#21

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 12:42
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Mal ganz untrollig:

Für ihre Tätigkeit erhielten die Strafgefangenen im DDR-Strafvollzug ca. 20% des
Nettolohns, die ein Werktätiger für die gleiche Arbeit erhalten würde.
Waren im Durchschnitt 100 Mark.
Etwa die Hälfte des Einkommens durfte zum Wareneinkauf verwendet werden, der Rest diente
der Begleichung von Schulden und der Bildung von Rücklagen für die Zeit nach der Entlassung.


zuletzt bearbeitet 02.05.2012 13:03 | nach oben springen

#22

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 12:44
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Rostocker

Zitat von Zaunkönig
Auch in der Warnowwerft waren Strafgefangene beschäftigt. Sie wohnten in einem Barackenlager (Klein Texas) in der Nähe ihrer "Arbeitsstätte". Auf den Schiffen wurden sie vor allem für die Drecksarbeit, auch Tanks reinigen (nicht nur für Treibstoff, sondern auch für Ballstwasser), eingesetzt. Auch das Entrosten des Unterwasserschiffs mit Hand im Dock wurde von ihnen gemacht. War wohl bei den Werftarbeitern selber nicht so beliebt, weil fast nur gebückt und noch Überkopf gearbeitet wurde. Später hat sich die Werft dazu eine Maschine entwickelt, die aber auch noch intensive Nacharbeit erforderte. Die Strafgefangenen hatten normale Arbeitskluft an mit einem gelben Streifen auf dem Rücken und den Ärmeln. Unter uns Seeleuten hießen sie nur die Maikäfer.
Peter, der Zaunkönig, der fast jedes Jahr einmal für etwa 2 Monate mit der Fähre in der Werft war



Möchte nur hinzufügen,es gab auch Strafgefangene--die in der Sektion Doppelbodenbau als Schweißer arbeiteten.Die bekamen wie wir als Werftarbeiter das gleiche Werkessen und jeden Tag ihre Fl.Milch.Manchmal kamen die zu Arbeit,nur von so einen alten Rentner bewacht oder nur mit ihren Vorarbeiter.Ich sagte dann immer zu meinen Kollegen--das sind die leichten Fälle--die haben nur den alten Leuten den verkehrten Weg zu Rentenstelle gezeigt.
Zaunkönig--das Wort --klein Texas--hat aber nichts mit dem Straflager zu tun gehabt.Das bezog sich damals auf das ehm.Arbeiterwohnheim.Das andere Arbeiterwohnheim was sich am Rande von Warnemünde Richtung Dierhagen befand--nannte man Bullenkloster..
Hab 16 Jahre auf der Warnowwerft gearbeitet. Gruß Rostocker




Welch eine Gnade, das gleiche Essen, wo sie doch bestimmt schwerste Verbrechen gegen den Sozialismus auf dem Kerbholz hatten


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#23

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 12:54
von Fritze (gelöscht)
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@Gert: Schön daß du immer gleich Beispiele parat hast und natürlich mit Betroffenen geredet hast.Hast du sie auch getröstet?

Ich kenne auch ein Beispiel.Im Jahre 1970 (ich weiss es noch so genau,weil ich gerade die erste Klasse beendete und die grossen Ferien anfingen und ich das erste Mal am Schwimmlager teilnehmen durfte)wurde ein junges Mädchen von einem männlichen Dorfbewohner mit einem Holzknüppel niedergeschlagen und sexuell mißbraucht.Nach einer tagelangen Fahndungsaktion nach dem flüchtigem Täter wurde er gefasst und inhaftiert.Er bekam meines Wissens 3.5 Jahre.Schon nach 2 Jahren wurde er auf Grund einer Amnestie entlassen.Seine Söhne bekamen neue Fahrräder von ihrem Vater gekauft und die Frau eine neue Waschmaschine und eine neue Wäscheschleuder.Alles vom Erspartem aus dem Knastlohn.

