#81

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 08.06.2013 23:02
von Fritze (gelöscht)
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Bei Eurer Polemik über Militärgeschwafel fiel mir diese kleine Geschichte aus dem Literaturbuch 11/12 Klasse ein.Versuche hier mal aus dem Gedächtnis zu zitieren.
Der Engländer
1917 im Graben . Der Hotzenloisl hat Hunger . Und wenn der Hotzenloisl Hunger hat ,schiesst er sich einen Engländer ,der als vorgeschobener Grabenposten ,unvorsichtig über die Deckung lugt. Der Hotzenloisl legt an ,Krach,piff ,...........der Engländer liegt.
Der Hotzenloisl setzt über spanische Reiter und Gräben und holt sich dessen wohlgefüllten Tornister .
Im Graben packt er aus .Weißbrot ,Dosenfleisch und diverse Schnäpse. Sagt der Bachlmuck ,der auch alleweil Hunger hat :"Lass mich doch mithalten!" Sagt der Loisl saukalt : " Könnt mir einfallen ! Schiess Dir selber Einen ! "


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#82

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 08.06.2013 23:03
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #80
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #78
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #74
Hallo liebe Forumsmitglieder....(ohne Glied waere ja auch ein wirklich dummes Ding)

Also ick stell hier mal ne Behauptung uff....

Die wenigsten AGT duerften wohl eine scharfe RKG 3 geworfen haben,im Training mit Uebungsladung,jo das mag sein.
Das gleiche gilt fuer eine scharfe Granate mit der RPG,Gipskoepfe waren angesagt,wenn wir schon mal dabei sind, duerften auch die wenigsten einen scharfen Schuss mit der SPG 9 erlebt haben.
Das linienmaessige AGTs die F1 geworfen haben wage ich ebenfalls eher zu bezweifeln.

Grunduebung war die Blechtrommel RDG 5 aus dem Graben oder Mulde,4 Scheiben standen in einer "Gruppe"Distanz 25 Meter.Trefferanzeige im Bunker.rueckwaertiger Raum von der Wurflinie min. 25 m entfernt....

Sodann,aber musste mal sein...
Gruessli BO

Fuer den alten "FED"...
es hatte einen Grund warum Panzertruppen/Besatzungen nicht zusehen sollten wenn SPG 9 oder RPG 7 einen fahrenden "Sarg" zerlegen...ist einfach nicht gut fuer die Kampfmoral,wenn aus jedem Kellerloch eine Hohlladung "gruesst"...




Dachte wir hätten.
RPG war tatsächlich nur Gipskopp ist aber auch so abgezischt wie die scharfe.



Gips ? Die zertrümmerten Teile sahen aber richtig gelb aus. Meines Wissens ist Gips weiß, wird auch nicht gelb an der Luft. Sah eher aus wie Schwefel. Erschließt sich mir aber nicht, warum es richtiger S sein sollte (wertvoller Rohstoff), aber ebensowenig, warum der Gips gelb eingefärbt sein sollte, wenn es denn welcher war. Ich gehe davon aus, daß wegen der Ballistik ein Stoff drin sein muß, der etwa die gleiche Dichte hat wie z.B. TNT, was vermutlich in den Echten drin ist. TNT hat etwa die Dichte 1,6 g/cm³, Gips (kristallin) liegt bei 2,6 g/cm³ und Schwefel bei 2,07 g/cm³. Oder aber es war kein Gips, wie wir ihn kennen, sondern mit einem leichten Streckmittel auf etwa Dichte wie TNT gebracht und dieses Mittel sah vielleicht gelb aus. Weiß da wer was genaueres ?


Zum Üben wären wohl die echten zu teuer gewesen sein, zumal ja das Ziel nur mit Stoff bespannt war.
Was hat denn so ein echter RPG-Kopf überhaupt gekostet?


zuletzt bearbeitet 08.06.2013 23:06 | nach oben springen

#83

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 08.06.2013 23:15
von DoreHolm | 7.697 Beiträge

Habe mal gegoogelt und was gefunden zu der Füllung im Übungskopf der RPG 7. Unter www.waffen-welt.de, Russische Panzerfaust, schreibt User H&K Schütze, daß es sich um eine gelbliche innerte Masse mit hohem Schwefelanteil handelt. Die genaue Zusammensetzung wäre aber nicht bekannt. Da lag ich mit meiner Vermutung wohl richtig. Ich glaube mich auch daran erinnern zu können, daß das Zeug brennen konnte (wie Schwefel, kleine blaßblaue Flamme unter Schmelzen des Stoffes und viel scharfem Gestank).



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#84

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 08.06.2013 23:22
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #82


Zum Üben wären wohl die echten zu teuer gewesen sein, zumal ja das Ziel nur mit Stoff bespannt war.
Was hat denn so ein echter RPG-Kopf überhaupt gekostet?




