#121

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 12:45
von Mitläufer (gelöscht)
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Die Postings einiger sind ja schon ein blankes Outing.
Bildet einen Singkreis und setzt Euch in die Ecke um gemeinsam die Internationale zu singen und trauert Eurer bescheidenen Vergangenheit nach.
Es ist wie ich feststellen darf auch Heute noch so das die Herren der Staatssicherheit ihre Nasen in alle Ecken und Winkel stecken müssen.
Selbst in ein FORUM DDR GRENZE. Rekrutiert doch Gleichgesinnte in einem Forum Stasi.

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Es bleibt für mich dabei. Die DDR war ein künstlich geschaffenes Gebilde und hatte schon mit ihrer Gründung keine historische Daseinsberechtigung. Somit war das Ende ihrer Existenz bereit vorprogrammiert. Hätte die UdSSR 1953 nicht eingegriffen, wäre es wohl damals schon soweit gewesen.


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#122

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 13:01
von Freundschaft | 81 Beiträge

hallo mitläufer!
wie "gut" das die brd die finanzspritze aus den usa bekommen haben, sonst wäre wahrscheinlich auch schon 1949 mit diesem experiment schluss gewesen! nun dauert die beweispflicht halt noch etwas länger! aber so ist das mit der physik!
und wenn man keine argumente mehr hat, dann bringt man die stasi ins spiel!


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#123

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 13:07
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Mitläufer
Die Postings einiger sind ja schon ein blankes Outing.
Bildet einen Singkreis und setzt Euch in die Ecke um gemeinsam die Internationale zu singen und trauert Eurer bescheidenen Vergangenheit nach.
Es ist wie ich feststellen darf auch Heute noch so das die Herren der Staatssicherheit ihre Nasen in alle Ecken und Winkel stecken müssen.
Selbst in ein FORUM DDR GRENZE. Rekrutiert doch Gleichgesinnte in einem Forum Stasi.

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Es bleibt für mich dabei. Die DDR war ein künstlich geschaffenes Gebilde und hatte schon mit ihrer Gründung keine historische Daseinsberechtigung. Somit war das Ende ihrer Existenz bereit vorprogrammiert. Hätte die UdSSR 1953 nicht eingegriffen, wäre es wohl damals schon soweit gewesen.


bevor es wirkt


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#124

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 13:08
von Mitläufer (gelöscht)
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Gott sei Dank wars mit dem Rubel eher vorbei.
Ich brachte die Stasi nicht ins Spiel sondern die sich selbst. Die soll sich aus der Diskussion raushalten und sich eine eigene Plattform suchen auf der sie sich Beweihräuchern kann.


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#125

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 13:24
von Freundschaft | 81 Beiträge

wie vorbei? es !
ne ihr könnt schon echt stolz auf das sein, was ihr mit eurer brd so leistet !
ups da kam doch noch was!

aufklärung-stasi! was als stasi bezeichnet wird, sind MENSCHEN!!!! die hier ihre meinung als menschen äußern! oder wie war das mit der meinungsfreiheit (da glaubt eigentlich wirklich keiner drann oder) ?!


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#126

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 13:30
von exgakl | 7.237 Beiträge

Zitat von Mitläufer
Gott sei Dank wars mit dem Rubel eher vorbei.
Ich brachte die Stasi nicht ins Spiel sondern die sich selbst. Die soll sich aus der Diskussion raushalten und sich eine eigene Plattform suchen auf der sie sich Beweihräuchern kann.




STOP!

Wer sich hier wo und aus welchen Diskussionen raus hält wirst Du nicht festlegen. Deine Beiträge zeugen hier nicht gerade von viel Sachlichkeit und Respekt....


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#127

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 13:32
von damals wars | 12.175 Beiträge

Zitat von Gert
Ich habe ja nun in beiden Teilen Deutschlands gelebt und die " Propaganda"geniessen dürfen. In der DDR lief die Propaganda allumfassend 24 Stunden.
Was hat sie bewirkt ? Gar nichts am Ende. In der Bundesrepublik wirst du nur gelegentlich mit derselbigen konfrontiert. Was bewirkt sie ? Siehe deine Bewertung ( oder ist es etwa Wertschätzung) (rot mark)




Ich habe ja nun auch in beiden Teilen Deutschlands gelebt und die " Propaganda" geniessen dürfen.
Wie alle anderen hier auch.

