#61

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 00:26
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Die Unterschiede zwischen dem Vollzug der Freoheitsstrafe in Einrichtungen des MdI und der Untersuchungshaft beim MfS waren schon enorm. Nicht umsonst war gab einen regelrechten Andrang wenn es darum ging dem SAG einer UHA des MfS zugeteilt zu werden, das war schon eine Auszeichnung für die dazu eingeteilten Straftäter.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#62

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 03:24
von Major Tom | 848 Beiträge

Ich hatte in der U-Haft in der Potsdamer Bauhofstrasse eine fuerchterliche Grippe, mir ging es hundeelend. Als ein Arzt kam sagte der mir frech ins Gesicht: ''Ziehen sie kaltes Wasser mit der Nase hoch, das hilft'' und zack war die Tuere wieder zu... Scheinbar war zu diesem Zeitpunkt mein Freikauf noch nicht in trockenen Tuechern denn spaeter in Karl-Marx-Stadt erlebte ich das Gegenteil, da wurde man von den Schliessern fast liebevoll ins Bett gebracht und zugedeckt.


Man sollte den Kopf nicht hängen lassen wenn einem das Wasser bis zum Hals steht.
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#63

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 05:36
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Danke, dass interessiert mich. Fanden zu der Zeit Vernehmungen statt, wenn ja wurdest Du zu Beginn gefragt wie es Dir geht und ob Du in der Lage bist der Vernehmung folgen zu können?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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zuletzt bearbeitet 14.02.2013 05:47 | nach oben springen

#64

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 06:18
von Major Tom | 848 Beiträge

Zitat von Feliks D. im Beitrag #63
Danke, dass interessiert mich. Fanden zu der Zeit Vernehmungen statt, wenn ja wurdest Du zu Beginn gefragt wie es Dir geht und ob Du in der Lage bist der Vernehmung folgen zu können?



Da kann ich mich nicht mehr dran erinnern, ich glaube eher nicht. Woran ich mich erinnern kann war dass die Vernehmungen immer in einem freundlichen, manchmal fast sogar kumpelhaften Ton stattfanden.


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#65

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 07:43
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Die Vernehmungstaktik wird individuell auf den Kunden abgestimmt. Bei hartnäckigen Kunden ist die Zuckerbrot und Peitsche-Methode sehr erfolgreich. Erst kommt der "böse Vernehmer" und wenn der Kunde so richtig in Stimmung ist, kommt der "Gute" Der beinahe familiäre Freund und Kumpel. Dem kannst Du es doch ruhig sagen, der will dir ja nur helfen und wenn du nur die Wahrheit sagst, wird alles, alles gut. Da gibt es dann sogar als Belohnung, die sogenannten Vernehmerzigaretten,staatlich gesponsert wenn denn endlich die belastbaren straftatrelevanten Fakten, schwarz auf weiß auf dem Protokoll sind und die Unterschrift auf dem Vernehmungsprokoll unter Dach und Fach ist. Da freut sich dann der Untersuchungsführer zusammen mit dem Staatsanwalt und der Kunde wundert sich dann, spätestens bei der Gerichtsverhandlung, was er so alles ausgeplaudert hat und wie er sich selbst in die berühmte Pfanne gehauen hat..
Deswegen gilt auch heute aktuell, für jeden Tatverdächtigen in einem Ermittlungsverfahren, der Grundsatz: Schweigen ist Gold. Name ,Anschrift und Geburtsdatum und der Rest nur über einen Anwalt.


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#66

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 15:27
von Polter (gelöscht)
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Zitat von Major Tom im Beitrag #62
Ich hatte in der U-Haft in der Potsdamer Bauhofstrasse eine fuerchterliche Grippe, mir ging es hundeelend. Als ein Arzt kam sagte der mir frech ins Gesicht: ''Ziehen sie kaltes Wasser mit der Nase hoch, das hilft'' und zack war die Tuere wieder zu... Scheinbar war zu diesem Zeitpunkt mein Freikauf noch nicht in trockenen Tuechern denn spaeter in Karl-Marx-Stadt erlebte ich das Gegenteil, da wurde man von den Schliessern fast liebevoll ins Bett gebracht und zugedeckt.


