#21

RE: Nachfolger

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.02.2012 00:04
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

hackel unterschätze nie deinen gegner und erst recht nicht wenn du von ihm nichts weist. soviel zu meiner theorrie der nachfolge.
ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
nach oben springen

#22

RE: Nachfolger

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.02.2012 00:54
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von EK 82/2
hackel unterschätze nie deinen gegner und erst recht nicht wenn du von ihm nichts weist. soviel zu meiner theorrie der nachfolge.
ek 82/2



Hat man also doch das ganze Politbüro allein deshalb in Wandlitz zusammengefercht, damit keiner von denen eigene Wege gehen kann ?
Ist es das, was Du sagen willst ?
Einmal mehr sprichst Du in Rätseln.
Leider hat man von Machtkämpfen innerhalb der SED- Führung erst nach der Wende erfahren, oder hat es die gar nicht wirklich gegeben ?
Sind sie gar einmal mehr eine quotenträchtige Spinnerei der Springerpresse ?
Denen traue ich inzwischen alles zu, zumindest ist mir über normale Animositäten des allgemeinen Arbeitsalltags einer Regierung nichts weiter bekannt.
Echte Feindseeligkeiten unter den Genossen fanden wohl eher nicht statt, auch nicht im Verdeckten.
Die Abwahl Honeckers war eigentlich nur noch Ausdruck der allgegenwärtigen Ohnmacht und Hilflosigkeit aber keine lange geplante Intrige mehr.
Auf jedem Fall werde ich seine "Letzten Aufzeichnungen" zum Preis von 14,95 Euro (192 Seiten) besorgen, das ist das mindeste, was ich zu seinem 100. Geburtstag noch tun möchte.



nach oben springen

#23

RE: Nachfolger

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.02.2012 16:12
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Hackel39

Zitat von EK 82/2
hackel unterschätze nie deinen gegner und erst recht nicht wenn du von ihm nichts weist. soviel zu meiner theorrie der nachfolge.
ek 82/2



Hat man also doch das ganze Politbüro allein deshalb in Wandlitz zusammengefercht, damit keiner von denen eigene Wege gehen kann ?
Ist es das, was Du sagen willst ?
Einmal mehr sprichst Du in Rätseln.
Leider hat man von Machtkämpfen innerhalb der SED- Führung erst nach der Wende erfahren, oder hat es die gar nicht wirklich gegeben ?
Sind sie gar einmal mehr eine quotenträchtige Spinnerei der Springerpresse ?
Denen traue ich inzwischen alles zu, zumindest ist mir über normale Animositäten des allgemeinen Arbeitsalltags einer Regierung nichts weiter bekannt.
Echte Feindseeligkeiten unter den Genossen fanden wohl eher nicht statt, auch nicht im Verdeckten.Die Abwahl Honeckers war eigentlich nur noch Ausdruck der allgegenwärtigen Ohnmacht und Hilflosigkeit aber keine lange geplante Intrige mehr.
Auf jedem Fall werde ich seine "Letzten Aufzeichnungen" zum Preis von 14,95 Euro (192 Seiten) besorgen, das ist das mindeste, was ich zu seinem 100. Geburtstag noch tun möchte.





@Hackel, Machtkämpfe hat es im Verborgenen auch garantiert gegeben, sonst wäre ja eine gewisse menschliche Normalität nicht da gwesen. Es ist doch eine der ganz natürlichsten und selbstverständlichsten Sachen dieser Welt, der Menschheit, um die Gunst beim Chef, beim Häuptling zu buhlen, für Stellvertreter, gerade dazu wenn es noch mehrere sind, damit auch Ambitionen auf die Nachfolge geltend zu machen. Irgendwie ist ja bei diesem politischen Machtpoker einmal der Begriff "Kronprinz" geprägt wurden. So war unstrittig Honnecker Ulbrichts Kronprinz, Krenz Honneckers Kronprinz.

Echte Feindseeligkeiten unter den Genossen fanden wohl eher nicht statt, auch nicht im Verdeckten.

Ich glaube eher, das Feindseeligkeiten von oberster Stelle des Politbüros mit allen Mitteln unterbunden wurden und alles daran gesetzt wurde, wenn Anflüge davon zu erkennen waren, diese ganz schnell und schmerzlos zu beenden, damit ja nichts an die Öffentlichkeit gelangte. Schon gar nicht in Richtung westliche Medien, Medien des Klassenfeindes. Ich gehe auch davon aus, das hier das MfS durch Spitzenkader involviert war und Erkenntnisse von zu Tage tretenden Feindseeligkeiten sofort den oberen Dienstherren wie Honnecker, Mielke, Stoph zu melden waren.