Trotzdem bedeutet mir so etwas wie Nächstenliebe, Solidarität und Mitgefühl noch was.

Und wenn ich die Propaganda zum Thema Griechenland lese, weiß ich, das mir dieses dämliche Gehetze so etwas vom am A.. vorbei geht.

Und wenn ich die Propaganda zum Thema Afghanistan lese, weiß ich, das dieses Brunnenbohren und die Errichtung von Mädchenschulen nur vorgeschoben ist, um beim Kampf um Rohstoffe ganz vor dabei zu sein.

Und wenn ich die Propaganda zum Thema Krankenkasse lese, fällt mir sofort auf, das die privaten Krankenkassen nicht geplündert werden sollen, nur die gesetzlichen.

Und wenn ich die Propaganda zum Thema Hartz IV lese, weiß ich, das all die Hetze ala Westerwelle nur von Leuten kommt, die in ihrem Leben noch nie was geleistet haben. Den Kinder mit Hartz IV groß zu ziehen, dazu braucht es echte Leistungsträger.


Als Gott den Menschen erschuf, war er bereits müde; das erklärt manches.(Mark Twain)
Ein demokratischer Rechtsstaat braucht Richter, keine Henker. Interview auf der Kundgebung Je suis Charlie am 11.01.2015
"Hass hat keinen Glauben, keine Rasse oder Religion, er ist giftig." der Witwer der britische Labour-Abgeordnete Jo Cox.
http://www.neo-magazin-royale.de/zdi/art...fur-frauke.html
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#128

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 13:34
von Alfred | 6.848 Beiträge

Zitat von Mitläufer
Die Postings einiger sind ja schon ein blankes Outing.
Bildet einen Singkreis und setzt Euch in die Ecke um gemeinsam die Internationale zu singen und trauert Eurer bescheidenen Vergangenheit nach.
Es ist wie ich feststellen darf auch Heute noch so das die Herren der Staatssicherheit ihre Nasen in alle Ecken und Winkel stecken müssen.
Selbst in ein FORUM DDR GRENZE. Rekrutiert doch Gleichgesinnte in einem Forum Stasi.

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Es bleibt für mich dabei. Die DDR war ein künstlich geschaffenes Gebilde und hatte schon mit ihrer Gründung keine historische Daseinsberechtigung. Somit war das Ende ihrer Existenz bereit vorprogrammiert. Hätte die UdSSR 1953 nicht eingegriffen, wäre es wohl damals schon soweit gewesen.




Hallo,

hast Du ein Problem ?


zuletzt bearbeitet 15.02.2012 15:07 | nach oben springen

#129

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 13:42
von Freundschaft | 81 Beiträge

hallo damals wars,

da kannst du jedes thema nehmen, der kapitalismus hat dieses land fast leer gesaugt, nun gehts nach asien, afrika und südamerika. problem dabei, da wollen und müssen die andern auch hin zum saugen und ob das alles so friedlich abgeht.
merke: wo ein kapitalist ist kann kein zweiter sein!


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#130

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 14:20
von Damals87 | 503 Beiträge

Hallo,

es ist wirklich fasziniernd, wie unterschiedlich die Propaganda in beiden Systemen aufgezogen war und gewirkt hat.

Im Westen ist die Nicht-Wirkung der (eigenen) Propaganda die Ausnahme, im Osten, speziell der DDR, die von beiden Seiten beackert wurde, war sie die Regel. Da wurde die westliche Propaganda überwiegend blind geglaubt.

Aber diese Thematik ist durchaus einen eigenen Fred wert, darüber würde ich gerne mal Meinungen und Einschätzungen von Insidern lesen.

Grüße aus Hessen


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#131

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 14:44
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Freundschaft
hallo damals wars,

da kannst du jedes thema nehmen, der kapitalismus hat dieses land fast leer gesaugt, nun gehts nach asien, afrika und südamerika. problem dabei, da wollen und müssen die andern auch hin zum saugen und ob das alles so friedlich abgeht.
merke: wo ein kapitalist ist kann kein zweiter sein!



