#41

RE: Honeckers Air Force One

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.02.2013 12:16
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat
Luftfracht gab es nur ganz wenig und fast keine geeigneten Flugzeuge dafür. Da war doch nicht mehr viel. Wer hätte die kaufen sollen?


Falsch!
A310 hatte LD-3 Kapazität, IL-62 natürlich nicht, wie 757 auch. Dazu gabs die IL-18D-GrM mit SCD, natürlich nach Abspaltung bei BERLINE.
Alles keine Frachter? Und wenn, hätte man gekonnt, Frachter kann man kaufen.


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#42

RE: Honeckers Air Force One

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.02.2013 12:47
von erkoe | 301 Beiträge

Zitat von EDGE-Henning im Beitrag #40
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #39
Die Flotte von Verkehrsflug war einfach nicht mehr viel Wert. Der Großteil war alt und zu klein, die drei Airbusse waren mit den laufenden Krediten und Bundesbürgschaften einfach kein Eigentum der IF. Die IF-Flughäfen fielen an die neuen Bundesländer, die IF-Flugsicherung an die DFS, das IF-Netz in den Osten und in die bis dahin verbündeten Staaten war erkennbar kein Geldbringer. Luftfracht gab es nur ganz wenig und fast keine geeigneten Flugzeuge dafür. Da war doch nicht mehr viel. Wer hätte die kaufen sollen?

FALSCH! Die IL-62M waren unter 10 Jahre, mein Herr. Von den TU-134A sollten 5 weiterfliehen. Die Dash-8 war Nagelneu. Die A310 waren nahelneu.
Und hör auf meit Eigentum, das hat fast keine Airline an ihrem Flieger, die sind immer nur Besitzer. Das IF-Netz ging nicht nur in den Osten. By the Way, ausserdem wollte man ja andererseits die mittlerweile ja auch retablen oststrecken.

Wenns nach Eigentum ginge, steht morgen weltweit der Luftverkehr.


@EDGE-Henning:

Bis auf die 134er gebe ich dir Recht. Nachdem die Russen den Untersuchungsbericht ignoriert hatten, machte sich ein "wenig" Unmut über diese Maschine breit. Man munkelte von Rückgabe diverser Maschinen, wenn die Verbesserungsvorschläge seitens der DDR ignoriert würden.

Aber wie du schon geschrieben hast, verfügte die IF zwar über eine kleine, aber hochmoderne Flotte. Ich denke mal, es bestand seitens der Wettbewerber kein Interesse, es mit der IF aufzunehmen. Die werden gewusst haben, dass die IF schon zu DDR-Zeiten ein profitables Unternehmen gewesen ist. Gerade bei Cargo und im Spezialflug.

Ach ja, ich verweise zwecks Halter, Eigentümer und Besitzer mal auf diverse Berichte der BFU. Dort lässt sich das schön nachvollziehen. Vor allem wenn ein Thrust der Ami's Eigentümer einer LH-Maschine ist...

Also EDGE-Henning, hier 100% Zustimmung.

VG
Erik


Nicht alle Beulen im Helm eines Offiziers stammen vom Klassenfeind...


zuletzt bearbeitet 19.02.2013 12:48 | nach oben springen

#43

RE: Honeckers Air Force One

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.02.2013 18:53
von Harzwanderer | 2.943 Beiträge

Ich verstehe nicht, dass Ihr Euch am Eigentum so hochzieht? Die Airbusse gehörten der IF eben nicht, im Sinn von Werte besitzen. Was Lufthansa macht, ist erst selber kaufen und dann an eine eigene Verwaltungsfirma verkaufen und von der wieder zurückleasen. Zulässige Bilanzkosmetik und in der Tat üblich. Steht hinten im Geschäftsbericht drin.

Die Il-62M waren zu klein, zu eng (Fracht), laut und Säufer mit zu kurzen Wartungsintervallen der Triebwerke. Das gilt auch für eine nagelneue. Ich will auch gar nicht Euren Stolz verletzen oder provozieren aber nach der gebetsmühlenartig wiederholten Dolchstoßlegende wollte ich mal was anmerken. Die Flotte war überwiegend nicht "neu".

Klar ist im Osten auch viel gemauschelt worden, unbestritten. Besonders bei der Auflösung. Ich erinnere mal an einige plötzlich private An-2 und Zlins aus NVA-Kreisen. Jedenfalls ist hier nicht immer "der" Westen schuld, so klang es aber.


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#44

RE: Honeckers Air Force One

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.02.2013 19:34
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von erkoe im Beitrag #42
Zitat von EDGE-Henning im Beitrag #40
Zitat von Harzwanderer im Beitrag #39
Die Flotte von Verkehrsflug war einfach nicht mehr viel Wert. Der Großteil war alt und zu klein, die drei Airbusse waren mit den laufenden Krediten und Bundesbürgschaften einfach kein Eigentum der IF. Die IF-Flughäfen fielen an die neuen Bundesländer, die IF-Flugsicherung an die DFS, das IF-Netz in den Osten und in die bis dahin verbündeten Staaten war erkennbar kein Geldbringer. Luftfracht gab es nur ganz wenig und fast keine geeigneten Flugzeuge dafür. Da war doch nicht mehr viel. Wer hätte die kaufen sollen?

FALSCH! Die IL-62M waren unter 10 Jahre, mein Herr. Von den TU-134A sollten 5 weiterfliehen. Die Dash-8 war Nagelneu. Die A310 waren nahelneu.
Und hör auf meit Eigentum, das hat fast keine Airline an ihrem Flieger, die sind immer nur Besitzer. Das IF-Netz ging nicht nur in den Osten. By the Way, ausserdem wollte man ja andererseits die mittlerweile ja auch retablen oststrecken.

Wenns nach Eigentum ginge, steht morgen weltweit der Luftverkehr.


@EDGE-Henning:

Bis auf die 134er gebe ich dir Recht. Nachdem die Russen den Untersuchungsbericht ignoriert hatten, machte sich ein "wenig" Unmut über diese Maschine breit. Man munkelte von Rückgabe diverser Maschinen, wenn die Verbesserungsvorschläge seitens der DDR ignoriert würden.

Aber wie du schon geschrieben hast, verfügte die IF zwar über eine kleine, aber hochmoderne Flotte. Ich denke mal, es bestand seitens der Wettbewerber kein Interesse, es mit der IF aufzunehmen. Die werden gewusst haben, dass die IF schon zu DDR-Zeiten ein profitables Unternehmen gewesen ist. Gerade bei Cargo und im Spezialflug.

Ach ja, ich verweise zwecks Halter, Eigentümer und Besitzer mal auf diverse Berichte der BFU. Dort lässt sich das schön nachvollziehen. Vor allem wenn ein Thrust der Ami's Eigentümer einer LH-Maschine ist...

Also EDGE-Henning, hier 100% Zustimmung.

VG
Erik


Eine TU-134AK wurde zurückgegeben bzw. musste zurückgenommen werden. Hier ermitelte sogar das MfS.


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#45

RE: Honeckers Air Force One

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.02.2013 19:45
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Harzwanderer im Beitrag #43
Ich verstehe nicht, dass Ihr Euch am Eigentum so hochzieht? Die Airbusse gehörten der IF eben nicht, im Sinn von Werte besitzen. Was Lufthansa macht, ist erst selber kaufen und dann an eine eigene Verwaltungsfirma verkaufen und von der wieder zurückleasen. Zulässige Bilanzkosmetik und in der Tat üblich. Steht hinten im Geschäftsbericht drin.

Die Il-62M waren zu klein, zu eng (Fracht), laut und Säufer mit zu kurzen Wartungsintervallen der Triebwerke. Das gilt auch für eine nagelneue. Ich will auch gar nicht Euren Stolz verletzen oder provozieren aber nach der gebetsmühlenartig wiederholten Dolchstoßlegende wollte ich mal was anmerken. Die Flotte war überwiegend nicht "neu".

Klar ist im Osten auch viel gemauschelt worden, unbestritten. Besonders bei der Auflösung. Ich erinnere mal an einige plötzlich private An-2 und Zlins aus NVA-Kreisen. Jedenfalls ist hier nicht immer "der" Westen schuld, so klang es aber.

Ja LH kauft manchmal und verkauft dann an eigenen Unternehmen. Das ist zu 50 % war. Die anderen nicht. Zumindest schon lange nicht mehr. Bei anderen Unternehmen gleich garnicht.
Am Eigentum hast Du Dich hochgezogen, verehrter Harzwanderer. Deshalb ja meine Beispiele. Nun, die IL-62M ähnelt hinsichtlich Rumpfvolumen der B757. Ein typisches Charterflugzeug. Wie auch A320. Also kein Argurment. Zudem waren diese Flugzeuge breits vorhanden und mussten nicht gekauft werden beim Start in die Marktwirtschaft. Die Triebwerke waren wahrlich ein schlechteres Thema, allerdings waren die Laufzeiten der D-30KU zu dieser Zeit genausogut wie vergleichbare Triebwerke.

Ich verstehe zudem nicht, warum das "auf Kradambo kaufen" bei einer Gesellschaft gut findest, bei anderen nicht. Ich sehe hier, das eine sachliche Diskussion nicht möglich ist.

Zum Mauscheln. Werf nicht schon wieder irgendwelchen Stuss zusammen. Die AN-2, die plötzlich privat waren beieinigen Clubs kamen nicht von IF Verkehrsflug, denn die hatten keine AN-2. Und insgesamt hatte IF seit den 60 Jahren nur insgesamt 2 AN-2 beim Bildflug. Du willst hier auf Teufel komm raus irgendwas heruntermachen, nein.

Ich habe zu diesem Thema bereits genügend geschrieben in einem anderen Forum. Eigentlich wollte ich dazu nichts mehr schreiben, dachte aber hier an eine sachliche Diskussion. Aber Kindergartenniveau liegt mir nicht - Ende.

Und die "plötzlich privaten AN-2" aus GST-Kreisen (und nicht NVA oder sonst was) sind ein eigenens Thema wert.


werner hat sich für diesen Beitrag bedankt
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#46

RE: Honeckers Air Force One

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 19.02.2013 19:52
von Harzwanderer | 2.943 Beiträge

Das ist aber nicht so die richtige Tonlage zum Diskutieren. Wieso postest Du denn in einem Forum, wenn Du über abweichende Meinungen beleidigt bist?


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#47

RE: Honeckers Air Force One

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 20.02.2013 15:20
von StabsfeldKoenig | 2.655 Beiträge

Die privaten An 2 stammten sicherlich von der GST. Und immer noch besser, wenn die Dinger an Sportflieger gegangen sind, als das sie durch die Treuhand veruntreut wurden.



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#48

RE: Honeckers Air Force One

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 20.02.2013 17:40
von werner | 1.591 Beiträge

@harzwanderer, du wunderst Dich, dass @EDGE-Henning genervt ist?

Erst versuchst Du hier, Latrinenparolen als Tatsachen zu verkaufen, die @Henning einzeln mit Fakten zerlegt und Du hörst einfach nicht auf. Und am Ende kommste damit um die Ecke, dass Du ja bloß Deine Meinung sagen wolltest, ohne was zu wissen.

Sag doch von Anfang an, dass Deine Kenntnis von der Materie, sagen wir mal, reduziert ist. Dann geht man auch entsprechend gutmütig mit Deinen Posts um.

Der – übrigens sehr interessante - Link (herzlichen Dank!) – hätte auch Dir geholfen.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#49

RE: Honeckers Air Force One

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 20.02.2013 18:54
von Harzwanderer | 2.943 Beiträge

Ein Forum kann eigentlich ein ganz entspannter Ort sein, und eine gepflegte Diskussion auch. Jede Verbissenheit steht dem leider so ein bisschen im Weg. Wenn Ihr kritische Äußerungen als persönliche Attacke auf irgendwas missversteht, weil bei Euch irgendein Kopfkino losgeht (Zitat: "das habe ich schon so oft diskutiert") kann ich Euch leider auch nicht helfen. Mit der Meinung, dass IF einfach völlig falsch aufgestellt war, um im Westen weiterfliegen zu können, stehe ich jedenfalls nicht völlig alleine, auch wenn es Majestätsbeleidigung für Euch ist.


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#50

RE: Honeckers Air Force One

in Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR 21.02.2013 08:22
von Gelöschtes Mitglied
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Nein, er hat völlig Recht. Air berlin zum Beispiel hat alle Flugzeuge bar bezahlt und ist richtig aufgestellt und äusserst Erfolgreich.
Oder Lufthansa! Die sind ja wirklich (!) gut aufgestellt und schaffen es sogar, gebrauchte und auszumusternede Flugzeuge an die Deutsche Regierung zu verkaufen.
Oder US-Gesellschaften, die trotz Schmalrumpfflugzeugen Gewinn machen.....nunja, da war IF schlecht aufgestellt. Klar.
Komisch, das LH sich neben weiteren Gesellschaften anschliessend auf die Linien stürzte.....

Aber okay, Du bist der Experte und ich unwissend...


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