#101

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 17:21
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

@Wanderer zwischen 2 Welten, mit Deinem Begriff von Freiheit kann ich so überhaupt nichts anfangen.

In der Gesellschaft, die Du Dir wünschst, existiert kein Recht mehr, nur noch das des Stärkeren. Die von Dir postulierten "freien Einzelmenschen" wären auch nur so frei, wie es der Stärkere gestattet.

Anarchie ist auch nur eine Utopie, schafft man den Staat ab, schafft man zwangsläufig gleichzeitig die Rechtsordnung ab.
Macht kann man jedoch nicht abschaffen und sie ersetzt die abgeschaffte Ordnung automatisch durch eine neue, das Faustrecht. Und es gibt immer einen Stärkeren...

Wir befinden uns auf dem Weg in eine solche "Ordnung", manche nennen sie die "Neue Weltordnung" und jeden Tag bleiben mehr auf der Strecke.

Nee, irgendwie bin ich altmodisch, als das Streckmetall noch stand, war auch meine BRD noch eine angenehmere!

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#102

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 20:16
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von EK 82/2

Zitat von Zermatt

Zitat von EK 82/2
rostocker hat es sehr gut ausgedrückt und feliks weis es. nicht die banane und die reisefreiheit ist die menschenwürde auf erden, sondern das recht auf arbeit. die prozente der arbeitslosenzahlen sind schöngefärbt weil jeder umschüler,billiglöhner und schulabgänger aus dem raster fällt,sowie noch andere. für meine rechnung haben wir mindestens 20 prozent arbeitslose, weil ich alle diese leute mit einbeziehe welche nur eine beschäftigung haben aber keine arbeit um ihren lebensstandart alleine zu finanzieren.
schöne statistiken machen noch lange kein schönes land aus. aber du könntest mit deinem bsp reisefreiheit reich werden. verkaufe vor der tafel reisen nach übersee, menschen und interessenten findest du dort genug. vielleicht eine marktlücke oder ein blutiger mund? unternehmerrisiko nenne ich es.
andy



Andy....gab es Arbeitslose in der DDR und wenn nein warum nicht ?



es gab arbeitslose, aber die brauchten nicht verhungern und deren zahl war promill gering. die ursachen waren vielfälltig meist aus niedrigen gründen die man nicht verschweigen soll. es gab auch generell arbeit im knast um die unkosten zu decken für die verpflegung und bewachung. es gab auch alkoholiker die immer wieder in den arbeitsprozess eingeführt wurden. es gab vieles in der ddr zermatt und das weist du, aber es gab keine verhungernden menschen oder leute die auf der strasse leben mußten.
was willst du mich damit fragen? ich sage in der ddr glücklicher gelebt zu haben als heute, wenn ich mal die kriegsgefahr und die überwachung weg lasse. aber beides haben wir heute ja noch schlimmer.
andy



Gut...aber lass das mal weg..verhungendere Menschen..das ist Unfug-keiner braucht in unserem Land zu hungern.Hier in Köln gibt es genug Angebote zum schlafen und essen.Viele lehnen dies jedoch ab und machen lieber "Platte",diese Menschen kannst du nicht zwingen.



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#103

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 20:26
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Zermatt

Zitat von EK 82/2

Zitat von Zermatt

Zitat von EK 82/2
rostocker hat es sehr gut ausgedrückt und feliks weis es. nicht die banane und die reisefreiheit ist die menschenwürde auf erden, sondern das recht auf arbeit. die prozente der arbeitslosenzahlen sind schöngefärbt weil jeder umschüler,billiglöhner und schulabgänger aus dem raster fällt,sowie noch andere. für meine rechnung haben wir mindestens 20 prozent arbeitslose, weil ich alle diese leute mit einbeziehe welche nur eine beschäftigung haben aber keine arbeit um ihren lebensstandart alleine zu finanzieren.
schöne statistiken machen noch lange kein schönes land aus. aber du könntest mit deinem bsp reisefreiheit reich werden. verkaufe vor der tafel reisen nach übersee, menschen und interessenten findest du dort genug. vielleicht eine marktlücke oder ein blutiger mund? unternehmerrisiko nenne ich es.
andy



Andy....gab es Arbeitslose in der DDR und wenn nein warum nicht ?



