#1

Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 19.05.2012 10:02
von Mholzmichel | 381 Beiträge

Manfred Weiss

Manfred Weiss
Ihm wurde durch den eigenen Kameraden, den Fahnenflüchtigen Soldat G. J., in den Rücken geschossen


In stillem Gedenken


EK 81/2
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#2

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 19.05.2012 10:08
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Mholzmichel
Manfred Weiss

Manfred Weiss
Ihm wurde durch den eigenen Kameraden, den Fahnenflüchtigen Soldat G. J., in den Rücken geschossen


In stillem Gedenken


http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Weiss_%28Soldat%29
ich schließe mich an.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#3

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 10:13
von Mholzmichel | 381 Beiträge

Danke für Eure rege Anteilnahme.


EK 81/2
zuletzt bearbeitet 21.05.2012 11:03 | nach oben springen

#4

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 10:40
von Pit 59 | 10.156 Beiträge

Danke für Eure rege Anteilnahme. @Mholzmichel

Mir ist egal ob Dir schlecht wird.Das kann man einmal im Jahr für Alle !!!!! machen z.B. Tag der Grenztruppen.
Aber nicht für jeden einzeln,ausserdem hätteste schon einige Vergessen.Und Alle kennst Du gar nicht,oder wir.
Ach ich sehe gerade so schlecht iss Dir gar nicht mehr.


zuletzt bearbeitet 21.05.2012 14:29 | nach oben springen

#5

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 10:47
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Pit 59
Danke für Eure rege Anteilnahme. @Mholzmichel

Mir ist egal ob Dir schlecht wird.Das kann man einmal im Jahr für Alle !!!!! machen z.B. Tag der Grenztruppen.
Aber nicht für jeden einzeln,ausserdem hätteste schon einige Vergessen.Und Alle kennst Du gar nicht,oder wir.


wo pit59 recht hat, hat er nun mal recht. nicht das es jetzt schlecht war jemanden zu gedenken aber man vergißt hin und wieder einige und das ist schlecht. also denke ich auch lieber einmal im jahr allen gedenken.


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#6

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 11:11
von Mholzmichel | 381 Beiträge

Ja man kann es sich auch einfach machen, und das bei 185 Aufrufen.


EK 81/2
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#7

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 11:15
von eisenringtheo | 9.184 Beiträge

An ein solch tragisches Schicksal darf man sich schon erinnern, denke ich. Denn das Ereignis vom 19. Mai 1962 ist nicht uninteressant. Ein klarer Mord... aber warum in den Rücken? Oder war es doch ganz anders??
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13488216.html
Opfer eines Unfalls wurde womöglich auch der DDR-Held Manfred Weiß, 19, den zwei Streifengänger am 20. Mai 1962 am thüringischen Jungberg mit "vier eng beieinanderliegenden Einschüssen im Rücken" (Grenzbericht) tot auffanden. Der Soldat Günter Jablonski, 18, aus dessen Waffe die Schüsse stammten, hatte sich offensichtlich noch um Hilfe für seinen Postenführer bemüht: "Ein Taschentuch vor dem Mund des Toten muß von J. benutzt worden sein, um dem sich erbrechenden Gefr. W. die Sekremente vom Mund zu entfernen."
Dann legte er Weiß, der inzwischen gestorben war, eine Jacke über den Kopf und türmte nach Westen - "vermutlich aus Angst vor den Folgen seiner Handlung", stellt der Rapport fest. Der Schluß liege nahe, resümierten die Grenzer, "daß es sich um einen fahrlässigen Schußwaffengebrauch handelt"

http://stasiopfer.de/component/option,co...w,flat/catid,4/
Theo


zuletzt bearbeitet 21.05.2012 11:15 | nach oben springen

#8

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 13:01
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen und in seiner Gesamtheit, Aussage und Wertung erfassen. Zur Erinnerung, wir sprechen hier von Mord!

Zitat
Seit einem Jahrzehnt kämpft der heutige Busfahrer um Entschädigung für die DDR-Haft. Laut Reha-Gesetz könnten 35.000 Euro fließen.

Laut Reha-Gesetz, so erklärten die Richter, werde zwar keine Wiedergutmachung gezahlt, wenn ein Häftling gegen Grundsätze der Menschlichkeit oder Rechtsstaatlichkeit verstoßen habe. Auf Jablonski träfe diese Einschränkung aber nicht zu, denn sie gelte nur für Taten zu Gunsten des DDR-Unrechtsregimes.



Verbrechen gegen die Menschlichkeit, zu Ungunsten der Deutschen Demokratischen Republik, sind also kein Ausschlussgrund für eine Entschädigung und werden so selbst nachträglich durch die BRD noch gerechtfertigt, befürwortet und belohnt. So ein Rechtsstaat ist schon eine tolle Sache und wehe einem von euch spukt nun das Wort Siegerjustiz im Hinterkopf rum, dann disqualifiziert ihr euch, als unverbesserliche ewig Gestriege, nämlich ganz schnell für diesen.


Erschieß einen AGT, gehe dafür ins Gefängnis, erhalte (da Verbrechen zu Ungunsten der DDR) von uns eine Entschädigung. So kann man diese Begründung nachträglich wohl zusammenfassen. Na da haben einige hier ja mächtig Glück gehabt, dass sie hier heute noch schreiben können und nicht das Schicksal eines Manfred Weiss teilen mussten.

35.000€ für einen toten AGT und hier hat sich doch neulich glatt einer über vorgebliche "Abschussprämien" für bulgarische Grenzsoldaten echauffiert.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
LO-Wahnsinn hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#9

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 13:33
von damals wars | 12.206 Beiträge

Verstoß gegen das Transitabkommen ist natürlich ein Witz.
Da stand mit Sicherheit nicht drin, das Verbrecher ungestraft passieren dürfen.

Da haben die Allierten darauf bestanden, das so ein Unsinn nicht in das Abkommen aufgenommen wird.

Die Regelung war, wer rein darf, darf auch wieder heraus.

Und das wurde mit einem zeitlichen Abstand von 10 Jahren ja auch eingehalten.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#10

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 14:40
von eisenringtheo | 9.184 Beiträge

Zitat von damals wars
Verstoß gegen das Transitabkommen ist natürlich ein Witz.(...)


http://www.ddr-geschichte.de/Politik/Sou...sitabkommen.php
Art. 16. Nur Rechtsverstösse in Zusammenhang mit dem Transit fallen unter diese Bestimmungen. Der Mord war aber früher. Sofern die Verhaftung nur aufgrund dieser Bestimmung erfolgt ist, wäre es ein Verstoss gegen das Transitabkommen. Es ist aber wohl klar, dass der Beschuldigte aufgrund eines Abwesenheitsurteils einer DDR Strafkammer zur Verhaftung ausgeschrieben war.
Theo


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#11

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 16:35
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen und in seiner Gesamtheit, Aussage und Wertung erfassen. Zur Erinnerung, wir sprechen hier von Mord!

Zitat
Seit einem Jahrzehnt kämpft der heutige Busfahrer um Entschädigung für die DDR-Haft. Laut Reha-Gesetz könnten 35.000 Euro fließen.

Laut Reha-Gesetz, so erklärten die Richter, werde zwar keine Wiedergutmachung gezahlt, wenn ein Häftling gegen Grundsätze der Menschlichkeit oder Rechtsstaatlichkeit verstoßen habe. Auf Jablonski träfe diese Einschränkung aber nicht zu, denn sie gelte nur für Taten zu Gunsten des DDR-Unrechtsregimes.



Verbrechen gegen die Menschlichkeit, zu Ungunsten der Deutschen Demokratischen Republik, sind also kein Ausschlussgrund für eine Entschädigung und werden so selbst nachträglich durch die BRD noch gerechtfertigt, befürwortet und belohnt. So ein Rechtsstaat ist schon eine tolle Sache und wehe einem von euch spukt nun das Wort Siegerjustiz im Hinterkopf rum, dann disqualifiziert ihr euch, als unverbesserliche ewig Gestriege, nämlich ganz schnell für diesen.


Erschieß einen AGT, gehe dafür ins Gefängnis, erhalte (da Verbrechen zu Ungunsten der DDR) von uns eine Entschädigung. So kann man diese Begründung nachträglich wohl zusammenfassen. Na da haben einige hier ja mächtig Glück gehabt, dass sie hier heute noch schreiben können und nicht das Schicksal eines Manfred Weiss teilen mussten.

35.000€ für einen toten AGT und hier hat sich doch neulich glatt einer über vorgebliche "Abschussprämien" für bulgarische Grenzsoldaten echauffiert.





Na Felix D. kennste den Sachverhalt so genau, dass du von Mord ausgehen kannst??

