#41

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 30.06.2015 20:46
von Pit 59 | 10.152 Beiträge

Oder hast Du einfach vergessen, das hinter jedem Bilder das Urheberrecht steht!

Zieht Euch weiter hoch an Bildchen und Postkarten,und wen sie gehören,Junge,Junge,die Kleine Gruppe lässt Grüßen

P.S. Auch wenn Du Recht haben solltst oder hast,ist das für mich Kinderkacke.


nach oben springen

#42

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 30.06.2015 21:02
von mibau83 | 827 Beiträge

das sieht angelo sicher etwas anders wenn an ihn regressforderungen gestellt werden. solche forderungen hat es wohl auch schon gegeben, z.b. was bilder von jürgen ritter betrifft.
das ist der nachteil eines bewußt recht offen gehaltenen forums.


nach oben springen

#43

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 30.06.2015 21:27
von Harzwanderer | 2.923 Beiträge

Bilder sind natürlich nicht von mir, hatte ich auch nicht behauptet.
Reisebüro der DDR, hier aus dem Forum und Volk und Heimat, auch via hiesigem Forum. Sogar mit Wasserzeichen. Was habt Ihr da plötzlich mit? War Parteiversammlung?


hardi24a und 94 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 30.06.2015 21:31 | nach oben springen

#44

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 30.06.2015 23:42
von vs1400 | 2.393 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #37
Die Ankündigung der Zugfahrt sorgte beim KGSi (Kommandeur Grenzsicherung im zuständigen Grenzabschnitt) immer für "Zustand". Denn er musste einen Posten während der Durchfahrt dort sichtbar einsetzen. Das machte üblicherweise die KS (Kontrollstreife) aber sobald diese wegen irgendeiner "Lage" irgendwo verplant war, hatte er ein Problem. Dann kam es auch schon mal vor, das vorne einer der eh schon wenigen Posten abgezogen oder ein GAK mit Hund schnell herangekarrt wurde.


hallo S51,
so unterschiedlich können die erfahrungen sein, musste ich gerade erstaunt erkennen.

zu meiner zeit gab es nur eine fahrt nach oben und diese wurde gut vorbereitet.
der k-gsi hatte damit eher sehr wenig stress und war nur für die eigenen eingesetzten kräfte zuständig, welche lediglich für die "sicherheit" des bahnpersonals verantwortlich waren.

eigentlich nen ganz normaler sipo.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


nach oben springen

#45

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.07.2015 00:07
von Kalubke | 2.299 Beiträge

Zitat von lutz1961 im Beitrag #40
@Harzwanderer - gehören diese 2 Bilder Dir ?

Oder hast Du einfach vergessen, das hinter jedem Bilder das Urheberrecht steht!
Für den Admin und Domain Betreiber wäre diese sehr ungünstig, da es der zweite Fall von Urheberrecht Verstoß ??? wäre!


Schon mal was von Informationsfreiheit gehört?

Gruß Kalubke



hardi24a hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#46

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.07.2015 01:07
von S51 | 3.733 Beiträge

Zitat von vs1400 im Beitrag #44
Zitat von S51 im Beitrag #37
Die Ankündigung der Zugfahrt sorgte beim KGSi (Kommandeur Grenzsicherung im zuständigen Grenzabschnitt) immer für "Zustand". ...


hallo S51,
so unterschiedlich können die erfahrungen sein, musste ich gerade erstaunt erkennen.

zu meiner zeit gab es nur eine fahrt nach oben und diese wurde gut vorbereitet.
der k-gsi hatte damit eher sehr wenig stress und war nur für die eigenen eingesetzten kräfte zuständig, welche lediglich für die "sicherheit" des bahnpersonals verantwortlich waren.

eigentlich nen ganz normaler sipo.

