#61

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 04.05.2012 17:28
von KID | 234 Beiträge

Nee, sie haben aber schnell mitbekommen, dass was los war....

Jens


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#62

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 04.05.2012 21:12
von Merkur | 1.019 Beiträge

Ich muss mal einige grundsätzliche Bemerkungen zur Arbeit im Strafvollzug machen.
Der effektive Arbeitseinsatz der Strafgefangenen (SG) in Betrieben ermöglichte die volle Nutzung der der Arbeit innewohnenden Potenzen für ihre Erziehung. Die Teilnahme der SG an der Produktion bewirkte, dass sie nicht nur während des Strafvollzuges lebens- und berufstüchtig blieben, sondern zugleich langfristig auf die Wiedereingliederung in das gesellschaftliche Leben vorbereitet wurden. Der Einsatz der SG zur nützlichen Arbeit, der überwiegend in den Betrieben erfolgte, war Bestandteil des gesamtgesellschaftlichen Arbeitsvermögens. Die Konzeption, alle SG als vollwertige Arbeitskräfte zu behandeln, erforderte, sie mit dem Ziel der bewusstseinsmäßigen Veränderung in den Arbeitsprozess einzugliedern.



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#63

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 04.05.2012 22:57
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Dem Ausfluss deiner geistigen Diarrhö entnehme ich dass Du auf der Sachebene nichts beizutragen hast und zu diesem Thema nur dummschwatzen kannst! Andere Mitglieder bezeichnen solche Personen dann auch gerne mal als Troll.




Feliks, die Kost , die diese Diarrhö auslöste, war aber auch leicht bis mittelschwerT(D)rollig-


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#64

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 04.05.2012 23:02
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Merkur
Ich muss mal einige grundsätzliche Bemerkungen zur Arbeit im Strafvollzug machen.
Der effektive Arbeitseinsatz der Strafgefangenen (SG) in Betrieben ermöglichte die volle Nutzung der der Arbeit innewohnenden Potenzen für ihre Erziehung. Die Teilnahme der SG an der Produktion bewirkte, dass sie nicht nur während des Strafvollzuges lebens- und berufstüchtig blieben, sondern zugleich langfristig auf die Wiedereingliederung in das gesellschaftliche Leben vorbereitet wurden. Der Einsatz der SG zur nützlichen Arbeit, der überwiegend in den Betrieben erfolgte, war Bestandteil des gesamtgesellschaftlichen Arbeitsvermögens. Die Konzeption, alle SG als vollwertige Arbeitskräfte zu behandeln, erforderte, sie mit dem Ziel der bewusstseinsmäßigen Veränderung in den Arbeitsprozess einzugliedern.



@ Merkur
Diese Begründung spreche ich dir für Gefangene, die Z.B. wg. Republikflucht, Ausreiseanträgen oder kritischen Äußerungen an dem Staat eingesperrt wurden, ab. Für diese aus politischen Gründen Inhaftierten war die Zwangsarbeit in den Gefängnissen Sklavenarbeit für den kommunistischen Staat und rechtswidrig.


.
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#65

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 04.05.2012 23:10
von werner | 1.591 Beiträge

Du darfst mal davon ausgehen, dass @merkur mehr sachkenntnis zu der Thematik mitbringt, als Du in Deinem Leben jemals sammeln kannst.

Und vom Kommunismus war die DDR noch Lichtjahre entfernt - nur mal so.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#66

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 04.05.2012 23:19
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von werner
Du darfst mal davon ausgehen, dass @merkur mehr sachkenntnis zu der Thematik mitbringt, als Du in Deinem Leben jemals sammeln kannst.

Und vom Kommunismus war die DDR noch Lichtjahre entfernt - nur mal so.



werner, das war meine Aussage dazu. Und die entspringt meiner Lebenserfahrung. Ob sie dir und Merkur gefällt, war nicht Leitfaden meines Gedankens. Gottseidank habe ich keine Erfahrung mit euren Knästen machen müssen, weil ich und meine Kumpels einfach besser waren an der Grenze als die damaligen Grenzposten, als wir das "gelobte Land" verliessen.

Ob Kommunismus oder Sozialismus, nenne es wie du willst, für mich beide extrem negative Begriffe.


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#67

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 05.05.2012 06:08
von Alfred | 6.848 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Merkur
Ich muss mal einige grundsätzliche Bemerkungen zur Arbeit im Strafvollzug machen.
Der effektive Arbeitseinsatz der Strafgefangenen (SG) in Betrieben ermöglichte die volle Nutzung der der Arbeit innewohnenden Potenzen für ihre Erziehung. Die Teilnahme der SG an der Produktion bewirkte, dass sie nicht nur während des Strafvollzuges lebens- und berufstüchtig blieben, sondern zugleich langfristig auf die Wiedereingliederung in das gesellschaftliche Leben vorbereitet wurden. Der Einsatz der SG zur nützlichen Arbeit, der überwiegend in den Betrieben erfolgte, war Bestandteil des gesamtgesellschaftlichen Arbeitsvermögens. Die Konzeption, alle SG als vollwertige Arbeitskräfte zu behandeln, erforderte, sie mit dem Ziel der bewusstseinsmäßigen Veränderung in den Arbeitsprozess einzugliedern.



@ Merkur
Diese Begründung spreche ich dir für Gefangene, die Z.B. wg. Republikflucht, Ausreiseanträgen oder kritischen Äußerungen an dem Staat eingesperrt wurden, ab. Für diese aus politischen Gründen Inhaftierten war die Zwangsarbeit in den Gefängnissen Sklavenarbeit für den kommunistischen Staat und rechtswidrig.





Gert,

Du kannst ja mal die Fälle auflisten, wo Personen in Haft landeten, weil diese einen Antrag auf ständige Ausreise stellten.
Da hätte man ja in den 80 iger Jahren über 100.000 Personen einsperren müssen.


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#68

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 05.05.2012 08:28
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Alfred

Zitat von Gert

Zitat von Merkur
Ich muss mal einige grundsätzliche Bemerkungen zur Arbeit im Strafvollzug machen.
Der effektive Arbeitseinsatz der Strafgefangenen (SG) in Betrieben ermöglichte die volle Nutzung der der Arbeit innewohnenden Potenzen für ihre Erziehung. Die Teilnahme der SG an der Produktion bewirkte, dass sie nicht nur während des Strafvollzuges lebens- und berufstüchtig blieben, sondern zugleich langfristig auf die Wiedereingliederung in das gesellschaftliche Leben vorbereitet wurden. Der Einsatz der SG zur nützlichen Arbeit, der überwiegend in den Betrieben erfolgte, war Bestandteil des gesamtgesellschaftlichen Arbeitsvermögens. Die Konzeption, alle SG als vollwertige Arbeitskräfte zu behandeln, erforderte, sie mit dem Ziel der bewusstseinsmäßigen Veränderung in den Arbeitsprozess einzugliedern.



@ Merkur
Diese Begründung spreche ich dir für Gefangene, die Z.B. wg. Republikflucht, Ausreiseanträgen oder kritischen Äußerungen an dem Staat eingesperrt wurden, ab. Für diese aus politischen Gründen Inhaftierten war die Zwangsarbeit in den Gefängnissen Sklavenarbeit für den kommunistischen Staat und rechtswidrig.





Gert,

Du kannst ja mal die Fälle auflisten, wo Personen in Haft landeten, weil diese einen Antrag auf ständige Ausreise stellten.
Da hätte man ja in den 80 iger Jahren über 100.000 Personen einsperren müssen.




Meinste ich habe mir die alle aufgeschrieben. Im TV wurden ständig über konkrete Fälle berichtet zu dieser Zeit und das nicht nur in den 80ern früher auch schon.


.
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#69

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 05.05.2012 08:32
von Alfred | 6.848 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Alfred

Zitat von Gert

Zitat von Merkur
Ich muss mal einige grundsätzliche Bemerkungen zur Arbeit im Strafvollzug machen.
Der effektive Arbeitseinsatz der Strafgefangenen (SG) in Betrieben ermöglichte die volle Nutzung der der Arbeit innewohnenden Potenzen für ihre Erziehung. Die Teilnahme der SG an der Produktion bewirkte, dass sie nicht nur während des Strafvollzuges lebens- und berufstüchtig blieben, sondern zugleich langfristig auf die Wiedereingliederung in das gesellschaftliche Leben vorbereitet wurden. Der Einsatz der SG zur nützlichen Arbeit, der überwiegend in den Betrieben erfolgte, war Bestandteil des gesamtgesellschaftlichen Arbeitsvermögens. Die Konzeption, alle SG als vollwertige Arbeitskräfte zu behandeln, erforderte, sie mit dem Ziel der bewusstseinsmäßigen Veränderung in den Arbeitsprozess einzugliedern.



@ Merkur
Diese Begründung spreche ich dir für Gefangene, die Z.B. wg. Republikflucht, Ausreiseanträgen oder kritischen Äußerungen an dem Staat eingesperrt wurden, ab. Für diese aus politischen Gründen Inhaftierten war die Zwangsarbeit in den Gefängnissen Sklavenarbeit für den kommunistischen Staat und rechtswidrig.





Gert,

Du kannst ja mal die Fälle auflisten, wo Personen in Haft landeten, weil diese einen Antrag auf ständige Ausreise stellten.
Da hätte man ja in den 80 iger Jahren über 100.000 Personen einsperren müssen.




Meinste ich habe mir die alle aufgeschrieben. Im TV wurden ständig über konkrete Fälle berichtet zu dieser Zeit und das nicht nur in den 80ern früher auch schon.






Gert,

wie konnten die Personen dann übersiedeln wenn alle im Knast saßen ?

Weil man einen entsprechenden Antrag stellte landete man nicht im Gefängnis.

Unternahm Mann / Frau aber bestimmte Handlungen um diesen Antrag durchzusetzen, dann konnte dies unter Umständen passieren.


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#70

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 05.05.2012 08:51
von furry | 3.576 Beiträge

Zitat von Alfred



Gert,

wie konnten die Personen dann übersiedeln wenn alle im Knast saßen ?

Weil man einen entsprechenden Antrag stellte landete man nicht im Gefängnis.

Unternahm Mann / Frau aber bestimmte Handlungen um diesen Antrag durchzusetzen, dann konnte dies unter Umständen passieren.



Was waren bestimmte Handlungen?


"Es gibt nur zwei Männer, denen ich vertraue: Der eine bin ich - der andere nicht Sie ... !" (Cameron Poe)
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#71

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 05.05.2012 08:59
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von furry





Was waren bestimmte Handlungen?



In meiner damaligen Heimatstadt Stollberg hat sich ein bekannter Taxifahrer mit einem Plakat auf den Markt gestellt um seinen mehrere Jahre schlummernden Ausreiseantrag etwas zu bekräftigen.
Der war dann weg, also ein SG der DDR.


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#72

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 05.05.2012 09:10
von Merkur | 1.019 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62

Der war dann weg, also ein SG der DDR.



Nun sollte man aber nicht ständig so tun, als ob das die Masse der Insassen der StVE war.



zuletzt bearbeitet 05.05.2012 09:21 | nach oben springen

#73

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 05.05.2012 09:23
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Merkur

Zitat von Grenzwolf62

Der war dann weg, also ein SG der DDR.



Nun sollte man aber nicht ständig so tun, als ob das die Masse der Insassen der StVE war.




Das nicht aber der halt schon.
Ursprünglich wollten sich auch seine Frau und die 14jährige Tochter mit dazustellen, aus verständlichen Gründen hat er sich aber lieber erst mal alleine hingestellt.
Nach der Haftverbüßung wurde er in die BRD abgeschoben, die Frau und das Kind ließ man dann noch fürsorglicherweise ein Jahr weiter in der DDR schmoren bis sie im Rahmen einer humanitären Familienzusammenführung doch noch gehen durften.


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#74

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 05.05.2012 09:38
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62
Nach der Haftverbüßung wurde er in die BRD abgeschoben, die Frau und das Kind ließ man dann noch fürsorglicherweise ein Jahr weiter in der DDR schmoren bis sie im Rahmen einer humanitären Familienzusammenführung doch noch gehen durften.


herrliche wortblase...


fakt ist, dass bei ungesetzlichem verlassen nach § 213 stgb eines partners, der andere partner, nach antragstellung bei der abt. inneres auf "familienzusammenführung", etwa 2 jahre warten musste um zu diesem übersiedeln zu dürfen. die abt. inneres ging davon aus, dass jemand ca. 2 jahre benötigt um hier seine persönlichen angelegenheiten regeln zu können. obwohl dann, meiner meinung nach, die plötzliche 24 stunden regelung unangemessen war.

man sollte in dieser art diskussion zur asta* wirklich beachten:
- normale antragstellung
- antragstellung eines partners nach § 213
- familienzusammenführung
- beabsichtigte eheschliessung

von den hiesigen "anklägern" im forum wird gerne alles in einen topf geworfen und kräftig umgerührt...




*antragstellung auf ständige ausreise


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#75

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 05.05.2012 09:53
von eisenringtheo | 9.174 Beiträge

Zitat von GilbertWolzow
(...). obwohl dann, meiner meinung nach, die plötzliche 24 stunden regelung unangemessen war.

(...)



Eine längere Frist hätte wohl zur Folge gehabt, dass man noch alle Freunde und Bekannen besucht hätte, um sich zu verabschieden. Ich meine, die Behörden wollten so verhindern, dass die Übersiedler (gewollt oder ungewollt) Werbung für die ständige Ausreise machten.
Theo


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#76

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 05.05.2012 09:58
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow

Zitat von Grenzwolf62
Nach der Haftverbüßung wurde er in die BRD abgeschoben, die Frau und das Kind ließ man dann noch fürsorglicherweise ein Jahr weiter in der DDR schmoren bis sie im Rahmen einer humanitären Familienzusammenführung doch noch gehen durften.


herrliche wortblase...


fakt ist, dass bei ungesetzlichem verlassen nach § 213 stgb eines partners, der andere partner, nach antragstellung bei der abt. inneres auf "familienzusammenführung", etwa 2 jahre warten musste um zu diesem übersiedeln zu dürfen. die abt. inneres ging davon aus, dass jemand ca. 2 jahre benötigt um hier seine persönlichen angelegenheiten regeln zu können. obwohl dann, meiner meinung nach, die plötzliche 24 stunden regelung unangemessen war.

man sollte in dieser art diskussion zur asta* wirklich beachten:
- normale antragstellung
- antragstellung eines partners nach § 213
- familienzusammenführung
- beabsichtigte eheschliessung

von den hiesigen "anklägern" im forum wird gerne alles in einen topf geworfen und kräftig umgerührt...




*antragstellung auf ständige ausreise




Der unpolitische Hintergrund des Falles:

Der Mann hatte in der BRD von seinem verschiedenem Vater ein Vermögen geerbt, Grundbesitz und Bargeld.
Um sein Erbe antreten zu können wollte er seinen und seiner Familie Wohnsitz vom östlichen Teil Deutschlands in den westlichen Teil verlegen.
An sich ein ganz verständliches Begehren.
Nun hatten sich aber Menschen angemaßt über den Aufenthaltsort anderer Menschen zu verfügen, sozusagend das Individium in Volkseigentum überführt und sich zur Verwaltung dieser Menschenmasse die entsprechenden Gesetze geschaffen, das nannte man dann Rechtsstaat, allso alles gut und ordentlich geregelt, prima Sache.


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#77

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 05.05.2012 10:01
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von eisenringtheo

Eine längere Frist hätte wohl zur Folge gehabt, dass man noch alle Freunde und Bekannen besucht hätte, um sich zu verabschieden. Ich meine, die Behörden wollten so verhindern, dass die Übersiedler (gewollt oder ungewollt) Werbung für die ständige Ausreise machten.
Theo


hmmm @theo, der these würde ich mich nicht anschliessen wollen, da sowieso alle bescheid wussten und man tatsächlich dann alle am abend vor der übersiedlung, zu einer feier zusammentrommelte. verwandte wussten sowieso bescheid, da diese einen verzicht auf zukünftige pflege und andere ansprüche, schriftlich unterzeichnen mussten. auch freunde wurden grundsätzlich sofort informiert, da man hoffte, dass die übersiedlung etwas schneller geht.

aber wie gesagt, ein eigenes thema...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#78

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 05.05.2012 10:03
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62
Nun hatten sich aber Menschen angemaßt über den Aufenthaltsort anderer Menschen zu verfügen, sozusagend das Individium in Volkseigentum überführt und sich zur Verwaltung dieser Menschenmasse die entsprechenden Gesetze geschaffen, das nannte man dann Rechtsstaat, allso alles gut und ordentlich geregelt, prima Sache.




die o.g. aussagen sind so flach, so das sich für mich ein diskutieren nicht lohnt...


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#79

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 05.05.2012 10:04
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von Grenzwolf62
Nun hatten sich aber Menschen angemaßt über den Aufenthaltsort anderer Menschen zu verfügen, sozusagend das Individium in Volkseigentum überführt und sich zur Verwaltung dieser Menschenmasse die entsprechenden Gesetze geschaffen, das nannte man dann Rechtsstaat, allso alles gut und ordentlich geregelt, prima Sache.




die o.g. aussagen sind so flach, so das sich für mich ein diskutieren nicht lohnt...




Das Flacheste waren die selbsternannten Menschenverwalter


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#80

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 05.05.2012 10:11
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62

Zitat von GilbertWolzow
[quote="Grenzwolf62"]Nun hatten sich aber Menschen angemaßt über den Aufenthaltsort anderer Menschen zu verfügen, sozusagend das Individium in Volkseigentum überführt und sich zur Verwaltung dieser Menschenmasse die entsprechenden Gesetze geschaffen, das nannte man dann Rechtsstaat, allso alles gut und ordentlich geregelt, prima Sache.




die o.g. aussagen sind so flach, so das sich für mich ein diskutieren nicht lohnt...




Das Flacheste waren die selbsternannten Menschenverwalter

Zitat



.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
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Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
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