#21

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 04.02.2012 22:27
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Harra318

Zitat von Jawa 350

Zitat von Harra318
Ja,ganz toll deine Einstellung,dann hätten wir geändet wie Rumänien.Ich persönlich bin ganz froh das es die Ostzone nicht mehr gibt!



Schon wo Du geboren bist hieß dieser Staat DDR !



Ich definiere D=Deutsche,wir waren doch schon halbe Russen
D=Demokratie ich kann mich nicht dran erinnern,nur Diktatur
R=Republik ????



harra du definierst ja gut, fällt dir zur BRD auch was ein?
B-blindheit
R-rechtsbruch
D-dauertrennung mit unterschiedliche löhne ost-west
man kann ja meinungen haben, aber realität sollte auch vorhanden sein. die grenze war nicht gut, woran einige mächte ihre schuld tragen,die ausübung der grenzüberwachung war nicht gut woran auch wieder einige staaten ihre schuld haben. die handhabung der einschränkung in vielen punkten für bürger der ddr war nicht gut woran die ddr die schuld trägt.
aber wer alles aus hass sieht ist verblendet egal von welcher seite man es betrachtet.

ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
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#22

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 04.02.2012 22:50
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von CASI
Moin,

m.E nach war die DDR als ganzes im Jahr 1990 nicht mehr zu retten gewesen. Der Karren war zu tief in den Dreck gefahren worden und konnte ohne Hilfe von wem auch immer nicht mehr auf eigene Beine kommen.
Viele reiten gerne darauf herum, das die Verschuldung der DDR relativ gering war. Das stimmt sogar, aber wenn man mal die Verschuldung gegen das was reinkommt an Devisen sieht, dann wird es mau.
Weiterhin kommt hinzu, das die Infrastruktur komplett abgewirtschaftet war und die Industrie hauptsächlich damit beschäfigt war, den Karren irgendwie am Laufen zu halten, was natürlich auf Kosten der Produktivität ging.
Als Bsp: Wie z.B. ist es zu erklären, das ein Automobilwerk zig tausende Arbeiter hat, aber es kommen am Ende nur 100000 Autos im Jahr heraus!
Die Bude war komplett war komplett abgewirtschaftet. Notwendige Investitionen wurden nur halbherzig und on "oben" durchgeführt. Am wirklichen "Bedarf" ging das völlig vorbei.
Soviel zur Infrastruktur und zu den Betrieben.
Dann kam hinzu, das ab 1981 auch der "große Bruder" nicht mehr so mitspielte, wie geplant:
Er wollte auf einmal "richtiges" Geld für das vorher doch so billige Öl haben. Das hat dann dazu geführt das z.B. ausgemusterte Dampflokomitven neben einem fast neuen Ölkraftwerk als Heizprovisorien aufgestellt wurden, da die ja auch mit der heimischen Braunkohle befeuert werden konnten.
Der Milliardenkredit des FJS hat der "Deutschen Demolierten Republik" dann noch etwas Luft gebracht!
1989 war dann endgültig Ende im Gelände.
Kohl gab kein Geld mehr her (wohlwissentlich) und Gorbi hatte andere Probleme als die "DDR"

Im Nachhinein kann ich nur folgendes bemerken:
Ich wunder mich bis heute, das die Wiedervereinigung so derart schmerzlos gegangen ist.
Das meine ich gesamtdeutsch, einzelschicksale gibt es Ost wie West.

PS: Ein G.W. kann mich auch gerne weiterhin als Clown bezeichnen. Da stehe ich drüber...