Feindseeligkeiten sind natürlich für die Anstifter, die Initatoren kreuzgefährlich, solche Schüsse können bekanntlich sehr schnell nach Hinten losgehen. Einer ist der jenige, der dann unweigerlich in Ungnade fällt, fallen muß. Beweise aus der gesamten politischen Welt gibt es aus der Vergangenheit und Gegenwart genug dafür. Im günstigsten Fall ist die Karriere vorzeitig beendet, im ungünstigeren wird ein Bauernopfer erbracht und zum richtigen Sündenbock degradiert, plattgemacht. Das funktioniert in s. g. Demokratien, jedoch um so besser noch in Diktaturen.

Eine weitere Frage, die sich mir da anschließt. Ein Ebehardt Aurich war der Nachfolger von Krenz an der Spitze der FDJ. Im Verglreich zu E. Krenz war mir ein Eberhardt Aurich persöhnlich nicht unbedingt symphatisch, aber auch nicht unsymphatisch. Augenscheinlich ein eher ruhig und besonnen, nicht ganz realitätsfern agierender Mann, trotzdem aber typischer Mitläufertyp und Bänkelsänger. Jedoch wiederum kein so extremer Speichellecker wie E. Krenz und in der Beliebtheitsskala bei der DDR- Jugend wesentlich besser dastehend wie sein Ziehvater E. Krenz.

Man hat nicht viel von ihm gehöhrt, gelesen, nach der Wende gar nichts mehr. Was für eine Rolle spielte er, was für Chancen des Aufstieges im Politbüro hätte er gehabt, was macht ein Ebehard Aurich eigentlich heute?


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
zuletzt bearbeitet 14.02.2012 16:17 | nach oben springen

#24

RE: Nachfolger

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.02.2012 20:49
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von josy95

Zitat von Hackel39

Zitat von EK 82/2
hackel unterschätze nie deinen gegner und erst recht nicht wenn du von ihm nichts weist. soviel zu meiner theorrie der nachfolge.
ek 82/2



Hat man also doch das ganze Politbüro allein deshalb in Wandlitz zusammengefercht, damit keiner von denen eigene Wege gehen kann ?
Ist es das, was Du sagen willst ?
Einmal mehr sprichst Du in Rätseln.
Leider hat man von Machtkämpfen innerhalb der SED- Führung erst nach der Wende erfahren, oder hat es die gar nicht wirklich gegeben ?
Sind sie gar einmal mehr eine quotenträchtige Spinnerei der Springerpresse ?
Denen traue ich inzwischen alles zu, zumindest ist mir über normale Animositäten des allgemeinen Arbeitsalltags einer Regierung nichts weiter bekannt.
Echte Feindseeligkeiten unter den Genossen fanden wohl eher nicht statt, auch nicht im Verdeckten.Die Abwahl Honeckers war eigentlich nur noch Ausdruck der allgegenwärtigen Ohnmacht und Hilflosigkeit aber keine lange geplante Intrige mehr.
Auf jedem Fall werde ich seine "Letzten Aufzeichnungen" zum Preis von 14,95 Euro (192 Seiten) besorgen, das ist das mindeste, was ich zu seinem 100. Geburtstag noch tun möchte.





@Hackel, Machtkämpfe hat es im Verborgenen auch garantiert gegeben, sonst wäre ja eine gewisse menschliche Normalität nicht da gwesen. Es ist doch eine der ganz natürlichsten und selbstverständlichsten Sachen dieser Welt, der Menschheit, um die Gunst beim Chef, beim Häuptling zu buhlen, für Stellvertreter, gerade dazu wenn es noch mehrere sind, damit auch Ambitionen auf die Nachfolge geltend zu machen. Irgendwie ist ja bei diesem politischen Machtpoker einmal der Begriff "Kronprinz" geprägt wurden. So war unstrittig Honnecker Ulbrichts Kronprinz, Krenz Honneckers Kronprinz.

Echte Feindseeligkeiten unter den Genossen fanden wohl eher nicht statt, auch nicht im Verdeckten.

