#1

Wartburgtreffen in Eisenach

in Leben in der DDR 06.02.2012 18:04
von Gelöschtes Mitglied
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hoffentlich hier richtig.........wenn nicht, weg damit......

http://www.mdr.de/damals/video11026.html

ek40


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#2

RE: Wartburgtreffen in Eisenach

in Leben in der DDR 06.02.2012 18:20
von Greso | 2.377 Beiträge

Habe ich am Sonntag den 05.02.2012 vom mdr im Fernsehen angeschaut.War super..
Greso


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#3

RE: Wartburgtreffen in Eisenach

in Leben in der DDR 06.02.2012 18:43
von Gelöschtes Mitglied
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Anbei noch ein kleiner Werbefilm zum Wartburg.
Übrigens war meine Frau auf einen angemeldet.
Ich auf einen Trabbi.
Durch bekannte Wartezeit und "geschichtliche Umstände" sind wir nie "Neuwagenbesitzter" dieser beiden Marken geworden.
Aber das war dann nicht mehr so schlimm....sondern schon wieder Glück....
Wie hat doch manch einer geflucht,der kurz vor der Wende solch Wagen neu kaufte.
Ich kenne ein paar Leute....

http://www.mdr.de/damals/archiv/wartburg106.html

ek40


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#4

RE: Wartburgtreffen in Eisenach

in Leben in der DDR 06.02.2012 23:34
von Gert | 12.356 Beiträge

eigentlich war der Wartburg ein schönes Auto. Das einzige was mir missfiel, war der stinkende 2-Takter.
Wenn man in Wartha den Grenzübergang passiert hatte, und bei Eisenach den Autobahnanschluss hatte ( vorher war ja noch Sperrgebiet und da fuhren fast keine DDR Autos ) bekam man es in der Nase zu spüren. Es war für Leute aus dem Westen Deutschlands sofort spürbar, weil es im Westen ausser ein paar Mopeds keine 2Takter gab. Der letzte 2 Takter war der Auto-Union 3=6 aber die waren Anfang der 70er Jahre so gut wie verschwunden.
Den Filmbericht von dem Treffen habe ich auch gesehen und fand ihn sehr gut. Da waren noch gut erhaltene Teile dabei. In dem Film wurde auch gut demonstriert, wie einfach man die Technik des W. reparieren konnte.


.
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#5

RE: Wartburgtreffen in Eisenach

in Leben in der DDR 07.02.2012 07:39
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von ek40
Anbei noch ein kleiner Werbefilm zum Wartburg.
Übrigens war meine Frau auf einen angemeldet.
Ich auf einen Trabbi.
Durch bekannte Wartezeit und "geschichtliche Umstände" sind wir nie "Neuwagenbesitzter" dieser beiden Marken geworden.
Aber das war dann nicht mehr so schlimm....sondern schon wieder Glück....
Wie hat doch manch einer geflucht,der kurz vor der Wende solch Wagen neu kaufte.
Ich kenne ein paar Leute....

http://www.mdr.de/damals/archiv/wartburg106.html

ek40


Ich kenne uach viele die geflucht haben!
Weil sie neue Wartburg und Trabant in die Ecken stellten und sch uralt PKW aus der BRD kauften, zum Teil Autos, die eigentlichen auf den Schrott gehörten und sogar noch mit Gewinn in den Osten verkauft wurden. Das waren richtige Gurcken. Ich habe hinter meinem Kollegen im Stau gestanden, als sein Ur-Passat einfach in der Mitte durchgebrochen ist - Rost. Genauso, als der erste TÜV fällig war.....


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#6

RE: Wartburgtreffen in Eisenach

in Leben in der DDR 07.02.2012 07:46
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Gert
eigentlich war der Wartburg ein schönes Auto. Das einzige was mir missfiel, war der stinkende 2-Takter.
Wenn man in Wartha den Grenzübergang passiert hatte, und bei Eisenach den Autobahnanschluss hatte ( vorher war ja noch Sperrgebiet und da fuhren fast keine DDR Autos ) bekam man es in der Nase zu spüren. Es war für Leute aus dem Westen Deutschlands sofort spürbar, weil es im Westen ausser ein paar Mopeds keine 2Takter gab. Der letzte 2 Takter war der Auto-Union 3=6 aber die waren Anfang der 70er Jahre so gut wie verschwunden.
Den Filmbericht von dem Treffen habe ich auch gesehen und fand ihn sehr gut. Da waren noch gut erhaltene Teile dabei. In dem Film wurde auch gut demonstriert, wie einfach man die Technik des W. reparieren konnte.





Das war aber subjektiv, wir haben immer gestaunt, wenn die anders riechenden Westwagen kamen. Das ist wohl so, wie wenn man auf dem Lande wohnt, nach einige riecht man das allumgebende nicht mehr.
Den ursprünglichen Autounionmotor mussten wir aus 3 Gründen weiterbauen: aus finanziellen (wir hatten genug eigene 4-Takter entwickelt) Gründen, und weil die DDR-Führung lieber woanders investierte und weil wir in den 1960er Jahren in eine neue westdeutsche Technologie von Felix Wankel investierten und damit Milliarden verbrannten.

Dazu kommt, das für den Zweitakter nie das Potential an Entwiklungen aufgebracht wurde, wie für den 4-Takter.


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