#1

Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 13.07.2012 10:11
von Polter (gelöscht)
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@ Rüganer,
ich zitiere Dich mal in einem neuen Thema:
Ich gebe dir unumwunden Recht, wenn die Bundesrepublik ein privates Unternehmen wäre, dann wäre es sicher Pleite und keine Bank würde einen roten Heller mehr dafür geben, keine Frage. Dies ist aber nicht Thema des Threads, hier geht es um die DDR.

Aus dem Zitat ergibt sich für mich die Frage: Wem gehört die BRD eigentlich?
Ein privates Unternehmen schließt Du aus! Wem dann? Die Frage ist nicht persönlich gemeint, sie ergab sich so im Zusammenhang.


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#2

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 13.07.2012 10:56
von eisenringtheo | 9.162 Beiträge

Die BRD, aber auch Österreich, die Schweiz, Frankreich, das Vereinigte Königreich, die USA und seit einiger Zeit auch Russland und China gehören den Grosskonzernen im Banken- und Energiebereich, sie beeinflussen die Parteien und stellen so sicher, dass aus der Politik keine Störmanöver erfolgen.
Theo


Wahlhausener hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#3

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 13.07.2012 11:38
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Ein geringfügiger Teil von etwas über einem dutzed Ar gehört mir.

Die Frage ist ja auch weniger wem es gehört, sondern wer es beherrscht und wer den größten Nutzen daraus zieht. Wenn weitreichende und das Grundgesetz berührende politische Entscheidungen in nächtlichen Sondersitzungen, bevor irgendwo auf der Welt die nächste Börse öffnet, getroffen werden müssen, ja dann sollte es doch auch dem letzten Verblendeten klar sein wer in diesem Land das sagen hat!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 13.07.2012 12:21 | nach oben springen

#4

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 13.07.2012 12:15
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Polter im Beitrag #1
@ Rüganer,
ich zitiere Dich mal in einem neuen Thema:
Ich gebe dir unumwunden Recht, wenn die Bundesrepublik ein privates Unternehmen wäre, dann wäre es sicher Pleite und keine Bank würde einen roten Heller mehr dafür geben, keine Frage. Dies ist aber nicht Thema des Threads, hier geht es um die DDR.

Aus dem Zitat ergibt sich für mich die Frage: Wem gehört die BRD eigentlich?
Ein privates Unternehmen schließt Du aus! Wem dann? Die Frage ist nicht persönlich gemeint, sie ergab sich so im Zusammenhang.




Im Prinzip hat jeder Bürger der BRD die Möglichkeit, Miteigentumsanteile an dieser Republik zu erwerben, die im Unterschied zur DDR personengebunden sind und das geschieht auch Tag für Tag, indem z.B. über Verwertungsgesellschaften ehemaliges Staatseigentum wie Bahnimmobilien, Wälder, Agrarflächen oder was auch immer an Privatpersonen bzw. Personengesellschaften verkauft wird.
Aber trotzdem geht es wieder einmal nicht ohne die Systemfrage, und ich schreibe das nicht, um Propaganda zu machen.
Große Teile der normal verdienenden Bevölkerung werden von solchen Möglichkeiten des direkten Investments ausgesperrt und zu Fondslösungen gedrängt, sei es über die Banken, Anlageberater oder den Staat.
Meine Systemkritik richtet sich gegen die staatlich verordnete Reglementierung der förderfähigen Investments, sagen wir mal der Riesterrente, die nichts anderes ist als ein Vermögensaufbau, an dem vorwiegend die Initiatoren verdienen, da ist der Abstand zum Kettenbrief nicht mehr weit und der Einfluß der Politiker auf diese Gesetze ist allgegenwärtig.
Es gab kürzlich eine Zusammenstellung der weichen Kosten, die Poolinvestments wie Schiffsfonds, Solarparks, geschlossene Immobilienfonds oder was auch immer regelrecht zerpflücken und was soll ich sagen- man liegt inzwischen bei bis zu 40 %, die zu Kapitalbeschaffungskosten und Ausgabeaufschlag (das ist nicht immer das selbe !!!) deklariert werden und das oft auch noch gut versteckt.
Somit ist und bleibt es eine Klassengesellschaft , wobei unter großer Verzichtsbereitschaft Direktinvestments möglich sind, marktverwertbare Eigentumswohnungen (Verwaltungsgebühren zehren Gewinn nicht überproportional auf) sind für 20.000- 30.000 zu haben, das wäre ein Anfang, auf den man entweder aufbauen kann oder man läßt es eben und lebt weiter als Konsument und Familienvater.
Sonderfälle, wie Erbschaften und Lottogewinne lasse ich mal außen vor und ich komme zu dem Schluß, daß die Republik tatsächlich so gestrickt ist, daß die Reichen immer reicher werden und die Normalverdiener mit durchschnittlichen sozialen Ansprüchen aus den o.g. Gründen außen vor bleiben.
Die Chance ist aber für jeden da, aber was wird aus der Gesellschaft, wenn alle nur noch Unternehmer sein wollten ?
Die Politik muß endlich dafür sorgen, daß der Eintritt in Direktinvestments billiger wird, das wäre über Nacht lösbar- Was spricht z.B. dagegen, daß ein privater Vorsorgesparer Aktien oder Wohnungen kauft, die der Rentenkasse sicherungs übereignet werden, um effektiver teilhaben zu können ?
Was spricht dagegen, daß Kommunen, die Infrastruktur zurück kaufen, den Bürger direkt mit ins Boot zu holen zu normalen Verwaltungskosten?
Wir haben inzwischen zu viele Leute, die für nichts Geld haben wollen, aber andererseits auch zu viele Bürger, die geeignet wären, mehr Anteile an der Republik zu erwerben, aber zu träge, zu konsumfixiert oder/ und zu ängstlich sind für den Zugriff auf diese Werte.



