#21

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 21.01.2012 17:14
von Oss`n | 2.779 Beiträge

ist doch alles in Ordnung, nur sollte über diese Zeit dein Vater schreiben und nicht du.
Davon abgesehen geht es hier um die deutsch - deutsche Grenze und nicht um die von 1933 oder `39 oder wie auch immer.

Forum verwechselt ???

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
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#22

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 21.01.2012 17:15
von Hendrik EK82-2 (gelöscht)
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[quote="Oss`n"

..............das ist das selbe, als würde B. B. meckern , das die Besenkammern in Deutschland zu klein sind !
Ihr lebt wo anders - was regt ihr euch über die Verh. in Deutschland von heute auf !!

Oss`n



[/quote]

.... darf man, bloß weil man nicht mehr in Deutschland lebt keine Meinung mehr über Deutschland haben


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#23

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 21.01.2012 17:19
von Oss`n | 2.779 Beiträge

Zitat von Hendrik EK82-2
[quote="Oss`n"

..............das ist das selbe, als würde B. B. meckern , das die Besenkammern in Deutschland zu klein sind !
Ihr lebt wo anders - was regt ihr euch über die Verh. in Deutschland von heute auf !!

Oss`n






.... darf man, bloß weil man nicht mehr in Deutschland lebt keine Meinung mehr über Deutschland haben [/quote]


doch kann man !
Zahlt eure Steuern hier und ihr könnt mitreden !

Becker, Schumacher etc. - keine Option !

Oss`n


Spucke nie in einen Brunnen - es könnte sein, du mußt mal daraus trinken !
zuletzt bearbeitet 21.01.2012 17:19 | nach oben springen

#24

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 21.01.2012 17:23
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von Oss`n
ist doch alles in Ordnung, nur sollte über diese Zeit dein Vater schreiben und nicht du.
Davon abgesehen geht es hier um die deutsch - deutsche Grenze und nicht um die von 1933 oder `39 oder wie auch immer.

Forum verwechselt ???

Oss`n




Ein deutscher Soldat ist fuer mich halt ein deutscher Soldat, egal unter welchem System oder in welchen Jahren er gedient hat.


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#25

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 21.01.2012 17:23
von Weichmolch (gelöscht)
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Zitat von Oss`n

Zitat von Hendrik EK82-2
[quote="Oss`n"

..............das ist das selbe, als würde B. B. meckern , das die Besenkammern in Deutschland zu klein sind !
Ihr lebt wo anders - was regt ihr euch über die Verh. in Deutschland von heute auf !!

Oss`n






.... darf man, bloß weil man nicht mehr in Deutschland lebt keine Meinung mehr über Deutschland haben





doch kann man !
Zahlt eure Steuern hier und ihr könnt mitreden !

Becker, Schumacher etc. - keine Option !

Oss`n[/quote]

Das wird jetzt off Topic --> bleibt beim Thema, auch wenn es eigentlich schon mal durch dekliniert ist.

Weichmolch


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#26

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 21.01.2012 19:30
von Matthias23 | 21 Beiträge

Tagesspiegel vom 07.03.2011 : "Die NVA ist laut dem Justiziar der Polizei, Oliver Tölle, keine verbotene Organisation. Ihre Uniform zu tragen, sei deshalb keine strafbare Handlung. Da die NVA nicht mehr als Armee existiere, begingen die Uniformträger auch keine Amtsanmaßung. "
Was wollen die Schreier eigentlich,
haben die etwa vor irgendetwas Angst ?http://www.exicose.de/b4.gifhttp://www.cheesebuerger.de/images/more/bigs/c024.gif

Matthias23


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#27

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.01.2012 00:03
von Weichmolch (gelöscht)
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Noch mal und für alle zur Kenntnis die Erklärung des Präsidiums des TV NVA e.V. zu dieser Veranstaltung:

Erklärung des Präsidiums zum 55. Jahrestag der Gründung der NVA

25. April 2011

Am 05. März 2011 beging der Traditionsverband NVA e.V. im Rahmen einer Festveranstaltung den 55. Jahrestag der Gründung der Nationalen Volksarmee in der Cafeteria des Tierparks Berlin.