Es steht außer Frage, daß dieses Land an den Grenzen des Wachstums angekommen ist, aber es gibt trotz allem noch optimistisch anmutende Ansätze, z.B. zur Lösung der Ressourcenprobleme von morgen.
Aber solange beispielsweise die Akzeptanz der erneuerbaren Energien, die sich nun mal allein eine wohlhabende Gesellschaft leisten kann, so unterrepräsentiert ist, werden wir aus diesen gefährlichen Abhängigkeiten nicht heraus kommen.
Zum neu aufgekommenen Thema der Propaganda fällt mir nur ein, daß es auf keinem Fall ein Kind der sozialistischen Machthaber ist, Propaganda macht übrigens nicht mal vor den alternativen Energien halt und solange wie ein Blödmann herausposaunt, daß Windräder den Horizont verschandeln, 100 Blödmänner findet, die das ohne Kenntnis von Zusammenhängen und Zwängen nachplappern, solange haben die gemäßigten Fortschrittskräfte noch unendlich viel zu tun.
Ich finde es gut, daß auch andere Foristen trotz der Grenzthematik hin und wieder auch mal internationale Aspekte einfließen lassen, denn es ist ganz und gar nicht legitim, die in Afrika wildernden Chinesen anzuklagen und selbst seinen 10.000 km langen Saugrüssel in die Ressourcen anderer Kontinente zu hängen.



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#132

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 15:23
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von Hackel39

Zitat von Freundschaft
hallo damals wars,

da kannst du jedes thema nehmen, der kapitalismus hat dieses land fast leer gesaugt, nun gehts nach asien, afrika und südamerika. problem dabei, da wollen und müssen die andern auch hin zum saugen und ob das alles so friedlich abgeht.
merke: wo ein kapitalist ist kann kein zweiter sein!



Es steht außer Frage, daß dieses Land an den Grenzen des Wachstums angekommen ist, aber es gibt trotz allem noch optimistisch anmutende Ansätze, z.B. zur Lösung der Ressourcenprobleme von morgen.
Aber solange beispielsweise die Akzeptanz der erneuerbaren Energien, die sich nun mal allein eine wohlhabende Gesellschaft leisten kann, so unterrepräsentiert ist, werden wir aus diesen gefährlichen Abhängigkeiten nicht heraus kommen.
Zum neu aufgekommenen Thema der Propaganda fällt mir nur ein, daß es auf keinem Fall ein Kind der sozialistischen Machthaber ist, Propaganda macht übrigens nicht mal vor den alternativen Energien halt und solange wie ein Blödmann herausposaunt, daß Windräder den Horizont verschandeln, 100 Blödmänner findet, die das ohne Kenntnis von Zusammenhängen und Zwängen nachplappern, solange haben die gemäßigten Fortschrittskräfte noch unendlich viel zu tun.
Ich finde es gut, daß auch andere Foristen trotz der Grenzthematik hin und wieder auch mal internationale Aspekte einfließen lassen, denn es ist ganz und gar nicht legitim, die in Afrika wildernden Chinesen anzuklagen und selbst seinen 10.000 km langen Saugrüssel in die Ressourcen anderer Kontinente zu hängen.




Hackl is ja ganz nett was du schreibst, hat aber mit dem Thema rein gar nichts zu tun


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#133

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 15:53
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Gert

Zitat von Hackel39

Zitat von Freundschaft
hallo damals wars,

da kannst du jedes thema nehmen, der kapitalismus hat dieses land fast leer gesaugt, nun gehts nach asien, afrika und südamerika. problem dabei, da wollen und müssen die andern auch hin zum saugen und ob das alles so friedlich abgeht.
merke: wo ein kapitalist ist kann kein zweiter sein!