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#5

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 13.07.2012 12:23
von Rüganer (gelöscht)
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Das Schöne an diesem Unternehmen BRD ist aber, wenn es denn gar zu bunt wird, dann kann man ja dieses Unternehmen verlassen, selbst als Rentner könnte man ja seinen Teil zusammenkratzen und abhauen, meinetwegen nach Schweden zum Angeln am Waldsee oder nach Polen oder sonstwo hin, wo man es klimatisch und mental aushält. Dann solln sie doch ihren Sche... alleine machen...


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#6

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 13.07.2012 12:30
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat
marktverwertbare Eigentumswohnungen (Verwaltungsgebühren zehren Gewinn nicht überproportional auf) sind für 20.000- 30.000 zu haben,



Du sage mal von welchem Land sprichst Du den gerade?????????? Für diese Summe bekommst hier einen Stellplatz, mehr aber auch schon nicht.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 13.07.2012 12:31 | nach oben springen

#7

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 13.07.2012 12:33
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Rüganer im Beitrag #5
Das Schöne an diesem Unternehmen BRD ist aber, wenn es denn gar zu bunt wird, dann kann man ja dieses Unternehmen verlassen, selbst als Rentner könnte man ja seinen Teil zusammenkratzen und abhauen, meinetwegen nach Schweden zum Angeln am Waldsee oder nach Polen oder sonstwo hin, wo man es klimatisch und mental aushält. Dann solln sie doch ihren Sche... alleine machen...



Daran habe ich ehrlich gesagt, noch nie gedacht, weil das Geld auch für Deutschland reichen würde.
Heimat ist Heimat und ich denke, als Rentner ärgert man sich nicht mehr so viel.
Könnte ich das Mansfelder Land aber nach Polen mitnehmen, wäre das eine Option, denn es gibt Unterschiede zur Organisation des kommunalen und des staatlichen Gemeinwesens.
Das was die Kommune organisiert, kann man sehen und weitgehend verstehen, dem Staat gegenüber bin ich wie gesagt, extrem mißtrauisch.



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#8

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 13.07.2012 12:44
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #6

Zitat
marktverwertbare Eigentumswohnungen (Verwaltungsgebühren zehren Gewinn nicht überproportional auf) sind für 20.000- 30.000 zu haben,


Du sage mal von welchem Land sprichst Du den gerade?????????? Für diese Summe bekommst hier einen Stellplatz, mehr aber auch schon nicht.


http://www.immonet.de/exposeansicht.do?&...gn=intern_suche

Nur ein Beispiel, es gibt Dutzende davon, den ostdeutschen Standort madig zu machen ist Strategie und Psychologie, die Zahlen sprechen ihre eigene Sprache.
Zu prahlen, eine Wohnung in München- Bogenhausen zu haben klingt vielleicht schick, aber das Prestige hat angesichts des Fair- Value (Mietrendite) keinen Wert.
PS. Ich bin Lokführer, kein Makler !!



zuletzt bearbeitet 13.07.2012 13:11 | nach oben springen

#9

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 13.07.2012 12:50
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #6

Zitat
marktverwertbare Eigentumswohnungen (Verwaltungsgebühren zehren Gewinn nicht überproportional auf) sind für 20.000- 30.000 zu haben,


Du sage mal von welchem Land sprichst Du den gerade?????????? Für diese Summe bekommst hier einen Stellplatz, mehr aber auch schon nicht.