Bereits in der Vorbereitung dieser festlichen Veranstaltung haben wir ganz bewusst die breite Öffentlichkeit gesucht und über die geplante Veranstaltung in den zur Verfügung stehenden Medien informiert, einschließlich Internet.

Eingeladen dazu waren nicht nur die Mitglieder unseres Verbandes und Vertreter anderer, mit dem Gedanken der Traditionspflege befassten Vereine und Organisationen, sondern auch die im Kuratorium Ostdeutscher Verbände (OKV) zusammen geschlossenen Verbände. Darüber hinaus ergingen Einladungen an den Bundesminister der Verteidigung und an Vertreter des diplomatischen Corps. Ebenso wurde eine Presseerklärung erarbeitet und herausgegeben. Wir erwähnen dies, um den angeblich geheimen Charakter unserer Festveranstaltung zu widerlegen. Unserer Einladung sind 429 Teilnehmer gefolgt, darunter 11 Gäste ausländischer Vertretungen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Gründung der Nationalen Volksarmee und ihr Beitrag zur Erhaltung des Friedens in der Periode des kalten Krieges. In den Eröffnungsworten des Präsidiums wurde erklärt: „ Wir standen in der ersten Staffel an der Nahtstelle zwischen den beiden stärksten Militärblöcken, der NATO und dem Warschauer Vertrag. Ein Krieg wäre auf deutschem Boden ausgetragen worden und hätte beide deutschen Staaten vernichtet. Es ist nicht zu leugnen, dass das militärische Gleichgewicht zwischen den beiden größten Militärblöcken den Frieden sicherte. Zur Erhaltung dieses Gleichgewichtes hat die Nationale Volksarmee ihren Beitrag geleistet. Und das ist eine Tatsache, darum war unser Dienst nicht umsonst. Was wiegt mehr als die Erhaltung des Friedens?

Wir haben gedient, um den Krieg zu bekämpfen, bevor er ausbricht, um den Frieden zu erhalten für unser Volk, auch für die Bevölkerung der BRD und für die Nachbarvölker. Darin bestand der Sinn des Dienstes in der Nationalen Volksarmee, bestand und besteht der Sinn unseres Lebens als Soldaten für den Frieden.“ Diese Friedensbotschaft ist unsere bedeutendste Tradition, die wir in die Gegenwart einbringen und in die Zukunft weitertragen wollen.

Ausgehend von den antifaschistischen Traditionen der bewaffneten Organe der DDR hat der Genosse Minister, Armeegeneral a.D. Heinz Keßler, den Beitrag der Streitkräfte zur Erhaltung des Friedens dargestellt und betont, dass dieses Vermächtnis fortgeführt werden muss. Dieses Vermächtnis übergab der Genosse Minister während eines militärischen Zeremoniells symbolisch mit der Verleihung der Truppenfahne an den Traditionsverband NVA e.V. Die Urkunde zur Verleihung wurde dabei von Genossen Generaloberst a.D. Fritz Streletz verlesen. Diese Truppenfahne ist ein Symbol der progressiven deutschen Militärtraditionen und mahnt jedes Verbandsmitglied zur Wahrung dieser Traditionen.

Auf die damit verbundenen, ehrenhaften Verpflichtungen antworteten die Mitglieder des Traditionsverbandes NVA e.V. mit einem öffentlichen Bekenntnis. Dieses Bekenntnis zum Frieden und der Völkerverständigung gestaltete sich zum Höhepunkt der Festveranstaltung und wurde von allen Teilnehmern begrüßt.