Ach so ,während ich diese Zeilen schreibe,sitze ich vor einem Billyregal,welches noch verpackt ca 15 Jahre bei einem Kölner auf dem Dachboden lag.Der hatte wohl eine Ahnung,welches Blut daran klebt und es nie aufgebaut.

MfG Fritze


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#24

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 12:59
von Gert | 12.356 Beiträge

Fritze du erzählst hier einen Stuss. Wenn ich sage dass, ich aus erster Hand ( eh. Strafgefangene Delikt § 213 ist ja schon fast ein geflügeltes Wort ) Infos habe, dann ist das korrekt. Ob du das glaubst oder nicht geht mir irgendwo vorbei.

Schönen Tag noch und baue das blutige Regal endlich auf. Billy ist sehr bewährt.


.
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#25

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 13:07
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62

Für ihre Tätigkeit erhielten die Strafgefangenen im DDR-Strafvollzug, bei Erfüllung der Arbeitsnormen, 18 % des
Nettolohns, die ein Werktätiger für die gleiche Arbeit erhalten würde.
Im Durchschnitt dürfte ein Gefangener etwa 100 Mark monatlich erhalten haben.
Bei Unterhaltsverpflichtungen wurde ein bestimmter Betrag abgezogen.
Etwa die Hälfte des verbleibenden Einkommens durfte zum Wareneinkauf verwendet werden, der Rest diente
der Begleichung von Schulden und der Bildung von Rücklagen für die Zeit nach der Entlassung.



18% also in der DDR (1. DB zum StVG vom 07.04.1977) und davon wird ein Teil einbehalten! Wie schaut es nun in der BRD aus?

Zitat
In § 43 Absatz 2, 3 und § 200 des Strafvollzugsgesetzes ist die Höhe der Gefangenenvergütung für geleistete Arbeiten festgelegt; sie beträgt 9% des durchschnittlichen Arbeitsentgeltes aller Versicherten der Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten, ohne Auszubildende. Diese Grundvergütung (Eckvergütung) wird jedes Jahr neu berechnet und somit an das allgemeine Einkommensniveau angepasst.

Es gibt fünf Lohnstufen:
Lohnstufe I = 8,05 Euro/Arbeitstag (7 Std.)
Lohnstufe II = 9,45 Euro/Arbeitstag (7 Std.)
Lohnstufe III = 10,74 Euro/Arbeitstag (7 Std.)
Lohnstufe IV = 12,02 Euro/Arbeitstag (7 Std.)
Lohnstufe V = 13,42 Euro/Arbeitstag (7 Std.)

Das Geld wird für den Gefangenen durch die Anstalt verwaltet. Von seinem Verdienst darf der Gefangene ca. 40% für Einkäufe in der Anstalt oder anderweitig verwenden, ein Teil des Verdienstes wird als Haftkostenbeitrag für die Strafvollstreckung erhoben, ein anderer Teil als Überbrückungsgeld nach der Haftentlassung angespart; der verbleibenden Rest steht dem Gefangenen als Eigengeld zu.

Quelle: Berliner Senat - Justizverwaltung


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 02.05.2012 13:12 | nach oben springen

#26

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 13:12
von Kimble | 397 Beiträge

Richtig Gert, §213 für sich gesehen ist ein Beispiel,
da kann man bei den Einsitzenden nicht nur von Arbeitseinsatz sprechen, das war 1A Zwangsarbeit.


Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"
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#27

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 13:13
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

.Im Jahre 1970 (ich weiss es noch so genau,weil ich gerade die erste Klasse beendete und die grossen Ferien anfingen und ich das erste Mal am Schwimmlager teilnehmen durfte)wurde ein junges Mädchen von einem männlichen Dorfbewohner mit einem Holzknüppel niedergeschlagen und sexuell mißbraucht.@fritze

Alle Achtung!! Soweit waren wir in der ersten Klasse noch nicht.


zuletzt bearbeitet 02.05.2012 13:20 | nach oben springen

#28

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 13:15
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Rostocker