Das kalte Wasser in der Nase.......Rezept auch meiner Großmutter. Muß also gut sein.


zuletzt bearbeitet 14.02.2013 15:27 | nach oben springen

#67

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 15:32
von Polter (gelöscht)
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[quote=Eisenacher|p232642]Die Vernehmungstaktik wird individuell auf den Kunden abgestimmt. Bei hartnäckigen Kunden ist die Zuckerbrot und Peitsche-Methode sehr erfolgreich. Erst kommt der "böse Vernehmer" und wenn der Kunde so richtig in Stimmung ist, kommt der "Gute" Der beinahe familiäre Freund und Kumpel. Dem kannst Du es doch ruhig sagen, der will dir ja nur helfen und wenn du nur die Wahrheit sagst, wird alles, alles gut. Da gibt es dann sogar als Belohnung, die sogenannten Vernehmerzigaretten,staatlich gesponsert wenn denn endlich die belastbaren straftatrelevanten Fakten, schwarz auf weiß auf dem Protokoll sind und die Unterschrift auf dem Vernehmungsprokoll unter Dach und Fach ist. Da freut sich dann der Untersuchungsführer zusammen mit dem Staatsanwalt und der Kunde wundert sich dann, spätestens bei der Gerichtsverhandlung, was er so alles ausgeplaudert hat und wie er sich selbst in die berühmte Pfanne gehauen hat..
Deswegen gilt auch heute aktuell, für jeden Tatverdächtigen in einem Ermittlungsverfahren, der Grundsatz: Schweigen ist Gold. Name ,Anschrift und Geburtsdatum und der Rest nur über einen Anwalt.[/quote]

Wenn man rot widerstehen kann und rot sich schon leisten kann.


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#68

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 15:37
von StabsfeldKoenig | 2.637 Beiträge

Seitens der DR gab es keine Tarn- oder Geheimhaltungsmaßnahmen für die Gefangnenentransport-Wagen. Die trugen normale Reisezugwagen-Anschriften mit dem Gattungszeichen Z (unter 26 m) bzw. Zm (über 26 m). Im Zugbildungsplan war das tageweise Mitführen eines Zellenwagens vermerkt, der Zugbildungsplan unterlag keiner Geheimhaltung und wurde an berechtigte Dritte (z.B. Reisebüros, auch in Westberlin; Betriebe, die in ihrer Reisestelle Fahr- und Platzkarten selbst ausfertigten; Mitglieder des Modelleisenbahnverbandes) abgegeben.

Optisch kan man einen Zellenwagen von einem Post- bzw. Gepäckwagen daran unterscheiden, das Zellenwagen schmale Türen haben, Post- bzw. Gepäckwagen aber breite Ladetüren.



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#69

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 15:53
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Zitat von Polter im Beitrag #67
[quote=Eisenacher|p232642]Die Vernehmungstaktik wird individuell auf den Kunden abgestimmt. Bei hartnäckigen Kunden ist die Zuckerbrot und Peitsche-Methode sehr erfolgreich. Erst kommt der "böse Vernehmer" und wenn der Kunde so richtig in Stimmung ist, kommt der "Gute" Der beinahe familiäre Freund und Kumpel. Dem kannst Du es doch ruhig sagen, der will dir ja nur helfen und wenn du nur die Wahrheit sagst, wird alles, alles gut. Da gibt es dann sogar als Belohnung, die sogenannten Vernehmerzigaretten,staatlich gesponsert wenn denn endlich die belastbaren straftatrelevanten Fakten, schwarz auf weiß auf dem Protokoll sind und die Unterschrift auf dem Vernehmungsprokoll unter Dach und Fach ist. Da freut sich dann der Untersuchungsführer zusammen mit dem Staatsanwalt und der Kunde wundert sich dann, spätestens bei der Gerichtsverhandlung, was er so alles ausgeplaudert hat und wie er sich selbst in die berühmte Pfanne gehauen hat..
Deswegen gilt auch heute aktuell, für jeden Tatverdächtigen in einem Ermittlungsverfahren, der Grundsatz: Schweigen ist Gold. Name ,Anschrift und Geburtsdatum und der Rest nur über einen Anwalt.


Wenn man rot widerstehen kann und rot sich schon leisten kann.
[/quote]

Genau so sieht es aus. Ohne Moos und eine Portion Durchhaltevermögen nichts los. Ich kenne auch Leute die sich durch 1.Rot selber kräftig in die Pfanne gehauen haben und zu 2. auch in Ost und West, die Kosten und Probleme einen vernünftigen Anwalt zu bekommen und sich leisten zu können.
In der DDR waren da mehr Beziehungen gefragt und die Kostenfrage zweitrangig und in BRD heute, ist es die Preisfrage.
Das ist schon eine Sauerei eines Rechtssystems, das im Endeffekt das sogenannte Recht vom Geldbeutel abhängt oder wie damals in der DDR von den guten Kontakten zu einem Freund , der einen guten RA kannte und einen Termin organisierte.