Feliks komm nach Chemnitz, im armen Osten kannst du eine Hütte schon ab 5000 Eus schießen


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#10

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 13.07.2012 13:17
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #9
Zitat von Feliks D. im Beitrag #6

Zitat
marktverwertbare Eigentumswohnungen (Verwaltungsgebühren zehren Gewinn nicht überproportional auf) sind für 20.000- 30.000 zu haben,


Du sage mal von welchem Land sprichst Du den gerade?????????? Für diese Summe bekommst hier einen Stellplatz, mehr aber auch schon nicht.



Feliks komm nach Chemnitz, im armen Osten kannst du eine Hütte schon ab 5000 Eus schießen



Ich sprach allerdings von marktverwertbaren Immobilien, mir fällt aber garade ein, daß der Staat in kleinen Stücken eben doch Direktinvestments zuläßt, somit fiel meine Kritik im Vorbeitrag etwas zu totalitär aus.
Ich meine das 100.000- Dächer- Programm zur Solarstromerzeugung, eine m.E. recht fortschrittliche Angelegenheit trotz negativer Propaganda der Energielobby.
Ein Schlüssel zur Teilhabe ist dieses in arbeitbnehmerfreundlichen Stückelungen konzipierte Investment aber allemal.
Problematisch auch hier wieder mal die Nivellierung, die Anpassung an neue Gegebenheiten, z.B. der unerwartet schnellen Verbilligung der Solarmodule bei zu langsamer Abschmelzung der Einspeisevergütung.
Hier waren die verantwortlichen Bundespolitiker etwas zu lahm und zu träge.



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#11

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 13.07.2012 13:52
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Also dem Beispiel kann ich nicht folgen, auch wenn ich deine Texte sonst immer mit dabei stetig steigender Begeisterung lese. Das ist ja nun (aus heutiger Sicht und mit heutigen Ansprüchen bewertet) wirklich schon nicht viel mehr wie ein Wohnklo, geschätzte 55qm verteilt auf 3 Zimmer(chen). Also zu dritt würde ich da nicht wohnen wollen, noch dazu unsanierter Plattenbau in der ersten Etage über dem ungeheizten Keller und mit erhöhter Einbruchsgefahr.

Dann die "stolze" Summe von 2.700€ Kaltmiete im Jahr, da noch die Steuern und das Hausgeld, was gleich gar nicht erwähnt wird, jedoch in der Regel zusätzlich zu den reinen Betriebskosten zu zahlen ist, abziehen und dann bleibt schon nicht mehr viel. Nehmen wir mal ganz ganz großzügig 1.800€ an, dann brauche ich alleine 10 Jahre um meine 19.000€ wieder zusammen zu haben und nochmals gute 5 um Inflation und Zinsverlust auszugleichen. Nach groben 15 Jahren habe ich dann  also ca. 1800€ Gewinn im Jahr durch diese Wohnung, das macht dann ganze 150€ im Monat. Für dieses Taschengeld nach 15 Jahren soll ich das Risiko eines, der den Gesamtumständen der Wohnung und Wohnlage geschuldeten, jahrelangen Leerstandes bei Auszug des aktuellen Mieters eingehen? Kann jetzt also nicht ganz dein Ernst sein wenn Du hier das Wort Mietrendite verwendest?