Viele Grüße
Carsten


au ein wirtschaftsexperte unter uns. na dann erkläre mir mal warum die vielen ostbetriebe für 1 ne mark verscherbelt wurden und später trotzdem pleite gingen,wogegen heute fast jede fa. um investoren bemüht ist und sie auch bekommt. carl-zeiss-jena wurde pleite geredet und ist heute ganz oben mit im spiel.spreewälder gurken wurden oft kopiert und nach gerichtsbeschluß haben die spreewälder gewonnen. ok die ostberliner schrippen dürfen seit ca. 2 jahre nicht mehr wie damals hergestellt werden, sicher auch ein linkes ding.angeblich ein zusatzmittel das nicht laut eu verwendet werden darf.
wer machte denn den reibach zur wende? also wer glaubt das die westliche produktion dermaßen produziert das sie innerhalb weniger monate mit vorplanung den gesamten ostteil innerhalb weniger stunden mit westlichen marktartikeln in den kaufhallen umrüsten kann ist blind. der osten bekam die überproduktion, von der sonst vieles auf den müll gelandet wäre und wie arm der westen auch schon drann war trotz devisen sah man zur wende wenn man sich mal mit arbeiter unterhalten hat ( bsp. fa.quante fernmeldemontagen ) da hatten zur wende schon viele ihre kündigung, die dann zurück gerufen wurde.
wie pleite der westen ist sieht mann heute an berlin,eine stadt selbe produktion aber andere arbeitszeiten und andere löhne.
mal ganz pervers gesegt, was kümmert mich das ich eine jeans aus kinderarbeit kaufe wenn sie billig ist und ich kein geld habe. der westen macht mir doch an eigener arbeit mit ausbeutung in einer stadt mit unterschiedlichen löhnen, vor das nur der ellenbogen zählt.
nee so denke ich nicht, aber ich darf annehmen das es viele gibt die so denken müßen.

ja und nun feuer frei carsten, ich stehe drüber.

ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 04.02.2012 22:54 | nach oben springen

#23

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 06:34
von SCORN | 1.453 Beiträge

Zitat von Harra318

Ich definiere D=Deutsche,wir waren doch schon halbe Russen
D=Demokratie ich kann mich nicht dran erinnern,nur Diktatur
R=Republik ????




@harra,
du wirst dein gründe haben dich als halben russen zu bezeichnen, mehr als halb aber auch nicht denn das wäre eine schwere beleidigung für alle russen! definiere doch mal "WIR" in deiner aussage!

SCORN


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#24

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 07:33
von Polter (gelöscht)
avatar

Zitat von SCORN

Zitat von Harra318

Ich definiere D=Deutsche,wir waren doch schon halbe Russen
D=Demokratie ich kann mich nicht dran erinnern,nur Diktatur
R=Republik ????




@harra,
du wirst dein gründe haben dich als halben russen zu bezeichnen, mehr als halb aber auch nicht denn das wäre eine schwere beleidigung für alle russen! definiere doch mal "WIR" in deiner aussage!

SCORN




Halber Russe? Ist nichts halbes und nichts ganzes. Kein richtiger Russe, kein richtiger Deutscher. Klar im Osten hat bis 1989 sowas
wie Verwaltungsdemokratie gefehlt
Übrigens verstehe ich jetzt meinem ehemaligen, ausländischen Arbeitskollegen, der in Bezug auf einen aus dem Osten sagte;

" Ätsch, wir waren eher da! "


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#25

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 09:11
von Anton | 156 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten


Man haette eben fruehzeitig, also noch vor Weihnachten 1989, auf Privatisierung umstellen , und Investoren ins Land locken muessen Aber daran waren die neuen SED Machthaber nach Honecker nicht interessiert.



Wer wäre dazu in der DDR fähig gewesen, innerhalb weniger Wochen ein festgefahrenes System zu ändern? Nach 40 Jahren Planwirtschaft. Und wohin sollte der Weg gehen? Einen neues Experiment wagen (das mehrheitlich abgelehnt wurde) oder ein Abbild der alten BRD zu werden, welches niemand braucht?
Ich vergleiche das gern mit dem Autobahnbau in Deutschland. Da vergehen von der Planung bis zur Eröffnung der ersten Streckenabschnitte locker mal 20 Jahre, wobei das Ziel von Planungsbeginn an klar definiert ist. In der DDR hatte man Ende 1989 noch nicht einmal ein Ziel......


Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten


Und als dann endlich freie Wahlen stattfanden und die CDU an die Macht kam, dann gerieten die sofort in den Bonner Schlepptau und hatten gar kein Interesse daran die Eigenstaendigkeit der DDR aufrecht zuerhalten.