es gab arbeitslose, aber die brauchten nicht verhungern und deren zahl war promill gering. die ursachen waren vielfälltig meist aus niedrigen gründen die man nicht verschweigen soll. es gab auch generell arbeit im knast um die unkosten zu decken für die verpflegung und bewachung. es gab auch alkoholiker die immer wieder in den arbeitsprozess eingeführt wurden. es gab vieles in der ddr zermatt und das weist du, aber es gab keine verhungernden menschen oder leute die auf der strasse leben mußten.
was willst du mich damit fragen? ich sage in der ddr glücklicher gelebt zu haben als heute, wenn ich mal die kriegsgefahr und die überwachung weg lasse. aber beides haben wir heute ja noch schlimmer.
andy



Gut...aber lass das mal weg..verhungendere Menschen..das ist Unfug-keiner braucht in unserem Land zu hungern.Hier in Köln gibt es genug Angebote zum schlafen und essen.Viele lehnen dies jedoch ab und machen lieber "Platte",diese Menschen kannst du nicht zwingen.



stimmt keiner braucht verhungern und dennoch geschieht es weil wir in einer ellenbogengesellschaft leben. es brauchte auch keiner in der ddr verhungern nun kann mann beide systeme gegenüberstellen in dennen jeder das recht auf ernährung und obdach hat oder hatte. warum sterben nur in der brd menschen am kälte- oder hungertod und fälle dieser sind aus der ddr nicht bekannt?
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#104

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 20:52
von Mike59 | 7.978 Beiträge

Zitat

interessante aussage der ich sofort zustimme. ich fange mal bei einem thema an: alle meckern über den knast in der DDR wo sie für ihr brot arbeiten musten, aber viele haben auch eine schrift an ihren autos( todesstrafe für kinderschänder) ein klassischer widerspruch. im geheimen würden sich viele in der DDR sicherer fühlen denke ich.
andy



Laut BKA & BfV ist dieser Spruch an Fahrzeugen etc. mehr als ein Erkennungszeichen der rechten Szene zu werten. Somit wohl eher nicht aussagekräftig für die Masse der Bevölkerung.

Mike59


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#105

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 20:54
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Zermatt

Zitat von EK 82/2

Zitat von Zermatt

Zitat von EK 82/2
rostocker hat es sehr gut ausgedrückt und feliks weis es. nicht die banane und die reisefreiheit ist die menschenwürde auf erden, sondern das recht auf arbeit. die prozente der arbeitslosenzahlen sind schöngefärbt weil jeder umschüler,billiglöhner und schulabgänger aus dem raster fällt,sowie noch andere. für meine rechnung haben wir mindestens 20 prozent arbeitslose, weil ich alle diese leute mit einbeziehe welche nur eine beschäftigung haben aber keine arbeit um ihren lebensstandart alleine zu finanzieren.
schöne statistiken machen noch lange kein schönes land aus. aber du könntest mit deinem bsp reisefreiheit reich werden. verkaufe vor der tafel reisen nach übersee, menschen und interessenten findest du dort genug. vielleicht eine marktlücke oder ein blutiger mund? unternehmerrisiko nenne ich es.
andy



Andy....gab es Arbeitslose in der DDR und wenn nein warum nicht ?



es gab arbeitslose, aber die brauchten nicht verhungern und deren zahl war promill gering. die ursachen waren vielfälltig meist aus niedrigen gründen die man nicht verschweigen soll. es gab auch generell arbeit im knast um die unkosten zu decken für die verpflegung und bewachung. es gab auch alkoholiker die immer wieder in den arbeitsprozess eingeführt wurden. es gab vieles in der ddr zermatt und das weist du, aber es gab keine verhungernden menschen oder leute die auf der strasse leben mußten.
was willst du mich damit fragen? ich sage in der ddr glücklicher gelebt zu haben als heute, wenn ich mal die kriegsgefahr und die überwachung weg lasse. aber beides haben wir heute ja noch schlimmer.
andy



Gut...aber lass das mal weg..verhungendere Menschen..das ist Unfug-keiner braucht in unserem Land zu hungern.Hier in Köln gibt es genug Angebote zum schlafen und essen.Viele lehnen dies jedoch ab und machen lieber "Platte".




in berlin ab einer bestimmten uhrzeit nicht mehr da überlastet ! nein aber therapieren , den die sogenannte 'platte' IST MENSCHENUNWÜRDIG , darum ist hier die gesellschaft gefragt , aber dafür ist natürlich kein geld da aber zweihunderttausend euro im jahr für korrupte politiker !!!



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#106

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 20:56
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Mike59

Zitat

interessante aussage der ich sofort zustimme. ich fange mal bei einem thema an: alle meckern über den knast in der DDR wo sie für ihr brot arbeiten musten, aber viele haben auch eine schrift an ihren autos( todesstrafe für kinderschänder) ein klassischer widerspruch. im geheimen würden sich viele in der DDR sicherer fühlen denke ich.
andy



Laut BKA & BfV ist dieser Spruch an Fahrzeugen etc. mehr als ein Erkennungszeichen der rechten Szene zu werten. Somit wohl eher nicht aussagekräftig für die Masse der Bevölkerung.

Mike59



mag sein das die da oben mal wieder aussagen und meinungen trennen. ich bin kein rechter, bin sogar für verbot rechtsextremer parteien aber stimme als mensch dem zu. na nun ist einer aus dem volk auf der seite dieser sprüche und meinste ich bin der einzigste?
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#107

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 22:14
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von EK 82/2

Zitat von Mike59

Zitat

interessante aussage der ich sofort zustimme. ich fange mal bei einem thema an: alle meckern über den knast in der DDR wo sie für ihr brot arbeiten musten, aber viele haben auch eine schrift an ihren autos( todesstrafe für kinderschänder) ein klassischer widerspruch. im geheimen würden sich viele in der DDR sicherer fühlen denke ich.
andy



Laut BKA & BfV ist dieser Spruch an Fahrzeugen etc. mehr als ein Erkennungszeichen der rechten Szene zu werten. Somit wohl eher nicht aussagekräftig für die Masse der Bevölkerung.

Mike59



mag sein das die da oben mal wieder aussagen und meinungen trennen. ich bin kein rechter, bin sogar für verbot rechtsextremer parteien aber stimme als mensch dem zu. na nun ist einer aus dem volk auf der seite dieser sprüche und meinste ich bin der einzigste?
andy





Also ich bin voellig gegen Parteienverbote egal gegen welche politische Richtung die auch immer ausgesprochen werden. Was die Todesstrafe betrifft, so bin ich bereit die Forderung dieser bei bestimmten Verbrechen zu unterstuetzen egal aus welcher politische Ecke diese Forderung kommt. Bei Kinderschaendung und schwerer Vergewaltigung sollte man die Todesstrafe in Erwaegung ziehen.


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#108

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 22:17
von damals wars | 12.198 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten


Ich Behaupte mal das wir Überhaupt keinen Hunger kennen,Verhungern tun täglich tausende Menschen auf der Welt,und das ist Traurig genug,aber mit Sicherheit nicht In Deutschland.Und auf der Strasse muss Überhaupt Niemand Leben.
Andy, bei aller Achtung Deiner Ideologisch,Sozialistischen Einstellung,aber man sollte die Kirche im Dorf lassen.


Also Armut gibt es in Deutschland, aber ich moechte bestreiten das jemals jemand im Nachkriegsdeutschland verhungern musste.
[/quote]

Ich kann Dir sogar das Gegenteil beweisen.
Habe ich miterlebt.
Familie mit 3 Kindern.
Papa bekommt Arbeit.
ARGE stellt sofort! alle Leistungen ein.

Kapitalistenschwein zahlt nicht.
ARGE auch nicht, da sie eine Lohnabrechnung brauchen.
Da keine Zahlung, keine Lohnabrechnung. ARGE zahlt weiterhin nicht! Da keine Lohnabrechnung vorliegt.

Ich bin dann mit hin zu dem Sauhaufen. Habe den Sachverhalt versucht zu klären!
Wollten weiterhin nicht zahlen. Ich war kurz davor den Stuhl zu nehmen und nen Scheitel zu ziehen.

Schon nach einer halben Stunde rückte die Frau dann raus, das es für solche Fälle einen Notfallmanager! gibt.
Zwischenzeitlich habe ich dafür gesorgt, das niemand Hungern musste.

Leider hatte ich nicht an die Miete gedacht. Also wurde die Familie wegen der Mietrückstände bei einer städtische! Wohnungsgesellschaft rausgeschmissen.
Obwohl zu Zeitpunkt der Räumung! die Stadt Halle (ARGE) an die Stadt (Wohnungsgesellschaft) die Miete überwiesen hatte!
Ehrlicher Weise muss ich zugeben, das der Gerichtsvollzieherin die Tränen in den Augen stand.
Babys auf die Straße zu werfen war sicher nicht ihr Traumberuf.
Dagegen war der Vertreter der WG quitschvergnügt.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/spey...ohnung-1.666139


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 17.04.2012 22:21 | nach oben springen

#109

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 22:29
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Damals87
Hallo,

@Wanderer zwischen 2 Welten, mit Deinem Begriff von Freiheit kann ich so überhaupt nichts anfangen.

In der Gesellschaft, die Du Dir wünschst, existiert kein Recht mehr, nur noch das des Stärkeren. Die von Dir postulierten "freien Einzelmenschen" wären auch nur so frei, wie es der Stärkere gestattet.

Anarchie ist auch nur eine Utopie, schafft man den Staat ab, schafft man zwangsläufig gleichzeitig die Rechtsordnung ab.
Macht kann man jedoch nicht abschaffen und sie ersetzt die abgeschaffte Ordnung automatisch durch eine neue, das Faustrecht. Und es gibt immer einen Stärkeren...

Wir befinden uns auf dem Weg in eine solche "Ordnung", manche nennen sie die "Neue Weltordnung" und jeden Tag bleiben mehr auf der Strecke.

Nee, irgendwie bin ich altmodisch, als das Streckmetall noch stand, war auch meine BRD noch eine angenehmere!

Grüße aus Hessen



Da verstehst Du mich falsch. Ich lehne Anarchie ab, stehe aber fuer eine verfassungsmaessige Republik. Die Verfassung muss die Freiheit des Einzelbuergers garantieren die aber dann aufhoert wenn sein/ihr Handeln die Freiheiten eines anderen einschraenkt. Im Klartext heisst das die Verfassung gilt fuer alle gleich, was Faustrecht fuer den Staerkeren ausschliesst.
Was ich anstrebe ist das direkte Gegenteil der NWO - Neue Weltordnung der Banken und anderer Globalisten.


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#110

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 22:39
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

wanderer siehe es doch mal ganz einfach. über dem reichstag steht"dem deutschen volke" und nicht "dem beamtentum" wenn die sich danach richten würden wäre ja fast alles im lot.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#111

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 22:46
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von EK 82/2
wanderer siehe es doch mal ganz einfach. über dem reichstag steht"dem deutschen volke" und nicht "dem beamtentum" wenn die sich danach richten würden wäre ja fast alles im lot.
andy



Aber es ist nicht im Lot weil die Bundesrepublik keine rechtskraeftige Verfassung hat und darum auch nicht in diesem Sinne handeln kann.


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#112

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 23:28
von Pitti53 | 8.789 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten

Zitat von EK 82/2
wanderer siehe es doch mal ganz einfach. über dem reichstag steht"dem deutschen volke" und nicht "dem beamtentum" wenn die sich danach richten würden wäre ja fast alles im lot.
andy



Aber es ist nicht im Lot weil die Bundesrepublik keine rechtskraeftige Verfassung hat und darum auch nicht in diesem Sinne handeln kann.





ja ja.Kommt auch mal was anderes von dir?


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#113

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 18.04.2012 08:42
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Leider hatte ich nicht an die Miete gedacht. Also wurde die Familie wegen der Mietrückstände bei einer städtische! Wohnungsgesellschaft rausgeschmissen.@damals wars

Weisst Du Überhaupt wie lange so was dauert,bis der Gerichtsvollzieher Zwangsräumt ? Da vergehen Monate wenn nicht Jahre.
Also Ball Flach halten,denn Deine Geschichte hat nichts mit einmal kein Geld bekommen zu tun.


zuletzt bearbeitet 18.04.2012 08:44 | nach oben springen

#114

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 18.04.2012 08:58
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Es kann aber auch lange gehen, bis der Arbeiter gegen den Arbeitgeber vorgeht (bei Gutmütigkeit, Sorge um den Arbeitsplatz, gute Ausrede des Arbeitgebers). Selbst wenn der weiss, dass er bald in die Insolvenz muss, lässt er noch weiterarbeiten. In dieser Zeit fallen aber schon Mietrückstände an. Daneben gab es im Westen und heute auch natürlich im Osten die "Mietnomaden", die nie zahlen, aber unter Ausnutzung aller juristischen Tricks eine Wohnung sehr lange belegen können. Da wird heute Härte gezeigt, es trifft dann aber oft genau die Falschen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mietnomade
Theo


zuletzt bearbeitet 18.04.2012 08:59 | nach oben springen

#115

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 18.04.2012 09:11
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Theo ist ja alles Richtig,aber mir kann Niemand erzählen das er bei Belegbaren Grund aus seiner Wohnung geschmissen wird,wenn er 1,2,3, oder was weiss Ich wieviel mal die Miete nicht Bezahlen konnte.


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#116

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 18.04.2012 09:24
von eisenringtheo | 9.180 Beiträge

Zitat von Pit 59
Theo ist ja alles Richtig,aber mir kann Niemand erzählen das er bei Belegbaren Grund aus seiner Wohnung geschmissen wird,wenn er 1,2,3, oder was weiss Ich wieviel mal die Miete nicht Bezahlen konnte.


Mir eigentlich auch nicht...wenn man sich wehrt. Wenn die Gerichtsvollzieherin Tränen in den Augen hat, sind das wohl welche, die Briefe nicht lesen, Termine nicht wahrnehmen, und einfach das tun, was man ihnen sagt - wenn jemand es ihnen sagt. Und die kommen in der Leistungsgesellschaft unter die Räder.
Theo


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#117

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 18.04.2012 11:29
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

@eisenringtheo, da hast Du völlig recht.

Nur müßte es statt Leistungs- Ellbogengesellschaft heißen, denn Leistung oder Nicht-Leistung haben immer weniger Bedeutung für das Wohlergehen des Einzelnen.
Wer die Tricks und Kniffe kennt und die Schlupflöcher des Systems für sich nutzt, dem geht es gut, ohne daß er nur einen Schlag tun muß.
Der Ehrliche ist der Dumme, der kann sich den A***h aufreißen und kommt doch auf keinen grünen Zweig.
So war und ist es allerdings überall auf diesem Planeten.

Die DDR sah sich in einer Fürsorgepflicht dem Bürger gegenüber.
Fürsorge paßt jedoch nicht in die Ideologie der Freiheitsapostel. So können sich die kapitalistischen Staaten mühelos aus der Fürsorge zurückziehen mit der Ausrede der Freiheit.
Der Einzelne hat dann die Freiheit, sich in die Gosse zu legen und auf den Sensenmann zu warten.

Danke, @Wanderer zwischen 2 Welten, für die Klarstellung!
Du bist somit eher ein Befürworter des "Nachtwächterstaats", der normalerweise nicht wahrnehmbar ist und nur eingreift, wenn es ganz dicke kommt, ein altes Konzept des Liberalismus.
Ein solcher Staat ist jedoch von vornherein zum Sterben verurteilt, da er sich durch Rückzug aus allen Tätigkeitsbereichen, die über die reine Nachtwächterfunktion hinausgehen, seiner Finanzierung und letztlich seiner restlichen Eingriffsmöglichkeiten beraubt.
Damit entsteht genau das, was auch Du nicht willst: die verfassungsgemäße Ordnung verschwindet und wird durch das Faustrecht ersetzt, sprich, die NWO.

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#118

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 18.04.2012 12:03
von damals wars | 12.198 Beiträge

Zitat von Pit 59
Theo ist ja alles Richtig,aber mir kann Niemand erzählen das er bei Belegbaren Grund aus seiner Wohnung geschmissen wird,wenn er 1,2,3, oder was weiss Ich wieviel mal die Miete nicht Bezahlen konnte.



Du und ich, wir würden uns so etwas nicht gefallen lassen.
Deshalb bin ich auch mit zu Arbeitsamt.
Aber, viele, die Hartz IV beziehen, haben nicht so das Selbstbewußtsein.

Und als ich davon erfahren habe, war es leider schon etwas zu spät.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#119

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 18.04.2012 12:15
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Du und ich, wir würden uns so etwas nicht gefallen lassen.
Deshalb bin ich auch mit zu Arbeitsamt.
Aber, viele, die Hartz IV beziehen, haben nicht so das Selbstbewußtsein.

Und als ich davon erfahren habe, war es leider schon etwas zu spät.@damals wars

Du hast ja auch Recht,aber bei Deinem Beschriebenen Fall ist im Vorfeld einiges Passiert.Ich gehe davon aus das man auf keinerlei Schreiben reagiert hat,ob von der Wohnungsgesellschaft oder vom Gerichtsvollzieher.Auch wir man keine Hilfe von Beratungsstellen
gesucht haben.Nur hast Du es so dargestellt als ist das an der Tagesordnung.Als Elternteil habe ich Verantwortung für die von mir in die welt gesetzten Kinder.

Gruß aus Thüringen


zuletzt bearbeitet 18.04.2012 12:24 | nach oben springen

#120

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 18.04.2012 14:16
von damals wars | 12.198 Beiträge

Wenn er verantwortlich handeln würde, sollte er am besten eine Schufaauskunft von seinem zukünftigen AG
verlangen oder einen Vorabschlag.

Und als Hartz IV Empänger keine Kinder in die Welt setzen.

Ja, das bekommen die oft zu hören.

Wirklich Zeit für ein bedingungsloses Grundeinkommen.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
zuletzt bearbeitet 18.04.2012 14:17 | nach oben springen



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