Ach Ja, in der DDR gabs in solchen Fällen nur die Bezeichnung Mord.

Und die Entschädigung für J. ist definitiv nicht für wegen dem toten AGT gelaufen.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 21.05.2012 16:37 | nach oben springen

#12

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 17:21
von eisenringtheo | 9.184 Beiträge

Zitat von Thunderhorse
(...)

Und die Entschädigung für J. ist definitiv nicht für wegen dem toten AGT gelaufen.



Vermutlich wegen Verletzung des Grundsatz "ne bis in idem". Mit einer Jugendstrafe von neun Jahren "bedient", ist er wohl nochmals wegen Mordes verurteilt worden. Wäre er in der Bundesrepublik Deutschland wegen Totschlages, fahrlässiger Tötung usw. verurteilt worden, so würde er nichts kriegen.
http://cms.valuenet.de/tsolcgi/ts.cgi?ts...0921.580147.0.0
Gab es in der DDR der Grundsatz "ne bis in idem" auch?
Theo


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#13

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 20:07
von passport | 2.640 Beiträge

von Eisenringtheo

Art. 16. Nur Rechtsverstösse in Zusammenhang mit dem Transit fallen unter diese Bestimmungen. Der Mord war aber früher. Sofern die Verhaftung nur aufgrund dieser Bestimmung erfolgt ist, wäre es ein Verstoss gegen das Transitabkommen. Es ist aber wohl klar, dass der Beschuldigte aufgrund eines Abwesenheitsurteils einer DDR Strafkammer zur Verhaftung ausgeschrieben war.
Theo


Hier dazu ein interessanter Zeitungsartikel :

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40350786.html

Die Festnahme auf der Güst Marienborn / A. erfogte durch die PKE rechtmässig. Es war kein Verstoß gegen den Artikel 16 des Transitabkommens. Die Transitstrecken waren keine Korridore oder Tunneldurchfahrten. Hier galten die Gesetze der DDR.
Mord verjährt nicht, auch nicht in der BRD.

Der Mörder gab auch seine Beweggründe der Fahnenflucht und des Mordes gegenüber den BRD Untersuchungsorganen an :
Fluchtgrund gab er an, der Dienst bei der Grenztruppe sei ihm zu eintönig und das Essen zu schlecht gewesen.
sh. Spiegelartikel

Wen das nicht eindeutig Merkmale von Mord sind :

Strafgesetzbuch der BRD § 211
Mord
(2) Mörder ist, wer

aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,

heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder

um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,

einen Menschen tötet.


Strafgesetzbuch Verjährungsfrist § 78

(2) Verbrechen nach § 211 (Mord) verjähren nicht.



passport


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#14

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 21:55
von utkieker | 2.927 Beiträge

Zitat von Pit 59
Danke für Eure rege Anteilnahme. @Mholzmichel

Mir ist egal ob Dir schlecht wird.Das kann man einmal im Jahr für Alle !!!!! machen z.B. Tag der Grenztruppen.
Aber nicht für jeden einzeln,ausserdem hätteste schon einige Vergessen.Und Alle kennst Du gar nicht,oder wir.
Ach ich sehe gerade so schlecht iss Dir gar nicht mehr.


Hallo Pit,

Mholzmichel hat ja nicht wahlos einen getöteten Grenzsoldaten herausgepickt. Es ging um Manfred Weiss und seinen 50. Todestag!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#15

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 22:19
von Pit 59 | 10.156 Beiträge

Hartmut der 49 wäre genau so schlimm,deshalb bleibe ich bei meiner Meinung.Einmal im Jahr.Und das ich mit der Meinung nicht alleine bin hat man nach 2 Tagen gemerkt.


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#16

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 22:27
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von passport
von Eisenringtheo

Art. 16. Nur Rechtsverstösse in Zusammenhang mit dem Transit fallen unter diese Bestimmungen. Der Mord war aber früher. Sofern die Verhaftung nur aufgrund dieser Bestimmung erfolgt ist, wäre es ein Verstoss gegen das Transitabkommen. Es ist aber wohl klar, dass der Beschuldigte aufgrund eines Abwesenheitsurteils einer DDR Strafkammer zur Verhaftung ausgeschrieben war.
Theo


Hier dazu ein interessanter Zeitungsartikel :

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40350786.html

Die Festnahme auf der Güst Marienborn / A. erfogte durch die PKE rechtmässig. Es war kein Verstoß gegen den Artikel 16 des Transitabkommens. Die Transitstrecken waren keine Korridore oder Tunneldurchfahrten. Hier galten die Gesetze der DDR.
Mord verjährt nicht, auch nicht in der BRD.

