#61

RE: Die (nicht ganz ernst gemeinte) Vision von Neuostdeutschlandien

in Das Ende der DDR 16.04.2012 21:36
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62

Zitat von EK 82/2

Zitat von Grenzwolf62

Zitat von EK 82/2
wir hatten das thema sicher schon oft. aber um hier mal vergleiche anzustreben welcher staat der größere unrechtstaat ist wären anklagen gegen die ddr angemessen warum sie ein unrechtstaat war.
2 punkte nehme ich mal schon aus den segeln:
1 reisefreiheit in die ganze welt ist gut wenn man das geld dazu hat. heute können weniger ehemalige ddr bürger in den urlaub reisen als vor der wende.
2. die überwachung war in der ddr flächendeckend, heute geht sie bis in die hosentasche nur keiner redet darüber.
nun weitere punkte.
im übrigen warte ich immer noch auf das versprechen vom kohlblattsalat. niemanden wird es schlechter gehen als vorher. eine lüge vor dem volk die in der geschichte nur einer übertraf.
andy



Man Andy, die Ferienflieger sind voll von Ostdeutschen und wer in meine Hosentasche guckt ist mir doch schnuppe solange er mir nicht durch den Hosenschlitz illert



mache die rechnung mal andersrum. die hartz4 ämter sind auch voll von ostdeutsche und die wenigen die fliegen sind sicher keine 16 millionen aus dem osten.
andy




Andy, seh es mal so, deine, leider ostdeutsche Diskussionsart, macht uns andere Ostdeutschen doch ,z.B. vor der BW-Gruppe hier, zu lächerlichen Heulsusen die ohne Ende ihr Dilemma beweinen.
Arschbacken zusammenkneifen , den Widrigkeiten trotzen und stolz das Haupt erheben wäre besser mein ich.



irgendwie haste mich nicht verstanden und ich denke mehr erreicht zu haben in meinem leben als du. aber darum will ich nicht streiten auch nicht darum das ich heute recht gut überleben kann. ich setze mich einfach für wendeopfer ein die es nicht schaften in meiner schrift wenn du das verstehen kannst. es hat nichts mit nachsehnen der ddr zu tun sondern mit trauer um die lügen zur wende und deren opfer. sage jetzt nicht alle die es nicht schaften sind assis.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#62

RE: Die (nicht ganz ernst gemeinte) Vision von Neuostdeutschlandien

in Das Ende der DDR 16.04.2012 21:38
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Rostocker




OK-Grenzwolf--aber ich wäre mal so neugierig--um mal zu fragen. Welche Altersgruppe aus dem Osten macht denn die vollen Ferienflieger aus.Und wo diese Fluggäste eine Bschäftigung nachgehen in Ost oder West:Aber was solls,ist doch schnuppe--was geht uns anderes Elend an,so lange es uns nicht selber betrifft.



Hallo Rostocker,
erst einmal, dein Che-Avatar hat was, find ich gut.
Jau, Altersgrppen und Arbeitsorte beim Urlaubsflug, schwere Sache.
Mttlerweile haben wir ja in Ostdeutschland durchaus auch Industrie, also werden etlche auch hier ihr Einkommen haben.
Wenn ich fliege, meist vom Großflughafen Halle-Leipzig aus, ist das Publikum alterstechnisch recht gemischt, also von ganz jung bis ziemlich alt, ist wohl, bei den recht preiswerten Urlaubsangeboten, nicht so eine Frage des Alters.


zuletzt bearbeitet 16.04.2012 21:45 | nach oben springen

#63

RE: Die (nicht ganz ernst gemeinte) Vision von Neuostdeutschlandien

in Das Ende der DDR 16.04.2012 21:44
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62

Zitat von Rostocker




OK-Grenzwolf--aber ich wäre mal so neugierig--um mal zu fragen. Welche Altersgruppe aus dem Osten macht denn die vollen Ferienflieger aus.Und wo diese Fluggäste eine Bschäftigung nachgehen in Ost oder West:Aber was solls,ist doch schnuppe--was geht uns anderes Elend an,so lange es uns nicht selber betrifft.