Kenne praktisch nur die RPG- 7D.
War als kostengünstige Waffe konzipiert.Auf dem Schwarzmarkt,weil diese Waffe auch von anderen Ländern als SU produziert wurde,lag der Preis für die komplette Waffe knapp unter 500 US-Dollar.

seaman


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#85

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 08.06.2013 23:36
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von seaman im Beitrag #84
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #82


Zum Üben wären wohl die echten zu teuer gewesen sein, zumal ja das Ziel nur mit Stoff bespannt war.
Was hat denn so ein echter RPG-Kopf überhaupt gekostet?




Kenne praktisch nur die RPG- 7D.
War als kostengünstige Waffe konzipiert.Auf dem Schwarzmarkt,weil diese Waffe auch von anderen Ländern als SU produziert wurde,lag der Preis für die komplette Waffe knapp unter 500 US-Dollar.

seaman



Na das "Rohr" war ja ein Einmalkauf und für einen Schuß wärs dann wieder teuer, weil treffen war nicht ganz so einfach.
Also 500 für einen Schuß und komplett mit Optik oder nur das Aufklapp-Visier?
In einer RPG-Muni-Kiste waren doch 4 Geschosse (?), gab es die Kisten auch am Markt?


zuletzt bearbeitet 08.06.2013 23:39 | nach oben springen

#86

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 08.06.2013 23:40
von Fritze (gelöscht)
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ja aber erst nach 1989 . Dann gabs sogar richtig Mengenrabbatt .


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#87

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 08.06.2013 23:42
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #85
Zitat von seaman im Beitrag #84
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #82


Zum Üben wären wohl die echten zu teuer gewesen sein, zumal ja das Ziel nur mit Stoff bespannt war.
Was hat denn so ein echter RPG-Kopf überhaupt gekostet?




Kenne praktisch nur die RPG- 7D.
War als kostengünstige Waffe konzipiert.Auf dem Schwarzmarkt,weil diese Waffe auch von anderen Ländern als SU produziert wurde,lag der Preis für die komplette Waffe knapp unter 500 US-Dollar.

seaman



Na das "Rohr" war ja ein Einmalkauf und für einen Schuß wärs dann wieder teuer, weil treffen war nicht ganz so einfach.
Also 500 für einen Schuß und komplett mit Optik oder nur das Aufklapp-Visier?
In einer RPG-Muni-Kiste waren doch 4 Geschosse (?), gab es die Kisten auch am Markt?





Die Kisten gab es auch am Markt.Spreche von vor 1989.
4-6 Schuss pro min.

seaman


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#88

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 09.06.2013 11:03
von DoreHolm | 7.697 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #85
Zitat von seaman im Beitrag #84
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #82


Zum Üben wären wohl die echten zu teuer gewesen sein, zumal ja das Ziel nur mit Stoff bespannt war.
Was hat denn so ein echter RPG-Kopf überhaupt gekostet?




Kenne praktisch nur die RPG- 7D.
War als kostengünstige Waffe konzipiert.Auf dem Schwarzmarkt,weil diese Waffe auch von anderen Ländern als SU produziert wurde,lag der Preis für die komplette Waffe knapp unter 500 US-Dollar.

seaman



Na das "Rohr" war ja ein Einmalkauf und für einen Schuß wärs dann wieder teuer, weil treffen war nicht ganz so einfach.
Also 500 für einen Schuß und komplett mit Optik oder nur das Aufklapp-Visier?
In einer RPG-Muni-Kiste waren doch 4 Geschosse (?), gab es die Kisten auch am Markt?



Grün: Was verstehst Du unter Einmalkauf ? Nur zur einmaligen Benutzung wie im Mittelalter die Holzrohrkanonen ? Die Version RPG-7D war für die Luftlandetruppen, der Lauf in zwei Teile zerlegbar, aber sicher nach Zusammenbau vollwertig für Dauergebrauch.



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#89

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 09.06.2013 11:06
von seaman | 3.487 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #88
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #85
Zitat von seaman im Beitrag #84
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #82


Zum Üben wären wohl die echten zu teuer gewesen sein, zumal ja das Ziel nur mit Stoff bespannt war.
Was hat denn so ein echter RPG-Kopf überhaupt gekostet?




Kenne praktisch nur die RPG- 7D.
War als kostengünstige Waffe konzipiert.Auf dem Schwarzmarkt,weil diese Waffe auch von anderen Ländern als SU produziert wurde,lag der Preis für die komplette Waffe knapp unter 500 US-Dollar.

seaman



Na das "Rohr" war ja ein Einmalkauf und für einen Schuß wärs dann wieder teuer, weil treffen war nicht ganz so einfach.
Also 500 für einen Schuß und komplett mit Optik oder nur das Aufklapp-Visier?
In einer RPG-Muni-Kiste waren doch 4 Geschosse (?), gab es die Kisten auch am Markt?