Zitat von Zaunkönig
Auch in der Warnowwerft waren Strafgefangene beschäftigt. Sie wohnten in einem Barackenlager (Klein Texas) in der Nähe ihrer "Arbeitsstätte". Auf den Schiffen wurden sie vor allem für die Drecksarbeit, auch Tanks reinigen (nicht nur für Treibstoff, sondern auch für Ballstwasser), eingesetzt. Auch das Entrosten des Unterwasserschiffs mit Hand im Dock wurde von ihnen gemacht. War wohl bei den Werftarbeitern selber nicht so beliebt, weil fast nur gebückt und noch Überkopf gearbeitet wurde. Später hat sich die Werft dazu eine Maschine entwickelt, die aber auch noch intensive Nacharbeit erforderte. Die Strafgefangenen hatten normale Arbeitskluft an mit einem gelben Streifen auf dem Rücken und den Ärmeln. Unter uns Seeleuten hießen sie nur die Maikäfer.
Peter, der Zaunkönig, der fast jedes Jahr einmal für etwa 2 Monate mit der Fähre in der Werft war



Möchte nur hinzufügen,es gab auch Strafgefangene--die in der Sektion Doppelbodenbau als Schweißer arbeiteten.Die bekamen wie wir als Werftarbeiter das gleiche Werkessen und jeden Tag ihre Fl.Milch.Manchmal kamen die zu Arbeit,nur von so einen alten Rentner bewacht oder nur mit ihren Vorarbeiter.Ich sagte dann immer zu meinen Kollegen--das sind die leichten Fälle--die haben nur den alten Leuten den verkehrten Weg zu Rentenstelle gezeigt.
Zaunkönig--das Wort --klein Texas--hat aber nichts mit dem Straflager zu tun gehabt.Das bezog sich damals auf das ehm.Arbeiterwohnheim.Das andere Arbeiterwohnheim was sich am Rande von Warnemünde Richtung Dierhagen befand--nannte man Bullenkloster..
Hab 16 Jahre auf der Warnowwerft gearbeitet. Gruß Rostocker




Welch eine Gnade, das gleiche Essen, wo sie doch bestimmt schwerste Verbrechen gegen den Sozialismus auf dem Kerbholz hatten





Gert--das ist mal wieder dummes gerede von Dir.Aber ist ja nicht anders zu erwarten


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#29

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 13:17
von Zaunkönig | 624 Beiträge

@ Rostocker & Kimble
Das mit Klein Texas wurde bei uns auf der Fähre so genannt. Ob die da wirklich gehaust haben und wo das genau war, weiß ich nicht, da wir in der Werft selber nie zum Landgang waren, sondern nach Warnemünde oder Rostock gegangen oder gefahren sind.
Peter, der Zaunkönig ein Fährschiffer der WARNEMÜNDE


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#30

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 13:21
von passport | 2.639 Beiträge

Hier ein Teil eines Beitrages vom letzten Chef
der Deutschen Volkspolizei
Generalmajor/Chefinspektor
a.D. Dieter Winderlich

Tatsache ist, dass die Grundnorm seit 1979 2,40 Mark der DDR betrug (Ordnung Nr. 0103/77 des Ministers des Innern und Chefs der DVP/Teil D in der Fassung vom 28. September 1979).

Es gab nicht den Verpflegungssatz für Inhaftierte, sondern mehrere Arten von Verpflegungssätzen, so z. B. für nicht arbeitende Inhaftierte (Grundnorm), für arbeitende Inhaftierte, für schwerstarbeitende Inhaftierte, für Inhaftierte in medizinischen Einrichtungen des Strafvollzuges und für schwerstkranke Inhaftierte. Im o. g. Dokument beträgt die Grundnorm 2,40 Mark der DDR, die Zulage für arbeitende Inhaftierte 0,45 Mark, für schwerstarbeitende 1,00 Mark und für Strafgefangene mit religiöser Ernährung 1,20 Mark der DDR. Um es noch mal zu verdeutlichen: Ein Gefangener, der Schwerstarbeit verrichtete hatte einen Verpflegungssatz von 3,40 M und ein Moslem oder Jude 3,60 M und dies schon seit 1979! Denen, die der DDR immer eine Benachteiligung religiöser Menschen ins Stammbuch schreiben, kann ich nur sagen, dass es so eine großzügige finanzielle Reglung bei der Verpflegung im Strafvollzug der BRD nicht gibt.