gruß vs





Meinen wir die gleiche Strecke? Zu meiner Zeit fuhr die Harzquerbahn zwischen Drei-Annen-Hohne und Benneckenstein via Sorge mehrfach am Tage. Es gab zwar einen Fahrplan aber so ganz genau stimmte der nie. In dem Zug fuhren manchmal auch GAK in Zivil mit aber hauptsächlich war die Sicherung im Zug Sache der TraPo (Transportpolizei - das, was heutzutage die Bundespolizei macht). Einen SiPo (Sicherungsposten) gab es so im Zug eigentlich nicht. Wie auch, bewegte sich die Bahn doch hauptsächlich außerhalb des Grenzgebietes/ der Sperrzone.
Dieser Zug kam bei Sorge unmittelbar an den Schutzstreifen heran und fuhr einige Zeit im Grenzgebiet/in der Sperrzone ohne das es hierfür bei den Passagieren eines Passierscheines oder eines Stempels bedurfte. Für diese paar Minuten war dieser Zug durchaus Sache der lokalen Grenzsicherung. Das Zusammenspiel zwischen Grenzdienst und Fahrplan war oft Zufall.
Die Strecke zwischen Bahnhof Schierke und Brockenbahnhof war eine Andere ab Drei-Annen-Hohne (ist es heute noch). Bis Schierke hatten wir damit so gut wie nichts zu tun, war die Kontrolle Sache der TraPo. Ab Bahnhof Schierke fuhr ein SiPo mit, den der Brockenzug stellte. Manchmal auch das Bataillon, sehr selten die Grenzkompanie. Dieser SiPo besetzte meist eine Plattform auf dem Postwagen, der entweder als erster oder letzter Wagen im Zug fuhr. GAK hatten damit kaum zu tun und die normale Grenzsicherung des Abschnittes Schierke nur insoweit, als die Signalgeräte bzw. deren Auslöseleinen im Eckernloch, am Königsberg und Goethebahnhof (die wurden nur nachts gespannt) rechtzeitig entfernt werden mussten. Dafür hat die Lok rechtzeitig Signal gegeben (meistens, manchmal haben wir es aber auch knallen lassen) denn einen Fahrplan in dem Sinne hatten wir nicht. Sicher bin ich mir nicht mehr doch ich meine, das diese Signalgeräte durch die Posten selbständig deaktiviert und nach Durchfahrt wieder scharf gemacht wurden. Das wurde allenfalls als ausgesprochene "Langeweiletherapie" an den KGSi gemeldet. Also eigentlich nicht. Nur wenn es eben doch mal knallte (es waren Platzpatronen in Signalgeräten SP-1 - also recht laut) wurde Meldung gemacht. Denn das konnte bei ungünstiger Wetterlage im Abschnitt gehört werden (wurde es auch öfter, so mancher "Schuß" war eigentlich eine solche Auslösung). Diese Bahn fuhr allerdings in der warmen Jahreszeit auch mehrmals täglich (1983-85). Für das Tor in der Brockenmauer und die Signalgeräte dort war der Brockenzug zuständig und die Lokführer fuhren gerne mal durch...(weil es sich schlecht bremsen ließ - hieß es dann).
Als GAK war man je nach Planung auch immer mal KGSi (Kommandeur Grenzsicherung) auf der Führungsstelle.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


vs1400 und Kalubke haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.07.2015 01:37 | nach oben springen

#47

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.07.2015 09:56
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #19
Ist zwar nicht Schierke, aber ich schrieb vor geraumer Zeit schon mal, wie ich ca. 69 auf dem Bahnhof in Nordhausen nachts die Trapo absichtlich provoziert hatte (Ich mit Lederoljacke, Jeans, Rucksack und aufgefalteter Landkarte). Meine Grenzerzeit hatte ich da schon hinter mir. War für mich ein Gaudi.



@DoreHolm ,

das vermag ich jetzt echt nicht zu glauben....

Das Du mal so ein negativ- subversives Element warst...

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
nach oben springen

#48

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.07.2015 10:00
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Zitat von josy95 im Beitrag #47
Zitat von DoreHolm im Beitrag #19
Ist zwar nicht Schierke, aber ich schrieb vor geraumer Zeit schon mal, wie ich ca. 69 auf dem Bahnhof in Nordhausen nachts die Trapo absichtlich provoziert hatte (Ich mit Lederoljacke, Jeans, Rucksack und aufgefalteter Landkarte). Meine Grenzerzeit hatte ich da schon hinter mir. War für mich ein Gaudi.



@DoreHolm ,

das vermag ich jetzt echt nicht zu glauben....

Das Du mal so ein negativ- subversives Element warst...


josy95


Ja, da tun sich Abgründe meiner schwarzen Seele auf . Es ist eben kein Mensch in eine Schublade zu stecken. Amtliche Personen, die sich wie Wichtigtuer benehmen, nehme ich gern mal auf die Schippe, wenn ich mir der Unanfechtbarkeit meines Tuns sicher bin.



vs1400 und josy95 haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#49

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.07.2015 10:01
von Kalubke | 2.299 Beiträge

Am 9.7.1986 machten wir im Rahmen der Harz-Exkursion der Bergakademie Freiberg eine Tour im Brocken-Granitmassiv und den östlich angrenzenden geologischen Einheiten (Blankenburger Faltenzone) von Drei Annen Hohne nach Königshütte. Bis zum Granitsteinbruch Knaupsholz war damals freier Zugang möglich. Westlich davon und im Wormketal begann die Sperrzone. An auffällig viel Personal im Zug von Wernigerode nach Drei Annen Hohne kann ich mich auch noch erinnern. Und auch daran, dass W der Bahnstrecke vor Drei Annen Hohne in Richtung Wernigerode ein Metallgitterzaun zu sehen war, obwohl dieser Streckenabschnitt eigentlich noch nicht in der Sperrzone lag. Vieleicht war das so etwas wie ein "Vorzaun" oder die Umzäunung des Funkobjektes nördlich von Drei Annen Hohne. Von Knaupsholz bis zur Grenze waren es noch ca. 4 km. Hab mein altes Exkursionsbuch gefunden und die Aufzeichnungen zu dieser Tour. Heute ist das Wormketal auch Bestandteil der Harz-Exkursion der Uni Göttingen.