Es steht außer Frage, daß dieses Land an den Grenzen des Wachstums angekommen ist, aber es gibt trotz allem noch optimistisch anmutende Ansätze, z.B. zur Lösung der Ressourcenprobleme von morgen.
Aber solange beispielsweise die Akzeptanz der erneuerbaren Energien, die sich nun mal allein eine wohlhabende Gesellschaft leisten kann, so unterrepräsentiert ist, werden wir aus diesen gefährlichen Abhängigkeiten nicht heraus kommen.
Zum neu aufgekommenen Thema der Propaganda fällt mir nur ein, daß es auf keinem Fall ein Kind der sozialistischen Machthaber ist, Propaganda macht übrigens nicht mal vor den alternativen Energien halt und solange wie ein Blödmann herausposaunt, daß Windräder den Horizont verschandeln, 100 Blödmänner findet, die das ohne Kenntnis von Zusammenhängen und Zwängen nachplappern, solange haben die gemäßigten Fortschrittskräfte noch unendlich viel zu tun.
Ich finde es gut, daß auch andere Foristen trotz der Grenzthematik hin und wieder auch mal internationale Aspekte einfließen lassen, denn es ist ganz und gar nicht legitim, die in Afrika wildernden Chinesen anzuklagen und selbst seinen 10.000 km langen Saugrüssel in die Ressourcen anderer Kontinente zu hängen.




Hackl is ja ganz nett was du schreibst, hat aber mit dem Thema rein gar nichts zu tun




Nun bin ich einmal positiv gestimmt und gebe einmal zu, wo dieses Einheitsdeutschland wirklich fortschrittlich ist, dann ist es auch nicht Recht.
Ich bezog mich eben auf den Vorbeitrag und bin davon überzeugt, daß die DDR 40 Jahre lang um Autarkie bemüht war mit der Konsequenz, eben keine Rohstoffe fremder Länder plündern zu müssen.
Was eigentlich aus der Not heraus geschah, hatte eben auch Konsequenzen für den Frieden solcher Regionen wie dem Nahen Osten oder der afrikanischen Goldküste.
Leider hatte die DDR wohl auch nicht das Technische know how für eine flächendeckende Einführung erneuerbarer Energien, die deutschen Förderprogramme (Investitionen in arbeitnehmerfreundlichen Stückelungen...Solardach..) sind aber eine urdemokratische Angelegenheit, die man ausbauen sollte.



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#134

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 16:38
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von Freundschaft
wie vorbei? es !
ne ihr könnt schon echt stolz auf das sein, was ihr mit eurer brd so leistet !
ups da kam doch noch was!

aufklärung-stasi! was als stasi bezeichnet wird, sind MENSCHEN!!!! die hier ihre meinung als menschen äußern! oder wie war das mit der meinungsfreiheit (da glaubt eigentlich wirklich keiner drann oder) ?!




Hallo Freundschaft,
wie alt bist du eigentlich?
Du könntest auch ein kleiner Hauptschüler sein, der sich hier einen Spaß macht mit zu schreiben über das gute alte MfS und deren Gutmenschen.
Da du aber dein Interesse zumindest beim MfS angemeldet hast und du ein ganz schönes Tempo vorlegst, wird das schon seine Richtigkeit haben.

Dass du aber nach so wenigen Beiträgen schon dieses Kotzsmily wählst finde ich nicht ok.
Sicherlich hat die Wende auch für dich nur schlechtes gebracht, weshalb du so verbittert bist.
Sollte es dir allerdings gut in diesem Staat gehen und du musst dich immer weiter darüber übergeben, hoffe ich, das die zuständigen Stellen (dieses Staates) auf dich aufmerksam werden und man dir ein Mittel gegen den Brechreiz nahe legt.
Darauf ist in der Regel auch verlass.

Wenn du was zu sagen hasst, sag es - wenn du brechen musst, geh auf deine Toilette.


In diesem Sinne Freundschaft "Freundschaft"

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#135

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 16:53
von Damals87 | 503 Beiträge

@Hackel39
Nu mach mal die DDR nicht schlechter als sie war, so weit hinten war sie gar nicht in Bezug auf erneuerbare Energien.
Man denke nur an die Kraft-Wärme-Kopplung, an die im Westen immer noch keiner so richtig ran will.
Ganze Stadtteile wurden von dezentralen Heizkraftwerken beheizt!
O.K., die oberirdischen Rohrbrücken sahen nicht so schön aus und aus dem Schornstein kam der Dreck der Salzkohle, aber da wurden selbst mit antiker Technik Wirkungsgrade erreicht, von denen das modernste westliche Großkraftwerk nur träumen kann, dessen Kühltürme die Wärme in den Himmel schicken.

Aber auch das wäre eineneigenen Thread wert.