Die nächste Erhöhung der Verpflegungssätze für Inhaftierte erfolgte im Bereich MdI zum 1. Januar 1990 und im Bereich des MfS bereits 1987. („Reglung der Verpflegungsversorgung für Verhaftete und Strafgefangenen in den UHA des MfS“ vom 1987).

Wenn es im Strafvollzug der DDR keine menschenwürdige Verpflegung gab, was gab es dann? Gab es Schweinefraß, Hundefutter, Abfälle oder mussten die Gefangenen Gammelfleisch und dioxinverseuchte Nahrung zu sich nehmen?



Um die Verpflegungssätze für Gefangene in der DDR und heute nach ihrer Kaufkraft bewerten zu können, fehlen konkrete Zahlen. Jedes Bundesland hat seine eigenen Festlegungen und Gesamtbewertungen fehlen. Zugänglich waren mir Zahlen aus Bayern. Dort betrug der Verpflegungssatz 2010 2,19 €. Schauen wir beispielhaft hin, was pro Gefangenen verabreicht werden konnte:



DDR 1989 Bayern 2010

Preise Mark DDR Preise in €

500 g Roggenbrot 0,31 1,20

100 g Schweinefleisch 0,75 0,61

100 g Jagdwurst 0,68 0,60

50 g Margarine 0,20 0,14

100 g Zucker 0,15 0,07

100 g Nährmittel 0,15 0,09

-------------------------------------------------------------------------------------------------

2,24 Mark 2,71 Euro

Da der Verpflegungssatz in Bayern von 2,19 € überschritten ist, beende ich die beispielhafte Aufzählung. Wie man sieht, gibt es kaum Unterschiede. Diese Zahlengegenüberstellung geht natürlich an den tatsächlichen Verhältnissen etwas vorbei. Ich habe die Position Butter weggelassen, weil in Bayern für Gefangene mit Normalkost keine Butter vorgesehen ist. Beachtet werden muss auch, dass die eigentliche Kaufkraft beider Verpflegungssätze wesentlich höher ist, da die Vollzugseinrichtungen nur Großhandelspreise bezahlen, Rabatte erhalten und durch eigene Veredlung Geld sparen.



Bei der Bewertung der Verpflegungsversorgung der Inhaftierten in der DDR muss beachtet werden, dass in der Regel kaum einem Gefangenen durchgehend nur die Grundnorm zustand, da sie ja alle arbeiteten.

Die 1. Durchführungsbestimmung zum Strafvollzugsgesetz der DDR bestimmte in § 54:

„(1)Die Gemeinschaftsverpflegung für Strafgefangene besteht aus mindestens 3 Mahlzeiten, von denen eine als warme Mahlzeit zu verabreichen ist.(2) Im Drei- und durchgehenden Schichtsystem arbeitende Strafgefangene erhalten während jeder Nachtschicht zusätzlich zu der in Absatz 1 genannten Verpflegung eine warme Mahlzeit.

(3)Die außerhalb von Strafvollzugseinrichtungen und Jugendhäusern in Arbeitseinsatzbetrieben oder gleichgestellten Einrichtungen zur Arbeit eingesetzten Strafgefangenen bzw. in der Berufsausbildung befindlichen Jugendlichen erhalten an allen Arbeitstagen Werkküchenessen.“