Gruß Kalubke













vs1400, josy95, furry und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 01.07.2015 13:49 | nach oben springen

#50

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.07.2015 15:10
von lutz1961 | 404 Beiträge

Zitat von Harzwanderer im Beitrag #43
Bilder sind natürlich nicht von mir, hatte ich auch nicht behauptet.
Reisebüro der DDR, hier aus dem Forum und Volk und Heimat, auch via hiesigem Forum. Sogar mit Wasserzeichen. Was habt Ihr da plötzlich mit? War Parteiversammlung?


Du sollst nur, wenn Du Bilder hier zeigst auch die Besitzer/Quelle mit angeben - dann gibt es auch keine Versammlung * zwinker


* mit Fragezeichen/Stern gekennzeichnete Stellen sind evtl. nur Gerüchte bzw. Fehlinformationen
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1987/89 GR-1 Mühlhausen 7.Grenzkompanie
2006: Geschichte der Grenzsicherung in der DDR als Hobby
Angehöriger der Lausitzer Kameradschaft
nach oben springen

#51

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.07.2015 15:36
von DoreHolm | 7.698 Beiträge

Danke Kalubke #49 für die Aufzeichnungen. Für mich mehr fachlich interessant als politisch. Nur Deine Krakelei, da hatte ich Probleme mit dem Entziffern bzw. dem Deuten.



zuletzt bearbeitet 01.07.2015 15:37 | nach oben springen

#52

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.07.2015 17:40
von josy95 | 4.915 Beiträge

[quote=Kalubke|p477245]Am 9.7.1986 machten wir im Rahmen der Harz-Exkursion der Bergakademie Freiberg eine Tour im Brocken-Granitmassiv und den östlich angrenzenden geologischen Einheiten (Blankenburger Faltenzone) von Drei Annen Hohne nach Königshütte. Bis zum Granitsteinbruch Knaupsholz war damals freier Zugang möglich. Westlich davon und im Wormketal begann die Sperrzone. An auffällig viel Personal im Zug von Wernigerode nach Drei Annen Hohne kann ich mich auch noch erinnern. Und auch daran, dass W der Bahnstrecke vor Drei Annen Hohne in Richtung Wernigerode ein Metallgitterzaun zu sehen war, obwohl dieser Streckenabschnitt eigentlich noch nicht in der Sperrzone lag. Vieleicht war das so etwas wie ein "Vorzaun" oder die Umzäunung des Funkobjektes nördlich von Drei Annen Hohne. Von Knaupsholz bis zur Grenze waren es noch ca. 4 km. Hab mein altes Exkursionsbuch gefunden und die Aufzeichnungen zu dieser Tour. Heute ist das Wormketal auch Bestandteil der Harz-Exkursion der Uni Göttingen.

Gruß Kalubke

Hallo ihr Spurensucher,

@Kalubke , schönen Dank für Deine eingestellten alten Aufzeichnungen und Fotos.

Du hat soweit recht, das Sperrgebit verlief etwas oberhalb des Steinbruches Knaupsholz zwischen Drei Annen Hohne vund Schierke, folgte dann dem Wormkegraben bis an die Kreisstraße von Drei Annen Hohne nach Schierke, dort etwa, wo die engen Kurven, Serpentinen beginnen. Unterhalb verlaufen ja die Gleise der Harzquerbahn, hier ging es rechtsseitig neben dem Bahndamm bis etwa 800 m vor Elend, wo dann die Bahnstrecke gekreuzt wurde und das Sperrgebiet weiter Richtung Königshütte/ Mandelholz um Elend herum seinen Bogen machte.
Kurios war, der Steinbruch Knaupsholz war außerhalb des Sperrgebietes bzw. direkt am Sperrgebietsbeginn, die Zufahrtstraße lag schon im Sperrgebiet. Oberhalb des Steinbruches folgte der Verlauf weiter dem Glashütteweg uber Erdbeerkopf oberhalb des Schierker Bahnhofs bis zum Eisernen Handweiser/ Abzweig Namensteinchaussee nach Ilsenburg an der Brockenstraße. Talwärt gesehen ging dann der Verlauf linksseitig der Straße bis runter an die "Rote Brücke" (Ilse)/ Bremer Schutzhütte in Richtung Ilsenburg, um hier an besagter Brücke von der linken auf die rechte Straßenseite zu wechseln, dem Ilsetal, der Ilse und Fahrstraße bis nach Ilsenburg weiter folgend hinter der ehem. Kaserne der PIK Ilsenburg etwa Abzweig Waldhofstraße über Blauen Stein, Waldhöhe, Amtswiese (Standort Kaserne GK Suental) Richtung Eckertal/ Stapelburg am süd-/ südwestlichen Stadtrand von Ilsenburg. Die VP- Kontrollstelle war etwa 1 km hinter dem heutigen Ortsausgang von Ilsenburg, dort wo der Wald beginnt. Hier kreuzte das Sperrgebiet die alte B 6.