Da bringst du etwas durcheinander. Der 'Bonner Schlepptau' war schon vor den Wahlen aktiv, um ihren Büdern und Schwestern von der Ost-CDU und ihren Allianzen erfolgreich unter die Arme zu greifen. Die Marschrichtung wurde schon recht frühzeitig vorgegeben, spätestens nach dem erkennbaren (und/oder gewolltem) Scheitern der Modrow-Regierung.

VG
Anton



zuletzt bearbeitet 05.02.2012 10:44 | nach oben springen

#26

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 11:05
von chucky | 1.213 Beiträge

es wäre besser gewesen die ddr zu behalten, klar wir haben beim bäcker gestanden, klar beim fleischer usw. heut stehst de beim sozial bzw arbeitsamt lach mich tod


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#27

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 14:27
von glasi | 2.815 Beiträge

klar hätte die DDR weiterbestehen können. aber wie hätte das ausgsehen?ein billig lohnland wie rumänien. aber eins ist ganz sicher. es wäre kein arbeitnehmer freundliches land gewesen. arbeitslose hätte es auch da gegeben.und wer weiß wiviel die bekommen hätte. wenn überhaupt!



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#28

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 14:39
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von glasi
klar hätte die DDR weiterbestehen können. aber wie hätte das ausgsehen?ein billig lohnland wie rumänien. aber eins ist ganz sicher. es wäre kein arbeitnehmer freundliches land gewesen. arbeitslose hätte es auch da gegeben.und wer weiß wiviel die bekommen hätte. wenn überhaupt!


glasi die ehemalige ddr ist auch heute billiglohngebiet im billiglohnland mit 400 eurojobs, nur mit selben einkaufspreisen. es wäre sicher nicht ohne arbeitslosen gegangen aber arbeitnehmerfreunlicher als die brd denke ich schon und mit solchen lohnunterschieden wie heute zwischen den alt-und neubundesländern, wäre die ddr exportstark. wie hätte es dann wohl in der brd ausgesehen? zumindest war die menschliche nähe zum gegenüber mehr ausgeprägter als in der brd. leider muste man sich anpassen um nicht unter zu gehen und da gibt es keine friedliche einigung mehr, sondern nur noch den westlichen standartsatz " das sage ich meinen anwalt und verklage sie". von den gesetzen ganz zu schweigen die ja nun wirklich nicht modern sind.
ich denke auch, lieber in einer unsozialeren ddr (wie sie mal war) leben, die marktwirtschaftlich zu kämpfen hat mit allem kapitalistischen übel aber getrennt von der brd, als heute in der brd mit allem zu leben wie es ist. vom ehemaligen sozialkapitalismus der brd sind nur noch spuren vorhanden. seit der wende fährt der zug rückwärts.

ek 82/2


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zuletzt bearbeitet 05.02.2012 14:44 | nach oben springen

#29

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 14:44
von Gelöschtes Mitglied
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Wiedervereinigung gewollt?
Nunja....
Ich weiss nur eines, zuerst war wichtig, "mal rüber zu dürfen".
DAs legte sich aber recht schnell wegen der fehlenden Zahlungsmittel.
Die Sprechgesänge "Deutschland einig Vaterland" kamen in meiner Periperie erst gegen Frührjahr 1990 auf, so im Stile, wie heute beispielsweise auch Neonazis auftreten. In dieser Zeit gaben sich hochrangige Politiker in unserer Stadt, Eisenach, die Klinke in die hand. Kohl weilte im Vorfeld der Wiedervereinigung (= Beitritt neue Länder) öffters hier. Dazu alles andere was Rang und Namen hatte.
Es wurde auch richtig was aufgeboten, nämlich Prominenz aus Musik und Fernsehen, immer schön mit Parteiwerbung (Puhdys, Frank Zander, Hot Chokolade, The Rattels. etc:). Das ging - genau - bis zum 03.10.1990. Dann war von heute auf morgen Schluss. Gleichzeitig begannen Massenentlassungen. Man kan diesen Hype, wie er beginnt und plötzlich total abfällt in damaligen Zeitungen schön nacherleben. Schon 1991 war bei den meisten, die zuvor von "Deutschland, einig Vaterland" sangen, nichts mehr zu hören, sondern eher das Gegenteil. man hatte uns ja "rumgekriegt".

