#81

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 10.05.2012 10:15
von janek | 24 Beiträge

Ach,die haben einen soviel versprochen.Es wird alles besser und was war:Garnichts stimmte von alle dem!Erst haben die meinen erlernten Job nicht anerkannt,dann wurde unserer Betrieb geschlossen!Von heute auf morgen arbeitslos!Beim Amt sagten die nur,naja es gibt ja auch noch Hilfstätigkeiten,die ich machen könne.Ich hätte den Typen über den Tisch gezogen vom Amt.Hilfsarbeiter,wunderbar...
Angeboten haben die dann eine Umschulung mit 35 Jahren.Als was:Restaurantfachmann oder auch genannt:Tellertaxi!Ich bin gelernter Maschinist und sollte dann Gäste bedienen,was für ein Schwachsinn!Entweder umschulen oder weiter Hilfsarbeiter.Hab die Umschulung gemacht mit Note:2.Bin überall jobben gegangen,als Tellertaxi.Von Bayern bis Insel Amerum.Leider mußte ich dann durch meine Rückenprobleme aus ärtzlicher Sicht aufgeben.Habe dann in sogenannten Call-Centern gearbeitetet.Aber nie was von langer Dauer.Heute bin ich wieder zu Hause und schreibe wieder neue Bewerbungen.Alles ohne Erfolg!


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#82

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 10.05.2012 10:19
von Uleu | 528 Beiträge

Wer sich schämt, begehrt nicht auf, also schämt euch weiter, die Oberen wirds freuen ....


" Die geheime Aufklärung ist ein Dienst, der nur Herren vorbehalten ist " ( Oberst Nicolai, Leiter der dt. Militäraufklärung im 1. WK )
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#83

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 10.05.2012 10:21
von damals wars | 12.143 Beiträge

Wenn jemand die Mauer wieder aufbauen will, dann sage ich immer, dann musst Du auch an der Mauer Dienst schieben, ich stell mich da nicht wieder hin.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#84

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 10.05.2012 10:41
von Udo | 1.261 Beiträge

Da braucht doch keiner Dienst schieben. Wer sich freiwillig da wieder hineinbegibt braucht doch keinen Aufpasser.
Ich schäme mich ausdrücklich nicht ein DDR - Bürger gewesen zu sein. Ich habe soviele (fast immer) positive Erfahrungen in diesem Staat DDR machen können, die mir auch heute noch nützen. Lenins Worte zählten damals wie heute: Lernen, lernen nochmals lernen.
Nach der Wende war dann natürlich erst einmal alles anders. Man musste sich drehen, um vorwärts zu kommen. Dabei sammelte man viele Erfahrungen, denn aus ehemaligen DDR Bürgern wurden plötzlich auch Kapitalisten, die nicht schnell genug reich werden konnten, andere Ehemalige steckten in einer Art Schockstarre und vergaßen ihren A... zu bewegen.
Heute, nach fast 23 Jahren Nachwendezeiten, kann ich rückblickend sagen, ICH habe, zusammen mit meiner Frau, viel dafür getan, das wir heute da sind, wo wir sind. Wenn jetzt noch die Gesundheit .....
Abschließend sei gesagt: Die Erfahrungen kann uns niemand nehmen und uns braucht auch niemand sagen wie wir gelebt haben.


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#85

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 10.05.2012 21:21
von DoreHolm | 7.692 Beiträge

