#181

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 08:52
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

herrlich @schnattchen, so wird wissen mit halbwissen vermengt und der unbedarfte leser verarbeitet diese leicht verdauliche, aber gequirlte ka....


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#182

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 09:09
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von GilbertWolzow im Beitrag #181
herrlich @schnattchen, so wird wissen mit halbwissen vermengt und der unbedarfte leser verarbeitet diese leicht verdauliche, aber gequirlte ka....


ja ich weiß Volksgenosse Wolzow. Das Schild und Schwert der Partei muß den "unbedarften" Leser vor Hetz - Schmutz- und Schundliteratur schützen.


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#183

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 09:12
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von ddr-bürger im Beitrag #178
Übrigens, es gab da auch Statistiken, man wollte den Anteil der Studenten aus den Kreisen der Arbeiter fördern, so konnte es passieren das du als Kind eines "Staatsdieners" den studienplatz nicht bekommen hast, weil der Sohn eines Arbeiters besser in die Statistik paßte.


Wie war das mit den Statistiken? Ich glaube nur denen, die ich selbst gefälscht habe?

Ich war Tochter eines Staatsdieners mit Studienabschluss - also "I". Hatte aber immer ein großes "A", weil mein Vater in seinem früheren Leben gelernter Elektriker im Tagebau war.

LG von der grenzgaengerin


zuletzt bearbeitet 12.03.2013 09:41 | nach oben springen

#184

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 09:43
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #183
Zitat von ddr-bürger im Beitrag #178
Übrigens, es gab da auch Statistiken, man wollte den Anteil der Studenten aus den Kreisen der Arbeiter fördern, so konnte es passieren das du als Kind eines "Staatsdieners" den studienplatz nicht bekommen hast, weil der Sohn eines Arbeiters besser in die Statistik paßte.


Wie war das mit den Statistiken? Ich glaube nur denen, die ich selbst gefälscht habe?

Ich war Tochter eines Staatsdieners mit Studienienabschluss - also "I". Hatte aber immer ein großes "A", weil mein Vater in seinem früheren Leben gelernter Elektriker im Tagebau war.

LG von der grenzgaengerin



Hm.
Ich wusste zwar, dass der Zugang zu den Studienplätzen reglementiert war, aber wie genau, war mir nicht bekannt - und hat mich, ehrlich gesagt, auch nicht sonderlich interessiert.

Aber wenn ich die Ironiebrille aufsetze, dann lässt sich doch konstatieren, dass die DDR bei der Einführung von Quoten weit vorne lag. Ob Alice Schwrzer weiß, dass die von ihr so vehement geforderte Frauenquote dort ihre Wurzeln hat??


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#185

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 09:59
von Zaunkletterer (gelöscht)
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Zitat von Schuddelkind im Beitrag #175
Zitat von damals wars im Beitrag #174
Schuddelkind , sicher rein zufällig hast Du das Recht auf Arbeit und das Recht auf Bildung vergessen.
Schön, das ich Dich erinnern durfte.


Wie lieb von dir! Mit dem Recht auf Arbeit war das aber so eine Sache. Denn: "Gesellschaftlich nützliche Tätigkeit ist eine ehrenvolle Pflicht für jeden arbeitsfähigen Bürger. Das Recht auf Arbeit und die Pflicht zur Arbeit bilden eine Einheit.“

– Artikel 24 (2) der DDR-Verfassung in der Fassung vom 7. Oktober 1974
Und dann gab es noch den § 249. Da soll es doch tatsächlich Leute gegeben haben, die ihr Recht auf Arbeit gar nicht wahrnehmen wollten und deshalb ein Problem hatten. Musiker z.B., heute würde man sie als semiprofessionell bezeichnen, besonders wenn sie gesellschaftskritisch waren, mussten sich oft eine Scheinarbeitsstelle besorgen, um nicht mit dem staatlichen System zu kollidieren, obwohl sie eigentlich lieber ihrer Passion nachgegangen wären.
Recht auf Bildung ist auch eine löbliche Sache, aber.........
"Ein wichtiger Grundsatz des Bildungssystems der DDR war die „Einheit von Bildung und Erziehung“. Die Kinder und Jugendlichen sollten zu vollwertigen Mitgliedern der „sozialistischen Gesellschaft“ werden und sich mit dem Staat identifizieren. Das gesamte Schulsystem war stark ideologisiert und militarisiert. Das ideologische System der DDR durchzog die Inhalte mehrerer Schulfächer. Wehrerziehung war, ab 1978 auch als spezifischer Wehrunterricht, Teil der schulischen Bildung. Von den Schülern wurde Engagement im Sinne des Gesellschaftssystems der DDR erwartet. Auch die Freizeitgestaltung an den Schulen durch die Pionierorganisation Ernst Thälmann und die Freie Deutsche Jugend war überwiegend ideologisch ausgerichtet.

