#41

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 02.06.2012 10:24
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Gert
zitat ek 82

ich arbeite und gehöre zu den gebeutelten die kaum etwas davon haben. mir ist es egal wenn ich meinen job verliere und meine freundlichkeit bei der dienstleistung hat auch erheblich an wert verloren


wie wir heute arbeiten so werden wir morgen leben . war doch ein Slogan im SED Staat , oder nicht ? Einem Taxifahrer, der mir so begegnet, wie du das hier beschreibst, gebe ich keinen Cent Tip. Offenbar bist du auch nicht selbstständig, sondern angestellter Taxifahrer, sonst würdest du auch eine ander Motivation an den Tag legen, als du sie hier beschreibst.




Grün:Damit liegst Du richtig Gert,nur kann man den Slogan in warsten Sinne nicht auf diese Gesellschaft übertragen. Heute müsste es heißen..---fressen und gefressen werden---was geht mir fremdes Leid an,solange ich nicht davon profitieren kann. Und noch ein Beispiel: Das Schlecker Drama--so wie die Angestellten bis heute gearbeitet haben,so können sie nicht mehr davon Morgen leben.Aber wem interessiert schon das Leid,wenn Mill.von ihrer Arbeit nicht mehr richtig leben können.Solange einige Tausende von den Mill.profitieren.


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#42

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 02.06.2012 10:25
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Nostalgiker
"wie wir heute arbeiten so werden wir morgen leben" . war doch ein Slogan im SED Staat , oder nicht ?

So ungefähr in den 50ern war er mal modern, danach wurde er nicht mehr verwendet.

Gruß
Nostalgiker

Verdienen die Taxifahrer in den Altbundesländern alle Unsummen?



Nein, Unsummen verdienen sie nicht. Ich habe selbst in meinem Leben 2 Jahre als Aushilfsfahrer an Wochenenden Taxi gefahren ( 1969 + 1970 ) während einer Ausbildungsmassnahme mit wenig Geld in der Tasche . Aber wenn man freundlich und hilfsbereit ist, bekommt man auch gutes Trinkgeld, so habe ich es erfahren. Das war eine gute Möglichkeit, zusätzlich Einkommen zu generieren für die ich damals sehr dankbar war. Es war auch eine interessante Erfahrung, die ich nicht missen möchte.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#43

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 02.06.2012 11:51
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Rostocker

Zitat von Gert
zitat ek 82

ich arbeite und gehöre zu den gebeutelten die kaum etwas davon haben. mir ist es egal wenn ich meinen job verliere und meine freundlichkeit bei der dienstleistung hat auch erheblich an wert verloren


wie wir heute arbeiten so werden wir morgen leben . war doch ein Slogan im SED Staat , oder nicht ? Einem Taxifahrer, der mir so begegnet, wie du das hier beschreibst, gebe ich keinen Cent Tip. Offenbar bist du auch nicht selbstständig, sondern angestellter Taxifahrer, sonst würdest du auch eine ander Motivation an den Tag legen, als du sie hier beschreibst.




Grün:Damit liegst Du richtig Gert,nur kann man den Slogan in warsten Sinne nicht auf diese Gesellschaft übertragen. Heute müsste es heißen..---fressen und gefressen werden---was geht mir fremdes Leid an,solange ich nicht davon profitieren kann. Und noch ein Beispiel: Das Schlecker Drama--so wie die Angestellten bis heute gearbeitet haben,so können sie nicht mehr davon Morgen leben.Aber wem interessiert schon das Leid,wenn Mill.von ihrer Arbeit nicht mehr richtig leben können.Solange einige Tausende von den Mill.profitieren.




rot mark.
Woher weisst du denn das so genau ? Ich jedenfalls kann mir kein Urteil darüber erlauben . Der Fehler für diesen Crash liegt sicher bei dem Unternehmer Anton S. So wie überall gibt es auch unter Unternehmern Leute , die nicht richtig agieren und dafür kommt die Strafe sogleich in Form der Insovenz.
Was die Aussichten für diese Leute angeht, so werden sie sicher größtenteils vom Arbeitsmarkt aufgenommen werden, auch wenn es eine Zeit lang dauert. Die Voraussetzungen sind gut.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#44

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 02.06.2012 12:11
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Rostocker

Zitat von Gert
zitat ek 82

ich arbeite und gehöre zu den gebeutelten die kaum etwas davon haben. mir ist es egal wenn ich meinen job verliere und meine freundlichkeit bei der dienstleistung hat auch erheblich an wert verloren


wie wir heute arbeiten so werden wir morgen leben . war doch ein Slogan im SED Staat , oder nicht ? Einem Taxifahrer, der mir so begegnet, wie du das hier beschreibst, gebe ich keinen Cent Tip. Offenbar bist du auch nicht selbstständig, sondern angestellter Taxifahrer, sonst würdest du auch eine ander Motivation an den Tag legen, als du sie hier beschreibst.




Grün:Damit liegst Du richtig Gert,nur kann man den Slogan in warsten Sinne nicht auf diese Gesellschaft übertragen. Heute müsste es heißen..---fressen und gefressen werden---was geht mir fremdes Leid an,solange ich nicht davon profitieren kann. Und noch ein Beispiel: Das Schlecker Drama--so wie die Angestellten bis heute gearbeitet haben,so können sie nicht mehr davon Morgen leben.Aber wem interessiert schon das Leid,wenn Mill.von ihrer Arbeit nicht mehr richtig leben können.Solange einige Tausende von den Mill.profitieren.




rot mark.
Woher weisst du denn das so genau ? Ich jedenfalls kann mir kein Urteil darüber erlauben . Der Fehler für diesen Crash liegt sicher bei dem Unternehmer Anton S. So wie überall gibt es auch unter Unternehmern Leute , die nicht richtig agieren und dafür kommt die Strafe sogleich in Form der Insovenz.
Was die Aussichten für diese Leute angeht, so werden sie sicher größtenteils vom Arbeitsmarkt aufgenommen werden, auch wenn es eine Zeit lang dauert. Die Voraussetzungen sind gut.




Naja--dann brauchen doch die Gewerkschaften nicht so rum jammern Arbeitnehmer die Entlassen werden,verspricht man immer das Goldene vom Ei. Da bekommen Lügen noch nicht mal kurze Beine.


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#45

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 02.06.2012 14:24
von Pit 59 | 10.134 Beiträge

Für mich ein Wunder das sich Schlecker überhaupt so lange gehalten hat.Die Konkurenz ist gross und Preissgünstiger
Drospa,DM,Rossmann,Douglas,Müller,ihr Platz,Kaisers z.B. um nue einige zu nennen.


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#46

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 02.06.2012 18:21
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

rot mark.
Woher weisst du denn das so genau ? Ich jedenfalls kann mir kein Urteil darüber erlauben . Der Fehler für diesen Crash liegt sicher bei dem Unternehmer Anton S. So wie überall gibt es auch unter Unternehmern Leute , die nicht richtig agieren und dafür kommt die Strafe sogleich in Form der Insovenz.
Was die Aussichten für diese Leute angeht, so werden sie sicher größtenteils vom Arbeitsmarkt aufgenommen werden, auch wenn es eine Zeit lang dauert. Die Voraussetzungen sind gut.[/quote]

Naja--dann brauchen doch die Gewerkschaften nicht so rum jammern Arbeitnehmer die Entlassen werden,verspricht man immer das Goldene vom Ei. Da bekommen Lügen noch nicht mal kurze Beine.
[/quote]
klar werden die irgendwann vom arbeitsmarkt aufgenommen und wieder haben wir einige tausend billigjobber mehr. tariflöhner werden doch kaum noch eingestellt und gelernte fachkraft zu sein ist heute schon ein minuspunkt in der bewerbung. die arbeitslosenzahlen sinken zwar jedes jahr mit glorreichen meldungen, doch die zahl der aufstocker steigt mit schweigen.
@rostocker, meine schilderung war sicher etwas übertrieben ausgedrückt zum thema meines jobs, aber damit wollte ich nur ausdrücken welche motivation billigjobber haben die wenige cent mehr verdienen als leute die sich ausschlafen können und die arbeitenden auslachen. das mußte so klar gesagt werden. es gibt leute die händeringend um einen job suchen, aber auch die anderen und im verdienst sind fast alle gleich vom billigjobber bis zum faulen. die paar euro mehr machen keinen unterschied.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 02.06.2012 18:53 | nach oben springen

#47

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 02.06.2012 18:51
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Pit 59
Die DDR ist für Margot Honecker ein unwiderruflich abgeschlossener Vorgang

Das wird es wohl nicht nur für die Frau Honecker sein
Was soll man über die Volksbildung in der DDR Diskutieren. Alles das gelernt was man im Leben braucht,und fertig.
14,95 ist ne gute Kiste Bier.



14,40 und eine sehr gute kiste bier ['köstritzer']



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#48

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 02.06.2012 19:17
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Rostocker

Zitat von Pit 59
Die DDR ist für Margot Honecker ein unwiderruflich abgeschlossener Vorgang

Das wird es wohl nicht nur für die Frau Honecker sein
Was soll man über die Volksbildung in der DDR Diskutieren. Alles das gelernt was man im Leben braucht,und fertig.
14,95 ist ne gute Kiste Bier.



Na,Pit59 Über das Schulsystem im heutigen demokratischen System brauch man auch nicht groß diskutieren. Heute reicht es hin--ein wenig---Schreiben,Lesen,etwas Rechnen und in der 3.Klasse schon rauchen können. Und fest an Multikulti glaubenAuch ja,für 14,95 bekommt die ausgegrenzte Schicht indieser Gesellschaft schon gute 2 Kästen Bier




Rostocker, du solltest wirklich nur über Sachen reden, von denen du Ahnung hast. Vom Schulsystem der Bundesrepublik fehlt dir offensichtlich der Sachverstand, wie dein Post zeigt.




was für ein schulsystem bitte !!! seit nicht böse aber ein staat der nur fachidioten schafft ,muß sich nicht über schulabgänger mit geringem geistigen bildungsstand wundern und dadurch fehlende auszubildende die keinen satz vollenden können , ihr weißt was ich meine ?,na ja zu mindest verstehen sie ja dann auch schwer politische zusammenhänge , wohl gewollt !!!???



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#49

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 02.06.2012 22:38
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

das Duale System der Berufsausbildung in der BRD hat, wie oben geschildert sicherlich seine Vorzüge, allerdings macht sich auch den Ausbildungsordnungen der Trend bemerkbar, den ich in #21 angerissen habe. Immer und immer wieder wird daran herumgedoktert, eine klare Linie fehlt völlig, und das Grundlagenwissen tritt immer mehr in den Hintergrund.
Ich arbeite in der Elektrobranche und bin zeitweise auch mit betrieblicher Ausbildung befaßt. Mindestens alle zwei Jahre werden die Bezeichnungen der Elektroberufe geändert, neue Berufe hinzuerfunden, kürzere Ausbildungsgänge hinzuerfunden, noch schneller ändern sich Ausbildungs- und Prüfungsordnungen. Eine Struktur wird in den Ausbildungsordnungen immer weniger erkennbar, es geht kreuz und quer durch den Gemüsegarten. Immer mehr Spezialwissen kommt dazu, die Grundlagen bleiben auf der Strecke.
Bei den Zwei-Jahres-Ausbildungen fehlen sie fast ganz, imho wurden diese Ausbildungsgänge geschaffen, um den Unternehmen möglichst schnell möglichst billiges Fleisch zur Verfügung zu stellen.

Im Alltag arbeite ich am liebsten mit etwas älteren Rußlanddeutschen, die ihre Elektrotechnik noch in der UdSSR gelernt haben. Diese bringen solides Grundlagenwissen mit, können rechnen, finden sich leicht in neue Arbeitsgebiete ein und können meist selbständig arbeiten. Jungen Deutschen dagegen fehlen meist die Grundlagen, sie benötigen viel Einarbeitung. Ihr Spezialwissen nützt ihnen wenig, sie müssen bei uns neues Spezialwissen erwerben.

Kommen neue Azubis, bin ich bemüht, in einem Crashkurs mathemetische Grundlagen zu vermitteln, diese fehlen, und das ist unabhängig von ihrem allgemeinbildenden Schulabschluß, meist völlig. Selbst im dritten Lehrjahr sind die Jungs (Mädels sind im Westen in Elektroberufen absolute Exoten) kaum in der Lage, Formeln umzustellen. Für die Prüfung gibt es Formelsammlungen, in denen für (leider nur fast) jeden Anwendungsfall fertig aufgelöste Formeln stehen.
Auch beim Allgemeinwissen tun sich selbst bei Abiturienten finstere Abgründe auf. Lesen und Schreiben der Muttersprache fällt schwer, Algebra und Trigonometrie äußerst schwach, Geschichte Fehlanzeige. Man hat aber den Faust durchgenommen und etwas von Planck und Heisenberg gehört.
Imho ist ein Abiturzeugnis ein Papier, das lediglich bescheinigt, daß der finanzielle Hintergrund des Elternhauses für dreizehnjährigen Schulbesuch ausreichte. Was ein Haupt- oder Realschulzeugnis aussagt, erschließt sich mir nicht mehr.
Einem Azubi, der von der Realschule kam, mußte ich erklären, was Gewerkschaften sind und wozu sie auf der Welt sind.
Nebenbei bemerkt, unsere Azubis kommen meist vom Land und haben fast ausnahmslos den bürgerlichen Hintergrund, der @Gert so viel Freude macht.

Ein solches Volk ist leicht regierbar!

Die Jungs "lesen" BILD, schauen Bauer sucht Frau und DSDS und gehen brav Zettelfalten. Wenn sie sich über Schröder ärgern, wählen sie katholisch, wenn sie sich über die Angie ärgern, wählen sie die Sozen, wenn mal wieder ein Kinderschänder im Fernsehen kommt, wählen sie die Nazis. Sie haben das sichere Wissen, daß alles Übel in dieser Republik von den Hartz IVern und den Ka*aken kommt.

Willkommen im freiheitlich-demokratischen Paradies!

So, genug Frust abgelassen,

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#50

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 02.06.2012 23:33
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Damals87
Hallo,

das Duale System der Berufsausbildung in der BRD hat, wie oben geschildert sicherlich seine Vorzüge, allerdings macht sich auch den Ausbildungsordnungen der Trend bemerkbar, den ich in #21 angerissen habe. Immer und immer wieder wird daran herumgedoktert, eine klare Linie fehlt völlig, und das Grundlagenwissen tritt immer mehr in den Hintergrund.
Ich arbeite in der Elektrobranche und bin zeitweise auch mit betrieblicher Ausbildung befaßt. Mindestens alle zwei Jahre werden die Bezeichnungen der Elektroberufe geändert, neue Berufe hinzuerfunden, kürzere Ausbildungsgänge hinzuerfunden, noch schneller ändern sich Ausbildungs- und Prüfungsordnungen. Eine Struktur wird in den Ausbildungsordnungen immer weniger erkennbar, es geht kreuz und quer durch den Gemüsegarten. Immer mehr Spezialwissen kommt dazu, die Grundlagen bleiben auf der Strecke.
Bei den Zwei-Jahres-Ausbildungen fehlen sie fast ganz, imho wurden diese Ausbildungsgänge geschaffen, um den Unternehmen möglichst schnell möglichst billiges Fleisch zur Verfügung zu stellen.

Im Alltag arbeite ich am liebsten mit etwas älteren Rußlanddeutschen, die ihre Elektrotechnik noch in der UdSSR gelernt haben. Diese bringen solides Grundlagenwissen mit, können rechnen, finden sich leicht in neue Arbeitsgebiete ein und können meist selbständig arbeiten. Jungen Deutschen dagegen fehlen meist die Grundlagen, sie benötigen viel Einarbeitung. Ihr Spezialwissen nützt ihnen wenig, sie müssen bei uns neues Spezialwissen erwerben.

Kommen neue Azubis, bin ich bemüht, in einem Crashkurs mathemetische Grundlagen zu vermitteln, diese fehlen, und das ist unabhängig von ihrem allgemeinbildenden Schulabschluß, meist völlig. Selbst im dritten Lehrjahr sind die Jungs (Mädels sind im Westen in Elektroberufen absolute Exoten) kaum in der Lage, Formeln umzustellen. Für die Prüfung gibt es Formelsammlungen, in denen für (leider nur fast) jeden Anwendungsfall fertig aufgelöste Formeln stehen.
Auch beim Allgemeinwissen tun sich selbst bei Abiturienten finstere Abgründe auf. Lesen und Schreiben der Muttersprache fällt schwer, Algebra und Trigonometrie äußerst schwach, Geschichte Fehlanzeige. Man hat aber den Faust durchgenommen und etwas von Planck und Heisenberg gehört.
Imho ist ein Abiturzeugnis ein Papier, das lediglich bescheinigt, daß der finanzielle Hintergrund des Elternhauses für dreizehnjährigen Schulbesuch ausreichte. Was ein Haupt- oder Realschulzeugnis aussagt, erschließt sich mir nicht mehr.
Einem Azubi, der von der Realschule kam, mußte ich erklären, was Gewerkschaften sind und wozu sie auf der Welt sind.
Nebenbei bemerkt, unsere Azubis kommen meist vom Land und haben fast ausnahmslos den bürgerlichen Hintergrund, der @Gert so viel Freude macht.

Ein solches Volk ist leicht regierbar!

Die Jungs "lesen" BILD, schauen Bauer sucht Frau und DSDS und gehen brav Zettelfalten. Wenn sie sich über Schröder ärgern, wählen sie katholisch, wenn sie sich über die Angie ärgern, wählen sie die Sozen, wenn mal wieder ein Kinderschänder im Fernsehen kommt, wählen sie die Nazis. Sie haben das sichere Wissen, daß alles Übel in dieser Republik von den Hartz IVern und den Ka*aken kommt.

Willkommen im freiheitlich-demokratischen Paradies!

So, genug Frust abgelassen,

Grüße aus Hessen


frust !!! (wahrheit )???
willkommen in der kapitalistischen realität !!!



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#51

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 03.06.2012 18:13
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Damals87
Hallo,

das Duale System der Berufsausbildung in der BRD hat, wie oben geschildert sicherlich seine Vorzüge, allerdings macht sich auch den Ausbildungsordnungen der Trend bemerkbar, den ich in #21 angerissen habe. Immer und immer wieder wird daran herumgedoktert, eine klare Linie fehlt völlig, und das Grundlagenwissen tritt immer mehr in den Hintergrund.
Ich arbeite in der Elektrobranche und bin zeitweise auch mit betrieblicher Ausbildung befaßt. Mindestens alle zwei Jahre werden die Bezeichnungen der Elektroberufe geändert, neue Berufe hinzuerfunden, kürzere Ausbildungsgänge hinzuerfunden, noch schneller ändern sich Ausbildungs- und Prüfungsordnungen. Eine Struktur wird in den Ausbildungsordnungen immer weniger erkennbar, es geht kreuz und quer durch den Gemüsegarten. Immer mehr Spezialwissen kommt dazu, die Grundlagen bleiben auf der Strecke.
Bei den Zwei-Jahres-Ausbildungen fehlen sie fast ganz, imho wurden diese Ausbildungsgänge geschaffen, um den Unternehmen möglichst schnell möglichst billiges Fleisch zur Verfügung zu stellen.

Im Alltag arbeite ich am liebsten mit etwas älteren Rußlanddeutschen, die ihre Elektrotechnik noch in der UdSSR gelernt haben. Diese bringen solides Grundlagenwissen mit, können rechnen, finden sich leicht in neue Arbeitsgebiete ein und können meist selbständig arbeiten. Jungen Deutschen dagegen fehlen meist die Grundlagen, sie benötigen viel Einarbeitung. Ihr Spezialwissen nützt ihnen wenig, sie müssen bei uns neues Spezialwissen erwerben.

Kommen neue Azubis, bin ich bemüht, in einem Crashkurs mathemetische Grundlagen zu vermitteln, diese fehlen, und das ist unabhängig von ihrem allgemeinbildenden Schulabschluß, meist völlig. Selbst im dritten Lehrjahr sind die Jungs (Mädels sind im Westen in Elektroberufen absolute Exoten) kaum in der Lage, Formeln umzustellen. Für die Prüfung gibt es Formelsammlungen, in denen für (leider nur fast) jeden Anwendungsfall fertig aufgelöste Formeln stehen.
Auch beim Allgemeinwissen tun sich selbst bei Abiturienten finstere Abgründe auf. Lesen und Schreiben der Muttersprache fällt schwer, Algebra und Trigonometrie äußerst schwach, Geschichte Fehlanzeige. Man hat aber den Faust durchgenommen und etwas von Planck und Heisenberg gehört.
Imho ist ein Abiturzeugnis ein Papier, das lediglich bescheinigt, daß der finanzielle Hintergrund des Elternhauses für dreizehnjährigen Schulbesuch ausreichte. Was ein Haupt- oder Realschulzeugnis aussagt, erschließt sich mir nicht mehr.
Einem Azubi, der von der Realschule kam, mußte ich erklären, was Gewerkschaften sind und wozu sie auf der Welt sind.
Nebenbei bemerkt, unsere Azubis kommen meist vom Land und haben fast ausnahmslos den bürgerlichen Hintergrund, der @Gert so viel Freude macht.

Ein solches Volk ist leicht regierbar!

Die Jungs "lesen" BILD, schauen Bauer sucht Frau und DSDS und gehen brav Zettelfalten. Wenn sie sich über Schröder ärgern, wählen sie katholisch, wenn sie sich über die Angie ärgern, wählen sie die Sozen, wenn mal wieder ein Kinderschänder im Fernsehen kommt, wählen sie die Nazis. Sie haben das sichere Wissen, daß alles Übel in dieser Republik von den Hartz IVern und den Ka*aken kommt.

Willkommen im freiheitlich-demokratischen Paradies!

So, genug Frust abgelassen,

Grüße aus Hessen


Hast du auch was positives zu berichten...?



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#52

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 04.06.2012 09:33
von GeMi | 556 Beiträge

Hallo,
man könnte meinen, einige von uns leben in Kambodscha und beobachten aus der Ferne das dahinsiechende Deutschland.
Die Grundlagen jedweder Bildung werden im Elternhaus geschaffen. Für ein Kind sind die ersten 3 bis 4 Jahre sehr wichtig. Also, wer gibt sich denn richtig Mühe mit den Kleinkindern?
Die jungen Eltern sind überfordert, weil sie nicht bereit sind, in diesem Zeitraum zurückzustecken.
Alles muss weitergehen wie bisher - Job, Party, Sport, Kino ...
Die jungen Großeltern sind auch nicht besser. Oma geht ins Fitnesscenter zum neuen Zumba-Kurs und versucht die Hormonprobleme in den Griff zu kriegen. Opa leistet sich im "Alter" noch mal ein größeres "Moped" und macht einen auf Rocker.
Aber wer kümmert sich um das Kind - der Fernseher!
Bei uns haben sich ALLE um alle Kinder gekümmert. Es wurde gezeichnet, gebastelt, Buden gebaut und wieder abgerissen, gelesen und ...
Die Glotze gabe es auch, aber nicht 24h am Tag als Hintergrundberieselung.
Sehr gut war der DDR-Kindergarten mit den tollen Erzieherinnen. Meine Tochter ist noch in der 2. Klasse nach der Schule am KiGA vorbeigegangen,um dort mitzuspielen - und war herzlich willkommen.
Also, bitte schiebt nicht alles auf das Bildungssystem. So schlecht ist es auch nicht.
Vor allem stärkt mal dem Lehrer den Rücken. Bei meiner ersten Elternversammlung im Westen (1994) war ich entsetzt, wie die Eltern den Lehrern ihre missratenen Kinder in Rechnung gestellt haben.


Die Menschheit besteht aus einigen wenigen Vorläufern, sehr vielen Mitläufern und einer unübersehbaren Zahl von Nachläufern.

Jean Cocteau
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#53

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 04.06.2012 10:02
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Meine Tochter ist mit Jahrgang 90 faktisch in die neue Zeit hineingeboren und ergo wurde sie, wie das ja normal ist, gut erzogen, hat eine gute Schulbildung und Ausbildung genossen und ist jetzt wirtschaftlich selbstständig im Beruf.
Eine glückliche, fleißige junge Frau.
Ich kann nicht nachvollziehen wo einige ihre Horror-Beschreibungen des deutschen Bildungssysthems hernehmen, dieses Systhem ist nur so gut oder halt schlecht wie es von den zu bildenden angenommen und genutzt wird, inklusive der verantwortungsvollen Einflussnahme der Eltern auf die Entwicklungswege ihrer Kinder.


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#54

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 04.06.2012 12:05
von DoreHolm | 7.690 Beiträge

Grenzwolf62, das mag ja sein, daß Du zu den Glücklichen gehörst, bei denen soweit alles stimmte, die richtige Schule, engagierte und einfühlsame Lehrer. Andere, einschließlich ich, haben eben andere Erfahrungen gemacht. Wir haben damals (unser Sohn ist ebenfalls Jahrg.90, im November) wirklich den Eindruck gehabt, daß wir sowohl mit der Schule allgemein als auch mit großen Teilen der Lehrerschaft, die unseren Sohn unterrichteten, voll in die Sch.... gegriffen haben. Mathelehrer, der nur noch auf seine Verrentung wartet, ein Klassenlehrer, der nach einigen Monaten in einem Elterngespräch noch nicht wußte, um welches Kind die Rede ist, jede Menge Stundenausfälle, andere Mathelehrerin, bei der er von Note "2" auf "4" abgesackt war und die meinte, mehr wäre bei ihm von Intellekt nicht drin, wir sollten ihn noch bis zur 9. durchschleifen und dann rausschmeißen u.s.w. Nach einem Besuch beim Schulpsychologen wurde ihm ein IQ von 108 bescheinigt. Eine Mathe-Nachhilfelehrerin war so ehrlich, uns nach der 3. Stunde zu sagen, daß wir uns das Geld sparen können, da der Junge ja alles kann. Warum haben es die Lehrer nicht erkannt ? Insgesamt hatten wir in den Jahren Aufwendungen für Nachhilfeunterricht (Deutsch, Englisch wegen Stundenausfall) in Höhe von mehreren tausend €. Aus dieser Erfahrung hat unsere Tochter ihre beiden Töchter auf eine Privatschule gegeben. Bevor sie das Geld später für Nachhilfeunterricht ausgibt, kann sie auch gleich Nägel mit Köpfen machen als im Nachhinein mühsam wieder etwas geradezurücken. Meine beiden Töchter aus erster Ehe haben ihre Schulausbildung zu DDR-Zeiten gemacht, eine ist seit 15 Jahren erfolgreich selbständig und die andere war in der Ausbildung (dann nach der Wende) in Kassel die Klassenbeste und hat sich immer gewundert, warum die anderen bei simplen Aufgaben schon scheiterten und konnte dann nach Weiterqualifikation nach 2 Jahren Praxis unter mehreren Jobangeboten wählen und die o.g. Tochter meiner Frau weitestgehend, bis zum letzten Jahr (Abi), was in die Wendezeit fiel. Da hat sie auch gleich einen Eindruck bekommen, was hierzulande unter "Demokratie" verstanden wird. Das Gymnasium hieß "Theodor Neubauer" und die Schüler sollten lt. Direktor entscheiden, ob der Name bleibt oder der ursprüngliche name "Königin Luise Gymnasium" wieder eingeführt wird. dazu sollte ein Aushang gemacht werden, auf den die Schüler ihre Entscheidung ankreuzen. Der Aushang wurde nach Unterrichtsschluß angebracht und am anderen Morgen ausgewertet. Ein einziger Schüler hatte sich noch im Schulhaus befunden und der hat sein Kreuz bei der Königin gemacht, also war es eine völlig demokratische Entscheidung. Lt. unserer Tochter waren in den Gesprächen der Schüler untereinander die allermeisten für Beibehaltung des bisherigen Namens. Für unseren Sohn gingen die Probleme mit der Lehrausbildung weiter. In der Lehre (über die BW bekommen) war nur Tütenkleben und Produktionseinsatz angesagt, aber keine Ausbildungsthemen. Lt. verantwortlichen Offizier bei der BW war das Problem bekannt, es solte ein anderer Ausbildungsbetrieb gefunden werden, aber es tat sich nichts. Die IHK hätte bei der Abschlußprüfung keinen Rücksicht darauf genommen. Bevor die Lehrausbildung den bach runter geht, hat unser Sohn gekündigt und sich eine andere Ausbildungsstätte gesucht. Weiter ging es mit einer Fortsetzung der Lehre in einem kleinen Privatbetrieb bei München. Anfangs lief es soweit gut, jede Menge Überstunden (verbotenerweise für Lehrlinge), bis dann der Hammer kam, als unser Sohn dann mal die Frage stellte, daß er ja auch mal was lernen muß lt. Ausbildungsprogramm. Da fing die Mobberei an. Abmahnung, weil er am Wochenende zwischen zwei Berufsschulwochen nach hause fuhr, anstatt wie von der Firma gefordert, an diesem Wochenende weitere Überstunden zu leisten. Unser Sohn war nervlich fertig. Es sei noch hinzugefügt, daß diese Firma eine Fluktuationsrate innerhalb eines Jahres von ca. 60% (!) hatte. Das sagt wohl alles. Die Aushändigung seines Ausbildungsnachweisheftes wurde ihm unter fadenscheinigen Gründen verweigert und als er dieses mit Nachdruck einforderte, war es plötzlich verschwunden. Krankschreibung und dann zum Glück, aber nur wegen seiner Schulnoten nach zweimaligem Lehrabbruch Fortsetzung der Lehre in einer Firma Nähe des Heimatortes. Das Klima ist gut, er ist anerkannt und wird seine Lehre in 3/4 Jahr erfolgreich abschließen.
Ja, Grenzwolf, nach solchen Erlebnissen würdest Du das heutige Bildungssystem auch mit anderen Augen sehen, denke ich. Sehr vieles von dem Mist, der da passiert ist, hätte es zu DDR-Zeiten nicht gegeben.



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#55

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 04.06.2012 12:41
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Ich kann es nicht ändern, meine Kinder haben eine gute schulische und berufliche Ausbildung genießen können.
Ich in der DDR ebenfalls, ich kann also weder das ehemalige noch das jetzige Systhem prinzipiell als besonders gut oder schlecht bewerten.


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#56

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 04.06.2012 12:52
von Pit 59 | 10.134 Beiträge

Ich sehe das genauso Grenzwolf.Kinder,Enkel und selbst Ich (noch einen Beruf unter Bundes Deutschen Bedingungen ) alles (bisher) ohne ein einzigstes Problem.
Sicher ist bei Dore Holm einiges schief gelaufen (aus den verschiedenen Gründen), aber ich kann doch auch nicht wegen einer faulen Kirsche bei 10kg den Obstbauern verklagen.


zuletzt bearbeitet 04.06.2012 13:19 | nach oben springen

#57

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 04.06.2012 13:19
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

@Zermatt, Du möchtest von mir positives lesen? Aber gerne!
Seit 1998 (über die Zeit vorher kann ich nicht berichten) hatten wir in unserem Betrieb nur einen Ausbildungsabbrecher, da waren Drogen im Spiel, ansonsten ziehen wir jeden irgendwie durch und die allermeisten werden übernommen.
Untypisch für unsere Branche ist, daß wir uns die nötige Zeit nehmen, auch schulische Defizite aufzuarbeiten und ausführliche Prüfungsvorbereitung zu betreiben. Wer auch nur etwas Engagement an den Tag legt, besteht in der Regel mindestens mit einem 2er Durchschnitt.
Sehr selten ist mal ein Totalausfall dabei, aber der besteht spätestens bei der Wiederholungsprüfung, wird dann allerdings nicht übernommen.

Es gibt somit auch in der privaten Wirtschaft rühmliche Ausnahmen von der leider unrühmlichen Regel.

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#58

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 04.06.2012 19:15
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Nostalgiker
"wie wir heute arbeiten so werden wir morgen leben" . war doch ein Slogan im SED Staat , oder nicht ?
So ungefähr in den 50ern war er mal modern, danach wurde er nicht mehr verwendet.


Frida Hockauf? Und heut ist die Parole auch wieder aktuell ... http://www.berliner-zeitung.de/archiv/mi...0,10350410.html


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#59

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 04.06.2012 19:17
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

ein absolutes minus am schulsystem ist die unterschiedliche einstufung. erst grundschule und dann wechsel mit langen fahrwegen. meine kinder und die meisten anderen von denen ich hörte sanken im ersten jahr sofort im zensurendurchschnitt ab.
ich finde es einen riesen vorteil wenn die klassen von anfang bis ende zusammenbleiben und auch in der nähe wohnen. grade in einem alter von 14 jahren kommt die pubertät auf und in neuen klassen mit fremden mitschülern bekommt die eigene behauptung großeren respekt als das lernen denke ich. international war das ddr schulsystem besser als das heutige aus kaisers zeiten, mit grund- haupt- und realschle. auch die lehrausbildung hat bei mir zweifel obwohl sie zu den besten der welt gehört. mein sohn lernte in 3 jahren lehrzeit den selben beruf wie ich in 2 jahren, nur hatte er am ende weniger fachwissen als ich nach meiner lehre. da hinkt etwas.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#60

RE: Nun ist es da! Zur Volksbildung Margot Honecker

in DDR Grenze Literatur 05.06.2012 22:24
von Fritze (gelöscht)
avatar

Zitat von Grenzwolf62
Ich kann es nicht ändern, meine Kinder haben eine gute schulische und berufliche Ausbildung genießen können.
Ich in der DDR ebenfalls, ich kann also weder das ehemalige noch das jetzige Systhem prinzipiell als besonders gut oder schlecht bewerten.


Tja GW 62 : Deine Kinder wurden wohl noch von ehemaligen DDR Lehrern erzogen.
Ich hab hier im Rheinland ganz andere Erfahrungen gemacht.Und mein jüngster Sohn will jedesmal wenn wir zum Urlaub oder Familientreffen im Osten waren,nicht mehr hierher zurück.Woran das wohl liegen mag ?Bestimmt ist er erblich vorbelastet !?!
Sagen wir es doch mal so:Der Lehrerberuf ist hier im Westen schon immer ein gutbezahlter Freizeitersatz .
Oder wie erklärt sich ,dass ein Lehrer der ach so anstrengenden Hauptschule,noch Golflehrer,Versicherungsvertreter,Anlageberater und Laienschauspieler sein kann ???
Nun liegt die Erziehung ja hauptsächlich im Elternhaus ,aber wenn die Schule gar kein Spass macht muss man schon mal zu aussergewöhnlichen Mitteln greifen,um den Nachwuchs zu motivieren,den Stoff zu verinnerlichen oder die Hausaufgaben in guter Qualität zumachen.
Meine Mutter war in beiden Lehrsystemen tätig.Die hat auch einige(etliche)hochmotivierte Westkollegen kennengelernt.


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