#41

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 11.03.2012 18:55
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Wer aus unserer Gesellschaft @Grenzwolf ist es denn nicht wert ihr anzugehören und sollte sich daher lieber ins letzte Loch verkriechen? Sind etwa einige davon auch hier im Forum und wenn ja, um welche Mitglieder genau handelt es sich?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 11.03.2012 18:56 | nach oben springen

#42

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 11.03.2012 20:10
von Grenzwolf62 (gelöscht)
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Zitat von Feliks D.
Wer aus unserer Gesellschaft @Grenzwolf ist es denn nicht wert ihr anzugehören und sollte sich daher lieber ins letzte Loch verkriechen? Sind etwa einige davon auch hier im Forum und wenn ja, um welche Mitglieder genau handelt es sich?



Lieber Feliks D(zierzynski?)

eigentlich wolltest du dich ja kommunikativ nicht mehr mit mir auseinandersetzen, ich habe dir dafür gedankt und bitte dich es auch dabei zu belassen.
Ich möchte ganz einfach in diesem Forum Kommentare anfügen die meiner Sichtweise entsprechen, ob diese nun mit deiner konform sind oder nicht.
Deine Argumentation mit der Reisebeschränkung nach Somalia, war für mich so lächerlich daneben, dass ich auf diesem Niveau bitte nicht mehr weiter diskutieren und mich von ewig gestrigen verquer anargumentieren lassen möchte.
Ich habe in der DDR meine staatsbürgerlichen Pflichten, auch mit dem Dienst an der Waffe in den Grenztruppen erfüllt, meine Hauptbeschäftigung im Jetzt liegt eher darin, neben meiner eigenen, noch 4 weitere Existenzen zu sichern.
Das MfS ist Gott (oder eher den mutigen Bürgern der DDR) sei Dank, Geschichte, belassen wir es dabei und arbeiten an der Zukunft.


zuletzt bearbeitet 11.03.2012 20:11 | nach oben springen

#43

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 11.03.2012 21:28
von passport | 2.634 Beiträge

Noch einen interessanten Artikel über die " Larve " gefunden !

____________________________________________________________________

Zeuthen/Berlin 8. März 2012





An den Vorsitzenden

der Sozialdemokratischen Partei Deutschland (SPD)

Herrn Siegmar Gabriel





Sehr geehrter Herr Gabriel,

Ihre Partei nominierte mit anderen Bundestagsparteien außer den LINKEN Joachim Gauck für die Wahl zum Bundespräsidenten. Wir zweifeln sehr, dass dieser Kandidat persönlich für das hohe Amt geeignet ist.



Uns vorliegende Dokumente und Aussagen überführen den Kandidaten der Lüge und sogar des Meineides.

Am 3. Mai 2000 unterzeichnete Joachim Gauck eine anwaltlich beglaubigte „Eidesstattliche Versicherung“, in der u.a. nachfolgende Aussage enthalten ist: „Insbesondere habe ich mich zu keinem Zeitpunkt zur Lieferung von Informationen an den Staatssicherheitsdienst bereiterklärt und habe zu keinem Zeitpunkt bewusst und gewollt mit dem Staatssicherheitsdienst zusammengearbeitet.“ (Faksimile liegt uns vor).



Bereits am 23. April 1991 hat „DIE WELT“ auf einer ganzen Seite das Protokoll über eine Begegnung veröffentlicht, die der damalige Pastor Joachim Gauck in seiner Rostocker Wohnung mit dem MfS-Hauptmann Terpe hatte. Das Protokoll widerlegt die von Herrn Gauck in der „Eidesstattlichen Versicherung“ abgegebene Erklärung, nicht mit dem MfS zusammen gearbeitet zu haben. Die betreffende Datei wurde bezeichnenderweise zwischenzeitlich im Internet gelöscht.