Beim Erwerb anderer Objekte, in ansprechender Lage und mit weit in die Zukunft reichender Vermietperspektive, wusste ich, dass ich für meine Objekte einen ganz anderen Preis zahlen muss. Den ersten wirklichen Gewinn aus diesen 3 Anlagen, der dann nicht mehr dem Schuldendienst dient, werde ich erst mit erreichen der durchschnittlichen männlichen Lebenserwartung ziehen. Warum macht man dann also eine solch umfangreiche Investition? Ganz einfach, nicht für sich selbst sondern für seine Kinder! Wenn ich das entsprechende Alter erreicht habe, dann bewohne ich längst ein bis dahin geerbtes Haus in der Heimat und die hiesigen Immobilien sind alle samt und sonders schuldenfrei. Meine Kinder werden also bei meinem Ableben 2 Häuser und 3 Wohnungen ihr Eigen nennen, zusätzlich zu dem was die Ehepartner bis dahin eventuell noch erben werden und zu ihren selbst bewohnten Objekten. Sie könnten also schon von den Mieten leben, was sie aber aufgrund eigener Anstellungen nicht machen werden und so wird das Geld dann sicher zur Steigerung der eigenen Lebensqualität genutzt oder weiter investiert. Sie werden dann der Kapital- und Besitzlosen Klasse entronnen sein, in der wir 1990 angefangen haben und weiter am Rennen um den eigenen sozialen Aufstieg teilnehmen, in dem viele altgediente Wessis so einen großen Vorsprung haben. Aus diesem Grund sollte es für jeden von uns Anspruch sein unseren Kindern einen gewinnbringenden Besitz zu hinterlassen, auch wenn es aufgrund der Möglichkeiten vielleicht nur eine Eigentumswohnung ist. Selbst die hilft ihnen, vermietet oder selbst bewohnt und so Miete sparend, für ihr Leben schon ungemein.

Mit dem oben beschriebenen Beispiel helfe ich weder ihnen noch mir, die 19k für so ein Objekt kann ich mir auch sparen und auf die Bank legen, oder als Anzahlung für etwas richtiges nehmen. Das soll jetzt kein von Dir gescholtenes madig machen des Ostens sein, denn auch in Halle, Dresden, Leipzig oder Berlin (ich schrieb bereits früher mal über ein angedachtes Investment in ein Objekt der neugebauten Prenzlauer Gärten, das ich dann aufgrund der besseren Betreuungsmöglichkeiten doch lieber hier realisierte) gibt es wirklich renditeversprechende Objekte. Allein dann muss ich an dein Beispiel noch eine 0 anhängen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 13.07.2012 14:01 | nach oben springen

#12

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 13.07.2012 14:23
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #11
Also dem Beispiel kann ich nicht folgen, auch wenn ich deine Texte sonst immer mit dabei stetig steigender Begeisterung lese. Das ist ja nun (aus heutiger Sicht und mit heutigen Ansprüchen bewertet) wirklich schon nicht viel mehr wie ein Wohnklo, geschätzte 55qm verteilt auf 3 Zimmer(chen). Also zu dritt würde ich da nicht wohnen wollen, noch dazu unsanierter Plattenbau in der ersten Etage über dem ungeheizten Keller und mit erhöhter Einbruchsgefahr.

Dann die "stolze" Summe von 2.700€ Kaltmiete im Jahr, da noch die Steuern und das Hausgeld, was gleich gar nicht erwähnt wird, jedoch in der Regel zusätzlich zu den reinen Betriebskosten zu zahlen ist, abziehen und dann bleibt schon nicht mehr viel. Nehmen wir mal ganz ganz großzügig 1.800€ an, dann brauche ich alleine 10 Jahre um meine 19.000€ wieder zusammen zu haben und nochmals gute 5 um Inflation und Zinsverlust auszugleichen. Nach groben 15 Jahren habe ich dann  also ca. 1800€ Gewinn im Jahr durch diese Wohnung, das macht dann ganze 150€ im Monat. Für dieses Taschengeld nach 15 Jahren soll ich das Risiko eines, der den Gesamtumständen der Wohnung und Wohnlage geschuldeten, jahrelangen Leerstandes bei Auszug des aktuellen Mieters eingehen? Kann jetzt also nicht ganz dein Ernst sein wenn Du hier das Wort Mietrendite verwendest?

