#41

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 17:17
von Kimble | 397 Beiträge

@94: Na das ist aber eher der Albtraum eines Grenzers denke ich. Trotzdem danke für'n Link.

Ich meine eher den Erfolg einer Festnahme als Gedankenspiel.
S51 hat es sehr gut beschrieben.
Er wäre mit seiner Sicht auch heute noch ein guter Grenzbeamter.


Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"
zuletzt bearbeitet 25.04.2012 17:19 | nach oben springen

#42

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 17:21
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Kimble
@94: Na das ist aber eher der Albtraum eines Grenzers denke ich. Trotzdem danke für'n Link.

Ich meine eher den Erfolg einer Festnahme als Gedankenspiel.
S51 hat es sehr gut beschrieben.
Er wäre mit seiner Sicht auch heute noch ein guter Grenzbeamter.


kimble vergesse die heimat und die bekannten nicht. mit einem erfolg der festnahme (jedenfalls in meiner umgebung) zu prahlen käme einer eigenen ächtung gleich. man war ebend grenzer und froh wenn man nie in solch eine situation kam.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#43

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 17:29
von Kimble | 397 Beiträge

Danke für die Antworten zu der Frage, wie ihr das empfindet.
Hatte ich erlicherweise so nicht erwartet. Aber dazu lese ich ja im Forum mit.
Es geht ja hier darum, die "Gegenseite" von damals besser zu verstehen.


Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"
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#44

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 17:40
von utkieker | 2.929 Beiträge

Zitat von Dogbert
.... Nachtrag:
Unsere Kollegen, die in der DDR ihren Wehrdienst an der Grenze verrichteten, waren einfach nur froh, daß sie nie in solche Konfliktsituationen gerieten. Interessanterweise hatten sie Vorgesetzte, die ihnen kein "westliches" Feindbild eintrichterten. Ihre einzige Aufgabe schien tatsächlich nur darin zu bestehen, Grenzdurchbrüche möglichst ohne Schußwaffengebrauch zu verhindern.

Daraus ließe sich die hypotethische Frage ableiten, was passiert wäre, wenn die DDR-Führung den Generalbefehl herausgegeben hätte, den "Aufstand" im Herbst 1989 niederzuschlagen? ....


Tja Dogbert,

Danke für deinen sehr ausführlichen Beitrag und ich bitte dich um Verständnis, daß ich hier einmal das Pferd von hinten aufzäume. Die Staatsführung der DDR war nach den legendären Montagsdemos irritiert, viele Hardliner hätten sicherlich auf die "chinesische" Variante gesetzt. Aber selbst die Hartgesottensten mußten davon ausgehen, daß sich der Befehl zur Niederschlagung des "Aufstandes" sich auch in's Gegenteil verkehren kann und sich die Waffen gegen die Führung richtet. Die Bereitschaft jedenfalls auf's eigene Volk zu schlagen oder gar zu schießen schwand bei den Soldaten mit jeder Stunde, ich wette so gar, daß die kasernierten Einheiten des MfS- Wachregiments sich letztlich diesen Befehl verweigerten hätten oder übergelaufen wären.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#45

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 17:50
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von utkieker

Zitat von Dogbert
.... Nachtrag:
Unsere Kollegen, die in der DDR ihren Wehrdienst an der Grenze verrichteten, waren einfach nur froh, daß sie nie in solche Konfliktsituationen gerieten. Interessanterweise hatten sie Vorgesetzte, die ihnen kein "westliches" Feindbild eintrichterten. Ihre einzige Aufgabe schien tatsächlich nur darin zu bestehen, Grenzdurchbrüche möglichst ohne Schußwaffengebrauch zu verhindern.

Daraus ließe sich die hypotethische Frage ableiten, was passiert wäre, wenn die DDR-Führung den Generalbefehl herausgegeben hätte, den "Aufstand" im Herbst 1989 niederzuschlagen? ....


Tja Dogbert,

Danke für deinen sehr ausführlichen Beitrag und ich bitte dich um Verständnis, daß ich hier einmal das Pferd von hinten aufzäume. Die Staatsführung der DDR war nach den legendären Montagsdemos irritiert, viele Hardliner hätten sicherlich auf die "chinesische" Variante gesetzt. Aber selbst die Hartgesottensten mußten davon ausgehen, daß sich der Befehl zur Niederschlagung des "Aufstandes" sich auch in's Gegenteil verkehren kann und sich die Waffen gegen die Führung richtet. Die Bereitschaft jedenfalls auf's eigene Volk zu schlagen oder gar zu schießen schwand bei den Soldaten mit jeder Stunde, ich wette so gar, daß die kasernierten Einheiten des MfS- Wachregiments sich letztlich diesen Befehl verweigerten hätten oder übergelaufen wären.

Gruß Hartmut!



hartmut besser hätte ich es auch nicht schreiben können. grenzdienst war eine sache aber auf das eigene volk aus nichtigen gründen schießen eine andere. laut meiner erfahrung wäre es ein befehl gegen die menschlichkeit gewesen, welcher ungestraft verweigert werden könnte. im übrigen erwähnte ich schon mal das ich solch eine situation kenne wo 10 geladene ak47 auf einen major gerichtet wurden und es ohne folgen blieb. genauso hätte es auch 1989 ablaufen können wenn jemand einen befehl gegeben hätte das soldaten auf ihre frauen und kinder schießen sollen.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 25.04.2012 17:51 | nach oben springen

#46

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 17:51
von utkieker | 2.929 Beiträge

Zitat von Kimble
Danke für die Antworten zu der Frage, wie ihr das empfindet.
Hatte ich erlicherweise so nicht erwartet. Aber dazu lese ich ja im Forum mit.
Es geht ja hier darum, die "Gegenseite" von damals besser zu verstehen.



Siehst du Kimble,

du hast uns mit deiner Fluchtgeschichte ja auch deine Sicht der Dinge mitgeteilt, vieles was uns sonst verborgen geblieben wäre. Einer der mit Intelligenz und Pfiffigkeit den Staat austrickst, vor Dem ziehe ich anständig den Hut.

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
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#47

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 18:25
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von EK 82/2

Zitat von utkieker

Zitat von Dogbert
.... Nachtrag:
Unsere Kollegen, die in der DDR ihren Wehrdienst an der Grenze verrichteten, waren einfach nur froh, daß sie nie in solche Konfliktsituationen gerieten. Interessanterweise hatten sie Vorgesetzte, die ihnen kein "westliches" Feindbild eintrichterten. Ihre einzige Aufgabe schien tatsächlich nur darin zu bestehen, Grenzdurchbrüche möglichst ohne Schußwaffengebrauch zu verhindern.

Daraus ließe sich die hypotethische Frage ableiten, was passiert wäre, wenn die DDR-Führung den Generalbefehl herausgegeben hätte, den "Aufstand" im Herbst 1989 niederzuschlagen? ....


Tja Dogbert,

Danke für deinen sehr ausführlichen Beitrag und ich bitte dich um Verständnis, daß ich hier einmal das Pferd von hinten aufzäume. Die Staatsführung der DDR war nach den legendären Montagsdemos irritiert, viele Hardliner hätten sicherlich auf die "chinesische" Variante gesetzt. Aber selbst die Hartgesottensten mußten davon ausgehen, daß sich der Befehl zur Niederschlagung des "Aufstandes" sich auch in's Gegenteil verkehren kann und sich die Waffen gegen die Führung richtet. Die Bereitschaft jedenfalls auf's eigene Volk zu schlagen oder gar zu schießen schwand bei den Soldaten mit jeder Stunde, ich wette so gar, daß die kasernierten Einheiten des MfS- Wachregiments sich letztlich diesen Befehl verweigerten hätten oder übergelaufen wären.

Gruß Hartmut!



hartmut besser hätte ich es auch nicht schreiben können. grenzdienst war eine sache aber auf das eigene volk aus nichtigen gründen schießen eine andere. laut meiner erfahrung wäre es ein befehl gegen die menschlichkeit gewesen, welcher ungestraft verweigert werden könnte. im übrigen erwähnte ich schon mal das ich solch eine situation kenne wo 10 geladene ak47 auf einen major gerichtet wurden und es ohne folgen blieb. genauso hätte es auch 1989 ablaufen können wenn jemand einen befehl gegeben hätte das soldaten auf ihre frauen und kinder schießen sollen.
andy




Nichtige Gründe auf's Volk zu schießen?
Die volle Härte sollte jene treffen,mit allen Konsequenzen!
Es stand doch jeden Tag im ND und den anderen Schmierblättern geschrieben,dass dies eine "gesteuerte" Konterrevolution ist!
Vom wem gesteuert war doch klar!
Die AK gab jeden Tag an,wer hinter diesen "subversiven Machenschaften" steckt!
Erwähnenswert z.B. auch der Schwarze Kanal.
"Egons Kanal" und sein Palaver war dann das "Sahnehäubchen in der ostdeutschen freien Medienlandschaft" .
Der hat es uns doch alle aufgeklärt!
Schon vergessen?
Wo machtest du diese Erfahrungen?
Ungestraft verweigern.........weißt,denkst,glaubst du?
1989....ja hätte so ablaufen können,oder vielleicht auch nicht?

"wenn jemand einen befehl gegeben hätte das soldaten auf ihre frauen und kinder schießen sollen."

Hättest du/wir doch auch getan und zwar an der Grenze,oder irre ich jetzt?

Vielleicht wäre eine Frau meine Schwester mit ihren Kindern gewesen?....
Da sieht man wieder diese ganze Perversion.

Ich will damit sagen,wenn wie du schreibst die Soldaten auf ihre Frauen und Kinder nicht geschossen hätten,warum hätten sie es aber an der Grenze getan?
Das ist doch ein Widerspruch in sich!


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#48

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 18:37
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von ek40

Zitat von EK 82/2

Zitat von utkieker

Zitat von Dogbert
.... Nachtrag:
Unsere Kollegen, die in der DDR ihren Wehrdienst an der Grenze verrichteten, waren einfach nur froh, daß sie nie in solche Konfliktsituationen gerieten. Interessanterweise hatten sie Vorgesetzte, die ihnen kein "westliches" Feindbild eintrichterten. Ihre einzige Aufgabe schien tatsächlich nur darin zu bestehen, Grenzdurchbrüche möglichst ohne Schußwaffengebrauch zu verhindern.

Daraus ließe sich die hypotethische Frage ableiten, was passiert wäre, wenn die DDR-Führung den Generalbefehl herausgegeben hätte, den "Aufstand" im Herbst 1989 niederzuschlagen? ....


Tja Dogbert,

Danke für deinen sehr ausführlichen Beitrag und ich bitte dich um Verständnis, daß ich hier einmal das Pferd von hinten aufzäume. Die Staatsführung der DDR war nach den legendären Montagsdemos irritiert, viele Hardliner hätten sicherlich auf die "chinesische" Variante gesetzt. Aber selbst die Hartgesottensten mußten davon ausgehen, daß sich der Befehl zur Niederschlagung des "Aufstandes" sich auch in's Gegenteil verkehren kann und sich die Waffen gegen die Führung richtet. Die Bereitschaft jedenfalls auf's eigene Volk zu schlagen oder gar zu schießen schwand bei den Soldaten mit jeder Stunde, ich wette so gar, daß die kasernierten Einheiten des MfS- Wachregiments sich letztlich diesen Befehl verweigerten hätten oder übergelaufen wären.