Da ein "Zusammenhaltsgefühl" bei der Mehrheit der Menschen nur in schlechten Zeiten vorhanden ist, in guten Zeiten aber eher der Kaufrausch und das eigene Ich vorherrscht, wäre die DDR wohl tatsächlich irgendwann wie Griechenland geendet. Nämlich spätestens, als die Wiedervereinigung (=Beitritt) nicht geklappt hätte, wäre die DDR in die EU gekommen und dann......


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#30

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 14:52
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

kohl log das volk einfach nur an und verarschte alle. "keinem wird es schlechter gehen als vorher. alle müßen nun den gürtel enger schnallen und wir brauchen einen sidaritätszuschlag für maximal 5 jahre. blühende landschaften liegen vor uns." das machte sicher viele blind, heute sehen wir die realität. "vielen geht es immer noch schlechter in ganz deutschland, den solizuschlag haben wir immer noch und blühen tun nur die konnten der reichen."
so verarscht wie von diesem gaukler wurde ich nicht mal im osten.

ek 82/2


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zuletzt bearbeitet 05.02.2012 14:54 | nach oben springen

#31

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 15:20
von SCORN | 1.453 Beiträge

die DDR war zeit ihres bestehens von der sowjetunion abhängig, ohne diese nicht lebensfähig. ein weiterbestehen der DDR hätte eine massive politische und wirtschaftliche unterstützung durch die su/russland erfordert. spätestens der säufer jelzin hätte sie fallenlassen, dies hat allerdings schon der politkasper gorbatschow erledigt.

eine andere variante wäre gewesen wenn die Bundesrepublik politisch tolerant und wirtschaftlich unterstützend auf die DDR gewirkt hätte. dies war aber weder gewollt noch geplant. die DDR sollte weg und so ist es auch gekommen. daß das volk der DDR wie lemminge zu großen teilen den eigenen und fremden rattenfängern folgte ist tragisch aber mittlerweile geschichte.

die DDR war unter den politischen und wirtschaftlichen gegebenheiten der jahre 1989/90 nicht überlebensfähig.

SCORN


zuletzt bearbeitet 05.02.2012 15:20 | nach oben springen

#32

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 15:23
von Pit 59 | 10.124 Beiträge

Andy, Fahre doch mal mit offenen Augen durch Dörfer und Städte.wenn Du dann immer noch schreibst es hat sich nichts geändert,dann muss ich mal zum Augenarzt.Es hat sich doch gewaltig was verändert,alles viel Freundlicher,Farbenfroher und viel Moderner.Schau mal gerade bei diesem Wetter über Dörfer und Städte,wieviele Ofenheizer Du noch entdecken wirst.Das hat für mich auch was mit Blühenden Landschaften zu tun.


zuletzt bearbeitet 05.02.2012 15:26 | nach oben springen

#33

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 15:34
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

pit59 ohne zweifel stimme ich dir zu. in dieser sicht hätte eine eigene ddr heute noch mit existenzproblemen an die schnell wachsende technik zu tun. ich denke da nur an erdverkabelungen für die schnelle komunikation. aber die menschlichkeit, welche eigentlich den höchsten wert hat, blieb mit der vereinigung auf der strecke und der damalige wirkliche sozialkapitalismus wird immer mehr zurück gefahren. man kann viel spekulieren, wichtiger wäre es in angriff zu nehmen was mal gedacht war. " wir sind ein volk" mit gleichen löhnen und gleicher akzeptanz und achtung des vergangenen leben in einem anderen staat mit gegenseitiger achtung der arbeit und armeezeit. leider alles noch träume die nur im kleinen funktionieren wenn man jemanden persönlich kennt. dann ist man ein volk.

ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 05.02.2012 15:37 | nach oben springen

#34

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 15:36
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Pit 59
Andy, Fahre doch mal mit offenen Augen durch Dörfer und Städte.wenn Du dann immer noch schreibst es hat sich nichts geändert,dann muss ich mal zum Augenarzt.Es hat sich doch gewaltig was verändert,alles viel Freundlicher,Farbenfroher und viel Moderner.Schau mal gerade bei diesem Wetter über Dörfer und Städte,wieviele Ofenheizer Du noch entdecken wirst.Das hat für mich auch was mit Blühenden Landschaften zu tun.