Unseren Traditionsverband erreichten Grußadressen von befreundeten Organisationen, darunter von ISOR und GRH, die von den Vorsitzenden verlesen wurden. Grußadressen von Marschällen, Generalen und Admiralen der sowjetischen Streitkräfte und des Verbandes sowjetischer Offiziere würdigten die gelebte Waffenbrüderschaft. Der Traditionsverein KSS Brigade Sassnitz e.V. übergab eine Fahnenschleife mit Grüßen an uns.

Emotional bewegend war der spontane Redebeitrag eines Genossen aus Grimmen, der trotz schwerer Behinderung, mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist war und Grußworte an die Teilnehmer richtete.

Für alle Grußadressen, erwiesenen Ehrungen und Redebeiträge möchten wir uns ausdrücklich bedanken. Unser Dank gilt auch dem Betreiber und den Mitarbeitern der Cafeteria, die durch ihr hohes Engagement bei der Versorgung zum Gelingen der Festveranstaltung maßgeblich beitrugen. Wir bedanken uns bei den Mitgliedern der Berliner Fallschirmjägerkameradschaft, die im Zusammenwirken mit den Polizeikräften im Tierpark die sichere Durchführung der Festveranstaltung zu jedem Zeitpunkt gewährleistete.

Viele Zeitungen, auch im Ausland, haben von unserer Festveranstaltung berichtet, basierend auf einem Artikel von einem Autor, der im „Berliner Kurier“ veröffentlicht worden war. In diesem Artikel, der gleichgeschaltet mehr oder weniger von allen anderen Zeitungen übernommen wurde, erfolgten Darstellungen, die in keiner Weise der Realität entsprachen.

Uns wurde unterstellt, dass wir geheime Treffen veranstalten und uns an Panzern, Flugzeuge, Kampfschiffen und Raketen erfreuen. Es wird der letzte Minister für Abrüstung der DDR, Herr Eppelmann, zitiert, der sich in abfälliger Art und Weise über seine ehemaligen Unterstellten äußert. Die Geschäftsleitung des Tierparks ging noch einen Schritt weiter und ließ durch Frau Gabriele Thöne verkünden, der Tierpark sei kein Platz für Ewiggestrige und Verfassungsfeinde. Darüber hinaus wurde von ihr angekündigt, den Betreiber der Cafeteria und einen Mitarbeiter des Tierparks abzumahnen. Und nicht zuletzt haben sich Landespolitiker von unserer Festveranstaltung distanziert.

Wir waren nicht unbedingt überrascht über diese Form der „Informationsverbreitung“ weil uns die darin enthaltene Sprache des kalten Krieges, die hier ihre Anwendung findet, seit Jahren bekannt ist. Trotzdem stimmt uns das Ausmaß der Unmoral doch nachdenklich.

Wenn Pressefreiheit bedeutet, dass ungestraft Lügen, Verleumdungen, Desinformationen oder schlichtweg von Journalisten erfundene Geschichten verbreitet werden dürfen, dann fürchten wir um die Kultur der öffentlichen Meinungsäußerungen und den sozialen Frieden in Deutschland. Mit aller Entschiedenheit verwahren wir uns dagegen und fordern die Autoren zur Richtigstellung auf. Wir wenden uns an die Geschäftleitung des Tierparks Berlin mit der Aufforderung zur Entschuldigung und zur Rücknahme der Abmahnungen. In Abhängigkeit von den Reaktionen prüfen wir die Einleitung juristischer Schritte.

Im Gegensatz dazu erreichten uns in der Woche nach der Festveranstaltung ca. 100 E-Mail´s und Telefonate von Teilnehmern und Sympathisanten, die unsere Veranstaltung begrüßten und die Pressekampagne verurteilten. Der Tenor der Meinungsäußerung bewegte sich zwischen sachlicher Anerkennung und begeisterter Zustimmung.

