#21

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 17.07.2012 23:10
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Was soll man da erklären, wird nicht immer von uns gefordert wir sollen im Heute ankommen? So lang ich in diesem System leben muss, so lange muss ich auch sehen dass ich das beste daraus mache. Sich selbst auf eine gesunde materielle Basis stellen hat da recht wenig mit der politischen Gesinnung zu tun und schließt die Ablehnung des kapitalistischen Systems insgesamt ja nicht aus. Ganz im Gegenteil, ich bin der Meinung so und mit den deshalb möglichen Spenden (steht irgendwo im Forum) mehr bewirken zu können als mit einer reinen und selbstzerstörerischen Verweigerungshaltung. Trotzdem muss das handeln immer so sein, dass man sich auch noch ohne Scham im Spiegel ansehen kann. Wenn es mir früher verboten war Wohneigentum zu besitzen, so kann ich das doch heute genießen oder was spricht dagegen?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#22

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 18.07.2012 00:21
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von maxel22 im Beitrag #20
Zitat von Feliks D. im Beitrag #11
Also dem Beispiel kann ich nicht folgen, auch wenn ich deine Texte sonst immer mit dabei stetig steigender Begeisterung lese. Das ist ja nun (aus heutiger Sicht und mit heutigen Ansprüchen bewertet) wirklich schon nicht viel mehr wie ein Wohnklo, geschätzte 55qm verteilt auf 3 Zimmer(chen). Also zu dritt würde ich da nicht wohnen wollen, noch dazu unsanierter Plattenbau in der ersten Etage über dem ungeheizten Keller und mit erhöhter Einbruchsgefahr.

Dann die "stolze" Summe von 2.700€ Kaltmiete im Jahr, da noch die Steuern und das Hausgeld, was gleich gar nicht erwähnt wird, jedoch in der Regel zusätzlich zu den reinen Betriebskosten zu zahlen ist, abziehen und dann bleibt schon nicht mehr viel. Nehmen wir mal ganz ganz großzügig 1.800€ an, dann brauche ich alleine 10 Jahre um meine 19.000€ wieder zusammen zu haben und nochmals gute 5 um Inflation und Zinsverlust auszugleichen. Nach groben 15 Jahren habe ich dann  also ca. 1800€ Gewinn im Jahr durch diese Wohnung, das macht dann ganze 150€ im Monat. Für dieses Taschengeld nach 15 Jahren soll ich das Risiko eines, der den Gesamtumständen der Wohnung und Wohnlage geschuldeten, jahrelangen Leerstandes bei Auszug des aktuellen Mieters eingehen? Kann jetzt also nicht ganz dein Ernst sein wenn Du hier das Wort Mietrendite verwendest?

Beim Erwerb anderer Objekte, in ansprechender Lage und mit weit in die Zukunft reichender Vermietperspektive, wusste ich, dass ich für meine Objekte einen ganz anderen Preis zahlen muss. Den ersten wirklichen Gewinn aus diesen 3 Anlagen, der dann nicht mehr dem Schuldendienst dient, werde ich erst mit erreichen der durchschnittlichen männlichen Lebenserwartung ziehen. Warum macht man dann also eine solch umfangreiche Investition? Ganz einfach, nicht für sich selbst sondern für seine Kinder! Wenn ich das entsprechende Alter erreicht habe, dann bewohne ich längst ein bis dahin geerbtes Haus in der Heimat und die hiesigen Immobilien sind alle samt und sonders schuldenfrei. Meine Kinder werden also bei meinem Ableben 2 Häuser und 3 Wohnungen ihr Eigen nennen, zusätzlich zu dem was die Ehepartner bis dahin eventuell noch erben werden und zu ihren selbst bewohnten Objekten. Sie könnten also schon von den Mieten leben, was sie aber aufgrund eigener Anstellungen nicht machen werden und so wird das Geld dann sicher zur Steigerung der eigenen Lebensqualität genutzt oder weiter investiert. Sie werden dann der Kapital- und Besitzlosen Klasse entronnen sein, in der wir 1990 angefangen haben und weiter am Rennen um den eigenen sozialen Aufstieg teilnehmen, in dem viele altgediente Wessis so einen großen Vorsprung haben. Aus diesem Grund sollte es für jeden von uns Anspruch sein unseren Kindern einen gewinnbringenden Besitz zu hinterlassen, auch wenn es aufgrund der Möglichkeiten vielleicht nur eine Eigentumswohnung ist. Selbst die hilft ihnen, vermietet oder selbst bewohnt und so Miete sparend, für ihr Leben schon ungemein.

