#21

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 14.03.2012 14:26
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Hallo Sören ich will mich mal kurz speziell zu deinem Beitrag zu Wort melden, auch wenn ich dafür gleich wieder Prügel bekomme. Voranstellen möchte ich dass dies keinesfalls überheblich gemeint ist, sondern lediglich die Realitäten in diesem System beschreibt.

Du schreibst Du bist Fachverkäufer, wirst aber geringer bezahlt weil eine Fachkraft zu teuer ist und nicht als solche eingewertet wird. Job characteristics sind ja sehr differenziert zu betrachten und vereinfacht gesagt ist es natürlich immer Auslegungssache was ich als SME bezeichne. Ganz flach gesagt kann mir fast jeder, halbwegs qualifiziert, die Wurst über den Tresen reichen und dementsprechend kann ich als AG auch die Entlohnung drücken.

Umso höher die Ansprüche an ein gewisses SME Level sind umso höher ist natürlich auch die Entlohnung. Nehme ich jetzt mal ein SME Level der höchsten Stufe (Studium) dann beginnt der Neueinsteiger bei mir in der Abteilung mit 35. - 40.000 Brutto. Das 13. Monatsgehalt beträgt ab 6. Monaten Betriebszugehörigkeit 25% des Monatseinkommens und steigt mit der Zeit bis auf 55% nach 36 Monaten. Die grundsätzliche tarifliche Arbeitszeit beträgt 35 Stunden, mit Zustimmung des MA und bei entsprechenden Bedarf kann die Personalabteilung diese, natürlich mit entsprechender Gehaltsanpassung, bis auf 40 Stunden ausweiten. Da gibt's aber eine Regel dass dieses max. bei ca. 15% der MA so gehandhabt werden darf um die tarifliche Arbeitszeit nicht auf diesem Wege zu unterlaufen.

Dies sind jetzt einmal die grundsätzlichen Dinge, um die besten SME zu bekommen muss ich jedoch noch weitere Instrumente wie z.B. JDS bemühen. Skill variety sowie Task identity und Task significance sind da nur einige Stichworte. Am Ende solcher Überlegungen stehen dann Zielvereinbarungen und andere Dinge um den MA zu motivieren und ihn einzubinden.

Ab einer gewissen Position, Erfahrung und Qualifikation sind allerdings selbst die Tarifstufen usw. für mich nicht mehr interessant. Stichworte hier wären dann Einzelverträge, Variable Zieleinkommen etc.

Projektmanagement, Engineering und Rechtsgutachten sind Bereiche in denen ich Ungelernten eben nicht SME-Tätigkeiten übertragen und dann davon ausgehen kann, dass diese halbwegs zufriedenstellend erledigt werden. Da kann mir dann auch keiner mit dem Argument kommen Fachkräfte wären zu teuer.

Was will ich Dir damit sagen? Entwickle Dich weiter, spezialisier Dich und mach Dich so [durch Un- oder Angelernte] unersetzbar, dann kann Dir auch keiner mit solchen Argumenten kommen. Mir ist klar dass nicht jeder ein Hochschulstudium absolvieren kann, aber auch als Facharbeiter kann man sicher weiterbilden und entwickeln. Dies ist in diesem System deine einzige Chance nicht unter die Räder kommen, nur indem Du deinen eigenen [Markt]Wert steigerst kannst Du es zumindestens Ansatzweise vermeiden zur großen Gruppe der auf Kosten der Allgemeinheit ausgebeuteten zu gehören.

Leider, und damit sind wir wieder beim Thema, wird diese Gruppe in diesem System immer größer und politisch wird nichts dagegen unternommen.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 14.03.2012 17:12 | nach oben springen

#22

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 14.03.2012 14:51
von SFGA | 1.519 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Hallo Sören ich will mich mal kurz speziell zu deinem Beitrag zu Wort melden, auch wenn ich dafür gleich wieder Prügel bekomme. Voranstellen möchte ich dass dies keinesfalls überheblich gemeint ist, sondern lediglich die Realitäten in diesem System beschreibt.

Du schreibst Du bist Fachverkäufer, wirst aber geringer bezahlt weil eine Fachkraft zu teuer ist und nicht als solche eingewertet wird. Job jcharacteristics sind ja sehr differenziert zu betrachten und vereinfacht gesagt ist es natürlich immer Auslegungssache was ich als SME bezeichne. Ganz flach gesagt kann mir fast jeder halbwegs qualifiziert die Wurst über den Tresen reichen, dementsprechend kann ich als AG auch die Entlohnung drücken.