Hallo Rostocker,
erst einmal, dein Che-Avatar hat was, find ich gut.
Jau, Altersgrppen und Arbeitsorte beim Urlaubsflug, schwere Sache.
Mttlerweile haben wir ja in Ostdeutschland durchaus auch Industrie, also werden etlche auch hier ihr Einkommen haben.
Wenn ich fliege, meist vom Großflughafen Halle-Leipzig aus, ist das Publikum alterstechnisch recht gemischt, also von ganz jung bis ziemlich alt, ist wohl bei den recht preiswerten Urlaubsangeboten nicht so eine Frage des Alters.



aha interessant, da haben wir doch schon den meinungsmakel. du fliegst von leipzig, wer soll denn da von wessis weiter fliegen? ich fliege von berlin und glaube mir in berlin erkenne ich allein von kleidung und sprache zu 80 prozent immer noch ein wessi vom ossi weil die sich in dieser stadt ja als herrenmenschen hervortun müßen. in berlin ist einiges anders. gab schon einige die ihr flugzeug verpasten weil sie mir als wessi im taxi zeigten das ich ein dummer ossi bin. im taxi bin ich minister am lenkrad und zeige denen wie stvo ist. so läuft es in berlin


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 16.04.2012 21:47 | nach oben springen

#64

RE: Die (nicht ganz ernst gemeinte) Vision von Neuostdeutschlandien

in Das Ende der DDR 16.04.2012 21:47
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von EK 82/2

Zitat von Grenzwolf62

Zitat von Rostocker




OK-Grenzwolf--aber ich wäre mal so neugierig--um mal zu fragen. Welche Altersgruppe aus dem Osten macht denn die vollen Ferienflieger aus.Und wo diese Fluggäste eine Bschäftigung nachgehen in Ost oder West:Aber was solls,ist doch schnuppe--was geht uns anderes Elend an,so lange es uns nicht selber betrifft.



Hallo Rostocker,
erst einmal, dein Che-Avatar hat was, find ich gut.
Jau, Altersgrppen und Arbeitsorte beim Urlaubsflug, schwere Sache.
Mttlerweile haben wir ja in Ostdeutschland durchaus auch Industrie, also werden etlche auch hier ihr Einkommen haben.
Wenn ich fliege, meist vom Großflughafen Halle-Leipzig aus, ist das Publikum alterstechnisch recht gemischt, also von ganz jung bis ziemlich alt, ist wohl bei den recht preiswerten Urlaubsangeboten nicht so eine Frage des Alters.



aha interessant, da haben wir doch schon den meinungsmakel. du fliegst von leipzig, wer soll denn da von wessis weiter fliegen? ich fliege von berlin und glaube mir in berlin erkenne ich allein von kleidung und sprache zu 80 prozent immer noch ein wessi vom ossi weil die sich in dieser stadt ja als herrenmenschen hervortun müßen. in berlin ist einiges anders




Drum flieg ich ja von Leipzig, sozusagend Ostdeutsche unter sich und wir müssen uns demzufolge nicht für unser Sackleinen in das wir gehüllt sind schämen.
"Herrenmenschen" ist aber, mit Verlaub, nun ein etwas leicht faschistoider Ausdruck, nicht so gut bei allem Diskussionsüberschwang unter Demokraten.


zuletzt bearbeitet 18.04.2012 07:41 | nach oben springen

#65

RE: Die (nicht ganz ernst gemeinte) Vision von Neuostdeutschlandien

in Das Ende der DDR 16.04.2012 21:58
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Ich mach mal einen VorschlagKommt erst mal vom letzten Flug wieder runter--Gute Nacht


