#101

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 04.04.2012 22:05
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von TOMMI

Zitat von frank

Zitat von TOMMI

Zitat von StabsfeldKoenig
Herr Schmidt sollte sich mal an die eigene Nase fassen bzw. in der Bibel lesen (sie sahen den Splitter im auge der anderen, jedoch nicht den Balken im eigenen Auge). Als Hauptmann der Wehrmacht im WK II sollte man nicht über einen von den Nazis ins Zuchthaus gesperrten politischen Gefangenen schlecht reden. Willi Brandt (der vor den Nazis ins Exil gehen mußte) hätte sich bestimmt nicht so geäußert. diie Entspannung begann, als auf beiden Seiten der "Mauer" Antifaschisten an der Spitze des Staates standen.



Mal ganz langsam,wir wollen, wenn schon bei der Wahrheit bleiben und nicht nur bei der halben:
Der ehemalige Kanzler Schmidt war Oberleutnant und nicht Hauptmann und und zwar bei der Wehrmacht,ja, allerdings beim Truppenteil Flak, die seine Heimatstadt Hamburg gegen alliierte Bomber verteidigte. Aber vielleicht freut ihm deine nachträgliche Beförderung.
Im Unterton deines Beitrages wird er in die Nähe zu den Nazis gebracht. Und das würde ihm nun wirklich nicht gerecht werden.




passiert uns hier auch manchmal im forum ! ich weiß nicht was man sich dabei denkt !!!



Um Gottes Willen, ich wollte doch niemanden was unterstellen.
Ich habe auch schon manchmal Unsinn geschrieben. Dafür diskutieren wir doch hier.
Und niemand ist im Besitz der absoluten Wahrheit.



@tommi ging nicht gegen dich , habe nur den post genutzt um andere im forum aufmerksam zu machen ! tschuldigung !



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#102

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 05.04.2012 09:11
von turtle | 6.961 Beiträge

Aus der BZ,
Stelle ich mal ohne Kommentar meinerseits rein,da ich mit meiner Vergangenheit befangen bin.Passt aber gut zum Thema.

Empörung nach Doku
Stoppt die Luxus-Rente für Margot Honecker!
04. April 2012 07.46 Uhr, Ulrike Ruppel
Margot Honecker (84) beschwerte im NDR über ihre angeblich erbärmlichen Bezüge. Es sind 1500 Euro!

Als „unverschämt wenig“ hat Margot Honecker (84) ihre Rente von 1500 Euro im Monat bezeichnet. Für unverschämt hoch halten sie fast alle, die die NDR-Dokumentation über die frühere DDR-Volksbildungsministerin am Montag im Ersten gesehen haben.

SED-Opfer sind fassungslos, dass ausgerechnet die Frau, die für Zwangsadoptionen, Indoktrinierung in den Schulen und menschenverachtenden Drill in Erziehungsheimen zuständig war, von der Bundesrepublik so gut versorgt wird. Die frühere Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld (59) fordert deshalb: „Die Renten früherer Regimestützen dürfen nicht höher sein als die Durchschnittsrente eines DDR-Normalverdieners!“ So habe es die frei gewählte Volkskammer beschlossen, so sei es im Einigungsvertrag festgehalten. Doch eine entsprechende Kappungsgrenze gebe es nur für frühere Mitarbeiter der Staatssicherheit.

Tatsächlich steht Margot Honecker im Vergleich zu normalen Ost-Rentnern gut da: 705 Euro bezieht die durchschnittliche Ost-Rentnerin, Männer bekommen rund 1060 Euro.

Auch Politiker äußern Verständnis für die Forderung von Frau Lengsfeld. „Diese Ehrensold-Geschichte zeigt, dass hier einiges im Argen liegt. Wir sollten prüfen, ob es möglich ist, das abzuschaffen“, so Patrick Kurth, Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion für den Aufbau Ost, zur B.Z.. „Während viele Opfer des Regimes nach wie vor klar benachteiligt sind, geht es den Tätern meist hervorragend.“ Dazu Lengsfeld: „15 Jahre hat es gedauert, bis die Opferrente Wirklichkeit wurde.“ Sie beträgt aber nur 250 Euro im Monat. „Und sie bekommt nur, wer mindestens sechs Monate Haft nachweisen kann und weniger als 1030 Euro verdient.“

Der Leipziger Bundestagsabgeordnete Thomas Feist (CDU) findet die Regelung für Regime-Opfer „schwer erträglich“. Viele der früheren Täter hätten überhaupt kein Unrechtsbewusstsein, dafür aber umso höhere Ansprüche an den Sozialstaat – wie die Aktivitäten des Vereins Isor, der sich für die „sozialen Rechte“ ehemaliger Regimestützen einsetzt, zeigten: „Allein in Leipzig hat die Initiativgemeinschaft 1200 Mitglieder, das ist mehr als jede Partei.“

Lutz Rathenow, sächsischer Beauftragter für die Stasi-Unterlagen, bringt Margot Honeckers Haltung auf den Punkt: „Sie nutzt die Vorzüge des deutschen Sozialrechts. Gleichzeitig kritisiert sie das System, dass ihr die Grundlage bietet, sich zu bereichern.“ Übrigens nicht nur durch die Rente: „Ihre Bücher und die Memoiren ihres Mannes verkaufen sich hervorragend.“ Aber in Deutschland zahle sie keine Steuern. „1500 Euro Rente hätte Frau Honecker in der DDR nie bekommen“, so Lengsfeld. „Die DDR wäre nämlich pleitegegangen.“

Wäre die Honecker-Witwe auf das Sozialsystem ihrer neuen Heimat angewiesen, sähe es ebenfalls düster für sie aus: Die Höhe der Sozialhilfe in Chile, auf die sie nach 20 Jahren im Land Anspruch hätte, liegt gerade einmal bei 125 US-Dollar (94 Euro) im Monat.


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#103

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 05.04.2012 09:33
von Alfred | 6.853 Beiträge

Gert,

jetzt müsste man ja ausrechnen was eine Person an Rente bekommt, die auch so wie Frau Honecker gearbeitet hat.

Da hilft der Durchschnitt überhaupt nicht.

Ich kenne niemanden der diese Arbeitsjahre hat und rund 700 Euro bekommt.

Und Frau Honecker hat ja keinen Anspruch auf Sozialhilfe, sondern Rente. Schon ein wenig seltsam der Zeitungsbeitrag.


zuletzt bearbeitet 05.04.2012 09:34 | nach oben springen

#104

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 05.04.2012 10:02
von Wolle76 (gelöscht)
avatar

@Alfred, wahrscheinlich würde Sie keine Chilenische Rente bekommen, da Sie nie in Chile gearbeitet hat. Deshalb tippe ich auf Sozialhilfe.


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#105

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 05.04.2012 10:07
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

eine Diskussion, die Bände spricht über das Rechtsverständnis unserer Politiker.

Wie soll man nach deren Meinung die Rente für Frau Honecker berechnen?

Anscheinend müßten drei Faktoren die Rentenhöhe bestimmen:
1. Beliebtheitsgrad während der Amtszeit
2. Beliebtheitsgrad in der aktuellen Mediengesellschaft
3. Gesinnung

Die Gewichtung der drei Faktoren nach einem festen Schlüssel, frei verhandelbar oder gewillkürt?

Was bekommt eigentlich ein Bundesminister aD so an Pension? Ach nee, falscher Ansatz, der war ja ein Guter!


Frei nach Zweig: Denk ich an den Rechtsstaat in der Nacht...

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#106

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 05.04.2012 10:16
von S51 | 3.733 Beiträge

Wie wäre es mit der Orientierung an einem "Ehrensold"?


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#107

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 05.04.2012 10:18
von Alfred | 6.853 Beiträge

Zitat von Wolle76
@Alfred, wahrscheinlich würde Sie keine Chilenische Rente bekommen, da Sie nie in Chile gearbeitet hat. Deshalb tippe ich auf Sozialhilfe.




Hallo,

und aus dem Grund bekommt Sie IHRE Rente aus Deutschland, genau wie zig Bürger die z.B. in Spanien leben.


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#108

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 05.04.2012 10:33
von Wolle76 (gelöscht)
avatar

Ist schon klar, nur wollte der Zeitungsbericht u.a. darstellen was Sie in Chile bekommen würde und das man 1500 EUR dort drüben mehr als sehr gut Leben kann.
@all

Was hat man denn von Ihr erwartet ? Das Sie Lobeshymnen über Deutschland anstimmt ? Das Sie Abbitte leistet für Ihr Leben, Ihr Wirken ? Ja wohl kaum.


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#109

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 05.04.2012 15:15
von StabsfeldKoenig | 2.654 Beiträge

Zitat von TOMMI

Zitat von StabsfeldKoenig
Herr Schmidt sollte sich mal an die eigene Nase fassen bzw. in der Bibel lesen (sie sahen den Splitter im auge der anderen, jedoch nicht den Balken im eigenen Auge). Als Hauptmann der Wehrmacht im WK II sollte man nicht über einen von den Nazis ins Zuchthaus gesperrten politischen Gefangenen schlecht reden. Willi Brandt (der vor den Nazis ins Exil gehen mußte) hätte sich bestimmt nicht so geäußert. diie Entspannung begann, als auf beiden Seiten der "Mauer" Antifaschisten an der Spitze des Staates standen.



Mal ganz langsam,wir wollen, wenn schon bei der Wahrheit bleiben und nicht nur bei der halben:
Der ehemalige Kanzler Schmidt war Oberleutnant und nicht Hauptmann und und zwar bei der Wehrmacht,ja, allerdings beim Truppenteil Flak, die seine Heimatstadt Hamburg gegen alliierte Bomber verteidigte. Aber vielleicht freut ihm deine nachträgliche Beförderung.
Im Unterton deines Beitrages wird er in die Nähe zu den Nazis gebracht. Und das würde ihm nun wirklich nicht gerecht werden.




Schmidt war im Gegensatz zu Honecker, Wehner, Brandt und vielen anderen nicht im Widerstand, sonder zumindestens Mittläufer des Nazi-Systems. Als Offizier hat er das System gestützt, selbst wenn er es nicht mochte. Er hatte zumindestens mehr Nähe zu den Nazis, als Grass, der erst Ende 44 eingezogen wurde.



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#110

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 05.04.2012 15:29
von DoreHolm | 7.705 Beiträge

Was haben denn ehemalige höhere Funktionsträger der NS-Zeit als Pensionen und Renten bekommen ? Und die hatten wahrlich, zumindest was die Gesinnung betrifft, mehr Dreck am Stecken. So sehr ich Frau Honecker auch nicht mag, aber eine Durchschnittsrente, wie gefordert, wäre reine Siegerwillkür. Oder auch eine Portion Neid. Ich hatte mir auch so etwa zehn Jahre nach der Wende saublöde Sprüche von einem ehemaligen Kollegen anhören müssen, daß ich als "Rote Socke" eine gut bezahlten Job mit neutralem Firmenwagen hatte und er am Sozialtropf hing. Er hatte sich nach der Wende geweigert, im Betrieb eine andere Tätigkeit in einer anderen Abteilung anzunehmen, obwohl finanziell ohne Einbußen. Da mußte er gehen. Ich hatte mich nicht geweigert, in den Außendienst zu gehen und ein Familienleben für die nächsten 15 Jahre so gut wie abzuschreiben. Ich kann es nachvollziehen, daß Frau Honecker ihre Rente, wenn es sich hier um einen Rechtsstaat und keinen Gesinnungsstaat handelt, persönlich als zu gering empfindet. Soviel hat mancher gut bezahlte Facharbeiter oder Meister nach 45 Jahren Arbeitszeit. Ich will nicht abstreiten,daß auch die DDR, wäre es anderstrum gekommen, hier ebenfalls Abstriche beim Rentenbezug gemacht hätte. Um Argumente dafür wäre auch eine DDR-Regierung nicht verlegen gewesen. Aber es ist nun mal so wie es ist: Die BRD stellt sich als Rechtsstaat dar und nun kann sie schlecht mal so und mal so des bestehende recht anwenden, je nachdem ob der betreffende Bürger diesen Staat gewollt oder abgelehnt hat. Und das Argument, daß man ja für 1.500 € in Chile sehr gut leben kann, lasse ich nicht gelten. Warum zieht es denn Senioren auf die spanischen und portugisischen Inseln und an die türkische Mittelmeerküste, viele sogar nach SE-Asien ? Weil sie mit ihrer Rente dort besser leben können als im teuren Deutschland. Und keine Steuern zahlt in D jeder Deutsche nicht, der eine bestimmte Mindestzeit im Jahr nicht in D wohnt, weil er die Leistungen des Staates dadurch nicht in Anspruch nimmt, für die die Steuereinnahmen verwendet werden.
Um noch mal klarzustellen: Ich verurteile M.Honeckers Borniertheit gegenüber offensichtlichen Fehlern im Regierungsapparat der DDR.
Wäre mal interessant, was sich die Medien und konservativen Politiker dann ausdenken, wenn diese Alten ausgestorben sind. Keine Altkommunisten mehr, keine Stasi-Mitarbeiter, wo ist das Feindbild geblieben ? Aber die werden schon wieder welche finden, mit denen sie dem deutschen Michel wieder die Sicht auf die Schurken im eigenen Land verkleistern können.



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#111

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 05.04.2012 15:50
von Pit 59 | 10.153 Beiträge

Schmidt war im Gegensatz zu Honecker, Wehner, Brandt und vielen anderen nicht im Widerstand, sonder zumindestens Mittläufer des Nazi-Systems. Als Offizier hat er das System gestützt, selbst wenn er es nicht mochte. Er hatte zumindestens mehr Nähe zu den Nazis, als Grass, der erst Ende 44 eingezogen wurde.@stabsfeldkoenig

Dann muss mein Vater auch ein Mittläufer gewesen sein,der würde Ausrasten wenn er so etwas Lesen würde.Helmut Schmidt sollte sogar wegen seiner Kritischen Äusserungen über Hermann Göring und das NS-Regime vor ein Gericht gestellt werden.


zuletzt bearbeitet 05.04.2012 16:06 | nach oben springen

#112

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 05.04.2012 16:05
von mic44 | 183 Beiträge

Wer die Zeit nicht selbst erlebt hat,sollte sich schon etwas zurück halten,sicher kann man eine Meinung haben und sie auch vertreten,aber wir sehen ja z.B. heute Leute,die in jedem ehemaligen Grenzer ein schießwütiges Monster sehen,ohne die Hintergründ e zu kennen.Ich glaube,das wir es in der Beziehung besser haben,weil wir beide Systeme kennen.


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#113

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 05.04.2012 16:58
von turtle | 6.961 Beiträge

Von StabsfeldKoenig

, sondern zumindestens Mittläufer des Nazi-Systems. Als Offizier hat er das System gestützt, selbst wenn er es nicht mochte.


Ich denke so wird das nichts mit den Vergleichen ! Da müsste aber sehr viel dazu gezählt werden ! Wo damit anfangen ?
Mitläufer ,oder in die Partei eintreten um einen Vorteil daraus zu ziehen gab es das nicht in der DDR auch genug?
Wie ist das mit den Offizieren die der DDR gedient haben? Für nicht wenige war die DDR ein Unrechtsstaat.
Nein ich vergleiche nicht die DDR mit dem 3.Reich ,da das 3. Reich die Ausgeburt des Bösen war.Nur hinken manche Vergleiche eben.Offiziere hat jeder Staat ,es kommt auch da auf Menschlichkeit und Fairness an.Nicht zu vergessen Soldat wurden auch viele weil sie mussten.Und zu guter letzt wer hat die DDR Volksarmee mit aufgebaut? Der bekannteste ehemalige Wehrmachtsgeneral, der auch in der NVA diente, war Vincenz Müller.Für mich persönlich war Schmidt der Beste Kanzler den wir hatten.


zuletzt bearbeitet 05.04.2012 17:00 | nach oben springen

#114

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 05.04.2012 21:28
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von turtle
Für mich persönlich war Schmidt der Beste Kanzler den wir hatten.



Für mich, neben Brandt, ebenfalls.
Als ehemaliger DDR-Bürger muss ich allerdings differenzieren, er war leider nicht unser Kanzler sondern der bundesrepublikanische.
Uns regierten traurigerweise verbohrte Demagogen ohne jedes Charisma.


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#115

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 05.04.2012 21:43
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von turtle
Von StabsfeldKoenig

(Zitat @turtle Auszug)

Nicht zu vergessen Soldat wurden auch viele,weil sie mussten.Und zu guter letzt wer hat die DDR Volksarmee mit aufgebaut? Der bekannteste ehemalige Wehrmachtsgeneral, der auch in der NVA diente, war Vincenz Müller.Für mich persönlich war Schmidt der Beste Kanzler den wir hatten.



@turtle,


BINGO!



Da ich auch meine Probleme mit Politikern habe, gleich welchen Couleurs, ist aber die einzigste Ausnahme Helmut Schmidt.

Ein Mann, ein Mensch, ein Könner auf der ganzen Linie! U. a. hat er es bei der schweren Sturmflut in Hamburg bewiesen und mit seinem unkonventionellen, beherzten und überlegten Handeln nicht gerade wenigen Menschen das Leben gerettet! Leider sind diese Spezies der Rasse Homo Sapiens perfektus fast ausgestorben...

In diesem Sinne, ein frohes und gesundes Osterfest!


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
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#116

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 05.04.2012 22:13
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Grenzwolf62

Zitat von turtle
Für mich persönlich war Schmidt der Beste Kanzler den wir hatten.



Für mich, neben Brandt, ebenfalls.
Als ehemaliger DDR-Bürger muss ich allerdings differenzieren, er war leider nicht unser Kanzler sondern der bundesrepublikanische.
Uns regierten traurigerweise verbohrte Demagogen ohne jedes Charisma.





In den Schmidt Jahren war ich junger Erwachsener, habe angefangen mich fuer Politik zu interessieren und durfte auch zum ersten mal im 18 Jahren waehlen. Ich konnte mich damals nicht fuer den Mann begeistern, und kann es auch heute nicht. Seine damaligen Gegner von CDU und seine Amtsnachfolger bis heute sagen mir auch nicht zu. Damals wie heute schaue ich immer auf kleinere Parteien die in den meisten Faellen nicht in Parlamenten vertreten sind.


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#117

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 05.04.2012 22:28
von eisenringtheo | 9.181 Beiträge

Zitat von turtle
(...)Für mich persönlich war Schmidt der Beste Kanzler den wir hatten.


Ja war der beste. Und mit 94 Jahren immer noch fiter als mancher Nichtraucher...

Theo


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#118

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 05.04.2012 23:37
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von StabsfeldKoenig

Zitat von TOMMI

Zitat von StabsfeldKoenig
Herr Schmidt sollte sich mal an die eigene Nase fassen bzw. in der Bibel lesen (sie sahen den Splitter im auge der anderen, jedoch nicht den Balken im eigenen Auge). Als Hauptmann der Wehrmacht im WK II sollte man nicht über einen von den Nazis ins Zuchthaus gesperrten politischen Gefangenen schlecht reden. Willi Brandt (der vor den Nazis ins Exil gehen mußte) hätte sich bestimmt nicht so geäußert. diie Entspannung begann, als auf beiden Seiten der "Mauer" Antifaschisten an der Spitze des Staates standen.



Mal ganz langsam,wir wollen, wenn schon bei der Wahrheit bleiben und nicht nur bei der halben:
Der ehemalige Kanzler Schmidt war Oberleutnant und nicht Hauptmann und und zwar bei der Wehrmacht,ja, allerdings beim Truppenteil Flak, die seine Heimatstadt Hamburg gegen alliierte Bomber verteidigte. Aber vielleicht freut ihm deine nachträgliche Beförderung.
Im Unterton deines Beitrages wird er in die Nähe zu den Nazis gebracht. Und das würde ihm nun wirklich nicht gerecht werden.




Schmidt war im Gegensatz zu Honecker, Wehner, Brandt und vielen anderen nicht im Widerstand, sonder zumindestens Mittläufer des Nazi-Systems. Als Offizier hat er das System gestützt, selbst wenn er es nicht mochte. Er hatte zumindestens mehr Nähe zu den Nazis, als Grass, der erst Ende 44 eingezogen wurde.



Nun ja....Schmidt war ja auch bei den Schauprozessen(Widerstandskämpfer des 20 Juli) von Freisler dabei.Diese Schleimkomödie
hat ihn derart angewiddert...ein Tiefpunkt in seinem Leben.



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#119

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 06.04.2012 00:59
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Zermatt

Zitat von StabsfeldKoenig

Zitat von TOMMI

Zitat von StabsfeldKoenig
Herr Schmidt sollte sich mal an die eigene Nase fassen bzw. in der Bibel lesen (sie sahen den Splitter im auge der anderen, jedoch nicht den Balken im eigenen Auge). Als Hauptmann der Wehrmacht im WK II sollte man nicht über einen von den Nazis ins Zuchthaus gesperrten politischen Gefangenen schlecht reden. Willi Brandt (der vor den Nazis ins Exil gehen mußte) hätte sich bestimmt nicht so geäußert. diie Entspannung begann, als auf beiden Seiten der "Mauer" Antifaschisten an der Spitze des Staates standen.



Mal ganz langsam,wir wollen, wenn schon bei der Wahrheit bleiben und nicht nur bei der halben:
Der ehemalige Kanzler Schmidt war Oberleutnant und nicht Hauptmann und und zwar bei der Wehrmacht,ja, allerdings beim Truppenteil Flak, die seine Heimatstadt Hamburg gegen alliierte Bomber verteidigte. Aber vielleicht freut ihm deine nachträgliche Beförderung.
Im Unterton deines Beitrages wird er in die Nähe zu den Nazis gebracht. Und das würde ihm nun wirklich nicht gerecht werden.




Schmidt war im Gegensatz zu Honecker, Wehner, Brandt und vielen anderen nicht im Widerstand, sonder zumindestens Mittläufer des Nazi-Systems. Als Offizier hat er das System gestützt, selbst wenn er es nicht mochte. Er hatte zumindestens mehr Nähe zu den Nazis, als Grass, der erst Ende 44 eingezogen wurde.



Nun ja....Schmidt war ja auch bei den Schauprozessen(Widerstandskämpfer des 20 Juli) von Freisler dabei.Diese Schleimkomödie
hat ihn derart angewiddert...ein Tiefpunkt in seinem Leben.





@Zermatt, Du sagst es, bringst es auf den Punkt!

Hat nicht jeder Mensch Tiefpunkte..., wir auch?

Und wenn wir alle zum vermeintlich richtigen Zeitpunkt Märtyrer wären, wo blieben dann die Kämpfer?

Ist sowas (Tiefpunkte im Leben) nicht erlaubt oder ist es nur verpöhnt, wenn es einer gewissen (politisch) anders denkenden, anders geschulten und teilweise per Gehirnwäsche infiltrierten Konkurenz nicht in den Kram passt...? Weil alles, was nicht den Hauch von Stalinismus hat, auch heutzutage noch nicht "IN" ist...?

josy95


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#120

RE: Margot Honecker gibt erstes TV-Interview seit mehr als 20 Jahren

in Das Ende der DDR 06.04.2012 11:36
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Zermatt
Nun ja....Schmidt war ja auch bei den Schauprozessen(Widerstandskämpfer des 20 Juli) von Freisler dabei.Diese Schleimkomödie
hat ihn derart angewiddert...ein Tiefpunkt in seinem Leben.



sicherlich war helmut schmidt damals genauso im inneren widerstand wie jahrzehnte später sein scheinbarer leidensgenosse günter schabowski

mein jott, wie kann man so ´ne schei... glauben


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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