Mit dem oben beschriebenen Beispiel helfe ich weder ihnen noch mir, die 19k für so ein Objekt kann ich mir auch sparen und auf die Bank legen, oder als Anzahlung für etwas richtiges nehmen. Das soll jetzt kein von Dir gescholtenes madig machen des Ostens sein, denn auch in Halle, Dresden, Leipzig oder Berlin (ich schrieb bereits früher mal über ein angedachtes Investment in ein Objekt der neugebauten Prenzlauer Gärten, das ich dann aufgrund der besseren Betreuungsmöglichkeiten doch lieber hier realisierte) gibt es wirklich renditeversprechende Objekte. Allein dann muss ich an dein Beispiel noch eine 0 anhängen.





Ach ja? Mal was richtig Neues von Dir, verstehe Deine Meinung nicht, von der guten alten DDR schwärmen und sich wie ein Kapitalist benehmen! Auf Deine Antwort bin ich gespannt!

Grüße




Nun ja, vielleicht ist ja auch Angriff die beste Verteidigung.
Vielleicht hatte man in der DDR insgesamt mehr Vertrauen in die Zukunft, so daß es gar nicht nötig war, Kapital für den Notfall zu bilden.
Wenn man bedenkt, daß eine längere Krankheit, Zahnersatz, ein Pflegefall in der Familie, eine Horrorforderung für den Abwasseranschluß/ Straßenbaubeitrag/ Dorferneuerungsprogramm...., ein Berufskläger als Gegner im Geschäftsleben, ein unseriöser Arbeitgeber, Graumarktabzocker und was weiß ich was zu einer Existenzgefährdung führen kann, so ist es nur legitim, sich gegen all diese kapitalismustypischen Gefahren irgendwie zu versichern.
Und überhaupt, wer will sich schon mit Papier bezahlen lassen, das über kurz oder lang von den Südeuropäern jubelnd zerfleddert wird.
Dieser Euro betoniert Mißtrauen, deshalb ist Betongold nie verkehrt, allerdings können die da oben das auch enteignen- einfach Sozialabgaben draufknallen, Abschreibungen strecken, Grunderwerbsteuern erhöhen, irrsinnige Wärmedämmverordnungen ohne realistische Umlagemöglichkeit auf die Mieter erfinden, Mietnomaden möglichst lange schützen, ach ich kann gar nicht aufhören, zu viele Attacken hat dieses runtergewirtschaftete, fragile politische System schon gegen das Eigentum seriöser Sparer gefahren, hier meine ich nicht die Telekom- Jungspekulanten zum Jahrtausendwechsel- die sind selber Schuld, nein langwierig und ehrlich angesparte substantielle Altersvorsorge ist Tag für Tag Gefahren ausgesetzt, die es im viel lebenswerteren sozialistischen Staat so nicht gegeben hat, da der Normalbürger die einzige Lobbygruppe bezüglich der Sozialsysteme war.
Grund für diese Sicherheit war immer die Vollbeschäftigung und somit ein funktionierendes Umlagesystem, das war Staatsdoktrien, das war Grundvoraussetzung für ein streßfreies bescheidenes Leben ohne nervige Steuererklärungen, Ärger mit Mietern, Behördenwillkür und alle möglichen Rennereien zur Krankenkasse/ Finanzamt/ Arbeitsamt/ Sozialamt.
Man kann schon sagen, daß die Zeit die wir in der DDR nach Bettwäsche, Schweinefilets und Trabikotflügeln anstehen mußten mit 3 zu multiplizieren wäre, um auf die Zeit zu kommen, die uns heute für die täglichen Besorgungen aufgezwungen wird.
Warum sollte man da nun nicht für den allzeit möglichen Ausstieg aus einem solchen System sorgen.
Also schwärmen klingt anders, meint auch Hobbykapitalist Hackel.