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#70

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 16:15
von Lutze | 8.033 Beiträge

zu meiner Zeit 1983 konnte man in der U-Haft eine Liste von Rechtsanwälten erhalten,
der Wolfgang Vogel war aber nicht dabei
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#71

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 16:24
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #70
zu meiner Zeit 1983 konnte man in der U-Haft eine Liste von Rechtsanwälten erhalten,
der Wolfgang Vogel war aber nicht dabei
Lutze


Oder die Liste hast Du erhalten, aber kein Blatt Papier und keinen Kugelschreiber bekommen, um ihn anzuschreiben. Ja da gab es schon lustige Begebenheiten in so einer UHA.

Beliebt war auch: Rauchen und Zigarettenbesitz erlaubt, aber Streichhölzer und Feuerzeug verboten. Da wurde dann etwas Tabak auf die Glühlampe gegeben und dann gewartet, bis es glimmte.


zuletzt bearbeitet 14.02.2013 16:32 | nach oben springen

#72

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 16:25
von 80er | 561 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #68
Seitens der DR gab es keine Tarn- oder Geheimhaltungsmaßnahmen für die Gefangnenentransport-Wagen. Die trugen normale Reisezugwagen-Anschriften mit dem Gattungszeichen Z (unter 26 m) bzw. Zm (über 26 m). Im Zugbildungsplan war das tageweise Mitführen eines Zellenwagens vermerkt, der Zugbildungsplan unterlag keiner Geheimhaltung und wurde an berechtigte Dritte (z.B. Reisebüros, auch in Westberlin; Betriebe, die in ihrer Reisestelle Fahr- und Platzkarten selbst ausfertigten; Mitglieder des Modelleisenbahnverbandes) abgegeben [...]

In diesem Erlebnisbericht steht aber etwas anderes:

[...] Der anrollende Zug riß mich aus meinen Gedanken. Ganz hinten, der letzte Waggon, war als Postwagen ausgezeichnet, grau mit dem bekannten aufgespritzten Posthorn und milchigen Fensterscheiben, von innen vergittert.

Im Gänsemarsch bestiegen wir nun den Grotewohl-Express, wie die Häftlinge allgemein dieses Gefährt nannten. Wohl deshalb, weil der Expreß erstmals unter Otto Grotewohl auf Reisen ging.

Erst im Durchgang des angeblichen Postwaggons nahmen uns die Trapos die Handfesseln ab. Per Fingerzeig wurde jeder in eine Zelle gewiesen. Ich glaubte, mir würde man die Kindesmörderin zumuten. Davon verschonten sie mich. Ich blieb zunächst allein in meiner Zelle. Die Türen wurden verschlossen.

Halle und Dresden lagen etwa 5 Zugstunden auseinander. Mit dieser Fahrzeit rechnete ich. Die Realität belehrte mich eines anderen.....

Ich befand mich in einem Käfig, der 2 qm maß und 5 Sitzplätze bot. Auf solch engem Raum war ich gern allein. Das Fenster ließ sich nicht ”öffnen. Ich nahm auf einem Klappsitz Platz und registrierte das gleichmäßige Holpern der Räder über die Schienenstränge, Richtung Heimat. Ich versuchte zu schlafen [...].


Quelle:

http://home.arcor.de/ffm_hans/home.htm


zuletzt bearbeitet 14.02.2013 16:30 | nach oben springen

#73

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 16:40
von Lutze | 8.033 Beiträge

Zitat von 80er im Beitrag #72
Zitat von StabsfeldKoenig im Beitrag #68
Seitens der DR gab es keine Tarn- oder Geheimhaltungsmaßnahmen für die Gefangnenentransport-Wagen. Die trugen normale Reisezugwagen-Anschriften mit dem Gattungszeichen Z (unter 26 m) bzw. Zm (über 26 m). Im Zugbildungsplan war das tageweise Mitführen eines Zellenwagens vermerkt, der Zugbildungsplan unterlag keiner Geheimhaltung und wurde an berechtigte Dritte (z.B. Reisebüros, auch in Westberlin; Betriebe, die in ihrer Reisestelle Fahr- und Platzkarten selbst ausfertigten; Mitglieder des Modelleisenbahnverbandes) abgegeben [...]

In diesem Erlebnisbericht steht aber etwas anderes:

[...] Der anrollende Zug riß mich aus meinen Gedanken. Ganz hinten, der letzte Waggon, war als Postwagen ausgezeichnet, grau mit dem bekannten aufgespritzten Posthorn und milchigen Fensterscheiben, von innen vergittert.

