#501

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 04.04.2013 23:14
von damals wars | 12.113 Beiträge

Niemand sagt ehemaliges Kaiserreich und ehemaliges drittes Reich.
Es ist jedem bekannt, das es die Reiche und die DDR nicht mehr gibt.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#502

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 04.04.2013 23:18
von Küchenbulle 79 | 533 Beiträge

Zitat von damals wars im Beitrag #501
Niemand sagt ehemaliges Kaiserreich und ehemaliges drittes Reich.
Es ist jedem bekannt, das es die Reiche und die DDR nicht mehr gibt.


Wohl war und herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!!!!!!!!!!!!!


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#503

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 05.04.2013 07:42
von Polter (gelöscht)
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Für mich sind Ostdeutsche vor allem selbstgerecht. Ossi bleibt Ossi ! Schuld an Missgeschicken haben immer andere Mitmenschen, Nachbarn,
Politiker u.a. Viele Ossis wollten 1989 einen besseren Sozialismus, wollten Frieden schaffen ohne Waffen. Was haben sie bekommen ? Den
Kapitalismus. Als ich vor Jahren hierher umgezogen bin, hatte ich das folgende Video mir des öfteren angeschaut:



Viel Spaß!


zuletzt bearbeitet 05.04.2013 07:42 | nach oben springen

#504

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 05.04.2013 08:19
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Siehe der Text von Uffz 0-H1 mit :"Ich lese hier von Schildern, die vor Minen warnten - nun habe ich vielleicht doch schon Alzheimer, aber ich kann mich nicht erinnern, am Zaun welche gesehen zu haben. Wir hatten vom Bereich Kleinfischbach bis zur RTL Minen liegen, soweit ich das weiß. Aber Schilder?

Vielleicht doch schon vergessen." Textauszug Ende.

Wann war deine Zeit Uffz. als da keine Warnschilder standen für diese Bodenminengassen? Und hatten diese Gassen denn Zaun davor und Zaun dahinter? Irgendwo gibts darüber auch gute Fotos, müsste nur einmal suchen.

Und Grenzwolf, schade, ich erinnere mich leider nicht mehr, ob für die 501 auch Warnschilder standen und ja, das war schon für die damalige Zeit des Kalten Krieges ne raffiniert ausgedachte Sache, schlug sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe."Offiziell den Klassenfeind und seine Vorhut die Pioniere und inoffiziell den Sperrbrecher/Flüchtling im Lande DDR".

Lebensläufer


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#505

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 05.04.2013 08:39
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Lebensläufer im Beitrag #504
Siehe der Text von Uffz 0-H1 mit :"Ich lese hier von Schildern, die vor Minen warnten - nun habe ich vielleicht doch schon Alzheimer, aber ich kann mich nicht erinnern, am Zaun welche gesehen zu haben. Wir hatten vom Bereich Kleinfischbach bis zur RTL Minen liegen, soweit ich das weiß. Aber Schilder?

Vielleicht doch schon vergessen." Textauszug Ende.

Wann war deine Zeit Uffz. als da keine Warnschilder standen für diese Bodenminengassen? Und hatten diese Gassen denn Zaun davor und Zaun dahinter? Irgendwo gibts darüber auch gute Fotos, müsste nur einmal suchen.

Und Grenzwolf, schade, ich erinnere mich leider nicht mehr, ob für die 501 auch Warnschilder standen und ja, das war schon für die damalige Zeit des Kalten Krieges ne raffiniert ausgedachte Sache, schlug sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe."Offiziell den Klassenfeind und seine Vorhut die Pioniere und inoffiziell den Sperrbrecher/Flüchtling im Lande DDR".

Lebensläufer


Für die "offizielle" Aufgabe war es die falsche Zaunseite.


zuletzt bearbeitet 05.04.2013 08:58 | nach oben springen

#506

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 05.04.2013 18:41
von Häppchen | 7 Beiträge

Hier wieder Häppchen,
eine Antwort auf das vernünftige und das viele dumme Zeug, was nach meinem Beitrag geschrieben wurde.
Als ich das erste mal die Sperranlagen aus der Nähe gesehen habe ( da war ich noch in der Ausbildung in Eisenach ) wusste ich, nach dem man uns über den " Klassenfeind " aufgeklärt hatte, die Sperranlagen waren verkehrtherum gebaut ( man sollte sich mal ein Haftanstalt von außen ansehen ). Wenn ein Staat es nötig hat seine Menschen einzusperren ist es mit dem nicht weit her.
Zu den Schildern die am Zaun hingen. Das ist keine Rechtfertigung. Alle Fluchten die gelungen sind und die Fluchtversuche fanden Nachts bzw noch im dunklen statt. Die haben nicht nach einem Schild gesucht. Für die hieß es nur weiter, weiter. Ich habe mich über jeden gefreut der durchgekommen ist.
Wen ich mich richtig erinnere hatten wir vom Februar 77 bis April 77 kurz vorm Gehen 3 oder 4 "Grenzdurchbrüche" die gelungen sind. Der erste fand am Südhang des Stauffelsberges ( 9. GK Kaltenwestheim ) statt. Der ist mir so in Erinnerung da ich an dem Tag aus dem MED-Punkt ( 3 Tage ) kam.
Ich hatte mich schon gewundert, viele fremde Fahrzeuge und " Militär ". Das war die STASI . Die haben jeden aber wirklich jeden Grashalm umgedreht um den zuständigen Posten ( 2 ) eine reinzuwürgen. Aber vergeblich. Denen ging es gar nicht um den vermeintlichen Fluchtweg oder die Flüchtlinge, die wollten einen Sündenbock haben. Eine 2. Flucht fand im Bereich der 11. GK statt. Vielleicht kennt jemand die sogenannte UH ( Unbenannte Höhe ). Das war eine riesige freie Fläche ( SG Zaun gab es noch nicht ). Die " Flüchtlinge " sollen über die riesige Fläche gekrochen sein.
Wer schreibt es hingen ja Schilder am Zaun der hat nie die " EHRE " gehabt der Mienenbergebrücke einsetzen zu müssen.
Habt Ihr je einen gesehen der in eine Selbstschußanlage geraten ist. Aber da hingen ja sicher auch Schilder.
ES VERFOLGT MICH HEUTE NOCH. IM HINTERKOPF HÖRE ICH IMMER NOCH DIE SCHREIE. Es soll mir keiner kommen und dieser DDR eine Träne nachweinen.

Häppchen


linamax, matloh, Gert und Harra318 haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#507

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 05.04.2013 19:37
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

War es nicht Grenzwolf siehe dein; "Für die "offizielle" Aufgabe war es die falsche Zaunseite. Das ist auch ganz einfach zu begründen. Der "Klassenfeind BRD gleich Bundeswehr " als Gegner, offizieller Gegner hätte, um jetzt einmal den damaligen Sprachgebrauch der östlichen Militärs zu übernehmen erst in aufwendiger Pionierarbeit die 501-Anlage lahm legen müssen, um seiner Infanteriefusstruppe den Weg zu öffnen.

Und na klar, hunderte Panzer vorneweg und rumms durch den Zaun I, dann brauche ich keine Pioniere mehr, hätte sich die "Offiziell vorgeschobene Sicherheits-Variante vom Ostblock als Schutz vor einem Überraschungsangriff sowieso erledigt gehabt. Aber diese Variante wurde halt nicht angesprochen(vielleicht vom Westen als Argument, ne, hammse doch nicht gemacht)

Außerdem siehe M.Gartenschläger. Der Westen zog den Schwanz ein, weil, der hatte gar kein Interesse daran, seine beginnenden wirtschaftlichen sehr guten Beziehungen zum Ostblock zu gefährden. Dem wäre kein Gartenschläger und erst recht kein toter lieber gewesen als der ganze Rummel um die 501. Denn diese Anlage hatte deren Geheimdienst doch Hundertpro schon Jahre vorher aufgeklärt, da bedurfte es 1976 keinem wilden jungen Mann vom M.Gartenschläger um die Spezialtruppe des MfS herauszufordern.

Häppchen es ist deine Sache der damaligen Sicht und Erlebnisse. Übertrag das mal besser nicht auf Alle. Und kein, nicht Ein Zwischenfall im Grenzgebiet war für die daran Beteiligten leicht zu verkraften.Nur sollte besser nicht mit Argumente-Keule ...siehe "wer hier nicht mittrauert im Angesicht der Schreie der Verletzten ist automatisch raus oder im Unrecht" gearbeitet werden. Sowas stellt Leute ins Abseits, die es sinngemäß nicht so sehen wie Du.

Lebensläufer


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#508

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 05.04.2013 21:33
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #507
War es nicht Grenzwolf siehe dein; "Für die "offizielle" Aufgabe war es die falsche Zaunseite. Das ist auch ganz einfach zu begründen. Der "Klassenfeind BRD gleich Bundeswehr " als Gegner, offizieller Gegner hätte, um jetzt einmal den damaligen Sprachgebrauch der östlichen Militärs zu übernehmen erst in aufwendiger Pionierarbeit die 501-Anlage lahm legen müssen, um seiner Infanteriefusstruppe den Weg zu öffnen.

Und na klar, hunderte Panzer vorneweg und rumms durch den Zaun I, dann brauche ich keine Pioniere mehr, hätte sich die "Offiziell vorgeschobene Sicherheits-Variante vom Ostblock als Schutz vor einem Überraschungsangriff sowieso erledigt gehabt. Aber diese Variante wurde halt nicht angesprochen(vielleicht vom Westen als Argument, ne, hammse doch nicht gemacht)

Außerdem siehe M.Gartenschläger. Der Westen zog den Schwanz ein, weil, der hatte gar kein Interesse daran, seine beginnenden wirtschaftlichen sehr guten Beziehungen zum Ostblock zu gefährden. Dem wäre kein Gartenschläger und erst recht kein toter lieber gewesen als der ganze Rummel um die 501. Denn diese Anlage hatte deren Geheimdienst doch Hundertpro schon Jahre vorher aufgeklärt, da bedurfte es 1976 keinem wilden jungen Mann vom M.Gartenschläger um die Spezialtruppe des MfS herauszufordern.

Häppchen es ist deine Sache der damaligen Sicht und Erlebnisse. Übertrag das mal besser nicht auf Alle. Und kein, nicht Ein Zwischenfall im Grenzgebiet war für die daran Beteiligten leicht zu verkraften.Nur sollte besser nicht mit Argumente-Keule ...siehe "wer hier nicht mittrauert im Angesicht der Schreie der Verletzten ist automatisch raus oder im Unrecht" gearbeitet werden. Sowas stellt Leute ins Abseits, die es sinngemäß nicht so sehen wie Du.

Lebensläufer


Du willst mich veräppeln
Das die 501 am Zaun hing um die Bundeswehr aufzuhalten glaubt doch kein Mensch.


zuletzt bearbeitet 05.04.2013 21:35 | nach oben springen

#509

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 05.04.2013 22:16
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Küchenbulle 79 im Beitrag #499
Das sogenannte Gebilde DDR kann man wirklich nicht mit dem heutigen deutschen Staat vergleichen.
Wir wussten,das vieles in der DDR unrecht war und hatten gehofft,das nach dem Mauerfall einiges besser wird.
Leider Gottes hat uns die Realität schnell eingeholt und wir mussten feststellen,das das Unrecht in dem heutigen deutschen Staat 10 mal höher liegt wie im Gebilde DDR.
Vom Regen in die Jauche


Sehr stark übertrieben...kann ich ich nicht nachvollziehen.



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#510

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 06.04.2013 02:01
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Zermatt im Beitrag #509
Zitat von Küchenbulle 79 im Beitrag #499
Das sogenannte Gebilde DDR kann man wirklich nicht mit dem heutigen deutschen Staat vergleichen.
Wir wussten,das vieles in der DDR unrecht war und hatten gehofft,das nach dem Mauerfall einiges besser wird.
Leider Gottes hat uns die Realität schnell eingeholt und wir mussten feststellen,das das Unrecht in dem heutigen deutschen Staat 10 mal höher liegt wie im Gebilde DDR.
Vom Regen in die Jauche


Sehr stark übertrieben...kann ich ich nicht nachvollziehen.


ich schon ! wie würdest denn du die gegenwärtige situation in der EU beschreiben ? alles rechten's im kapitalismus ?
beim nächsten urlaub würde ich in manchen staaten der EU mein herkunftsland verleugnen , auch wenn da das recht auf der seite der 'besser verdienenden' steht und ich als einfacher tourist nichts damit zu tun habe ! vermittle das mal den menschen die ihr mühsam erspaartes in den rachen der jenigen werfen sollen , die das land in den 'ruin' getrieben haben !
wer glaubt das deutschland oder andere große nationen der EU davon verschont bleiben , bitte schön !!!
man kann die augen verschließen vor dem was da kommt oder nicht , aber der kapitalismus in europa steckt schon knietief in der 'Jauche' und steigt weiter nach oben !! leidtragende dieser 'finanzschergen' ist das einfache volk !!! man kann dies auch mit humor betrachten :
wem die scheiße bis zum hals steht , sollte den kopf nicht hängen lassen !!!



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#511

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 06.04.2013 02:42
von Boy | 32 Beiträge

Statistiken sind gut , aber spiegeln nicht die Realitäten wieder! Mein Land die DDR war kein Unrechtsstaat ,gegenüber den jetzigen Verhältnissen von Ausgrenzung und Armut! Bei uns war wenigstens verbrieft das Recht auf Arbeit und kostenfreie medizienische Betreuung sowie für jede Mutti einen Krippen und Kindergartenplatz! Ich bin und war stolz auf meine Heimat! Dieses Land 3 größter Exporteur von Waffen in der Welt sollte sich auf Grund seiner Geschichte andere Lehren gezogen haben, das ist Unrecht und Bevormundung von Ländern in der EU und der Welt. Es werden Menschen eben nie klug ,das es wichtigeres gibt als die Banane und Reisen wen kein Geld da ist können die letzen und ärmsten auch nicht reisen wohin sie wollen oder? ( Zwei Klassengesellschaft ) = Unrecht


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zuletzt bearbeitet 06.04.2013 02:47 | nach oben springen

#512

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 06.04.2013 02:49
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Häppchen im Beitrag #506
Hier wieder Häppchen,
eine Antwort auf das vernünftige und das viele dumme Zeug, was nach meinem Beitrag geschrieben wurde.
Als ich das erste mal die Sperranlagen aus der Nähe gesehen habe ( da war ich noch in der Ausbildung in Eisenach ) wusste ich, nach dem man uns über den " Klassenfeind " aufgeklärt hatte, die Sperranlagen waren verkehrtherum gebaut ( man sollte sich mal ein Haftanstalt von außen ansehen ). Wenn ein Staat es nötig hat seine Menschen einzusperren ist es mit dem nicht weit her.
Zu den Schildern die am Zaun hingen. Das ist keine Rechtfertigung. Alle Fluchten die gelungen sind und die Fluchtversuche fanden Nachts bzw noch im dunklen statt. Die haben nicht nach einem Schild gesucht. Für die hieß es nur weiter, weiter. Ich habe mich über jeden gefreut der durchgekommen ist.
Wen ich mich richtig erinnere hatten wir vom Februar 77 bis April 77 kurz vorm Gehen 3 oder 4 "Grenzdurchbrüche" die gelungen sind. Der erste fand am Südhang des Stauffelsberges ( 9. GK Kaltenwestheim ) statt. Der ist mir so in Erinnerung da ich an dem Tag aus dem MED-Punkt ( 3 Tage ) kam.
Ich hatte mich schon gewundert, viele fremde Fahrzeuge und " Militär ". Das war die STASI . Die haben jeden aber wirklich jeden Grashalm umgedreht um den zuständigen Posten ( 2 ) eine reinzuwürgen. Aber vergeblich. Denen ging es gar nicht um den vermeintlichen Fluchtweg oder die Flüchtlinge, die wollten einen Sündenbock haben. Eine 2. Flucht fand im Bereich der 11. GK statt. Vielleicht kennt jemand die sogenannte UH ( Unbenannte Höhe ). Das war eine riesige freie Fläche ( SG Zaun gab es noch nicht ). Die " Flüchtlinge " sollen über die riesige Fläche gekrochen sein.
Wer schreibt es hingen ja Schilder am Zaun der hat nie die " EHRE " gehabt der Mienenbergebrücke einsetzen zu müssen.
Habt Ihr je einen gesehen der in eine Selbstschußanlage geraten ist. Aber da hingen ja sicher auch Schilder.
ES VERFOLGT MICH HEUTE NOCH. IM HINTERKOPF HÖRE ICH IMMER NOCH DIE SCHREIE. Es soll mir keiner kommen und dieser DDR eine Träne nachweinen.
Häppchen


andere meinungen als dummes zeug zu deklarieren finde ich ziemlich einseitiges denken , oder ?
es gab viel positives in dieser ddr , die man nicht einfach wegdiskutieren kann , auch wenn man das nur zu gut , tun möchte !!
wer ist verantwortlich für die teilung deutschland's und somit auch für die mauer ? die ddr ??
es soll im 'jetzt' sogar auch noch flüchtlinge gebe die an manchen grenzen einiger länder scheitern und dort unter umständen auch zu tode kommen ?? die ddr existiert nun schon jahrzehnte nicht mehr , kümmere dich doch einfach um die heutigen 'unrechtsstaaten' !!!
wer sich auf dem weg in den westen begibt wird eine menge ossi's kennen lernen !!!



Küchenbulle 79 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#513

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 06.04.2013 08:28
von SET800 | 3.090 Beiträge

Zitat von Häppchen im Beitrag #506
Wenn ein Staat es nötig hat seine Menschen einzusperren ist es mit dem nicht weit her.

Habt Ihr je einen gesehen der in eine Selbstschußanlage geraten ist. Aber da hingen ja sicher auch Schilder.




Hallo,

eine Ansicht. Die andere wird einleuchten wenn du siehst, dich erinnerst, was es bedeute wenn im Juli 1961 am Montag in der Klinik wieder Ärzte nicht zum Diesnt erscheinen, Mathmeatiklehrer "weg" waren oder leitende Anlagenfahrer der Chemie fehlten...

Die DDR war der einzige Staat dessen Bürger "automatisch" eine Weststaatsbürgerschaft hatten und ohne Asylgrund überwechseln konnten. Und das völlig ohne Sprachprobleme!

Und "feindseitig" wurde abgeworben, es war z.B. für Mathematiklehrer leichter von Leipzig an eine Schule in Donaueschingen zu kommen als von Minden ( Nordrheinwestfalen ) nach Donaueschingen, Baden-Württemberg. Länderübergreifende Lehrerehepaare merkten diese Probleme deutlich.


Zu den Sperrmitteln:
Wer so blöde ist es zu riskieren den sollte man nicht bedauern. Ich gehe davon aus daß JEDER DDR-Bürger wußte daß der unmittlebare Grenzbereich militärischer "Sicherheitsbereich" war. Dort einzudrigen ebenso blöd war wie bei der roten Armee über den Zaun zu Kampfbombern oder Nuklearwaffendepots zu wollen. Deren Einsatzregeln sahen wahrscheinlich KEINE Warnrufe oder -schüsse vor.
Beim echten Pilzesuchen im Harz oder der Rhön wurde bestimmt niemand versehentlich erschossen.



frank, Feliks D. und Damals87 haben sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 06.04.2013 08:40 | nach oben springen

#514

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 06.04.2013 09:39
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #513
Zitat von Häppchen im Beitrag #506
Wenn ein Staat es nötig hat seine Menschen einzusperren ist es mit dem nicht weit her.

Habt Ihr je einen gesehen der in eine Selbstschußanlage geraten ist. Aber da hingen ja sicher auch Schilder.




Hallo,

eine Ansicht. Die andere wird einleuchten wenn du siehst, dich erinnerst, was es bedeute wenn im Juli 1961 am Montag in der Klinik wieder Ärzte nicht zum Diesnt erscheinen, Mathmeatiklehrer "weg" waren oder leitende Anlagenfahrer der Chemie fehlten...

Die DDR war der einzige Staat dessen Bürger "automatisch" eine Weststaatsbürgerschaft hatten und ohne Asylgrund überwechseln konnten. Und das völlig ohne Sprachprobleme!

Und "feindseitig" wurde abgeworben, es war z.B. für Mathematiklehrer leichter von Leipzig an eine Schule in Donaueschingen zu kommen als von Minden ( Nordrheinwestfalen ) nach Donaueschingen, Baden-Württemberg. Länderübergreifende Lehrerehepaare merkten diese Probleme deutlich.


Zu den Sperrmitteln:
Wer so blöde ist es zu riskieren den sollte man nicht bedauern. Ich gehe davon aus daß JEDER DDR-Bürger wußte daß der unmittlebare Grenzbereich militärischer "Sicherheitsbereich" war. Dort einzudrigen ebenso blöd war wie bei der roten Armee über den Zaun zu Kampfbombern oder Nuklearwaffendepots zu wollen. Deren Einsatzregeln sahen wahrscheinlich KEINE Warnrufe oder -schüsse vor.
Beim echten Pilzesuchen im Harz oder der Rhön wurde bestimmt niemand versehentlich erschossen.




@set800 diesen "blöden" Text hast du bestimmt 1:1 dem"Neuen Deutschland" vom 14.August 1961 entnommen. So etwas kann ein denkender Mensch, der die DDR erlebt hat, nicht niederschreiben. Das kann nur aus der Propagandgiftküche jener Zeit kommen.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#515

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 06.04.2013 09:46
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #507
War es nicht Grenzwolf siehe dein; "Für die "offizielle" Aufgabe war es die falsche Zaunseite. Das ist auch ganz einfach zu begründen. Der "Klassenfeind BRD gleich Bundeswehr " als Gegner, offizieller Gegner hätte, um jetzt einmal den damaligen Sprachgebrauch der östlichen Militärs zu übernehmen erst in aufwendiger Pionierarbeit die 501-Anlage lahm legen müssen, um seiner Infanteriefusstruppe den Weg zu öffnen.

Und na klar, hunderte Panzer vorneweg und rumms durch den Zaun I, dann brauche ich keine Pioniere mehr, hätte sich die "Offiziell vorgeschobene Sicherheits-Variante vom Ostblock als Schutz vor einem Überraschungsangriff sowieso erledigt gehabt. Aber diese Variante wurde halt nicht angesprochen(vielleicht vom Westen als Argument, ne, hammse doch nicht gemacht)

Außerdem siehe M.Gartenschläger. Der Westen zog den Schwanz ein, weil, der hatte gar kein Interesse daran, seine beginnenden wirtschaftlichen sehr guten Beziehungen zum Ostblock zu gefährden. Dem wäre kein Gartenschläger und erst recht kein toter lieber gewesen als der ganze Rummel um die 501. Denn diese Anlage hatte deren Geheimdienst doch Hundertpro schon Jahre vorher aufgeklärt, da bedurfte es 1976 keinem wilden jungen Mann vom M.Gartenschläger um die Spezialtruppe des MfS herauszufordern.

Häppchen es ist deine Sache der damaligen Sicht und Erlebnisse. Übertrag das mal besser nicht auf Alle. Und kein, nicht Ein Zwischenfall im Grenzgebiet war für die daran Beteiligten leicht zu verkraften.Nur sollte besser nicht mit Argumente-Keule ...siehe "wer hier nicht mittrauert im Angesicht der Schreie der Verletzten ist automatisch raus oder im Unrecht" gearbeitet werden. Sowas stellt Leute ins Abseits, die es sinngemäß nicht so sehen wie Du.

Lebensläufer


@Lebensläufer
rot mark. glaubst du das wirklich ? für wie blöd hältst du denn die Forenmitglieder?


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#516

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 06.04.2013 10:03
von SET800 | 3.090 Beiträge

Zitat von Gert im Beitrag #514

@set800 diesen "blöden" Text hast du bestimmt 1:1 dem"Neuen Deutschland" vom 14.August 1961 entnommen. So etwas kann ein denkender Mensch, der die DDR erlebt hat, nicht niederschreiben. Das kann nur aus der Propagandgiftküche jener Zeit kommen.




Hallo,
Widerspruch, das Neue Deutschland damals schrieb NICHT Klartext, faselte von "antifaschistischen Schutzwall" usw. Die volkswirtschaftliche Notwendigkeit qualifizierte Staatsbürger der DDR im Land zu halten wurde übergangen. Das Thema wurde NICHT erörtert. Auch nicht die Lage im Wirtschaftskrieg, daß aufgrund der militärischen Einschätzung mit 200 - 230 Mio Menschen des COMECON die enorme Weideraufbaulesitung der verwüsteten westlichen UdSSR UND einen Militärapparat so stark wie die NATO zu finzieren war.

NATO ca. 1 MRD Menschen mit Japan, Taiwan und Südkrorea, das gibt mehr als 3-fache Rüstungslasten je Bürger für den COMECON, so wurde das im Neuen Deutschland NICHT offen beschrieben...

Ähnlich wie BildZeitung, auch das ND, Propagandagiftküche, keine realistischen Zusammenhänge erörtern.



Damals87 hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#517

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 06.04.2013 13:23
von Küchenbulle 79 | 533 Beiträge

Zitat von Zermatt im Beitrag #509
Zitat von Küchenbulle 79 im Beitrag #499
Das sogenannte Gebilde DDR kann man wirklich nicht mit dem heutigen deutschen Staat vergleichen.
Wir wussten,das vieles in der DDR unrecht war und hatten gehofft,das nach dem Mauerfall einiges besser wird.
Leider Gottes hat uns die Realität schnell eingeholt und wir mussten feststellen,das das Unrecht in dem heutigen deutschen Staat 10 mal höher liegt wie im Gebilde DDR.
Vom Regen in die Jauche


Sehr stark übertrieben...kann ich ich nicht nachvollziehen.


Ihr nicht,aber es gibt tausende die es nachvollziehen können.Selbst in den Altbundesländern.Und genauso viele gibt es,die dem Unrecht kräftig zu jubeln und nichts wahr haben wollen.Hoffen wir mal das nicht der Tag kommt,wo auch sie zum Opfer werden.


zuletzt bearbeitet 06.04.2013 13:26 | nach oben springen

#518

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 06.04.2013 13:36
von DoreHolm | 7.676 Beiträge

Zitat von Küchenbulle 79 im Beitrag #517
Zitat von Zermatt im Beitrag #509
Zitat von Küchenbulle 79 im Beitrag #499
Das sogenannte Gebilde DDR kann man wirklich nicht mit dem heutigen deutschen Staat vergleichen.
Wir wussten,das vieles in der DDR unrecht war und hatten gehofft,das nach dem Mauerfall einiges besser wird.
Leider Gottes hat uns die Realität schnell eingeholt und wir mussten feststellen,das das Unrecht in dem heutigen deutschen Staat 10 mal höher liegt wie im Gebilde DDR.
Vom Regen in die Jauche


Sehr stark übertrieben...kann ich ich nicht nachvollziehen.


Ihr nicht,aber es gibt tausende die es nachvollziehen können.Selbst in den Altbundesländern.Und genauso viele gibt es,die dem Unrecht kräftig zu jubeln und nichts wahr haben wollen.Hoffen wir mal das nicht der Tag kommt,wo auch sie zum Opfer werden.


Und wer ist dann dran schuld ? Natürlich die alten Stasi-Seilschaften, die Altkommunisten, die SED-Betonköpfe, die Einwanderer, die..... u.s.w., aber sicher doch nicht die die ökonomische Macht Habenden und ihre Interessenvertreter im Bundestag.



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#519

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 06.04.2013 13:57
von Küchenbulle 79 | 533 Beiträge

Zitat von DoreHolm im Beitrag #518
Zitat von Küchenbulle 79 im Beitrag #517
Zitat von Zermatt im Beitrag #509
Zitat von Küchenbulle 79 im Beitrag #499
Das sogenannte Gebilde DDR kann man wirklich nicht mit dem heutigen deutschen Staat vergleichen.
Wir wussten,das vieles in der DDR unrecht war und hatten gehofft,das nach dem Mauerfall einiges besser wird.
Leider Gottes hat uns die Realität schnell eingeholt und wir mussten feststellen,das das Unrecht in dem heutigen deutschen Staat 10 mal höher liegt wie im Gebilde DDR.
Vom Regen in die Jauche


Sehr stark übertrieben...kann ich ich nicht nachvollziehen.


Ihr nicht,aber es gibt tausende die es nachvollziehen können.Selbst in den Altbundesländern.Und genauso viele gibt es,die dem Unrecht kräftig zu jubeln und nichts wahr haben wollen.Hoffen wir mal das nicht der Tag kommt,wo auch sie zum Opfer werden.


Und wer ist dann dran schuld ? Natürlich die alten Stasi-Seilschaften, die Altkommunisten, die SED-Betonköpfe, die Einwanderer, die..... u.s.w., aber sicher doch nicht die die ökonomische Macht Habenden und ihre Interessenvertreter im Bundestag.


Das wird dir Gerd und seine Fraktion sicherlich noch deutlich erklären.


zuletzt bearbeitet 06.04.2013 13:58 | nach oben springen

#520

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 06.04.2013 14:07
von Küchenbulle 79 | 533 Beiträge

Zitat von SET800 im Beitrag #516
Zitat von Gert im Beitrag #514

@set800 diesen "blöden" Text hast du bestimmt 1:1 dem"Neuen Deutschland" vom 14.August 1961 entnommen. So etwas kann ein denkender Mensch, der die DDR erlebt hat, nicht niederschreiben. Das kann nur aus der Propagandgiftküche jener Zeit kommen.




Hallo,
Widerspruch, das Neue Deutschland damals schrieb NICHT Klartext, faselte von "antifaschistischen Schutzwall" usw. Die volkswirtschaftliche Notwendigkeit qualifizierte Staatsbürger der DDR im Land zu halten wurde übergangen. Das Thema wurde NICHT erörtert. Auch nicht die Lage im Wirtschaftskrieg, daß aufgrund der militärischen Einschätzung mit 200 - 230 Mio Menschen des COMECON die enorme Weideraufbaulesitung der verwüsteten westlichen UdSSR UND einen Militärapparat so stark wie die NATO zu finzieren war.

NATO ca. 1 MRD Menschen mit Japan, Taiwan und Südkrorea, das gibt mehr als 3-fache Rüstungslasten je Bürger für den COMECON, so wurde das im Neuen Deutschland NICHT offen beschrieben...

Ähnlich wie BildZeitung, auch das ND, Propagandagiftküche, keine realistischen Zusammenhänge erörtern.


aber ,aber, die Bildzeitung ist doch keine Giftküche.Sie verdummt nur mächtig und gehört zum Standardprogramm der Verblödung.


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