Für den Zugang zu allen weiterführenden Bildungseinrichtungen waren neben den fachlichen Voraussetzungen in unterschiedlichem Maße auch politische Kriterien wie das „gesellschaftliche Engagement“ der Schüler, später auch die Verpflichtung zu einem längeren Dienst in der NVA, der Beruf der Eltern oder eine Mitgliedschaft in Massenorganisationen oder gar der SED entscheidend.v"
Da relativiert sich die ganze Sache schon ein wenig. Wenn ich studieren wollte, aber nicht zur NVA wollte, war dann nicht mehr viel los mit dem Recht auf Bildung.Und einklagen konnte ich das auch nicht.......womit wir wieder beim Rechtsstaat wären.........


Kann man nicht besser formulieren!!! Zum Thema Abi im Osten nur ein Beispiel. Wir waren 5 Leute, die für die "Delegierung" an die EOS vorgesehen waren. Alle im Notenschnitt um 1,4. Die Besten, zwei kathol. Mädchen mit Schnitt 1,0 !!!, hatten keine Chance im damaligen System.
Eine Dumpfbacke von Offiziersanwärter mit Schnitt um die 2,4, Vater in der SED-Bezirksleitung, wurde delegiert.............Zufall?! Hatten die zwei Mädchen die Chance, ein Verwaltungsgericht im angeblichen Rechtsstaat DDR zu bemühen?
Beide haben ihren Weg im ach so bösen Westen gemacht und wurden noch Medizinerinnen........


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#186

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 10:08
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von 94 im Beitrag #167
Zitat von Lutze im Beitrag #152
wenn er auf der anderen Seite vom Vernehmertisch gesessen hat, dann sage ich ja

Na dann gratuliere ich schonemal dem FED zu diesem schnellen Ermittlungserfolg, einfach nur dasitzen und Lutze sagt ja ...
War das nicht der Traum eines jeden Vernehmers *breit_fragend_grins*
Achso, den Link haste aber schonemal überlesen @Lutze? Also wieimmer jetzt 'überlesen' gedeutet werden kann, gell @FED *immernoch_grins*
Sonst isses schon wie's Fensterputzen, und dieses findet nicht nur der Gilbert langweilig *nichtmehr_grins*

Ich beantwortet mal die Frage, ob ich die DDR heute noch für einen Unrechtsstaat halte, mit einer (äußert unhöflich, ich weiß) Gegenfrage: 'Ist die BR Deutschland eine Siegerjustitz?' Wurde trotzdem noch ein richtig gutes Gespräch, als ich die Frage schonemal so beantwortet.

warst du mein Vernehmer?
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
wer nicht kämpft hat schon verloren
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#187

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 10:08
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Zitat von Zaunkletterer im Beitrag #185
Zitat von Schuddelkind im Beitrag #175
Zitat von damals wars im Beitrag #174
Schuddelkind , sicher rein zufällig hast Du das Recht auf Arbeit und das Recht auf Bildung vergessen.
Schön, das ich Dich erinnern durfte.


Wie lieb von dir! Mit dem Recht auf Arbeit war das aber so eine Sache. Denn: "Gesellschaftlich nützliche Tätigkeit ist eine ehrenvolle Pflicht für jeden arbeitsfähigen Bürger. Das Recht auf Arbeit und die Pflicht zur Arbeit bilden eine Einheit.“

– Artikel 24 (2) der DDR-Verfassung in der Fassung vom 7. Oktober 1974
Und dann gab es noch den § 249. Da soll es doch tatsächlich Leute gegeben haben, die ihr Recht auf Arbeit gar nicht wahrnehmen wollten und deshalb ein Problem hatten. Musiker z.B., heute würde man sie als semiprofessionell bezeichnen, besonders wenn sie gesellschaftskritisch waren, mussten sich oft eine Scheinarbeitsstelle besorgen, um nicht mit dem staatlichen System zu kollidieren, obwohl sie eigentlich lieber ihrer Passion nachgegangen wären.
Recht auf Bildung ist auch eine löbliche Sache, aber.........
"Ein wichtiger Grundsatz des Bildungssystems der DDR war die „Einheit von Bildung und Erziehung“. Die Kinder und Jugendlichen sollten zu vollwertigen Mitgliedern der „sozialistischen Gesellschaft“ werden und sich mit dem Staat identifizieren. Das gesamte Schulsystem war stark ideologisiert und militarisiert. Das ideologische System der DDR durchzog die Inhalte mehrerer Schulfächer. Wehrerziehung war, ab 1978 auch als spezifischer Wehrunterricht, Teil der schulischen Bildung. Von den Schülern wurde Engagement im Sinne des Gesellschaftssystems der DDR erwartet. Auch die Freizeitgestaltung an den Schulen durch die Pionierorganisation Ernst Thälmann und die Freie Deutsche Jugend war überwiegend ideologisch ausgerichtet.

Für den Zugang zu allen weiterführenden Bildungseinrichtungen waren neben den fachlichen Voraussetzungen in unterschiedlichem Maße auch politische Kriterien wie das „gesellschaftliche Engagement“ der Schüler, später auch die Verpflichtung zu einem längeren Dienst in der NVA, der Beruf der Eltern oder eine Mitgliedschaft in Massenorganisationen oder gar der SED entscheidend.v"
Da relativiert sich die ganze Sache schon ein wenig. Wenn ich studieren wollte, aber nicht zur NVA wollte, war dann nicht mehr viel los mit dem Recht auf Bildung.Und einklagen konnte ich das auch nicht.......womit wir wieder beim Rechtsstaat wären.........


Kann man nicht besser formulieren!!! Zum Thema Abi im Osten nur ein Beispiel. Wir waren 5 Leute, die für die "Delegierung" an die EOS vorgesehen waren. Alle im Notenschnitt um 1,4. Die Besten, zwei kathol. Mädchen mit Schnitt 1,0 !!!, hatten keine Chance im damaligen System.
Eine Dumpfbacke von Offiziersanwärter mit Schnitt um die 2,4, Vater in der SED-Bezirksleitung, wurde delegiert.............Zufall?! Hatten die zwei Mädchen die Chance, ein Verwaltungsgericht im angeblichen Rechtsstaat DDR zu bemühen?
Beide haben ihren Weg im ach so bösen Westen gemacht und wurden noch Medizinerinnen........



Prinzipiell gebe ich dir Recht, ich habe ähnliche Erinnerungen. Allerdings jemanden mit Schnitt 2,4 als Dumpfbacke zu bezeichnen...Herrje!!


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

zuletzt bearbeitet 12.03.2013 10:09 | nach oben springen

#188

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 10:40
von ddr-bürger (gelöscht)
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Worauf will man sich beziehen bei dem Begriff Rechtsstaat? Habe bei "Wiki" nachgeschaut, mit der Definition ist bei dem Thema kein weiter kommen.

Der Begriff Rechtsstaat ist abhängig von der gesell. Interpretation. Das Thema wird immer vom persönlichen Standpunkt aufgerollt werden.


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#189

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 11:00
von suentaler | 1.923 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #188
Worauf will man sich beziehen bei dem Begriff Rechtsstaat? ...............


Auf das Gegenteil von Links.
Dann war die DDR wirklich ein Un-Rechts-Staat und die BRD ist ein Rechts-Staat, aber sowas von Rechts....


[rot]Vielen Dank für die Sperrung.
Noch nicht einmal einen Grund konntet ihr angeben.
Andersdenkende mundtot machen - wie erbärmlich - selbst für euch ![/rot]
.
MfG Suentaler
.
[gruen]Leider kann ich nicht auf die mich erreichenden PN's antworten.
Man kann mich aber direkt unter suentaler@emailn.de anschreiben.[/gruen]
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#190

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 11:28
von Uleu | 528 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #180
Honecker unterzeichnete in Helsinki Vereinbarungen, die umgehend von Stasi-Chef Mielke durch konspirative Praktiken unterlaufen wurden.
Der normale DDR Bürger war auf gewissen Gebieten rechtlos und schutzlos.
Die Möglichkeit, staatliches Handeln durch ein Gericht überprüfen zu lassen, hat man sich in der DDR geschenkt. Beispielsweise gab es kein Gericht, daß man bei Ablehnung einer Ungarnreise hätte anrufen können.

Ähnlich funktionierte es bei Ausreisanträgen in meiner Verwandschaft. Erstmal hörte man lange Zeit garnichts. Die Anträge wurden einfach nicht bearbeitet. Faßte man dann mal Mut, bei den 'zuständigen Organen' vorzusprechen, bekam man die Wirkung der Gummi-Paragrafen zu spüren, bei nächstem mal auf Vorsprache könne man mit einer Anklage wegen, fallweise 'staatlicher Behinderung' oder 'staatsfeindlicher Hetze' rechnen.
Besaß man gar die Frechheit, etwa Amnesty International darauf hinzuweisen, daß das SED-Regime seine eigenen Helsinki-Verpflichtungen nicht gedenkt einzuhalten, gab es ein Verfahren wegen 'Hetze' sowieso, dann noch zusätzlich wegen 'ungesetzlichter Verbindungsaufnahme'.
Kurzum, dann war man blitzschnell ein 'Spion', wie ein unbewaffneter Zivilist ein 'Grenzduchbrecher' war.




sag mal, glaubst du das wirklich ?


" Die geheime Aufklärung ist ein Dienst, der nur Herren vorbehalten ist " ( Oberst Nicolai, Leiter der dt. Militäraufklärung im 1. WK )
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#191

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 11:47
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Scheint fast so... aber auch zu der rechtlichen Bindungskraft dieses Dokumentes hatte ich schon mal ausführlich etwas geschrieben. Zu ihrer Qualifikation bezüglich des Straf- und sonstigen Rechts hatte ich mich ja schon geäußert. Solche Hirngespinste sollte man also nicht zu ernst nehmen, denn für die Einleitung der hier ins Spiel gebrachten EV bedurfte es schon eine sehr spezielle Art und Weise der Vorsprache!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#192

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 12:08
von schnatterinchen (gelöscht)
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Zitat von Feliks D. im Beitrag #191
Scheint fast so... aber auch zu der rechtlichen Bindungskraft dieses Dokumentes hatte ich schon mal ausführlich etwas geschrieben. Zu ihrer Qualifikation bezüglich des Straf- und sonstigen Rechts hatte ich mich ja schon geäußert. Solche Hirngespinste sollte man also nicht zu ernst nehmen, denn für die Einleitung der hier ins Spiel gebrachten EV bedurfte es schon eine sehr spezielle Art und Weise der Vorsprache!



ja Herr D.,

welche Möglichkeit hätte es denn gegeben um bei diesem Beispiel zu bleiben ,die Ablehnung einer Ungarnreise überprüfen zu lassen ?
Ich war weder vorbestraft noch Geheimnissträger. Vielleicht habe ich ja nur was übersehen?
Und wissen sie Herr D. Jemand der den Namen eines Massenmörders als Nicknamen verwendet hat es doch nicht nötig über Rechtsauffassungen zu sinnieren.


zuletzt bearbeitet 12.03.2013 12:11 | nach oben springen

#193

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 12:25
von Lutze | 8.039 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #192
Zitat von Feliks D. im Beitrag #191
Scheint fast so... aber auch zu der rechtlichen Bindungskraft dieses Dokumentes hatte ich schon mal ausführlich etwas geschrieben. Zu ihrer Qualifikation bezüglich des Straf- und sonstigen Rechts hatte ich mich ja schon geäußert. Solche Hirngespinste sollte man also nicht zu ernst nehmen, denn für die Einleitung der hier ins Spiel gebrachten EV bedurfte es schon eine sehr spezielle Art und Weise der Vorsprache!



ja Herr D.,

welche Möglichkeit hätte es denn gegeben um bei diesem Beispiel zu bleiben ,die Ablehnung einer Ungarnreise überprüfen zu lassen ?
Ich war weder vorbestraft noch Geheimnissträger. Vielleicht habe ich ja nur was übersehen?
Und wissen sie Herr D. Jemand der den Namen eines Massenmörders als Nicknamen verwendet hat es doch nicht nötig über Rechtsauffassungen zu sinnieren.


der Nickname ist ein Massenmörder?das ist ja interessiert
wo steht was darüber
Lutze


wer kämpft kann verlieren,
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#194

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 12:29
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Zitat von Lutze im Beitrag #193
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #192
Zitat von Feliks D. im Beitrag #191
Scheint fast so... aber auch zu der rechtlichen Bindungskraft dieses Dokumentes hatte ich schon mal ausführlich etwas geschrieben. Zu ihrer Qualifikation bezüglich des Straf- und sonstigen Rechts hatte ich mich ja schon geäußert. Solche Hirngespinste sollte man also nicht zu ernst nehmen, denn für die Einleitung der hier ins Spiel gebrachten EV bedurfte es schon eine sehr spezielle Art und Weise der Vorsprache!



ja Herr D.,

welche Möglichkeit hätte es denn gegeben um bei diesem Beispiel zu bleiben ,die Ablehnung einer Ungarnreise überprüfen zu lassen ?
Ich war weder vorbestraft noch Geheimnissträger. Vielleicht habe ich ja nur was übersehen?
Und wissen sie Herr D. Jemand der den Namen eines Massenmörders als Nicknamen verwendet hat es doch nicht nötig über Rechtsauffassungen zu sinnieren.


der Nickname ist ein Massenmörder?das ist ja interessiert
wo steht was darüber
Lutze


http://de.wikipedia.org/wiki/Felix_Edmun...ch_Dserschinski
http://de.wikipedia.org/wiki/Wachregiment_Feliks_Dzierzynski


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

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#195

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 12:37
von 94 | 10.792 Beiträge

Zu diesen Wikitaten möchte ich ergänzend aus Sinjawskij 'Der Traum vom neuen Menschen oder die Sowjetzivilisation' zitieren:

Dserschinski nimmt die Sünde von Massenmord und Massenfolter auf sich, die er im Namen des künftigen Himmlischen Reichs auf Erden veranstaltet. In der sowjetischen Ikonografie wird der Gekreuzigte durch den Heiligen Henker ersetzt.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#196

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 12:45
von Duck | 1.741 Beiträge

Ein ruhiger Dauerposten wahr der "Job" anscheinend nicht, Feliks D. gestorben 1926 (Todesursache ungeklärt), dann kam Menschinski der wohl einzige in dieser Zeit der eines natürlichen Todes gestorben ist (Agina Pectoris) aber dann ging es los, Jagoda hingerichtet am 15.3.38, sein Nachfolger Jeschow hingerichtet am 4.2.40, dann Beria hingerichtet am 23.12.53, deren Nachfolger Merkulow wurde am selben Tag wie Beria hingerichtet und Abakumow wurde am 19.12.54 hingerichtet, da kannte "Väterchen Stalin" nix.....da hatte doch Mielke wirklich Glück gehabt das er hier Geheimdienstchef war Übrings erst Serow Chef des ab 1954 neu gegründeten KGB hat seine Amtszeit "überlebt". Vielleicht hatte er auch nur Glück gehabt das zu dem Zeitpunkt Stalin schon das zeitliche gesegnet hatte.


08/88 - 10/88 Eisenach
10/88 - 12/88 Räsa / Unterbreizbach (Rhön Thüringen/Hessen)
12/88 - 01/90 Erbenhausen (Rhön Thüringen/Bayern)


zuletzt bearbeitet 13.03.2013 15:14 | nach oben springen

#197

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 12:49
von Moskwitschka (gelöscht)
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Ich finde es beklagenswert, wenn bei der Argumentation von Sachthemen oder persönlichen Erfahrungen, als letztes Totschlaginstrument, der Nickname herangezogen wird und die Diskussion vomThema abgelenkt wird. Und da meine ich alle, die so verfahren.

Speziell zu FeliksD. möchte ich sagen, dass ich seine Ansichten nicht immer teile. Ich finde es aber bereichernd, dass er uns Einblick in Dienstvorschriften gewährt. Ob die im Einzelfall so angewendet wurden, sei mal dahin gestellt.

LG von der grenzgaengerin


exgakl hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#198

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 12:55
von SET800 | 3.104 Beiträge

Kein Unrechtsstaat, im Gegenteil.

Die DDR garantierte ihren Bürgern und auch Bewohnern ( Angola-Jugend z.B. ) umfassende Rechte, im Weltmaßstab an vorderster Linie,
geschätzt unter den besten 10!

Recht auf
Gesundheitsdienste.
Ernährung
Wohnen
Bildung
Kultur
Arbeit
Inneren Frieden.
ohne Willkür und Korruption.

Diese Rechte wurden allen Bewohnern gewährt, wenige Einschränkungen nur für Leute die sich offen und aufallend gegen eine Loyalität zum
Staat zeigten, betätigten und darstellten.

Daß es Schwachpunkte gab wie dem Recht auf gute Luft im Raum Merseburg und Borna macht obiges nicht wertlos.

Und, das ist im Weltmaßstab hervorzuheben, diese umfassenden Leistungen des Staates und des arbeitenden Volkes für das
Volk und die Bewohner wurden NICHT auf Kosten ausgebeuteter anderer Nationen erbracht.

Länder denen es gestattet war mit der DDR Waren zu tauschen bekamen eine fairen "term of trade",

Wieviel DDR-Arbeitstunden in Form von Polygraph-Druckmaschinen nach Tanzania ( z.B. für Schulbuchdruck verwendet ) für 10000t Kaffee?

Wieviel BRD-Arbeitstunden in Form von Mercedes-PKW nach Costa-Rica ( an die Oberschicht ) für 10000t Kaffee?



zuletzt bearbeitet 12.03.2013 12:56 | nach oben springen

#199

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 13:00
von Grenzverletzerin | 1.182 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #198
Kein Unrechtsstaat, im Gegenteil.

Die DDR garantierte ihren Bürgern und auch Bewohnern ( Angola-Jugend z.B. ) umfassende Rechte, im Weltmaßstab an vorderster Linie,
geschätzt unter den besten 10!

Recht auf
Gesundheitsdienste.
Ernährung
Wohnen
Bildung
Kultur
Arbeit
Inneren Frieden.
ohne Willkür und Korruption.

Diese Rechte wurden allen Bewohnern gewährt, wenige Einschränkungen nur für Leute die sich offen und aufallend gegen eine Loyalität zum
Staat zeigten, betätigten und darstellten.

Daß es Schwachpunkte gab wie dem Recht auf gute Luft im Raum Merseburg und Borna macht obiges nicht wertlos.

Und, das ist im Weltmaßstab hervorzuheben, diese umfassenden Leistungen des Staates und des arbeitenden Volkes für das
Volk und die Bewohner wurden NICHT auf Kosten ausgebeuteter anderer Nationen erbracht.

Länder denen es gestattet war mit der DDR Waren zu tauschen bekamen eine fairen "term of trade",

Wieviel DDR-Arbeitstunden in Form von Polygraph-Druckmaschinen nach Tanzania ( z.B. für Schulbuchdruck verwendet ) für 10000t Kaffee?

Wieviel BRD-Arbeitstunden in Form von Mercedes-PKW nach Costa-Rica ( an die Oberschicht ) für 10000t Kaffee?



Hallo Set800, gibt es da auch eine Quelle?


Unter Chemikern funktioniert die Evolution noch: Dumme Experimentierer werden natürlicherweise und rasch eliminiert.

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#200

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 12.03.2013 13:02
von schnatterinchen (gelöscht)
avatar

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #197
Ich finde es beklagenswert, wenn bei der Argumentation von Sachthemen oder persönlichen Erfahrungen, als letztes Totschlaginstrument, der Nickname herangezogen wird und die Diskussion vomThema abgelenkt wird. Und da meine ich alle, die so verfahren.

Speziell zu FeliksD. möchte ich sagen, dass ich seine Ansichten nicht immer teile. Ich finde es aber bereichernd, dass er uns Einblick in Dienstvorschriften gewährt. Ob die im Einzelfall so angewendet wurden, sei mal dahin gestellt.

LG von der grenzgaengerin







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