Noch abrufbar ist jedoch der Beitrag von Peter-Michael Diestel – letzter Innenminister der DDR – im „Freitag“ vom 28.4.2000. Mit ausführlichen Zitaten aus dem Terpe-Protokoll belegt, schreibt P.-M. Diestel.[1]



„Pastor Gauck erklärte dem Hauptmann Terpe, er sei nicht gewillt mit nicht kompetenten Mitarbeitern des MfS Gespräche zu führen. Bei vielen MfS-Mitarbeitern glaubt Gauck neurotische Züge zu erkennen, klärt er Terpe auf. Mit wie vielen Stasi-Leuten pflegte der Pastor Umgang, um sich ein solches Urteil bilden zu können? . . . Gauck äußerte, dass er selbst in seiner Gemeinde dahingehend wirksam werden will, dass er die ihm dort bekannten Übersiedlungssuchenden durch Gespräche, mehrmalige Gespräche, beeinflussen will, damit sie in der DDR bleiben. Terpe dankte dafür. Deutlicher kann man eine Zusammenarbeitsbereitschaft kaum formulieren. . . . Hauptmann Terpe dankte Pastor Gauck für seine Initiativen und für seine langfristig gute Zusammenarbeit. Ausdrücklich verwies der Stasi-Mann darauf, dass er nicht nur persönlich dankt, sondern dass der Dank vom Ministerium für Staatssicherheit insgesamt kommt. – Wofür, Herr Gauck? . . . Pastor Gauck erklärte, das Gespräch mit Hauptmann Terpe habe ihn angenehm überrascht, es habe ihm viel gegeben. Er glaube, dass das MfS einen echten positiven Beitrag zur Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft einbringen wird. . . . Gauck bot dem MfS-Mann eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Ökologie an. . . . MfS-Hauptmann Terpe teilte Pastor Gauck mit, dass ihn seine in die BRD übergesiedelten Kinder ab sofort besuchen dürfen. . . . Abschließend bat Pastor Gauck, Kontakt zu MfS-Hauptmann Terpe halten zu dürfen. Der Stasi-Mann gewährte die Bitte. – Notiz des Hauptmanns zur Auswertung des Gesprächs: Es wird vorgeschlagen, den OV „Larve“ zu archivieren und einen IM-Vorlauf anzulegen. Klartext: Stasi-Hauptmann Terpe war nach dem Gespräch davon überzeugt, Pastor Joachim Gauck bald als Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) in den Reihen des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR zu haben.“



Die Junge Welt veröffentlichte am 8. Juni 2010 ein Interview mit Oberst a.D. Artur Amthor, letzter Leiter der Bezirksverwaltung Rostock des MfS:

„Frage: Stimmt es, dass das MfS Gauck Vergünstigungen gewährt hat?

Antwort: Das ist richtig, das war von uns als Vorleistung als vertrauensbildende Maßnahme gedacht, um ihn auf eine Werbung als inoffiziellen Mitarbeiter (IM) vorzubereiten. Er kam in den Genuss zahlreicher Sondererlaubnisse, die kaum einem anderen DDR-Bürger gewährt wurden. Z.B. durften seine Söhne in die BRD übersiedeln, sie konnten auch jederzeit zu Besuchen wieder in die DDR einreisen. Aus Anlass dieser Übersiedlung durfte Gauck per Sondergenehmigung sogar mit in den Westen fahren. Ferner kamen wir seinem Wunsch nach, für seine privaten Zwecke den Import eines VW-Transporters zu ermöglichen.“



Uns liegen weitere Informationen vor, aus denen hervorgeht, dass auch andere von Joachim Gauck gemachte biografische Angaben unwahr sind. Dazu laufen noch umfangreiche Recherchen. Erste Ergebnisse enthält das Dossier „Die Akte Gauck“. (im Internet mehrfach veröffentlicht und vieltausendfach angeklickt, unter anderem unter http://www.okv-ev.de)



Wir bitten Sie in Kenntnis dieser Informationen zu prüfen, ob Sie gegenüber dem deutschen Volk verantworten können, erneut einen Bundespräsidenten zu wählen, dessen Glaubwürdigkeit von vornherein erschüttert ist.

Wie soll im Übrigen ein Bundespräsident moralisches und christliches Vorbild sein und seinen protokollarischen Pflichten nachkommen, der nach wie vor mit einer Frau verheiratet ist, jedoch seit Jahren mit einer anderen in Lebensgemeinschaft zusammenlebt.