An einen Zaun bei drei Annen Hohne kann ich mich in der orm Grenzsicherung nicht erinnern. Nur an das gut umzäunte und bewachte ziemlich ausladende Ferienobjekt der SED gegenübe dem Bahnhof Drei Annen Hohne. Das heutige Hotel Kräuterhof. Hier war für die Umzäunung in der Tat Streckmetallzaun mit verbaut - die Bonzen müssen höllische Angst gehabt haben!

Mit dem Grenzzaun gab es als Fahrgast der Harzquerbahn erst kurz vor Sorge auf etwa 500 m Sichtkontakt, etwa in dem Bereich, wo die Wiethfelder Straße auf die B 242 einmündet. Hier stand ja auch das große Torweg im Signalzaun. Den rechtsseitigen neben den Gleisen, Blickrichtung Sorge stehenden Pfeiler des alten Südarzeisenbahnviadukts hat man Anfang der 80- er gesprengt, um ein besseres Sichtfeld auf Bahn und Züge zu bekommen und das dort befindliche Sichtdreieck später doch wieder bepflanzt...

Ein ander mal mehr, bin etwas unter Zeitdruck

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
Kalubke, vs1400 und Fritze haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#53

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 01.07.2015 23:49
von vs1400 | 2.393 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #46






Meinen wir die gleiche Strecke? ... Bis Schierke hatten wir damit so gut wie nichts zu tun, war die Kontrolle Sache der TraPo. Ab Bahnhof Schierke fuhr ein SiPo mit, den der Brockenzug stellte. Manchmal auch das Bataillon, sehr selten die Grenzkompanie. Dieser SiPo besetzte meist eine Plattform auf dem Postwagen, der entweder als erster oder letzter Wagen im Zug fuhr. GAK hatten damit kaum zu tun und die normale Grenzsicherung des Abschnittes Schierke nur insoweit, als die Signalgeräte bzw. deren Auslöseleinen im Eckernloch, am Königsberg und Goethebahnhof (die wurden nur nachts gespannt) rechtzeitig entfernt werden mussten. Dafür hat die Lok rechtzeitig Signal gegeben (meistens, manchmal haben wir es aber auch knallen lassen) denn einen Fahrplan in dem Sinne hatten wir nicht. Sicher bin ich mir nicht mehr doch ich meine, das diese Signalgeräte durch die Posten selbständig deaktiviert und nach Durchfahrt wieder scharf gemacht wurden. Das wurde allenfalls als ausgesprochene "Langeweiletherapie" an den KGSi gemeldet. Also eigentlich nicht. Nur wenn es eben doch mal knallte (es waren Platzpatronen in Signalgeräten SP-1 - also recht laut) wurde Meldung gemacht. Denn das konnte bei ungünstiger Wetterlage im Abschnitt gehört werden (wurde es auch öfter, so mancher "Schuß" war eigentlich eine solche Auslösung). Diese Bahn fuhr allerdings in der warmen Jahreszeit auch mehrmals täglich (1983-85). Für das Tor in der Brockenmauer und die Signalgeräte dort war der Brockenzug zuständig und die Lokführer fuhren gerne mal durch...(weil es sich schlecht bremsen ließ - hieß es dann).
Als GAK war man je nach Planung auch immer mal KGSi (Kommandeur Grenzsicherung) auf der Führungsstelle.
[/quote]

ich war nur in schierke, S51,
und demnach kann ich auch nur davon schreiben.
so, wie du es beschreibst, habe ich es nie erlebt. die von dir erwähnten signalgeräte waren zb. immer aktiv.
doch gab es, zu meiner zeit, auch keine hula's mehr in diesem bereich.

uaz/gak auf der füst, dass gab es auch nicht mehr.
gak, auf der füst, waren nur der zf/gak und dessen stellv. zf., was aber wirklich eher selten war.

gruß vs


04.11.1986 - 21.04.1987 Uffz. Ausbildung In Perleberg
21.04.1987 - 28.08.1989 Gruppenführer der 2. Gr./ 2.Zug/ 7. GK - Schierke/ GR 20/ GKM- N


nach oben springen

#54

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.07.2015 08:52
von Kalubke | 2.299 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #51
Danke Kalubke #49 für die Aufzeichnungen. Für mich mehr fachlich interessant als politisch. Nur Deine Krakelei, da hatte ich Probleme mit dem Entziffern bzw. dem Deuten.


