#61

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 10:09
von Hackel39 | 3.123 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten
Gorbie Besuch und anschliessende Pro-Demokratie Demonstration.




Eine Zeit der Sprachlosigkeit, das ist auf beiden Seiten fest zu stellen.
Diffuse Hilferufe an Gorbis Addresse und platte Pöbeleien gegen die Stasi auf der einen und nichts sagende Einlassungen der spontan zur Lage befragten Passanten im DDR- Alltag auf der anderen Seite.
Beide Lager hatten vorher nicht gelernt, miteinander zu kommunizieren, zumindest nicht auf Augenhöhe und das hat einen Neuanfang der DDR verhindert.
Ein freier Zugang zur Presse und mehr Reisefreiheit hätte einen höherwerigen Austausch von Argumenten möglich gemacht, die Sonntagsreden der importierten Christ-, Sozial- und Freien Demokraten wären verpufft und hätten genau solche Pfiffe eingebracht wie Honeckers Lobhudeleien auf das Erreichte in der Endphase der DDR.
Im Interview mit Gorbatschow sagte dieser leider wohl nichts konkretes über die tatsächlichen Zusammenhänge seiner Überbau- und Offenheit- Strategie.
Die UdSSR war wirtschaftlich am Ende, aber eine Rettung war noch möglich, sofern man vom vernichtenden Wettrüsten los gekommen wäre.
Dazu suchte Gorbatschow mit seiner offensiven Demokratie in aller Welt Verbündete, fand sie aber nicht dort, wo es nötig gewesen wäre.
Reagan konnte nur durch ein intaktes Feindbild und ein forciertes Wettrüsten seine Macht erhalten und erkannte, wie gefährlich es werden könnte, wenn die andere Großmacht ohne diese Horrorausgaben wirtschaftlich nachziehen würde.
Und was damals eben der Ostblock als Feindbild war sind heute die Iraner und so muß ich doch resümieren, daß für mich die alten Feinde auch die Neuen sind, nur daß wir angeblich Verbündeten sie heute, wenn auch mit abnehmender Tendenz (US- Truppenabbau) im Haus haben.



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#62

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 11:18
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Was die Bewertung von G. angeht, dazu hat sich Dmitri Olegowitsch ja recht deutlich geäußert.


Nur mal so rein hypothetisch, haste mal drüber nachgedacht, was wäre (wie wann), wenn es Juri Wladimirowitsch etwas länger 'gemacht' hätte?


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


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#63

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 12:22
von SFGA | 1.519 Beiträge

Zitat von Pit 59
Warum meckern alle über die Stasi und jagen ihre " Schergen"??Die Stasi stand nicht an jeder Ecke u.a. was heute gesagt wird. @SFGA

Interessant was Du alles in Deinen ersten zwei Lebensjahren so Festgestellt hast.




Wenn du richtig meinen Beitrag gelesen hättest, wäre dein Post überflüssig......


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
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#64

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 12:34
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

@Pit das war sicher so einer von den neuen Grundtariflern, selbst fürs Einzelzimmer im Tarif zu geizig. Allerdings muss ich Dir recht geben dass man die Unterschiede im Osten irgendwie nicht so bemerkt. Da wird wohl immer vom Kassenpatienten ausgegangen, zumindest schaut man bei der Frage nach der Karte recht verwundert wenn ich mich als Privatpatient oute während hier bereits bei der Terminvereinbarung am Telefon die erste Frage lautet Kasse oder Privat und mein Zahnarzt gar ein eigenes Wartezimmer für Privatpatienten hat.

@94 was wäre passiert? So etwa 10 Jahre? Dann hätten wir noch den 45. Jahrestag gefeiert!

Edit:/ Mangel abgestellt.


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 13.02.2012 12:43 | nach oben springen

#65

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 12:37
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von SFGA
Wenn du richtig meinen Beitrag gelesen hättest, wäre dein Post überflüssig......


Mindest so wie Deiner und (*erschrocken_guck*) auch dieser Post. Das 'richtige' Lesen der von Dir erstellten Beiträge wird sehr oft durch das Verwenden sinnfreier und damit (sehr) schwer zugänglicher Abkürzungen sinnlos erschwert! Zumindest das es Dir auch möglich ist Beiträge ohne SFGA (S...n Ferwendet Gern Abk.) zu erstellen, zeigt dieser Beitrag von Dir.

P.S. Das allerdings auch vielschreibende User nicht vor (freudschen) Vertippern gefeit sind, zeigt gefeitert! *grins*


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 13.02.2012 12:40 | nach oben springen

#66

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 13:17
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Oss`n

Zitat von werner


...In keinem Duden konnte ich einen Goldbroyler finden, nur Goldbroiler . . . Klugscheiss aus, aber hier lesen so viele mit, die noch nicht mal wissen, was das ist und bekommen dann beim gurgeln auch nix raus.




...Ob nun Broyler, oder rechtschreiblich richtig "Broiler" ist doch wurscht.
Du wußtest doch was ich meine - aber egal.....

....Den Begriff "Goldbroiler" kenn übrigens (so hoffe ich mal) jeder ehem. DDR Bürger.
Wenn du dir mal den Zusammenhang dazu durchließt, wirst du sehen, das es für diese Personengruppe geschrieben war.
So aber nun genug des guten.....

Oss`n

PS.: Rechtschreibfehler dürfen ohne Nachfrage behalten werden.



der begriff broiler ist übrigens keine DDR-erfindung, sondern stammt aus den USA das vorwort gold kommt von der goldbraunen farbe, welche die haut haben sollte nach dem grillen. hier mal eine liste wie man welches huhn nennt und was sich als broiler eignet.

Stubenküken junges Hähnchen, 28 Tage alt, ca. 650–750 g
Hähnchen/Broiler männl. oder weibl. Tier, 5–6 Wochen alt, ca. 800–1.200 g
Poularde Junghuhn oder Fleischhähnchen, 6–7 Wochen alt, ca.1.200 g
Bio-Hähnchen/-Huhn ökologische Erzeugung, mind. 11 Wochen alt
Junger Hahn/Kapaun schwere Tiere, 8–9 Wochen alt, ca. 2800–2500 g
Bio-Kapaun ökologische Erzeugung, mind. 21 Wochen alt
Suppenhuhn meist 12–15 Monate alte Legehenne, ca. 1.000–2.000 g

damit dürfte es wegen broiler nun keine diskusionen hier mehr geben.

ek 82/2
vergessen zu erwähnen, diese tabelle fand ich im internet, ich weis leider nicht wo.
ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 13.02.2012 14:05 | nach oben springen

#67

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 13:45
von eisenringtheo | 9.155 Beiträge

Zitat von EK 82/2
(...)der begriff broiler ist übrigens keine DDR-erfindung, sondern stammt aus den USA das vorwort gold kommt von der goldbraunen farbe, welche die haut haben sollte nach dem grillen. hier mal eine liste wie man welches huhn nennt und was sich als broiler eignet.(...)
ek 82/2


Eben doch: Alles Gute kommt aus den USA!! Kein Wunder, dass die DDR Bürger das westliche Leben wollten. Subito!!
Theo


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#68

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 13:56
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

ja theo, nicht alles ist schlecht aus den USA, und hätte die DDR diesen begriff nicht genutzt, würde es heute vielleicht broiler geben. aber was die DDR einmal hatte kann nicht gut sein. man erfindet neue worte wie polikum ( poliklinik ). nur beim schulsystem hapert es noch, da fällt ihnen immer noch kein weg ein um das immer noch aktuellste aus finnland zu übernehmen ohne einen rückschluß auf die ddr zu ziehen weil finnland es 1987 übernommen hat. man grübelt weiter ohne erfolg.
ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#69

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 14:20
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Feliks D.
@Pit das war sicher so einer von den neuen Grundtariflern, selbst fürs Einzelzimmer im Tarif zu geizig. Allerdings muss ich Dir recht geben dass man die Unterschiede im Osten irgendwie nicht so bemerkt. Da wird wohl immer vom Kassenpatienten ausgegangen, zumindest schaut man bei der Frage nach der Karte recht verwundert wenn ich mich als Privatpatient oute während hier bereits bei der Terminvereinbarung am Telefon die erste Frage lautet Kasse oder Privat und mein Zahnarzt gar ein eigenes Wartezimmer für Privatpatienten hat.

