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#1

War Priklopils Selbstmord inszeniert?

in Themen vom Tage 09.02.2012 18:59
von SFGA | 1.519 Beiträge
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(af/ncs) - Die Causa Kampusch bleibt nicht nur rätselhaft, sondern droht sich langsam zu einem einzigen Mysterium auszuwachsen. Immer wieder neue Zweifel tauchen auf - nun sogar an Aspekten des Falles, die restlos geklärt schienen. Die neueste Vermutung, die ein Schweizerisches Online-Portal angeblich mit jüngst aufgetauchten Dokumenten untermauern kann: Der Selbstmord von Entführer Wolfgang Priklopil soll inszeniert worden sein.

Priklopil warf sich - an dieser offiziellen Version gab es bis jetzt keinen Zweifel - nach Natascha Kampuschs Flucht im August 2006 vor einen Zug. Recherchen des Portals "20min.ch" zufolge gibt es aber mehrere Ungereimtheiten an dieser Version.

Erstens: Chefermittler Franz Kröll - der im Juni 2010 selbst Selbstmord beging - soll bereits 2009 geäußert haben, dass die Lage der Leiche für ihn "inszeniert" gewirkt habe: Der unversehrte Körper lag auf der einen, der Kopf auf der anderen Seite der Schiene. "20min.ch" hat dazu sogar ein verfremdetes Foto der Leiche des Entführers veröffentlicht. Für einen derartigen Selbstmord handle es sich um untypisch "geordnete" Positionen der Leichenteile.

Mysteriöser Abschiedsbrief

Als weitere Ungereimtheit wird Priklopils Abschiedsbrief angeführt, der nur ein Wort enthielt: "Mama". Laut graphologischen Gutachtern soll die Schrift weniger der Priklopils ähneln als vielmehr der jenes Mannes, der immer wieder als möglicher Mittäter gehandelt wird: Ernst H.

"20min.ch" hatte erst vor kurzem einen Enthüllungsbericht zu Priklopils Grab gebracht, nach dem der Täter im Grab der Familie von Ernst H. bestattet worden sein soll, was die Mittäter-Theorie weiter anheizte.

Merkwürdig erscheint dem Ex-Präsidenten des Obersten Gerichtshofes in Wien, Johann Rzeszut, angeblich die Kürze des Briefes: "Ein 40-jähriger Mann, der sich von seiner Mutter verabschieden will, schreibt mindestens einen oder zwei Sätze, in denen er sagt: 'Ich kann nicht mehr, es tut mir leid, danke für alles' oder so was in der Richtung", wird er auf dem Portal zitiert.

Nicht alle Zeugen befragt?

Die dritte Ungereimtheit: Laut "20min.ch" wurde der Zugbegleiter, der Priklopils Leiche fand, nie als Zeuge befragt. Könnte die Leiche wirklich erst nach der Vollbremsung des Zuges auf die Gleise gelegt worden sein? Wichtige Beweismittel dafür fehlen: Etwa sei dem Toten kein Blut entnommen worden, um es auf Gift hin zu untersuchen. Seine Leiche wurde auf Wunsch von Ernst H.s Schwester schließlich verbrannt.

Karl Kröll, der Bruder des Chefermittlers, wird auf dem Online-Portal unverhohlen mit dem gewagten Verdacht zitiert: "Ich glaube, dass Ernst H. den zweiten Täter beseitigen musste, denn Priklopil hätte vielleicht etwas erzählt." Für Ernst H. gilt die Unschuldsvermutung. Die Causa Kampusch will wohl noch lange nicht abgeschlossen sein.

@web.de
http://web.de/magazine/nachrichten/panor....html#.A1000107


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Wenn einer von uns müde wird,der andere für ihn wacht.Wenn einer von uns zweifeln will,der andere gläubig lacht.Wenn einer von uns fallen sollt',der andere steht für zwei,denn jedem Kämpfer gibt ein Gott den Kameraden bei.


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#2

RE: War Priklopils Selbstmord inszeniert?

in Themen vom Tage 10.02.2012 04:21
von S51 | 3.745 Beiträge | 8 Punkte
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Im Wesentlichen sind es jedoch nur Vermutungen.
Freilich gibt es bei Suiciden in Verbindung mit Eisenbahnen bestimmte, öfter wiederkehrende Auffindesituationen. Und hier würde ich auch ein, zwei Details vermissen. Als Beweis dürfte es aber schon deshalb nicht genügen, weil da eben doch vieles möglich ist.
Die Schrift eines hochgradig erregten Menschen weicht oftmals von seiner normalen Schreibform ab.
Ob eine Person postmortem (nachträglich nach dem Tode) irgendwohin gelegt wurde oder ob sie sich selbst gelegt hat bzw. gelegt wurde läßt sich sowohl am Spurenbild vor Ort wie auch in der Obduktion recht zuverlässig ermitteln. Da gibt es eindeutige Spuren. Die Aussage des Fahrers braucht es hierfür oft nicht. Der hört aus seiner Perspektive sowieso meist mehr als er sieht.
Ob aus all dem weitere Ermittlungen, gar ein vom bisherigen Stand abweichendes Ergebnis reslutieren können, das bleibt wohl reine Spekulation.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


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#3

RE: War Priklopils Selbstmord inszeniert?

in Themen vom Tage 10.02.2012 10:44
von Pit 59 | 10.817 Beiträge | 1916 Punkte
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Ich habe mir damals bei der ganzen Aktion schon mein Teil so gedacht.Die war mit Ihm im Baumarkt,aber Sie konnte nicht Flüchten!!!
Naja egal,Brüder Grimm lassen Grüßen.


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#4

RE: War Priklopils Selbstmord inszeniert?

in Themen vom Tage 10.02.2012 13:09
von eisenringtheo | 9.469 Beiträge | 254 Punkte
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Zitat von Pit 59
Ich habe mir damals bei der ganzen Aktion schon mein Teil so gedacht.Die war mit Ihm im Baumarkt,aber Sie konnte nicht Flüchten!!!
Naja egal,Brüder Grimm lassen Grüßen.



Stockholm Syndrom
http://de.wikipedia.org/wiki/Stockholm-Syndrom
Das spielte hier eine große Rolle.
http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Fritzl
und hier:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,773574,00.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Entf%C3%BCh...ycee_Lee_Dugard
Theo


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