Ein begnadeter "Kalligraph" bin ich leider nicht. Für @DoreHolm und alle geologisch Interessierten habe ich was Lesbares fabriziert (siehe Anhang). In [Klammern] eingefügt sind kleinere Ergänzungen, zum besseren Verständnis.

Gruß Kalubke


Dateianlage:


nach oben springen

#55

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.07.2015 08:57
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von S51 im Beitrag #46
Zitat von vs1400 im Beitrag #44
Zitat von S51 im Beitrag #37
Die Ankündigung der Zugfahrt sorgte beim KGSi (Kommandeur Grenzsicherung im zuständigen Grenzabschnitt) immer für "Zustand". ...


hallo S51,
so unterschiedlich können die erfahrungen sein, musste ich gerade erstaunt erkennen.

zu meiner zeit gab es nur eine fahrt nach oben und diese wurde gut vorbereitet.
der k-gsi hatte damit eher sehr wenig stress und war nur für die eigenen eingesetzten kräfte zuständig, welche lediglich für die "sicherheit" des bahnpersonals verantwortlich waren.

eigentlich nen ganz normaler sipo.

gruß vs





Meinen wir die gleiche Strecke? Zu meiner Zeit fuhr die Harzquerbahn zwischen Drei-Annen-Hohne und Benneckenstein via Sorge mehrfach am Tage. Es gab zwar einen Fahrplan aber so ganz genau stimmte der nie. In dem Zug fuhren manchmal auch GAK in Zivil mit aber hauptsächlich war die Sicherung im Zug Sache der TraPo (Transportpolizei - das, was heutzutage die Bundespolizei macht). Einen SiPo (Sicherungsposten) gab es so im Zug eigentlich nicht. Wie auch, bewegte sich die Bahn doch hauptsächlich außerhalb des Grenzgebietes/ der Sperrzone.
Dieser Zug kam bei Sorge unmittelbar an den Schutzstreifen heran und fuhr einige Zeit im Grenzgebiet/in der Sperrzone ohne das es hierfür bei den Passagieren eines Passierscheines oder eines Stempels bedurfte. Für diese paar Minuten war dieser Zug durchaus Sache der lokalen Grenzsicherung. Das Zusammenspiel zwischen Grenzdienst und Fahrplan war oft Zufall..






Hab mal alte Fahrplanunterlagen hervogeholt. In Richtung Nordhausen (Benneckenstein) und zurück fand ein für heutige Verhältnisse sehr reger Schienenverkehr statt. Und, @S51 , hier muß ich Dir arg wiedersprechen, es fuhr schon alles nach Plan, Fahrplan. Übliche Verspätungen natürlich nicht ausgeschlossen. Oder reine Güterzüge, die bei Bedarf und freier Strecke auch schon mal ein paar Minuten vor Plan fuhren.

Selbst ein . g. Schichtarbeiterzug fuhr morgens gegen 04:45 Uhr von Benneckenstein nach Wernigerode bzw. Hasselfelde nach Nordhausen. Und selbst nach Schierke fuhren 2 Personenzüge pro Tag.

Der erste Zug nach Nordhausen fuhr gegen 06:30 Uhr von Wernigerode, der Gegenzug starte fast zeitgleich in Nordhausen. Die meißten Züge dieser Realation trafen sich in Benneckenstein, ist ja fast auf den Meter genau die Hälfte der Strecke.

Dann starte gegen 07:30 Uhr der tägliche(!) Güterzug nach Benneckenstein, auch Sa + So. Meißt mit 3, 4 aufgerollten Regelspurwagen beladen mit Kohle. Öfter auch die doppelte Anzahl Wagen, dann aber mit Vorspannlok (wegen der Last, 1 Lok durfte nur max. 160 t befördern, das war bei 4 Wagen dicke erreicht). Diese Züge ließen sich bei ungünstigen wetter sehr schwer fahren und es bedurfte schon einigen Könnens von Lokführer und Heizer, die Züge über den Berg zu bekommen. Wenn man bei schmierigen Wetter z. Bsp. im Herbst man gerade in Drei Annen Hohne war, war man theoretisch nach den Radumdrehungen schon in Benneckenstein...
Zurück fuhr der Güterzug so gegen 14:30 ab Benneckenstein, meißt die vorher mit Braunkohle beadenen E- Wagen, nun mit auch gar nicht leichtem Rohholz beladen. Und wer schon mal eine schwer arbeitende Dampflok mit maximaler Anhängelast hat aus Benneckenstein ausfahren sehen, gehört..., hier geht es von der Geraden gleich in eine kurze aber deftige Steigung von 1 zu 30..., der weiß wovon ich rede. Für Lokpersonal Höcstanforderung, für Eisenbahnfans ein akustisches Schmackerl erster Klasse! Denn oft schaffte die Lok den "Huckel" mit den letzten Auspuffschlägen. Auch nicht selten, das wir uns festfuhren (schmierige Schienen) und trotz Sandstreuanlage zum Stehen kamen. Wiederanfahren unmöglich. Also Bahnhof Benneckenstein angefunkt, zurückgefahren und dann nochmal mit katanga, mit Anlauf drüber über den Huckel.
Die Geräuschkulisse war bei günstigem Wind sehr gut bis Hohegeiß zu höhren! Ein Eisenbahnfan von dort erzählte mir mal, da hat man fast jeden Nachmittag am Fenster gelauscht...