Umso höher die Ansprüche an ein gewisses SME Level sind umso höher ist natürlich auch die Entlohnung. Nehme ich jetzt mal ein SME Level der höchsten Stufe (Studium) dann beginnt der Neueinsteiger bei mir in der Abteilung mit 35. - 40.000 Brutto. Das 13. Monatsgehalt beträgt ab 6. Monaten Betriebszugehörigkeit 25% des Monatseinkommens und steigt mit der Zeit bis auf 55% nach 36 Monaten. Die grundsätzliche tarifliche Arbeitszeit beträgt 35 Stunden, mit Zustimmung des MA und bei entsprechenden Bedarf kann die Personalabteilung diese, natürlich mit entsprechender Gehaltsanpassung, bis auf 40 Stunden ausweiten. Da gibt's aber eine Regel dass dieses max. bei ca. 15% der MA so gehandhabt werden darf um die tarifliche Arbeitszeit nicht auf diesem Wege zu unterlaufen.

Dies sind jetzt einmal die grundsätzlichen Dinge, um die besten SME zu bekommen muss ich jedoch noch weitere Instrumente wie z.B. JDS bemühen. Skill variety sowie Task identity und Task significance sind da nur einige Stichworte. Am Ende solcher Überlegungen stehen dann Zielvereinbarungen und andere Dinge um den MA zu motivieren und ihn einzubinden.

Ab einer gewissen Position, Erfahrung und Qualifikation sind allerdings selbst die Tarifstufen usw. für mich nicht mehr interessant. Stichworte hier wären dann Einzelverträge, Variable Zieleinkommen etc.

Projektmanagement, Engineering und Rechtsgutachten sind Bereiche in denen ich Ungelernte eben nicht SME-Tätigkeiten halbwegs zufriedenstellend übertragen kann und da kann mir dann auch keiner mit dem Argument kommen Fachkräfte wären zu teuer.

Was will ich Dir damit sagen? Entwickle Dich weiter, spezialisier Dich und mach Dich so [durch Un- oder Angelernte] unersetzbar, dann kann Dir auch keiner mit solchen Argumenten kommen. Mir ist klar dass nicht jeder ein Hochschulstudium absolvieren kann, aber auch als Facharbeiter kann man sicher weiterbilden und entwickeln. Dies ist in diesem System deine einzige Chance nicht unter die Räder kommen, nur indem Du deinen eigenen [Markt]Wert steigerst kannst Du es zumindestens Ansatzweise vermeiden zur großen Gruppe der auf Kosten der Allgemeinheit ausgebeuteten zu gehören.

Leider, und damit sind wir wieder beim Thema, wird diese Gruppe in diesem System immer größer und politisch wird nichts dagegen unternommen.



Das mag ja richtig sein aber um höher zu kommen musst du entsprechende Abschlüsse haben. Der Frau vom Andy geht es auch nicht anders. Sie ist das gleiche wie ich nur halt in der Fleischereibranche. Was meinste warum es hier in sehr vielen bereichen Fachkräftemangel gibt???? Weil kaum einer als Fachkraft zum Hungerlohn arbeiten geht. Nehmen wir mal an du willst dich weiterentwickeln dann würde in meinem Bereich(in dem ich arbeitete) dann die VFL (Vertr. Fil.leitung) dann FL bis zum BL(Bezirkslei.) wäre so der werdegang. Dazu brauchst du ne menge Arbeitsjahre(oder wirst gleich nach Studium BL mit kaum Praxis)+sehr sehr sehr gutes ABI+exellentes Studium+Beziehungen. Die Arbeitszeiten+Lohn tragen ihr übriges dazu , das viele sagen ich wechsele den Beruf.
Ist ja nicht so das 10 vor 8 das Kollektiv kommt und schnell das Obst und Gemüse aus der kühlung holt und rauspackt und 20:05 wieder geht. Was so manche an vorstellungen haben. Teilweise ging ein Arbeitstag in 2 Schichten von halb 6 früh bis halb 11 abends. Nochdazu kommt wie man es schon mitbekam(Die VK die den Pfandbon eingelöst hatte) das rigeros an den wichtigen Dienstvorschriften sich gehalten werden muss. Das du wegen lapalien dein Job verlierst und plötzlich vor dem nichts stehst. Da hole ich den Bogen zurück zum Thema. Und zwar als Bsp. eine VK saß an der Kasse. Sie hatte mittag und holte sich im Laden ihr mittag und ließ es kennzeichnen und steckte das Restgeld in ihren Kittel. Nach dem Mittag verrichtete Sie ihre arbeit weiter. Als der BL kam hörte er es klappern in Ihrem Kittel . Also verdacht auf Diebstahl (aus Ihrer Kasse) , verstoß gegen die Dienstvorschrift: Kein privates Geld und privates an der Kasse.
Also aufwiedersehen Marlene. Nur Sie war bei anderen Firmen zu alt oder es hatte sich rumgesprochen. Sie stand vor dem nichts!
Was Sie heute macht keine Ahnung vermutlich Branche gewechselt. Nur weil Sie nicht aufpasste war Sie gekündigt wurden. Und armes Deutschland sage ich auch zu der gesamten Bildung, Fremdenhass der sich mehr und mehr entwickelt, Kinderarmut, Geburtenrückgang ach die Liste ist zu lang.
So isch habe fertig!