Sollte Joachim Gauck zum Bundespräsidenten gewählt werden, sehen wir uns politisch und moralisch verpflichtet, im Zusammenwirken mit weiteren Persönlichkeiten, Organisationen und Verbänden alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um dem deutschen Volk die Wahrheit über Joachim Gauck zu vermitteln und die uns verfügbaren Dokumente und Aussagen – einschließlich dieses Briefes - zu veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen





Dr. Klaus Blessing Manfred Hegner

P.S. Wir haben gleichlautende Schreiben an die Vorsitzenden der anderen Parteien gesandt, die Gauck nominiert haben.



--------------------------------------------------------------------------------

[1] Originalzitate aus dem in DIE WELT veröffentlichten Protokoll sind kursiv geschrieben.



Wie lange wird ER bei dieser Biographie im Amt bleiben dürfen ?


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#44

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 11.03.2012 21:38
von SEG15D | 1.121 Beiträge

@passport
Das ist doch nicht von Bedeutung...das "Wie lange?"...die Zeche zahlt doch wieder der Bürger, siehe Wulff!
Bei dieser Form Politik kann man gar nicht soviel essen, wie man k..n müßte!
Aber egal, in einem Land wo eine Ex-FDJ-Sekretärin einer Schule Kanzlerin und ein Lehrer mit Verantwortungsbereich Wehrerziehung Ministerpräsident werden kann, haben wir wohl nichts besseres verdient!

SEG15D



zuletzt bearbeitet 11.03.2012 21:44 | nach oben springen

#45

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 11.03.2012 21:59
von Gert | 12.354 Beiträge

Dieser Klaus B. ist doch ein kommunistischer Hetzer, wie ich gerade mal bei meinen Recherchen auf google feststellen konnte.

Glaubwürdigkeit gleich null, Ziel klar erkennbar= Hetze gegen den gegenwärtigen Staat und die Gesellschaftsordnung. So nun auch die Hetze gegen den Kandidaten für das Amt des BP:



.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
zuletzt bearbeitet 11.03.2012 22:04 | nach oben springen

#46

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 11.03.2012 22:13
von Rostocker | 7.719 Beiträge

Zitat von Gert
Dieser Klaus B. ist doch ein kommunistischer Hetzer, wie ich gerade mal bei meinen Recherchen auf google feststellen konnte.

Glaubwürdigkeit gleich null, Ziel klar erkennbar= Hetze gegen den gegenwärtigen Staat und die Gesellschaftsordnung. So nun auch die Hetze gegen den Kandidaten für das Amt des BP:





Nun bringt die Glaskugel--den kalten Krieg hervor.Alles was nicht in Deinen Sinne ist-wird nun als kommunistische Hetze abgetan. Aber wie schon gesagt--unterstes Niveau.


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#47

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 11.03.2012 22:27
von Alfred | 6.841 Beiträge

Gert,

jemanden als " kommunistischen Hetzer" zu bezeichnen kann auch mal in die Hose gehen.

Teil uns doch einfach mit, was am Inhalt falsch ist.


zuletzt bearbeitet 11.03.2012 22:27 | nach oben springen

#48

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 12.03.2012 01:57
von Kimble | 397 Beiträge

Wenn ich das alles lese denke ich, irgend etwas muss den Gauck für einige so gefährlich machen.
Ich glaube allerdings, wenn er so ein schlechter Mensch wäre, so hätte er als BSTU- Chef bereits den Teufel rauslassen können.

Den Schmähbrief habe ich gelesen. Er bestätigt erneut meine pers. Sicht zu dieser angeblichen Stasi- Zusammenarbeit.
Die Larve hat man in Stasi- Kreisen eher als Perspektivspitzel vermutet, so denke ich. Larve paßt da sogar recht genau.
Der Stasimann (Terpe) hat sich da wohl in einem Überschwang etwas zu sehr gefreut und Glaskugel gucken gespielt.
Aus einem "Danke für's Gespräch" gleich eine Art Verpflichtungserklärung hinein zu deuten ist, finde ich, schon etwas übereifrig.

Das mit dem Umzug seiner Söhne und dem VW- Transporter war mir allerdings unbekannt.
Entweder war der Gauck wirklich ein käuflicher Verräter oder aber, und dieser Ansicht bin ich nach dem was ich gelesen habe,
er hat die Puppen damals so richtig schön für sich tanzen lassen.


Kannten Sie die DDR ? "Ja, flüchtig"
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#49

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 12.03.2012 06:55
von Merkur | 1.018 Beiträge

Zitat von Kimble
, und dieser Ansicht bin ich nach dem was ich gelesen habe,
er hat die Puppen damals so richtig schön für sich tanzen lassen.




Und die Puppen tanzten gänzlich ohne Gegenleistung ?



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#50

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 12.03.2012 07:29
von EK82I | 869 Beiträge

Wie schon mal gesagt,der Ton wird rauher.Scheint hier nicht mehr möglich zu sein,den hoffierten Herren zu kritisieren,ohne sich gegenseitig anzugiften! Macht das noch Spass,eher nicht.


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#51

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 12.03.2012 08:07
von SCORN | 1.456 Beiträge

Es wäre in der Tat gut die Emotionen etwas zurück zufahren. In diesem Zusammnenhang möchte ich zum wiederholten mal darauf hinweisen das nach dem von ihm selbst aufgestellten Regeln im Umgang mit Menschen im Zusammenhang mit dem MfS, er noch nicht mal den kleinsten Job im Öffentlichen Dienst machen dürfte! Wie gesagt, nach seinen Regeln welche er tausendfach bei anderen bis zur letzten Konsequenz zur Anwendung gebracht hat! Von Gauck höchstpersönlich stammt auch folgende Aussage: "Nicht von jedem der IM war gibt es auch eine Akte"- was vor dem Hintergrund seiner eigenen sehr dubiosen Akteneinsicht mehr als brisant ist!

Und da geht es nicht darum daß angeblich ihn Leute heute nicht leiden können oder gar Angst vor seiem Wirken als Staatsoberhaupt haben, es geht um Glaubwürdigkeit und dem "messen mit der gleichen Elle", nicht mehr und nicht weniger!

SCORN


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#52

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 12.03.2012 08:21
von utkieker | 2.920 Beiträge

Zitat von Merkur

Zitat von Kimble
, und dieser Ansicht bin ich nach dem was ich gelesen habe,
er hat die Puppen damals so richtig schön für sich tanzen lassen.




Und die Puppen tanzten gänzlich ohne Gegenleistung ?



Tja Merkur,

Wenn die Stasi so spendabel ist!

Gruß Hartmut!


"Die Vergangenheit zu verbieten macht sie nicht ungeschehen, nicht einmal wenn man versucht sie selbst in sich zu verdrängen"
(Anja-Andrea 1959 - 2014)
zuletzt bearbeitet 12.03.2012 08:22 | nach oben springen

#53

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 12.03.2012 08:49
von Polter (gelöscht)
avatar

Zitat von Gert
Dieser Klaus B. ist doch ein kommunistischer Hetzer, wie ich gerade mal bei meinen Recherchen auf google feststellen konnte.

Glaubwürdigkeit gleich null, Ziel klar erkennbar= Hetze gegen den gegenwärtigen Staat und die Gesellschaftsordnung. So nun auch die Hetze gegen den Kandidaten für das Amt des BP:





Hier in Deinem Beitrag # 35 fragst Du zurück, wer ist Pfarrer Tschiche?
Eigentlich wollte ich eine Suchmaschine empfehlen und sagen, daß wer den Pfarrer Tschiche nicht kennt, hat bis jetzt und in der
Vergangenheit keine Ahnung von Opposition und Widerstand in der ehemaligen " DDR ". Alles dazu hier im Forum geschriebene,
offenbart sich als billiges und oberfläches, politisch motiviertes Gelabere!
Um jemand als kommunistischen Hetzer zu diffamieren, da stellt man schon Recherchen an. Für mich wiederrum billigste politische Meinungsmache( nicht einmal der Ansatz eines politischen Argumentes ) aus der Zeit des kalten Krieges der untersten Schublade.
Ach und Suchmaschinen verarbeiten auch weiterhin GaucK.
Gauck ist für mich kein Ehrenmann. Getrennt leben von einer Ehefrau, mit der man 4 Kinder in die Welt gesetzt hat, groß gezogen hat,
geht für mich überhaupt nicht. Ich hab selten eine kirchliche Trauung erlebt. Wie ist das mit dem Ehegelöbnis, welches der Pfarrer
abnimmt? Für mich ist Herr Gauck ein Mann, der die Sonnenseiten seines Lebens liebt und nicht ein Mann der Nächstenliebe.


zuletzt bearbeitet 12.03.2012 08:50 | nach oben springen

#54

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 12.03.2012 09:05
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Alfred
Gert,

jemanden als " kommunistischen Hetzer" zu bezeichnen kann auch mal in die Hose gehen.

Teil uns doch einfach mit, was am Inhalt falsch ist.




google doch mal, da kannst du einiges lesen. Solchen Leuten kann man nur Auswanderung empfehlen, da ist Hopfen und Malz verloren.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#55

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 12.03.2012 09:29
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Polter

Zitat von Gert
Dieser Klaus B. ist doch ein kommunistischer Hetzer, wie ich gerade mal bei meinen Recherchen auf google feststellen konnte.

Glaubwürdigkeit gleich null, Ziel klar erkennbar= Hetze gegen den gegenwärtigen Staat und die Gesellschaftsordnung. So nun auch die Hetze gegen den Kandidaten für das Amt des BP:





Hier in Deinem Beitrag # 35 fragst Du zurück, wer ist Pfarrer Tschiche?
Eigentlich wollte ich eine Suchmaschine empfehlen und sagen, daß wer den Pfarrer Tschiche nicht kennt, hat bis jetzt und in der
Vergangenheit keine Ahnung von Opposition und Widerstand in der ehemaligen " DDR ". Alles dazu hier im Forum geschriebene,
offenbart sich als billiges und oberfläches, politisch motiviertes Gelabere!
Um jemand als kommunistischen Hetzer zu diffamieren, da stellt man schon Recherchen an. Für mich wiederrum billigste politische Meinungsmache( nicht einmal der Ansatz eines politischen Argumentes ) aus der Zeit des kalten Krieges der untersten Schublade.
Ach und Suchmaschinen verarbeiten auch weiterhin GaucK.
Gauck ist für mich kein Ehrenmann. Getrennt leben von einer Ehefrau, mit der man 4 Kinder in die Welt gesetzt hat, groß gezogen hat,
geht für mich überhaupt nicht
. Ich hab selten eine kirchliche Trauung erlebt. Wie ist das mit dem Ehegelöbnis, welches der Pfarrer
abnimmt? Für mich ist Herr Gauck ein Mann, der die Sonnenseiten seines Lebens liebt und nicht ein Mann der Nächstenliebe.





Ganz schön scheinheilig deine Argumente ? Damit klagst du natürlich geichzeitig Millionen Deutsche an, die in Patchworkverhältnissen leben.Eine Argumentation wie sie der Pabst und die katholische Kirche normalerweise nur von sich geben. Und das von einem Standpunkt aus, der zumindest als kommunistisch-freundlich angesehen werden kann, Freund jener, die die Kirche ihr Leben lang verfolgt haben. Diesen Widerspruch muss man erst mal sacken lassen, um ihn zu verstehen. Wie ihrs gerade braucht.
Nun ein Wort zur Hetze : Gauck war in Rostock ein engagierter Pfarrer. Damit kam er als Pfaffe, wie die Herren Sicherheitsleute ihn hier im Forum abfällig bezeichneten, automatisch ins Visier des SED Staates. Dass er dadurch zwangsläufig Kontakte mit der Stasi hatte, weiss doch jeder, der dort gelebt hat. Die Kirche war doch ein Hauptziel in der Prioritätenliste der Stasi, denen konnte die Kirche doch gar nicht ausweichen. Nun sich aber hinstellen und diese Stasikontakte als aktive Spitzel- oder Zuträgerarbeit zu bezeichnen ist schon Zynismus in Reinkultur. Weiterhin las ich, dass die Stasi ihm Vergünstigungen gegeben hat in Form von Ausreisemöglichkeiten für sich und seine Kinder. Wohlgemerkt dies hat die Stasi in eigener Regie durchgeführt, ohne dass es von Gauck verlangt wurde, sozusagen als Köder ausgelegt um ihn als IM Spitzel zu gewinnen, zur Verbesserung der Arbeitsatmosphäre könnte man auch sagen.
Das Ganze heute argumentativ umzudrehen und ihm Zuarbeit oder Zusammenarbeit mit der Stasi zu unterstellen, das bezeichne ich ebenfalls als Hetze.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
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Mahatma Gandhi
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#56

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 12.03.2012 09:36
von werner | 1.591 Beiträge

@Gert, nun komm schon und teile doch mal Deine gurgel -Erkenntnisse mit uns, die erklären, was inhaltlich an den Darstellungen falsch ist, und wenn es nur ein Link ist.


Und irgendwo saßen die ganz anonym die leitenden Hirne, die den ganzen Betrieb koordinierten und die politischen Richtlinien festlegten, nach denen dieses Bruchstück der Vergangenheit aufbewahrt, jenes gefälscht, und ein anderes aus der Welt geschafft wurde.
George Orwell, 1984
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#57

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 12.03.2012 09:40
von Nostalgiker | 2.554 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Polter

Zitat von Gert
Dieser Klaus B. ist doch ein kommunistischer Hetzer, wie ich gerade mal bei meinen Recherchen auf google feststellen konnte.

Glaubwürdigkeit gleich null, Ziel klar erkennbar= Hetze gegen den gegenwärtigen Staat und die Gesellschaftsordnung. So nun auch die Hetze gegen den Kandidaten für das Amt des BP:





Hier in Deinem Beitrag # 35 fragst Du zurück, wer ist Pfarrer Tschiche?
Eigentlich wollte ich eine Suchmaschine empfehlen und sagen, daß wer den Pfarrer Tschiche nicht kennt, hat bis jetzt und in der
Vergangenheit keine Ahnung von Opposition und Widerstand in der ehemaligen " DDR ". Alles dazu hier im Forum geschriebene,
offenbart sich als billiges und oberfläches, politisch motiviertes Gelabere!
Um jemand als kommunistischen Hetzer zu diffamieren, da stellt man schon Recherchen an. Für mich wiederrum billigste politische Meinungsmache( nicht einmal der Ansatz eines politischen Argumentes ) aus der Zeit des kalten Krieges der untersten Schublade.
Ach und Suchmaschinen verarbeiten auch weiterhin GaucK.
Gauck ist für mich kein Ehrenmann. Getrennt leben von einer Ehefrau, mit der man 4 Kinder in die Welt gesetzt hat, groß gezogen hat,
geht für mich überhaupt nicht
. Ich hab selten eine kirchliche Trauung erlebt. Wie ist das mit dem Ehegelöbnis, welches der Pfarrer
abnimmt? Für mich ist Herr Gauck ein Mann, der die Sonnenseiten seines Lebens liebt und nicht ein Mann der Nächstenliebe.





Ganz schön scheinheilig deine Argumente ? Damit klagst du natürlich geichzeitig Millionen Deutsche an, die in Patchworkverhältnissen leben.Eine Argumentation wie sie der Pabst und die katholische Kirche normalerweise nur von sich geben. Und das von einem Standpunkt aus, der zumindest als kommunistisch-freundlich angesehen werden kann, Freund jener, die die Kirche ihr Leben lang verfolgt haben. Diesen Widerspruch muss man erst mal sacken lassen, um ihn zu verstehen. Wie ihrs gerade braucht.
Nun ein Wort zur Hetze : Gauck war in Rostock ein engagierter Pfarrer. Damit kam er als Pfaffe, wie die Herren Sicherheitsleute ihn hier im Forum abfällig bezeichneten, automatisch ins Visier des SED Staates. Dass er dadurch zwangsläufig Kontakte mit der Stasi hatte, weiss doch jeder, der dort gelebt hat. Die Kirche war doch ein Hauptziel in der Prioritätenliste der Stasi, denen konnte die Kirche doch gar nicht ausweichen. Nun sich aber hinstellen und diese Stasikontakte als aktive Spitzel- oder Zuträgerarbeit zu bezeichnen ist schon Zynismus in Reinkultur. Weiterhin las ich, dass die Stasi ihm Vergünstigungen gegeben hat in Form von Ausreisemöglichkeiten für sich und seine Kinder. Wohlgemerkt dies hat die Stasi in eigener Regie durchgeführt, ohne dass es von Gauck verlangt wurde, sozusagen als Köder ausgelegt um ihn als IM Spitzel zu gewinnen, zur Verbesserung der Arbeitsatmosphäre könnte man auch sagen.
Das Ganze heute argumentativ umzudrehen und ihm Zuarbeit oder Zusammenarbeit mit der Stasi zu unterstellen, das bezeichne ich ebenfalls als Hetze.




Was Du so alles weißt Gert, wirklich beeindruckend.

darf ich Dich, weil Deine Meinung von meiner konträr gegenübersteht, auch als Hetzer titulieren?
Nur mal so gefragt.......

Gruß
Nostalgiker


Aber auf einmal bricht ab der Gesang,
einer zeigt aus dem Fenster, da spazieren sie lang,
die neuen Menschen, der neue Mensch,
der sieht aus, wie er war
außen und unter`m Haar
wie er war ...

_______________
aus; "Nach der Schlacht" - Renft - 1974
Text: Kurt Demmler

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#58

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 12.03.2012 09:43
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Kimble
Wenn ich das alles lese denke ich, irgend etwas muss den Gauck für einige so gefährlich machen.
Ich glaube allerdings, wenn er so ein schlechter Mensch wäre, so hätte er als BSTU- Chef bereits den Teufel rauslassen können.

Den Schmähbrief habe ich gelesen. Er bestätigt erneut meine pers. Sicht zu dieser angeblichen Stasi- Zusammenarbeit.
Die Larve hat man in Stasi- Kreisen eher als Perspektivspitzel vermutet, so denke ich. Larve paßt da sogar recht genau.
Der Stasimann (Terpe) hat sich da wohl in einem Überschwang etwas zu sehr gefreut und Glaskugel gucken gespielt.
Aus einem "Danke für's Gespräch" gleich eine Art Verpflichtungserklärung hinein zu deuten ist, finde ich, schon etwas übereifrig.

Das mit dem Umzug seiner Söhne und dem VW- Transporter war mir allerdings unbekannt.
Entweder war der Gauck wirklich ein käuflicher Verräter oder aber, und dieser Ansicht bin ich nach dem was ich gelesen habe,
er hat die Puppen damals so richtig schön für sich tanzen lassen.








@Kimble
rot mark. genauso sehe ich das, wie du es beschreibst.
grün mark. habe mal aus dem Brief zitiert. Es ist sicher ein wenig verwegen, wenn ich jemandem als Vorleistung Geschenke gebe um ihn mir gewogen zu machen, sofort zu behaupten der Mann steht voll auf unserer Seite. Es ist nicht bekannt, dass Gauck aktiv für die Stasi gearbeitet auch nicht für diese "vergifteten" Geschenke.

Zitat Brief Dr. B.
Frage: Stimmt es, dass das MfS Gauck Vergünstigungen gewährt hat?

Antwort: Das ist richtig, das war von uns als Vorleistung als vertrauensbildende Maßnahme gedacht, um ihn auf eine Werbung als inoffiziellen Mitarbeiter (IM) vorzubereiten



.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#59

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 12.03.2012 09:45
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Nostalgiker

Zitat von Gert

Zitat von Polter

Zitat von Gert
Dieser Klaus B. ist doch ein kommunistischer Hetzer, wie ich gerade mal bei meinen Recherchen auf google feststellen konnte.

Glaubwürdigkeit gleich null, Ziel klar erkennbar= Hetze gegen den gegenwärtigen Staat und die Gesellschaftsordnung. So nun auch die Hetze gegen den Kandidaten für das Amt des BP:





Hier in Deinem Beitrag # 35 fragst Du zurück, wer ist Pfarrer Tschiche?
Eigentlich wollte ich eine Suchmaschine empfehlen und sagen, daß wer den Pfarrer Tschiche nicht kennt, hat bis jetzt und in der
Vergangenheit keine Ahnung von Opposition und Widerstand in der ehemaligen " DDR ". Alles dazu hier im Forum geschriebene,
offenbart sich als billiges und oberfläches, politisch motiviertes Gelabere!
Um jemand als kommunistischen Hetzer zu diffamieren, da stellt man schon Recherchen an. Für mich wiederrum billigste politische Meinungsmache( nicht einmal der Ansatz eines politischen Argumentes ) aus der Zeit des kalten Krieges der untersten Schublade.
Ach und Suchmaschinen verarbeiten auch weiterhin GaucK.
Gauck ist für mich kein Ehrenmann. Getrennt leben von einer Ehefrau, mit der man 4 Kinder in die Welt gesetzt hat, groß gezogen hat,
geht für mich überhaupt nicht
. Ich hab selten eine kirchliche Trauung erlebt. Wie ist das mit dem Ehegelöbnis, welches der Pfarrer
abnimmt? Für mich ist Herr Gauck ein Mann, der die Sonnenseiten seines Lebens liebt und nicht ein Mann der Nächstenliebe.





Ganz schön scheinheilig deine Argumente ? Damit klagst du natürlich geichzeitig Millionen Deutsche an, die in Patchworkverhältnissen leben.Eine Argumentation wie sie der Pabst und die katholische Kirche normalerweise nur von sich geben. Und das von einem Standpunkt aus, der zumindest als kommunistisch-freundlich angesehen werden kann, Freund jener, die die Kirche ihr Leben lang verfolgt haben. Diesen Widerspruch muss man erst mal sacken lassen, um ihn zu verstehen. Wie ihrs gerade braucht.
Nun ein Wort zur Hetze : Gauck war in Rostock ein engagierter Pfarrer. Damit kam er als Pfaffe, wie die Herren Sicherheitsleute ihn hier im Forum abfällig bezeichneten, automatisch ins Visier des SED Staates. Dass er dadurch zwangsläufig Kontakte mit der Stasi hatte, weiss doch jeder, der dort gelebt hat. Die Kirche war doch ein Hauptziel in der Prioritätenliste der Stasi, denen konnte die Kirche doch gar nicht ausweichen. Nun sich aber hinstellen und diese Stasikontakte als aktive Spitzel- oder Zuträgerarbeit zu bezeichnen ist schon Zynismus in Reinkultur. Weiterhin las ich, dass die Stasi ihm Vergünstigungen gegeben hat in Form von Ausreisemöglichkeiten für sich und seine Kinder. Wohlgemerkt dies hat die Stasi in eigener Regie durchgeführt, ohne dass es von Gauck verlangt wurde, sozusagen als Köder ausgelegt um ihn als IM Spitzel zu gewinnen, zur Verbesserung der Arbeitsatmosphäre könnte man auch sagen.
Das Ganze heute argumentativ umzudrehen und ihm Zuarbeit oder Zusammenarbeit mit der Stasi zu unterstellen, das bezeichne ich ebenfalls als Hetze.




Was Du so alles weißt Gert, wirklich beeindruckend.

darf ich Dich, weil Deine Meinung von meiner konträr gegenübersteht, auch als Hetzer titulieren?
Nur mal so gefragt.......

Gruß
Nostalgiker




Nostalgiker dir gestehe ich Narrenfreiheit zu.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#60

RE: War Joachim Gauck ein Bürgerrechtler?

in Themen vom Tage 12.03.2012 18:56
von Polter (gelöscht)
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Die " Vereinigung 17.Juni 1953 e.V. " hat ebenso ihre Bedenken gegen Gauck:

http://17juni1953.wordpress.com/2012/02/...lament-belogen/

und fragt, ob Gauck das Parlament belogen hat. Der Beitrag der " Vereinigung " ist in mehrfacher Hinsicht interessant.
Lesen hilft weiter und bildet.


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