Der Mörder gab auch seine Beweggründe der Fahnenflucht und des Mordes gegenüber den BRD Untersuchungsorganen an :
Fluchtgrund gab er an, der Dienst bei der Grenztruppe sei ihm zu eintönig und das Essen zu schlecht gewesen.
sh. Spiegelartikel

Wen das nicht eindeutig Merkmale von Mord sind :

Strafgesetzbuch der BRD § 211
Mord
(2) Mörder ist, wer

aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,

heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder

um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,

einen Menschen tötet.


Strafgesetzbuch Verjährungsfrist § 78

(2) Verbrechen nach § 211 (Mord) verjähren nicht.



passport




Na auch hier gehe ich davon aus, dass passport den genauen Ablauf der Ereignisse im SiA der GK Hermannsfeld kennt um zu dieser Bewertung (Mord) zu kommen.

Und was Spiegel so alles gschrieben hat.

Die damalige Untersuchungskommission konnte nicht klären ob die Schüsse vorsätzlich zur Tötung abgegeben wurden mit dem Ziel der Fahnenflucht oder fahrlässiger Schusswaffengebrauch vorlag mit nachfolgender Fahnenflucht aus Angst.
J. hat, der Spurenlage nach versucht dem getöteten noch Erste Hilfe zu leisteten.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 21.05.2012 22:41 | nach oben springen

#17

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 22:53
von eisenringtheo | 9.184 Beiträge

Zitat von Thunderhorse



Na auch hier gehe ich davon aus, dass passport den genauen Ablauf der Ereignisse im SiA der GK Hermannsfeld kennt um zu dieser Bewertung (Mord) zu kommen.

Und was Spiegel so alles gschrieben hat.

Die damalige Untersuchungskommission konnte nicht klären ob die Schüsse vorsätzlich zur Tötung abgegeben wurden mit dem Ziel der Fahnenflucht oder fahrlässiger Schusswaffengebrauch vorlag mit nachfolgender Fahnenflucht aus Angst.
J. hat, der Spurenlage nach versucht dem getöteten noch Erste Hilfe zu leisteten.



Das wohl richtig. Aufgrund der ausgesprochenen Strafe muss das Gericht in der BRD zum Urteil "Mord" oder "Totschlag" gekommen sein.
http://www.gesetze-im-internet.de/jgg/__18.html
Sofern die DPA Meldung stimmt und die Entschädigung wegen der Doppelverurteilung erfolgt ist
http://cms.valuenet.de/tsolcgi/ts.cgi?ts...0921.580147.0.0
dann musste das erste Urteil auf Mord lauten, weil sonst keine Doppelverurteilung vorliegen würde.
Theo
Viele wenn und abers, offene Fragen noch und nöcher... Die besten Voraussetzungen für endlose Threads. Fall "Weinhold" läßt grüßen. Deshalb bin ich hier raus...
Theo


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#18

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 22:58
von Gert | 12.356 Beiträge

...........die Stasi hatte immer Recht und wenn sie sagte es war Mord dann war es so.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#19

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 23:06
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Seitens der Sta Suhl übersande Unterlagen enthielten das Obduktionsergebnis, Fotos vom Tatort und der Leiche.
Ergebnis U-Kommission siehe zuvor.

J. machte bei seinen Vernehmungen wie auch vor Gericht völlig unterschiedliche Aussagen zum Ablauf des Geschehens.
Der Sta plädierte bei der Verhandlung vor dem LG auf vorsätzlichen und heimtückischen Mord und forderte die Höchststrafe von 10 Jahren Jugendhaft.
Das Urteil lautete dann auch auf 9 Jahre Jugendstrafe wg. Mord.


"Mobility, Vigilance, Justice"
zuletzt bearbeitet 21.05.2012 23:09 | nach oben springen

#20

RE: Manfred Weiss

in Grenztruppen der DDR 21.05.2012 23:10
von Thunderhorse | 4.016 Beiträge

Zitat von Gert
...........die Stasi hatte immer Recht und wenn sie sagte es war Mord dann war es so.




Oh mann, oh mann!


"Mobility, Vigilance, Justice"
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