Aus den zahlreichen Meinungsäußerungen und Erlebnisberichten einige Zitate:

- „…Es war ein gelungener, fröhlicher, nachdenklicher, interessanter, und - ja, auch wehmütiger Tag. Jedenfalls für mich. Und so, wie es aussah, auch für viele, viele Andere. Würdig des Andenkens an unseren Dienst in den bewaffneten Organen, eine Veranstaltung, die Mut und Lust machte, sich zukünftig stärker mit unseren Traditionen zu beschäftigen und auseinanderzusetzen, diese in die öffentliche Meinung einzubringen. Nicht nur im „inneren Zirkel“ bei Veranstaltungen wie Udersleben, Tutow, Eilenburg, Reinsdorf, Lüssow..., sondern eben auch im täglichen Leben, in Gesprächen mit Freunden, Bekannten, Kollegen. Um das Bild gerade zu rücken, das durch Leute verbreitet wird, die vergessen machen wollen, dass unser Dienst eben nicht der Durchsetzung „auch wirtschaftlicher Interessen“, sondern einzig der Erhaltung des Friedens diente! Und - das ist uns ja bis 1990 auch gut gelungen!....“

- „ … Ich fand und finde, dass dieser TV-NVA, den es erst seit 2008 gibt, eine inhaltlich niveauvolle Vorbereitung, Organisation und Durchführung zustande gebracht hat, einschließlich einer sauberen Absicherung durch einen Ordnungsdienst, nicht zu vergessen die kulturelle Umrahmung, der ich uneingeschränkt Respekt zolle. Soviel Generale und Admirale von allen ehem. bewaffneten Organen der DDR habe ich noch nie auf einen Haufen gesehen, mal abgesehen von den vielen alten Bekannten, die ich nach langer Zeit begrüßen konnte, besonders auch viele Kameraden unseres FJTV. Da bedurfte es wahrhaft keines Wartens auf eine Einladung. Die bekam ein jeder, der sich angemeldet hatte, klugerweise durchdacht, erst ein paar Tage vor Beginn der Veranstaltung mit Benennung des Veranstaltungsortes….“

- „….Verehrte Kampfgenossen der NVA, so lange sich über euer Traditionstreffen am 1. März , dem Jahrestag der Gründung der NVA" (3x Hurra) mehr Leute aufregen wie zum Treffen der vielen anderen, deren Traditionen im Zeitraum vor 1945 liegen, macht Ihr alles richtig. Ich bin stolz auf euch…..“

Wir danken für die erhaltenen Zustimmungen und den erwiesenen Zuspruch. Es bleibt bei unserem Credo: Wir verstehen uns als Soldaten für den Frieden und werden uns auch weiterhin für die Schaffung und Erhaltung des Friedens in der Welt und die Völkerverständigung einsetzen.


Das Präsidium


Ende des Zitates.

Und nun kann man die Artikel in sehr sehr vielen Zeitungen nebeneinander legen, und mit diesem Text vergleichen, was stellt man fest? Passt da alles?

Weichmolch


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#28

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.01.2012 07:02
von Zkom IV | 323 Beiträge

Frage :

Warum wird in dem von @ Weichmolch eingebrachten Bericht eigentlich vom GENOSSEN Minister/Generaloberst etc. gesprochen ?

Gruß Frank



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#29

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.01.2012 07:11
von S51 | 3.733 Beiträge

Weil dös in "unserer" (damals) Armee so üblich war und man sich im Alter nicht mehr so einfach umgewöhnt. Damals, in NVA und GT, hatte der "Kamerad" einen Beigeschmack a´la vor 1945 den man mit dem "Genossen" umging. Im Prinzip das Gleiche wie heute nur seitenverkehrt. Jedenfalls offiziell und solche Ansprachen folgen halt immer dem "offiziellen" (Gänsefüßchen hier deshalb, weil es eben nicht mehr der offizielle Duktus ist) Sprachgebrauch.
Das ist wie woanders auch und immer wieder. Offiziell sagt man es so wie es alle hören wollen obwohl alle es zivil anders formulieren würden was so aber offiziell nicht passen würde. Politik eben.