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#23

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 18.07.2012 06:48
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #21
Was soll man da erklären, wird nicht immer von uns gefordert wir sollen im Heute ankommen? So lang ich in diesem System leben muss, so lange muss ich auch sehen dass ich das beste daraus mache. Sich selbst auf eine gesunde materielle Basis stellen hat da recht wenig mit der politischen Gesinnung zu tun und schließt die Ablehnung des kapitalistischen Systems insgesamt ja nicht aus. Ganz im Gegenteil, ich bin der Meinung so und mit den deshalb möglichen Spenden (steht irgendwo im Forum) mehr bewirken zu können als mit einer reinen und selbstzerstörerischen Verweigerungshaltung. Trotzdem muss das handeln immer so sein, dass man sich auch noch ohne Scham im Spiegel ansehen kann. Wenn es mir früher verboten war Wohneigentum zu besitzen, so kann ich das doch heute genießen oder was spricht dagegen?


Ich bin immer wieder erstaunt wie sich Menschen über ihr eigenes Handeln rechtfertigen.
Felix, ich finde eine Verweigerungshaltung ehrlicher, auch wenn diese für jeden einzelnen nichts Gutes bringt. Jeder einzelne ist in der Verantwortung „jeder bekommt die Regierung die Er/Sie verdient hat. Das System besteht aus der Masse nicht umgekehrt. Anpassen ist nichts anderes wie akzeptieren, das System wie es heute ist, gefällt vielen Menschen nicht mehr, aber sie passen sich an. Die Menschen werden erst dann was ändern wollen, wenn Sie Grundbedürfnisse nicht mehr haben und es nicht mehr akzeptieren. Die Denkweise „für die Kinder“ führt doch geradezu zu diesen Handeln wie Du es beschreibst, man redet sich raus, für mich ist es doch nicht. Was das Wort „schwärmen“ anbetrifft muss ich mich entschuldigen. Es war von mir etwas unglücklich gewählt, denn ich finde Deine Überzeugung und Haltung sehr offen.
Ob Du es Glaubst oder nicht, ich bin auch fasziniert von Dir. Ich kenne Dich nicht und dennoch bin ich überzeugt, dass Du früher in der DDR eine sehr hohe Position eingenommen haben musst. Das Zeigt mir Deine Intelligenz beim Schreiben und Überzeugung hier im Forum.

@ Hackel39
„Angriff ist die beste Verteidigung“ so sind viele Kriege entstanden, man denkt das Handeln der anderen Seite zu kennen und will diesen zuvor kommen. Hätten sich die Machblöcke vor 89 an diesen Spruch gehalten, würde es uns heute nicht mehr geben. Zitat: „legitim, sich gegen all diese kapitalismustypischen Gefahren irgendwie zu versichern.“ Man kann sich nicht versichern gegen ein System, was man nicht akzeptiert wenn man selbst in diesem System lebt. Was den EUR angeht mal aus meiner Sicht, ich hätte nie gedacht dass ich zu Lebzeiten noch den Fall beider Systeme erleben werde, soviel dazu.
Grüße


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#24

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 18.07.2012 07:30
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Hohe Position ist übertrieben, ich stand ja noch relativ am Anfang meiner Laufbahn. In meiner pers. Einwertung habe ich mit heute, nach 22 Jahren BRD, eine höhere erarbeitet. Würde ich mich dem System komplett verweigern würde es sich daran nicht stören und ich durch das Sieb fallen, ohne Bedeutung und ohne Möglichkeiten. So bin ich in der Lage gewisse Parteien und Vereinigungen zu unterstützen und auch selbst bei einigen Anlässen und Veranstaltungen mitzuwirken.

Das geht jetzt allerdings schon wieder am Thema, "Wem gehört die BRD?", vorbei. Wohneigentum ist mit nicht mehr verboten, also besitze ich meinen minimalen Anteil an ihr. Schulden hat sie bei mir allerdings keine, der Zins ist so unattraktiv dass die Deutsche Finanzagentur das Privatkundengeschäft nun sogar einstellen muss.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#25

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 18.07.2012 09:54
von Gelöschtes Mitglied
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Merkt ihr man nichts , Feliks D will Euch doch nur wieder aus der Reserve locken.

Auch ich konnte mir zu DDR Zeiten kein Wohneigentum leisten , warum , weil ich nicht finanzell in der Lage war., angefangen 1967 nach der Lehre mit 1,50 Mark Stundenlohn . Immer versucht mal etwas zu erreichen , hat nicht so richtig geklappt.

Seit der Wende haben wir gearbeitet und gespart , so haben wir uns das Rentenalter mit Wohneigentum auf ehrlicher Art verdingt. ratata


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#26

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 18.07.2012 10:07
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat
Merkt ihr man nichts , Feliks D will Euch doch nur wieder aus der Reserve locken.



Also das merke ich nicht einmal. Ich wüsste bei diesem Thema auch nicht womit und wozu. Eine kleine Erläuterung dieses Gedankens, gern auch per PN, wäre deshalb nett.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#27

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 18.07.2012 10:27
von eisenringtheo | 9.174 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #24
(..)
Das geht jetzt allerdings schon wieder am Thema, "Wem gehört die BRD?", vorbei. Wohneigentum ist mir nicht mehr verboten, also besitze ich meinen minimalen Anteil an ihr. Schulden hat sie bei mir allerdings keine, der Zins ist so unattraktiv dass die Deutsche Finanzagentur das Privatkundengeschäft nun sogar einstellen muss.


Das lese ich zum ersten Mal, dass Mfs Mitarbeiter kein Wohneigentum erwerben konnten. Man lernt nie aus.
Theo


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#28

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 18.07.2012 10:31
von damals wars | 12.176 Beiträge

Die übliche Art, Wohneigentum zu erwerben, war in der DDR die Mitgliedschaft in einer Arbeiterwohngenossenschaft.
Mann musste nicht mal Arbeiter sein.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#29

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 18.07.2012 11:12
von uffz_nachrichten | 475 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #28
Die übliche Art, Wohneigentum zu erwerben, war in der DDR die Mitgliedschaft in einer Arbeiterwohngenossenschaft.
Mann musste nicht mal Arbeiter sein.


Oder man "tauschte" seinen 10 Jahre alten Lada gegen ein 80m² Einfamilienreihenhäuschen.

Mal im Ernst, hab ich jetzt nur die Thread-Überschrift falsch interpretiert oder ist Theo´s Beitrag so ziemlich der einzige mit konkretem Bezug darauf?
Es ist doch ein Unterschied ob ich "Wem gehört die BRD...." schreibe oder "Wem gehört ein Stückchen Land btw. eine Wohnung/ein Haus in der BRD..."?

PS: Was passiert eigentlich mit dem Landbesitzer, wenn er die staatlich verordnete Grundsteuer mal nicht mehr bezahlen kann?



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#30

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 18.07.2012 12:52
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von eisenringtheo im Beitrag #27

Das lese ich zum ersten Mal, dass Mfs Mitarbeiter kein Wohneigentum erwerben konnten. Man lernt nie aus.
Theo


Hallo Theo, ich berichtige mich mal zu faktisch verboten. Erwerb und Bau war also praktisch untersagt, Erbe konnte angenommen, musste dann allerdings verkauft werden, eine Verweigerung konnte zur Entlassung führen. Ausnahmen gab es, kam jedoch auf den erreichten Dienstgrad (ganz gleich waren wir also selbst hier nicht alle) und das eigene Verhandlungsgeschick an. Das nur kurz am Rande da hier nicht Thema.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#31

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 18.07.2012 15:57
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von uffz_nachrichten im Beitrag #29
Zitat von damals wars im Beitrag #28
Die übliche Art, Wohneigentum zu erwerben, war in der DDR die Mitgliedschaft in einer Arbeiterwohngenossenschaft.
Mann musste nicht mal Arbeiter sein.


Oder man "tauschte" seinen 10 Jahre alten Lada gegen ein 80m² Einfamilienreihenhäuschen.

Mal im Ernst, hab ich jetzt nur die Thread-Überschrift falsch interpretiert oder ist Theo´s Beitrag so ziemlich der einzige mit konkretem Bezug darauf?
Es ist doch ein Unterschied ob ich "Wem gehört die BRD...." schreibe oder "Wem gehört ein Stückchen Land btw. eine Wohnung/ein Haus in der BRD..."?

PS: Was passiert eigentlich mit dem Landbesitzer, wenn er die staatlich verordnete Grundsteuer mal nicht mehr bezahlen kann?


Auf die Thematik der Grundstücke/ Wohneigentum sind wir durch den Bezug auf staatlich (noch) verwaltetes Eigentum gekommen, daß zum Verkauf ansteht, z.B. Bahnimmobilien.
Ganz nebenbei fragt man sich in Sachsen- Anhalt neuerdings, wie reich man eigentlich wirklich ist bezüglich des landeseigenen Immobilienbesitzes.
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServ...d=1018881578312
Also wenn ein Bundesland der BRD selbst nicht mal weiß, was ihm gehört- wie sollen wir darüber dann befinden ?
Und mal ganz nebenbei, Deine Frage zur Grundsteuer, ich denke, wenn Zahlungsaufschub nicht ausreicht, dann bleibt nur noch die Pfändung, wenn Masse vorhanden ist.
Allerdings frage ich mich, wozu man 100 % Steuern bezahlen soll, wenn hier in Sachsen- Anhalt, wo man gerade erst die Grunderwerbssteuer (fällig bei Kauf...nicht mit Grundsteuer verwechseln) auf 5 % erhöht hat so eine Schluderei geduldet wird bei einem solchen Verwaltungsapparat mit allen möglichen Befugnissen und Informationsquellen bis hin zur Spitzelei (google earth).
Wir sind auf amtlicher Ebene wohl doch noch weit von einer Leistungsgesellschaft entfernt und auch die Behörden arbeiten wohl vielerorts eher gegeneinander als miteinander.
Vielleicht sorgt aber gerade die Opposition im Schlußlichtland dafür, daß so etwas nicht unter den Teppich gekehrt wird, vielleicht sind wir ja auch deshalb Schlußlicht, weil nichts wirklich geheim bleibt.
Sag uns doch mal, was Du unter BRD verstehst im Sinne des Themas, wenn Du Immobilien ausklammerst - Staatsbetriebe, Goldreserven, die Armee...?



zuletzt bearbeitet 18.07.2012 17:42 | nach oben springen

#32

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 18.07.2012 16:56
von uffz_nachrichten | 475 Beiträge

[quote=Hackel39|.................
Sag uns doch mal, was Du unter BRD verstehst im Sinne des Themas, wenn Du Immobilien ausklammerst - Staatsbetriebe, Goldreserven, die Armee...?[/quote]

Posting von Theo:

Die BRD, aber auch Österreich, die Schweiz, Frankreich, das Vereinigte Königreich, die USA und seit einiger Zeit auch Russland und China gehören den Grosskonzernen im Banken- und Energiebereich, sie beeinflussen die Parteien und stellen so sicher, dass aus der Politik keine Störmanöver erfolgen.
Theo



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#33

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 18.07.2012 21:45
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #21
Was soll man da erklären, wird nicht immer von uns gefordert wir sollen im Heute ankommen? So lang ich in diesem System leben muss, so lange muss ich auch sehen dass ich das beste daraus mache. Sich selbst auf eine gesunde materielle Basis stellen hat da recht wenig mit der politischen Gesinnung zu tun und schließt die Ablehnung des kapitalistischen Systems insgesamt ja nicht aus. Ganz im Gegenteil, ich bin der Meinung so und mit den deshalb möglichen Spenden (steht irgendwo im Forum) mehr bewirken zu können als mit einer reinen und selbstzerstörerischen Verweigerungshaltung. Trotzdem muss das handeln immer so sein, dass man sich auch noch ohne Scham im Spiegel ansehen kann. Wenn es mir früher verboten war Wohneigentum zu besitzen, so kann ich das doch heute genießen oder was spricht dagegen?


Jedem halt das Seine. Wenn jemand auf ehrliche Weise Millionaer geworden ist, dann hat er auch ein Recht auf sein Reichtum und sollte damit machen was er will.


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#34

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 18.07.2012 21:53
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Wer sich naeher mit dem Thema "Wem gehoert die BRD" befassen will sollte man diese Seite durchlesen.

http://www.wahrheiten.org/blog/brd-luege/


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#35

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 18.07.2012 22:10
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von uffz_nachrichten im Beitrag #32
[quote=Hackel39|.................
Sag uns doch mal, was Du unter BRD verstehst im Sinne des Themas, wenn Du Immobilien ausklammerst - Staatsbetriebe, Goldreserven, die Armee...?


Posting von Theo:

Die BRD, aber auch Österreich, die Schweiz, Frankreich, das Vereinigte Königreich, die USA und seit einiger Zeit auch Russland und China gehören den Grosskonzernen im Banken- und Energiebereich, sie beeinflussen die Parteien und stellen so sicher, dass aus der Politik keine Störmanöver erfolgen.
Theo
[/quote]

oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo...das grüne Band der Sympathie, bitte melden, wer es vermißt...

Wenn es morgen keine börsennotierten Geschäftsbanken und keine Dax- Firmen mehr geben würde, hätten wir ein paar dunkle Wochen, es wäre aber nicht das Ende der Zivilisation.
Diese Ängste werden uns seit Jahren eingetrichtert und sie sind unberechtigt.
Das Kundengeschäft, wie z. B. Baufinanzierungen sowie die Einlagen würden von Sparkassen und Volksbanken übernommen, die Aktiendepots der Sparer sind hoffentlich international diversifiziert und würden somit nur einen temporären Rücksetzer erleiden und wenn nicht, ist das ein großes Pech für eine kleine Minderheit.
Alles nicht systemrelevant, aber unseren Führern gelingt es immer wieder, ihre Ängste auf das ganze Volk zu projezieren, weil diese Angst ihre Existenzgrundlage ist.
Fast keiner von uns Normalbürgern würde Schaden daran nehmen, wenn Telekom zu Telefonica, Commerzbank zu Santander oder Thyssen zu Mittal werden würde, oder war es etwa schlimm, daß die Unicredit die Hypovereinsbank gefressen hat ?
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/un...er-1281923.html (nur mal zur Erinnerung...was für ein Gejaule, aber es war nur eine einzelne Bank, was trotzdem nichts zur Sache tut...)
Die Commerzbank ist teilverstaatlicht und bald nur noch ein Penny- Stock...und wen juckt's ?
Natürlich gehört erst mal jedes Investment in der Startphase überwiegend den Banken, die liefern den Schmierstoff, aber im weiteren Fortgang lernt das Kind laufen und der Investor schwimmt sich mehr und mehr frei, wenn er keine Fehler macht und sich nur in die kleinst mögliche Abhängigkeit dem Bankhaus gegenüber begibt, erst recht nicht sollte er sie heiraten, sondern immer wieder neu abwägen, wer ihm am optimalsten zur Seite stehen würde.



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#36

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 19.07.2012 01:38
von Wahlhausener | 274 Beiträge

Jedem halt das Seine. Wenn jemand auf ehrliche Weise Millionaer geworden ist, dann hat er auch ein Recht auf sein Reichtum und sollte damit machen was er will.
[/quote]

Der war jetzt gut.Mir fällt grad nichts ein,wie man ehrlich Millionär werden kann.
Ich habe auch Verantwortung für Millionenwerte(wie ein Bankster) aber bei mir kommt noch Verantwortungsgefühl für meine vielen tausende Fahrgäste hinzu.Ein Risiko trage ich auch.Wenn ich einen Fehler mache,kann ich im Knast sitzen(im Gegensatz zu Bankstern).Ich bin aber zufrieden mit dem was ich habe,giere nicht nach immer mehr und bescheiße keine Leute um irgendwann mal Millionär zu sein.Kann also auch ganz beruhigt in den Spiegel sehen.


Signatur gelöscht...


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#37

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 19.07.2012 06:31
von Gelöschtes Mitglied
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Hier mal ein schöner Link http://www.flegel-g.de/wem-gehoert-deutschland.html zum Thema hatte ich gerade gefunden :)


Grüße


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#38

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 19.07.2012 13:46
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von maxel22 im Beitrag #37
Hier mal ein schöner Link http://www.flegel-g.de/wem-gehoert-deutschland.html zum Thema hatte ich gerade gefunden :)


Grüße


Angesichts dieser Dimensionen und dieser Schuldenhistorie der Verwende- BRD war die Aufnahme der DDR ja eigentlich nicht teurer als eine Einladung zum Kaffee.