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#66

RE: Die (nicht ganz ernst gemeinte) Vision von Neuostdeutschlandien

in Das Ende der DDR 16.04.2012 22:00
von Rostocker | 7.726 Beiträge

Ich mach mal einen VorschlagKommt erst mal vom letzten Flug wieder runter--Gute Nacht


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#67

RE: Die (nicht ganz ernst gemeinte) Vision von Neuostdeutschlandien

in Das Ende der DDR 16.04.2012 22:01
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62

Zitat von EK 82/2

Zitat von Grenzwolf62

Zitat von Rostocker




OK-Grenzwolf--aber ich wäre mal so neugierig--um mal zu fragen. Welche Altersgruppe aus dem Osten macht denn die vollen Ferienflieger aus.Und wo diese Fluggäste eine Bschäftigung nachgehen in Ost oder West:Aber was solls,ist doch schnuppe--was geht uns anderes Elend an,so lange es uns nicht selber betrifft.



Hallo Rostocker,
erst einmal, dein Che-Avatar hat was, find ich gut.
Jau, Altersgrppen und Arbeitsorte beim Urlaubsflug, schwere Sache.
Mttlerweile haben wir ja in Ostdeutschland durchaus auch Industrie, also werden etlche auch hier ihr Einkommen haben.
Wenn ich fliege, meist vom Großflughafen Halle-Leipzig aus, ist das Publikum alterstechnisch recht gemischt, also von ganz jung bis ziemlich alt, ist wohl bei den recht preiswerten Urlaubsangeboten nicht so eine Frage des Alters.



aha interessant, da haben wir doch schon den meinungsmakel. du fliegst von leipzig, wer soll denn da von wessis weiter fliegen? ich fliege von berlin und glaube mir in berlin erkenne ich allein von kleidung und sprache zu 80 prozent immer noch ein wessi vom ossi weil die sich in dieser stadt ja als herrenmenschen hervortun müßen. in berlin ist einiges anders




Drum flieg ich ja von Leipzig, sozusagend Ostdeutsche unter sich und wir müssen uns demzufolge nicht für unser Sackleinen in das wir gehüllt sind schämen.
"Herrenmenschen" ist aber, mit Verlaub, nun ein etwas leicht faschischtoider Ausdruck, nicht so gut bei allem Diskussionsüberschwang unter Demokraten.



wer rededet denn von sackleinentücher? es fängt an bei der winkart nach einem taxi, geht weiter über die anzugsart worauf man schon das fahrziel schließen kann und die zuordnung, geht weiter über die sprache, nur wessis sagen virtel vor 5 anstatt dreiviertel5 oder ich bin gelegen anstatt ich habe gelegen. in dem punkt macht mir nach über 25 jahre taxi keiner mer was vor.und da kommen mal dinge wo man gerne zurück winkt weil tegel einfach ein scheiß fahrziel ist und bald ist der hafen ja zum glück zu.
mal als lustiges, es gibt eine werbung wo eine frau mit rollkoffer ein taxi möchte und alle taxis fahren auf den schlag weg. kein scherz, schon mehrfach mitgemacht. rollkoffer am freitag nachmittag in berlin sind gefährlich,tegel ist der tod im verkehr lieber lehr eine runde drehen.

andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 16.04.2012 22:10 | nach oben springen

#68

RE: Die (nicht ganz ernst gemeinte) Vision von Neuostdeutschlandien

in Das Ende der DDR 16.04.2012 22:18
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Rostocker
Ich mach mal einen VorschlagKommt erst mal vom letzten Flug wieder runter--Gute Nacht


rostocker unser zeug was wir nehmen ist zwar gut, aber deins ist besser wenn du doppelt schreibst.haste davon noch was übrig?
abdy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 16.04.2012 22:19 | nach oben springen

#69

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.04.2012 22:52
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von EK 82/2

