#41

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 18.02.2012 11:46
von Feldstecher (gelöscht)
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Wir hatten immer 2 volle und ein leeres Magazin dabei.

Zitat von utkieker
Ich meine wir hatten ein Leeres dabei!


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#42

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 18.02.2012 11:52
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Feldstecher
Wir hatten immer 2 volle und ein leeres Magazin dabei.

Zitat von utkieker
Ich meine wir hatten ein Leeres dabei!





Wozu das leere?

Wegen zus.Ballast?

Gruß ek40


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#43

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 18.02.2012 11:52
von Pit 59 | 10.128 Beiträge

Wir hatten immer 2 volle und ein leeres Magazin dabei.@feldstecher

Erkläre doch Bitte mal für was das Leere.Das macht doch keinen Sinn.Oder lagen dort 65 so viele Patronen rum die Ihr eingesammelt habt


zuletzt bearbeitet 18.02.2012 12:08 | nach oben springen

#44

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 18.02.2012 12:35
von katerjohn | 559 Beiträge

Also Anfang der 70 ger Jahre eindeutig nur zwei volle Magazine ! Und die Chancen waren sehr gut,als Na Uffz-der GK war ich sehr oft alleine im Bereich der GK unterwegs....


Nimm dir Zeit für deine Freunde,sonst nimmt die Zeit dir deine Freunde !
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#45

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 18.02.2012 14:16
von P601A | 82 Beiträge

Hallo Sonne,

ich war 85-86 beim Ausbau der Grenzanlagen u.a. im Oberharz teilw.Brocken dabei.
Als die Brockenmauer bzw. der Signalzaun Richtung Scharfenstein gebaut wurde, war dort wochenlang freies Feld.
Dort war ich sehr oft allein in meinem Kübel und habe gewartet - es war weit u. breit Keiner zu sehen.
Wer den Brocken kennt, weiß wie schnell dort mal Nebel aufzieht - Sicht keine 10m.
Auch im Bereich Elend wurde der Zaun erneuert. Da war die Grenze ein kleiner Bach der manchmal fast am Zaun entlang floss - aber dort war kein Zaun. Es waren zwar Sicherungsposten vor Ort, aber so schnell kann keiner reagieren wenn man nur einen Schritt machen muss.
Sicherungsposten auf dem Brocken (Siker) habe ich nicht gesehen, aber die direkte Grenze war ja auch noch etwas weg vom Kolonnenweg.
Da habe ich oft gedacht, wie einfach es doch jetzt wäre.
Aber ernsthaft dran gedacht habe ich nicht - wollte ich auch nicht.
Klingt vielleicht im Nachhinein komisch, aber ich war auch etwas Stolz so viel Vertrauen zu genießen.
Und man wusste ja auch, das es dann für Einige gewaltige Probleme geben würde.
Aber wie gesagt, wer unbedingt wollte hätte die eine oder andere gute Chance gehabt.

Gruß
P601A


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#46

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 18.02.2012 15:06
von exgakl | 7.223 Beiträge

im Grenzdienst zwei Magazine á 30 Patronen.... wozu ein leeres Magazin? Das ergibt für mich keinen Sinn, habe das auch nie irgendwann und wo gesehen.

VG exgakl


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#47

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 18.02.2012 16:18
von Oss`n | 2.777 Beiträge

Zitat von P601A
Hallo Sonne,

ich war 85-86 beim Ausbau der Grenzanlagen u.a. im Oberharz teilw.Brocken dabei.
Als die Brockenmauer bzw. der Signalzaun Richtung Scharfenstein gebaut wurde, war dort wochenlang freies Feld.
Dort war ich sehr oft allein in meinem Kübel und habe gewartet - es war weit u. breit Keiner zu sehen.
Wer den Brocken kennt, weiß wie schnell dort mal Nebel aufzieht - Sicht keine 10m.
Auch im Bereich Elend wurde der Zaun erneuert. Da war die Grenze ein kleiner Bach der manchmal fast am Zaun entlang floss - aber dort war kein Zaun. Es waren zwar Sicherungsposten vor Ort, aber so schnell kann keiner reagieren wenn man nur einen Schritt machen muss.
Sicherungsposten auf dem Brocken (Siker) habe ich nicht gesehen, aber die direkte Grenze war ja auch noch etwas weg vom Kolonnenweg.
Da habe ich oft gedacht, wie einfach es doch jetzt wäre.
Aber ernsthaft dran gedacht habe ich nicht - wollte ich auch nicht.
Klingt vielleicht im Nachhinein komisch, aber ich war auch etwas Stolz so viel Vertrauen zu genießen.
Und man wusste ja auch, das es dann für Einige gewaltige Probleme geben würde.
Aber wie gesagt, wer unbedingt wollte hätte die eine oder andere gute Chance gehabt.

Gruß
P601A




Ein guter Beitrag, da kann ich wirklich allem zu stimmen.
Wir haben oft gesagt (beim Grenzaußbau) wenn jemand wüßte, wie viel hier vom Zaum fehlt - sie würden mit Reisebussen kommen.
Zum Glück wußte es keiner !!!

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#48

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 18.02.2012 18:52
von P3 | 357 Beiträge

Zu meiner Zeit in Steudach/Eisfeld 1982/83 war der Bereich um den kleinen Grenzübergang nach Coburg richtig gut gesichert. Neben SM gab es noch Hundelaufleinen und das ganze Programm im Vorfeld. Ca. zehn Kilometer weiter Richtung rechter Nachbar wurde es dann lockerer. Es gab einen Durchlass, wir nannten ihn hinter vorgehaltener Hand TDF, wie Tor der Freiheit. Da sind dann die Gakls öfter rüber, man munkelte auch von Schleusungen gewisser Personen in Nacht - und Nebelaktionen. Ein paar Schrauben lösen, das war alles. Gab da auch in dem Bereich eine Fahnenflucht eines Unteroffiziers, war aber kurz vor meiner Zeit, daher kenne ich keine Details. Wer also den Battalionsbereich gut kannte, wusste um die Gelegenheiten, abzuhauen. Ja und wie es auch schon gesagt wurde, seinen Posten, oder Postenführer ohne Gewalt auszuschalten, war auch nicht das Problem. Ich hatte PF, die auch mal im Nachtaufzug eine Runde gepennt haben, das auch vorher angekündigt haben. Die Chance war also oft gegeben, die Möglichkeiten hat man in Gedanken schon mal durchgespielt, aber ich wollte eigentlich nur gesund wieder nach Hause kommen.

Gruß
P3


Wo viel Freiheit, ist viel Irrtum, doch sicher ist der schmale Weg der Pflicht.


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#49

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 18.02.2012 20:37
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Wir sind Anfang1980 auch mit 60 Schuß raus.
Wenn man Insiderwissen hatte z.B.wenn einer grade von den GT verabschiedet wurde(100% er Freund )und er dir auch noch die Ablösezeiten (-30,+-00,+30 Minuten) sagen konnte.Weiterhin die Gepflogenheiten,den rutinierten Ablauf zum Schichtwechsel und grade in der Zeit wo am meisten KFZ-Verkehr war (LO für Mannschaft,MZ 250 Kontrolle)Das mußte man 2x beobachten,abwarten.Manche Posten mußten ja auch nach Dienstende zu einen anderen Treffpunkt handeln,gleichzeitig Kontrolle, denke ich dass man sehr gute Chancen hatte.Die kommende Schicht sagte sich,ich bin noch nicht im Dienst.Die abgelöste Schicht,ich habe Feierabend,grade nach der Nachtschicht,wieviel hatten auf dem LO hinten die Augen geschlossen gehalten.
Außerdem im Sommer,großflächige Waldgebiete,man konnte sich langsam vortasten,hatte Zeit,im robben vorzuarbeiten,da konnte man besser auf die braunen Schnüre achten.Nicht das man noch akustischen Arlarm auslöste.
Mich hat mein ehemaliger Arbeitekollege (105 % er Freund) auch auf diese Art ausgefragt,habe ihm trotzdem abgeraten,er hatte es mit Frau und Kind vor.Außerdem zum damaligen Zeitpunkt auch die Ausreise beantragt.
Heute wohnen wir in der selben Stadt,20 Minuten voneinander weg.


zuletzt bearbeitet 19.02.2012 09:38 | nach oben springen

#50

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 19.02.2012 16:01
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von 94
..., 1985 GR-1, 1989 GK-M, ...


Zitat von Thunderhorse
Wimre kam auch ab und an ein KGSi (mal alleine oder im Team) von der FüSt Gelände abgängig im wWesten an.


Ähm, haste da nicht ein bissel mehr? Die Fahnenflucht eines Unterleutnants GK-Mitte 1989 dürfte GR-33 gewesen sein?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#51

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 19.02.2012 18:08
von Sonne | 510 Beiträge

man schreibt das jahr 1966 ,ein Stabsgefreiter geht,nach seinem Dienst im Führungspunkt, in den Urlaub.Er läuft mit Urlaubssachen an uns die gerade Volleyball spielen vorbei, und sagt machts gut.Wir rufen noch treibs nich so toll und spielen weiter.
5 Std.später meldet der Rundfunk ein Stabsgefreiter hat sich in Braunlage gemeldet.
Keiner hatte etwas gemerkt !!
Soviel zum Thema "wie groß war die Chance" mit dem Wissen natürlich 99%, er hätte sicher auch seine Fam. mitnehmen können.
Allerdings machte er dies nicht !?!?


Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
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#52

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 19.02.2012 18:22
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von Sonne
man schreibt das jahr 1966 ,ein Stabsgefreiter geht,nach seinem Dienst im Führungspunkt, in den Urlaub.Er läuft mit Urlaubssachen an uns die gerade Volleyball spielen vorbei, und sagt machts gut.Wir rufen noch treibs nich so toll und spielen weiter.
5 Std.später meldet der Rundfunk ein Stabsgefreiter hat sich in Braunlage gemeldet.
Keiner hatte etwas gemerkt !!
Soviel zum Thema "wie groß war die Chance" mit dem Wissen natürlich 99%, er hätte sicher auch seine Fam. mitnehmen können.
Allerdings machte er dies nicht !?!?



in Glowe, Rothesütte, Elend
wie sagt man so schön,in Elend geboren und in Sorge aufgewachsen


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#53

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 19.02.2012 18:51
von marc | 562 Beiträge

Zitat von 94

Zitat von 94
..., 1985 GR-1, 1989 GK-M, ...


Zitat von Thunderhorse
Wimre kam auch ab und an ein KGSi (mal alleine oder im Team) von der FüSt Gelände abgängig im wWesten an.


Ähm, haste da nicht ein bissel mehr? Die Fahnenflucht eines Unterleutnants GK-Mitte 1989 dürfte GR-33 gewesen sein?




Ob TH da was finden wird?



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#54

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 19.02.2012 20:26
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von ek40
82/83 gab es bei uns im GD auch nur zwei volle Magazine.

ek40


auch meine zeit 81/82 und ein magazin in der waffe, eins in der tasche. mehr nicht an munition oder magazinen, nicht mal zur polenkrise. zum abhauen gab es bei uns noch abschnitte ohne GSZ wo der grenzausbau statt fand. türmen konnte man sicher immer wenn man sich etwas auskannte und bereit ist ein bestimmtes risiko in kauf zu nehmen.
mal eine variante wo mich einige tage niemand vermissen würde und ich unauffällig wäre. im EU nicht nach hause fahren, sondern wieder richtung grenze und an einer stelle durch ohne GSZ dann 1 oder 2 km parallel zur grenze wo man sicher war auf keine hundelaufleinen zu treffen weil die hunde angeschlagen hätten. bei uns war der raum ca. 300-500 m im schnitt zwischen GSZ und GZ mit wald. dann einen guten moment abwarten zum vor gehen, am besten vor der postenablösung. kein posten wollte vor der ablösung wegen geräuche grenzalarm auslösen und wieder warten bis sich eine lücke einstellt. alles theorie aber möglich. ohne einen grenzer zu gefährden außer sich selber.
ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 19.02.2012 20:49 | nach oben springen

#55

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 19.02.2012 22:04
von Sonne | 510 Beiträge

Zitat von EK 82/2

Zitat von ek40
82/83 gab es bei uns im GD auch nur zwei volle Magazine.

ek40


auch meine zeit 81/82 und ein magazin in der waffe, eins in der tasche. mehr nicht an munition oder magazinen, nicht mal zur polenkrise. zum abhauen gab es bei uns noch abschnitte ohne GSZ wo der grenzausbau statt fand. türmen konnte man sicher immer wenn man sich etwas auskannte und bereit ist ein bestimmtes risiko in kauf zu nehmen.
mal eine variante wo mich einige tage niemand vermissen würde und ich unauffällig wäre. im EU nicht nach hause fahren, sondern wieder richtung grenze und an einer stelle durch ohne GSZ dann 1 oder 2 km parallel zur grenze wo man sicher war auf keine hundelaufleinen zu treffen weil die hunde angeschlagen hätten. bei uns war der raum ca. 300-500 m im schnitt zwischen GSZ und GZ mit wald. dann einen guten moment abwarten zum vor gehen, am besten vor der postenablösung. kein posten wollte vor der ablösung wegen geräuche grenzalarm auslösen und wieder warten bis sich eine lücke einstellt. alles theorie aber möglich. ohne einen grenzer zu gefährden außer sich selber.
ek 82/2




Eine sehr realistische Einschätzung, weiter so


Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
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#56

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 19.02.2012 22:19
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

sonne was soll da noch weiter kommen. ich habe zeit und würde mir genau einen postenpunkt mit gmn suchen den ich kenne, weil bekannt ist das die postenpunkte wechseln und weit auseinander sind. wenn sie wechseln ist dieser punkt nicht besetzt. 10 min. warten und langsam vor. ne bessere variante kenne ich nicht. die signaldrähte ( leuchtpatronen )kannte man ja auch im abschnitt und wo am meisten waren ist es am sichersten weil da die posten am unaufmerksamsten waren. weiste selber.
etwas spass muß sein. anschiß hätte ich bei verstößen von grenzern wenn sie gegen die dienstvorschrift pilze sammeln gingen. soetwas gab es und das risiko bleibt.
auf die schnelle habe ich vergessen das auch ohne GEZ der K2 durchgängung war und eine kleine kinderharke hätte gereicht um meine spuren zu verwischen, denn kie K2 kontrolle war ca. alle 2 stunden.
ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 19.02.2012 22:57 | nach oben springen

#57

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 19.02.2012 23:01
von Sonne | 510 Beiträge

Zitat von EK 82/2
sonne was soll da noch weiter kommen. ich habe zeit und würde mir genau einen postenpunkt mit gmn suchen den ich kenne, weil bekannt ist das die postenpunkte wechseln und weit auseinander sind. wenn sie wechseln ist dieser punkt nicht besetzt. 10 min. warten und langsam vor. ne bessere variante kenne ich nicht. die signaldrähte ( leuchtpatronen )kannte man ja auch im abschnitt und wo am meisten waren ist es am sichersten weil da die posten am unaufmerksamsten waren. weiste selber.
etwas spass muß sein. anschiß hätte ich bei verstößen von grenzern wenn sie gegen die dienstvorschrift pilze sammeln gingen. soetwas gab es und das risiko bleibt.
auf die schnelle habe ich vergessen das auch ohne GEZ der K2 durchgängung war und eine kleine kinderharke hätte gereicht um meine spuren zu verwischen, denn kie K2 kontrolle war ca. alle 2 stunden.
ek 82/2



Ja, du hast ja so Recht und alles klingt sehr realistisch, aber K2 bei uns gab es nur K6 oder K10, wir hatten damals größere Harken


Gruß Sonne

05/66-10/67
18 Monate meiner Jugend
in Glowe, Rothesütte, Elend


Wer Stroh im Kopf hat, fürchtet den Funken der Wahrheit.
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#58

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 19.02.2012 23:10
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

sonne K10 kenne ich nicht und ich kenne auch keinen grenzer der nie daran gedacht hat wie leicht es wäre mal schnell weg und ab, geredet haben wir viel darüber was wäre wenn mit guten freunden wo man wuste das sie es nicht tun. auch ich,aber meine gedanken gingen immer in die richtung niemanden deiner kameraden zu schädigen und wie wäre soetwas möglich. echt gewollt habe ich es nie, aber ich beschäftigte mich auch mit diesen gedanken aus langer weile aus dem grund: wie würde ich handeln als grenzverletzer um diesem voraus zu sein. denken wie er, bringt den vorteil und als grenzverletzer denken wie ein grenzer.
ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 19.02.2012 23:41 | nach oben springen

#59

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 20.02.2012 06:57
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Feldstecher schon gelöscht, es war doch nicht etwa Der Feldstecher? Das war dann nicht sehr einfallsreich und um die Frage zu beantworten, seine Chance war also recht klein.

Andi mir gefallen deine Beiträge zum Thema.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#60

RE: Wie groß war die Chance ?

in Grenztruppen der DDR 20.02.2012 10:10
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

mal etwas zum restrisiko was alles schief gehen kann. einerseits kann man ziehmlich sicher sein das, wenn man 2km seitwärs gelaufen ist, so das man sich zwischen GSZ und GZ befinden nicht vermutet zu werden weil an diesem punkt ja keine auslösung war. andererseits gab es genug auslösungen wegen kleinwild und genau dieses schrecke ich auf, wie auch vögel. wenn so ein hase dann eine leuchtpatrone auslöst wird eine lage ausgelöst und die patrone neu gesetzt. das wäre ziehmlich das ende. pilze sammeln erwähnte ich schon, darum wäre ich am tag nahe des GSZ geblieben. eine plötzliche überraschung könnte dann nachts beim vorgehen zum GZ auch ein fahrzeug darstellen welches unerwartet auf dem kolonnenweg auftaucht wegen irgend einer handlung. auf jeden fall immer die k6 kontrolle abwarten welche man schon von weitem sah und darauf achten wie weit entfernt sie jeweil die parole sagen um zu wissen wie weit die nächsten posten entfernt sind. auf jedenfall ist auch diese art der flucht nicht 100 prozent sicher.
ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 20.02.2012 10:12 | nach oben springen



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