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
zuletzt bearbeitet 14.03.2012 14:53 | nach oben springen

#23

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 14.03.2012 15:31
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

@Feliks D. @SFGA, Ihr beide schreibt von völlig verschiedenen Welten.

Feliks hat eine gut dotierte Position in einen (mutmaßlich) großen TARIFGEBUNDENEN Unternehmen inne. Hier gibt es Regeln für die Einstufung und Eingruppierung, die zumindest weitgehend beachtet werden.

Die Tarife stehen aber bekanntlich unter schwerem Beschuß, auch die Großen nutzen immer mehr Möglichkeiten, selbige zu unterlaufen. Dich, @Feliks, mag das nicht mehr einholen, aber Dein Nachfolger wird möglicherweise schon nicht mehr der Stammbelegschaft, sondern einem tarif- und rechtsfreien outgesourceten Tochterunternehmen angehören.

SFGA arbeitet im Einzelhandel. Hier sind, vor allem im Osten, Arbeitsplätze, die tariflichen Regeln unterliegen, Mangelware, hier gilt nur das Recht des Stärkeren, auch für die höher qualifizierten AN.

Noch weiter unten sind Leiharbeiter und Scheinselbständige, gerade für letztere gelten bereits amerikanische Bedingungen.

Diese Entwicklung beschleunigt sich immer weiter, solange, bis die Menschen, also wir, uns dagegen wehren; oder bis die Seifenblase von alleine platzt. Letzteres wird aber kein Spaß sein...

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#24

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 14.03.2012 15:40
von linamax | 2.022 Beiträge

Zitat von SFGA

Zitat von Feliks D.
Hallo Sören ich will mich mal kurz speziell zu deinem Beitrag zu Wort melden, auch wenn ich dafür gleich wieder Prügel bekomme. Voranstellen möchte ich dass dies keinesfalls überheblich gemeint ist, sondern lediglich die Realitäten in diesem System beschreibt.

Du schreibst Du bist Fachverkäufer, wirst aber geringer bezahlt weil eine Fachkraft zu teuer ist und nicht als solche eingewertet wird. Job jcharacteristics sind ja sehr differenziert zu betrachten und vereinfacht gesagt ist es natürlich immer Auslegungssache was ich als SME bezeichne. Ganz flach gesagt kann mir fast jeder halbwegs qualifiziert die Wurst über den Tresen reichen, dementsprechend kann ich als AG auch die Entlohnung drücken.

Umso höher die Ansprüche an ein gewisses SME Level sind umso höher ist natürlich auch die Entlohnung. Nehme ich jetzt mal ein SME Level der höchsten Stufe (Studium) dann beginnt der Neueinsteiger bei mir in der Abteilung mit 35. - 40.000 Brutto. Das 13. Monatsgehalt beträgt ab 6. Monaten Betriebszugehörigkeit 25% des Monatseinkommens und steigt mit der Zeit bis auf 55% nach 36 Monaten. Die grundsätzliche tarifliche Arbeitszeit beträgt 35 Stunden, mit Zustimmung des MA und bei entsprechenden Bedarf kann die Personalabteilung diese, natürlich mit entsprechender Gehaltsanpassung, bis auf 40 Stunden ausweiten. Da gibt's aber eine Regel dass dieses max. bei ca. 15% der MA so gehandhabt werden darf um die tarifliche Arbeitszeit nicht auf diesem Wege zu unterlaufen.

Dies sind jetzt einmal die grundsätzlichen Dinge, um die besten SME zu bekommen muss ich jedoch noch weitere Instrumente wie z.B. JDS bemühen. Skill variety sowie Task identity und Task significance sind da nur einige Stichworte. Am Ende solcher Überlegungen stehen dann Zielvereinbarungen und andere Dinge um den MA zu motivieren und ihn einzubinden.
A
Ab einer gewissen Position, Erfahrung und Qualifikation sind allerdings selbst die Tarifstufen usw. für mich nicht mehr interessant. Stichworte hier wären dann Einzelverträge, Variable Zieleinkommen etc.

Projektmanagement, Engineering und Rechtsgutachten sind Bereiche in denen ich Ungelernte eben nicht SME-Tätigkeiten halbwegs zufriedenstellend übertragen kann und da kann mir dann auch keiner mit dem Argument kommen Fachkräfte wären zu teuer.

Was will ich Dir damit sagen? Entwickle Dich weiter, spezialisier Dich und mach Dich so [durch Un- oder Angelernte] unersetzbar, dann kann Dir auch keiner mit solchen Argumenten kommen. Mir ist klar dass nicht jeder ein Hochschulstudium absolvieren kann, aber auch als Facharbeiter kann man sicher weiterbilden und entwickeln. Dies ist in diesem System deine einzige Chance nicht unter die Räder kommen, nur indem Du deinen eigenen [Markt]Wert steigerst kannst Du es zumindestens Ansatzweise vermeiden zur großen Gruppe der auf Kosten der Allgemeinheit ausgebeuteten zu gehören.

Leider, und damit sind wir wieder beim Thema, wird diese Gruppe in diesem System immer größer und politisch wird nichts dagegen unternommen.



Das mag ja richtig sein aber um höher zu kommen musst du entsprechende Abschlüsse haben. Der Frau vom Andy geht es auch nicht anders. Sie ist das gleiche wie ich nur halt in der Fleischereibranche. Was meinste warum es hier in sehr vielen bereichen Fachkräftemangel gibt???? Weil kaum einer als Fachkraft zum Hungerlohn arbeiten geht. Nehmen wir mal an du willst dich weiterentwickeln dann würde in meinem Bereich(in dem ich arbeitete) dann die VFL (Vertr. Fil.leitung) dann FL bis zum BL(Bezirkslei.) wäre so der werdegang. Dazu brauchst du ne menge Arbeitsjahre(oder wirst gleich nach Studium BL mit kaum Praxis)+sehr sehr sehr gutes ABI+exellentes Studium+Beziehungen. Die Arbeitszeiten+Lohn tragen ihr übriges dazu , das viele sagen ich wechsele den Beruf.
Ist ja nicht so das 10 vor 8 das Kollektiv kommt und schnell das Obst und Gemüse aus der kühlung holt und rauspackt und 20:05 wieder geht. Was so manche an vorstellungen haben. Teilweise ging ein Arbeitstag in 2 Schichten von halb 6 früh bis halb 11 abends. Nochdazu kommt wie man es schon mitbekam(Die VK die den Pfandbon eingelöst hatte) das rigeros an den wichtigen Dienstvorschriften sich gehalten werden muss. Das du wegen lapalien dein Job verlierst und plötzlich vor dem nichts stehst. Da hole ich den Bogen zurück zum Thema. Und zwar als Bsp. eine VK saß an der Kasse. Sie hatte mittag und holte sich im Laden ihr mittag und ließ es kennzeichnen und steckte das Restgeld in ihren Kittel. Nach dem Mittag verrichtete Sie ihre arbeit weiter. Als der BL kam hörte er es klappern in Ihrem Kittel . Also verdacht auf Diebstahl (aus Ihrer Kasse) , verstoß gegen die Dienstvorschrift: Kein privates Geld und privates an der Kasse.
Also aufwiedersehen Marlene. Nur Sie war bei anderen Firmen zu alt oder es hatte sich rumgesprochen. Sie stand vor dem nichts!
Was Sie heute macht keine Ahnung vermutlich Branche gewechselt. Nur weil Sie nicht aufpasste war Sie gekündigt wurden. Und armes Deutschland sage ich auch zu der gesamten Bildung, Fremdenhass der sich mehr und mehr entwickelt, Kinderarmut, Geburtenrückgang ach die Liste ist zu lang.
So isch habe fertig!



Hallo SFGA
Ich glaube wir Deutschen jammern auf einen hohen Level .Ich kann Dir Beispiele aus dem Handwerk erzählen wo ich tätig bin ,bei uns muß mann auch Sonntags arbeiten ,obwohl mein Chef über Tarif bezahlt haben die Bewerber keine Lust melden sich lieber arbeitslos .
Gruß
linamax


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#25

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 14.03.2012 15:59
von SFGA | 1.519 Beiträge

Zitat von linamax

Zitat von SFGA

Zitat von Feliks D.
Hallo Sören ich will mich mal kurz speziell zu deinem Beitrag zu Wort melden, auch wenn ich dafür gleich wieder Prügel bekomme. Voranstellen möchte ich dass dies keinesfalls überheblich gemeint ist, sondern lediglich die Realitäten in diesem System beschreibt.

Du schreibst Du bist Fachverkäufer, wirst aber geringer bezahlt weil eine Fachkraft zu teuer ist und nicht als solche eingewertet wird. Job jcharacteristics sind ja sehr differenziert zu betrachten und vereinfacht gesagt ist es natürlich immer Auslegungssache was ich als SME bezeichne. Ganz flach gesagt kann mir fast jeder halbwegs qualifiziert die Wurst über den Tresen reichen, dementsprechend kann ich als AG auch die Entlohnung drücken.

Umso höher die Ansprüche an ein gewisses SME Level sind umso höher ist natürlich auch die Entlohnung. Nehme ich jetzt mal ein SME Level der höchsten Stufe (Studium) dann beginnt der Neueinsteiger bei mir in der Abteilung mit 35. - 40.000 Brutto. Das 13. Monatsgehalt beträgt ab 6. Monaten Betriebszugehörigkeit 25% des Monatseinkommens und steigt mit der Zeit bis auf 55% nach 36 Monaten. Die grundsätzliche tarifliche Arbeitszeit beträgt 35 Stunden, mit Zustimmung des MA und bei entsprechenden Bedarf kann die Personalabteilung diese, natürlich mit entsprechender Gehaltsanpassung, bis auf 40 Stunden ausweiten. Da gibt's aber eine Regel dass dieses max. bei ca. 15% der MA so gehandhabt werden darf um die tarifliche Arbeitszeit nicht auf diesem Wege zu unterlaufen.

Dies sind jetzt einmal die grundsätzlichen Dinge, um die besten SME zu bekommen muss ich jedoch noch weitere Instrumente wie z.B. JDS bemühen. Skill variety sowie Task identity und Task significance sind da nur einige Stichworte. Am Ende solcher Überlegungen stehen dann Zielvereinbarungen und andere Dinge um den MA zu motivieren und ihn einzubinden.
A
Ab einer gewissen Position, Erfahrung und Qualifikation sind allerdings selbst die Tarifstufen usw. für mich nicht mehr interessant. Stichworte hier wären dann Einzelverträge, Variable Zieleinkommen etc.

Projektmanagement, Engineering und Rechtsgutachten sind Bereiche in denen ich Ungelernte eben nicht SME-Tätigkeiten halbwegs zufriedenstellend übertragen kann und da kann mir dann auch keiner mit dem Argument kommen Fachkräfte wären zu teuer.

Was will ich Dir damit sagen? Entwickle Dich weiter, spezialisier Dich und mach Dich so [durch Un- oder Angelernte] unersetzbar, dann kann Dir auch keiner mit solchen Argumenten kommen. Mir ist klar dass nicht jeder ein Hochschulstudium absolvieren kann, aber auch als Facharbeiter kann man sicher weiterbilden und entwickeln. Dies ist in diesem System deine einzige Chance nicht unter die Räder kommen, nur indem Du deinen eigenen [Markt]Wert steigerst kannst Du es zumindestens Ansatzweise vermeiden zur großen Gruppe der auf Kosten der Allgemeinheit ausgebeuteten zu gehören.

Leider, und damit sind wir wieder beim Thema, wird diese Gruppe in diesem System immer größer und politisch wird nichts dagegen unternommen.



Das mag ja richtig sein aber um höher zu kommen musst du entsprechende Abschlüsse haben. Der Frau vom Andy geht es auch nicht anders. Sie ist das gleiche wie ich nur halt in der Fleischereibranche. Was meinste warum es hier in sehr vielen bereichen Fachkräftemangel gibt???? Weil kaum einer als Fachkraft zum Hungerlohn arbeiten geht. Nehmen wir mal an du willst dich weiterentwickeln dann würde in meinem Bereich(in dem ich arbeitete) dann die VFL (Vertr. Fil.leitung) dann FL bis zum BL(Bezirkslei.) wäre so der werdegang. Dazu brauchst du ne menge Arbeitsjahre(oder wirst gleich nach Studium BL mit kaum Praxis)+sehr sehr sehr gutes ABI+exellentes Studium+Beziehungen. Die Arbeitszeiten+Lohn tragen ihr übriges dazu , das viele sagen ich wechsele den Beruf.
Ist ja nicht so das 10 vor 8 das Kollektiv kommt und schnell das Obst und Gemüse aus der kühlung holt und rauspackt und 20:05 wieder geht. Was so manche an vorstellungen haben. Teilweise ging ein Arbeitstag in 2 Schichten von halb 6 früh bis halb 11 abends. Nochdazu kommt wie man es schon mitbekam(Die VK die den Pfandbon eingelöst hatte) das rigeros an den wichtigen Dienstvorschriften sich gehalten werden muss. Das du wegen lapalien dein Job verlierst und plötzlich vor dem nichts stehst. Da hole ich den Bogen zurück zum Thema. Und zwar als Bsp. eine VK saß an der Kasse. Sie hatte mittag und holte sich im Laden ihr mittag und ließ es kennzeichnen und steckte das Restgeld in ihren Kittel. Nach dem Mittag verrichtete Sie ihre arbeit weiter. Als der BL kam hörte er es klappern in Ihrem Kittel . Also verdacht auf Diebstahl (aus Ihrer Kasse) , verstoß gegen die Dienstvorschrift: Kein privates Geld und privates an der Kasse.
Also aufwiedersehen Marlene. Nur Sie war bei anderen Firmen zu alt oder es hatte sich rumgesprochen. Sie stand vor dem nichts!
Was Sie heute macht keine Ahnung vermutlich Branche gewechselt. Nur weil Sie nicht aufpasste war Sie gekündigt wurden. Und armes Deutschland sage ich auch zu der gesamten Bildung, Fremdenhass der sich mehr und mehr entwickelt, Kinderarmut, Geburtenrückgang ach die Liste ist zu lang.
So isch habe fertig!



Hallo SFGA
Ich glaube wir Deutschen jammern auf einen hohen Level .Ich kann Dir Beispiele aus dem Handwerk erzählen wo ich tätig bin ,bei uns muß mann auch Sonntags arbeiten ,obwohl mein Chef über Tarif bezahlt haben die Bewerber keine Lust melden sich lieber arbeitslos .
Gruß
linamax





Grüße euch,

Warum denn aufstehen es gibt doch den Staat , tja sehr viele junge Menschen müssen im Duden nachsehen was ARBEITEN bedeutet. Nichts neues, entweder reicht die Bildung nicht oder es passt nicht in Ihr Konzept weil es ja mit mühe und fleiß verbunden ist. Ich kenne da eine , wo mir der Lebensweg bekannt vorkommt. Die hatte keine lust zu arbeiten also ein Kind. Dadurch kannst du nicht arbeiten weil du schwanger bist und danach erstmal das Kind "erziehen" musst. Also Staat zahlt. Ist das vorbei zack kommt das nächste usw. die müsste jetzt 3 oder so haben. Sie sagte mal zu mir ja was weis ich denn von arbeiten , Sie war mal in der Tagespflege tätig und das war soooooooooooooooooooooo anstrengend das Sie gekündigt wurde. Also im groben hat Sie mit 33 höchstens 2. Monate gearbeitet in Ihrem Leben. Solche Menschen gibt es zuhauf. Wenn ich mich in diesem Fall für Handwerk interessiere und ich eine Chance habe nach Tarif zu buckeln wäre ich doch froh. Da kann ich dann mein Bier in der Kneipe trinken mit einem ruhigen Gewissen da ICH es mir verdient habe. Es wird wie gesagt immer schlimmer.......

PS: Ich arbeiTeTe im Einzelhandel


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
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#26

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 14.03.2012 17:04
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat
Noch dazu kommt wie man es schon mitbekam das rigeros an den wichtigen Dienstvorschriften sich gehalten werden muss

Das du wegen lapalien dein Job verlierst



In welchem Bereich ist dies nicht so? Was eine Lappalie ist darüber lässt sich streiten, da kann ja schon ein einfaches Beispiel helfen aus dem Bereich der Fristberechnung helfen. Vertue ich mich da z.B. bei der Einreichung von behördlich zu genehmigenden Projektierungsunterlagem um einen einzigen Tag so könnte man meinen ein einziger Tag sei eine solche Lappalie. Unter Umständen kann aufgrund dieser versäumten Frist ein wirtschaftlicher Schaden in Millionenhöhe eintreten und dann wackelt wegen einer solchen "Lappalie" nicht nur mein Stuhl.

P.S. Ich hoffe Du legst die Rechtschreibregeln im Arbeitsleben nicht ähnlich frei und kreativ aus wie Du dies hier tust? Sonst wundert mich nichts.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 14.03.2012 17:08 | nach oben springen

#27

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 14.03.2012 17:20
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

@SFGA, sorry, die Vergangenheitsform hatte ich überlesen.

Von mir die besen Wünsche, gib Dich vor allem nicht selbst auf und denke daran: Zum Lernen ist man nie zu alt!
...wenn ich in meinem Umfeld auch manche erlebe, die mit Fuffzehn schon ausgelernt haben.

@Feliks D. Bitte nicht so destruktiv!

Grüße


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#28

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 14.03.2012 18:12
von DoreHolm | 7.707 Beiträge

Hallo SFGA, es ist ja prinzipiell nichts dagegen einzuwenden, wenn eine Frau ein Kind nach dem anderen bekommt und so nicht zum arbeiten kommt. Aber da komme ich wieder darauf, was auch Sarrazin in seinem Buch wirklich meinte: Die Kinder müssen so erzogen werden, daß sie später einmal willens und in der Lage sind, die Mittel, die in sie von der Gesellschaft, also dem Steuerzahler, hineingesteckt wurden, auch wieder zurückzugeben. Und da sehe ich bei solchen Leuten, die Kinder kriegen, um Kindergeld zu bekommen und nicht draußen irgendwo arbeiten zu müssen, ein Problem. In meiner erweiterten Verwandtschaft zeichnet sich auch so ein Fall ab. Nur Kinder in die Welt setzen, bei denen man von Anfang an den Eindruck bekommt, daß sie ihr Leben lang von Stütze leben werden, das ist das, was beitragen könnte, unsere Sozialsystem mal zu ruinieren. Aber das Thema Sarrazin wäre m.E. auch mal ein extra Thema wert. Ich hatte ihn auch zuerst äußerst kritisch gesehen, bis ich sein Buch gelesen hatte.



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#29

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 15.03.2012 00:42
von SFGA | 1.519 Beiträge

Zitat von Damals87
Hallo,

@SFGA, sorry, die Vergangenheitsform hatte ich überlesen.

Von mir die besen Wünsche, gib Dich vor allem nicht selbst auf und denke daran: Zum Lernen ist man nie zu alt!
...wenn ich in meinem Umfeld auch manche erlebe, die mit Fuffzehn schon ausgelernt haben.

@Feliks D. Bitte nicht so destruktiv!

Grüße




Lernen lernen und nochmals lernen(Lenin), es ist halt schwierig mit der Jugend heutzutage. Klar spiegelt sich manches wieder in uns weil wir auch so waren aber der rest.... dafür hätten wir uns damals geschämt!


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#30

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 15.03.2012 00:44
von SFGA | 1.519 Beiträge

Zitat von DoreHolm
Hallo SFGA, es ist ja prinzipiell nichts dagegen einzuwenden, wenn eine Frau ein Kind nach dem anderen bekommt und so nicht zum arbeiten kommt. Aber da komme ich wieder darauf, was auch Sarrazin in seinem Buch wirklich meinte: Die Kinder müssen so erzogen werden, daß sie später einmal willens und in der Lage sind, die Mittel, die in sie von der Gesellschaft, also dem Steuerzahler, hineingesteckt wurden, auch wieder zurückzugeben. Und da sehe ich bei solchen Leuten, die Kinder kriegen, um Kindergeld zu bekommen und nicht draußen irgendwo arbeiten zu müssen, ein Problem. In meiner erweiterten Verwandtschaft zeichnet sich auch so ein Fall ab. Nur Kinder in die Welt setzen, bei denen man von Anfang an den Eindruck bekommt, daß sie ihr Leben lang von Stütze leben werden, das ist das, was beitragen könnte, unsere Sozialsystem mal zu ruinieren. Aber das Thema Sarrazin wäre m.E. auch mal ein extra Thema wert. Ich hatte ihn auch zuerst äußerst kritisch gesehen, bis ich sein Buch gelesen hatte.



Der Mann hat in vielen dingen Recht. Nur das will und wollte keiner da oben etc. hören!


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#31

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 15.03.2012 01:42
von damals wars | 12.204 Beiträge

Armut gibt es nicht, da hat Gert recht. Denn im Schnitt hat jeder 60000 € auf der hohen Kante.

http://www.derwesten.de/wirtschaft/deuts...-id5061116.html


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#32

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 15.03.2012 06:11
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Solche Aussagen sind doch witzlos, gerade was den Vermögenszuwachs auf breiter Front betrifft. Was ist denn mit den beiden Quandts und Frau Klatten? Die liegen zusammen bei ca. 31.000.000.000,00 € und haben gerade ca. 850.000.000,00 € Dividende ausgezahlt bekommen. Wie viele Hartz 4 Empfänger brauche ich da jetzt um die 3 dann auf den Schnitt von 60k runterzurechnen?

Selbst hier im Forum haut das nicht hin, da haben welche mehr wie die 60k und mir sind auch Mitglieder bekannt die liegen noch unter 10k Privatvermögen. Die Politiker, die mit solchen Zahlen erklären wollen der Masse in Deutschlang geht es immer besser, die gehören dieser Masse mal zur freien Verwendung ausgeliefert.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 15.03.2012 06:13 | nach oben springen

#33

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 15.03.2012 08:02
von eisenringtheo | 9.183 Beiträge
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#34

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 15.03.2012 08:07
von Grenzwolf62 (gelöscht)
avatar

Zitat von eisenringtheo
Gerechtigkeit gibts im Kapitalismus nicht:
http://www.bild.de/geld/wirtschaft/bmw/b...23008.bild.html
http://schlecker-blog.com/wp-content/upl...ndeslaender.pdf
Theo



Das ist wahr, sonst wäre der Kapitalismus ja nicht der Kapitalismus.


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#35

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 15.03.2012 08:22
von Rüganer (gelöscht)
avatar

[quote="eisenringtheo"]Gerechtigkeit gibts im Kapitalismus nicht

Gerechtigkeit gab es im Sozialismus ala DDR auch nicht, und was machen wir nun?


zuletzt bearbeitet 15.03.2012 08:30 | nach oben springen

#36

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 15.03.2012 08:30
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Rüganer
[quote="eisenringtheo"]Gerechtigkeit gibts im Kapitalismus nicht

Gerechtigkeit gab es im Solzialismus ala DDR auch nicht, und was machen wir nun?



Als alter Kleinkapitalist überleg ich ob ich eventuell ein Übersiedlungsbüro für Nordkorea eröffne, könnte sich durchaus lohnen.


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#37

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 15.03.2012 08:31
von Rüganer (gelöscht)
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Zitat von Grenzwolf62

Zitat von Rüganer
[quote="eisenringtheo"]Gerechtigkeit gibts im Kapitalismus nicht

Gerechtigkeit gab es im Solzialismus ala DDR auch nicht, und was machen wir nun?



Als alter Kleinkapitalist überleg ich ob ich eventuell ein Übersiedlungsbüro für Nordkorea eröffne, könnte sich durchaus lohnen.





Vielleicht als Immobilienkaufmann die Grundlagen nutzen und einen Zoo erwerben, weil Nordkorea den Zuzug ´begrenzen könnte.


zuletzt bearbeitet 15.03.2012 08:32 | nach oben springen

#38

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 15.03.2012 08:32
von Rostocker | 7.731 Beiträge

Zitat von Rüganer
[quote="eisenringtheo"]Gerechtigkeit gibts im Kapitalismus nicht

Gerechtigkeit gab es im Solzialismus ala DDR auch nicht, und was machen wir nun?



Nun machen wir wie immer das gleiche Wir ziehen nun noch Vergleiche aus dem 3.Reich mit hinzu oder aus der Weimarer Zeit..Und so wird das Thema wieder vielversprechend.


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#39

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 15.03.2012 08:35
von Rüganer (gelöscht)
avatar

Zitat von Rostocker

Zitat von Rüganer
[quote="eisenringtheo"]Gerechtigkeit gibts im Kapitalismus nicht

Gerechtigkeit gab es im Solzialismus ala DDR auch nicht, und was machen wir nun?



Nun machen wir wie immer das gleiche Wir ziehen nun noch Vergleiche aus dem 3.Reich mit hinzu oder aus der Weimarer Zeit..Und so wird das Thema wieder vielversprechend.




Rostocker, auch da gab es keine Gerechtigkeit. Ich halte Gerechtigkeit für eine Utopie, lasse mir aber gerne hier sagen, wo es "die Gerechtigkeit" , die funktionierende und praktizierte, denn als Staatswesen gibt. Der Tod ist gerecht, er holt alle, in der Art, wie er es macht, da fängt die Ungerechtigkeit dann schon wieder an.


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#40

RE: Armes Deutschland

in Themen vom Tage 15.03.2012 08:55
von werner | 1.591 Beiträge

Zitat von Rüganer
[quote="eisenringtheo"]Gerechtigkeit gibts im Kapitalismus nicht

Gerechtigkeit gab es im Solzialismus ala DDR auch nicht, und was machen wir nun?



Kann mich erinnern, dass es immer hieß "auf dem Wege zu einer gerechteren Gesellschaft" oder "soziale Gerechtigkeit" und von beidem sind wir heute wohl weiter weg, als es die meisten sozialistischen Staaten je waren.

Wenn man als Maß für soziale Gerechtigkeit eine Skala von 1 bis 10 aufmachen würde (1 für wenig, 10 für viel), wo würdest Du da die BRD heute und DDR einordnen?


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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