Grüße


„Leben lässt sich nur rückwärts verstehen, muss aber vorwärts gelebt werden.“ Sören Kierkegaard


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#136

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 17:17
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Damals87
@Hackel39
Nu mach mal die DDR nicht schlechter als sie war, so weit hinten war sie gar nicht in Bezug auf erneuerbare Energien.
Man denke nur an die Kraft-Wärme-Kopplung, an die im Westen immer noch keiner so richtig ran will.
Ganze Stadtteile wurden von dezentralen Heizkraftwerken beheizt!
O.K., die oberirdischen Rohrbrücken sahen nicht so schön aus und aus dem Schornstein kam der Dreck der Salzkohle, aber da wurden selbst mit antiker Technik Wirkungsgrade erreicht, von denen das modernste westliche Großkraftwerk nur träumen kann, dessen Kühltürme die Wärme in den Himmel schicken.

Aber auch das wäre eineneigenen Thread wert.

Grüße



Da habe ich immer dieses Solardach eines Merseburger Lebenskünstlers bewundert, das man vom Bahndamm aus immer recht gut sehen konnte- ob der damit Strom oder Wärme produziert hat weiß ich nicht, aber unabhängig vom Technologiefortschritt, den der Westen möglicherweise hatte, spielt für eine volkswirtschaftliche Energiebilanz eines Gemeinwesens auch Verhalten seiner Bürger eine Rolle.
Auch die Fernwärmekonzepte und Massenverkehrsmittel hatten eine erhebliche Relevanz für einen realistischen Vergleich zwischen beiden Wirtschaftskonzepten, erst recht, wenn man die Pro- Kopf Emmissionen an Schadstoffen in der Totalen bewertet, so schneidet die DDR einfach besser ab.
Das alles aber, wie gesagt auch aus der Not heraus, eben weil man nicht 10.000 km in den Urlaub flog, eben weil man im Frühjahr eben keine Weintrauben aus Südafrika im Regal hatte oder nicht das Bedürfnis ausleben konnte, unbedingt 1,5 t Blech zum Einkauf mit zu nehmen oder die Kinder in die 15 km entfernte Schule zu karren und und und...
Auch aktuelle Politiker plädieren für die Ausweisung einer Pro- Kopf- Energiebilanz bei der die DDR, rein hypothetisch, einen Spitzenplatz inne gehabt haben dürfte, und komme mir keiner mit den tendenziösen Berichten der Bitterfelder Dreckschleudern und Bornaer Heizkraftwerke, solche hat es im Westen auch gegeben.
Leider habe ich keine Argumentationen der ehemaligen DDR- Umweltgruppen verfügbar, in der sie sich über den heutigen Status der Umweltsituation in der BRD auslassen, immerhin haben die uns den 40. Geburtstag (Thema) ja einst gründlich mit vermasselt.



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#137

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 15.02.2012 21:11
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Mitläufer
Die Postings einiger sind ja schon ein blankes Outing.
Bildet einen Singkreis und setzt Euch in die Ecke um gemeinsam die Internationale zu singen und trauert Eurer bescheidenen Vergangenheit nach.
Es ist wie ich feststellen darf auch Heute noch so das die Herren der Staatssicherheit ihre Nasen in alle Ecken und Winkel stecken müssen.
Selbst in ein FORUM DDR GRENZE. Rekrutiert doch Gleichgesinnte in einem Forum Stasi.

Back to Topic

Es bleibt für mich dabei. Die DDR war ein künstlich geschaffenes Gebilde und hatte schon mit ihrer Gründung keine historische Daseinsberechtigung. Somit war das Ende ihrer Existenz bereit vorprogrammiert. Hätte die UdSSR 1953 nicht eingegriffen, wäre es wohl damals schon soweit gewesen.



der erste satz von dir war super. !!! ich zum beispiel würde mich freuen wenn sich noch viel mehr einem outing unterziehen .!!! denn das ist wahre aufarbeitung der geschichte.!!! wie würde denn dein outing aussehen.!???



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#138

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 16.02.2012 00:02
von Freundschaft | 81 Beiträge

Dass du aber nach so wenigen Beiträgen schon dieses Kotzsmily wählst finde ich nicht ok.
Sicherlich hat die Wende auch für dich nur schlechtes gebracht, weshalb du so verbittert bist.
Sollte es dir allerdings gut in diesem Staat gehen und du musst dich immer weiter darüber übergeben, hoffe ich, das die zuständigen Stellen (dieses Staates) auf dich aufmerksam werden und man dir ein Mittel gegen den Brechreiz nahe legt.
Darauf ist in der Regel auch verlass.