Udo, recht hast Du. Lernen, lernen, nochmals lernen, das ist die einzig reale Möglichkeit, um seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern, mal abgesehen von dem Quentchen Glück und der Dosis Beziehungen. Ich hatte das Glück, in einer Firma zu arbeiten, die von einem schweizer Konzern übernommen wurde, "entbehrlich" zu sein für den Innendienst (Technologie, Labor, Entwicklung) und deshalb der Einzige zu sein, mit dem man einen Außendienst aufbauen konnte. Mir war immer klar, daß es andere Leute gibt, die viel mehr Grips in der Birne haben als ich und a)- den falschen Beruf haben und b) in der falschen Firma arbeiten. Drei Jahre nach der Wende dann strukturell der West-Tochter in Pirmasens zugeschlagen, lernte ich dann hautnah meine dortigen Vorgesetzten und Kollegen, internationale Messekunden und Westkunden kennen. Kurz und gut, schlechte Erfahrungen mit sog. "Besser-Wessis" habe ich relativ wenige gemacht. Ich sehe nach 15 Jahren intensivem Kontakt zu Westdeutschen absolut keinen Grund, mich für irgendwas zu schämen. Fachlich hätte ich mir zugetraut, den Job des einen oder anderen "Besserverdienenden" auch qualitativ hätte besser machen können.
Ich denke, nach allem was mir in den Jahren von Kunden, Kollegen und Vorgesetzten gesagt wurde, hatte ich mich unter Wert verkauft.
Na, es ist vorbei und ich hätte vor der Arbeitsvertrags-Unterschrift 1993 eben meinen neuen Betriebsrat fragen sollen. Hatte mir so ca. 15 T€ gekostet. Also schämen ? Das ist was für Leute mit Minderwertigkeitskomplexen.



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#86

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 12.05.2012 21:58
von Harra318 | 2.514 Beiträge

[quote="janek"]Ach,die haben einen soviel versprochen.Es wird alles besser und was war:Garnichts stimmte von alle dem!Erst haben die meinen erlernten Job nicht anerkannt,dann wurde unserer Betrieb geschlossen!Von heute auf morgen arbeitslos!Beim Amt sagten die nur,naja es gibt ja auch noch Hilfstätigkeiten,die ich machen könne.Ich hätte den Typen über den Tisch gezogen vom Amt.Hilfsarbeiter,wunderbar...
Angeboten haben die dann eine Umschulung mit 35 Jahren.Als was:Restaurantfachmann oder auch genannt:Tellertaxi!Ich bin gelernter Maschinist und sollte dann Gäste bedienen,was für ein Schwachsinn!Entweder umschulen oder weiter Hilfsarbeiter.Hab die Umschulung gemacht mit Note:2.Bin überall jobben gegangen,als Tellertaxi.Von Bayern bis Insel Amerum.Leider mußte ich dann durch meine Rückenprobleme aus ärtzlicher Sicht aufgeben.Habe dann in sogenannten Call-Centern gearbeitetet.Aber nie was von langer Dauer.Heute bin ich wieder zu Hause und schreibe wieder neue Bewerbungen.Alles ohne Erfolg![/qu

Hallo@janek, ich habe deine Beiträge gelesen und kann mich nicht auf den Zug der Begeisterung mitreißen lassen. Es ist bedauerlich was dir alles nach der Wende widerfahren ist. Es ist aber schon eine Sünde was du dir bei #67 wünscht. Ich weiß ja nicht was dich dazu bewogen hat, dein vertrautes Heim zu verlassen und nach NRW zu gehen. Denn Hartz IV könntest Du auch in der ehemaligen DDR beziehen. Du darfst aber auch nicht vergessen, wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen. Man soll auch nicht dem Geld hinterher rennen, sondern dem Geld entgegengehen. Ich wünsche dir trotz deiner schlechten Erfahrungen mit dem Kapitalismus in Zukunft alles Gute.
MfG Harra 318


zuletzt bearbeitet 12.05.2012 22:02 | nach oben springen

#87

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 12.05.2012 22:57
von timoro (gelöscht)
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also sorry Leute, aber diesen thread verstehe ich nicht so richtig....warum muß/sollte man sich schämen, weil man in der DDR geboren wurde? Da kann doch keiner was dafür?


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#88

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 12.05.2012 22:59
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Du hast Recht.Wir waren fast alle SKLAVEN !!!!