GK Nord, GR 20, 7. GK
VPI B-Lbg. K III


zuletzt bearbeitet 22.01.2012 07:15 | nach oben springen

#30

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.01.2012 09:46
von eisenringtheo | 9.172 Beiträge

Zitat von Zkom IV
Frage :

Warum wird in dem von @ Weichmolch eingebrachten Bericht eigentlich vom GENOSSEN Minister/Generaloberst etc. gesprochen ?

Gruß Frank



Nach den bürgerlichen Revolutionen im 19. Jahrhundert bestand zwar wirtschaftliche Freheit. Die Monarchie wurde aber nicht abgeschafft, weil gerade die reichen Bürger der breiten Bevölkerung misstraute. Man hatte Angst um seinen Reichtum und war gegen die Demokratie. Mit dem Adel konnte man besser umgehen. Im deutschen Kaiserreich und speziell in Preussen wurde der Adel, obschon eigentlich überflüssig, aber als Marionette in der Politik unerlässlich, emotional verklärt. Das förderte ein eigentümliches Standesdenken. Viele Bürger versuchten, deshalb Adelstitel zu erlangen. Das war für Bürgerliche möglich, wenn sie in Ämter aufstiegen oder in der Armee Karriere machten. In der Armee hatte aber traditionell der Adel das Sagen: die "Herren" (der Blut- und Landadel) und deren Söhne (die "Jungherren" verballhornt als "Junker" bezeichnet, bildeten das Offizierkorps und prägten nach dem aktiven Dienst als "Reserveoffiziere" in zivilen Funktion auch die ganze Gesellschaft sehr militaristisch.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptmann_von_K%C3%B6penick
Dass man "Herr" auf "Genosse" umstellte, hatte sicher auch etwas mit der Ablehnung des preußischen Standesdenken zu tun, das in den deutschen Truppen bis 1945 herrschte.


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#31

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.01.2012 10:42
von GilbertWolzow | 3.633 Beiträge

Zitat von Weichmolch

Darüber hinaus ergingen Einladungen an den Bundesminister der Verteidigung und an Vertreter des diplomatischen Corps. Ebenso wurde eine Presseerklärung erarbeitet und herausgegeben. Wir erwähnen dies, um den angeblich geheimen Charakter unserer Festveranstaltung zu widerlegen. Unserer Einladung sind 429 Teilnehmer gefolgt, darunter 11 Gäste ausländischer Vertretungen.



die journaille schrieb etwas von 100 teilnehmern


* User in einem Forum wo ich mich von Vollpfosten als Verbrecher betiteln lassen muss *
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#32

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.01.2012 10:57
von Landwind (gelöscht)
avatar

Zitat von GilbertWolzow


die journaille schrieb etwas von 100 teilnehmern



Ich wahr einer dieser in der Presse als "Verfassungsfeinde" bezeichnete Teilnehmer.

Und ich kann auch bestätigen, dass die vom Verband genannte Teilnehmerzahl von über 400 Teilnehmern stimmt.

Dass es sich hier um ein geheimes Treffen gehandelt haben soll, ist mir nicht untergekommen. Es war eine geschlossene Veranstaltung.


Viele Grüße


Landwind


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#33

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.01.2012 11:53
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Betrifft "Geheimes Treffen". Wie kann man ein Treffen geheimhalten, wenn die Teilnehmer in Uniform und mit Fahnen erscheinen und Treffpunkt im Vorfeld oeffentlich bekannt geben???
Das zeigt doch wieder mal das die meisten Journalisten nur Sch****dreck im Kopf haben.

An die ehemaligen Kameraden, Genossen oder wie auch immer Ihr Euch anredet, die das Ganze organisiert haben, kann ich nur eins sagen: GUT GEMACHT!