@94 was wäre passiert? So etwa 10 Jahre? Dann hätten wir noch den 45. Jahrestag gefeiert!

Edit:/ Mangel abgestellt.


eine erinnerung aus dem jahr 1998. schönstraße,berlin,klinik weissensee. ab mittag wurde die Rst. meist als voll gemeldet. privatkliniken mögen keine rettungsstellen weil sie nur unkosten bereiten. wir waren im Rtw schon mit blau unterwegs zur klinik da akute atemnot und änderten die fahrt nicht nach funkdurchsage das die Rst. geschlossen ist. patient wurde abgelehnt und als die schwester die versicherungskarte sah das es ein privatpatient ist wurde ganz plöztlich noch eine liege im schockraum frei. zufälle gibt es!
ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 13.02.2012 14:21 | nach oben springen

#70

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 15:03
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Mike59

Zitat von ek40

Zitat von Mike59

Zitat von ek40


@gert,

dass hast du treffend formuliert und beschrieben.
Doch diese Ungerechtigkeit von damals wollen einige nicht hören.
Diese Auswüchse des soz. Systems,gegen die eigene Bevölkerung permanent undemokratisch zu agieren,war ein Grund diesen Staat in die Tonne der Geschichte abzulegen.......
Wenn dieser Staat so human und gerecht war wie hier öfters beschrieben,dann ist es doch umso mehr verwunderlich,dass es ihn nicht mehr gibt.
Ach nee,die Leute konnten ja alle nicht selbst denken,wurden vom "Klassenfeind" verblendet und gesteuert......
Vorher dachte ja die Partei und allerlei "Organe" für die DDR-Bürger....im "demokratischen Arbeiter und Bauernstaat".

Mit besten Grüßen

ek40




Ach na ja, es gibt echt schlimmeres. Ich bin schon froh das die Leute heute alle an Ihrer Demokratie mit Basteln. Früher konnten sie das ja nicht. Heute wollen sie es ja nicht. Es wäre mal eine Aufgabe zu ergründen, ob die, welche damals nicht an der Demokratie teilhaben durften die gleichen sind, welche heute nicht an dieser teilhaben wollen.

Mike59



Interessant,na dann fang mal an.
Oder steht/stand die Antwort schon fest? Na klar!Oder doch nicht?

ek40



Ich habe angefangen - die Antwort steht noch nicht fest - und du?

Mike59




Na dann viel Spass mit deiner Aufgabe.
Bin auf dein Ergebnis und den Weg dorthin gespannt.

Und ich?
Na ich werde mich dieser Aufgabe/Frage nicht stellen.
Warum?
Weil (für mich) nicht lösbar. .....wäre reine Spekulatius....

Es liegt doch jetzt und heute an jedem selbst,wie und wo er sich engagiert,wenn man denn will!

ek40


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#71

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 15:18
von 94 | 10.792 Beiträge

Zitat von EK 82/2
damit dürfte es wegen broiler nun keine diskusionen hier mehr geben.
...
vergessen zu erwähnen, diese tabelle fand ich im internet, ich weis leider nicht wo.


Auch wenn dieser Begriff nicht direkt aus Gottes ouwen Kountry den Weg in die DDReutsche Alltagsprache fand? Allerdings wurde der Begriff бройлери fast nur für den Export genutzt. Im Inland warn's nach wie vor die lekkeren пиле.
...
Mönsch; Schlammper! Irgendwann gibts mal Abmahnungen! Nein, nicht für uns Schreiberlinge hier. Sondern für den V. i. S. d. P.
Hier die Quelle ... http://www.was-wir-essen.de/abisz/gefluegel.php

P.S. @FED und ich hätte fest angenommen, Du korrigierst zu 'gescheitert'. Hmm, so kann man sich täuchen ...


Verachte den Krieg, aber achte den Krieger!


zuletzt bearbeitet 13.02.2012 15:20 | nach oben springen

#72

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 15:29
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

@ 94 warum mag ich dich eigentlich? kann es daran liegen das ich mir eine hintertür offen halte wenn ich mal was im netz nicht finde dich per pm anfrage? nee echt irgendwo haste ne stärke was das netz angeht.
ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#73

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 15:31
von exgakl | 7.223 Beiträge

Zitat EK82/2:

@ 94 warum mag ich dich eigentlich? kann es daran liegen das ich mir eine hintertür offen halte


ich liebe ja solche Steilvorlagen.... wünsche Euch beiden viel Glück


Man sollte niemanden mit Tatsachen verwirren, der sich seine Meinung schon gebildet hat....
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#74

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 15:36
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von exgakl
Zitat EK82/2:

@ 94 warum mag ich dich eigentlich? kann es daran liegen das ich mir eine hintertür offen halte


ich liebe ja solche Steilvorlagen.... wünsche Euch beiden viel Glück


exgakl du bist spezialist, bei dir würde ich mir solche worte nie trauen, aber 1,2,oder3sterne blind müßen immer mit der hintervot(umszeit) eines gefr. rechnen.. und malfür 94
ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 13.02.2012 15:37 | nach oben springen

#75

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 14.02.2012 00:48
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von Alfred

Zitat von Köpenick
Geschätzter User @frank,

bitte glaube mir, dass ich grundsätzlich absoluten Respekt vor den Erinnerungen von Zeitzeugen habe, mir dennoch erlaube, die eine oder andere Aussage zu hinterfragen.
Daher würde ich dich bitten, mir eventuell wenigsten auf eine der folgenden Fragen eine plausibele Antwort zu geben:


1. Warum hat die gesamte DDR-Presse in der "publizistischen Offensivphase" von MdI, MfS und Staatsanwaltschaft zwischen dem 10. Oktober und dem 26. Oktober 1989 nicht geschafft, ein Flugblatt oder ein Reststück eines Ballonfetzens, der über dem Territorium der Hauptstadt der DDR, in der fraglichen Zeit vom 06. Oktober 1989 06:00 Uhr und dem 09. Oktober 1989, 09:00 Uhr niedergegangen sein soll, der Öffentlichkeit zu präsentieren?

2. Warum ist es der Staatsanwaltschaft bzw. der Generalstaatsanwaltschaft von Berlin, Hauptstadt der DDR, im Zeitraum von Oktober 1989 bis August 1990 nicht gelungen, ein solches Beweismittel sicherzustellen?

3. Warum ist es der Militäroberstaatsasanwaltschaft Abteilung I der DDR im Zeitraum von Oktober 1989 bis Oktober 1990 nicht gelungen ein solches Beweismittel sicherzustellen?

4. Warum ist es der Generalstaatsanwaltschaft der DDR im Zeitraum Dezember 1989 bis Oktober 1989 nicht gelungen, ein solches Beweismittel sicherzustellen?

5. Warum konnte der damalige Chef der BV des MfS, Generalmajor Siegfried Hähnel, in seiner Befragungung vor dem unabhängigen Untersuchungsausschuss der Berliner Stadtverordnetenversammlung im Dezember 1989 ein solches Beweismittel nicht vorweisen?

6. Warum erklärte der damalige Chef der BV des MfS, Generalmjor Hähnel, in seinen Vernehmungen durch die Militäroberstaatsanwaltschaft, Abteilung I der DDR, im Januar/Februar 1990 dann, dass ihm solche Vorgänge berichtet worden seien, ihm aber die konkreten Hintergründe nicht gegenwärtig seien?

[quote="frank"]war genau an diesem tag am marstall ,also zeitzeuge.!!! , DAS WAR EIN INZENIERUNG MIT LUFTBALLONS , vom westen so geplant .!!! gratuliere demokratie.!!!!






Köpenick,

ich verstehe eigentlich nicht was du mir sagen willst, irgend ein general hähnel oder so und militärstaatsanwälte zur wende ,!!!
als manschaftsdienstgrad wie du schon richtig betont hast kann ich auch nicht den 'großen einblick' bekommen haben.!! aber meine einlassung bezog sich auf augenzeuge , nicht auf spekulation oder vermutungen.!!! im übrigen ist in meiner tätigkeit als ehemaliger mitarbeiter der HA- PS (VK1) ein general hähnel kein begriff gewesen.! hatte zu tun mir wichtigere leute und generale einzuprägen was auch verlangt wurde .! und im übrigen ,militäranwälte nach diesem ' TAG' ,entschuldige bitte ,hatte was besseres zu tun.!!! frank



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#76

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 14.02.2012 12:49
von glasi | 2.815 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Wo soll da der Widerspruch sein Glasi? Die DDR war angetreten um ein gerechteres System zu schaffen und agierte somit gegen die Interessen des Großkapitals welches daraufhin den Kampf gegen die DDR aufnahm. Das MfS wurde doch nur als Reaktion auf die ständigen Angriffe gegen die Volkswirtschaft, als Reaktion auf Brandstiftungen und gezielter Zerstörung industrieller und landwirtschaftlicher Produktionsanlagen, als Reaktion auf andere Sabotageakte gegen die Infrastruktur und die ökonomischen Verhältnisse, Spionage und gezielter Unterstützung krimineller Bandentätigkeit, sowie gegen sämtliche Erscheinungsformen der PiD & PUT gegründet. Der Dienst im MfS war also Dienst am Sozialismus, Dienst am Menschen und Dienst für eine bessere Welt.

Das hier natürliich in 40 Jahren DDR auch Fehler gemacht wurden und es zu falschen Auswüchsen und Entwicklungen kam ist unbestritten, dafür haben sich jedoch bereits führende Persönlichkeiten aus den Reihen des MfS entschuldigt. Auf der anderen Seite stehen 40 Jahre DDR auch für 40 Jahre Frieden in Europa, 40 Jahre soziale Gerechtigkeit und selbst das Kapital im NSW musste sich 40 Jahre eine Maske vors Antlitz halten die es heute fallen läßt. Dafür war es manche Entbehrung wert.



dienst am menschen.OK! dienst am sozialismus! OK! aber warum dann die vervolgung aller die anders denken???? das sind doch auch menschen.



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#77

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 14.02.2012 12:56
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Es wurden ja nicht alle Andersdenkenden verfolgt! In der Regel doch die, die sich aktiv gegen den Sozialismus betätigten oder gegen ihn aufwiegelten. Nicht anders als heute, wo man sogar demokratisch gewählte Volksvertreter überwacht nur weil man glaubt sie wären eine Gefahr für dieses System.

Das man dabei auch mal den einen oder anderen falsch verdächtigt und behandelt hat wird ja nicht abgestritten. Heute wird Unfehlbarkeit propagiert!


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
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#78

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 14.02.2012 13:08
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

ich kenne ne menge leute in meinem damaligen umfeld die wirklich keine sozialisten waren und auch gerne mal in den westen gefahren wären wie viele. aber ich kenne von denen keinen die dafür bestraft wurden das sie eigene gedanken hatten. wer gedanken umsetzte und andere oder die gesellschaft damit schädigte und dann verfolgt oder bespitzelt wurde, das kann ich verstehen und ist ja heute auch nicht anders, eher schlimmer. oder warum bespitzelt man die abgeordneten der pds?
alles immer schön auf 2 fest am boden stehende füße betrachten weil beim rennen verliert man den überblick.
ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#79

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 14.02.2012 16:37
von glasi | 2.815 Beiträge

mal eine frage an alle die beim MFS waren. hat euch eigentlich die arbeit 1988/89 noch spaß gemacht?



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#80

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 14.02.2012 16:48
von Harra318 | 2.514 Beiträge

Zitat von glasi
mal eine frage an alle die beim MFS waren. hat euch eigentlich die arbeit 1988/89 noch spaß gemacht?



xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Beitrag gelöscht


zuletzt bearbeitet 14.02.2012 16:50 | nach oben springen



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