#461

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.03.2013 12:46
von schnatterinchen (gelöscht)
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Ich hab hier mal nen interessanten Link:

http://www.tagesspiegel.de/politik/gesch...ddr/991722.html


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#462

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.03.2013 14:04
von Barbara (gelöscht)
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Ich hatte ja bereits ganz oben mal etwas zu „Herstellung von Objektivität“ gesagt...



Ich glaube dass dem Begriff „Rechtstaatlichkeit“ neben dem formalen Aspekt (Vorhandensein einer „Verfassung“ und eines rechtlichen Regelwerks, auf die sich der Einzelne beziehen muss und kann) auch ein ideeller zugrunde liegt:
Die „nicht-formale“ Übereinkunft, bestimmte zivilisatorische Errungenschaften wie „Menschenrechte“, als Basis für das Leben in einem Gemeinwesen zu bestimmen. Ich habe zwar nicht die Verfassung der DDR gelesen, aber hier werden des Öfteren Paragraphen und Artikel daraus zitiert, deren Inhalte eindeutig „rechtstaatlich“ sind.
Ich glaube übrigens , dass das für alle Staaten, die derartig „verfasst“, sind, zutrifft (ein Phänomen der „Moderne“!), denn welcher Staat würde schon in seine Verfassung reinschreiben, Menschenrecht interessiert mich nicht....

Den ganzen sehr interessanten vorherigen Ausführungen möchte ich gerne noch als Gedanken hinzufügen:
die „Rechtstaatlichkeit“ in der Praxis misst sich daran, ob das durch den Staat verfasste „Recht“ gegen denselben justiziabel ist.
Wie das in der DDR war, können auch hier wieder nur ehem. DDR-Bürger beurteilen.

Ich habe diese Frage mal in dem Thread über die Haftbedingungen gestellt: konnte man gegen unwürdige Haftbedingungen klagen, habe leider darauf keine Antwort bekommen.
In einem anderen Thread las ich allerdings, (ich weiß jetzt leider das Beispiel nicht mehr), dass jemand erfolgreich gegen Staat/Behörde geklagt hat.

Der Begriff „Unrechtstaat“ muss einfach raus aus der Diskussion, er ist rein propagandistisch.

Und je mehr ich mich damit beschäftigt habe, umso mehr ärgere ich mich, dass er medial so präsent ist, weil er "unserem Zusammenwachsen" enorm schadet


(Falls das alles oben schonmal gesagt wurde, ignoriert meinen Beitrag einfach.)


matloh, Mike59 und werner haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#463

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.03.2013 19:05
von ddr-bürger (gelöscht)
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Leider drehen wir uns hier im Kreis...., ich werde mich hier erst einmal "ausklinken".

Es gab viele faire und Interessante Beiträge, aber auch leider Beiträge unter der "Grasnarbe".

Zitat:
"Gewisse Kreise haben übrigens ein Intresse daran, Nutzen aus einer "Verklärung" der Zustände zu ziehen und so Geschichtsklitterung zu betreiben. Schlimm genug, das die Naziherrschaft in diesem Land nie richtig aufgarbeitet wurde. Sollten wir diesen Fehler ein zweitesmal machen? Ich weiß, es tut weh...........
Gruß Schuddel"

Die NS- Zeit mit der DDR Zeit auf diese Art zu vergleichen ist einfach unter der "Grasnarbe", mich auf solchem Niveau weiter zu beteiligen, da ist mir meine Zeit zu schade.


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#464

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.03.2013 19:28
von Schuddelkind | 3.511 Beiträge

Zitat von ddr-bürger im Beitrag #463
Leider drehen wir uns hier im Kreis...., ich werde mich hier erst einmal "ausklinken".

Es gab viele faire und Interessante Beiträge, aber auch leider Beiträge unter der "Grasnarbe".

Zitat:
"Gewisse Kreise haben übrigens ein Intresse daran, Nutzen aus einer "Verklärung" der Zustände zu ziehen und so Geschichtsklitterung zu betreiben. Schlimm genug, das die Naziherrschaft in diesem Land nie richtig aufgarbeitet wurde. Sollten wir diesen Fehler ein zweitesmal machen? Ich weiß, es tut weh...........
Gruß Schuddel"

Die NS- Zeit mit der DDR Zeit auf diese Art zu vergleichen ist einfach unter der "Grasnarbe", mich auf solchem Niveau weiter zu beteiligen, da ist mir meine Zeit zu schade.


Hallo DDR-Bürger, nur ein kleines Statment. Ich habe nicht die DDR-Zeit mit der NS-Zeit verglichen. Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass in Deutschland schon mal eine Geschichtsepoche falsch bzw. gar nicht aufgearbeitet wurde. Und dass es klug wäre, diesen Fehler nicht nochmal zu wiederholen. Sorry, wenn das falsch rüberkam.


Intellektuelle spielen Telecaster
utkieker hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#465

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.03.2013 23:49
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #455
Noch ein Wort zu dem Stern Artikel über Frau Merkel. dieser Artikel, war ein sogenannter "Korrekturartikel oder "Balanceartikel" im Hochglanzjournal nachdem die Tagespresse parallel folgendes meldete:

"Merkel: DDR war ein Unrechtsstaat " http://www.faz.net/themenarchiv/2.1278/2...at-1802764.html

"Kanzlerin Merkel rechnet mit DDR als "Unrechtsstaat" ab" http://www.welt.de/welt_print/article370...tsstaat-ab.html

Ein Schlem der böses dabei denkt...

LG von der grenzgaengerin


ja , frau merkel ! 'wessen brot ich ess dessen lied ich pfeif' !!!



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#466

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.03.2013 23:51
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von ddr-bürger im Beitrag #463

...ich werde mich hier erst einmal "ausklinken".



Hallo ddr - bürger,

ich fände es schade, zumal Dein Beitrag bei mir die Erinnerung an einen Workshop ausgelöst hat: "Kultur und Konflikt". Ich habe in meinen Unterlagen und Dateien gekramt bis ich endlich fündig wurde:

"Erinnerungskonflikte und Versöhnungsarbeit"

"Vergangenheitsbewältigung ist kein auf kurzfristigen Erfolg angelegtes politisches Projekt. Versöhnung und Wiedergutmachung können sich über Jahrzehnte hinziehen."

"Die Auseinandersetzung mit vergangenen Gewaltkonflikten – wann immer und mit welchen Mitteln sie betrieben wird - hat drei wesentliche Aufgaben zu erfüllen. Dies sind:
- Versöhnung und - wo es möglich ist - Vergebung
- Wiedergutmachung und Bestrafung
- Erinnerung und Geschichtsschreibung"

Folgende Thesen wurden bei dem Workshop aufgestellt:

• Erinnerungen und Geschichtsbilder können Gesellschaften einen, aber auch spalten.
• Die Aufarbeitung von Konflikt- und Gewalterfahrungen ist eine höchst voraussetzungsvolle Bedingung gesamtgesellschaftlicher Identitätsentwicklung und
politischer Gemeinschaftsbildung.
• Existieren statt einer Erinnerungsgemeinschaft mehrere partikulare Gemeinschaften, können desintegrative Kräfte entstehen.
• Wenn die soziale und kulturelle Bildung von Erinnerungsgemeinschaften in einem offenen und freien Erinnerungsdiskurs nicht gelingt, wird Geschichte zum Politikum

https://doc-04-08-docsviewer.googleuserc...6k1ofivhv6jh1ul

Zugegeben sehr viel Theorie. Manchmal lohnt es sich über den "Tellerrand" Deutschland zu blicken. Siehe link.

Stellt sich jetzt nur die Frage: Was haben wir seit der Wende geschafft? Was erwarten wie vom Staat Deutschland in bezug auf die Vergangenheitspolitik? Und wo stehe ich mit meiner Geschichte?

LG von der grenzgaengerin


Schuddelkind hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.03.2013 00:01 | nach oben springen

#467

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.03.2013 00:06
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Den fand ich gut Grenzgängerin siehe im Vortext " Vergangenheitsbewältigung ist kein auf kurzfristigen Erfolg angelegtes politisches Projekt. Versöhnung und Wiedergutmachung können sich über Jahrzehnte hinziehen."

Naja, es sind ja erst dreiundzwanzig Jahre vergangen, da hammer ja noch bissel Zeit so denke ich doch ohne hier lästern zu wollen. Und auch noch Zeit für paar Workshops oder wie heißen die Dinger gleich auf Ostdeutsch? Und ddr-bürger, bleib mal besser hier.

Lebensläufer


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#468

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.03.2013 00:11
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von Lebensläufer im Beitrag #467

Den fand ich gut Grenzgängerin siehe im Vortext " Vergangenheitsbewältigung ist kein auf kurzfristigen Erfolg angelegtes politisches Projekt. Versöhnung und Wiedergutmachung können sich über Jahrzehnte hinziehen."



Hallo lebensläufer,

Und wie lange ist 1945 her und man findet keine Ruhe mit der Spaltung Deutschlands?

LG von der grenzgaengerin

PS Trink morgen auf der Buchmesse ein Bier für mich mit. Ich bezahle dann im Oktober


zuletzt bearbeitet 17.03.2013 00:16 | nach oben springen

#469

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.03.2013 00:13
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von SET800 im Beitrag #205
Hallo,
der Artikel lässt etwas entschveidenes weg. War das eine ausschließliche Todesschußprämie oder eine Prämie für
Grenzübertrittsverhinderung, daher gab es auch eine Belohnung für Festnahmen in gleicher oder gar größerer Höhe?


Wie war es denn bei den DDR-Grenzorganen, wurde etwa ein Todesschuß höher belobigt als eine unblutige Festnahme
dicht am Zaun? Ich hörte davon noch nichts. Ich gehe aber davon aus daß ein Toter mit dem bürokratischen Ablauf samt
Berichtanfertigung unabhängig von jeder ethischen Bewertung deutlich "lästiger" für die Grenzer war.


Gruß
Wie recht du doch hast,da hätten die "Organe" für die Familien,oder deren Angehörige wieder Dokumente frisieren müssen und so manches Märchen neu erfunden......


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#470

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.03.2013 00:23
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #237
Hallo Feliks D.,

ich bin enttäuscht von Deiner Argumentation.

Ich erinnere nur an die Nationale Front. Ich muss das wohl kaum detaillierter ausführen.

Ich hätte lieber was von der Diktatur des Proletariats gelesen. Das wäre eine gute Diskussionsgrundlage.

LG von der grenzgaengerin



http://museum.zib.de/sgml_internet/sgml....&fld_0=p0017215


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#471

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.03.2013 00:26
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Verdammt da war ich doch schon Grenzgängerin, auf der Buchmesse und zwar Heute. Hätte ich das gewusst mit dem Bier, das schöne Geld. Ein paar Wiener und ein kleines Bier so 6,-Euronen. Aber naja, trifft ja keinen armen Mann...zumindest nicht arm an durch den Alltag Lebensgelaufenem.

Nu unterschreib ich aber nicht nochmal extra

Einen guten Morgen allen ins Forum. Normalerweise Beginn meiner Frühschicht....nur Sonntags nicht, hab ich ein Glück.


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#472

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.03.2013 00:27
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #461
Ich hab hier mal nen interessanten Link:

http://www.tagesspiegel.de/politik/gesch...ddr/991722.html

zitat : ' Die DDR war kein Staat, der sich seiner Gegner durch massenhafte Hinrichtungen entledigte wie etwa Nazideutschland.' !!!

nun diese vergleiche direkt oder indirekt sind ja auch hier nicht's neues !!! habe gestern im radio eines norddeutschen senders sowas aufgeschnappt wie : 'geheime staatspolizei der ddr' !!! woher weht der wind denn da ?? für mich ein dummes 'geschnatter' !!!



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#473

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.03.2013 00:36
von Moskwitschka (gelöscht)
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Zitat von frank im Beitrag #472
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #461
Ich hab hier mal nen interessanten Link:

http://www.tagesspiegel.de/politik/gesch...ddr/991722.html

zitat : ' Die DDR war kein Staat, der sich seiner Gegner durch massenhafte Hinrichtungen entledigte wie etwa Nazideutschland.' !!!

nun diese vergleiche direkt oder indirekt sind ja auch hier nicht's neues !!! habe gestern im radio eines norddeutschen senders sowas aufgeschnappt wie : 'geheime staatspolizei der ddr' !!! woher weht der wind denn da ?? für mich ein dummes 'geschnatter' !!!


Ich gebe den Dunkelroten selten recht. Aber die "Geheime Staatspolizei der DDR" war so geheim wie die nächste Bananenlieferung von OGS bei meinem Gemüsehändler um die Ecke...

Aber Spaß beiseite. Ich habe diesen Begriff vor kurzem schon mal gelesen, im Zusammenhang mit Gysi und seiner RA-Tätigkeit in der DDR.

"Verbindung zur SED-Geheimpolizei" http://www.zeit.de/politik/deutschland/2...=25#cid-2613514

LG von der grenzgaengerin


frank hat sich für diesen Beitrag bedankt
zuletzt bearbeitet 17.03.2013 00:38 | nach oben springen

#474

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.03.2013 00:37
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Lebensläufer im Beitrag #274
Mal ehrlich Schnatterinchen, was sollte das den bringen mit der Wählerei in der DDR? Das war doch klar wie Klossbrühe, das die SED niemals von einer anderen Blockpartei abgelöst, gar übertrumpft worden wäre? Also wer so in der Denke rangeht, hat einfach die DDR nicht verstanden, halt diesen diktatorischen Anspruch der Arbeiterklasse mit seinem Machtorgan, der SED-Partei.

Leute, Leute...wenn ich sowas lese "Freie Wahlen, überhaupt Wahlen und solcher Quatsch", das war doch logisch bis einzementiert mit bestem Ossizement, das man nie eine SED vom Sockel stoßen konnte, das war sozusagen ein ungeschriebenes Gesetz und nichts anderes. Zu was dann hier die ganze Aufregung zumal im Nachhinein?

So wie die Grenze (Grüne Grenze und Berliner Mauer) eine Art ungeschriebenes Gesetz war siehe der Volksmund wusste ganz genau(Voraussetzung bissel ich war einigermaßen helle in der Birne) , wenn ich da hingehe bekomme ich entweder ne Kugel in den Hintern oder überlebe das nicht oder mit viel Glück könnte es auch klappen, die Seite zu wechseln. So einfach war das in der DDR....mit den ungeschriebenen Gesetzen, dem zwischen den Zeilen lesen.

Lebensläufer
Du machst es dir auch oft sehr einfach LL,nicht nur beim schreiben,.......ist doch noch gar nicht 18:00 gewesen !


zuletzt bearbeitet 17.03.2013 00:37 | nach oben springen

#475

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.03.2013 01:00
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von schnatterinchen im Beitrag #461
Ich hab hier mal nen interessanten Link:

http://www.tagesspiegel.de/politik/gesch...ddr/991722.html

Die Urteile trafen nicht unbedingt Oppositionelle, sondern gerade jene, die funktionieren sollten, seien sie nun Eisenbahner, Bauern, die sich der Kollektivierung widersetzten und ihren Hof anzündeten, Kneipenschläger, die sich versehentlich an einem Parteimitglied vergriffen oder Stasileute wie Teske.

du , identiffizierst dich mit diesem , 'bereit', gestellten beitrag ? interresant wäre es doch wer heute noch die todesstrafe als letzte maaßnahme eines 'rechtsstaates' befürwortet !!! jetzt ist zum beispiel bekannt geworden das eine frau nach 22 jahren in der todeszelle mit 'probeliegen' frei gesprochen wurde !!! na gott sei dank sag ich mal !!! nicht auszudenken was das auslösen würde hätte das in der ddr gegeben !!! war aber nur die usa !!!



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#476

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.03.2013 04:22
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von matloh im Beitrag #450
Zitat von Ari@D187 im Beitrag #449
Unrechtsstaat...evtl. ein anderer Denkansatz:

Mit welchem Recht existieren heute Staaten auf bestimmten, abgegrenzten Territorien? Wer bzw. welche Macht bestimmt denn, das dies rechtens ist und ist diese Macht rechtens und dazu legitimiert?

Ari

PS: Muß los, sonst würde ich genauer erklären, wie ich das meine.


Die UNO.

ps: das hat jetzt aber gar nichts mehr mit dem Thema zu tun, oder bin ich nur zu engstirnig?



oder warum verleugnet man seine wahre idendität ! stimmt dein 'profil' oder bist du noch immer im regiment der 3.nasenbohrer !!!
fals ja, kann man wohl deine beiträge nicht sehr ernst nehmen !!! kann ja sein das man einen grund hat etwas zu verschweigen ....??
ich für meinen teil habe dies nicht , obwohl ich einer der größten 'verbrecherorganisation' der nachkriegsgeschichte angehöhrt haben soll !!!
wer bist du herr *** !!! wenn ich dich ernst nehmen soll trotz aller symphatie hier aus dem forum dann zeig 'eier' und rede tachles und die wahrheit im profil !!!!


Edit durch Admin Raiman2: Wenn Forenteilnehmer ihren Namen nicht explizit im Profil veröffentlicht haben, darf dieser auch nicht in Beiträge verwendet werden. Soviel Schutz der Identität muss sein - keine Klarnamen!



zuletzt bearbeitet 17.03.2013 11:52 | nach oben springen

#477

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.03.2013 07:39
von Eisenacher | 2.069 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #467
Den fand ich gut Grenzgängerin siehe im Vortext " Vergangenheitsbewältigung ist kein auf kurzfristigen Erfolg angelegtes politisches Projekt. Versöhnung und Wiedergutmachung können sich über Jahrzehnte hinziehen."

Naja, es sind ja erst dreiundzwanzig Jahre vergangen, da hammer ja noch bissel Zeit so denke ich doch ohne hier lästern zu wollen. Und auch noch Zeit für paar Workshops oder wie heißen die Dinger gleich auf Ostdeutsch? Und ddr-bürger, bleib mal besser hier.

Lebensläufer




Man könnte ja auch von Israel lernen und ein SED-Erbopfergesetz beschließen. Dann könnte man das mit der Versöhnung und Wiedergutmachung auf Jahrhunderte hinauszögern. Die Kinder ,Enkel und Urenkel erben einfach die Opferrolle und so könnte man den Ewigkeitsopferstatus erreichen.
So wie bei den Katholen die Erbsünde.
Freue mich schon darauf, wenn der letzte Mauerschütze mit 102Jahren auf der Bahre in den Gerichtssaal geschoben wird. Das hilft bestimmt bei der Versöhnung. Wer aufarbeitet, dem wird es nie langweilig werden und gleichzeitig könnten tausende Arbeitsplätze auf Dauer gesichert werden.

Von Israel lernen, heißt Siegen lernen


Lebensläufer und DoreHolm haben sich für diesen Beitrag bedankt
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#478

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.03.2013 08:25
von Lebensläufer | 1.235 Beiträge

Warum ek40 habe ich nur immer den dummen Verdacht, hier von Manchem in eine bestimmte Ecke abgeschoben, sagen wir die Alkiecke abgeschoben zu werden siehe dein...."Du machst es dir auch oft sehr einfach LL,nicht nur beim schreiben,.......ist doch noch gar nicht 18:00 gewesen !"
Stell ich dich irgendwie als bissel beschränkt hin oder gar als Stänkerer oder Sonstwas oder Wie oder Was?

Nein, das mache ich nicht, ich läster zwar ab und an mal humorvoll ironisch über Themen oder Leutchen aber denke doch, ich bleibe da einigermaßen im Rahmen des Erträglichen.

Ich bin da aufgewachsen, in dieser DDR, du doch auch Oder? Und wenn ich da schreibe im Vortext, das die SED den absoluten Machtanspruch hatte, dann ist das, was das doch überhaupt nicht verkehrt? Oder warst du noch zu jung damals, um das nicht zu begreifen. Diese SED-Partei ließ einfach keinen Anderen neben sich übergroß werden, das Der Sie gar noch in der Führung übertrumpfen könnte. Ja, so einfach war das in dieser DDR und nicht anders.
Und ja, es ist dein gutes Recht, dies vollkommen anders zu sehen....oder eben völlig anders erlebt zu haben.

Lebensläufer

Einen guten Sonntag allen ins Forum


Grenzverletzerin hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#479

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.03.2013 08:57
von DoreHolm | 7.692 Beiträge

Zitat von Lebensläufer im Beitrag #478
Warum ek40 habe ich nur immer den dummen Verdacht, hier von Manchem in eine bestimmte Ecke abgeschoben, sagen wir die Alkiecke abgeschoben zu werden siehe dein...."Du machst es dir auch oft sehr einfach LL,nicht nur beim schreiben,.......ist doch noch gar nicht 18:00 gewesen !"
Stell ich dich irgendwie als bissel beschränkt hin oder gar als Stänkerer oder Sonstwas oder Wie oder Was?

Nein, das mache ich nicht, ich läster zwar ab und an mal humorvoll ironisch über Themen oder Leutchen aber denke doch, ich bleibe da einigermaßen im Rahmen des Erträglichen.

Ich bin da aufgewachsen, in dieser DDR, du doch auch Oder? Und wenn ich da schreibe im Vortext, das die SED den absoluten Machtanspruch hatte, dann ist das, was das doch überhaupt nicht verkehrt? Oder warst du noch zu jung damals, um das nicht zu begreifen. Diese SED-Partei ließ einfach keinen Anderen neben sich übergroß werden, das Der Sie gar noch in der Führung übertrumpfen könnte. Ja, so einfach war das in dieser DDR und nicht anders.
Und ja, es ist dein gutes Recht, dies vollkommen anders zu sehen....oder eben völlig anders erlebt zu haben.

Lebensläufer

Einen guten Sonntag allen ins Forum



Funktioniert aber nur so lange, wie es die Masse der Bevölkerung mitmacht, dieses Spielchen. Und die hat es so lange mitgemacht, so lange es ihr noch relativ gut ging, rundum versorgt, ihre privaten Nieschen, Autochen, zu Essen und zu Trinken mehr als genug, mal nach Bulgarien fahren, billiger FDGB-Ferienplatz, keine sehr Reichen auf die man neidisch sein könnte u.s.w. Da ist es wie in der Alt-BRD: So lange es aufwärts ging und, wenn überhaupt, auf sehr hohem Niveau gejammert werden konnte, hat eine Linke keine Chance. Die bringt doch nur Unruhe in´s bürgerliche Heim.
Im Zusammenhang der Wahl-Definition in der DDR (freie oder unfreie Wahlen) hatten wir es schon mal. Ich glaube, auch eine SED mit ihrem Führungsanspruch hätte ein enormes, ich würde sagen unlösbares Problem gehabt, wenn die Wahlentscheidungen der Bürger so wie nach der Wende waren. Da hätte sie argumentieren können wie sie wollte, die 80% gegenstimmen wären nicht vom Tisch zu wischen gewesen und die Wahlsieger hätten ihre neu gewonnene Macht sehr wohl in Forderungen und Beschlussfassungen umgesetzt, an die vorher nicht im Traum zu denken gewesen wäre. Vor Gorbatschow wäre dieses"Problem" dann möglicherweise wie in PL, CZ oder H gelöst worden, aber mit welchen ideologischen Folgen ?



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#480

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 17.03.2013 10:57
von Schuddelkind | 3.511 Beiträge

Zitat von grenzgaengerin im Beitrag #473
Zitat von frank im Beitrag #472
Zitat von schnatterinchen im Beitrag #461
Ich hab hier mal nen interessanten Link:

http://www.tagesspiegel.de/politik/gesch...ddr/991722.html

zitat : ' Die DDR war kein Staat, der sich seiner Gegner durch massenhafte Hinrichtungen entledigte wie etwa Nazideutschland.' !!!

nun diese vergleiche direkt oder indirekt sind ja auch hier nicht's neues !!! habe gestern im radio eines norddeutschen senders sowas aufgeschnappt wie : 'geheime staatspolizei der ddr' !!! woher weht der wind denn da ?? für mich ein dummes 'geschnatter' !!!


Ich gebe den Dunkelroten selten recht. Aber die "Geheime Staatspolizei der DDR" war so geheim wie die nächste Bananenlieferung von OGS bei meinem Gemüsehändler um die Ecke...

Aber Spaß beiseite. Ich habe diesen Begriff vor kurzem schon mal gelesen, im Zusammenhang mit Gysi und seiner RA-Tätigkeit in der DDR.

"Verbindung zur SED-Geheimpolizei" http://www.zeit.de/politik/deutschland/2...=25#cid-2613514

LG von der grenzgaengerin



Wozu die Aufregung? Die Gestapo war die politische Polizei in der NS-Zeit. Gibt es die heute noch? JA! Nur heißt sie heute Verfassungsschutz! Und? Werden da die gleichen Ziele verfolgt wie damals?


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