Grün: Was verstehst Du unter Einmalkauf ? Nur zur einmaligen Benutzung wie im Mittelalter die Holzrohrkanonen ? Die Version RPG-7D war für die Luftlandetruppen, der Lauf in zwei Teile zerlegbar, aber sicher nach Zusammenbau vollwertig für Dauergebrauch.


Natürlich konnten wir die mehrfach verwenden.

seaman


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#90

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 09.06.2013 13:56
von Bugsy | 454 Beiträge

Noch eine kleine Geschichte:

Ich erwähnte, dass man bei der britischen Armee die 8 Sprünge jährlich absolvieren muss, um die “Sprungzulage“ weiter zu erhalten. 1972 war ich in Amerika mit den Fallschirmjägern und wir haben die Sprünge (aber nur 5) dort absolviert. Das brachte uns nicht nur ein weiteres Jahr der Zulage, sondern auch die Ami „Schwingen“, die wir uns an die Brust heften konnten.

Die Amis haben eine ganz andere Einstellung zum Fallschirmspringen als die Briten. Sie gehen viel strenger vor. Bei uns war (und ist) jeder für die eigene Ausrüstung zuständig, während bei den Amis der Hintermann dein Zeug inspiziert und dir auf die Schulter klopft, dass alles in Ordnung ist. Dann bist du an der Reihe mit deinem Vordermann. Und das 10 Minuten oder so bevor der eigentliche Sprung. Die Amis haben auch die Regel “6 hoch, 36 raus“, also 6 Zoll hoch (um über die nicht existente Schwelle zu kommen) und 36 Zoll (ca. ein Meter) raus, um die Luftverwirbelungen entlang der Seite des Flugzeuges zu entgehen. Wir latschen lässig einfach aus der offenen Tür. Mit "Springen" ist da einfach nichts, wir fallen einfach raus.

Auch die T10 Fallschirme der Amis sind mörderisch. Bei unseren Mk8 Fallschirmen, strömen erstmal die Leinen raus und dann öffnet sich der Schirm. Beim Ami-Schirm geht erst der Schirm auf und dann fällst du die ca. 15 Meter, bis die Leinen straff sind. Das ist ein ziemlich harter Stoß, und wenn du die Riemen im Schritt nicht richtig angelegt hast, kannst du dich gleich beim Knabenchor melden.

Bei unserem letzten Sprung war ein Captain der “Rangers“ dabei, der unentwegt von seiner Fitness schwafelte. Er ist vor mir gesprungen und hat sich bei einer unglücklichen Landung den Unterschenkel gebrochen. Ich landete kurze Zeit später und wurde eingeteilt, ihn zu betreuen, bis der Krankenwagen eintraf. Als er da lag, fragte ich ihn: “Sir, Sie sind doch superfit, oder?“ Er nickte stolz. “Dann machen Sie doch ein paar Liegestützen während wir warten,“ meinte ich. Für die Art von Humor haben die Ami Offiziere nun gar kein Verständnis, und schon gar nicht, wenn es von einem Corporal kommt. Er beschwerte sich und ich bekam nachher zur Schau einen Riesenzigarre im Beisein des Captains von unserem Kommandanten verpasst, der die ganze Zeit sein Schmunzeln kaum unterdrücken konnte.

MsG


Fünf Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlicheit, der Sanitäter kommt zehn Minuten später.
Kurt und seaman haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#91

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 09.06.2013 14:20
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #88
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #85
Zitat von seaman im Beitrag #84
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #82


Zum Üben wären wohl die echten zu teuer gewesen sein, zumal ja das Ziel nur mit Stoff bespannt war.
Was hat denn so ein echter RPG-Kopf überhaupt gekostet?




Kenne praktisch nur die RPG- 7D.
War als kostengünstige Waffe konzipiert.Auf dem Schwarzmarkt,weil diese Waffe auch von anderen Ländern als SU produziert wurde,lag der Preis für die komplette Waffe knapp unter 500 US-Dollar.

seaman



Na das "Rohr" war ja ein Einmalkauf und für einen Schuß wärs dann wieder teuer, weil treffen war nicht ganz so einfach.
Also 500 für einen Schuß und komplett mit Optik oder nur das Aufklapp-Visier?
In einer RPG-Muni-Kiste waren doch 4 Geschosse (?), gab es die Kisten auch am Markt?



Grün: Was verstehst Du unter Einmalkauf ? Nur zur einmaligen Benutzung wie im Mittelalter die Holzrohrkanonen ? Die Version RPG-7D war für die Luftlandetruppen, der Lauf in zwei Teile zerlegbar, aber sicher nach Zusammenbau vollwertig für Dauergebrauch.