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#39

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 19.07.2012 14:00
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Wahlhausener im Beitrag #36
Jedem halt das Seine. Wenn jemand auf ehrliche Weise Millionaer geworden ist, dann hat er auch ein Recht auf sein Reichtum und sollte damit machen was er will.



Der war jetzt gut.Mir fällt grad nichts ein,wie man ehrlich Millionär werden kann.
Ich habe auch Verantwortung für Millionenwerte(wie ein Bankster) aber bei mir kommt noch Verantwortungsgefühl für meine vielen tausende Fahrgäste hinzu.Ein Risiko trage ich auch.Wenn ich einen Fehler mache,kann ich im Knast sitzen(im Gegensatz zu Bankstern).Ich bin aber zufrieden mit dem was ich habe,giere nicht nach immer mehr und bescheiße keine Leute um irgendwann mal Millionär zu sein.Kann also auch ganz beruhigt in den Spiegel sehen.[/quote]


ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

Im Prinzip schafft man das nur, wenn man bereit ist, einen Korridor zu verlassen, sagen wir mal der Chirurg, der Angestellter seiner Klinik bleibt, schafft es trotz guten Einkommens normalerweise nicht.
Gründet er jedoch eine eigene Klinik, wird es schon eher lösbar, hinzu käme noch die Bereitschaft der "Vorläufer"- Generation, Vermögen aufzubauen und es als Fundament für die Kinder zu hinterlassen, die dann den Staffelstab übernehmen und gut weiter wirtschaften.
Eine solche Opferbereitschaft der Elterngeneration ist zumindest in meinem Bekanntenkreis megaout, bzw. sind die Kinder Verfechter der fun- Generation.
Dann wird es auch nichts.
Und selbst wenn alles zusammen paßt, sind solche reichen Familien hinter der Fassade doch ziemlich kaputt oder haben sogar jede Menge Leichen im Keller, also ich würde sagen, solange unsere Lebenserwartung nicht auf 250 Jahre ansteigt, besser alle Versuche der Millionärslaufbahn auf ehrenhafter Basis einstellen.



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#40

RE: Wem gehört die BRD eigentlich?

in Themen vom Tage 19.07.2012 14:55
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zur eigentlichen Frage...,

die BRD, die ganze Welt gehöhrt reduziert auf den Begriff Geld, Finanzen und alles was damit zusammenhängt, daran hängt, einigen wenigen Leuten auf diesem Globus. Einzelpersonen getarnt als s. g. Finanzinvestoren, Ratingagenturen & Co. Teilweise sind diese Systeme auch durch geschickte Anonymisierung und Tarnung der Strippenzieher sehr schwer zu durchschauen.

Es gibt wohl, und das möchte ich mal eher als Kleineigentum bezeichnen, die Besitzer einer oder vielleicht auch mehrer Immobilie(n), eines für bürgerliche Verhältnisse gut gefüllten Sparbuches oder was auch immer.
Die Konzentration des Megareichtums auf diesem Globus verlagert sich jedoch immer mehr in einige wenige Hände.

Möchte mal ganz dreist behaupten, wir steuern geradewegs auf Zustände (Weltwirtschaftskriese) wie Anfang der 20- er Jahre des vorigen Jahrhunderts zu. Es kann nun mal nicht gesund sein, wenn Kapital und damit Macht sich weltweit in wenigen Händen konzentriert.

Ein guter Begriff aus dem Finanzsystem der heutigen Zeit ist die Bezeichnung Heuschrecken, dieses Bezeichnung läßt sich eigentlich auch treffend auf die Eigentumsfrage bezüglich BRD und anderer Länder verwenden....!

Aber: Es ist alles vergänglich. auch Geld und Reichtum, niemand kann auf seinem letzten weg etwas mitnehmen..., niemand! Und das ist im Moment noch das einzig Wahre und Gerechte!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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