Beim Erwerb anderer Objekte, in ansprechender Lage und mit weit in die Zukunft reichender Vermietperspektive, wusste ich, dass ich für meine Objekte einen ganz anderen Preis zahlen muss. Den ersten wirklichen Gewinn aus diesen 3 Anlagen, der dann nicht mehr dem Schuldendienst dient, werde ich erst mit erreichen der durchschnittlichen männlichen Lebenserwartung ziehen. Warum macht man dann also eine solch umfangreiche Investition? Ganz einfach, nicht für sich selbst sondern für seine Kinder! Wenn ich das entsprechende Alter erreicht habe, dann bewohne ich längst ein bis dahin geerbtes Haus in der Heimat und die hiesigen Immobilien sind alle samt und sonders schuldenfrei. Meine Kinder werden also bei meinem Ableben 2 Häuser und 3 Wohnungen ihr Eigen nennen, zusätzlich zu dem was die Ehepartner bis dahin eventuell noch erben werden und zu ihren selbst bewohnten Objekten. Sie könnten also schon von den Mieten leben, was sie aber aufgrund eigener Anstellungen nicht machen werden und so wird das Geld dann sicher zur Steigerung der eigenen Lebensqualität genutzt oder weiter investiert. Sie werden dann der Kapital- und Besitzlosen Klasse entronnen sein, in der wir 1990 angefangen haben und weiter am Rennen um den eigenen sozialen Aufstieg teilnehmen, in dem viele altgediente Wessis so einen großen Vorsprung haben. Aus diesem Grund sollte es für jeden von uns Anspruch sein unseren Kindern einen gewinnbringenden Besitz zu hinterlassen, auch wenn es aufgrund der Möglichkeiten vielleicht nur eine Eigentumswohnung ist. Selbst die hilft ihnen, vermietet oder selbst bewohnt und so Miete sparend, für ihr Leben schon ungemein.

Mit dem oben beschriebenen Beispiel helfe ich weder ihnen noch mir, die 19k für so ein Objekt kann ich mir auch sparen und auf die Bank legen, oder als Anzahlung für etwas richtiges nehmen. Das soll jetzt kein von Dir gescholtenes madig machen des Ostens sein, denn auch in Halle, Dresden, Leipzig oder Berlin (ich schrieb bereits früher mal über ein angedachtes Investment in ein Objekt der neugebauten Prenzlauer Gärten, das ich dann aufgrund der besseren Betreuungsmöglichkeiten doch lieber hier realisierte) gibt es wirklich renditeversprechende Objekte. Allein dann muss ich an dein Beispiel noch eine 0 anhängen.



Felix, es ist ja auch nur ein Gesellenstück, zum Meisterstück ist es in der Tat noch ein weiter Weg von dort aus, aber um die Mechanismen solcher Aktivitäten kennen zu lernen ist es hilfreich.
Die von Dir benannten Unwägbarkeiten bezüglich Leerstand, Betriebskosten usw. sind normale Risiken, die man in Kauf nehmen muß.
Oft ist jedoch im Kaufpreis verpflichtender Weise noch eine Instandhaltungsrücklage angespart, die Wohnung hat also einen gewissen Wert auch von dieser Seite schon im Bauch, dazu kommt die Sicherheit die Versammlungsprotokolle der vorausgegangenen Eigentümertreffen bezüglich der aktuellen Gegebenheiten bieten.
Am wichtigsten ist aber die Eigentümerstruktur des Objektes, was kann geschultert werden, wenn Aufwertungen des Besitzes in Angriff genommen werden, wieviele Eigennutzer und Mieter sind im Haus usw., es würde zu weit gehen hier alles zu erläutern.
In einem anderen Satz von Dir ist aber ziemlich viel Bisanz drin, die auch für diese gesamte Wirtschaftsstruktur Ost- West von Belang ist und das ist der Aspekt des Erbens.
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen und nur wenn eine Generation bedingungslos bereit ist, sich für den wirtschaftlichen Aufstieg auch mit Blick auf die Kinder und Enkel aufzuopfern werden die Weichen in den Wohlstand gestellt und da liegt der Hase im Pfeffer.
Die Nachrücker, die reich geboren werden, haben immer weniger Grund, sich selber anzustrengen, immer leichtfertiger tätigen sie ihre Finanzgeschäfte und wenn man kein Gefühl mehr für verdientes Geld hat, kann es auch ruhig mal ein wenig riskanter sein und irgendwann bewegt man Millionen um der Spekulation willen.
Nein, ich höre nicht auf.
Mark Twain schrieb einmal sinngemäß, daß spätestens ab der 3./ 4. Generation nach den Erstaufsteigern nur noch Zocker und Kunstsammler rauskommen und die haben dieses Europa zu dem gemacht was es heute ist.
Es hat nichts mit Neid zu tun, so etwas anzuklagen aber irgendwann werden somit immer mehr ein Schlaraffenland erwarten, die nichts mehr zur Wertschöpfung beizutragen bereit oder in der Lage sind.
Die anzufassen, haben unsere Regierungen immer mehr Angst und das ist das Problem.