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#89

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 12.05.2012 23:12
von timoro (gelöscht)
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na jetzt schüttest du aber auch wieder das Kind mit dem Bad aus.....Sklaven in dem Sinne war da sicher keiner....
wenn du sagen würdest, wie waren alle eingesperrt und wusten uns nicht gegen das System zu wehren....(außer denen die vom System profitiert haben natürlich)...dann könnte ich das schon eher verstehen....aber mit schämen müssen hat das doch nix zu tun


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#90

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 12.05.2012 23:17
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Du bist 1987 geboren.Noch zwei Jahre "Elend",dann Freiheit,Gleichheit .....


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#91

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 12.05.2012 23:38
von timoro (gelöscht)
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Zitat von Harra318
Du bist 1987 geboren.Noch zwei Jahre "Elend",dann Freiheit,Gleichheit .....


lieber harra318...ich habe diese "zwei jahre" und noch vier weitere in einem kinderheim in einem damals sozialistischen bruderstaat verbracht....so geil war das also nach 1989 nicht für mich.....obwohl es dann nach 6 jahren ab ging in einer form, vor der man niemals hätte zu träumen gewagt........


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#92

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 12.05.2012 23:51
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Verzeihung, ich wollte deine persönlichen Erfahrungen nicht in Frage stellen !


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#93

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 12.05.2012 23:52
von Pitti53 | 8.787 Beiträge

Zitat von Harra318
Verzeihung, ich wollte deine persönlichen Erfahrungen nicht in Frage stellen !



Es wird keine Antwort kommen.timoro oder(rafimo) ist wegen Spam im Urlaub


zuletzt bearbeitet 12.05.2012 23:54 | nach oben springen

#94

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 13.05.2012 17:01
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Polter
Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten ! Ein Bekenntnis:

http://www.comixfuzzy.de/ddr_buerger.pdf

Recht hat er! Und falls er sich entschuldigt, ich nehme die Entschuldigung an.



Richtig schämen für etwas kann ich mich auch im Rückblick nicht für das, was ich als DDR- Bürger und ehrenamtlicher FDJ- Funktionär an falscher Stelle möglicherweise getan oder unterlassen habe.
Mit dem Wissen von heute kann ich als damals 23jähriger DDR- Bürger im Todesjahr der DDR aber die folgende "Hitliste" der Fehleinschätzungen bzw. des persönlichen Versagens ohne Scham einmal aufstellen.

1. Den ständigen Kontakt zu Partei, Betriebsleitung und Gewerkschaft bei fast allen Aktivitäten im Jugendverband der FDJ-
Grundorganisation.

2. Niedrige Preise für subventionierte Waren als Überlegenheitskriterium des Sozialismus propagandistisch auszuschlachten.

3. Die Sehnsucht der damaligen Mitstreiter nach Fernreisen und mehr Konsum als nicht oder kaum relevant für die Bewertung des Lebens
im sozialistischen Staat (der ja alles hat) anzusehen.

4. Sich mit den Krampf und Mangel im Arbeitsalltag abzufinden und ihn sportlich zu sehen, das war nicht angemessen.

5. Als sozialistischer Jugendverband das Pfingsttreffen (das eigentlich eine religiöse Angelegenheit ist) zu mißbrauchen und kirchliche
Aktivitäten auszukontern, zwar hab ich das nicht erfunden, hätte es aber bezogen auf die eigenen Grundorganisation ins Leere laufen
lassen können.

6. Ein paar mehr Wortmeldungen in der Öffentlichkeit zu öffentlichen Mißständen, intern hatte ich weder vor Vorgesetzten noch anderen
Genossen im kleinen Kreis Angst dieses oder jenes anzusprechen, als Funktionär wollte ich im Moment der Öffentlichkeit aber
funktionieren.