Die Strafvollzugseinrichtungen verabreichten das Essen in einem ordentlichen Zustand. Dies bedeutet nicht, dass es in Einzelfällen auch Mängel gab. Schließlich bestand das Küchenpersonals aus Gefangenen, die sich große Mühe gaben, aber nicht immer die geforderte Qualifikation hatten. Das Mittagessen wurde täglich vom Leiter der Vollzugseinrichtung oder dem Leitungsdienst probiert und das Ergebnis dokumentiert. Eine Portion jeder Mahlzeit wurde aus Gründen des Gesundheitsschutzes 24 Stunden gekühlt aufgehoben. In jeder Einrichtung gab es eine Küchenkommission der Gefangenen, die auf die Gestaltung des Speiseplanes Einfluss nahm. Der medizinische Dienst überprüfte regelmäßig die Einhaltung der Hygienevorschriften. Große Einrichtungen, wie Brandenburg u. a. hatten eine eigene Bäckerei, Fleischerei und Gärtnerei. Man kaufte kein Brot, keine Wurst und weniger Gemüse und sparte Geld für andere Nahrungsmittel. Viele Volkseigene Betriebe, in denen Strafgefangene arbeiteten, gaben direkt im Betrieb ein kostenloses Mittagessen aus, was sie aus dem Sozialfond finanzierten. Wenn die Planerfüllung in Gefahr war, wurden auch die Gefangenen bei Sonderschichten mit einem besonders gutem Essen bei Laune gehalten.



Wie im zivilen Leben auch, so gingen die persönlichen Wertungen der Gefangenen über die Qualität des Essens auseinander. Aber menschen-

unwürdig empfand niemand die Versorgung im Strafvollzug. Natürlich gab es auch Versuche von Gefangenen, den Strafvollzug mit Manipulationen am Essen und falschen Behauptungen in Misskredit zu bringen. In der Einrichtung Berlin-Rummelsburg z. B. fand ein Gefangener angeblich Rattenfleisch in der Suppe und es gab ein mächtiges Geschrei. Die Fleischprobe wurde zur Begutachtung ins Kriminalistische Institut geschickt und entpuppte sich als ein Stück Fleisch vom Rüssel eines Schweins, an dem noch ein paar längere Haare wuchsen. Das Beispiel zeigt, jeder Beschwerde wurde nachgegangen.



In der DDR inhaftierte ausländische Staatsbürger, darunter auch die aus der BRD, wurden von den diplomatischen Vertretungen ihrer Heimatländer regelmäßig besucht und betreut. Zur Verpflegungsversorgung gab es keine Beschwerden. Aber dies interessiert Antikommunisten ja sowieso nicht.



Dieter Winderlich



Ich gehe davon aus, das die notorischen Nörgler, Zweifler und Besserwisser wieder ein Haar in der Suppe finden werden

Gruß

passport


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#31

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 13:25
von Fritze (gelöscht)
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Gert hier etwas für dich !

"Auch sagt man,wie dasz Trollen in Norwegen sein sollen.Nu hon ich verr durchvarn die Lant,das mir kein Troll nie wart bekant."
Zitat Michael Beheim ,gestorben vor über 500 Jahren.

ohne Kommentar


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#32

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 13:29
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Gert
Feliks, du hattest das Wort Häftlingseinsatz in der DDR noch nicht in den Mund genommen, da kam schon der stets bekannte Fingerzeig auf die anderen(Länder). Da die DDR nicht auf allen Gebieten mit anderen zu vegleichen war, vor allem nicht im Rechtswesen, spreche ich ihr ( der DDR)diese Vergleichsmöglichkeiten ab, weil sie kein Rechtsstaat war.
Nun zum Inhalt : ich hätte beinahe ironisch gesagt, Feliks stell den Häftlingen noch eine Flachbildschirm in die Zelle. Vor lauter zur Schau gestellten Menschlichkeit wird dich die Stasi noch nachträglich fristlos kündigen- war nämlich nicht in ihrem Sinne.

Zur Häftlingarbeit. Ich habe Gespräche mit Ehemaligen geführt, die haben mir anderes berichtet. Z.B. bei Arbeiten mit stark gesundheitsgefährdenden Klebstoffen ohne jeden Schutz schwere Lungenschäden. Jahre später musste ein Schlauch ständig in der Nase bleiben um Sauerstoff dem Körper zuzuführen. Vor kurzem mit Anfang 60 in Bremerhafen gestorben.
Die von dir so herausgestellte Entlohnung reichte gerade mal, um ein paar Zigaretten zu kaufen. Ein zweiter Augenzeuge berichtet von schweren, körperlich Arbeiten im damaligen Erdölkombinat Schwedt. Sie mussten Eisenbahnschienen schleppen usw.Ich denke dass die Produktivität der Häftlingen nicht sehr hoch war, dass die DDR aber sie immer noch ausbeuten konnten um Profite zu erwirtschaften. Abschließend noch einen Kommentar zu den Politischen, die ja in nicht unerheblicher Zahl unter den Häftlingen waren. Für sie war es bestimmt besonders hart, weil sie für Delikte eingebuchte wurden, die nach internationalem Recht keine Vergehen waren. Dann noch für ein paar Silberlinge für den Staat schuften, der sie weggesperrt, das muss man dann tagtäglich im Kopf erst einmal verarbeite, Einsicht oder Resozialisierung bei diesen Häftlingen im Sinne der SED würde ich gleich 0 ansetzen.Also, die von dir erwähnte Resozialisierung mag vielleicht für Arbeitsscheue oder Kriminelle ein probates Mittel sein, einen Republikflüchtling oder Dissidenten wird das kaum beeindruckt haben.



@Gert, zu den rot gemarkerten Stellen; ja wie denn nun?
Wenn ich etwas nicht vergleichen kann weil es einmalig ist kann ich auch kein "internationales Recht" anrufen.......

Wenn die DDR kein Rechtsstaat war, was Du bestimmt stichhaltig beweisen kannst, warum wurden dann nicht spätesten alle in der DDR gesprochenen Urteile und damit meine ich ausnahmslos alle! ab dem 4.10.1990 vom Bundesgerichtshof kassiert und aufgehoben?
Oder gibt es aus Deiner Sicht etwa ein teilstaatliches Unrecht?

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#33

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 13:45
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Zitat von Zaunkönig
@ Rostocker & Kimble
Das mit Klein Texas wurde bei uns auf der Fähre so genannt. Ob die da wirklich gehaust haben und wo das genau war, weiß ich nicht, da wir in der Werft selber nie zum Landgang waren, sondern nach Warnemünde oder Rostock gegangen oder gefahren sind.
Peter, der Zaunkönig ein Fährschiffer der WARNEMÜNDE



Klein Texas und das Straflager befanden sich damals in unmittelbare Nähe von der Schiffbauhalle-also Richtung Rostock gesehen.Man konnte es auch von der S-Bahn und der Stadtautobahn sehen.


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#34

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 15:50
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Ja, und was ist nun der tiefere Sinn der Bemühungen hier?
Die Anfangsabsicht scheint klar zu sein - irgendwas an der DDR muss nun mal gefunden werden was besser ist als in dem Jammerländle hier und nun ist es halt auch noch der Knast.
Und die angedachte Konsequenz daraus, den armen Sündern soll es endlich besser gehen oder wie?
Müsste man ja faktisch so ableiten.


zuletzt bearbeitet 02.05.2012 17:02 | nach oben springen

#35

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 16:07
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62
Ja, und was ist nun der tiefere Sinn der Bemühungen hier?


Du kommst noch drauf, ein Starlet begründete mal ihr Pro für die Todesstrafe mit folgendem Argument:
"Wer schreckliche Dinge getan hat, muss eine angemessene Strafe bekommen.
So lernt er seine Lektion für das nächste Mal."

Achso, ich komm vielleicht auch noch drauf, aus dem letzten Satz des Eröffnungsbeitrages werde ich bis jetzt auch nicht schlau *grübel*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#36

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 16:17
von Mholzmichel | 381 Beiträge

Zitat von damals wars
Da, wie im Beitrag angegeben, die meisten Gefangenen aus der Unterschicht sind, sind sie bemüht, eine Arbeit zu bekommen.
Sie sind einfach auf das Geld angewiesen.
Und sei es nur, um an Vitamine (Obst) und Bohnenkaffee heranzukommen.
Auch Briefe kosten.