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#13

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 13.07.2012 20:04
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #11
Also dem Beispiel kann ich nicht folgen, auch wenn ich deine Texte sonst immer mit dabei stetig steigender Begeisterung lese. Das ist ja nun (aus heutiger Sicht und mit heutigen Ansprüchen bewertet) wirklich schon nicht viel mehr wie ein Wohnklo, geschätzte 55qm verteilt auf 3 Zimmer(chen). Also zu dritt würde ich da nicht wohnen wollen, noch dazu unsanierter Plattenbau in der ersten Etage über dem ungeheizten Keller und mit erhöhter Einbruchsgefahr.

Dann die "stolze" Summe von 2.700€ Kaltmiete im Jahr, da noch die Steuern und das Hausgeld, was gleich gar nicht erwähnt wird, jedoch in der Regel zusätzlich zu den reinen Betriebskosten zu zahlen ist, abziehen und dann bleibt schon nicht mehr viel. Nehmen wir mal ganz ganz großzügig 1.800€ an, dann brauche ich alleine 10 Jahre um meine 19.000€ wieder zusammen zu haben und nochmals gute 5 um Inflation und Zinsverlust auszugleichen. Nach groben 15 Jahren habe ich dann  also ca. 1800€ Gewinn im Jahr durch diese Wohnung, das macht dann ganze 150€ im Monat. Für dieses Taschengeld nach 15 Jahren soll ich das Risiko eines, der den Gesamtumständen der Wohnung und Wohnlage geschuldeten, jahrelangen Leerstandes bei Auszug des aktuellen Mieters eingehen? Kann jetzt also nicht ganz dein Ernst sein wenn Du hier das Wort Mietrendite verwendest?

Beim Erwerb anderer Objekte, in ansprechender Lage und mit weit in die Zukunft reichender Vermietperspektive, wusste ich, dass ich für meine Objekte einen ganz anderen Preis zahlen muss. Den ersten wirklichen Gewinn aus diesen 3 Anlagen, der dann nicht mehr dem Schuldendienst dient, werde ich erst mit erreichen der durchschnittlichen männlichen Lebenserwartung ziehen. Warum macht man dann also eine solch umfangreiche Investition? Ganz einfach, nicht für sich selbst sondern für seine Kinder! Wenn ich das entsprechende Alter erreicht habe, dann bewohne ich längst ein bis dahin geerbtes Haus in der Heimat und die hiesigen Immobilien sind alle samt und sonders schuldenfrei. Meine Kinder werden also bei meinem Ableben 2 Häuser und 3 Wohnungen ihr Eigen nennen, zusätzlich zu dem was die Ehepartner bis dahin eventuell noch erben werden und zu ihren selbst bewohnten Objekten. Sie könnten also schon von den Mieten leben, was sie aber aufgrund eigener Anstellungen nicht machen werden und so wird das Geld dann sicher zur Steigerung der eigenen Lebensqualität genutzt oder weiter investiert. Sie werden dann der Kapital- und Besitzlosen Klasse entronnen sein, in der wir 1990 angefangen haben und weiter am Rennen um den eigenen sozialen Aufstieg teilnehmen, in dem viele altgediente Wessis so einen großen Vorsprung haben. Aus diesem Grund sollte es für jeden von uns Anspruch sein unseren Kindern einen gewinnbringenden Besitz zu hinterlassen, auch wenn es aufgrund der Möglichkeiten vielleicht nur eine Eigentumswohnung ist. Selbst die hilft ihnen, vermietet oder selbst bewohnt und so Miete sparend, für ihr Leben schon ungemein.

Mit dem oben beschriebenen Beispiel helfe ich weder ihnen noch mir, die 19k für so ein Objekt kann ich mir auch sparen und auf die Bank legen, oder als Anzahlung für etwas richtiges nehmen. Das soll jetzt kein von Dir gescholtenes madig machen des Ostens sein, denn auch in Halle, Dresden, Leipzig oder Berlin (ich schrieb bereits früher mal über ein angedachtes Investment in ein Objekt der neugebauten Prenzlauer Gärten, das ich dann aufgrund der besseren Betreuungsmöglichkeiten doch lieber hier realisierte) gibt es wirklich renditeversprechende Objekte. Allein dann muss ich an dein Beispiel noch eine 0 anhängen.