Hallo Dore, ich meine einmal kaufen und mehrfach verwenden.


DoreHolm hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#92

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 09.06.2013 18:59
von Bugsy | 454 Beiträge

Uuund noch eine weitere Fallschirmgeschichte:

1973 mussten wir für unsere Sprünge nach England reisen, weil der Ballon in Gütersloh den “TÜV“ nicht bestanden hatte (schließlich stammte er aus dem Zweiten Weltkrieg).

Wir fuhren nach Sudbury in Hampshire, in eine Gegend, die richtig “English“ war. Mit dabei waren aber auch vier Ami Soldaten, die auch die britische “Schwingen“ verdienen wollten. Die ersten 2 Sprünge gingen, wie immer, vom Ballon. Aber diesmal habe ich mir ein paar Gedanken angestellt. Der Bürgerkrieg in Nordirland tobte schon eine ganze Weile, und während wir auf 800 Fuß hochgeleiert wurden, zeigte ich nach oben und fragte den Jumpmaster (die bei uns immer Royal Air Force waren, aber bei den Amis von der jeweiligen Waffengattung, also Armee, Marines, usw.), ob dort im Ballon Helium war. “Nein“, meinte er, “da ist Wasserstoff drin,“ Das plötzlich auftretende Geräusch, das wie Kastagnetten klang, rührte vom schnellen Vibrieren meiner Rosette. Denn ich habe mir gedacht, da brauchen wir nur einen verärgerten Iren, der sich im Wald unten versteckt und ein paar Leuchtspurpatronen dabei hat und wir spielen die unfreiwillige Hauptrolle in “Der Hindenburg – Teil II“.

Das “Springen“ von der Plattform ist schon eigenartig, denn man tritt wirklich nur ins Leere und es fehlen die Geräusche wie im Flugzeug. Man hört sogar die Gummibänder platzen, als die Leinen von der Schale gezogen werden. Aber der eine Ami war wohl ein bisschen nervös und hat beim Sprung unnötigerweise seine (für ihn) übliche “6 hoch, 36 raus“ absolviert, wobei er einen richtig spektakulären 360-Grad Salto durch die Schulterriemen gemacht hat. Die Jungs auf dem Boden haben begeistert Beifall geklatscht, konnten ihn aber nicht dazu überreden, die Show beim nächsten Sprung zu wiederholen.

Am dritten Tag hatten wir am Vormittag den vorletzten Sprung gemacht, aber am Nachmittag frischte der Wind auf. Die Regel besagen, dass keine Sprünge ausgeführt werden, wenn die Windgeschwindigkeit 13,5 Knoten übersteigt. Aber für die Amis war es die letzte Gelegenheit, ihre britischen Schwingen zu ergattern, und so flehten sie inständig den Jumpmeister an, er soll eine neue Messung vornehmen. Ich stand direkt neben ihm und sah, wie die Nadel am Windmessgerät auf 23 Knoten hochschnellte. Sodann hob er sein Funkgerät und berichtete dem Tower ganz cool: “Windgeschwindigkeit 12 Knoten“.

Wir haben den Sprung aus einem “Fat Albert“ (Herkules) gemacht. Die Sprungordnung bei den britischen Streitkräften wird immer in so genannte “Sticks“ underteilt; 7 Mann pro “Stick“. Der Grund dafür? Es ist stark anzunehmen, dass man den 13. Mann nie aus der Tür kriegen wird. Also sind wir dann aus 900 Fuß gesprungen. Ich, bei 1,75 m und 65 Kg. war mit Abstand der kleinste und leichteste an Bord, und hatte mit dem Wind grausam zu kämpfen. 18 Minuten später und 12 Meilen westlich der Landezone kam ich endlich runter. Von der ganzen Sprungmannschaft von 56 Nasen an dem Nachmittag, ist es keinem Einzigen gelungen, auch nur annähernd in die Nähe der Landezone runter zu kommen, aber neun Kameraden haben sich das Bein gebrochen oder sonstige Verletzungen gehabt. Was man alles für die Verbündeten macht, oder?

MsG


Fünf Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlicheit, der Sanitäter kommt zehn Minuten später.
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#93

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 09.06.2013 21:20
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Bugsy im Beitrag #77
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #76
Schleime nicht Bugsy...
AGT Angehoeriger Grenztruppen
RKG 3 Panzerhandgranate
SPG 9 Schwere Panzerbuechse
F 1 Verteidigungshandgranate
RDG 5 Angriffshandgranate
Mulde ist einfach ein Schuetzenloch

Du findest unter diesen Abkuerzungen auch mehr im Forum oder "Gurgeln"

BITTE BUGSY

Gruss BO


Vomwegen schleimen! Es mag daran liegen, dass ich, was "Armeejargon" anbelangt, ziemlich "vorbelastet” bin. Betrachte mal folgendes, aus einem Bericht der damaligen Zustände im Staate Oman in den 1970ern:

"Ole Smudge arrived back in the OP after stagging on all on his tod atop the jebel for four days and tabbing the 25 klicks. His dessies were in shreds (as were his knacker-crackers), he’d ditched his Blackpools, his slouch was chopped to the max, he was still festooned with link and his Gimpy was caked and baked. He looked ally as fuck!"