Nur mal kurz:
"Unterschicht" wieviele gibt`s denn noch
Meiner Meinung nach ist die Mittelschicht weg, zumindest im Großen und Ganzen


EK 81/2
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#37

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 16:59
von Gert | 12.356 Beiträge

@Rostocker

Zitat



Gert--das ist mal wieder dummes gerede von Dir.Aber ist ja nicht anders zu erwarten[/quote]



.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#38

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 17:00
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von 94

Zitat von Grenzwolf62
Ja, und was ist nun der tiefere Sinn der Bemühungen hier?


Du kommst noch drauf




Na dann, freu mich drauf.
Die 8,50€ bei freier Kost und Logis aufzustocken ließe die Bezieher von H4 bissel dumm dastehen, dann wärs im Knast besser.
Oh Gott, ich hab H4 ins Spiel gebracht, nicht das es wieder ausufert.


zuletzt bearbeitet 02.05.2012 17:17 | nach oben springen

#39

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 17:02
von Gert | 12.356 Beiträge

Zitat von Nostalgiker

Zitat von Gert
Feliks, du hattest das Wort Häftlingseinsatz in der DDR noch nicht in den Mund genommen, da kam schon der stets bekannte Fingerzeig auf die anderen(Länder). Da die DDR nicht auf allen Gebieten mit anderen zu vegleichen war, vor allem nicht im Rechtswesen, spreche ich ihr ( der DDR)diese Vergleichsmöglichkeiten ab, weil sie kein Rechtsstaat war.
Nun zum Inhalt : ich hätte beinahe ironisch gesagt, Feliks stell den Häftlingen noch eine Flachbildschirm in die Zelle. Vor lauter zur Schau gestellten Menschlichkeit wird dich die Stasi noch nachträglich fristlos kündigen- war nämlich nicht in ihrem Sinne.

Zur Häftlingarbeit. Ich habe Gespräche mit Ehemaligen geführt, die haben mir anderes berichtet. Z.B. bei Arbeiten mit stark gesundheitsgefährdenden Klebstoffen ohne jeden Schutz schwere Lungenschäden. Jahre später musste ein Schlauch ständig in der Nase bleiben um Sauerstoff dem Körper zuzuführen. Vor kurzem mit Anfang 60 in Bremerhafen gestorben.
Die von dir so herausgestellte Entlohnung reichte gerade mal, um ein paar Zigaretten zu kaufen. Ein zweiter Augenzeuge berichtet von schweren, körperlich Arbeiten im damaligen Erdölkombinat Schwedt. Sie mussten Eisenbahnschienen schleppen usw.Ich denke dass die Produktivität der Häftlingen nicht sehr hoch war, dass die DDR aber sie immer noch ausbeuten konnten um Profite zu erwirtschaften. Abschließend noch einen Kommentar zu den Politischen, die ja in nicht unerheblicher Zahl unter den Häftlingen waren. Für sie war es bestimmt besonders hart, weil sie für Delikte eingebuchte wurden, die nach internationalem Recht keine Vergehen waren. Dann noch für ein paar Silberlinge für den Staat schuften, der sie weggesperrt, das muss man dann tagtäglich im Kopf erst einmal verarbeite, Einsicht oder Resozialisierung bei diesen Häftlingen im Sinne der SED würde ich gleich 0 ansetzen.Also, die von dir erwähnte Resozialisierung mag vielleicht für Arbeitsscheue oder Kriminelle ein probates Mittel sein, einen Republikflüchtling oder Dissidenten wird das kaum beeindruckt haben.



@Gert, zu den rot gemarkerten Stellen; ja wie denn nun?
Wenn ich etwas nicht vergleichen kann weil es einmalig ist kann ich auch kein "internationales Recht" anrufen.......

Wenn die DDR kein Rechtsstaat war, was Du bestimmt stichhaltig beweisen kannst, warum wurden dann nicht spätesten alle in der DDR gesprochenen Urteile und damit meine ich ausnahmslos alle! ab dem 4.10.1990 vom Bundesgerichtshof kassiert und aufgehoben?
Oder gibt es aus Deiner Sicht etwa ein teilstaatliches Unrecht?