7. Die Untertöne und Botschaften zahlreicher DDR- Filme bzw. Künstler bezüglich ihrer oft eingewebten Systemkritik nicht verstanden zu
haben, heute glaube ich bei der Wiederholung diverser Filme, daß es gar nicht sein kann, daß die erlaubt waren. (Ich meine hier
nicht "Spur der Steine" oder "Das Kaninchen bin ich"...wenn man nicht so stumpfsinnig und zuweilen blauäugig gewesen wäre, so gab
es doch einiges mehr an versteckter Kritik aufzuschnappen, das die Zensur gar nicht bemerkt hatte)

Warum ich mich also nicht dafür schäme ?
Weil man nachher immer klüger ist und die heutige Lage keinen Anlaß gibt, den Kapitalismus als überlegen zu bezeichnen.
Weil mir zwar die DDR, nicht aber die Bescheidenheit genommen wurde.
Nach einer Horrorwoche am Arbeitsplatz, einer fetten Rechnung zur Umlage der Ortskernsanierung (die ich nicht bestellt habe) und nach einem fast vierstelligen Kostenvoranschlag für eine Zahnsanierung trotz 5000-6000 Euro jährlichem Krankenversicherungsbeitrag muß ich aber sagen, daß alles relativ ist und vielleicht auch das Leben in der DDR gar nicht mal so bescheiden war.



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#95

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 15.05.2012 14:32
von StabsfeldKoenig | 2.638 Beiträge

Zitat von Hackel39
[quote="Polter"]Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten ! Ein Bekenntnis:

http://www.comixfuzzy.de/ddr_buerger.pdf

...

5. Als sozialistischer Jugendverband das Pfingsttreffen (das eigentlich eine religiöse Angelegenheit ist) zu mißbrauchen und kirchliche
Aktivitäten auszukontern, zwar hab ich das nicht erfunden, hätte es aber bezogen auf die eigenen Grundorganisation ins Leere laufen
lassen können.

...



Die Kirche hat nur die Traditionen der Jahreszeitenfeste, die in der Tradition der europäischen Völker verankert sind, mißbraucht. Dies merkt man daran, daß die Art wie "kirchliche" Feste von verschiedenen Völkern gefeiert werden, sich an Bräuchen aus vorchristlicher Zeit anlehnt. Das atheistische Gruppen (Freidenker, Arbeiterjugendgruppen) diese Traditionen undabhängig von den Kirchen auch für sich in anspruch nahmen, ist kein Mißbrauch. Und die Terminwahl erfolgte pragmatisch unter Nutzung der arbeitsfreien Feiertage. Deswegen hat nicht nur die FDJ, sondern auch die westdeutsche Friedensbewegung Großtreffen nach Vorbild der Freidenker- und Arbeiterbewegung aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf Ostern und Pfingsten gelegt. Auch Kleingartensparten und Sportvereine nutzen gerne solchen langen Wochenenden. Die Christen haben kein Monopol auf die Feiertage, jeder kann nach seiner Fason feiern.



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#96

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 17.05.2012 14:51
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig

Zitat von Hackel39
[quote="Polter"]Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten ! Ein Bekenntnis:

http://www.comixfuzzy.de/ddr_buerger.pdf

...

5. Als sozialistischer Jugendverband das Pfingsttreffen (das eigentlich eine religiöse Angelegenheit ist) zu mißbrauchen und kirchliche
Aktivitäten auszukontern, zwar hab ich das nicht erfunden, hätte es aber bezogen auf die eigenen Grundorganisation ins Leere laufen
lassen können.

...



Die Kirche hat nur die Traditionen der Jahreszeitenfeste, die in der Tradition der europäischen Völker verankert sind, mißbraucht. Dies merkt man daran, daß die Art wie "kirchliche" Feste von verschiedenen Völkern gefeiert werden, sich an Bräuchen aus vorchristlicher Zeit anlehnt. Das atheistische Gruppen (Freidenker, Arbeiterjugendgruppen) diese Traditionen undabhängig von den Kirchen auch für sich in anspruch nahmen, ist kein Mißbrauch. Und die Terminwahl erfolgte pragmatisch unter Nutzung der arbeitsfreien Feiertage. Deswegen hat nicht nur die FDJ, sondern auch die westdeutsche Friedensbewegung Großtreffen nach Vorbild der Freidenker- und Arbeiterbewegung aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf Ostern und Pfingsten gelegt. Auch Kleingartensparten und Sportvereine nutzen gerne solchen langen Wochenenden. Die Christen haben kein Monopol auf die Feiertage, jeder kann nach seiner Fason feiern.




Naja, vielleicht sehe ich es ja zu verbissen, jedenfalls gab es diese Diskussionen damals in meinem Betrieb, auch wollte ich mich eher an der Neuzeit orientieren und da war Pfingsten nun mal vor der FDJ da.
Die Diskussion war aber auch nicht so recht abzuschließen, da jener Christ ja auch am 1. Mai oder 7. Oktober mit feiern wollte.
Andererseits waren die Teilnehmerzahlen dieser Massenveranstaltungen mit all ihren logistischen Herausforderungen immer im Soll, trotz daß es die Delegierten freie Tage gekostet hat.



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#97

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 17.05.2012 17:21
von damals wars | 12.143 Beiträge

Ich entschuldige mich nicht für meine Teilnahme an den Pfingsttreffen.
Das waren einfach unvergessliche Erlebnisse. Damals hat sich der Staat noch für Kinder und Jugendliche engagiert.

Auf Errungenschaften wie Hartz IV und Bildungspaket hatte ich damals keinen Bock.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#98

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 17.05.2012 17:55
von Pit 59 | 10.134 Beiträge

Damals hat sich der Staat noch für Kinder und Jugendliche engagiert. @damals wars

Stimmt,der hat Dir Vorgeschrieben in welchen Verhältnis man welche Musik hören durfte,Kinder mussten(sollten) weisse Hemden Tragen mit Blauen und Roten Tüchern (gut die wussten noch nicht warum) Jugendliche mussten(sollten) Blaue Hemden tragen.Ich kann mich sehr gut Erinnern das meine Eltern einige mal beim Direktor antanzen mussten,weil den Politisch Überzeugten meine Levis nicht Recht waren.Auf diese Errungenschaften konnte ich sehr gut Verzichten.


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#99

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 17.05.2012 18:04
von PF75 | 3.292 Beiträge

Zitat von Pit 59
Damals hat sich der Staat noch für Kinder und Jugendliche engagiert. @damals wars

Stimmt,der hat Dir Vorgeschrieben in welchen Verhältnis man welche Musik hören durfte,Kinder mussten(sollten) weisse Hemden Tragen mit Blauen und Roten Tüchern (gut die wussten noch nicht warum) Jugendliche mussten(sollten) Blaue Hemden tragen.Ich kann mich sehr gut Erinnern das meine Eltern einige mal beim Direktor antanzen mussten,weil den Politisch Überzeugten meine Levis nicht Recht waren.Auf diese Errungenschaften konnte ich sehr gut Verzichten.




Das Problem "politsich korrekte" Kleidung besteht doch heute auch noch.(Thor Steinar,Kleidung mit DDR-Symbolik)


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#100

RE: Wofür sich ehemalige DDR - Bürger schämen sollten

in Leben in der DDR 17.05.2012 18:39
von Polter (gelöscht)
avatar

Zitat von Pit 59
Damals hat sich der Staat noch für Kinder und Jugendliche engagiert. @damals wars

Stimmt,der hat Dir Vorgeschrieben in welchen Verhältnis man welche Musik hören durfte,Kinder mussten(sollten) weisse Hemden Tragen mit Blauen und Roten Tüchern (gut die wussten noch nicht warum) Jugendliche mussten(sollten) Blaue Hemden tragen.Ich kann mich sehr gut Erinnern das meine Eltern einige mal beim Direktor antanzen mussten,weil den Politisch Überzeugten meine Levis nicht Recht waren.Auf diese Errungenschaften konnte ich sehr gut Verzichten.



Wegen Levis zum Direktor? ohje!
Meine Eltern mußten anfangs zum Direktor, weil ich Geschichten nicht nacherzählen konnte und später wegen meiner Rechtschreibung!


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