Ich glaube eher, das Feindseeligkeiten von oberster Stelle des Politbüros mit allen Mitteln unterbunden wurden und alles daran gesetzt wurde, wenn Anflüge davon zu erkennen waren, diese ganz schnell und schmerzlos zu beenden, damit ja nichts an die Öffentlichkeit gelangte. Schon gar nicht in Richtung westliche Medien, Medien des Klassenfeindes. Ich gehe auch davon aus, das hier das MfS durch Spitzenkader involviert war und Erkenntnisse von zu Tage tretenden Feindseeligkeiten sofort den oberen Dienstherren wie Honnecker, Mielke, Stoph zu melden waren.


Feindseeligkeiten sind natürlich für die Anstifter, die Initatoren kreuzgefährlich, solche Schüsse können bekanntlich sehr schnell nach Hinten losgehen. Einer ist der jenige, der dann unweigerlich in Ungnade fällt, fallen muß. Beweise aus der gesamten politischen Welt gibt es aus der Vergangenheit und Gegenwart genug dafür. Im günstigsten Fall ist die Karriere vorzeitig beendet, im ungünstigeren wird ein Bauernopfer erbracht und zum richtigen Sündenbock degradiert, plattgemacht. Das funktioniert in s. g. Demokratien, jedoch um so besser noch in Diktaturen.

Eine weitere Frage, die sich mir da anschließt. Ein Ebehardt Aurich war der Nachfolger von Krenz an der Spitze der FDJ. Im Verglreich zu E. Krenz war mir ein Eberhardt Aurich persöhnlich nicht unbedingt symphatisch, aber auch nicht unsymphatisch. Augenscheinlich ein eher ruhig und besonnen, nicht ganz realitätsfern agierender Mann, trotzdem aber typischer Mitläufertyp und Bänkelsänger. Jedoch wiederum kein so extremer Speichellecker wie E. Krenz und in der Beliebtheitsskala bei der DDR- Jugend wesentlich besser dastehend wie sein Ziehvater E. Krenz.

Man hat nicht viel von ihm gehöhrt, gelesen, nach der Wende gar nichts mehr. Was für eine Rolle spielte er, was für Chancen des Aufstieges im Politbüro hätte er gehabt, was macht ein Ebehard Aurich eigentlich heute?


josy95




Erst mal kurz zu Eberhard Aurich, er ist wohl eine gute Adresse für Leute mit Lese- und Rechtschreibschwäche.
Hier ein kleiner Literatur- Tipp http://www.trainmedia-shop.de/tnmshop/pr...uctnumber=60001.
Mithin ein ehrenwerter Beruf, den er im trainmedia- Verlag gefunden hat.
Ich persönlich hab ihn als ziemlich farblos in Erinnerung aber das war die DDR ja auch, womöglich hat er den Job nicht mal freiwillig gemacht oder aber es war eine gewisse Bescheidenheit gefragt, die er in der Tat ausstrahlte.
Politisch aktiv ist er nicht mehr, im Gegensatz zum ehemaligen Bezirksleitungssekretär R. Claus, der ganz interessante Reden im Bundestag hält und ansonsten total untergewichtete Themen wie den abgehängten Osten und die Finanztollwut unserer Abgeordneten auf die Tagesordnung bringt.
Leider ist die Linkspartei, mit deren Mandat er im Bundestag sitzt im Momnent sehr in der Defensive, die haben auch schon bessere Zeiten gehabt aber vielleicht bekommen ruhige und besonnene Demokraten ja auch mal irgendwann ihre Chance, Blender und Lobbygesindel haben wir ja schon genug in unseren Parlamenten.
Roland Claus hat im Gegensatz zu Aurich wieder Anschluß gesucht und in der Linkspartei auch gefunden, eine Prognose, wie es mit beiden in der DDR weiter gegangen wäre sieht für mich so aus, daß Claus traditionsgemäß SED- Bezirkschef Böhme (Halle) und Aurich E. Krenz wohl abgelöst hätte.
Die Berufs- FDJler von der Bezirksleitung Halle haben mich allgemein eher nicht überzeugt, der Hammer war aber einmal der Auftritt des Agit- Prop- BL Sekretärs als er auf den Einwurf eines immer recht auffällig und schief diskutierenden Jugendfreund einer Grundorganisation zum Thema "Delikat- Läden" erwiderte, daß er ohne die Argumentation aus Berlin erst mal nichts sagen könne, beim nächsten Mal aber sicher eine Antwort wüßte.
Mit solchen Kadern hätten wirs wohl nicht auf die Überholspur geschafft, aber wie vormals schon gesagt, ich kannte damals drei Personen, die innerhalb der regionalen Parteieliten das Zeug zum Aufbruch aus der Funktionärsposition heraus gehabt hätten.



nach oben springen

#25

RE: Nachfolger

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.02.2012 21:19
von 94 | 10.792 Beiträge

Wäre Aurich als Margot-Nachfolger denkbar gewesen?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


nach oben springen

#26

RE: Nachfolger

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.02.2012 21:46
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von 94
Wäre Aurich als Margot-Nachfolger denkbar gewesen?



Für einen DDR- Minister war er gut 20 Jahre zu jung, die Kompetenz, die er heute offenbart, würde ihn aber wohl dafür prädestinieren.
Es ist aber fraglich, ob es bei der Vergabe solcher Posten um Neigungen oder Kompetenzen ging, sondern vielmehr ob nun jemand dran war oder eben nicht- primär eine Frage des Alters, so wie das ganze Karrieresystem im Parteiapparat.
Allerdings waren alle FDJ- Zentralratsvorsitzende immer schon etatmäßig die Kronprinzen in Lauerstellung, wie Honecker, Krenz (war ja auch kein Minister) und möglicherweise auch Aurich.



nach oben springen

#27

RE: Nachfolger

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 14.02.2012 22:16
von frank | 1.753 Beiträge

meiner bescheidenen meinung nach,wenn ich mir den besagten tag der wende so im nach hinein betrachte, hatten die wohl andere probleme als ihre nachfolge ,vielleicht e.honecker per politbürobeschluss in die mohrenstrasse zu kriegen um sich gewisse demo - aufzeichnungen anzukicken.! zumindesten weiss ich von zoff an diesem tag zwischen mielke und mittag über die demo und den einsatz der kampftruppen und andere einsatzkräfte.!



nach oben springen

#28

RE: Nachfolger

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.02.2012 12:00
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von 94
Wäre Aurich als Margot-Nachfolger denkbar gewesen?




Interessante Frage, Feststellung.

Da ich mich mit der Biographie von E. Aurich noch nicht befasst habe, er sich jetzt mit Legatsthenie beschäftigt und ja anscheinend nicht erfolglos ist, gehe ich mal davon aus, das er vor seinen hauptamtlichen Funktionen in der FDJ Pädagoge gewesen ist bzw. in der Fachrichtung studiert hat.

Wäre vermutlich ein Hoffnungsträger in der Ablösung von M. Honnecker gewesen, hätte bestimmt auch einigen frischen Wind in die politisch verkorkste und rein SED- kontrollierte DDR- Bildungspolitik gebracht. Wenn er gegen die Betonköpfe im Volksbildungsministerium angekommen wär, dann wäre eine (hoffentlich) entpolitisierte DDR- Schul- und Algemeinbildung mit Sicherheit in den obersten Rängen des Weltstandard zu finden gewesen!

Welcher Jahrgang ist denn E. Aurich überhaupt gewesen?


josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
nach oben springen

#29

RE: Nachfolger

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.02.2012 12:08
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von josy95
Welcher Jahrgang ist denn E. Aurich überhaupt gewesen?


guckst Du ... http://de.wikipedia.org/wiki/Eberhard_Aurich


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


nach oben springen

#30

RE: Nachfolger

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 17.02.2012 18:17
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von josy95

Zitat von 94
Wäre Aurich als Margot-Nachfolger denkbar gewesen?




Interessante Frage, Feststellung.

Da ich mich mit der Biographie von E. Aurich noch nicht befasst habe, er sich jetzt mit Legatsthenie beschäftigt und ja anscheinend nicht erfolglos ist, gehe ich mal davon aus, das er vor seinen hauptamtlichen Funktionen in der FDJ Pädagoge gewesen ist bzw. in der Fachrichtung studiert hat.

Wäre vermutlich ein Hoffnungsträger in der Ablösung von M. Honnecker gewesen, hätte bestimmt auch einigen frischen Wind in die politisch verkorkste und rein SED- kontrollierte DDR- Bildungspolitik gebracht. Wenn er gegen die Betonköpfe im Volksbildungsministerium angekommen wär, dann wäre eine (hoffentlich) entpolitisierte DDR- Schul- und Algemeinbildung mit Sicherheit in den obersten Rängen des Weltstandard zu finden gewesen!

Welcher Jahrgang ist denn E. Aurich überhaupt gewesen?


josy95




Am ehesten würde man auf einen Nachfolger tippen, wenn man in Frau Honeckers Nähe jemanden wahr genommen, hätte so etwas wie einen Adjudanten, die damals wie heute ja üblicherweise immer ihren Vorgesetzten zwischen den Beinen herumscharwänzeln.

So einen hat es bei Frau Honecker offenbar nicht gegeben, sicherlich war sie damals schon so einsam wie heute.

Mit den Nachfolgern war es auf der höchsten Ebene ja wohl doch eher wie beim Colaautomaten, man sieht immer wenn sich was bewegt und die Reihenfolge ist über Dienstjahre und Lebensalter geregelt, so wie heute in den Verwaltungen.



nach oben springen

#31

RE: Nachfolger

in Staatssicherheit der DDR (MfS) 24.02.2012 16:25
von josy95 | 4.915 Beiträge

Zitat von Hackel39

Zitat von josy95

Zitat von 94
Wäre Aurich als Margot-Nachfolger denkbar gewesen?




Interessante Frage, Feststellung.

Da ich mich mit der Biographie von E. Aurich noch nicht befasst habe, er sich jetzt mit Legatsthenie beschäftigt und ja anscheinend nicht erfolglos ist, gehe ich mal davon aus, das er vor seinen hauptamtlichen Funktionen in der FDJ Pädagoge gewesen ist bzw. in der Fachrichtung studiert hat.

Wäre vermutlich ein Hoffnungsträger in der Ablösung von M. Honnecker gewesen, hätte bestimmt auch einigen frischen Wind in die politisch verkorkste und rein SED- kontrollierte DDR- Bildungspolitik gebracht. Wenn er gegen die Betonköpfe im Volksbildungsministerium angekommen wär, dann wäre eine (hoffentlich) entpolitisierte DDR- Schul- und Algemeinbildung mit Sicherheit in den obersten Rängen des Weltstandard zu finden gewesen!

Welcher Jahrgang ist denn E. Aurich überhaupt gewesen?


josy95




Am ehesten würde man auf einen Nachfolger tippen, wenn man in Frau Honeckers Nähe jemanden wahr genommen, hätte so etwas wie einen Adjudanten, die damals wie heute ja üblicherweise immer ihren Vorgesetzten zwischen den Beinen herumscharwänzeln.

So einen hat es bei Frau Honecker offenbar nicht gegeben, sicherlich war sie damals schon so einsam wie heute.

Mit den Nachfolgern war es auf der höchsten Ebene ja wohl doch eher wie beim Colaautomaten, man sieht immer wenn sich was bewegt und die Reihenfolge ist über Dienstjahre und Lebensalter geregelt, so wie heute in den Verwaltungen.






...ich denke mal eher das Problem war (findet man heute auch oft wieder!), das einige Damen und Herren so an ihren Stühlen klebten, das sie von sich aus schon dafür gesorgt haben, das es einen echten Nachfolger quasi nicht gab, nicht geben durfte. Schon allein aus dem irgendwie bekannten Mißtrauen, was besonders in Diktaturen herschte und auch noch herscht. Dieser potentielle Nachfolger hätte ja bei der Einarbeitung auf/ in sein zukünftiges Aufgabenfeld zu viel Insiderwissen erlangen können.

Aktuel spiegelt sich ja diese Version z. Bsp. in Nordkorea, Syrien wo derartige Posten selbstverständlich vererbt oder innerhalb der Familie weitergegeben werden.

Auch getreu dem Motto "nach mir die Sinflut"!

Naja, und das ein Eberhard Aurich mal auf Margots Stuhl geklettert wäre, vermag ich zwar als reine Spekulation trotzdem zu bezweifeln.

josy95


Sternbild Krebs, eine seiner herausragenden Eigenschaften: Krebse kommen immer an ihr Ziel..., und wenn sie zei Schritt vorgehen und einen zurück...

Zu verstehen als Abmahnung an EINEN Admin... bitte lächeln!
nach oben springen



Besucher
2 Mitglieder und 29 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: loryglory
Besucherzähler
Heute waren 290 Gäste und 28 Mitglieder, gestern 3810 Gäste und 192 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14363 Themen und 557440 Beiträge.

Heute waren 28 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen