#41

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 12.02.2012 21:06
von frank | 1.753 Beiträge

war wie gesagt an diesem tag vor ort und wurde zeuge einer luftballonaktion aus richtung westen die sich durch damaligen westwind nach osten bewegten,stand zwischen marstall und pallast d. r. , als diese nun auch für mich und andere sichtbar waren strömten massen aus richtung alex auf die zwei brücken zum pallast zu , in hektik aber nicht unvorbereitet schloss man die brücken durch zwei lkw w50 (was, glaube ich, auch auf dem eingangsvideo zu sehen ist) und sicherte diese noch mit mehreren ikarus - bussen längs dahinter ab.
bleibt die frage ,warum reagierte man damals so schnell.!!! kann ich euch verraten.! einen tag vorher lud wie immer unser ua - leiter zur einsatzbesprechung und da ist dieser werdegang genauso prophezeit worden wie er danach real wurde.!!! und das ist einfach nur mal die wahrheit .!!! frank



nach oben springen

#42

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 12.02.2012 21:15
von Gert | 12.362 Beiträge

Zitat von Feliks D.
Wo soll da der Widerspruch sein Glasi? Die DDR war angetreten um ein gerechteres System zu schaffen und agierte somit gegen die Interessen des Großkapitals welches daraufhin den Kampf gegen die DDR aufnahm. Das MfS wurde doch nur als Reaktion auf die ständigen Angriffe gegen die Volkswirtschaft, als Reaktion auf Brandstiftungen und gezielter Zerstörung industrieller und landwirtschaftlicher Produktionsanlagen, als Reaktion auf andere Sabotageakte gegen die Infrastruktur und die ökonomischen Verhältnisse, Spionage und gezielter Unterstützung krimineller Bandentätigkeit, sowie gegen sämtliche Erscheinungsformen der PiD & PUT gegründet. Der Dienst im MfS war also Dienst am Sozialismus, Dienst am Menschen und Dienst für eine bessere Welt.

Das hier natürlich in 40 Jahren DDR auch Fehler gemacht wurden und es zu falschen Auswüchsen und Entwicklungen kam ist unbestritten, dafür haben sich jedoch bereits führende Persönlichkeiten aus den Reihen des MfS entschuldigt. Auf der anderen Seite stehen 40 Jahre DDR auch für 40 Jahre Frieden in Europa, 40 Jahre soziale Gerechtigkeit und selbst das Kapital im NSW musste sich 40 Jahre eine Maske vors Antlitz halten die es heute fallen läßt. Dafür war es manche Entbehrung wert.




Das kann doch nicht wahr sein, was du hier behauptest. Wo war denn die Gerechtigkeit als sie einer Reihe Menschen in Mitteldeutschland ihre Firmen und damit ihre Lebensgrundlagen klauten ?(Sprich ohne Entschädigungen enteigneten), angefangen beim Zeitungskiosk, über Hotels, Textilwerke, Schuhfabriken und Manufakturen, Maschinenfabriken, Baufirmen, Bauernhöfe usw usw. Ich spreche nicht von der Großindustrie wie Leuna als ex IG und Kriegsverbrecherbetrieb, sondern von den vielen kleinen und mittelständischen Betrieben. Hier tobten sich die kommunistischen Habenichtse der Weimarer Republik, die es im Leben zu nichts anderem gebracht hatten, als als Agitatoren der KPD herumzulaufen, vollkommen und zum Schaden vieler Menschen aus. Einer eurer Anführer hat doch in den letzten Tagen den Beweis für seine Unfähigkeit in der Volkskammer abgeliefert mit dem Spruch " Ich liebe euch doch alle ". Als ich das hörte bekam ich erstens einen Lachkrampf und zweitens war mir klar welch Geistes Kind diese Leute waren.
Sie bekamen 1945 die einmalige Chance, mit der Hilfe der roten Armee das politische Programm der KPD durchzusetzen, ein Programm dass sie durch demokratische Wahlen in 1000 Jahren in Deutschland nicht an die Macht gebracht hätte. Wie sagte Ulbricht zu seinen Kumpanen, es muss alles demokratisch aussehen aber wir müssen die absolute Macht haben. Für mich war die KPD und später die SED eine Bande von Dieben, die die gesellschaftlichen Verhältnisse auf den Kopf stellten, damit sie auch mal eine dicke Zigarre rauchen konnten. Das ist die Realität aus meiner Sicht.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
nach oben springen

#43

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 12.02.2012 21:18
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von frank
war wie gesagt an diesem tag vor ort und wurde zeuge einer luftballonaktion aus richtung westen die sich durch damaligen westwind nach osten bewegten,stand zwischen marstall und pallast d. r. , als diese nun auch für mich und andere sichtbar waren strömten massen aus richtung alex auf die zwei brücken zum pallast zu , in hektik aber nicht unvorbereitet schloss man die brücken durch zwei lkw w50 (was, glaube ich, auch auf dem eingangsvideo zu sehen ist) und sicherte diese noch mit mehreren ikarus - bussen längs dahinter ab.
bleibt die frage ,warum reagierte man damals so schnell.!!! kann ich euch verraten.! einen tag vorher lud wie immer unser ua - leiter zur einsatzbesprechung und da ist dieser werdegang genauso prophezeit worden wie er danach real wurde.!!! und das ist einfach nur mal die wahrheit .!!! frank


Ironie an,

vielleicht waren es die 99 Luftballons von N...,mit Helium gefüllt,um die Menschen endlich im grauen,verstaubten sozialistischen Arbeiter-Paradies zum Lachen zu bringen?.........Ironie aus.
Waren sie auch noch bunt???
Ja ja die Wahrheit,die hat hier nur eine Seite gepachtet........


nach oben springen

#44

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 12.02.2012 21:38
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Gert

Zitat von Feliks D.
Wo soll da der Widerspruch sein Glasi? Die DDR war angetreten um ein gerechteres System zu schaffen und agierte somit gegen die Interessen des Großkapitals welches daraufhin den Kampf gegen die DDR aufnahm. Das MfS wurde doch nur als Reaktion auf die ständigen Angriffe gegen die Volkswirtschaft, als Reaktion auf Brandstiftungen und gezielter Zerstörung industrieller und landwirtschaftlicher Produktionsanlagen, als Reaktion auf andere Sabotageakte gegen die Infrastruktur und die ökonomischen Verhältnisse, Spionage und gezielter Unterstützung krimineller Bandentätigkeit, sowie gegen sämtliche Erscheinungsformen der PiD & PUT gegründet. Der Dienst im MfS war also Dienst am Sozialismus, Dienst am Menschen und Dienst für eine bessere Welt.

Das hier natürlich in 40 Jahren DDR auch Fehler gemacht wurden und es zu falschen Auswüchsen und Entwicklungen kam ist unbestritten, dafür haben sich jedoch bereits führende Persönlichkeiten aus den Reihen des MfS entschuldigt. Auf der anderen Seite stehen 40 Jahre DDR auch für 40 Jahre Frieden in Europa, 40 Jahre soziale Gerechtigkeit und selbst das Kapital im NSW musste sich 40 Jahre eine Maske vors Antlitz halten die es heute fallen läßt. Dafür war es manche Entbehrung wert.




Das kann doch nicht wahr sein, was du hier behauptest. Wo war denn die Gerechtigkeit als sie einer Reihe Menschen in Mitteldeutschland ihre Firmen und damit ihre Lebensgrundlagen klauten ?(Sprich ohne Entschädigungen enteigneten), angefangen beim Zeitungskiosk, über Hotels, Textilwerke, Schuhfabriken und Manufakturen, Maschinenfabriken, Baufirmen, Bauernhöfe usw usw. Ich spreche nicht von der Großindustrie wie Leuna als ex IG und Kriegsverbrecherbetrieb, sondern von den vielen kleinen und mittelständischen Betrieben. Hier tobten sich die kommunistischen Habenichtse der Weimarer Republik, die es im Leben zu nichts anderem gebracht hatten, als als Agitatoren der KPD herumzulaufen, vollkommen und zum Schaden vieler Menschen aus. Einer eurer Anführer hat doch in den letzten Tagen den Beweis für seine Unfähigkeit in der Volkskammer abgeliefert mit dem Spruch " Ich liebe euch doch alle ". Als ich das hörte bekam ich erstens einen Lachkrampf und zweitens war mir klar welch Geistes Kind diese Leute waren.
Sie bekamen 1945 die einmalige Chance, mit der Hilfe der roten Armee das politische Programm der KPD durchzusetzen, ein Programm dass sie durch demokratische Wahlen in 1000 Jahren in Deutschland nicht an die Macht gebracht hätte. Wie sagte Ulbricht zu seinen Kumpanen, es muss alles demokratisch aussehen aber wir müssen die absolute Macht haben. Für mich war die KPD und später die SED eine Bande von Dieben, die die gesellschaftlichen Verhältnisse auf den Kopf stellten, damit sie auch mal eine dicke Zigarre rauchen konnten. Das ist die Realität aus meiner Sicht.





@gert,

dass hast du treffend formuliert und beschrieben.
Doch diese Ungerechtigkeit von damals wollen einige nicht hören.
Diese Auswüchse des soz. Systems,gegen die eigene Bevölkerung permanent undemokratisch zu agieren,war ein Grund diesen Staat in die Tonne der Geschichte abzulegen.......
Wenn dieser Staat so human und gerecht war wie hier öfters beschrieben,dann ist es doch umso mehr verwunderlich,dass es ihn nicht mehr gibt.
Ach nee,die Leute konnten ja alle nicht selbst denken,wurden vom "Klassenfeind" verblendet und gesteuert......
Vorher dachte ja die Partei und allerlei "Organe" für die DDR-Bürger....im "demokratischen Arbeiter und Bauernstaat".

Mit besten Grüßen

ek40


nach oben springen

#45

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 12.02.2012 21:42
von SEG15D | 1.128 Beiträge

In dieser Zeit habe ich mit meinen Eltern nur vorm Fernseher gesessen. Einmal waren wir auch bei einer "Montagsdemo" dabei...
Dort war nur die Rede von Veränderung,Fortschritt...nicht von Vereinigung....Am Abend des 9.11. saßen wir auch wieder vorm Fernseher...als Schabowski die Mitteilung brachte,die das ganze Land auseinanderbrechen lassen sollte...
Ich hab bis heute nicht wirklich begriffen, wieso die Dinge auf diese Art gelaufen sind....
Und ich bin heute noch unzufrieden mit dem Resultat!


Das, worin ich mich derzeit befinde ist nicht das,worin ich mich befinden möchte!
SEG15D



nach oben springen

#46

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 12.02.2012 21:50
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von glasi
FELIX. ich bin echt beeindrugt was du schreibst. du denkst an andere menschen. du denkst an die ungerichtigkeit in diesem system. ok. das ehrt dich. aber warum hast dann für das MFS gearbeitet. irgentwie past das doch nicht.


warum nicht .!!! ob ihr's glaubt oder nicht . wir sind auch menschen.!!!



nach oben springen

#47

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 12.02.2012 21:55
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Zitat von ek40


@gert,

dass hast du treffend formuliert und beschrieben.
Doch diese Ungerechtigkeit von damals wollen einige nicht hören.
Diese Auswüchse des soz. Systems,gegen die eigene Bevölkerung permanent undemokratisch zu agieren,war ein Grund diesen Staat in die Tonne der Geschichte abzulegen.......
Wenn dieser Staat so human und gerecht war wie hier öfters beschrieben,dann ist es doch umso mehr verwunderlich,dass es ihn nicht mehr gibt.
Ach nee,die Leute konnten ja alle nicht selbst denken,wurden vom "Klassenfeind" verblendet und gesteuert......
Vorher dachte ja die Partei und allerlei "Organe" für die DDR-Bürger....im "demokratischen Arbeiter und Bauernstaat".

Mit besten Grüßen

ek40




Ach na ja, es gibt echt schlimmeres. Ich bin schon froh das die Leute heute alle an Ihrer Demokratie mit Basteln. Früher konnten sie das ja nicht. Heute wollen sie es ja nicht. Es wäre mal eine Aufgabe zu ergründen, ob die, welche damals nicht an der Demokratie teilhaben durften die gleichen sind, welche heute nicht an dieser teilhaben wollen.

Mike59


nach oben springen

#48

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 12.02.2012 22:01
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von GilbertWolzow

Zitat von rustenfelde
Die Ewiggestrigen sollten sich diese Doku:
http://www.youtube.com/watch?v=jeES36TgR...dlEb4hvwSzZibLU

mal ansehen!



@rustenfelde, mal bitte klare und deutliche antwort: wer ist ewiggestrig ? @pit59, @oss´n, @feliks oder sogar @angelo ?



Man würde/kann nur etwas einfordern,wenn man selber danach handelt,auf Fragen antwortet wie hier verlangt.......unglaublich und frech.


nach oben springen

#49

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 12.02.2012 22:04
von SFGA | 1.519 Beiträge

Die DDR kam anfangs nicht ins rollen da sie rep.zahlungen hatten und die BRD den Marshallplan. Das vieles in der DDR gegen Baum gelaufen ist ist klar. Aber die DDR hatte auch ein System wo es um den Menschen ging von Kindheit auf. Ich persön. habe es bestätigt bekommen/gelernt von zich gesprächen. Guckt euch mal die Jugend heute an mit saufen , kaum Bildung , H4 etc.. Von der Gesellschaft ganz zu schweigen. Warum meckern alle über die Stasi und jagen ihre " Schergen"??Die Stasi stand nicht an jeder Ecke u.a. was heute gesagt wird. Was ist denn heute los, deine Daten werden verkauft wie Pokerchips, überwacht wirst du so oder so. Die Liste ist lang und die BRD profiliert heute noch davon. Sobald einer sein Mund aufmacht und bei der Clique ankantet zack kommt wie aus dem nichts seine Stasiakte. Bei Guttenberg ging das nicht also was anderes suchen und gefunden, Wullf ebenso etc.. Wie die DDR verklärt wird heute in der Bildung bekomme ich das göpeln. Ich machte mal einen Lehrer rund als der sagte: Überwacht, kaum was zu essen , leben im Ghetto und ermordete die in die Freiheit wollten. Ich tickte aus, besonders bei den ermordeten die in die "Freiheit" wollten. Jeder wusste wenn ich die Grenze als GV übertrete kann ich a)erschossen b) verhaftet c) weggesprengt werden FAZIT: selbst schuld und keiner denkt mehr an die Grenzer und Grenzpol. die durch GV ermordet worden sind!!!! So ist es nun mal und irgendwann geht das System Kapitalismus hier in der BRD krachen das ist Fakt. Immer mehr nehmen und kaum geben klappt halt nicht.


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
nach oben springen

#50

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 12.02.2012 22:05
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Mike59

Zitat von ek40


@gert,

dass hast du treffend formuliert und beschrieben.
Doch diese Ungerechtigkeit von damals wollen einige nicht hören.
Diese Auswüchse des soz. Systems,gegen die eigene Bevölkerung permanent undemokratisch zu agieren,war ein Grund diesen Staat in die Tonne der Geschichte abzulegen.......
Wenn dieser Staat so human und gerecht war wie hier öfters beschrieben,dann ist es doch umso mehr verwunderlich,dass es ihn nicht mehr gibt.
Ach nee,die Leute konnten ja alle nicht selbst denken,wurden vom "Klassenfeind" verblendet und gesteuert......
Vorher dachte ja die Partei und allerlei "Organe" für die DDR-Bürger....im "demokratischen Arbeiter und Bauernstaat".

Mit besten Grüßen

ek40




Ach na ja, es gibt echt schlimmeres. Ich bin schon froh das die Leute heute alle an Ihrer Demokratie mit Basteln. Früher konnten sie das ja nicht. Heute wollen sie es ja nicht. Es wäre mal eine Aufgabe zu ergründen, ob die, welche damals nicht an der Demokratie teilhaben durften die gleichen sind, welche heute nicht an dieser teilhaben wollen.

Mike59



Interessant,na dann fang mal an.
Oder steht/stand die Antwort schon fest? Na klar!Oder doch nicht?

ek40


nach oben springen

#51

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 12.02.2012 22:31
von Zermatt | 5.293 Beiträge

Zitat von Feliks D.

Zitat von Oss`n
Ich finde es nur nach wie vor schlimm, das immer nur die meckern, denen es ja eigendlich garnicht so schlecht geht..
.
.
.
PS.: Feliks - nätte ich fast vergessen: Wenn heute alles so schlecht ist, wirst du ja auch einen persönlichen Grund haben !
.
.
Welchen Nachteil hat "DIR" persönlich die Wende gebracht ?



Echt? Vielleicht liegt das ja gereade daran, dass diese sich das meckern überhaupt noch leisten können während andere mit ihrem bischen Überleben so beschäftigt sind, dass ihnen dafür gar keine Zeit, gar kein Nerv bleibt? Schau doch mal zurück in die Geschichte, Marx, Engels, Lenin, Luxemburg, Liebknecht, alles Angehörige einer Schicht die keinerlei Grund zum meckern hatte und trotzdem haben sie sich Gedanken um ihre vom Kapital geknechteten Mitmenschen gemacht. Hätte man dieses den 16 Stunden täglich für das Kapital Schuftenden überlassen, dann würden die Zustände auch heute noch so sein.

Sicher hat es einen persönlichen Grund und diesen kann ich Dir auch gerne nennen, der heißt Erziehung. Ich bin eben nicht so erzogen worden, dass ich mich heute nach der Arbeit auf die Terasse setze und auf den Garten blickend mein eigenes egoistisches Glück genieße, während ich über einem gepflegtes Glas Rotwein das Elend dieser Welt und das vor meiner Haustür vergesse. Wenn meine Frau beim Facharzt anruft und wegen der "Auslastung" in 14 Tagen einen Termin bekommt während ich einen für den nächsten Tag bekomme, wenn meine Firma uns zum Motivationscoaching zum Schlittenfahren in die Schweiz schickt und aus Kostengründen in anderen Sparten tausende Stellen streicht, wenn hier im Ort 4 Milliadäre leben von denen eine Dame allein im letzten Jahr 775.000.000 € Vermögen hinzugewonnen hat während es tausende neuer Armutskinder gibt, usw. usw., dann sehe ich diese Ungerechtigkeit und dazu muss ich pers. kein Harz IV beziehen.

Wenn Du dein Glück und Seelenheil nun an einer jederzeit verfügbaren neuen Badewanne und Farbdose festmachst und Dich freust essen zu können was Du willst, wobei es Dir dann vor persönlicher Freude scheinbar nicht sonderlich viel ausmacht, dass vor deiner Haustür Kinder hungern und auf der Welt Hunderttausende verhungern, so ist dies eben deine Erziehung/Entwicklung.

Wenn dann z.B. andere bemängeln dass in der DDR Hemden und Jeans für Neckermann genäht wurden und sie selbst nur die "Boxer" bekommen konnten während sie heute gerne preisgünstige Mode kaufen, ohne sich darüber Gedanken zu machen, dass die Näher in Indien oder Bangladesch sich nicht einmal die "geile Boxer" leisten können, dann zeigt mir das wie sehr einige hier schon in diesem System angekommen sind.

Was ich nun für Nachteile habe liegt jetzt wohl auf der Hand, den Verlust der (örtlichen) Heimat und ein System welches ich abgrundtief verachte.



Entschuldige....das ist doch Unsinn.Das haben wir doch schon durchgekaut.



nach oben springen

#52

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 12.02.2012 23:08
von frank | 1.753 Beiträge

Zitat von ek40
[quote="frank"]war genau an diesem tag am marstall ,also zeitzeuge.!!! , DAS WAR EIN INZENIERUNG MIT LUFTBALLONS , vom westen so geplant .!!! gratuliere demokratie.!!!!






warum sollte ich hier irgend etwas belegen.!? wo warst du an jenem tag ? warst du in meiner nähe und hast was anderes gesehen als die anderen? ich war in meiner funktion damals bei der vk1 offizieller mitarbeiter des mfs und stand jeden tag in der öffentlichkeit.!
wurden auch damals regelmäßig von bc- fahrzeugen fotografiert und somit war der westliche geheimdienst über jeden genossen informiert .! aber was soll's waren nur kleine lichter .! und jetzt erkläre mir mal warum ich mir so einen scheiß ausdenken sollte ?
ich habe mit dieser geschichte abgeschlossen und bin auch eigentlich ein typ der nach vorn blickt.! verstehe auch nicht , das es hier im forum unter den verschiedenen gruppen ,(obwohl ich nicht lange dabei bin ,klar zu erkennen ), gewisse anfeindungen gibt.!!!
es ist doch eigentlich sinn eines solchen forums , meiner meinung nach , das vergangene aufzuarbeiten , sich zu nähern um zu verstehen warum ich in diesem system dort war wo ich war.(dein platz im großen schachbrett der ddr) !!! frank



nach oben springen

#53

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 12.02.2012 23:32
von Mike59 | 7.980 Beiträge

Zitat von ek40

Zitat von Mike59

Zitat von ek40


@gert,

dass hast du treffend formuliert und beschrieben.
Doch diese Ungerechtigkeit von damals wollen einige nicht hören.
Diese Auswüchse des soz. Systems,gegen die eigene Bevölkerung permanent undemokratisch zu agieren,war ein Grund diesen Staat in die Tonne der Geschichte abzulegen.......
Wenn dieser Staat so human und gerecht war wie hier öfters beschrieben,dann ist es doch umso mehr verwunderlich,dass es ihn nicht mehr gibt.
Ach nee,die Leute konnten ja alle nicht selbst denken,wurden vom "Klassenfeind" verblendet und gesteuert......
Vorher dachte ja die Partei und allerlei "Organe" für die DDR-Bürger....im "demokratischen Arbeiter und Bauernstaat".

Mit besten Grüßen

ek40




Ach na ja, es gibt echt schlimmeres. Ich bin schon froh das die Leute heute alle an Ihrer Demokratie mit Basteln. Früher konnten sie das ja nicht. Heute wollen sie es ja nicht. Es wäre mal eine Aufgabe zu ergründen, ob die, welche damals nicht an der Demokratie teilhaben durften die gleichen sind, welche heute nicht an dieser teilhaben wollen.

Mike59



Interessant,na dann fang mal an.
Oder steht/stand die Antwort schon fest? Na klar!Oder doch nicht?

ek40



Ich habe angefangen - die Antwort steht noch nicht fest - und du?

Mike59


nach oben springen

#54

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 00:09
von Köpenick | 46 Beiträge

Geschätzter User @frank,

bitte glaube mir, dass ich grundsätzlich absoluten Respekt vor den Erinnerungen von Zeitzeugen habe, mir dennoch erlaube, die eine oder andere Aussage zu hinterfragen.
Daher würde ich dich bitten, mir eventuell wenigsten auf eine der folgenden Fragen eine plausibele Antwort zu geben:


1. Warum hat die gesamte DDR-Presse in der "publizistischen Offensivphase" von MdI, MfS und Staatsanwaltschaft zwischen dem 10. Oktober und dem 26. Oktober 1989 nicht geschafft, ein Flugblatt oder ein Reststück eines Ballonfetzens, der über dem Territorium der Hauptstadt der DDR, in der fraglichen Zeit vom 06. Oktober 1989 06:00 Uhr und dem 09. Oktober 1989, 09:00 Uhr niedergegangen sein soll, der Öffentlichkeit zu präsentieren?

2. Warum ist es der Staatsanwaltschaft bzw. der Generalstaatsanwaltschaft von Berlin, Hauptstadt der DDR, im Zeitraum von Oktober 1989 bis August 1990 nicht gelungen, ein solches Beweismittel sicherzustellen?

3. Warum ist es der Militäroberstaatsasanwaltschaft Abteilung I der DDR im Zeitraum von Oktober 1989 bis Oktober 1990 nicht gelungen ein solches Beweismittel sicherzustellen?

4. Warum ist es der Generalstaatsanwaltschaft der DDR im Zeitraum Dezember 1989 bis Oktober 1989 nicht gelungen, ein solches Beweismittel sicherzustellen?

5. Warum konnte der damalige Chef der BV des MfS, Generalmajor Siegfried Hähnel, in seiner Befragungung vor dem unabhängigen Untersuchungsausschuss der Berliner Stadtverordnetenversammlung im Dezember 1989 ein solches Beweismittel nicht vorweisen?

6. Warum erklärte der damalige Chef der BV des MfS, Generalmjor Hähnel, in seinen Vernehmungen durch die Militäroberstaatsanwaltschaft, Abteilung I der DDR, im Januar/Februar 1990 dann, dass ihm solche Vorgänge berichtet worden seien, ihm aber die konkreten Hintergründe nicht gegenwärtig seien?

Zitat von frank
war genau an diesem tag am marstall ,also zeitzeuge.!!! , DAS WAR EIN INZENIERUNG MIT LUFTBALLONS , vom westen so geplant .!!! gratuliere demokratie.!!!!



nach oben springen

#55

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 01:11
von frank | 1.753 Beiträge

hallo köpenick ! du kannst mir noch so viele fragen stellen über diesen AUGENblick damals und warum man diese sache nicht puplik gemacht hat.! sicher ist, das dies so war und ich dies mit eigenen AUGEN auch gesehen habe , vielleicht findet sich ja einer im forum der das selbe wie ich und tausende andere wahrgenommen hat.!!! fals nicht habe ich ja hier schlechte karten im bezug auf vertrauen und ehrlichkeit. ! und jetzt mal butter bei die fische : ich werde NIE hier lügen oder sogenannte halbwahrheiten ins forum tragen ,alles was ich aus meiner vergangenheit noch aus meiner errinnerung ziehen kann,ist die wahrheit .!!! lege ich sehr großen wert drauf.!!! und nur so kann mann vergangenheit aufarbeiten.!!! gruß frank



nach oben springen

#56

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 01:20
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Das alle moeglichen Leute und Gruppen Luftballons mit Flugblaettern von West Berlin in den Ostteil der Stadt schickten ist nichts neues. Das wurde schon seit dem Bau der Mauer 1961 so gemacht. Es ist darum durchaus moeglich das diese Luftballonaktionen kurz vor dem Mauerfall von den unterschiedlichsten Leuten mit den unterschiedlichsten Zielsetzungen verstaerkt durchgefuehrt wurden.


nach oben springen

#57

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 01:27
von SFGA | 1.519 Beiträge

Zitat von frank
hallo köpenick ! du kannst mir noch so viele fragen stellen über diesen AUGENblick damals und warum man diese sache nicht puplik gemacht hat.! sicher ist, das dies so war und ich dies mit eigenen AUGEN auch gesehen habe , vielleicht findet sich ja einer im forum der das selbe wie ich und tausende andere wahrgenommen hat.!!! fals nicht habe ich ja hier schlechte karten im bezug auf vertrauen und ehrlichkeit. ! und jetzt mal butter bei die fische : ich werde NIE hier lügen oder sogenannte halbwahrheiten ins forum tragen ,alles was ich aus meiner vergangenheit noch aus meiner errinnerung ziehen kann,ist die wahrheit .!!! lege ich sehr großen wert drauf.!!! und nur so kann mann vergangenheit aufarbeiten.!!! gruß frank




Auch für die jüngeren die von dem allg. des Forums lernen und verstehen können dadurch


JgRgt 1 Schwarzenborn / HFlgUstgStff 1 Holzdorf

Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.
nach oben springen

#58

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 07:55
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Warum meckern alle über die Stasi und jagen ihre " Schergen"??Die Stasi stand nicht an jeder Ecke u.a. was heute gesagt wird. @SFGA

Interessant was Du alles in Deinen ersten zwei Lebensjahren so Festgestellt hast.


nach oben springen

#59

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 08:25
von Alfred | 6.861 Beiträge

Zitat von Köpenick
Geschätzter User @frank,

bitte glaube mir, dass ich grundsätzlich absoluten Respekt vor den Erinnerungen von Zeitzeugen habe, mir dennoch erlaube, die eine oder andere Aussage zu hinterfragen.
Daher würde ich dich bitten, mir eventuell wenigsten auf eine der folgenden Fragen eine plausibele Antwort zu geben:


1. Warum hat die gesamte DDR-Presse in der "publizistischen Offensivphase" von MdI, MfS und Staatsanwaltschaft zwischen dem 10. Oktober und dem 26. Oktober 1989 nicht geschafft, ein Flugblatt oder ein Reststück eines Ballonfetzens, der über dem Territorium der Hauptstadt der DDR, in der fraglichen Zeit vom 06. Oktober 1989 06:00 Uhr und dem 09. Oktober 1989, 09:00 Uhr niedergegangen sein soll, der Öffentlichkeit zu präsentieren?

2. Warum ist es der Staatsanwaltschaft bzw. der Generalstaatsanwaltschaft von Berlin, Hauptstadt der DDR, im Zeitraum von Oktober 1989 bis August 1990 nicht gelungen, ein solches Beweismittel sicherzustellen?

3. Warum ist es der Militäroberstaatsasanwaltschaft Abteilung I der DDR im Zeitraum von Oktober 1989 bis Oktober 1990 nicht gelungen ein solches Beweismittel sicherzustellen?

4. Warum ist es der Generalstaatsanwaltschaft der DDR im Zeitraum Dezember 1989 bis Oktober 1989 nicht gelungen, ein solches Beweismittel sicherzustellen?

5. Warum konnte der damalige Chef der BV des MfS, Generalmajor Siegfried Hähnel, in seiner Befragungung vor dem unabhängigen Untersuchungsausschuss der Berliner Stadtverordnetenversammlung im Dezember 1989 ein solches Beweismittel nicht vorweisen?

6. Warum erklärte der damalige Chef der BV des MfS, Generalmjor Hähnel, in seinen Vernehmungen durch die Militäroberstaatsanwaltschaft, Abteilung I der DDR, im Januar/Februar 1990 dann, dass ihm solche Vorgänge berichtet worden seien, ihm aber die konkreten Hintergründe nicht gegenwärtig seien?

Zitat von frank
war genau an diesem tag am marstall ,also zeitzeuge.!!! , DAS WAR EIN INZENIERUNG MIT LUFTBALLONS , vom westen so geplant .!!! gratuliere demokratie.!!!!






Köpenick,

dies sind alles Fragen die - ich formuliere es mal so - ein kleiner Soldat (Dienstgrad) nicht beantworten kann, weil dies überhauot nicht in seine Zuständigkeit fiel. Es ist aber auch ein Fakt, das gerade die Militärstaatsanwälte in der Wendezeit eine sehr eigenartige Rolle spielten.

Hättest Du die Fragen vor rund 2 Jahren gestellt, kein Problem. Jetzt kann man Herrn Hähnel nicht mehr fragen, da verstorben.


zuletzt bearbeitet 13.02.2012 08:28 | nach oben springen

#60

RE: 40 Jahre DDR

in Das Ende der DDR 13.02.2012 09:44
von Pit 59 | 10.164 Beiträge

Wenn meine Frau beim Facharzt anruft und wegen der "Auslastung" in 14 Tagen einen Termin bekommt während ich einen für den nächsten Tag bekomme@ Feliks

Feliks,ich habe während meiner Krankheit im September/Oktober 2011 mit einem Privatversicherten auf einem Zimmer gelegen,und der hat auch keine andere Behandlung oder Fürsorge erhalten als ich.
Du willst doch mit Deiner Aussage sagen das Privatversicherte bevorzugt Behandelt werden,Ich kann dieses nicht Bestätigen.Ein Termin bei einem Arzt in 14 Tagen für eine "Normale Untersuchung" ist doch ausreichend,oder nicht.Für Notfälle hat doch Deutschland ein Rettungssystem (Rettungsdienst Gesetze) aufgebaut (Bodengebunden,Luftrettung) welches wahrscheinlich nicht allzuviele Länder Vorweisen können.Und Niemand reisst Dir den Kopf ab wenn der Notruf nicht gerechtfertigt war.


nach oben springen



Besucher
5 Mitglieder und 39 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: TalSiar
Besucherzähler
Heute waren 295 Gäste und 29 Mitglieder, gestern 3617 Gäste und 188 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 14376 Themen und 558749 Beiträge.

Heute waren 29 Mitglieder Online:

Besucherrekord: 589 Benutzer (24.10.2016 20:54).

Xobor Ein eigenes Forum erstellen