Und nun eine (meine) Übersetzung dazu:

"Der alte Smudge kehrte zum Beobachtungsposten zurück, nachdem er ganz alleine oben am Berg vier Tage lang Wache geschoben hatte und die 25 Kilometer marschiert war. Seine Wüstenstiefel waren völlig zerrissen (wie auch seine kurze Hose), er hatte seine Strümpfe weggeworfen, die Krempe seines Hutes hatte er fast vollständig entfernt, über den Schultern trug er noch reichlich Munitionsgurte und sein Maschinengewehr war total mit Sand verkrustet. Er sah aus wie einen richtigen Kriegshelden! "

Sag nun mal ehrlich: Wärst du anhand des Englischen darauf gekommen? Nur mal als Frage, wegen der vielen Begriffe, die ausschließlich militärisch sind.

MsG



Menno Bugsy....

Natuerlich nicht! Vielen Dank! fuer die ausfuehrliche Erklerung.

Du hast "Lieber Boelleronkel"geschrieben,mein Humor ist manchmal etwas Black/schwarz,nur deshalb/darum wegen "Lieber"hab ich geschrieben nun schleim mal nicht,alles okidoki Bugsy.....
Also alles im gruenen Bereich,null Problemo....

Gruss BO


Bugsy hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#94

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 09.06.2013 21:40
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von DoreHolm im Beitrag #83
Habe mal gegoogelt und was gefunden zu der Füllung im Übungskopf der RPG 7. Unter www.waffen-welt.de, Russische Panzerfaust, schreibt User H&K Schütze, daß es sich um eine gelbliche innerte Masse mit hohem Schwefelanteil handelt. Die genaue Zusammensetzung wäre aber nicht bekannt. Da lag ich mit meiner Vermutung wohl richtig. Ich glaube mich auch daran erinnern zu können, daß das Zeug brennen konnte (wie Schwefel, kleine blaßblaue Flamme unter Schmelzen des Stoffes und viel scharfem Gestank).


Deine Erinnerung taeuscht Dich Dore....

Die Fuellung der Gipskoepfe brannte nicht,hatte aber zugegeben einen schweflichen und eigenen Geruch/Aroma,den vegisst man nicht.
Was allerdings brannte und noch gelblicher war als die Fuellung der "Gipskoepfe war der Sprengstoff in den scharfen Granaten.
Wir hatten vor laengerer Zeit das Thema schon einmal,aber es passierte z.B. bei der Einfuehrung fuer die RPG Schuetzen/beim Wirkunsschiessen,also der Vorstellung der Power dieser Waffe(Erklaerung fuer Bugsy,eine Vorfuehrung...wieviel Kraft steckt dahinter)...das eine scharfe Granate...z.B. abgefeuert auf einen alten T 34 n i c h t ins Ziel kam und auf dem Boden vor der Detonation auseinandergerissen wurde...(also eigentlich Blindgaenger)...
Nach der Granate wurde so lange gesucht bis z.B.einzelne schwefelfarbende Stuecke gefunden wurden uns es sicher war,es besteht keine Gefahr mehr!
Diese Stueckchen konnte man mit einem Feuerzeug anzuenden,gefahrlos,ausser eben sehr warmer Abbrand und nach Schwefel riechend.
Zur Suche....
Hierzu wurde eine lange Kette gebiledet und der Uebungsplatz abgesucht...wenn scharfe Granaten verschossen wurden,war auch immer mindestens noch ein Beobachter inkl. Fernglas mehr im Einsatz um den moeglichen Einschlagsort zu erkennen.
Die Uebungsgranaten "(Gipskopf)"waren mit Leuchtspur ausgestattet,da war es einfach die Flugbahn zu verfolgen.
Bei den scharfen Granaten,war keine Leuchtspur vorhanden!
Man wollte dann schon wissen wo... in etwa war der Landepunkt.
Mit Forumsmitglied "Buedinger"haben wir mal darueber diskutiert,das die scharfen Granaten,eine Art "Selbstvernichtung"hatten,nach langer Flugbahn und einigen Sekunden.
Damals schon und aus erlebten...muss es aber ab und an aus technischen Details dazu gekommen sein,das die Selbstvernichtung nicht kam,alsoNachsuche,bis klar ist,ein Blindgaenger liegt nicht mehr im Gelande,also keine Gefahr!
Erst dann wurde nach meinem Wissen und Erlebten die Uebungen wieder aufgenommen oder fortgesetzt,analog wieauf einem Handgranatenwurfplatz.

Gruessli BO

P.S. Ich bezweifle nicht,das Einige hier im Forum mit scharfen RPG Granaten geschossen haben,aber bei den AGTs duerften es eher wenige gewesen sein.
Vorfuehrungen ja,aber nach meiner Meinung war es nicht diue Menge!


zuletzt bearbeitet 09.06.2013 21:46 | nach oben springen

#95

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 09.06.2013 23:00
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #82
Zitat von DoreHolm im Beitrag #80
Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #78
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #74
Hallo liebe Forumsmitglieder....(ohne Glied waere ja auch ein wirklich dummes Ding)

Also ick stell hier mal ne Behauptung uff....

Die wenigsten AGT duerften wohl eine scharfe RKG 3 geworfen haben,im Training mit Uebungsladung,jo das mag sein.
Das gleiche gilt fuer eine scharfe Granate mit der RPG,Gipskoepfe waren angesagt,wenn wir schon mal dabei sind, duerften auch die wenigsten einen scharfen Schuss mit der SPG 9 erlebt haben.
Das linienmaessige AGTs die F1 geworfen haben wage ich ebenfalls eher zu bezweifeln.

Grunduebung war die Blechtrommel RDG 5 aus dem Graben oder Mulde,4 Scheiben standen in einer "Gruppe"Distanz 25 Meter.Trefferanzeige im Bunker.rueckwaertiger Raum von der Wurflinie min. 25 m entfernt....

Sodann,aber musste mal sein...
Gruessli BO

Fuer den alten "FED"...
es hatte einen Grund warum Panzertruppen/Besatzungen nicht zusehen sollten wenn SPG 9 oder RPG 7 einen fahrenden "Sarg" zerlegen...ist einfach nicht gut fuer die Kampfmoral,wenn aus jedem Kellerloch eine Hohlladung "gruesst"...




Dachte wir hätten.
RPG war tatsächlich nur Gipskopp ist aber auch so abgezischt wie die scharfe.



Gips ? Die zertrümmerten Teile sahen aber richtig gelb aus. Meines Wissens ist Gips weiß, wird auch nicht gelb an der Luft. Sah eher aus wie Schwefel. Erschließt sich mir aber nicht, warum es richtiger S sein sollte (wertvoller Rohstoff), aber ebensowenig, warum der Gips gelb eingefärbt sein sollte, wenn es denn welcher war. Ich gehe davon aus, daß wegen der Ballistik ein Stoff drin sein muß, der etwa die gleiche Dichte hat wie z.B. TNT, was vermutlich in den Echten drin ist. TNT hat etwa die Dichte 1,6 g/cm³, Gips (kristallin) liegt bei 2,6 g/cm³ und Schwefel bei 2,07 g/cm³. Oder aber es war kein Gips, wie wir ihn kennen, sondern mit einem leichten Streckmittel auf etwa Dichte wie TNT gebracht und dieses Mittel sah vielleicht gelb aus. Weiß da wer was genaueres ?


Zum Üben wären wohl die echten zu teuer gewesen sein, zumal ja das Ziel nur mit Stoff bespannt war.
Was hat denn so ein echter RPG-Kopf überhaupt gekostet?




Hallo Grenzwolf
Das Ueben mit scharfen Granaten fand immer auf feste Ziele(alte Panzer/Bunker/Mauerwaende etc statt.
Die Sache haette auch noch einen anderen Nachteil gehabt,die Kabel auf den Plaetzen lagen in ca 10/15cm Rinnen unter Erdoberflaeche.....

Diese mussten oefter auf verschiedene Entfernungen umgesteckt werden,weil einfach nicht genuegend vorhanden waren,alson auf den einzelnen Entfernungen(Umbau der Plaetze,umstecken der Zuleitungen aus den Verteilungen unter der Erde)
Meist nur 13 einzelne Kabelzufuehrungen aus dem Feuerleitturm (also 13 Zielgruppen)

Die Gleiswagen waren mit einem 3/5cm starken Schutzschild(Eisen Stahl) fuer die Steuerteile(Hydralik Motor etc) auf den Gleiwagen ausgestattet,selbst ein Gipskopf schon... hat den Wagen in Frontalfahrt ab und an aus den Gleisen gehoben....
Eine scharfe Granate haette das technische Equikment zerstoert!!!

Von den Kabeln des umgebenden Scheibenfeldes mal ganz abgesehen.

Ein Steuergeraet kostete fuer Gleiswagen einige tausend DDR Mark....

Hinter den festen Zielen(alter Panzer z.B.) auf den Trainingsplaetzen gabs wenig zu zerstoeren...da war meist nix weiter ...ausser Erde und Wald!

Dies war der eigentliche Grund,fuer die wenige Verwendung scharfer Granaten und eine Gleisbahn auf der ein echter alter Panzer als Atrappe faehrt....kenne ich nur aus einer anderen Armee..
Auch fahrende Panzer mit Fahrer und trainiert auf "Gipskopf) kenne ich nur aus einem anderen Platz.
Das allein waere bei den GT zumindest undenkbar,also ein fahrender Panzer mit Insassen(aber anderes Thema)

Grussli BO


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#96

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 09.06.2013 23:20
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Boelleronkel im Beitrag #95



Hallo Grenzwolf
Das Ueben mit scharfen Granaten fand immer auf feste Ziele(alte Panzer/Bunker/Mauerwaende etc statt.
Die Sache haette auch noch einen anderen Nachteil gehabt,die Kabel auf den Plaetzen lagen in ca 10/15cm Rinnen unter Erdoberflaeche.....

Diese mussten oefter auf verschiedene Entfernungen umgesteckt werden,weil einfach nicht genuegend vorhanden waren,alson auf den einzelnen Entfernungen(Umbau der Plaetze,umstecken der Zuleitungen aus den Verteilungen unter der Erde)
Meist nur 13 einzelne Kabelzufuehrungen aus dem Feuerleitturm (also 13 Zielgruppen)

Die Gleiswagen waren mit einem 3/5cm starken Schutzschild(Eisen Stahl) fuer die Steuerteile(Hydralik Motor etc) auf den Gleiwagen ausgestattet,selbst ein Gipskopf schon... hat den Wagen in Frontalfahrt ab und an aus den Gleisen gehoben....
Eine scharfe Granate haette das technische Equikment zerstoert!!!

Von den Kabeln des umgebenden Scheibenfeldes mal ganz abgesehen.

Ein Steuergeraet kostete fuer Gleiswagen einige tausend DDR Mark....

Hinter den festen Zielen(alter Panzer z.B.) auf den Trainingsplaetzen gabs wenig zu zerstoeren...da war meist nix weiter ...ausser Erde und Wald!

Dies war der eigentliche Grund,fuer die wenige Verwendung scharfer Granaten und eine Gleisbahn auf der ein echter alter Panzer als Atrappe faehrt....kenne ich nur aus einer anderen Armee..
Auch fahrende Panzer mit Fahrer und trainiert auf "Gipskopf) kenne ich nur aus einem anderen Platz.
Das allein waere bei den GT zumindest undenkbar,also ein fahrender Panzer mit Insassen(aber anderes Thema)

Grussli BO



Der Wagen war wirklich ab und an außer Gefecht gesetzt, bei Treffer unten haute es den aus den Schienen, dauerte dann immer bis die Schießplatz-Jungs den wieder flott hatten.
Was irgendwie richtig gigantisch aussah waren beim Nachtschießen die Feuerstrahle aus den RPG wenn du schon durch warst und konntest von hinten zuschauen.


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#97

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 09.06.2013 23:28
von Boelleronkel (gelöscht)
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Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #96
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #95



Hallo Grenzwolf
Das Ueben mit scharfen Granaten fand immer auf feste Ziele(alte Panzer/Bunker/Mauerwaende etc statt.
Die Sache haette auch noch einen anderen Nachteil gehabt,die Kabel auf den Plaetzen lagen in ca 10/15cm Rinnen unter Erdoberflaeche.....

Diese mussten oefter auf verschiedene Entfernungen umgesteckt werden,weil einfach nicht genuegend vorhanden waren,alson auf den einzelnen Entfernungen(Umbau der Plaetze,umstecken der Zuleitungen aus den Verteilungen unter der Erde)
Meist nur 13 einzelne Kabelzufuehrungen aus dem Feuerleitturm (also 13 Zielgruppen)

Die Gleiswagen waren mit einem 3/5cm starken Schutzschild(Eisen Stahl) fuer die Steuerteile(Hydralik Motor etc) auf den Gleiwagen ausgestattet,selbst ein Gipskopf schon... hat den Wagen in Frontalfahrt ab und an aus den Gleisen gehoben....
Eine scharfe Granate haette das technische Equikment zerstoert!!!

Von den Kabeln des umgebenden Scheibenfeldes mal ganz abgesehen.

Ein Steuergeraet kostete fuer Gleiswagen einige tausend DDR Mark....

Hinter den festen Zielen(alter Panzer z.B.) auf den Trainingsplaetzen gabs wenig zu zerstoeren...da war meist nix weiter ...ausser Erde und Wald!

Dies war der eigentliche Grund,fuer die wenige Verwendung scharfer Granaten und eine Gleisbahn auf der ein echter alter Panzer als Atrappe faehrt....kenne ich nur aus einer anderen Armee..
Auch fahrende Panzer mit Fahrer und trainiert auf "Gipskopf) kenne ich nur aus einem anderen Platz.
Das allein waere bei den GT zumindest undenkbar,also ein fahrender Panzer mit Insassen(aber anderes Thema)

Grussli BO



Der Wagen war wirklich ab und an außer Gefecht gesetzt, bei Treffer unten haute es den aus den Schienen, dauerte dann immer bis die Schießplatz-Jungs den wieder flott hatten.
Was irgendwie richtig gigantisch aussah waren beim Nachtschießen die Feuerstrahle aus den RPG wenn du schon durch warst und konntest von hinten zuschauen.




Jojo Grenzwolf....

und wenn Du als "Frischer" 200 m hinter der Feuerlinie "schlafen"durftest, bei Strukturausbildung RPG also ca. 100 Mann ...4 Granaten am Tag,plus 4 Granaten in der Nachtuebung...macht nach "Adam Riese" 800 Schuss fuer den Tagesablauf....
dann lernste im Stehen in einer Tuer zu schlafen....egal ob Fensterscheiben,Tueren etc wackeln....
Von den Bewohnern der Doerfer im Umfeld...mal ganz abgesehen.


Sodann Gruss BO

P.S. Wenns dicke kam,haben die "Jungs"auch noch Jeder ein "Ei" RDG 5 geworfen,dann weeste wie "Nachtruhe aussehen kann"
Naechsten Morgen um 5 Uhr musste aber Alle wieder fit sein....


zuletzt bearbeitet 09.06.2013 23:32 | nach oben springen

#98

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 09.06.2013 23:31
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Boelleronkel im Beitrag #97



Jojo Grenzwolf....

und wenn Du als "Frischer" 200 m hinter der Feuerlinie "schlafen"durftest, bei Strukturausbildung RPG also ca. 100 Mann ...4 Granaten am Tag,plus 4 Granaten in der Nachtuebung...macht nach "Adam Riese" 800 Schuss fuer den Tagesablauf....
dann lernste im Stehen in einer Tuer zu schlafen....egal ob Fensterscheiben,Tueren etc wackeln....
Von den Bewohnern der Doerfer im Umfeld...mal ganz abgesehen.


Sodann Gruss BO


Also war Schießplatz doch kein "Abkeimposten"


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#99

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 09.06.2013 23:38
von Boelleronkel (gelöscht)
avatar

Zitat von Grenzwolf62 im Beitrag #98
Zitat von Boelleronkel im Beitrag #97



Jojo Grenzwolf....

und wenn Du als "Frischer" 200 m hinter der Feuerlinie "schlafen"durftest, bei Strukturausbildung RPG also ca. 100 Mann ...4 Granaten am Tag,plus 4 Granaten in der Nachtuebung...macht nach "Adam Riese" 800 Schuss fuer den Tagesablauf....
dann lernste im Stehen in einer Tuer zu schlafen....egal ob Fensterscheiben,Tueren etc wackeln....
Von den Bewohnern der Doerfer im Umfeld...mal ganz abgesehen.


Sodann Gruss BO


Also war Schießplatz doch kein "Abkeimposten"



Die Uebergangszeit zwischen Entlassung und Einberufung... gab etwas Zeit,aber da stand Revision an,Ueberpruefung etc ...
Abkeimen...noe eijentlich nicht...aber "Du hattest Freiheiten"die Andere sicher nicht hatten,so wurde mir berichtet.
Wenn alles laeuft,die Technik funktioniert,die Ablaeufe funktionieren....
Ein Schnaeppschen (Roehntropfen)wenn Du willst mit den Zivilbeschaeftigten,Doppelkopf lernen zu spielen,ab und an Westfernsehen gucken....
Pilze sammeln...."Idioten festnehmen,die vielleicht nach Restmuni suchen...man weiss ja nie...so wie das ganz normale Armee Leben....
Aber eben nur in der sogenannten Uebergangszeit...Stress gabs fuer Alle genug,aber wem sag ich das

Und es waren keine Wachkeime aus dem Regiment da....Naechte lang endlich mal Ruhe und Tage ganz allein im schoenen Thueringer Laendle.

Gruessli BO


zuletzt bearbeitet 09.06.2013 23:41 | nach oben springen

#100

RE: Ich hatte Muffensausen

in Grenztruppen der DDR 20.06.2013 15:40
von Heckenhaus | 5.141 Beiträge

Dieses Dng http://www.comphob.de/Nva/Versch/Pers/p10.htm haben wir nie in die Finger bekommen, nur als Atrappe.
Selbst auf den Schießplätzen in Schneckengrün oder Pöllwitz war keine Spur von diesen Dingern.


.
.
„Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft.”
— Aristoteles -

"Man kann alle Leute einige Zeit zum Narren halten und einige Leute allezeit; aber alle Leute allezeit zum Narren halten kann man nicht."
— Abraham Lincoln –
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