Gruß
Nostalgiker




die Unrechtsurteile sind doch alle aufgehoben worden. Ich habe Bekannte die wegen Republikflucht verurteilt wurde, das Urteil wurde kassiert.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#40

RE: Häftlingsarbeit - Arbeitseinsatz von Strafgefangenen

in Leben in der DDR 02.05.2012 17:27
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Nostalgiker

Zitat von Gert
Feliks, du hattest das Wort Häftlingseinsatz in der DDR noch nicht in den Mund genommen, da kam schon der stets bekannte Fingerzeig auf die anderen(Länder). Da die DDR nicht auf allen Gebieten mit anderen zu vegleichen war, vor allem nicht im Rechtswesen, spreche ich ihr ( der DDR)diese Vergleichsmöglichkeiten ab, weil sie kein Rechtsstaat war.
Nun zum Inhalt : ich hätte beinahe ironisch gesagt, Feliks stell den Häftlingen noch eine Flachbildschirm in die Zelle. Vor lauter zur Schau gestellten Menschlichkeit wird dich die Stasi noch nachträglich fristlos kündigen- war nämlich nicht in ihrem Sinne.

Zur Häftlingarbeit. Ich habe Gespräche mit Ehemaligen geführt, die haben mir anderes berichtet. Z.B. bei Arbeiten mit stark gesundheitsgefährdenden Klebstoffen ohne jeden Schutz schwere Lungenschäden. Jahre später musste ein Schlauch ständig in der Nase bleiben um Sauerstoff dem Körper zuzuführen. Vor kurzem mit Anfang 60 in Bremerhafen gestorben.
Die von dir so herausgestellte Entlohnung reichte gerade mal, um ein paar Zigaretten zu kaufen. Ein zweiter Augenzeuge berichtet von schweren, körperlich Arbeiten im damaligen Erdölkombinat Schwedt. Sie mussten Eisenbahnschienen schleppen usw.Ich denke dass die Produktivität der Häftlingen nicht sehr hoch war, dass die DDR aber sie immer noch ausbeuten konnten um Profite zu erwirtschaften. Abschließend noch einen Kommentar zu den Politischen, die ja in nicht unerheblicher Zahl unter den Häftlingen waren. Für sie war es bestimmt besonders hart, weil sie für Delikte eingebuchte wurden, die nach internationalem Recht keine Vergehen waren. Dann noch für ein paar Silberlinge für den Staat schuften, der sie weggesperrt, das muss man dann tagtäglich im Kopf erst einmal verarbeite, Einsicht oder Resozialisierung bei diesen Häftlingen im Sinne der SED würde ich gleich 0 ansetzen.Also, die von dir erwähnte Resozialisierung mag vielleicht für Arbeitsscheue oder Kriminelle ein probates Mittel sein, einen Republikflüchtling oder Dissidenten wird das kaum beeindruckt haben.



@Gert, zu den rot gemarkerten Stellen; ja wie denn nun?
Wenn ich etwas nicht vergleichen kann weil es einmalig ist kann ich auch kein "internationales Recht" anrufen.......

Wenn die DDR kein Rechtsstaat war, was Du bestimmt stichhaltig beweisen kannst, warum wurden dann nicht spätesten alle in der DDR gesprochenen Urteile und damit meine ich ausnahmslos alle! ab dem 4.10.1990 vom Bundesgerichtshof kassiert und aufgehoben?
Oder gibt es aus Deiner Sicht etwa ein teilstaatliches Unrecht?

Gruß
Nostalgiker




die Unrechtsurteile sind doch alle aufgehoben worden. Ich habe Bekannte die wegen Republikflucht verurteilt wurde, das Urteil wurde kassiert.




Ich hatte mal einen Kollegen.der wusste alles--man konnte sich über sonst was unterhalten,der wusste alles.Wir nannte ihn,den 100 Jährigen oder Wanderprediger Aber hier gibt es einen mit der Glaskugel--der ist noch ein Stück besser


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