Im Gänsemarsch bestiegen wir nun den Grotewohl-Express, wie die Häftlinge allgemein dieses Gefährt nannten. Wohl deshalb, weil der Expreß erstmals unter Otto Grotewohl auf Reisen ging.

Erst im Durchgang des angeblichen Postwaggons nahmen uns die Trapos die Handfesseln ab. Per Fingerzeig wurde jeder in eine Zelle gewiesen. Ich glaubte, mir würde man die Kindesmörderin zumuten. Davon verschonten sie mich. Ich blieb zunächst allein in meiner Zelle. Die Türen wurden verschlossen.

Halle und Dresden lagen etwa 5 Zugstunden auseinander. Mit dieser Fahrzeit rechnete ich. Die Realität belehrte mich eines anderen.....

Ich befand mich in einem Käfig, der 2 qm maß und 5 Sitzplätze bot. Auf solch engem Raum war ich gern allein. Das Fenster ließ sich nicht ”öffnen. Ich nahm auf einem Klappsitz Platz und registrierte das gleichmäßige Holpern der Räder über die Schienenstränge, Richtung Heimat. Ich versuchte zu schlafen [...].


Quelle:

http://home.arcor.de/ffm_hans/home.htm




also ich hab den in grün in Erinnerung


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#74

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 16:45
von turtle | 6.961 Beiträge
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#75

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 16:55
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Eisenacher im Beitrag #71
Oder die Liste hast Du erhalten, aber kein Blatt Papier und keinen Kugelschreiber bekommen, um ihn anzuschreiben. Ja da gab es schon lustige Begebenheiten in so einer UHA.

Beliebt war auch: Rauchen und Zigarettenbesitz erlaubt, aber Streichhölzer und Feuerzeug verboten. Da wurde dann etwas Tabak auf die Glühlampe gegeben und dann gewartet, bis es glimmte.



Wann und wo soll das gewesen sein?


Kenne die Wagen auch nur Grün! Manch einer muss seine Story im vorauseilendem Gehorsam etwas ausschmücken, dies ist mittlerweile in vielen sog. Opferberichten festzustellen. Man muss scheinbar sagen was die Leute hören wollen wenn man gehört werden will, leider bleibt dabei trotz oft stimmigen Grundgerüst die Glaubwürdigkeit.

Nicht umsonst stellen sich z.B. Frauen aus Hoheneck gegen Lügen von angeblichen Wasserzellen, sie haben erkannt das durch diese Lügen ihre eigene Glaubwürdigkeit, und ihr tatsächlich Erlebtes, herabgewürdigt werden. Einige ficht sowas ja trotz allem nicht an und sie finden immer einige wenige willige "Gläubige"!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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passport hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.02.2013 17:04 | nach oben springen

#76

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 17:06
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Keibelstrasse und Rummelsburg, so um anno 1981 zum X.Parteitag.


Feliks D. hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 14.02.2013 17:08 | nach oben springen

#77

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 17:15
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Ah daher... danke.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

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#78

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 17:21
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Von Hohenschönhausen habe ich damals auch nur Gutes gehört. Verpflegung super und die hygienischen Bedingungen okay. Ein bisschen blöd, das mit der Roten Lampe auf dem Flur und das kulturelle Gemeinschaftsleben etwas fade, aber sonst gab es da keine Beschwerden.


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#79

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 17:29
von Lutze | 8.033 Beiträge

@80er,andere Details mit dem Grotewohl-Express stimmen auch nicht,so konnte man
das obere Fenster leicht auf Kipp stellen
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
zuletzt bearbeitet 14.02.2013 18:25 | nach oben springen

#80

RE: Strafgefangener in der DDR

in DDR Staat und Regime 14.02.2013 17:46
von Kimble | 397 Beiträge

Ich habe so einen Wagon Anfang der 80er ab und zu mal am Rostocker Hauptbahnhof beim Ein- und Aussteigen der "Fahrgäste" gesehen.
Er stand auf einem Abstellgleis, das war aber praktisch in Sicht- und Rufweite der anderen Bahnsteige.
Der Wagon war in grün, noch eine Portion dunkler als das grün hier im Forum.
Mit Milchglasscheiben. Das Wagonende war mit Stacheldraht zugemacht. w.i.m.r.e.
Posthorn oder so etwas war nicht drauf. Das wäre so markant gewesen, ich hätte es mir gemerkt.


Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"
zuletzt bearbeitet 14.02.2013 17:54 | nach oben springen



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