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#34

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.01.2012 12:44
von Feliks D. | 8.887 Beiträge

Zitat
Ausgehend von den antifaschistischen Traditionen der bewaffneten Organe der DDR hat der Genosse Minister, Armeegeneral a.D. Heinz Keßler, den Beitrag der Streitkräfte zur Erhaltung des Friedens dargestellt und betont, dass dieses Vermächtnis fortgeführt werden muss. Dieses Vermächtnis übergab der Genosse Minister während eines militärischen Zeremoniells symbolisch mit der Verleihung der Truppenfahne an den Traditionsverband NVA e.V. Die Urkunde zur Verleihung wurde dabei von Genossen Generaloberst a.D. Fritz Streletz verlesen. Diese Truppenfahne ist ein Symbol der progressiven deutschen Militärtraditionen und mahnt jedes Verbandsmitglied zur Wahrung dieser Traditionen.



Wie steht man dort eigentlich zum Genossen Minister? Bedingungslos oder werden und wurden auch schon einmal angebrachte kritische Betrachtungen seiner Person durchgeführt/zugelassen?


Was ich zu sagen hatte habe ich gesagt, nun fürchte ich das allerletzte Wort. Der Sprache Ohnmacht hat mich oft geplagt, doch Trotz und Hoffnung gab ich niemals fort! Mir scheint die Welt geht aus den Fugen bringt sich um, die vielen Kriege zählt man schon nicht mehr. Auch dieses neue große Deutschland macht mich stumm, der Zorn der Worte und die Wut wird mehr. Die Welt stirbt leise stilles Schreien hört man nicht, es hilft kein Weinen und man sieht's nicht im Gesicht. Wer einen Menschen rettet rettet so die Welt, am Ende überleben wir uns doch. Nur wir bestimmen wann der letzte Vorhang fällt, still und leise verlassen wir die Welt!

Macht es gut Freunde!
zuletzt bearbeitet 22.01.2012 13:25 | nach oben springen

#35

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.01.2012 13:58
von Freedom (gelöscht)
avatar

Zitat von Hans55
Hallo,zusammen!
Habe ich eben gefunden: http://www.tagesspiegel.de/berlin/aufmar...rk/3921350.html
Ich verstehe die Aufregung nicht,ist doch schön über alte Zeiten zu plaudern!Oder,was meint ihr?




Passt doch nun wirklich nicht zusammen ein Ex-Oberst der NVA - oder so - mit`n Handy und so.


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#36

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.01.2012 14:51
von eisenringtheo | 9.172 Beiträge

Zitat von Freedom

Zitat von Hans55
Hallo,zusammen!
Habe ich eben gefunden: http://www.tagesspiegel.de/berlin/aufmar...rk/3921350.html
Ich verstehe die Aufregung nicht,ist doch schön über alte Zeiten zu plaudern!Oder,was meint ihr?




Passt doch nun wirklich nicht zusammen ein Ex-Oberst der NVA - oder so - mit`n Handy und so.




Ja das simple Handy genügt heute nicht mehr. Man braucht Ipad, Iphone mit dem App "NVA Gefechtslampe Sonderediton"
http://itunes.apple.com/de/app/inva/id413630538?mt=8
Theo


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#37

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.01.2012 16:37
von Landwind (gelöscht)
avatar

Zitat von Freedom
[quote="Hans55"]Hallo,zusammen!

Passt doch nun wirklich nicht zusammen ein Ex-Oberst der NVA - oder so - mit`n Handy und so.



@Freedom,

nicht gleich übertreiben. Der telefonierente ist ein Hauptmann und kein Oberst.

Von den wenigen, die dort eine Uniform trugen (gesetzlich erlaubt) waren es Dienstgrade bis zum Oberstleutnant. Ob auch ein Oberst dabei war, möglich , kann mich aber nicht erinnern.

Von den über 400 Anwesenden ging es vielen wie auch mir. Wenn sie es gewollt hätten, die Uniform zu tragen, gibt es heute biologische Gründe es nicht zu tun. Nicht politische!


Gruß


Landwind


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#38

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.01.2012 16:57
von EK 82/2 | 2.952 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten
Betrifft "Geheimes Treffen". Wie kann man ein Treffen geheimhalten, wenn die Teilnehmer in Uniform und mit Fahnen erscheinen und Treffpunkt im Vorfeld oeffentlich bekannt geben???
Das zeigt doch wieder mal das die meisten Journalisten nur Sch****dreck im Kopf haben.

An die ehemaligen Kameraden, Genossen oder wie auch immer Ihr Euch anredet, die das Ganze organisiert haben, kann ich nur eins sagen: GUT GEMACHT!


hallo wanderer, guter beitrag von dir. hier wird immer so viel von altem gedankengut geredet. ich kenne keinen soldaten der altes gedankengut in sich trägt, sonst hätte er damals die offizierslaufbahn eingeschlagen. aber ich kenne viele soldatendienstgrade die an treffen teilnehmen. es ist einfach nur die erinnerung an vielen monaten ihres lebens welche ohne krieg verliefen und wenn dies soldaten tun, gestehe ich offizieren und generälen ein das dies die erinnerung ihres lebens ist und die armee so führten das sie bereit waren zur verteidigung ihres landes. heute muß natürlich ein grund her um sich immer wieder als sieger zu brüsten. aber in meinen augen hat die brd verloren, denn sie zog als erstes deutsches land nach dem 2. wk in den krieg. das einzige land in der geschichte deutschlands welches nie in den krieg zog, war die ddr, aber das muß nun weggeredet werden.
ich könnte es noch mit anderen ländern erweitern die alle im warschauer pakt waren, polen, cssr, rumänien, bulgarien usw. komisch das überwiegend ostblockländer nie in einem krieg waren trotz pakt mit der udssr und die brd in den krieg mußte durch den pakt mit der nato.
dies gibt mir schon zu denken.
ek 82/2


Alles was ich schreibe, ist nur meine Meinung und keine Feststellung.
zuletzt bearbeitet 22.01.2012 17:17 | nach oben springen

#39

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.01.2012 18:11
von torpedoschlosser | 330 Beiträge

Zitat von Wanderer zwischen 2 Welten

Zitat von Oss`n
ist doch alles in Ordnung, nur sollte über diese Zeit dein Vater schreiben und nicht du.
Davon abgesehen geht es hier um die deutsch - deutsche Grenze und nicht um die von 1933 oder `39 oder wie auch immer.

Forum verwechselt ???

Oss`n




Ein deutscher Soldat ist fuer mich halt ein deutscher Soldat, egal unter welchem System oder in welchen Jahren er gedient hat.





sehe ich bischen anders ! Musste 'ER' oder wollte 'ER', siehe Gegenwar


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#40

RE: Warum diese Aufregung?

in Reste des Kalten Krieges in Deutschland 22.01.2012 22:07
von Wanderer zwischen 2 Welten | 2.340 Beiträge

Zitat von torpedoschlosser
[quote="Wanderer zwischen 2 Welten"][quote="Oss`n"]

sehe ich bischen anders ! Musste 'ER' oder wollte 'ER', siehe Gegenwar



Die Grenzen zwischen dem "wollen" und "muessen" sind meistens ziemlich unklar. Die meisten "mussten" natuerlich, und war ja bis vor einigen Monaten beim Bund ja auch noch so. Welche drei Politiker haben in Deutschland die Wehrpflicht eingefuehrt? Hitler, Adenauer und Ulbricht. Aber die Meisten die "gemusst" haben dachten danach das sie beim Militaer eigentlich ne klasse Zeit gehabt haben. Also im Nachhinein "wollten" auch die Meisten die "gemusst" haben.


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