Du hast Recht Pit,wer mit offenen Augen durch die Orte fährt,wird schon Veränderungen mitbekommen.
Es kommt halt immer darauf an,wer was wahrnehmen will.
Aber das mit den Ofenheizern,.....na ja,da ändert sich das Heizverhalten schon über längerer Zeit,bei den heutigen Energiepreisen (Öl;Gas,Strom) werden genau diese Ofenheizer wieder mehr.
Zumindest in unserer Gegend und in unserem Bekanntenkreis.
Ofen und Kamin sind wieder in.
Ab in den Wald oder bei Oma im Garten Bäume umhauen und Holz wo es nur geht ordern.....

Gruß ek40

Edit:Offen-/Ofenheizern


zuletzt bearbeitet 05.02.2012 15:39 | nach oben springen

#35

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 15:50
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von SCORN
die DDR war zeit ihres bestehens von der sowjetunion abhängig, ohne diese nicht lebensfähig. ein weiterbestehen der DDR hätte eine massive politische und wirtschaftliche unterstützung durch die su/russland erfordert. spätestens der säufer jelzin hätte sie fallenlassen, dies hat allerdings schon der politkasper gorbatschow erledigt.

eine andere variante wäre gewesen wenn die Bundesrepublik politisch tolerant und wirtschaftlich unterstützend auf die DDR gewirkt hätte. dies war aber weder gewollt noch geplant. die DDR sollte weg und so ist es auch gekommen. daß das volk der DDR wie lemminge zu großen teilen den eigenen und fremden rattenfängern folgte ist tragisch aber mittlerweile geschichte.

die DDR war unter den politischen und wirtschaftlichen gegebenheiten der jahre 1989/90 nicht überlebensfähig.

SCORN




Das ist richtig Scorn, die beiden haben alles versaut. Es hätte mal mit solchen Typen wie Andropow und Breshnew weitergehen sollen, die hätten die DDR schon auf "Überlebenskurs" gebracht.
Dann hätten wir auf der Westseite D's halb so viele Probleme und 3/4 weniger Schulden als heute.


.
All free men, wherever they may live, are citizens of Berlin, and, therefore, as a free man, I take pride in the words ‘Ich bin ein Berliner!’”
John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#36

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 16:03
von SCORN | 1.453 Beiträge

Zitat von Gert


Das ist richtig Scorn, die beiden haben alles versaut.



Hallo Gert,
ich schrieb von "fallenlassen" ! was stimmt da nicht? von irgend was "versaut" schrieb ich nichts. übrigens ist es ein geschichtler fakt dass die DDR führung mehrfach vom kreml ausgebremst wurde als man versuchte eine "normalisierung" mit der BRD zu erreichen. auch der feine herr gorbatschow, genau wie seine vorgänger, hat honecker immer wieder zurückgepfiffen, bis dieser doch 1988 in den westen fuhr, sehr zum ärger des kreml.
tja, aber wen interessiert denn heute die wahrheit? nicht wahr Gert?

SCORN


zuletzt bearbeitet 05.02.2012 16:05 | nach oben springen

#37

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 16:08
von Gert | 12.354 Beiträge

Zitat von SCORN

Zitat von Gert


Das ist richtig Scorn, die beiden haben alles versaut.



Hallo Gert,
ich schrieb von "fallenlassen" ! was stimmt da nicht? von irgend was "versaut" schrieb ich nichts. übrigens ist es ein geschichtler fakt dass die DDR führung mehrfach vom kreml ausgebremst wurde als man versuchte eine "normalisierung" mit der BRD zu erreichen. der feine herr gorbatschow hat honecker immer wieder zurückgepfiffen, bis dieser doch 1988 in den westen fuhr, sehr zum ärger des kreml.
tja, aber wen interessiert den heute die wahrheit? nicht wahr Gert?

SCORN




richtig, Scorn so hast du geschrieben, aber ein Patient der am politischen Dauertropf hängt, schmiert ab, wenn man ihn fallenlässt, sprich die Kanüle herauszieht. Das ist doch eine Form von "versauen", wenn ich die deutsche Sprache richtig verstehe, oder ?


.
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John F.Kennedy 1963 in Berlin
Geld ist geprägte Freiheit!
Dostojewski 1866
Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.
Mahatma Gandhi
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#38

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 16:30
von ABV | 4.202 Beiträge

Erich Honecker besuchte schon im September 1987 die Bundesrepublik und nicht erst ein Jahr später. In der damaligen schnelllebigen Politik konnte ein Jahr Zwischenraum schon sehr entscheidend sein. Das die DDR nicht souverän war, liegt wohl auf der Hand. Aber immerhin hatte Gorbatschow dann doch " grünes Licht" gegeben, dass Erich Honecker seine alte Heimat besuchen konnte. So viel Freiraum wäre in der Ära Breschnew unvorstellbar gewesen.
Die DDR war spätestens 1989 wirtschaftlich völlig am Ende. Nicht zuletzt eine Folge, dass wir ständig über unsere Verhältnisse lebten. Traurig, dass wir uns die " großzügigen Sozialpolitischen Maßnahmen" auf Dauer überhaupt nicht leisten konnten. Aber der schöne Schein musste ja unbedingt gewahrt bleiben.
Es gab 1990 keinen vernünftigen Grund mehr, die DDR zu retten.

Gruß an alle
Uwe


www.Oderbruchfotograf.de

http://seelow89.wordpress.com/tag/volkspolizei-seelow/


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#39

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 16:39
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von ABV
Erich Honecker besuchte schon im September 1987 die Bundesrepublik und nicht erst ein Jahr später. In der damaligen schnelllebigen Politik konnte ein Jahr Zwischenraum schon sehr entscheidend sein. Das die DDR nicht souverän war, liegt wohl auf der Hand. Aber immerhin hatte Gorbatschow dann doch " grünes Licht" gegeben, dass Erich Honecker seine alte Heimat besuchen konnte. So viel Freiraum wäre in der Ära Breschnew unvorstellbar gewesen.
Die DDR war spätestens 1989 wirtschaftlich völlig am Ende. Nicht zuletzt eine Folge, dass wir ständig über unsere Verhältnisse lebten. Traurig, dass wir uns die " großzügigen Sozialpolitischen Maßnahmen" auf Dauer überhaupt nicht leisten konnten. Aber der schöne Schein musste ja unbedingt gewahrt bleiben.
Es gab 1990 keinen vernünftigen Grund mehr, die DDR zu retten.

Gruß an alle
Uwe


uwe ich erinnere mich noch daran das die probleme der unwirtschaftlichkeit anfang 80 schon angesprochen wurden in der ddr mit vorschlägen zur fehlbelegungsabgabe für ungenutzten wohnraum weil die mieten drastisch subventioniert waren und keiner mehr aus einer großen wohnung auszog wenn die kinder aus dem haus waren. auch erhöhung der preise für grundnahrungsmittel war im gespräch, sicher noch weiteres, aber das passte nicht in das sozialistische bild und immer beschwerten sich die bürger. eine schrippe für 5 ostpfennige war anfang 80 gar nicht mehr zeitreal. viele kleine ziegel ergeben ein haus, wie es immer so ist.

ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 05.02.2012 16:40 | nach oben springen

#40

RE: Die DDR war doch noch zu retten

in Themen vom Tage 05.02.2012 16:53
von ABV | 4.202 Beiträge

Eben, da kam einiges zusammen. Bis es dann nicht mehr ging. Aber war es nicht auch bequem so? Da das Brot so billig war, konnte man es an die privat gehaltenen Schweine verfüttern. In Massen! Obwohl in der Welt täglich Menschen verhungerten. Die Mieten konnten nicht erhöht werden, weil es ja nicht sein durfte. Dafür wurde auf die mehr und mehr zerfallenen Häuser gewettert. Ja, aber es war auch niemand bereit, auch nur einen Pfennig mehr für die Sanierung auszugeben. Was geht es mich an? So lautete die Devise.

Gruß an alle
Uwe


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