Gruß Hartmut!



hartmut besser hätte ich es auch nicht schreiben können. grenzdienst war eine sache aber auf das eigene volk aus nichtigen gründen schießen eine andere. laut meiner erfahrung wäre es ein befehl gegen die menschlichkeit gewesen, welcher ungestraft verweigert werden könnte. im übrigen erwähnte ich schon mal das ich solch eine situation kenne wo 10 geladene ak47 auf einen major gerichtet wurden und es ohne folgen blieb. genauso hätte es auch 1989 ablaufen können wenn jemand einen befehl gegeben hätte das soldaten auf ihre frauen und kinder schießen sollen.
andy




Nichtige Gründe auf's Volk zu schießen?
Die volle Härte sollte jene treffen,mit allen Konsequenzen!
Es stand doch jeden Tag im ND und den anderen Schmierblättern geschrieben,dass dies eine "gesteuerte" Konterrevolution ist!
Vom wem gesteuert war doch klar!
Die AK gab jeden Tag an,wer hinter diesen "subversiven Machenschaften" steckt!
Erwähnenswert z.B. auch der Schwarze Kanal.
"Egons Kanal" und sein Palaver war dann das "Sahnehäubchen in der ostdeutschen freien Medienlandschaft" .
Der hat es uns doch alle aufgeklärt!
Schon vergessen?
Wo machtest du diese Erfahrungen?
Ungestraft verweigern.........weißt,denkst,glaubst du?
1989....ja hätte so ablaufen können,oder vielleicht auch nicht?

"wenn jemand einen befehl gegeben hätte das soldaten auf ihre frauen und kinder schießen sollen."

Hättest du/wir doch auch getan und zwar an der Grenze,oder irre ich jetzt?

Vielleicht wäre eine Frau meine Schwester mit ihren Kindern gewesen?....
Da sieht man wieder diese ganze Perversion.

Ich will damit sagen,wenn wie du schreibst die Soldaten auf ihre Frauen und Kinder nicht geschossen hätten,warum hätten sie es aber an der Grenze getan?
Das ist doch ein Widerspruch in sich!



harte worte der anklage stellst du hier. darauf möchte ich nicht antworten weil du es nicht verstehen würdest. du kannst nun ruhig denken das ich keine antwort hätte, ich habe sie aber bei dieser art argumentation von dir schweige ich lieber.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#49

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 18:38
von Fritze (gelöscht)
avatar

Ganz sicher bin ich mir nicht,daß alle den Befehl zum Schiessen 1989 verweigert hätten.Ich war im Dezemder 1989 zur Bewachung des Objekts Willi Stoph am Specker See Kreis Röbel eingesetzt.Als wir Vopos dort ankamen waren dort noch ein paar der Wachtruppe des MfS.Der Hausmeister und der Gärtner waren auch langjährige Angehörige .Nun kammen dort jeden Tag ,besonders am Wochenende viele Neugierge DDR Bürger,die man nicht mehr hindern konnte zu dem Objekt.Von dieser alten Bewachertruppe waren zwei besonders gallige Vertreter,die am liebsten alle Besucher zum Mond geschossen hätten.Nach einer besonderen Aufregung wurde einer dieser Hitzköpfe arretiert.Zum Glück hatten wir die Verschlussgewalt über die Waffen.Am nächsten Tag wurden die Kräfte vom MfS abgezogen und die Waffen zur Bezirksbehörde verbracht.Wir waren vlt. froh ,daß es mit diesen Hitzköpfen keinen Vorfall gegeben hatte.Wollte bloss zeigen,daß es schon Einge gab,die von sich aus den Finger krumm gemacht hätten,wie erst nach Befehl.Der Hausmeister und der Gärtner ,ruhige und erahrene Leute blieben zu unserer Unterstützung vor Ort.Ab und an wurden dann einige Besucher hereingelassen,welche nun Gelegenheit hatten,das Objekt in Augenschein zu nehmen.Dies lief alles sehr friedlich ab ,wenn die Leute gesehen hatten ,wie ein Minister der DDR seine WE verbrachte.So besonderer Luxus war das Objekt nun auch nicht.


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#50

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 18:43
von Dogbert | 143 Beiträge

Danke schön für Eure Einschätzungen. Ich war mir da eben auch nicht so sicher.

Wir können froh sein, daß es besonnene Köpfe gab, die den tatsächlichen Ernst der Lage erkannt haben, zumal die sowjetischen Streitkräfte meines Wissens keinen entsprechenden Befehl erhielten.

Aus westlicher Sicht war man sich aber nicht mehr sicher, zumal die Lage auf der Straße und durch die Ereignisse in den Nachbarländern der DDR-Führung nur noch wenige Möglichkeiten gaben, wenigstens das Gesicht nach außen zu wahren.

In Erinnerung habe ich nur, daß Egon Krenz fast schon schäumte und die "Abtrünnigen" als "Verräter" o.. ä. betitelte, obwohl man zumindest im Ausland merkte, daß die Lage sich allmählich zuspitzte.

Ich war zu der Zeit im Ausland und wunderte mich über das beherzte Auftreten DDR-Auswahlmannschaften bei sportlichen Großereignissen in dieser Zeit. Auffallend war, daß die DDR-Schwimm-Auswahl während der EM in Bonn fernab von den anderen Nationen ein separates Hotel bezog und sich bei Interviews bedeckt halten mußten. Sie zogen es dann doch besser vor, einfach nichts zu sagen als irgendwas zu sagen, was ihnen eh keiner mehr abgenommen hätte.

Man hielt sich allgemein zurück, auch die Bundesregierung, um hier nicht weiter Öl ins Feuer zu gießen.



zuletzt bearbeitet 25.04.2012 18:46 | nach oben springen

#51

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 18:43
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

EK 40 bringt hier aber normale grenzdienstsicherung mit völkermörd in einklang, darauf möchte ich keine antworten geben. er sollte die unterschiede selber wissen.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#52

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 18:55
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat EK82/2:

"harte worte der anklage stellst du hier. darauf möchte ich nicht antworten weil du es nicht verstehen würdest. du kannst nun ruhig denken das ich keine antwort hätte, ich habe sie aber bei dieser art argumentation von dir schweige ich lieber."
andy
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Du musst nicht antworten.
Schweigen ist dein gutes Recht,aber lass dir gesagt sein, ich klage dich hier nicht an!
Das war nur eine Feststellung meinerseits,so wie ich über das Thema denke,die Dinge sehe und fühle.
Ja und ich denke was ich will.
So wie du kann man antworten,wenn einem die Argumente ausgehen,muß man aber nicht.......
In welcher "Art und Weise" darf ich denn argumentieren?
Was ich nun gerade denke.....bleibt mein Geheimnis.

ek40


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#53

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 18:58
von damals wars | 12.213 Beiträge

Zitat von ek40

Nichtige Gründe auf's Volk zu schießen?
Die volle Härte sollte jene treffen,mit allen Konsequenzen!
Es stand doch jeden Tag im ND und den anderen Schmierblättern geschrieben,dass dies eine "gesteuerte" Konterrevolution ist!
Vom wem gesteuert war doch klar!


"wenn jemand einen befehl gegeben hätte das soldaten auf ihre frauen und kinder schießen sollen."

Hättest du/wir doch auch getan und zwar an der Grenze,oder irre ich jetzt?

Vielleicht wäre eine Frau meine Schwester mit ihren Kindern gewesen?....
Da sieht man wieder diese ganze Perversion.

Ich will damit sagen,wenn wie du schreibst die Soldaten auf ihre Frauen und Kinder nicht geschossen hätten,warum hätten sie es aber an der Grenze getan?
Das ist doch ein Widerspruch in sich!



Erstens hatte es in China den Aufstand gegeben.
Die Ergebnisse des Blutbades, auf beiden Seiten, waren auch in der DDR Presse zu lesen.
Ich bin der Meinung, das war ein wichtiges, vielleicht ausschlaggebendes Ereignis.

Das wollte mit Sicherheit niemand.
Außerdem stand zu dem Zeitpunkt kein klar denkender Mensch hinter den Entscheidungen,
die im Laufe des Jahres von der Staats- und Parteiführung getroffen wurden.
Das Vertrauen war weg.
Und das Märchen von der Konterrevolution glaubte doch zu dem Zeitpunkt kein Mensch mehr.
Oder irre ich mich?
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Und das Du an der Grenze auf Kinder schießen solltest, halte ich für ein Gerücht.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#54

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 19:01
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von ek40
Zitat EK82/2:

"harte worte der anklage stellst du hier. darauf möchte ich nicht antworten weil du es nicht verstehen würdest. du kannst nun ruhig denken das ich keine antwort hätte, ich habe sie aber bei dieser art argumentation von dir schweige ich lieber."
andy
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Du musst nicht antworten.
Schweigen ist dein gutes Recht,aber lass dir gesagt sein, ich klage dich hier nicht an!
Das war nur eine Feststellung meinerseits,so wie ich über das Thema denke,die Dinge sehe und fühle.
Ja und ich denke was ich will.
So wie du kann man antworten,wenn einem die Argumente ausgehen,muß man aber nicht.......
In welcher "Art und Weise" darf ich denn argumentieren?
Was ich nun gerade denke.....bleibt mein Geheimnis.

ek40


und ich denke ebend nicht das die masse der soldaten bereit gewesen wäre auf ihr eigenes volk zu schießen. so wie es schon geschrieben wurde glaube ich es eher das sich die waffen gedreht hätten und gegen die gerichtet worden wären, welche solche befehle gegeben hätten. das es einige gab die solche befehle geben wollten wissen wir, aber sie waren in der minderheit. und das hat mit normalen grenzdienst wo ein einzelner GV im speerbereich ist nun gar nichts zu tun, damit ist es auch kein widerspruch.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 25.04.2012 19:05 | nach oben springen

#55

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 19:04
von Dogbert | 143 Beiträge

Ich könnte mir vorstellen, das ein wesentlicher Punkt war, daß die Unterstützung der sowjetischen Streitkräfte nicht garantiert war.



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#56

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 19:07
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von EK 82/2
EK 40 bringt hier aber normale grenzdienstsicherung mit völkermörd in einklang, darauf möchte ich keine antworten geben. er sollte die unterschiede selber wissen.
andy

Hallo ????
Wie bitte????
Geht es noch????
Du hast ja rein gar nichts verstanden!!!
Dann antworte auf mein voriges Schreiben lieber nicht,wer weiß was da rauskommt.
Einklang von normalem Grenzdienst zum Völkermord? Ich glaub es nicht!
Oder meinst du dann doch den späteren Bürgerkrieg? Hä?
Auf was für einem Zug befindest du dich?


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#57

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 19:10
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Dogbert
Ich könnte mir vorstellen, das ein wesentlicher Punkt war, daß die Unterstützung der sowjetischen Streitkräfte nicht garantiert war.


da kommen wir schon eher zum thema. hätten die russen gewollt, hätten die auch reingehauen wie 1953 aber ddr grenzer oder gar mfs kann ich mir nur schwer vorstellen.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#58

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 19:11
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Schade das dieser Tread jetzt kaputt ist.


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#59

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 19:26
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Dogbert
Ich könnte mir vorstellen, das ein wesentlicher Punkt war, daß die Unterstützung der sowjetischen Streitkräfte nicht garantiert war.


Das sehe ich auch so.


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#60

RE: Empfindungen

in Grenztruppen der DDR 25.04.2012 19:32
von 94 | 10.792 Beiträge

Also ich hab da mal eine ganz krude Theorie ...
OHNE die Tiān'ānmén-Ereignisse wäre die Wende nicht sooo unblutig abgelaufen.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 25.04.2012 19:33 | nach oben springen


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