Wenn du was zu sagen hasst, sag es - wenn du brechen musst, geh auf deine Toilette.


In diesem Sinne Freundschaft "Freundschaft"

Oss`n
[/quote]

hallo oss´n, danke für dein statement!

1990 hieß es soziale marktwirtschaft, solidargemeinschaft, verdienen was man leistet usw. !
eine gesellschaft sollte sich weiterentwickeln! was ist aber jetzt nach 22 jahren?
eigentlich darf man es diesem system nicht übel nehmen - es musste so kommen wie es ist!
es ist prima, wenn es dir gut geht, ich wünsch es jedem! sollte es dir gut gehen, weil du andere dafür schlecht behandeln musst, dann ist das zum . das muss noch nicht mal böse absicht sein, dass liegt am system!
das sind meine erfahrungen mit diesem staatssystem!
bevor ich "verbittere" und alles runterschlucke was raus will und soll - kommt halt der kotzsmily!
und das du vielleicht schlechte erfahrungen mit dem mfs gemacht hast, das soll auch nicht weggereden werden! ist aber nicht grund genug für alles und jeden mist den es mal gab immer das mfs dafür verantwortlich zu machen!
es erschreckt mich dann von dir so eine aussage zu bekommen ( Sollte es dir allerdings gut in diesem Staat gehen und du musst dich immer weiter darüber übergeben, hoffe ich, das die zuständigen Stellen (dieses Staates) auf dich aufmerksam werden und man dir ein Mittel gegen den Brechreiz nahe legt.
Darauf ist in der Regel auch verlass.
) die man von den heutigen sicherheitsbehörden bekommt!
aber danke nochmal für den hinweis: ich werde meine meinungsfreiheit zügeln!
achso und hauptschule, ne hab meine bildung in der ddr genossen!

eine gute nacht
und

freundschaft


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#139

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 16.02.2012 03:03
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Feliks D.

Zitat von Oss`n
Ich finde es nur nach wie vor schlimm, das immer nur die meckern, denen es ja eigendlich garnicht so schlecht geht..
.
.
.
PS.: Feliks - nätte ich fast vergessen: Wenn heute alles so schlecht ist, wirst du ja auch einen persönlichen Grund haben !
.
.
Welchen Nachteil hat "DIR" persönlich die Wende gebracht ?



Echt? Vielleicht liegt das ja gereade daran, dass diese sich das meckern überhaupt noch leisten können während andere mit ihrem bischen Überleben so beschäftigt sind, dass ihnen dafür gar keine Zeit, gar kein Nerv bleibt? Schau doch mal zurück in die Geschichte, Marx, Engels, Lenin, Luxemburg, Liebknecht, alles Angehörige einer Schicht die keinerlei Grund zum meckern hatte und trotzdem haben sie sich Gedanken um ihre vom Kapital geknechteten Mitmenschen gemacht. Hätte man dieses den 16 Stunden täglich für das Kapital Schuftenden überlassen, dann würden die Zustände auch heute noch so sein.

Sicher hat es einen persönlichen Grund und diesen kann ich Dir auch gerne nennen, der heißt Erziehung. Ich bin eben nicht so erzogen worden, dass ich mich heute nach der Arbeit auf die Terasse setze und auf den Garten blickend mein eigenes egoistisches Glück genieße, während ich über einem gepflegtes Glas Rotwein das Elend dieser Welt und das vor meiner Haustür vergesse. Wenn meine Frau beim Facharzt anruft und wegen der "Auslastung" in 14 Tagen einen Termin bekommt während ich einen für den nächsten Tag bekomme, wenn meine Firma uns zum Motivationscoaching zum Schlittenfahren in die Schweiz schickt und aus Kostengründen in anderen Sparten tausende Stellen streicht, wenn hier im Ort 4 Milliadäre leben von denen eine Dame allein im letzten Jahr 775.000.000 € Vermögen hinzugewonnen hat während es tausende neuer Armutskinder gibt, usw. usw., dann sehe ich diese Ungerechtigkeit und dazu muss ich pers. kein Harz IV beziehen.

Wenn Du dein Glück und Seelenheil nun an einer jederzeit verfügbaren neuen Badewanne und Farbdose festmachst und Dich freust essen zu können was Du willst, wobei es Dir dann vor persönlicher Freude scheinbar nicht sonderlich viel ausmacht, dass vor deiner Haustür Kinder hungern und auf der Welt Hunderttausende verhungern, so ist dies eben deine Erziehung/Entwicklung.

Wenn dann z.B. andere bemängeln dass in der DDR Hemden und Jeans für Neckermann genäht wurden und sie selbst nur die "Boxer" bekommen konnten während sie heute gerne preisgünstige Mode kaufen, ohne sich darüber Gedanken zu machen, dass die Näher in Indien oder Bangladesch sich nicht einmal die "geile Boxer" leisten können, dann zeigt mir das wie sehr einige hier schon in diesem System angekommen sind.

Was ich nun für Nachteile habe liegt jetzt wohl auf der Hand, den Verlust der (örtlichen) Heimat und ein System welches ich abgrundtief verachte.







Deine Gedanken sind richtig und sehr Lobenswert! Nur scheinst Du ja auch von diesen System viel nutzen zu haben, denn sonst würde man in dieser Firma auch auf Dich verzichten können. Es zeigt mir, dass Du in einer guten Position in dieser Firma bist. Warum unterstützt Du dann ein System, wenn Du es abgrundtief verachtest? Wenn Du offen so wie Du hier schreibst, in der Firma reden würdest, hättest Du bestimmt nicht lange diese Arbeit?! Du unterwirfst dich doch genauso dem System. Schlimmer noch, Du unterstützt es ja wenn Du eine leidende Funktion* hast.

*ich gehe mal davon aus das es so ist, denn als Arbeiter wird man nicht in die Schweiz geschickt.



Grüße


zuletzt bearbeitet 16.02.2012 04:33 | nach oben springen

#140

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 16.02.2012 08:24
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Deine Gedanken sind richtig und sehr Lobenswert! Nur scheinst Du ja auch von diesen System viel nutzen zu haben, denn sonst würde man in dieser Firma auch auf Dich verzichten können. Es zeigt mir, dass Du in einer guten Position in dieser Firma bist. Warum unterstützt Du dann ein System, wenn Du es abgrundtief verachtest? Wenn Du offen so wie Du hier schreibst, in der Firma reden würdest, hättest Du bestimmt nicht lange diese Arbeit?! Du unterwirfst dich doch genauso dem System. Schlimmer noch, Du unterstützt es ja wenn Du eine leidende Funktion* hast.

*ich gehe mal davon aus das es so ist, denn als Arbeiter wird man nicht in die Schweiz geschickt.



Grüße
[/quote]

Nur mal so nebenbei....es ist nichts besonderes dabei, heuzutage als Arbeiter in die Schweiz reisen zu müssen, die haben dort gewaltige Probleme mit ihrer Währung und Betriebe, die nachweisen können, durch den Frankenkurs in Existenznöte zu geraten, werden sogar vom Schweizer Staat gestützt.
Somit setzt man z.B. in meinem Betrieb verstärkt deutsche Lokführer für den grenznahen Einsatz in Basel ein, wo man früher schweizer Personal der Einfachheit halber geplant hat.
Übrigens würde es wohl niemanden den Job auf dem freien Arbeitsmarkt kosten, wenn er sich als DDR- Nostalgiker outet, dafür sind die wirtschaftlichen Zwänge viel zu groß, als daß man sich in der Führungsebene damit beschäftigen würde.
Ich persönlich stehe der aktuellen Wirtschaftsordnung auch skeptisch gegenüber, Verachtung möchte ich es aber nicht nennen, da unser politisches Führungspersonal gleich dem SED- Führungspersonal in einem erheblichen Abhängigkeitsverhältnis befindet- die einen müssen das Kapital hätscheln- die anderen ihre sozialen Errungenschaften verteidigen- die einen wie die anderen machen bzw. machten das auf Pump- aber nur einer von beiden wurde bis jetzt zum Kassensturz verdonnert......



zuletzt bearbeitet 16.02.2012 08:38 | nach oben springen



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