bin heute meister, klar damals geselle maler und lackierer,,,das man einblick in das privatleben der offiziere hatten, so in eisenach 1984 ein junger offizier mit familie, die wohnung schoen tapeziert und auf die frage was denn hier mit dem westpaket sei das in der ecke steht, " Naja ist geheim fuer meine frau etc, die hat Westverwandschaft"..so wars...in eisenach fuer meinen Zugfuehrer die Wohnung tapeziert,, lief andauernd Mike krueger," Ich bin Bundeswhrsoldat , son toller typ und ich habe mein Vaterland so furchtbar lieb" ja so wars..hatte auch mal Sonderurlaub in der Ausbildungskompnie in Eisenach...nur um Rauhfasertapete aus berlin mitzubringen,,,so stelle ich mir den sozialismus vor..einer fuer alle..



zuletzt bearbeitet 22.07.2012 21:54 | nach oben springen

#28

RE: Handwerker dringend gesucht !

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 23.07.2012 07:45
von Sterni (gelöscht)
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Ich ,,durfte,, jeden 2. Tag einen Sack Gras/Klee für meinen KC mähen. Damit fütterte er seine Kanickel.
Er selber konnte wohl mit der Sense garnicht um.....


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#29

RE: Handwerker dringend gesucht !

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 23.07.2012 14:36
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #20
Zitat von Rostocker im Beitrag #19
Zitat von PF75 im Beitrag #17
zum ende der ausbildungin Potsdam begann man das küchengebäude zu sanieren,dazu wurden in den ABK dann die entsprechenden arbeitskräfte rekrutiert (maurer,e.t.c.).
Aus meiner gruppe war auch einer dabei,die durften sogar in Potsdam bleibeb als wir an den kanten verlegt wurden,weiß nichtob die überhaupt noch versetzt wurden oder sie ihren GWD als bauarbeiter beendet haben.


Das gleiche geschah zu meiner Zeit 1974 während der Ausbldung in Glöwen.Eines morgens wurden beim Appell Namen verlesen,die Kameraden mussten rechts raustreten,Sachen packen und dann ging es nach Berlin zum Arbeitseinsatz am Bau des Palastes der Republik.Selber kannte ich einen persönlich,der war von Beruf Tischler und arbeitete auch auf der Werft.So hat man sich billige Arbeitskräfte zusammengezogen. War bestimmt schon die Vorgängermasche zu den heutigen Arbeitszeitfirmen--nach den Motto--billige Arbeitskräfte.




Ich finde das ist noch schlimmer als die heutige Leiharbeit, das war Sklavenarbeit mit geringster Entlohnung ( Taschengeld = Wehrsold ) Welche Wahl hatten die Soldaten ? Gar keine, ausser Befehlsverweigerung = ist wie Sklaven behandelt wurden.




@Gert, von Sklavenarbeit würde ich nun mal nicht gleich sprechen! Wie viele hier schon schreiben, es war eine sehr willkommene Abwechslung im sonst tristen Militäralltag. Während meiner Zeit hat man sich regelrecht um solche "Einsätze" geschlagen..., da war mehr Angebot an eifrigen Handwerkers- Soldaten als Bedarf bei den Sackis!

Da sehe ich eher eine Art Sklavenarbeit was @Hackel30 schreibt, als GWD- ler als Lokfühere für nicht mal 20% des Tariflohnes eingesetzt zu werden und das noch propagandistisch als Friedensdienst zu daklarieren...!

Naja, die betreffenden Leutchen wird es trotzdem gefreut haben und die werden schön die Klappe gehalten haben..., nicht viel hinterfragt haben! Der Dienst auf dem gewohnten Arbeitsplatz war allemal besser als die Geigelein in der Kaserne....
Und wenn ich (und mit Sicherheit die Mehrheit der Gedienten hier im Forum!) vor dieser Wahl gestanden hätte, jeder kann sich denken, wie wir, wie ich mich entschieden hätte!

*cheiß was auf das Geld!

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#30

RE: Handwerker dringend gesucht !

in Mein Leben als DDR Grenzsoldat 23.07.2012 15:52
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

das kann ich auch als GWD'ler West (W15) nur bestätigen.

Wir haben ebenfalls JEDE mögliche Abwechslung dankbar angenommen und uns um solche Aufgaben gerissen, zumal, wenn man dadurch aus der Kaserne herauskam.
Ich erinnere mich noch, wie ich mit einem Kameraden im Lehrerviertel unseres Kreisstädtchens für die Kriegsgräberfürsorge gesammelt habe und dabei auch Klinken meiner eigenen ehemaligen Zuchtmeister geputzt habe.

Etwas O.T.: Das Spendenaufkommen war umgekehrt proportional zum beobachtbaren Lebensstandard der Spender.

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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