@wanderer die tafel ist eine art küche für arme und du stufst sie ab das sie nicht selber kochen können? das sage ihnen mal ins gesicht vor einer tafel. wenn ich dir sage das sogar doktoren betroffen sind wirst du mir es nicht glauben, aber so arm ist deutschland das sogar gebildete leute zur tafel müßen. und was soll das mit dem reisen richtung westen? gab es im norden oder osten nicht auch reisenswerte ziele? sage mal heute einem obdachlosen das er zufrieden sein kann seine sichere arbeit und zukunft gegen die freiheit eigetauscht zu haben einmal auf den malediven urlaub zu machen. ich glaube du wirst im deine ironie nicht erklären können ohne schnell zu rennen.
andy



Das mit dem "nicht selbst kochen koennen" war gemeint als keine Kochgelegenheit haben wo immer sie im Moment auch leben.Trifft im Grunde genommen auch auf mich zu. Ich wohne in einem renovierungsbeduerftigen Cottage ohne Kuehlschrank oder Kochherd.In spaetestens zwei Jahren wird man mir wohl auch das Wasser abdrehen, da in diesem Zusammenhang neue Steuern eingefuehrt werden die ich und viele andere Leute nicht bezahlen werden. Dann bin ich ganz auf das Sammeln von Regenwasser angewiesen. Also jedes mal wenn ich ein warmes Essen will, dann muss ich ein Holzfeuer anzuenden. Deshalb und weil ich nicht Rockefeller heisse mache ich auch ab und zu von solchen Einrichtungen gebrauch die man bei Euch "Tafel" nennt. Also ich kenne die Szene und ich kann Dir offen sagen das die meisten Leute die dort hingehen lieber so weiter leben wie bisher als in der eigenen Stadt oder im eigenen Staat "gut aufgehoben zu sein" dafuer aber fast wie ein Gefangener zu leben. Reisefreiheit ist und bleibt ein Recht, auch wenn man aus finanziellen oder sozialen Gruenden davon kein Gebrauch machen kann. Vor zwei Jahren als der Winter so kalt war, waere ich auch gerne nach Georgia oder Florida gereist. Aber das Geld dafuer hab ich nicht. So musste ich hier bleiben im zugigen Haus mit ungenuegender Heizung. Ich hatte 3 Pullover an, war eingewickelt im Bundeswehrschlafsack und habe trotzdem noch gefrohren. Wuerde mich jemand fragen ob ich all das jetzt gegen ein "gesichertes Leben" unter DDR Verhaeltnissen eintauschen wuerde, dann wuerde ich ohne weiter ueberlegen zu muessen NEIN sagen.


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#70

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.04.2012 22:59
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Pit 59
Pit59-ich habe mir schon ein Bild gemacht--wenn Mill.unter der Armutsgrenze leben,wenn Kinder zu Arche gehen müssen um ein warmes Mittagessen zu bekommen-wenn Leute zu Tafel gehen müssen und zu Kleiderkammer.@Rostocker

Ich gebe Dir doch Recht Rostocker,das ist eine Grosse Sauerei wenn Kinder zum Essen dort hin gehen müssen.Aber warum ist das so?
Was ist mit deren Eltern? haben die alles dafür getan das es nicht so ist? Mit alles meine ich z.B. sich Intensiv um einen Job gekümmert,oder Umschulung gemacht? Sicherlich gibt es härte Fälle,das Streite ich doch gar nicht ab,aber ich habe auch Augen im Kopf und sehe das sich sehr Viele auch so wohl Fühlen.



Natuerlich ist das eine Sauerei. Und das ist so wegen der Steuerschraube in Deutschland (und anderen westlichen Laendern). Umso mehr man sich hochschafft um so hoeher werden die Steuern. Wohlgemerkt fuer die breite buergerliche Schicht der Gesellschaft. Die Superreichen sind davon nicht betroffen. Und genau das ist doch das Problem. Also Steuern runter bedeutet mehr Umsatz und Arbeitsplaetze.


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#71

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.04.2012 23:09
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Feliks D.


Nach mehrmaligen durchlesen frage ich mich ganz ehrlich wo Du beim schreiben dieser Zeilen gerade gewandelt bist! Besuch doch mal eine Tafel in Ostberlin und frage die Menschen dort was denen wichtiger ist. Ich denke mal 99% würden den Spaziergang nach Westberlin einem sozial abgesicherten und menschenwürdigen Leben vorziehen. Du nicht auch?



Nein. Ich bestimmt nicht. In meinem vorletzten Beitrag habe ich einiges ueber meine persoenlichen Umstaende geschrieben. Trotz aller Schwierigkeiten waere ich nicht bereit mein Leben und vor allen Dingen meine persoenliche Freiheit gegen ein "sozial abgesichertes Leben" in der DDR umzutauschen. Meine persoenliche Freiheit bedeutet mir mehr als sozial vom Staat abgesichert zu sein.


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#72

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.04.2012 23:53
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten

Zitat von EK 82/2

@wanderer die tafel ist eine art küche für arme und du stufst sie ab das sie nicht selber kochen können? das sage ihnen mal ins gesicht vor einer tafel. wenn ich dir sage das sogar doktoren betroffen sind wirst du mir es nicht glauben, aber so arm ist deutschland das sogar gebildete leute zur tafel müßen. und was soll das mit dem reisen richtung westen? gab es im norden oder osten nicht auch reisenswerte ziele? sage mal heute einem obdachlosen das er zufrieden sein kann seine sichere arbeit und zukunft gegen die freiheit eigetauscht zu haben einmal auf den malediven urlaub zu machen. ich glaube du wirst im deine ironie nicht erklären können ohne schnell zu rennen.
andy



Das mit dem "nicht selbst kochen koennen" war gemeint als keine Kochgelegenheit haben wo immer sie im Moment auch leben.Trifft im Grunde genommen auch auf mich zu. Ich wohne in einem renovierungsbeduerftigen Cottage ohne Kuehlschrank oder Kochherd.In spaetestens zwei Jahren wird man mir wohl auch das Wasser abdrehen, da in diesem Zusammenhang neue Steuern eingefuehrt werden die ich und viele andere Leute nicht bezahlen werden. Dann bin ich ganz auf das Sammeln von Regenwasser angewiesen. Also jedes mal wenn ich ein warmes Essen will, dann muss ich ein Holzfeuer anzuenden. Deshalb und weil ich nicht Rockefeller heisse mache ich auch ab und zu von solchen Einrichtungen gebrauch die man bei Euch "Tafel" nennt. Also ich kenne die Szene und ich kann Dir offen sagen das die meisten Leute die dort hingehen lieber so weiter leben wie bisher als in der eigenen Stadt oder im eigenen Staat "gut aufgehoben zu sein" dafuer aber fast wie ein Gefangener zu leben. Reisefreiheit ist und bleibt ein Recht, auch wenn man aus finanziellen oder sozialen Gruenden davon kein Gebrauch machen kann. Vor zwei Jahren als der Winter so kalt war, waere ich auch gerne nach Georgia oder Florida gereist. Aber das Geld dafuer hab ich nicht. So musste ich hier bleiben im zugigen Haus mit ungenuegender Heizung. Ich hatte 3 Pullover an, war eingewickelt im Bundeswehrschlafsack und habe trotzdem noch gefrohren. Wuerde mich jemand fragen ob ich all das jetzt gegen ein "gesichertes Leben" unter DDR Verhaeltnissen eintauschen wuerde, dann wuerde ich ohne weiter ueberlegen zu muessen NEIN sagen.



willkommen im club. ich bin auch einer der die einsamkeit mal erleben wollte und ich tat es einige jahre mehrmals im urlaub ohne strom, ohne fließend wasser ,4 km durch den wald bis zur strasse und dann 30 km mit dem bus zur kaufhalle. ein einsames mökki am näsijärvi. aber was ist wenn du alt wirst? all dies sollte man berechnen und wenn für dich diese freiheit mehr wert ist als jeder schutz der familien dann bist du sicher in der minderheit der ehemaligen ddr bürger und wenn jemand solche träume hatte, hätte man ihn auch gehen lassen denke ich.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 16.04.2012 23:56 | nach oben springen

#73

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.04.2012 23:56
von Mike59 | 7.978 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten

Zitat von Feliks D.


Nach mehrmaligen durchlesen frage ich mich ganz ehrlich wo Du beim schreiben dieser Zeilen gerade gewandelt bist! Besuch doch mal eine Tafel in Ostberlin und frage die Menschen dort was denen wichtiger ist. Ich denke mal 99% würden den Spaziergang nach Westberlin einem sozial abgesicherten und menschenwürdigen Leben vorziehen. Du nicht auch?



Nein. Ich bestimmt nicht. In meinem vorletzten Beitrag habe ich einiges ueber meine persoenlichen Umstaende geschrieben. Trotz aller Schwierigkeiten waere ich nicht bereit mein Leben und vor allen Dingen meine persoenliche Freiheit gegen ein "sozial abgesichertes Leben" in der DDR umzutauschen. Meine persoenliche Freiheit bedeutet mir mehr als sozial vom Staat abgesichert zu sein.



Zitat
Besuch doch mal eine Tafel in Ostberlin und frage die Menschen dort was denen wichtiger ist. Ich denke mal 99% würden den Spaziergang nach Westberlin einem sozial abgesicherten und menschenwürdigen Leben vorziehen.



Wäre sicher eine Umfrage wert und ich gehe davon aus, dass du - F.D.- enttäuscht sein wirst. Besonders in Berlin! Es ist wiedersinnig aber es ist so.
Mike59


zuletzt bearbeitet 16.04.2012 23:56 | nach oben springen

#74

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 00:01
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

mike es geht ganz einfach. hartz4 abschaffen weil es nur ein künstliches produkt ist um das volk ruhig zu stellen wärend millionäre sich erholen. kein hartz4 mehr bedeudet aufstand in deutschland und die deutschen verstehen etwas von revolution davor hat der staat angst.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 17.04.2012 00:01 | nach oben springen

#75

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 00:42
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Zermatt
Na ja..die Kollegen aus der ehemaligen DDR die in meiner Firma arbeiten sind nicht gerade traurig das es diesen Staat nicht mehr gibt.Auch eine Meinung.



darf ich fragen um welche branche es sich bei deiner firma handelt ? bist du zufrieden mit den kollegen und was ist deine persönliche wahrnehmung warum 'sie' nach deiner meinung nach ," nicht traurig sind das es die ddr nicht mehr gibt "?



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#76

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 08:14
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

aber es gab keine verhungernden menschen oder leute die auf der strasse leben mußten. @EK82/2

Willst Du damit sagen das in Deutschland Leute Verhungern müssen,oder das Leute auf der Strasse Leben müssen?. Ich Behaupte mal das wir Überhaupt keinen Hunger kennen,Verhungern tun täglich tausende Menschen auf der Welt,und das ist Traurig genug,aber mit Sicherheit nicht In Deutschland.Und auf der Strasse muss Überhaupt Niemand Leben.
Andy, bei aller Achtung Deiner Ideologisch,Sozialistischen Einstellung,aber man sollte die Kirche im Dorf lassen.


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#77

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 08:17
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#78

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 08:29
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Mike59

Zitat
Besuch doch mal eine Tafel in Ostberlin und frage die Menschen dort was denen wichtiger ist. Ich denke mal 99% würden den Spaziergang nach Westberlin einem sozial abgesicherten und menschenwürdigen Leben vorziehen.



Wäre sicher eine Umfrage wert und ich gehe davon aus, dass du - F.D.- enttäuscht sein wirst. Besonders in Berlin! Es ist wiedersinnig aber es ist so.
Mike59




In der Tat, interessant wäre es schon. Ich denke nicht das die Mehrheit meiner ironischen Aussage folgen würde. Die Masse würde wahrscheinlich eher DDR als Tafel wählen. Einige Gammler, Asoziale und Arbeitsbummelanten gibt es sicher die sich da eingerichtet haben und lieber weiter Stütze beziehen würden, als sich in der DDR für ihr Schmarotzertum rechtfertigen und eventuell gar Formen einer strafrechtlichen Verantwortung spüren zu müssen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#79

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 08:37
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Pit 59
aber es gab keine verhungernden menschen oder leute die auf der strasse leben mußten. @EK82/2

Willst Du damit sagen das in Deutschland Leute Verhungern müssen,oder das Leute auf der Strasse Leben müssen?. Ich Behaupte mal das wir Überhaupt keinen Hunger kennen,Verhungern tun täglich tausende Menschen auf der Welt,und das ist Traurig genug,aber mit Sicherheit nicht In Deutschland.Und auf der Strasse muss Überhaupt Niemand Leben.
Andy, bei aller Achtung Deiner Ideologisch,Sozialistischen Einstellung,aber man sollte die Kirche im Dorf lassen.


@pit, da gebe ich dir recht das in deutschland entgegen zu anderen ländern jeder ein recht auf essen und unterkunft hat. aber was ist das für ein leben? einen tag mit mahlzeiten und ein dach über dem kopf aus eigener arbeit finanziert gibt würde und das recht auf arbeit mit angemessenen lohn wäre einklagbar. aber ohne ein recht auf arbeit entsteht die freie ausbeutung des menschen durch den menschen.
der sozialismus war doch nur insofern schlecht wie er praktiziert wurde aber so wie es viele kapitalistische formen gibt, gibt es doch auch viele sozialistische formen.
die pure angst vor sozialismus neu zu versuchen liegt doch im kapital. erinnern wir uns an den bürgerkrieg in den usa. freiwillig gaben die südstaaten ihre sklavenherrschaft nicht auf und so geben kapitalisten ihre 400euro jobber auch nicht mehr freiwillig her. einmal gefallen bleibt man im loch, nur die wenigsten stehen wieder auf weil kaum ein amt anständige arbeit zu vermitteln hat.
die frage unrechtstaat oder nicht muß ich mit einer gegenfrage beantworten wievile punkte es braucht um einen staat als unrechtstaat zu erklären denn unrecht geschieht auch heute. heute wird auch kein recht gesprochen, sondern nur recht gegeben. entscheidend ist wer den besseren anwalt hat welcher mehr gegengesetze kennt.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#80

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.04.2012 11:02
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Feliks D.

Zitat von Mike59

Zitat
Besuch doch mal eine Tafel in Ostberlin und frage die Menschen dort was denen wichtiger ist. Ich denke mal 99% würden den Spaziergang nach Westberlin einem sozial abgesicherten und menschenwürdigen Leben vorziehen.



Wäre sicher eine Umfrage wert und ich gehe davon aus, dass du - F.D.- enttäuscht sein wirst. Besonders in Berlin! Es ist wiedersinnig aber es ist so.
Mike59




In der Tat, interessant wäre es schon. Ich denke nicht das die Mehrheit meiner ironischen Aussage folgen würde. Die Masse würde wahrscheinlich eher DDR als Tafel wählen. Einige Gammler, Asoziale und Arbeitsbummelanten gibt es sicher die sich da eingerichtet haben und lieber weiter Stütze beziehen würden, als sich in der DDR für ihr Schmarotzertum rechtfertigen und eventuell gar Formen einer strafrechtlichen Verantwortung spüren zu müssen.



interessante aussage der ich sofort zustimme. ich fange mal bei einem thema an: alle meckern über den knast in der DDR wo sie für ihr brot arbeiten musten, aber viele haben auch eine schrift an ihren autos( todesstrafe für kinderschänder) ein klassischer widerspruch. im geheimen würden sich viele in der DDR sicherer fühlen denke ich.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 17.04.2012 11:03 | nach oben springen



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