Hm, ich habe ein etwas anderes Modell, so in 10 bis 15 Jahren, Gesundheit vorausgesetzt, entschwinden meine gute und ich in wärmere Gefilden, die Beamten-Rente und mein Erspartes sowie Firmenverkauf sollte reichen, falls nicht versilbere ich meinen Grundbesitz, denn den habe ich mir geschaffen, meine Kinder sollen sich selbst ihre Güter erarbeiten, der große hat nach Studium schon eine gut dotierte Stelle und die kleine schafft das auch.
Für die Kids legt sich Papi nun nicht mehr krumm, hat er früher gemacht, der hat sich Sonne auf den Seniorenbauch verdient


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#14

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 13.07.2012 21:32
von Schmiernippel | 244 Beiträge

Schönes Modell Grenzwolf62, aber hoffentlich ist in 10 -15 Jahren dein Erspartes noch was wert.



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#15

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 13.07.2012 21:33
von Fritze (gelöscht)
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na dann sieh mal zu ,daß Du schön gesund bleibst um die 10-15 Jahre zu überstehen und daß Dir die Technokraten aus Brüssel sowie unser Finanzminister noch was übrig lassen,um Deinen Traum vom warmen Lebensabend zu erleben.Modelle sind nur Modelle,ob sie die Realität erreichen,steht oft in den Sternen.Aber gesunder Optimismus kann ja lebensverlängerrnd wirken.Freundschaft !


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#16

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 13.07.2012 21:44
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Schmiernippel im Beitrag #14
Schönes Modell Grenzwolf62, aber hoffentlich ist in 10 -15 Jahren dein Erspartes noch was wert.

Grundbesitz und Eigenheim sind dann immer noch wertvoll.


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#17

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 14.07.2012 00:45
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #2
Die BRD, aber auch Österreich, die Schweiz, Frankreich, das Vereinigte Königreich, die USA und seit einiger Zeit auch Russland und China gehören den Grosskonzernen im Banken- und Energiebereich, sie beeinflussen die Parteien und stellen so sicher, dass aus der Politik keine Störmanöver erfolgen.
Theo


Die chemische Industrie, insbesondere Arzneimittelhersteller, sollte man hier auch noch erwaehnen. In diesem Zusammenhang auch "Illuminati" und "Neue Weltordnung / New World Order" googeln.


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#18

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 14.07.2012 10:48
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Fritze im Beitrag #15
na dann sieh mal zu ,daß Du schön gesund bleibst um die 10-15 Jahre zu überstehen und daß Dir die Technokraten aus Brüssel sowie unser Finanzminister noch was übrig lassen,um Deinen Traum vom warmen Lebensabend zu erleben.Modelle sind nur Modelle,ob sie die Realität erreichen,steht oft in den Sternen.Aber gesunder Optimismus kann ja lebensverlängerrnd wirken.Freundschaft !


Och, da bin ich optimistisch und obwohl Wolf bin ich auch ein alter Fuchs und werd die Technokraten überlisten


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#19

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 17.07.2012 11:25
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten im Beitrag #17
Zitat von eisenringtheo im Beitrag #2
Die BRD, aber auch Österreich, die Schweiz, Frankreich, das Vereinigte Königreich, die USA und seit einiger Zeit auch Russland und China gehören den Grosskonzernen im Banken- und Energiebereich, sie beeinflussen die Parteien und stellen so sicher, dass aus der Politik keine Störmanöver erfolgen.
Theo


Die chemische Industrie, insbesondere Arzneimittelhersteller, sollte man hier auch noch erwaehnen. In diesem Zusammenhang auch "Illuminati" und "Neue Weltordnung / New World Order" googeln.



Wenn nix mehr hilft müssen die Illuminati ran.
Schön das es sie angeblich immer noch gibt

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

damals wars hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.07.2012 15:20 | nach oben springen

#20

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 17.07.2012 21:06
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #11
Also dem Beispiel kann ich nicht folgen, auch wenn ich deine Texte sonst immer mit dabei stetig steigender Begeisterung lese. Das ist ja nun (aus heutiger Sicht und mit heutigen Ansprüchen bewertet) wirklich schon nicht viel mehr wie ein Wohnklo, geschätzte 55qm verteilt auf 3 Zimmer(chen). Also zu dritt würde ich da nicht wohnen wollen, noch dazu unsanierter Plattenbau in der ersten Etage über dem ungeheizten Keller und mit erhöhter Einbruchsgefahr.