Schade, bisher habe ich nicht eine Filmaufnahme davon im Netz finden können. Hängt vermutlich damit zusammn, das gleich hinter der Bahnhofsausfahrt Benneckenstein das Sperrgebiet begann und niemand sichb hierv traute zu fotografieren oder gar zu filmen.

An dieser Stelle, kann ich mich noch gut erinnern, standen auch oft die Gakl´s.

Gegen 8 und 14 Uhr fuhren dann von Wernigerode die Personenzüge nach Schierke. Der Frühzug meißt in den schönen Jahreszeiten u. a. bei tollem Winterwetter von Touris bis Drei Annen Hohne sehr gut besucht. Dann fuhr wegen der eingeschränkten Eineisemöglichkiten meißt nur viel Luft nach Schierke spazieren
Ausnahmetage waren die An- und Abreisetage der FDGB- Urlauber so etwa alle 14 Tage. Das merkt man am Fahrgastaufkommen auch auf den anderen Streckenabschnitten, so auch nach Elend, Sorge, Benneckenstein. Sowohl aus Richtung Nordhausen als auch aus Richtung Wernigerode. Viele Urlauber waren ja Umsteigefahrgäste von der Regelspur. Die Anreise per PKW war ja damals in der DDR bei weitem nicht so ausgeprägt wie heute. Möchte eher mal behaupten, die überwiegende Zahl reiste mit der Reichsbahn, dem Zug an.

Die s. g. Schierker Tour war bei uns Personalen immer sehr beliebt. Nachmittags stand der Zug 1 Stunde in Schierke, bevor er die Rückfahrt antrat. Da war immer gut Zeit, an der Lokomotive zu putzen, was zu schrauben und beim Fahrdenstleiter (Tante Elsa oder Frau *oppe) oder gar in der Mitropgaststätte gemütlich sein Käffchen zu trinken, eine Bockwurst oder ein gutes Stück Kuchen bei Frau *eidel, einer öfter mal sehr launischen und mürrischen Wirtin, zu verspeisen.

Im Sommer sind wir dann, wenn keine Brockenzüge fuhren, ab 1986 war es ja eeh ganz vorbei, so 2, 3 km auf die Brockenstrecke rausgefahren und haben an den entsprechenden Hanglagen Heidelbeeren gepflückt...! Ging natürlich nur, wenn entsprechendes Personal in Schierke Dienst hatte..., bei Frau *oppe nie ein Problem. Im Winter, zur Weihnachtszeit, wenn die Schneelage noch günstig war, wurden Weihnachtsbäume geholt, naja. Sozialistisch umgelagert...

Heute undenkbar und manch ein junger Zögling schüttelt beim Erzählen ungläubig den Kopf...!

Dann fuhr Dienstags und Donnerstags im Sommerfahrplanabschnitt von Mai bis Oktober gegen 10 Uhr, Rückkehr etwa 16:30 Uhr noch der s. g. Oldtimer (Traditionszug) oder scherzhaft auch Erbsensuppenexpress genannt nach Benneckenstein und zurück. Vornehmlich für FDGB- Urlauber.aus den FDGB- Heimen des LK Wernigerode, was nicht wenige waren! Fahrkarten waren wie so Vieles auch hier Bückeware!
Unterwgs waren in Drei Annen Hohne und Benneckenstein größere Aufenthalte, u. a. für Beköstigung und Kulturprogramm. Beköstigung, damals schon sehr beliebt in Benneckenstein am Harzhaus (Ri Rotheshütte), Erbsenuppe aus der Gulaschkanone - daher auch der Begriff Erbsensuppenexpress!

Eine Tradition, die mit dem 75- jährigen Jubiläum der Harzquerbahn 1974 ins Leben gerufen wurde. Hierfür hatte die DR extra 5 historische Personenwagen und eine Malletlokomotive, damals die 99 5903 entsprechend aufgearbeitet und auch farblich traditionell lackiert. In diesem Zustand sind die Wagen des Traditionszuges heute noch erhalten. Dabei ist sogar ein Personenwagen der längst stillgelegten und verschwundenen Südharzeisenbahn von Walkenried nach Braunlage. Über die Verbindung am alten Bahnhof Sorge (B 242) konnten die Harzquerbahn und die Südharzeisenbahn gegenseitig in die Netze einfahren. Vor dem Krieg gab es sogar eine Kurswagenverbindung Walkenried/ Braunlage - Brocken/ Wernigerode und zurück. Besagter Personenwagen muß durch die Kriegswirren im Netz der Harzquerbahn verblieben sein und wurde bei einem Fahrzeugaustausch, der wohl 1945 oder 1946 noch stattgefunden haben soll, nicht mit getauscht. Warum auch immer, das werden die damals Handelnden mit ins Grab genommen haben. Denn auch in Archiven, anderen Unterlagen ist über die Gründe nichts auffindbar. So ist ein historisch sehr wertvolles Fahrzeug als fast einzigstes Überbleibsel der Südharzeisenbahn der Nachwelt erhalten geblieben...

Die nächsten Züge von Wernigerode Richtiung NH fuhr dann gegen 09:30, 11:30, 14:30 Uhr, der letzte gegen 16:30 Uhr.

An den Wochenenden fuhr noch ein Personenzug gegen 10:45 Uhr nach Benneckenstei, von dort gleich wieder zurück.

Begleitet waren die Züge von der Wernigeröder Trapo nur bis Benneckenstein. Sie fuhren dann mit dem Gegenzug von dort zurück. Züge, die in Benneckenstein keinen Gegenzug hatten, waren auch von der Trapo nicht begleitet...! Die Trapo hatte in Wernigerode, dort wo heute der Übergang vom Busbahnhof zum Gleis/ Bahnsteig 1 ist ihr Domiziel (eine Baracke!). Personell waren die auch ganz gut bestückt, schätze mal, so um die 20 bis 30 Leutchen werden das doch gewesen sein. In Benneckenstein selbst hatte der ABV der Trapo noch ein Büro.

Von der Nordhäuser Seite ist mir eine Begleitung gar nicht bekannt. Lediglich auf dem Bahnsteig, am Zug anden hin und wieder mal Personalauswiskontrollen durch dieTrapo statt. Hatte aber eher Seltenheitswert, das von den Trapos auf eem Harzquerbahnhof (Nordhausen- Nord) überhaupt mal wer autauchte...

Die Trapos waren dann immer besonders griffig, wenn im Bereich des Sperrgebietes zwischen Elend und Benneckenstein s. g. Langsamfahrstellen (Gleisbaustellen), meißt mit nur 10 km/h Höchstgeschwindigkeit zu den sonst üblichen 30 km/h zu befahren, eingerichtet waren. Wer geübt ist, bei 10 km/h ist das Abspringen von einem fahrenden Zug zwarauch schon ganz schön riskant, aber im Gegensatz zu 30 km/h durchaus schaffbar. Bei 30 km/h sind Stürze und Blessuren vorprogrammiert...!
Oft waren dann 2 oder sogar 3 Trapos auf den Zügen, im Regelfall fuhr immer nur einer mit, selten 2.

Erstaunlich war bei diesen Langsamfahrstellen immer nur, wie schnell dort gebaut wurde, wie schnell Material da war (auch das war Mangelware!) und wie schnell diese Langsamfahrstellen wieder verschwunden waren. Andernorts mußten wir oft über Jahre und oft lange Strecken im Schneckentempo durchfahren, weil sowohl Material als auch Kapatzitäten fehlten...

Zu dem System der Überwachung der Züge durch die Trapo selbst waren die Zugbegleiter (Schaffner) und wir Lokpersonal selbst auch, per halbjähriger(!) unterschriftlicher Beleehrung angehalten, Auffälligkeiten, auffällige Fahrgäste oder gar Film- und Fotoaufnahmen im Grenzgebiet sofort zu melden. Dazu wurden auch s. g. Strohmänner losgeschickt, um das zu kontrollieren, zu überwachen. Wer nicht entspechend handelte, mußte mit ernsthaften beruflichen Konsequenzen rechnen! Die waren simpel und einfach herzustellen, in dem man dembetreffenden Mitarbeiter den dienstlichen Passierschein entzog und ihn meißt weit weg von zu Haus in eine andere Reichsbahndienststelle versetzte...!

Dazu hatte man noch ein stattliches Potential an den s. g. VP- Helfern rekrutiert. U. a. sollen beim Bahnhof und Bahnmeisterei Benneckenstein fast alle Mitarbeiter Trapohelfer oder Helfer der GT gewesen sein!
Und das waren gut 30 Leutchen. Wer nicht mitmachte, nicht wollte war irgendwie geächtet..., versteht bitte mal, was ich meine. Heute nennt man das glaub ich "Mobbing von oben"!

Da kam es dann schon mal vor, das selbst in dem Frühzug von Benneckenstein nach Wernigerode, der dort gegen 05 Uhr abfuhr, ein eifriger Trapohelfer saß und die wenigen Fahrgäste, die sich in diesen Zug verirrt hatten, auch noch drangsalierte. Er bekam es ja teilweise sogar bezahlt! Denn einige dieser tollen Helfer waren echt geistige Tiefflieger..., sorry, wenn ich mich über Exkollegen so äußere. Es ist aber leider bittere Wahrheit...

Habt ihr Fragen?

Dann stellt sie. Gern werde ich versuchen, alles was mit Sperrgebiet im Harz, insbesondere mit Eisenbahn zu tun hat, zu beantworten!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
Kalubke, furry, Fritze, vs1400, Chrissy79 und S51 haben sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen

#56

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.07.2015 11:50
von Kalubke | 2.299 Beiträge

Auf Wunsch von @lutz1961 hier eine Karte mit BT und GSZ-Toren der 8. GK Elend. Hoffe es ist alles drin. Evt. Korrekturen und Ergänzungen erwünscht!

Gruß Kalubke




p.s. Karte korrigiert, u.a. auf Grund des dankenswerten Hinweises von @94.



zuletzt bearbeitet 03.07.2015 09:17 | nach oben springen

#57

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.07.2015 14:04
von lutz1961 | 404 Beiträge

Danke für den Kartenausschnitt zur GK Elend.
Frage dazu: Das III.GB hatte eine Führungsstelle außerhalb des Schutzstreifens?


* mit Fragezeichen/Stern gekennzeichnete Stellen sind evtl. nur Gerüchte bzw. Fehlinformationen
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1987/89 GR-1 Mühlhausen 7.Grenzkompanie
2006: Geschichte der Grenzsicherung in der DDR als Hobby
Angehöriger der Lausitzer Kameradschaft
nach oben springen

#58

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.07.2015 17:39
von Kalubke | 2.299 Beiträge

@Galliner hatte das zumindest so angegeben: "FÜST Bat. am Amkenberg (im Knick des GSSZ aber davor)".
Das GSZ-Tor "Höhe Hohe Wurzel auf dem Köthenweg" konnte ich topographisch nicht zuordnen. Möglicherweise liegt es auch nicht im Abschnitt der 8. GK. Eine kleine Unschärfe gibt es noch. In dem Abschnitt in dem die Harzquerbahn unmittelbar an der Grenze zum Schutzstreifen verläuft, liegt der GSZ westlich abgesetzt davon im Wald. Deswegen liegt das GSZ-Tor Franzosenweg auch etwas weiter westlich in Höhe der Ortsverbindungsstraße Elend-Sorge.

Gruß Kalubke



zuletzt bearbeitet 02.07.2015 17:47 | nach oben springen

#59

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.07.2015 22:41
von Thomas 66 | 269 Beiträge

Hallo,
ich habe gerade alles erst gelesen. Ich habe 85-86 in der 8. GK Elend gedient und wir waren fast immer an der Stelle wo die Bahn an den GSSZ kam. Entweder die KS oder ein Posten war manchmal dort und wir mussten immer auf passen das niemand fotografiert. Ich hab nochmal was angehängt,die Bilder sind von mir!
Im 1. Bild rechts neben der Strasse war der Zaun und dahinter die Hundelaufanlage.






05/85 - 10/85 Potsdam / 10/85 - 10/86 Elend - Kompaniesicherung

Copyright liegt bei Mir !

Grüße aus Sachsen
Kalubke und vs1400 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 02.07.2015 22:56 | nach oben springen

#60

RE: Das Gebiet um Schierke-Sperrzone ?

in Fragen und Antworten zur innerdeutschen Grenze 02.07.2015 22:55
von Thomas 66 | 269 Beiträge

Die FüSt 3.GB hiess bei uns Kunkel und stand vor dem Signalzaun.
Das Bild ist von mir und die FüSt. stand ganz oben links. Ich war aber nie oben,sie war immer zu.


05/85 - 10/85 Potsdam / 10/85 - 10/86 Elend - Kompaniesicherung

Copyright liegt bei Mir !

Grüße aus Sachsen
Kalubke hat sich für diesen Beitrag bedankt
nach oben springen



Besucher
15 Mitglieder und 80 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Andre Lambert
Besucherzähler
Heute waren 2107 Gäste und 126 Mitglieder, gestern 3660 Gäste und 197 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14371 Themen und 558251 Beiträge.

Heute waren 126 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen