#21

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 13.04.2012 20:43
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Na ja..die Kollegen aus der ehemaligen DDR die in meiner Firma arbeiten sind nicht gerade traurig das es diesen Staat nicht mehr gibt.
Auch eine Meinung.



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#22

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 13.04.2012 20:54
von Zaunkönig | 624 Beiträge

@ 94 Danke für den Text zum nicht funkenden Link.
Peter


März 1959 bis Mai 1962 an der Grenze in Berlin vom Norden bis an die Stresemannstraße
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#23

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 14.04.2012 00:31
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat von Zermatt
Na ja..die Kollegen aus der ehemaligen DDR die in meiner Firma arbeiten sind nicht gerade traurig das es diesen Staat nicht mehr gibt.
Auch eine Meinung.



Aber sind sie deshalb der Meinung sie haben einen großen Teil ihres Lebens in einem Unrechtsstaat verbracht und meinst Du Sie berichten vor anderen Kollegen immer ganz die Wahrheit, und würden es euch auf die Nase binden wenn sie traurig darüber wären?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 14.04.2012 00:32 | nach oben springen

#24

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 14.04.2012 01:11
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von damals wars
Jetzt wird uns gleich der DDR- Spezialist erklären, das das größte Unrecht in der DDR das Recht auf Arbeit und das Recht auf kostenlose Bildung war.
Davon sind wir ja Gott sein Dank "Befreit" .






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#25

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 14.04.2012 09:49
von exgakl | 7.238 Beiträge

Zitat von damals wars
Jetzt wird uns gleich der DDR- Spezialist erklären, das das größte Unrecht in der DDR das Recht auf Arbeit und das Recht auf kostenlose Bildung war.

Davon sind wir ja Gott sein Dank "Befreit" .



manche Kerzen auf einer Geburtstagstorte flackern eben nicht ganz so hell......


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#26

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 14.04.2012 09:56
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Wie heist es so schön: "Vertraue nur der Statistik die du selbst gefälscht hast".


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#27

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 14.04.2012 10:20
von damals wars | 12.215 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62
Wie heist es so schön: "Vertraue nur der Statistik die du selbst gefälscht hast".



Es war aber eine Umfrage!


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#28

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 14.04.2012 10:22
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von damals wars

Zitat von Grenzwolf62
Wie heist es so schön: "Vertraue nur der Statistik die du selbst gefälscht hast".



Es war aber eine Umfrage!




Wenn Prozentmengen ermittelt werden wird eine Umfrage zur statistischen Erhebung.


zuletzt bearbeitet 14.04.2012 10:30 | nach oben springen

#29

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 14.04.2012 13:17
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Angelo
Auch mehr als 20 Jahre nach dem Fall der Mauer urteilen Westdeutsche und Ostdeutsche einer Emnid-Umfage zufolge völlig unterschiedlich über die DDR-Vergangenheit.Während 72 Prozent der Westdeutschen die DDR für einen Unrechtsstaat halten, sehen das nur 42 Prozent der Ostdeutschen so, teilte die Redaktion der evangelischen Fernseh-Talkshow „Tacheles“ am Donnerstag in Hannover mit.

weiterlesen
http://www.welt.de/politik/deutschland/a...echtsstaat.html



Man kann ja als Indikator für die Bewertung der beiden deutschen Rechtsstaaten auch die Anzahl der Zugriffe der Bürger auf die Hilfe von Juristen u.U. auch die Polizei werten.
Anwälte und Polizisten sind ja gewissermaßen die Ärzte des Rechtsstaates und die hatten nach meiner Wahrnehmung in der DDR weniger zu tun als heute.
Gemessen daran, wie häufig ich selbst seit der Wende mit Juristen zu tun hatte, ohne irgendwas ausgefressen zu haben, könnte ich stark daran zweifeln, daß dieser Staat gerechter organisiert ist als die DDR.
Der Arbeiter- und Bauern- Staat hatte zumindest höhere Selbstheilungskräfte als dieser hier, wo Berufskläger wie zuletzt im Falle Q- Cells, ganze Firmen zu Fall bringen eine echte Plage sind und sich zu einer rücksichtslosen Wirtschaftsmacht mit irrationalen Argumentierungslinien entwickelt haben.
Wenn Rechtssprechung so aussieht, daß die möglichst clevere Auslegung bestimmter Paragrafen Außenstehenden, die von so etwas recht gut leben, einen geldwerten Vorteil verschafft so ist das vom Effekt her der gleiche Schaden wie der Rechtsstaat von Hilde Benjamin.
In einem wie im anderen Falle war bzw. ist es Rechtssprechung an der Gerechtigkeit vorbei, eben Mittel zum Zweck, wobei die damalige Justizministerin eigentlich immer mit echten Kriminellen und überführten Verrätern zu tun hatte und die Strafen an sich das eigentliche Verbrechen waren.
Spione zum Tode zu verurteilen ist eben Unrecht, der Preis stand aber dran und jeder, der so etwas anfing wußte was darauf steht, gleichwohl bleibt es Unrecht an Minderheiten, zu denen die meisten von uns nicht gehören.
Der Unterschied zu früher ist jedoch, daß man früher recht lange überlegen konnte, ob man es riskiert eine Straftat zu begehen, während heute schon ein Klick einen Prozeß und hunderte Euro kosten kann.
Der Rechtsstaat DDR war für jeden sichtbar und alle Märchen dahingehend, daß man bei einer möglicherweise riskanten Äußerung im Kneipengespräch im Gefängnis landen konnte, haben sich immer wieder als unzutreffend erwiesen, sofern die betreffende Person keine weiteren Leichen im Keller hatte.



zuletzt bearbeitet 14.04.2012 14:20 | nach oben springen

#30

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 14.04.2012 13:29
von Pit 59 | 10.164 Beiträge
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#31

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 14.04.2012 22:28
von DoreHolm | 7.710 Beiträge

Abgesehen davon, daß es keine Definition des Begriffes "Unrechtsstaat" gibt, kommt mir die Galle hoch, wenn ich Leute vom Unrechtsstaat DDR schwadronieren höre. Sicher war das in den 50ern eher so, daß auch Rechtsbeugung in der Justiz geschah, was mit den Berufsverboten in der alten BRD in gewisser Weise vergleichbar war. Meine persönliche Erfahrung ist, daß es in der DDR wesentlich einfacher war, Gesetze zu verstehn und deren Auslegung zu durchschauen. Es gab kein solches Herr von Juristen, die daran interessiert sind, die Gesetze für die Normalos möglichst undurchschaubar zu formulieren (ebenfalls die Steuerberater). Der Staat ist u.a. auch dazu da, seine Bürger vor Krininellen und Halsabschneidern zu beschützen. Aber was geschieht ? Vertrauenselige und ältere Menschen werden über den Tisch gezogen, um ihr Erspartes gebracht und der Staat ist nicht oder erst nach sehr langer Zeit, wenn es zum Politikum wird, hier etwas zu unternehmen. Pleitiers lassen ihre Gläubiger und Kunden auf ihren Außenständen sitzen, gründen eine neue Firma und machen so weiter. Buchstaben des Gesetzestextes, der nicht gottgegeben, sondern von Fachleuten ausgearbeitet und Politikern beschlossen wurde, gehen vor Moral. Und wie schon von Anderen hier geschrieben, reichen heute Kleinigkeiten, um in die Mühlen der Justiz zu geraten und nicht sicher zu sein, daß man auch Recht bekommt, wenn man nach menschlichem Ermessen im Recht ist. Abgesehen von den ganzen Ungerechtigkeiten in der Entlohnung von Arbeitnehmern. Ich weiß jetzt, wie ich die Werbebotschaft der Arag zu DDR-Zeiten im Westfernsehen zu werten habe, die da etwa lautete: Recht haben ! Aber Recht bekommen ? Wenn schon von Unrechtsstaat gesprochen wird, dann hat sich dieses sog. Unrecht in der jetzigen BRD lediglich auf andere Gebiete verlagert. Diese Einschätzung wird wohl für die meisten Westdeutschen nicht nachvollziehbar sein, aber die heute über 40-jährigen können zum großen Teil ein Lied davon singen. Diese Altersgruppe hat den den Kenntnisvorteil, daß sie vergleichen können und nicht nachschwätzen, was ihnen die meisten Medien oder ein paar Vorzeige-Bürgerrechtler weismachen wollen.



Havelente hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#32

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 14.04.2012 23:04
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von DoreHolm
Abgesehen davon, daß es keine Definition des Begriffes "Unrechtsstaat" gibt, kommt mir die Galle hoch, wenn ich Leute vom Unrechtsstaat DDR schwadronieren höre. Sicher war das in den 50ern eher so, daß auch Rechtsbeugung in der Justiz geschah, was mit den Berufsverboten in der alten BRD in gewisser Weise vergleichbar war. Meine persönliche Erfahrung ist, daß es in der DDR wesentlich einfacher war, Gesetze zu verstehn und deren Auslegung zu durchschauen. Es gab kein solches Herr von Juristen, die daran interessiert sind, die Gesetze für die Normalos möglichst undurchschaubar zu formulieren (ebenfalls die Steuerberater). Der Staat ist u.a. auch dazu da, seine Bürger vor Krininellen und Halsabschneidern zu beschützen. Aber was geschieht ? Vertrauenselige und ältere Menschen werden über den Tisch gezogen, um ihr Erspartes gebracht und der Staat ist nicht oder erst nach sehr langer Zeit, wenn es zum Politikum wird, hier etwas zu unternehmen. Pleitiers lassen ihre Gläubiger und Kunden auf ihren Außenständen sitzen, gründen eine neue Firma und machen so weiter. Buchstaben des Gesetzestextes, der nicht gottgegeben, sondern von Fachleuten ausgearbeitet und Politikern beschlossen wurde, gehen vor Moral. Und wie schon von Anderen hier geschrieben, reichen heute Kleinigkeiten, um in die Mühlen der Justiz zu geraten und nicht sicher zu sein, daß man auch Recht bekommt, wenn man nach menschlichem Ermessen im Recht ist. Abgesehen von den ganzen Ungerechtigkeiten in der Entlohnung von Arbeitnehmern. Ich weiß jetzt, wie ich die Werbebotschaft der Arag zu DDR-Zeiten im Westfernsehen zu werten habe, die da etwa lautete: Recht haben ! Aber Recht bekommen ? Wenn schon von Unrechtsstaat gesprochen wird, dann hat sich dieses sog. Unrecht in der jetzigen BRD lediglich auf andere Gebiete verlagert. Diese Einschätzung wird wohl für die meisten Westdeutschen nicht nachvollziehbar sein, aber die heute über 40-jährigen können zum großen Teil ein Lied davon singen. Diese Altersgruppe hat den den Kenntnisvorteil, daß sie vergleichen können und nicht nachschwätzen, was ihnen die meisten Medien oder ein paar Vorzeige-Bürgerrechtler weismachen wollen.



Im Prinzip ist mit dieser flächendeckenden Advokaten- ABM schon die Demokratie in Frage gestellt.
Wenn man sich im Geschäftsleben schon damit arrangiert, daß der Clevere besser da steht als der fachlich bessere und seriösere Konkurrent, so ist das schon bedenklich, wenn nun aber sogar Prozeßaufkäufer irgendwelchen Habenichtsen, die ihr Recht aus finanziellen Gründen nicht mehr einklagen können den Fall abkaufen dürfen, so ist hier eine Grenze überschritten, die den Rechtsstaat heraus fordert.
Man kann tatsächlich in solche Fonds, die das thematisieren als Geldanleger einsteigen und von diesem Irrsinn profitieren.
So etwas konstatieren zu müssen ist schon pervers ohne Ende, da brauche ich die betrogene Omi an der Haustür gar nicht mehr.
Und wenn Ministerin Schnarre weiter schnarcht, haben wir bald schon den nächsten Sektor nach der Finanzwirtschaft, der sich verselbstständigt.

Ich habe mich in der DDR wesentlich sicherer davor gefühlt, zu Unrecht verurteilt zu werden, Probleme haben damals nur Leute bekommen, die auf Kosten anderer leben wollten, denen ist man schon in einer sehr frühen Phase auf den Pelz gerückt.
Viele dieser vermeintlich in der DDR beschädigten Kandidaten waren möglicherweise an einer parasitären Lebensweise interessiert und haben die Verhinderung dieses Geschäftsmodells, seien es nun Autoschieber oder Schweinefutterdiebe als Eingriff in ihre Freiheit ausgelegt und so war die DDR nun mal so konzipiert, daß jeder an der Wertschöpfung teilzunehmen hatte und gemäß seines Anteils auch am Ertrag beteiligt wurde.

Natürlich wäre ein Unternehmertum auch im Honeckerstaat hilfreich gewesen, aber vielleicht haben die Genossen solche Auswüchse wie wir sie jetzt haben auch geahnt und daher alles blockiert in diese Richtung, man weiß das nicht.
Wieso gähnt Pit eigentlich ?



zuletzt bearbeitet 15.04.2012 00:03 | nach oben springen

#33

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 14.04.2012 23:17
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Nachdenken ermüdet ihn, wo sinnfreies konsumieren doch so einfach und bequem ist.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#34

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.04.2012 10:47
von 94 | 10.792 Beiträge

Vielleicht hat sich Pit ja auch nur bei der Auswahl des Schleimies vertan? Gleich daneben iss ja oder . Na Beiträge nur aus einem Grinseball bestehend hamm schon was.


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#35

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.04.2012 14:32
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

nach so vielen antworten mache ich es mal lustig und bringe es auf den punkt. es ist schon eigenartig das am meisten diejenigen einen staat als unrechtstaat bezeichnen welche ihn nie kannten und nie in ihn lebten. somit ist die aussage unrechtstaat richtig weil sie davon ausgehen das die bürger im ddr-staat durch die werbung im brd-fernsehen dachten das es im westen tariflöhne, grenzenlose freiheit, reichtum für jeden gibt. ein volk wollte die vereinigung und das war das volk der ddr, somit hatte das volk unrecht wie heute viele bitter erfahren müßen und weiterführend war die ddr somit ein unrechtstaat.
andernfalls hatte die ddr recht weil sie jedem menschen ein leben abseits der armutsgrenze in würdigkeit garantierte der sich mit der gesellschaft arangiert. und reisen konnte damals jeder. heute reisen viele mit aldietüten zur tafel.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
Havelente hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#36

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.04.2012 17:30
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

es ist schon eigenartig das am meisten diejenigen einen staat als unrechtstaat bezeichnen welche ihn nie kannten und nie in ihn lebten. ´@EK 82/2

Ich kannte Ihn aber 30 Jahre lang,und muss Dir sagen,les hat gereicht.Und EK "Mit Aldi Tüten zur Tafel"
Ich möchte es hier nicht Nochmal erläutern. Ich möchte die Leute immer erst Sehen und Wissen Weshalb ,und Warum,und mir ein Bild machen,aber auch meine Meinung dazu sagen (dürfen).


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#37

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.04.2012 17:48
von Rostocker | 7.734 Beiträge

Zitat von Pit 59
es ist schon eigenartig das am meisten diejenigen einen staat als unrechtstaat bezeichnen welche ihn nie kannten und nie in ihn lebten. ´@EK 82/2

Ich kannte Ihn aber 30 Jahre lang,und muss Dir sagen,les hat gereicht.Und EK "Mit Aldi Tüten zur Tafel"
Ich möchte es hier nicht Nochmal erläutern. Ich möchte die Leute immer erst Sehen und Wissen Weshalb ,und Warum,und mir ein Bild machen,aber auch meine Meinung dazu sagen (dürfen).



Pit59-ich habe mir schon ein Bild gemacht--wenn Mill.unter der Armutsgrenze leben,wenn Kinder zu Arche gehen müssen um ein warmes Mittagessen zu bekommen-wenn Leute zu Tafel gehen müssen und zu Kleiderkammer.Dann grenzt das nicht gerade an einen Rechtsstaat der heute so gerne pfeilgeboten wird.Ich bin auch in der DDR groß geworden (Jahrgang 55):Aber ich muss sagen so was wie die Tafel habe ich nie kennen gelernt.Und wenn ich so einige Klugscheißer heut zu tage höre--die Leute sind selber dran Schuld--dann ist es eine Lüge.Aber keiner von den Klugscheißern,stellt sich mal die Frage---Warum und Weshalb ist das so.
Und EK hat schon Recht mit seinen Ausführungen, Wer nicht in der DDR gelebt hat--sollte sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen--der sollte sich durch die Medien weiterhin verdummen lassen.


Havelente hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#38

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.04.2012 18:12
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Rostocker

Zitat von Pit 59
es ist schon eigenartig das am meisten diejenigen einen staat als unrechtstaat bezeichnen welche ihn nie kannten und nie in ihn lebten. ´@EK 82/2

Ich kannte Ihn aber 30 Jahre lang,und muss Dir sagen,les hat gereicht.Und EK "Mit Aldi Tüten zur Tafel"
Ich möchte es hier nicht Nochmal erläutern. Ich möchte die Leute immer erst Sehen und Wissen Weshalb ,und Warum,und mir ein Bild machen,aber auch meine Meinung dazu sagen (dürfen).



Pit59-ich habe mir schon ein Bild gemacht--wenn Mill.unter der Armutsgrenze leben,wenn Kinder zu Arche gehen müssen um ein warmes Mittagessen zu bekommen-wenn Leute zu Tafel gehen müssen und zu Kleiderkammer.Dann grenzt das nicht gerade an einen Rechtsstaat der heute so gerne pfeilgeboten wird.Ich bin auch in der DDR groß geworden (Jahrgang 55):Aber ich muss sagen so was wie die Tafel habe ich nie kennen gelernt.Und wenn ich so einige Klugscheißer heut zu tage höre--die Leute sind selber dran Schuld--dann ist es eine Lüge.Aber keiner von den Klugscheißern,stellt sich mal die Frage---Warum und Weshalb ist das so.
Und EK hat schon Recht mit seinen Ausführungen, Wer nicht in der DDR gelebt hat--sollte sich nicht so weit aus dem Fenster lehnen--der sollte sich durch die Medien weiterhin verdummen lassen.




Die Medien heben natuerlich immer das Schlechte hervor und vergessen immer die guten Sachen. Jetzt verstehe ich den Begriff "Tafel" nicht, nehme aber an es ist so eine Art Soup Kitchen (Suppenkueche) wo Obdachlose, Leute die aus welchen Gruenden auch immer selbst nicht kochen koennen und Angehoerige von Randgruppen ein sehr billiges oder gar kostenloses warmes Essen bekommen? Nicht gerade ideal, aber besser als in Ost-Berlin zu wohnen und mit Gewalt daran gehindert zu werden eben mal nach Westen zu spazieren. Auch wenn sich jetzt Leute dagegen wehren das die DDR pauschal als Unrechtsstaat erklaert wird. Eins ist mal sicher, ein freiheitlicher Rechtsstaat war sie bestimmt auch nicht.


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#39

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.04.2012 18:31
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Die Medien heben natuerlich immer das Schlechte hervor und vergessen immer die guten Sachen. Jetzt verstehe ich den Begriff "Tafel" nicht, nehme aber an es ist so eine Art Soup Kitchen (Suppenkueche) wo Obdachlose, Leute die aus welchen Gruenden auch immer selbst nicht kochen koennen und Angehoerige von Randgruppen ein sehr billiges oder gar kostenloses warmes Essen bekommen? Nicht gerade ideal, aber besser als in Ost-Berlin zu wohnen und mit Gewalt daran gehindert zu werden eben mal nach Westen zu spazieren. Auch wenn sich jetzt Leute dagegen wehren das die DDR pauschal als Unrechtsstaat erklaert wird. Eins ist mal sicher, ein freiheitlicher Rechtsstaat war sie bestimmt auch nicht.[/quote]

@wanderer die tafel ist eine art küche für arme und du stufst sie ab das sie nicht selber kochen können? das sage ihnen mal ins gesicht vor einer tafel. wenn ich dir sage das sogar doktoren betroffen sind wirst du mir es nicht glauben, aber so arm ist deutschland das sogar gebildete leute zur tafel müßen. und was soll das mit dem reisen richtung westen? gab es im norden oder osten nicht auch reisenswerte ziele? sage mal heute einem obdachlosen das er zufrieden sein kann seine sichere arbeit und zukunft gegen die freiheit eigetauscht zu haben einmal auf den malediven urlaub zu machen. ich glaube du wirst im deine ironie nicht erklären können ohne schnell zu rennen.
andy


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 16.04.2012 18:33 | nach oben springen

#40

RE: Ostdeutsche halten DDR nicht für Unrechtsstaat

in Das Ende der DDR 16.04.2012 18:31
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Pit59-ich habe mir schon ein Bild gemacht--wenn Mill.unter der Armutsgrenze leben,wenn Kinder zu Arche gehen müssen um ein warmes Mittagessen zu bekommen-wenn Leute zu Tafel gehen müssen und zu Kleiderkammer.@Rostocker

Ich gebe Dir doch Recht Rostocker,das ist eine Grosse Sauerei wenn Kinder zum Essen dort hin gehen müssen.Aber warum ist das so?
Was ist mit deren Eltern? haben die alles dafür getan das es nicht so ist? Mit alles meine ich z.B. sich Intensiv um einen Job gekümmert,oder Umschulung gemacht? Sicherlich gibt es härte Fälle,das Streite ich doch gar nicht ab,aber ich habe auch Augen im Kopf und sehe das sich sehr Viele auch so wohl Fühlen.


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