Dann die "stolze" Summe von 2.700€ Kaltmiete im Jahr, da noch die Steuern und das Hausgeld, was gleich gar nicht erwähnt wird, jedoch in der Regel zusätzlich zu den reinen Betriebskosten zu zahlen ist, abziehen und dann bleibt schon nicht mehr viel. Nehmen wir mal ganz ganz großzügig 1.800€ an, dann brauche ich alleine 10 Jahre um meine 19.000€ wieder zusammen zu haben und nochmals gute 5 um Inflation und Zinsverlust auszugleichen. Nach groben 15 Jahren habe ich dann  also ca. 1800€ Gewinn im Jahr durch diese Wohnung, das macht dann ganze 150€ im Monat. Für dieses Taschengeld nach 15 Jahren soll ich das Risiko eines, der den Gesamtumständen der Wohnung und Wohnlage geschuldeten, jahrelangen Leerstandes bei Auszug des aktuellen Mieters eingehen? Kann jetzt also nicht ganz dein Ernst sein wenn Du hier das Wort Mietrendite verwendest?

Beim Erwerb anderer Objekte, in ansprechender Lage und mit weit in die Zukunft reichender Vermietperspektive, wusste ich, dass ich für meine Objekte einen ganz anderen Preis zahlen muss. Den ersten wirklichen Gewinn aus diesen 3 Anlagen, der dann nicht mehr dem Schuldendienst dient, werde ich erst mit erreichen der durchschnittlichen männlichen Lebenserwartung ziehen. Warum macht man dann also eine solch umfangreiche Investition? Ganz einfach, nicht für sich selbst sondern für seine Kinder! Wenn ich das entsprechende Alter erreicht habe, dann bewohne ich längst ein bis dahin geerbtes Haus in der Heimat und die hiesigen Immobilien sind alle samt und sonders schuldenfrei. Meine Kinder werden also bei meinem Ableben 2 Häuser und 3 Wohnungen ihr Eigen nennen, zusätzlich zu dem was die Ehepartner bis dahin eventuell noch erben werden und zu ihren selbst bewohnten Objekten. Sie könnten also schon von den Mieten leben, was sie aber aufgrund eigener Anstellungen nicht machen werden und so wird das Geld dann sicher zur Steigerung der eigenen Lebensqualität genutzt oder weiter investiert. Sie werden dann der Kapital- und Besitzlosen Klasse entronnen sein, in der wir 1990 angefangen haben und weiter am Rennen um den eigenen sozialen Aufstieg teilnehmen, in dem viele altgediente Wessis so einen großen Vorsprung haben. Aus diesem Grund sollte es für jeden von uns Anspruch sein unseren Kindern einen gewinnbringenden Besitz zu hinterlassen, auch wenn es aufgrund der Möglichkeiten vielleicht nur eine Eigentumswohnung ist. Selbst die hilft ihnen, vermietet oder selbst bewohnt und so Miete sparend, für ihr Leben schon ungemein.

Mit dem oben beschriebenen Beispiel helfe ich weder ihnen noch mir, die 19k für so ein Objekt kann ich mir auch sparen und auf die Bank legen, oder als Anzahlung für etwas richtiges nehmen. Das soll jetzt kein von Dir gescholtenes madig machen des Ostens sein, denn auch in Halle, Dresden, Leipzig oder Berlin (ich schrieb bereits früher mal über ein angedachtes Investment in ein Objekt der neugebauten Prenzlauer Gärten, das ich dann aufgrund der besseren Betreuungsmöglichkeiten doch lieber hier realisierte) gibt es wirklich renditeversprechende Objekte. Allein dann muss ich an dein Beispiel noch eine 0 anhängen.





Ach ja? Mal was richtig Neues von Dir, verstehe Deine Meinung nicht, von der guten alten DDR schwärmen und sich wie ein Kapitalist benehmen! Auf Deine Antwort bin ich gespannt!

Grüße


zuletzt bearbeitet 17.07.2012 21:12 | nach oben springen



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